Nur die Sonne war Zeuge

Plein soleil (1960), FR/IT Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 16.09.1960

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7.0
Kritiker
11 Bewertungen
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7.3
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452 Bewertungen
24 Kommentare
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von René Clément, mit Alain Delon und Maurice Ronet

Philippe Greenleaf, Sohn eines amerikanischen Millionärs, führt ein Leben in Saus und Braus anstatt sich zu Hause um die Geschäfte zu kümmern. Daher engagiert sein Vater Tom Ripley, der seinen Sohn für 5000 Dollar finden und zurückbringen soll. Als Tom Philippe aber gefunden hat, denkt er gar nicht daran, sich mit dem 5000 Dollar zu begnügen – immerhin kann er doch alles haben! Auf einer Bootstour ermordet er den Millionärssohn und erzählt überall, Philippe sei durchgebrannt. Gegenüber Philippes Freundin Marge Duval gibt er sich weiterhin als Tom aus, während er sonst überall – auch bei der Bank – die Idendität des Millionärssohns annimmt. Das Thema wurde 1999 unter dem Titel “Der Talentierte Mr. Ripley” mit Matt Damon in der Hauptrolle neu verfilmt.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Nur die Sonne war Zeuge

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Weniger werkgetreue, dafür spannendere Version der Romanvorlage. Delon kann die Faszination besser spürbar machen, als Matt Damon, der Ripley im Remake spielt.

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Kommentare (21) — Film: Nur die Sonne war Zeuge


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Impeesa

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Bewertung7.5Sehenswert

Gestern erst habe ich den Roman ausgelesen, sodass mein Kommentar sich verstärkt der Bewertung der Adaption widmen wird. Wer das Buch nicht kennt, darf trotzdem gerne weiterlesen und sollte gleich morgen eine Buchhandlung aufsuchen.

"Nur die Sonne war Zeuge" wurde gerade einmal fünf Jahre nach Erscheinen von Highsmiths Erfolgsroman zum großen Teil an Originalschauplätzen gedreht, was dem Film eine naturgemäße Authentizität verleiht. Kaum musste ich mich nach dem Genuss des Buches in ein neues Setting einfühlen.

Nach einigem Hin und Her und verschiedenen Ansätzen zu der Figur Tom Ripleys und der Art seiner Abenteuer, die mit Sicherheit ebenfalls ein Buch Wert gewesen wären, präsentierte und Patricia Highsmith eine neue Form des Bösewichts: Jung, intelligent, ein Underdog, kein brutaler Schläger und auch kein Serienmörder mit Spaß am Töten, das ist ihm im höchsten Maße unangenehm, aber er ist auch ein Narzisst, der sich von der Welt das nimmt, was ihm seiner Meinung nach ja eigentlich ohnehin zusteht.
Er ist charmant und weiß, was er den Leuten erzählen muss, um sie für sich einzunehmen, aber zugleich ist er zu unsicher, um es zu tun, dazu müsste er schon jemand anderes sein.

Das und nicht weniger darzustellen ist die Leistung, die ein Darsteller erbringen muss und Alain Delon hat diese Aufgabe solide gemeistert. Er zeigte uns den unsicheren Tom ebensogut wie den diabolischen Tom, der seinen Freund tötet, sowie den Tom, der ungeniert das Leben eines anderen führt. Auch optisch passte er fast wie eine Maßanfertigung in das Bild, das ich von Tom Ripley hatte.

Auch sonst ist der Cast positiv zu erwähnen, aufgrund seiner eher geringen Bedeutung werde ich jedoch nicht weiter darauf eingehen.

Zur Adaption: Der erste Akt, der zum größten Teil in Amerika spielt, wurde im Film auf ein paar beiläufig erläuternde Sätze reduziert, sodass wir ca. in der Mitte des zweiten Aktes starten. Die Handlung nimmt davon eher geringen Schaden, wir verpassen im Wesentlichen die Charakterisierung Tom Ripleys vor seiner Ankunft in Italien. Die Beziehung zwischen Phillipe (Dickie) und Tom wird dafür sehr gut getroffen, ebenso wie die Stimmung an entscheidenden Stellen.
Im vierten und fünften Akt werden wieder große Teile ausgelassen, so kommt etwa Venedig gar nicht vor, und das veränderte Ende empfand ich als unnötig.
Trotz aller Aussparungen werden aber besonders markante Momente aus dem Buch in den Film übernommen und die Änderungen passen zum Wesen der Handlung; sie wirken nicht etwa deplaziert oder aufgepfropft, sondern wurden mit viel Feingefühl getätigt.

