Oblivion

Oblivion (2013), US Laufzeit 125 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 11.04.2013


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Kritiker
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von Joseph Kosinski, mit Tom Cruise und Olga Kurylenko

Im Science-Fiction-Epos Oblivion lebt die Menschheit in schwebenden Städten über einer zerstörten Erde. Tom Cruise stößt als Boden-Techniker auf das düstere Geheimnis der zerfallenen Städte.

In Oblivion lebt die verbleibende Menschheit in schwebenden Städten. Die Erdoberfläche ist bis zur Unkenntlichkeit zerstört und eine brutale Alienrasse, die sich noch immer in den Trümmern verschanzt, macht den Aufenthalt lebensgefährlich. Nur wenige wagen sich auf den verwüsteten Planeten, um dort wertvolle Artefakte zu sammeln.

Von einem Militärgericht verurteilt, soll auch der Soldat Jack (Tom Cruise) an die Erdoberfläche reisen, um dort die Verteidigungs-Drohnen zu reparieren, welche die Städte vor Alienübergriffen schützen sollen. Dafür muss er seine Frau (Andrea Riseborough) allein in der Wolkenstadt zurücklassen. Kaum auf der unwirtlichen Erdoberfläche angekommen, trifft er auf eine mysteriöse Frau (Olga Kurylenko) in einer abgestürzten Rettungskapsel. Durch sie stößt Jack auf ein Geheimnis, dass sein gesamtes Weltbild infrage stellt.

Hintergrund & Infos zu Oblivion
Eine Zeitlang war Oblivion unter dem Titel Horizons geplant. Im Februar 2012 besannen sich die Produzenten allerdings eines Besseren und wählten wieder den Titel der erfolgreichen Vorlage.

Der Film basiert auf einem Graphic Novel von Joseph Kosinski, der auch die Regie von Oblivion übernommen hat, und seinem Co-Autoren Arvid Nelson. Nachdem Kosinsky mit Tron Legacy bereits seine Fähigkeiten als Regisseur unter Beweis stellte, willigte Disney schließlich ein, ihn seine Buchvorlage selbst verfilmen zu lassen. Da es angesichts der teils brutalen Vorlage unmöglich war eine Fassung mit Jugendfreigabe zu produzieren, verkaufte Disney das Oblivion-Projekt an Universal Pictures, welche eine PG-13-Fassung anstreben und schon länger eine Verfilmung eben jenes Buches planten.

Auch nach Oblivion bleibt Joseph Kosinski dem Genre Science-Fiction treu. Von Disney wurde er engagiert, bei Black Hole, dem Remake seiner Sci-Fi-Opera Das schwarze Loch aus dem Jahr 1979, Regie zu führen.

In den Nebenrollen zu Oblivion sind Melissa Leo, Morgan Freeman und Nikolaj Coster-Waldau zu sehen. (ST)

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Kommentare (397) — Film: Oblivion


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Mick2K

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Bewertung7.0Sehenswert

So! Wo fang ich nur an?
Zuallererst is es ne Frechheit Morgan Freeman auf dem Poster zu zeigen. Das verrät einem schon mal einen kleinen Twist (auf den man leider zu leicht selbst kommt). Auch is Morgan Freeman total verschwendet. Bissl mehr Screentime hätt ich mir schon gewünscht.
Zum Film: Kosinski hat's einfach drauf einen Mittelmäßigen Film, durch Optik und vor allem Musik, besser zu machen als er eigentlich ist.
Auch Tom Cruise hat seine Sache gut gemacht. Was auch wichtig is da er 90 Prozent des Films dominiert.
Ich fand ihn gut aber Storytelling muss der Herr Kosinski noch lernen. Manches wird fünf mal erklärt und anderes bleibt komplett unbeantwortet.
Alles in allem aber durchaus sehens/höhrenswert.

