Nur die Sonne war Zeuge - Kritik

IT/FR 1960
Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 16.09.1960

Kritiken (1) — Film: Nur die Sonne war Zeuge

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Weniger werkgetreue, dafür spannendere Version der Romanvorlage. Delon kann die Faszination besser spürbar machen, als Matt Damon, der Ripley im Remake spielt.

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Kommentare (12) — Film: Nur die Sonne war Zeuge

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Janus Winter

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Bewertung5.5Geht so

Alain Delon ist für mich eine Entdeckung (gewisse Ähnlichkeit mit James Dean) und zweifelsohne der bessere Ripley. Aber die neuere ist für mich trotzdem die bessere Romanverfilmung. NUR DIE SONNE WAR ZEUGE reduziert die Geschichte auf einen Kriminalfall. Mir fehlt die psychologische Komponente.

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungener Thriller! Die Variante mit Matt Damon und Jude Law gefällt mir jedoch um einiges besser.

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der besten Filme von Alain Delon. Klasse Thriller, der meiner Ansicht nach besser ist als das Remake mit Matt Damon. Heute ein absoluter Klassiker des europäischen Films, den man gesehen haben muss.

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Blonder

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Geschichte über einen Mann, der in die Rolle eines anderen schlüpft, wird spannend erzählt. Schon von Anfang an wird auf die einzelnen Charaktere perfekt eingegangen.
Ein eiskalter Thriller mit einem überzeugenden Alain Delon.

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Matty

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Bewertung7.0Sehenswert

Habe das Remake "Der talentierte Mr.Ripley" vorher gekannt.
Das Original geht schneller zur Sache ohne dabei die Aktöre zu Vernachlässigen.

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Schlegel

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Bewertung6.0Ganz gut

Seinerzeit sicher gut, wirkt im Vergleich mit Anthony Minghellas Version aber arg lustlos.

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JimiHendrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Am Anfang wirkt der Film noch etwas schleppend und es dauerte, bis ich mich hinein geguckt hatte.
Aber ab der Szene wo die drei aufs Boot steigen und in See stechen wird es äußerst unterhaltsam.

Ab dem Mord auf dem Boot ist man mitgerissen von diesem Streifen aus Frankreich.

Alain Delon spielt großartig und besticht durch seine unglaublich intensive Mimik.

Die Geschichte an sich, ist auch interessant und spannend und wird durch ihren eiskalten Hauptdarsteller getragen.

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namow

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kannte erst Matt Damon als Ripley, dann den Roman und nun Plein Soleil. Der Roman gewinnt das Rennen mit Vorsprung, danach kommt für mich die Verfilmung mit Matt Damon. Es gibt zwar ein paar Schwächen in diesem Film, aber er hält sich an den Roman und ich finde Damon bringt die Mischung des sympathisch, schüchternen, Wahnsinnigen eindeutig besser rüber als Delon, dem man den Wahnsinn schon aus 10 km Entfernung ansieht.
Plein Soleil erklärt vielleicht besser und es fügt sich das ein oder andere zusammen, wofür man im Roman seine Fantasie gebrauchen darf und genau das macht meiner Meinung nach diese Verfilmung uninteressanter. Auch die offene Zuneigung zu Marge, die man im Roman nie so extrem spürt, wird mir hier zu eindeutig dargestellt. Meiner Erinnerung nach hatte ich beim lesen das Gefühl das sich Ripley nie wirklich für Marge interessierte, sie war nur eben da. Im Gegenteil, Ripley tendierte doch eher in Richtung Homosexualität, die er nicht offen zeigen konnte und durfte zu der Zeit. Sicher hätte diese Darstellung 1960 einen Skandal ausgelöst, aber durch diese veränderte Darstellung wird die eigentliche Stimmung und der Einblick in das Seelenleben Ripley's zerstört.
Alles in allem hat mir der Film gefallen, er war kurzweilig aber er hat doch bei weitem nicht Tom Ripley nach der Romanvorlage von Patricia Highsmith dargestellt, im Gegensatz zu der Verfilmung mit Matt Damon.
Ein interessanter Film mit einigen Romangleichheiten, einigen Anlehnungen und einigen einschneidenden Differenzen, die eben nicht der Vorlage entsprechen aber dennoch einen spannenden, sehenswerten Film hervorbringen.

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harperpitt

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Bewertung7.5Sehenswert

Alain Delon verkörpert Ripleys kriminelle Instinkte sehr viel glaubwürdiger als Matt Damon. Außerdem ist er unglaublich sexy.

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Keoma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erste Verfilmung von "Der talentierte Mr. Ripley" mit Alain Delon in der Hauptrolle. Bemerkenswert ist, dass hier ein Mörder und Betrüger als Sympathiefigur dient, während seine Opfer aus der Oberschicht extrem unsympathisch daherkommen und man ihnen den Tod eigentlich gönnt. Das war für die Entstehungszeit wohl doch etwas gewagt und so endet der Film auch anders als der Roman, wo Ripley entkommt. Hier obsiegt (leider) das Gesetz, was aber der einzige wirkliche Schwachpunkt ist. Ansonsten ist diese Version dem aufgeblasenen Langweiler mit Matt Damon vorzuziehen.

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Nihilist

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr guter inzinierter Krimi mit Delon in der Hauptrollen.

Nettes Ende.

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Ferdinand

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die für mich interessantere Verfilmung des Mr. Ripley. Die mediterane Atmosphäre der Romanvorlage kommt hier besser rüber.

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Deine Meinung zum Film Nur die Sonne war Zeuge

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