Fazit: Mein Eindruck von "Nur die Sonne war Zeuge" ist vielleicht nicht so tief, wie der des Romans, aber er hat die gleiche Form.

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Punsha

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Bewertung7.0Sehenswert

Tom (Alain Delon) ist jung, gut aussehend, gewitzt und clever, aber Tom hat kein Geld. Wie das fünfte Rad am Wagen wirkt er neben seinen Freund, dem Millionärssohn Philippe (Maurice Ronet), der ihn nicht als Freund, sondern wie einen Hund behandelt. Reichtum heißt Macht, Reichtum ist der Schlüssel zu Respekt und Anerkennung, zum Glück und zu den Frauen, merkt Tom in jeder Sekunde, in der die beiden zusammenhängen und formt sich eine innige Gier, zu deren Erfüllung er sogar über Leichen gehen würde. Die anfängliche Bewunderung zu seinen Freund geht in Neid über und aus Neid gebärt ein kühler Hass. Tom schmiedet sich einen düsteren Plan, der die Beseitigung Philippes und die Aneignung seiner Identität vorsieht. Das Konzept geht auf. Was folgt ist ein höchst spannendes Katz- und Mausspiel, eine physisch und psychisch strapaziöse Flucht vor der Polizei und seinem eigenen Ich. Regisseur René Clément interessiert sich nicht für den neu erworbenen Reichtum seines Protagonisten, sondern fixiert sich auf die Angst, die ihn umgibt vor der Gefahr erwischt zu werden und zeigt auf wie gefühlskalt und leer sein Leben trotz des Geldes geblieben ist. Vor dem Mord an seinen Freund war sein Dasein einzig und allein an einen Traum geheftet und nach ihm ist es vom ständigen Davonlaufen bestimmt und zum Scheitern verurteilt. Fehler macht schließlich jeder mal. Als symptomatisch für die von vorn herein abzusehende Niederlage Toms zeigt sich jene Szene, in der er versucht die Leiche im Wasser zu versenken. Unter schwerer Anstrengung kämpft er gegen den Toten und fällt trotzdem mit ihm gemeinsam ins Wasser. Der ehrlose Kampf um Ruhm und Macht kennt keinen Sieger.

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DeDavid

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Also ich habe ja Minghellas Adaption 9 Punkte gegeben, ohne den Roman oder Cléments Variante zu kennen. Diese ist wahnsinnig intensiv und hat zudem Matt Damon in seiner besten Rolle, in der seine unterdrückte Homosexualität geradezu physisch spürbar schmerzt. Meisterwerk. :P


Punsha

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Achso? Das vor einer halben Stunde verflogene Interesse ist wieder da. ^^


Super8951

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Nur die Sonne war Zeuge" ist ein atmosphärisch gelungener Thriller, welcher es gekonnt schafft, das Flair der 60er Jahre einzufangen. Trotz der oft in die Länge gezogenen Szenen, schafft es Regisseur Clément die Spannung während des ganzen Filmes aufrechtzuerhalten, was sicherlich auch dem Spiel der beiden Protagonisten (Alain Delon und Maurice Ronet) zu verdanken ist. Delon spielt den leicht psychopathischen, gewissenlosen Killer mit einer eindringlichen Glaubwürdigkeit, eigentlich wie immer.
Der Film übertrifft das eigentlich gelungene Remake in allen Belangen, besonders Matt Damon kann Delon in keinster Weise das Wasser reichen.
Alles in allem ein spannender Thriller, der das riskante Spiel eines Mörders, welcher in die Rolle des Ermordeten schlüpft und die darauffolgenden Verstrickungen, einfängt.

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ThomasBenle

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Bewertung7.0Sehenswert

Prominent besetzt, gekonnt in Szene gesetzt, spannend erzählt und überzeugend inszeniert – es gibt nicht viel, was man diesem Film vorwerfen könnte. Und das braucht man auch überhaupt nicht: „Nur die Sonne war Zeuge“ ist ein durchweg kurzweiliger, unterhaltsamer Film. ABER: Er macht sich dabei auch relativ gewöhnlich. Vom psychologisierenden Drama der Vorlage ist in Cléments Version des Stoffes nicht mehr viel zu sehen. „Der talentierte Mr. Ripley“ ist deshalb als Ergänzung unbedingt zu empfehlen und weiß mit einer gänzlich anderen Herangehensweise zu bestechen.