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Mick2K

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Es gibt ja noch andere Filmposter. Bei uns im Kino hing z.b. das hier:

http://cdn6.fazemag.de/wp-content/uploads/2013/04/OBLIVION-movie-poster.jpg


artist86

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Ach sooooooo :)


mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Ja ja, Tom Cruise und die Science Fiction. Herr Cruise versucht es immer wieder. Da rettet er entweder seine Familie durch die Wirren der Alien-Invasion oder er ist gar gleich der Welten-Retter. Als ich die ersten Trailer von "Oblivion" sah, da musste ich mich glatt unbeeindruckt geben. Was war schon besonders an Einöden, Flugdrohnen und einem enigmatischen Morgan Freeman?

Dann sah ich den ganzen Film und musste verwundert feststellen, irgendwo hab ich doch ein Herz dafür. Ganz im Ernst. Egal wie routiniert oder uninspiriert andere ihn finden mögen. Tom Cruise größter Trumpf ist immer noch sein Charisma. Davon muss er eine schier endlose Quelle haben, selbst das nimmermüde Scientology-Gequatsche leidet kaum darunter. Oder es befeuert die Mutmaßungen darüber, warum Cruise die Rolle annahm. Hat er vielleicht das Script selbst in Auftrag gegeben? Ein wenig von der Alien-Mythologie, der Geistes-Haltung unerschütterlicher Menschen und ihrem Glauben an die Freiheit, die Überwindung der Ängste, hallt auch in "Oblivion" wider.

Kann mir aber auch irgendwie egal sein. Die Story um den Wartungsmann und Erde-Kadaver-Hüter Jack Harper und die schreckliche Wahrheit über seine Arbeitgeber ist nicht sonderlich atemberaubend neu. Sie wird zuverlässig erzählt und wartet mit einigen guten Bildern auf. Die Erde ist eine, schön trübe, Einöde. Das Design von Jacks klinisch reiner Unterkunft dagegen fasziniert und erinnert an "2001".

Überhaupt sind die Sprünge, die "Oblivion" macht, kleiner, aber auch bewundernswert. Kein Endlos-Feuerwerk, keine Bilder einer riesigen Kriegsflotte, die Städte platt macht. "Oblivion" ist stellenweise sehr ruhig und hat was vom ersten "Mad Max". Dann wieder ist er auch ein Zwei-, Drei-Personen-Stück und könnte szenenweise am Theater inszeniert worden sein. Dazu der gut getimte Einsatz von Morgan Freeman, der ein bisschen Ruppigkeit ins Geschehen bringt.

Wenn auch klar ist, dass "Oblivion" nicht der nächste Sci-Fi-Klassiker werden wird. Er ist so betrachtet nicht schlecht. Immerhin hat Regisseur Joseph Kosinski seit "Tron Legacy" ordentlich dazugelernt. Die Story-Idee hatte Kosinski selbst und er setzt sie mit deutlich mehr Gespür für die feineren Töne um. Ein "Spektakel" ist der Film zwar auch, aber eben nicht rund um die Uhr.

Insofern mag ich nicht darüber urteilen, ob dies der beste Tom-Cruise-Film seit langem oder sein glaubhaftester ist. Bei mir hat es irgendwie klick gemacht, weil der Anteil an Schauwerten und Geschichte stimmt. Selbst wenn es so gesehen nur Routine ist, die kann auch ganz angenehm verlaufen.

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mrfranky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Genau mein Film,Story (obwohl alles geklaut ist,ist doch egal,gut gebraucht)ist super,Schauspieler auch,Spezialeffekte und besonders die Kamera und die erstklassigen Toneffekte und die kraftvolle Musik,ja genau mein Film.
Bei einem für mich fast perfekten Film sehe ich gerne über gewisse Fehler,Logiklöcher hinweg und ja,ich finde das Ende auch dämlich.

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Troublemaker69

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Bewertung4.0Uninteressant

Was am Anfang noch ganz ordentlich wirkt und so aussieht, als könnte daraus etwas werden, wird im Laufe des Films immer schwächer, bis es dann zu einem katastrophalen Ende ausartet.
Anfangs hat der Film eine gute Atmosphäre und interessant wirkt er auch, aber die Auflösung und damit auch der Plot, sind für mich so dermaßen uninteressant, dass der Film sich mit seinen knapp 125 Minuten extrem in die Länge zieht und ich schon so nach 90 Minuten eigentlich keine Lust mehr hatte. Zudem spielt Tom Cruise hier auch nicht mehr als durchschnittlich, was sehr schade ist.
Insgesamt betrachtet ist Oblivion eine mehr als nur riesengroße Enttäuschung, die anfangs noch ein gewisses Grundpotential hatte.

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fabi_lawless

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ich bin tatsächlich schockiert darüber, dass der mir gefallen hat ... aber hey, so kann man sich irren.

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jacker

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Nein. Nicht der mit Spacey. Der neuste Supes Film. Gedreht von Snyder, anfangs entwickelt von Nolan, mit Cavill als Superman, Crowe als Krypton Dad, Costner als Erden Dad, Amy Adams und vor allem Michael Shannon als irrer Zod. Traumhafte Über-Actionorgie mit reichlich deepen Momenten.


vanilla

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Yes Fabi der isch gut:-)
Der andere Supi ist ein Schleim und kann dahoam bleiben;-))


heikschn

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Bewertung4.0Uninteressant

Oblivion beginnt vielversprechend und enttäuscht dafür im Endeffekt um so mehr. Primäres Problem des Films ist, das die Story nicht zu Ende gedacht wurde. Dem Zuschauer werden zu Beginn verschiedene Rätsel präsentiert, die es im Laufe der Handlung zu lösen gilt. Leider sind die einzelnen Erklärungen für sich relativ schwach und in ihrer Gesamtheit unbefriedigend. So bleibt am Ende nur Enttäschung. Da ist es das Setting und die vielen kleinen Ideen, die die Optik aufpeppen, dann schon völlig egal.

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fleeting

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Bewertung0.5Schmerzhaft

"Das Problem mit Oblivion ist, […] dass der Film aus lauter kleinen Stückchen zusammengestrickt ist, die viel bessere Weltraum-Geschichten und -Ideen, -Einbildungen und -Charaktere in einem wachrufen. […] Oblivion geht an keiner Stelle über diese Vorbilder hinaus und wird damit nichts anderes als eine dünne Kopie." – New York Times

Wer Matrix und Moon gesehen hat, hat auch diesen Film hier schon gesehen. Ich kann leider keinerlei eigenständige Geschichte erkennen. Oblivion ist und bleibt eine billige Kopie besserer Science-Fiction-Filme. Vor allem die schmalzige Liebesgeschichte und die bis ins kleinste Detail vorhersagbare Geschichte (inkl. der Dialoge) ging mir irgendwann so sehr auf den Sack, dass ich mich nicht mal mehr zu einem Punkt durchringen konnte.

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Mimuschka

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kann übrigens die schlechte wertung für den film ÜBERHAUPT nicht nachvollziehen, obwohl ich einige mängel eingestehe, hatte er doch einen gewissen REIZ für mich, so dass ich ihn gern und flott runtergeschaut habe.


fleeting

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für mich war es EHER eine qual.


lok

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Bewertung7.5Sehenswert

Nicht spitzenmäßig gut, aber sehr packend und visuell von hoher Ästhetik

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brucelee76

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Bewertung3.0Schwach

Hallo zusammen,

manchmal weis man es vorher schon. Oblivion ist hochgestylter Zukunft-Raumschiff-Schrott mit namenhaften Schauspieler, sonst würde niemand dieses belanglose und schon so oft gesehene, anschauen. Gestern habe ich zwischen Woody Allen (Cassandras Dream) und Oblivion mich entscheiden müssen. Letzteres hat den Zuschlag bekommen weil ich seit langem, keine fliegende Untertassen mehr gesehen habe.
Und naja teilweise ist er Unterhaltsam, aber so was von vorhersehbar und als Gesamtkunstwerk durchfällt. Irgendwie hatte ich das Gefühl die Story wurde aus anderen SC-FI Klassikern (Matrix, Total Recall ...) zusammen gewichst.