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L-viz

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein irrer Verwechslungsthriller im sonnigen Italien! Es kommt, wie es kommen muss: Irgendjemandem fallen Ungereimtheiten auf und unser Hauptdarsteller verheddert sich immer mehr im Lügendickicht. Ob das gut geht? Unterhaltsam, aber lange nicht überragend.

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uncut123

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Bewertung9.5Herausragend

was für ein toller streifen..ich werde mir nie das remake ansehen warum auch....

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SoulReaver

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:D Muss mir bald das Original mal wieder sehen. Am besten ein Doppel, zusammen mit dem Remake.


uncut123

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aber vorher noch den Roman Der talentierte Mr. Ripley von Patricia Highsmith lesen...


kindofquirky

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gefällt mir fast besser als das Remake "Der talentierte Mr. Ripley" .. anderes Ende.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Plein soleil", ausgezeichneter Thriller der nicht nur mit einem brillanten Hauptdarsteller punkten, sondern auch größtenteils die Spannung halten kann.

Diesmal bin ich nicht der Remake-Falle zum Opfer gefallen und konnte dieses mal getrost im Regal lassen und das Original genießen. René Clément schuf hier zusammen mit Paul Gégauff ein gut durchdachtes Drehbuch, das von Anfang an beim Zuschauer das Interesse weckt. Zwar braucht der Streifen ein bisschen Anlauf um mal in die Gänge zu kommen und auch das Ende zieht sich ein wenig, doch begeistert "Plein soleil" in manch anderen Sachen zu sehr, als das man sich daran stören möchte.
Alain Delon (Der Swimmingpool) legt eine brillante Darbietung hin und überzeugt auf ganzer Linie. Geschickt wechselt er vom unberechenbaren Psychopathen wieder zurück in den liebenswerten Freund.

Der Soundtrack klingt ein wenig nach "Psycho" und kann meistens wenig begeistern. Dafür ergötzt sich der Zuseher aber an Henri Decaës Optik und erfreut sich an zahlreichen Perspektiven, die faszinieren.

"Plein soleil",, ein Klassiker, der noch in hundert Jahren nicht verstauben wird. Zeitlos und brillant.

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ElMagico

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Bewertung5.5Geht so

Wirklich schlechte Dinge kann ich über "Plein soleil" ja gar nicht berichten, aber eigentlich auch nichts wirklich Gutes. Ein selbstgefälliger, oft träger Kriminalfilm, der viel zu sehr damit beschäftigt ist seinen völlig überschätzten Plot zu pflegen und dabei völlig vergisst das es solch einer Art von Film nicht schlecht zu Gesicht steht, wenn er ab und an ein bißchen spannend ist.
Sicherlich ist hier vieles ganz angenehm anzusehen, der Film hat durchaus so etwas wie Flair, versprüht ein gewisses mediterranes Feeling. Aber zwingend ist "Plein soleil" jedoch so gut wie nie. Zu konstruiert erscheinen einem die grundlegenden Geschehnisse, zu kurzsichtig offenbart sich der gesamte Plan nach kurzer Zeit. Übrig bleiben ganz nette Psychospielchen zwischen den Protagonisten, jedoch selbst die haben oft ein völlig unnatürliches Wesen in sich.
Wie gesagt: Hier schmerzt nichts, der Film schleppt sich aber zu sehr dahin, verbirgt zu wenig unter seiner recht hübschen Oberfläche und Alain Delon allein schafft es nicht dem Film großartig aufzuwerten.
Für mich dann doch nur biederes Mittelmaß.

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Janus Winter

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Bewertung5.5Geht so

Alain Delon ist für mich eine Entdeckung (gewisse Ähnlichkeit mit James Dean) und zweifelsohne der bessere Ripley. Aber die neuere ist für mich trotzdem die bessere Romanverfilmung. NUR DIE SONNE WAR ZEUGE reduziert die Geschichte auf einen Kriminalfall. Mir fehlt die psychologische Komponente.

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungener Thriller! Die Variante mit Matt Damon und Jude Law gefällt mir jedoch um einiges besser.