Mein Fazit: Wieder ein lauer Endzeit-Film für anspruchslose Optik-Liebhaber, die scheinbar eine Story erkennen. Ich definitiv nicht.

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Stupid_Motherfucker

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Ich muss zugeben das ich, ja ich, der ja von CGI nicht viel hält, hier beeindruckt war vom futuristischem Design und dem genialen Soundtrack.....Inhaltlich gab es aber leider Höhen und Tiefen, da gebe ich Dir recht...


brucelee76

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Also in so einer Zukunft möchte ich nicht leben, zu steril und kalt ... abgesehen davon, billig ist der Film ja nicht da sieht man, aber das Drehbuch oh je ... :)


Eneb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Fantastisches Productiondesign und hinter der, für Filmkundige, nicht so ganz überraschenden Geschichte doch sehr emotional.
--- SPOILER ---
--- SPOILER ---
--- SPOILER ---
Als ich am Ende über Liebesbeziehungen der Charaktere nachdachte, war ich doch ziemlich bewegt. Auf der einen Seite die einseitige Liebe im effektiven Team von Vika, welche hundertfach kopiert statt findet. Auf der anderen Seite die gegenseitige Liebe von Jack und Julia, welche eigentlich schon seit 60Jahren Geschichte ist. Aufgrund besserer Ausdrucksweise zitiere ich an dieser Stelle einen Teil eines Artikels von denofgeek.com:
"For the other remaining Vikas, there’s more tragedy. With the Jack from Tower 52 united with Julia in his lakeside cabin at the end of the movie, the Vika he was once partnered with is presumably still in her house among the clouds, all alone. Then there are the other Jacks and Vikas scattered over the rest of the planet, now without a mission to carry out. Each Jack potentially yearning for a Julia he can’t have. Each Vika essentially doomed to love a man who will never love her in return."

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pischti

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Ich bin auch einer der wenigen, die diesen Film super fanden, allein schon der Pool, die wahrscheinlich geilste Poolarchitektur aller Zeiten. Der oftmals kritisierte Ideenklau bei einem bestimmten anderen Film (will nicht spoilern) ist gar kein Klau, denn die Storyvorlage für "Oblivion" kam lange VOR dem besagtem anderen Film vom Regisseur selbst....


Velly

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Ich mag den Film auch. War im Kino jedenfalls ziemlich begeistert.


HulktopF

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Bewertung6.5Ganz gut

willst n schicken film haben, greif zu.
willst n schicken film haben mti einer in sich schlüssigen story, kannst gucken...aber mit zwei augen zu. zu viele logikfehler und datt setting ist irgendwie auch zu steril geraten, sieht aber schick aus...
naja durchschnittlicher sci fi.

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MartinAusBerlin

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Bewertung6.0Ganz gut

Oblivion ist ein Film mit gewaltiger Bildsprache. Leider gespickt mit diversen Logikfehlern, die dem Zuschauer fragend zurücklassen.

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JokerReviews

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Bewertung6.0Ganz gut

Ok, sind wir mal ehrlich. Tom Cruise ist nicht gerade der beliebteste Schauspieler. Ich persönliche trenne strikt Privatleben und Schauspielerleben. Mir muss ein Schauspieler nicht sympathisch sein um mich überzeugen zu können er soll einfach seinen Job machen und was er privat macht ist mir egal. Das Problem was ich mit Tom Cruise habe ist, dass er zu wenig in sein Rollen variiert. Zwar findet man ihn in jedem Genre aber vom Typ her bleibt er immer der Selbe. Deswegen tat es gut ihn auch mal in Rollen wie Collateral, Magnolia oder Tropic Thunder zu sehen. Das Problem mit Oblivion hier ist aber, dass der Film gefühlte 10 Jahre zu spät kommt. Tom Cruise spielt nicht nur erneut völlig blass und ohne Elan, der Film an sich ist zum größten Teil auch noch ziemlich langweilig. Er geht gefühlte 30 Minuten zu lang, kann von der Spannung her nie so richtig packen und hat zudem noch völlig lächerliche Twists. Trotzdem hatte der Film eine tolle Optik, zum Teil anschaubare Effekte und zwei wirklich tolle weibliche Protagonisten die Cruise locker an die Wand spielen. Auch Game of Thrones Star Nikolaij Koster-Waldau und Morgan Freeman sind dabei und machen einen guten Job und ziehen den Film dank der zweiten Hälfte noch dezent in den Durchschnittsbereich. Fazit : Ich bin enttäuscht von Oblivion. Trotz einiger guter Darsteller, toller Musik und guten Effekten kommt der Film nicht in die Gänge. Für 1x schauen ausreichend.

6/10

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Splashy

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Bewertung7.5Sehenswert

Erstsichtung: 11.04.2014
Vorhersage 7 Bewertung 7,5

Ein Film mit einem richtig super Setting und klasse Schauspielern.
Die Story wirkt zu Beginn etwas träge, kommt dann aber mit mehreren netten Twists recht flott in fahrt.
Alles in allem ein spannender Science-Fiction-Actioner mit einer ausgewogenen, runden Story.

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FrDrSeltsam

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Bewertung5.0Geht so

Wall-E in unsüß. Und lamen Hipster-(Dreieck!)-Endboss. Dafür aber mit großartigen Kulissen und gutem Score...

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Th0r

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Bewertung5.0Geht so

50 Jahre nach dem Krieg mit den Aliens ist Tom Cruise der einzig verbleibende auf der Erde um als techniker die Ressourcenausschöpfung zu warten. Das hat ein bisschen was von Wall-E. Vom Film an sich habe ich nicht viel erwartet, was auch ganz gut so war. Positiv anzuführen ist aufjedenfall die Technik und die schön dargestellte tote Erde. Die Story startet ziemlich interessant, da der wirkliche Sinn in allem und die Vergangenheit im dunkeln bleibt. zur Mitte gibt es dann aber einen Storytwist den ich persönlich sehr unschön finde. Das mag eventuell Geschmackssache sein, aber mir kommt das alles zu seicht und zu obligatorisch rüber. Ein wenig schade, da man mit dem Überlebendemcamp und Morgan Freeman viel mehr rausholen hätte können. Allerdings bezieht sich alles nur auf den Protagonisten, der Rest der Charaktere gilt nur als Füllmaterial und roter Faden für die Story. Dazu kommt, dass er vorallem in der Mitte ziemliche Längen zeigt.
Im Grunde ein solider FIlm der mit seinen tollen Umgebungen etwas fürs Auge ist. Leider bleibt abseits davon nicht viel übrig. Die Story ist zu lückenhaft und wirkt im späteren Verlauf aufgesetzt. Schade, hätte mehr draus werden können.

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craax

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Um es kurz zu machen: das Beste an Oblivion ist die Optik der Endzeit-Settings von Kosinsky (Tron). Die sind spektakulär.
Das Bedenklichste – im sorgenvollen Sinne – ist Tom Cruise, mit dem (bzw. dessen Finanzliktorenbündel im Hintergrund,- nicht einmal dem als Schauspieler-) das Projekt steht oder fiel. Hauptdarsteller UND bewußt gewußter Geldgarant– das ist ein Blankoscheck, eine Allmachtsstellung. Seinen Jack Harper konnte er also anlegen wie ihm beliebte, und was ihm beliebte, war, oh je, Winnetou und OldShatterhand zusammen – in 1 (?) Person – die auch noch fliegen (und sich die augenaufschlagenden Superfrauen aussuchen) kann. Superman? – Im Ernst, nichts kann T. ‚Rex‘ C. stoppen – nicht einmal er selbst. Man fragt sich, wer von den 49 oder 52 je gewinnen können sollte – im gordischknoten-Zweifelsfall einfach: derjenige Tom Cruise, der momentan besser ins persönliche Konzept paßt – natürlich nicht eines so Geringen wie des‘ Film etwa,- sondern TOM CRUISEs‘ natürlich, und im Augenblick paßt besser, das der Bessere schnürbar gewinne.