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der besten Filme von Alain Delon. Klasse Thriller, der meiner Ansicht nach besser ist als das Remake mit Matt Damon. Heute ein absoluter Klassiker des europäischen Films, den man gesehen haben muss.

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Blonder

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Geschichte über einen Mann, der in die Rolle eines anderen schlüpft, wird spannend erzählt. Schon von Anfang an wird auf die einzelnen Charaktere perfekt eingegangen.
Ein eiskalter Thriller mit einem überzeugenden Alain Delon.

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Matty

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Bewertung7.0Sehenswert

Habe das Remake "Der talentierte Mr.Ripley" vorher gekannt.
Das Original geht schneller zur Sache ohne dabei die Aktöre zu Vernachlässigen.

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Schlegel

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Bewertung6.0Ganz gut

Seinerzeit sicher gut, wirkt im Vergleich mit Anthony Minghellas Version aber arg lustlos.

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JimiHendrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Am Anfang wirkt der Film noch etwas schleppend und es dauerte, bis ich mich hinein geguckt hatte.
Aber ab der Szene wo die drei aufs Boot steigen und in See stechen wird es äußerst unterhaltsam.

Ab dem Mord auf dem Boot ist man mitgerissen von diesem Streifen aus Frankreich.

Alain Delon spielt großartig und besticht durch seine unglaublich intensive Mimik.

Die Geschichte an sich, ist auch interessant und spannend und wird durch ihren eiskalten Hauptdarsteller getragen.

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namow

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kannte erst Matt Damon als Ripley, dann den Roman und nun Plein Soleil. Der Roman gewinnt das Rennen mit Vorsprung, danach kommt für mich die Verfilmung mit Matt Damon. Es gibt zwar ein paar Schwächen in diesem Film, aber er hält sich an den Roman und ich finde Damon bringt die Mischung des sympathisch, schüchternen, Wahnsinnigen eindeutig besser rüber als Delon, dem man den Wahnsinn schon aus 10 km Entfernung ansieht.
Plein Soleil erklärt vielleicht besser und es fügt sich das ein oder andere zusammen, wofür man im Roman seine Fantasie gebrauchen darf und genau das macht meiner Meinung nach diese Verfilmung uninteressanter. Auch die offene Zuneigung zu Marge, die man im Roman nie so extrem spürt, wird mir hier zu eindeutig dargestellt. Meiner Erinnerung nach hatte ich beim lesen das Gefühl das sich Ripley nie wirklich für Marge interessierte, sie war nur eben da. Im Gegenteil, Ripley tendierte doch eher in Richtung Homosexualität, die er nicht offen zeigen konnte und durfte zu der Zeit. Sicher hätte diese Darstellung 1960 einen Skandal ausgelöst, aber durch diese veränderte Darstellung wird die eigentliche Stimmung und der Einblick in das Seelenleben Ripley's zerstört.
Alles in allem hat mir der Film gefallen, er war kurzweilig aber er hat doch bei weitem nicht Tom Ripley nach der Romanvorlage von Patricia Highsmith dargestellt, im Gegensatz zu der Verfilmung mit Matt Damon.
Ein interessanter Film mit einigen Romangleichheiten, einigen Anlehnungen und einigen einschneidenden Differenzen, die eben nicht der Vorlage entsprechen aber dennoch einen spannenden, sehenswerten Film hervorbringen.

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harperpitt

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Bewertung7.5Sehenswert

Alain Delon verkörpert Ripleys kriminelle Instinkte sehr viel glaubwürdiger als Matt Damon. Außerdem ist er unglaublich sexy.

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Keoma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erste Verfilmung von "Der talentierte Mr. Ripley" mit Alain Delon in der Hauptrolle. Bemerkenswert ist, dass hier ein Mörder und Betrüger als Sympathiefigur dient, während seine Opfer aus der Oberschicht extrem unsympathisch daherkommen und man ihnen den Tod eigentlich gönnt. Das war für die Entstehungszeit wohl doch etwas gewagt und so endet der Film auch anders als der Roman, wo Ripley entkommt. Hier obsiegt (leider) das Gesetz, was aber der einzige wirkliche Schwachpunkt ist. Ansonsten ist diese Version dem aufgeblasenen Langweiler mit Matt Damon vorzuziehen.

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Nihilist

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr guter inzinierter Krimi mit Delon in der Hauptrollen.

Nettes Ende.

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