Im Grunde spielt er hier nur gegen, oder auch mit, sich selbst. Das einzige Movimentum der Psychologie dieses Films sind allein Regungen des Helden in & für sich (das KANN interessant und muß kein Gegenargument sein); und alles Außenwerk dreht sich um IHN den Einen und folgt jedem Fingerzeig und Augenbrauenlocke-Hochziehen. Vickie dient als bloße emanzipierte Haushüte(am Terminal)-Stichwortlieferantin (oder wenn man kryptisch so will der Anpassungssucht) und, was Frauen bevorzugt (immer noch) können, sich im planetenreflektierten Himmelspool von Wolkenkuckuckheim vor ferneren Aussichten dekorativ (und ohne Angst vor Voyeuren, die da überall befiedert mit Fern- und Nachtsichtgläsern unterwegs sind) zu räkeln. Seine vom Olymp gestürzte Sterntaler-HimmelsEx (...dient...) nur dazu, den Moment freudvoll zu erwarten, in dem er sich ihrer in besseren Zeiten (natürlich in NY, DC) erinnern mag um wieder ihre Hand zu kuscheln und sorgenvolldurchblickt zu halten,- am liebsten auf umplätscherter Blumenwiese zu Evergreens (statt das sie die aus dem Fenster befördert als Falsche im Erweis). Und dann ist da noch Morgan Freeman (hat sich in keinem Blockbuster rar gemacht)- hier allerdings: bleibt auf der Bühne, die ein T„Rex“C beansprucht, nur begrenzt verfügbarer Raum übrig,- den er aber wie in eine rechtenge Kiste gepreßt ('wieviel Erde braucht ein Mensch'? Tolstoij) weitmöglichst und auch noch mit Zigarre nach durchlöcherten Kräften ausfüllt bis zum letzten gemeinschäftlichen Händedruckhauch,- sogar polaroidet mit im Bilde (keineswegs hierorts selbstverständlich weil) – da ist ja immer noch übrig TC.

Und der schaukelt das schon, als gewohnter AutoPilot. - Die bösahnende Tet-Maschine lädt (unser TetraPac im Weltraum), wohlinformiert, das 10 Brennstoffzellen vakant sind, jedoch urvertrauensvoll (wie Maschinen romantisch veranlagt eben so sind) (übrigens wird es allmählich hip in Hollywood, dem möglichst radikal auszuradierenden Gegner eine Maschinenidentität zu verpassen, da das elementare Eliminieren von auch Bösewichts-Menschenformen – welche zur schwankenden Rechtfertigung immer absolut radikaler personifiziert dämonisch !!BÖSE!! werden müssen, immer mehr sich selbst diskreditiert (ich hab mich wohl verhört?!) - -) lädt also einen ihrer repräsentativsten feindkontaktlädierten Ameisenklone direkt zum Rapport ins elterliche Schlafgemach des tiefstinnersten Führerhauptquartiers ein, quasi ins bauchweich empfindliche wolfschanzliche Boudeoir, und muß selbst zusammenreimen was es sich davon verspricht außer Scherereien. -Ich sollte auch mal bei Putin oder Obama anrufen und ihm/ihr in erbetener Aufwartung meine aktuelle Auffassung darlegen.- Doch es war ja nicht irgendjemand, welchen es freihändig über die Schwelle trugend bat: es war – Prominentenstatus (und er wußte sehr wohl davon, seiner Erpressungs-Verfügbarkeit-) Tom Cruise. Wurde er zum Schluß erleuchtet und steht für derlei Heldentum nicht mehr zur Verfügung - keine Sorge. Den gibt’s, wie könnte es anders sein im Falle die Welt ihn nötig hat, unverzichtbar,- jederzeit ein Held, nochmal, weil : etwas so Gutes simpel einfach nicht ausreicht in monogamen PlayOff für solche Verhältnisse. So kann man gar nicht für heimlich genug Bevorratung dafür sorgen: In the refridgerator.

Das hätte, hätte man Kosinski weiterprökeln gelassen (der all den Krimskrams Kinkerlitzchen jahrelang mühsam zusammengeschraubt hat,- und zwar vortrefflich!--) ein genialer Film werden können. Aber es gibt ja gottseibeiuns die entschlußfreudigeren Typen, die kurzerhand zupacken, und das ganze ultimativ aufs Ende beschleunigen. Gib ihnen ein Extraktions-Bike, oder sogar chicken Bubblehopperkopter,- und schon preschen sie los, und erledigen innerhalb von Minuten 'tschuldige Tom 'Sekunden, wozu andere Jahre im Werkelschrauben zustande brauchten. All die kleinen liebevoll rasanten Terminatordrohnen, -gestrandeten Rostriesen (deren gewöhnliches Lebenselixier schon abgepumpt ist, -die ausgedehnten unbelebten karstigen Strahlungswüsten (munter mit der Enduro die atomaren Einschlagskrater hinauf, in Bibliotheken hinunter (schon wieder!) oder mal eine andere Perspektive von Periskopplattform des Chrysler-Center – all dies liebevoll desastriert Zerstörte Verklumpte Devaste– umsonst. Umsonst die Mühe, über den Wolken zu wohnen und seine Zeit sinnvoll zu verwerten, die gesammelte Hydrogen-Energie, schwebende makellose Fabriktrichter, erst recht der Triumph im abgewrackten Yankee-Stadion (Cruise, hat’s ihm keiner gesagt, armereißend und frenetischem körperlosem Jubel lauschend zwischen >Global< und >Champion<-)?

Die Settings, die Aussichten, die technischen Schnickschnacks: das hätte schnackeln können, das die Wände, gäb’s noch mehr einige davon, gern dazu gewackelt hätten. Jedoch müssen sie leider alle sich mit Spieglein Spieglein bekleiden: in denen Tom seinen geschmackvoll derangierten Anzugsitz – mit perfekt symmetrischer Nasenschmiße- souverain kontrollieren und sich mächtig ohnzwinkernd bewundern kann. Die in jeder Szene und Einstellung spürbare athletisch altersrefüsierende Selbstverliebtheit ist im Abfall zur Kulisse tatsächlich phänomenal.

Ergo: dem Maschineninteresse wäre ratsamer gewesen, sich mit Zweiter Garnitur zur Herrschaftszwecken zu begnügen statt sich „Eines unserer Besten zu bemächtigen und ihn gegen uns einzusetzen“. Hättest du das rechtzeitig beherzigt, oh unser TetraPac im All, - und ich könnte dir funktionierende Beispiele, viele sogar davon, nennen ,- - so schlürftest du am Strohhalm unserer beteiligten Ressourcen heute noch, frei, akklamiert sogar gewählt und unbehelligt, wie auf diesem Planeten üblich. Aber so sind die hergelaufene Xenogene: kommen herübergestreunt und wollen alle Gepflogenheiten mirnicht dirnichts auf den Kopf stellen. Das haben sie nun davon. Verdient würde ich sagen. Und jetzt: zurück zum Haus am See. Da wartet die Musik auf mich, dazu noch eine letzte Bemerkung (nichts gegen „Whiter shade of pale“, hören Sie, denken Sie, ich bin beknackt?) (okay!?) - :

-paßt der musikalische Untergrund _für meinen Geschmack_ in seiner extrahiert poliertgechromten Magersucht-Dünne (ich zähle jede einzelne Rippe) ganz an verschleierter Oberfläche, darunter nichts an/ auf Dauer sich verflüchtigend, bis man sie gar nicht mehr merkt/ bevor sie anfängt zu nerven,
-genau zum wässrigen immer himmelblaueren verlorenen Dunst leider nicht der Kulissen, sondern des Films, der, ob es paßt oder nicht, leider ein Gesamt-Resultat bleibt: und aus den besten sehenswertesten Zutaten ist leider möglich, zu verkochtem, statt knackigen Brei zu verbraten.

Trotzdem: wegen der Settings: verlieren Sie nichts, wenn Sie sich derart limitiert mit dem Look dieses Films vertraut machen; geniessen Sie ihn,- soweit es der Durchblick gestattet. Der Originaltitel sollte übrigens wohl lange >Horizons< heißen.

Wer noch Lust hat: folgende zum Film -wäre er so viel Beschäftigung weiter wert- fand ich fein und sinnig:
http://cellurizon.de/2013/04/11/review-oblivion/
http://www.ndr.de/kultur/kino_und_film/oblivion103.html

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dannydiaz

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das prequel dazu ist auch gut "La terre outragée" auch mit olga


Bob Loblaw

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@danny: "la terre outragée" sieht ja toll aus... den ganzen Film gibt es auch auf youtube, aber leider nur auf russisch mit französischen Untertiteln. :(
Vielleicht schau ich mir den trotzdem mal dort an... man muss ja nicht immer verstehen, was so geredet wird,


RoboMaus

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Bewertung6.5Ganz gut

(SPOILER:) Die dreieckige Öffnung der gigantischen Alienbasis in der Erdumlaufbahn, die Schliessblende, das Hineinfliegen und Deponieren einer Atombombe, die die Basis in einer vernichtenden Explosion auslöscht um am Ende den Planten zu retten (SPOILER ENDE:). Sicher weiss jeder, von welchem Film die Rede ist....
Leider sind wir nicht beim 90er-Dreamteam Jeff Goldblum und Will Smith, sondern bei Morgan Freeman und Scientology-Adjudant Tom Cruise. Warum muss man selbst in budgetstarken Filmen so dreist abkupfern - gibt es denn kein Geld für eine innovative Story und ein entsprechendes Drehbuch? Dabei ist die Story über 3/4 des Streifens eigentlich recht gut - lange ist nicht klar, was auf der Erde wirklich passiert ist, und wer überhaupt die Bösen sind, doch die Wahrheit kommt mehr und mehr ans Licht. Das sorgt für eine interessante Grundstimmung, die zum Ende leider in ein schwarzes Loch kollabiert, in dem alles was vorher aufgebaut wurde mit einem Schlag verschwindet. Dazu ist der Plot über weite Strecken eher schleppend, so dass keine grosse Spannung aufkommt - nur punktuell, wenn die 'Drohnen' auf Jagd sind. Einen Feuerlöscher muss man nun wirklich nicht bereithalten - der Funke will einfach nicht aus dem Grossfernseher zum Sessel überspringen. Das liegt auch an Tom Cruise, der für diese Rolle nicht genug Charisma hat und u.a. zu oft in seinem Vehikel fliegend gezeigt wird (....und noch einmal durch die Gewitterwolke, weil es so schön war). Zudem ist eine imminente Grundbedrohung nicht wirklich spürbar oder greifbar. Kein Vergleich zu ähnlich stark auf den Hauptdarsteller zugeschnittenen Filmen wie z.B. 'I am Legend' (eine weitere Perle mit Will Smith).
Trotz aller Kritik sind mir die (zu 3/4) gute Story und die sehr gute CGI aber noch 6,5 Punkte wert.

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mj1978

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Bewertung5.0Geht so

nette idee... war aber am ende eher enttäuscht - besonders von den letzten 15min - ist dem bonzen das geld ausgegangen?

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thmchnswr

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Bewertung9.0Herausragend

++ACHTUNG ENTHÄLT EVENTUELL SPOILER++
Oblivion gehört für mich zu den besten Sci-Fi Filmen der letzten Jahre. Grossartige Effekte, eine klasse Ausstattung und ein hervorragender Soundtrack, haben die 2Std Laufzeit wie im Fluge vergehen lassen. Der Film bietet darüber hinaus eine wirklich gute Geschichte. Die Handlung wird spannend erzählt und Cruise spielt seine Rolle gut. Negativ ist das etwas rührselige Ende und das die Invasoren kein wirkliches Gesicht bekommen. Sie sind halt einfach da und haben durch Zerstörung des Mondes auch die Erde verwüstet. Das ist Schade.
Aber da ansonsten alles klasse aufeinander abgestimmt ist. Gibts von mir fast die Höchstzahl.

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