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Shopping-Center King - Kritik
US 2009 Laufzeit 86 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Komödie, Drama, Kinostart 18.06.2009
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Kritiken (10) — Film: Shopping-Center King
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenSinnfrei, kein Timing, selbstverliebt, unerträglich: Was wohlmeinende Geister als schwarzkomische Variante des TAXI DRIVER-Motivs sehen wollen, ist ein weiterer unfertiger Auswurf direkt aus dem mittlerweile todesranzigen Schlund der Hollywood-Comedy. Komiker müssen vielleicht keine grossen Schauspieler sein, aber Seth Rogen kann nicht mal komisch, und sein Regisseur hält Zeitlupen zu Rockmusik für den genialsten filmischen Kunstgriff aller Zeiten. Das ist nicht offbeat, das ist nicht offensive, das ist einfach nur ein grosses, ärgerliches Garnichts, in dem Ray Liotta aus unerfindlichen Gründen eine gute Leistung bringt.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten
FlintPaper Thu, 02 Jun 2011 14:50:50 -0000
Antwort löschenImmerhin tausendmal besser als Hangover & Co. :P
Hisayasu S Tue, 07 Jun 2011 21:41:04 -0000
Antwort löschenRogen ist nicht komisch, weil seine Rolle auch gar nicht komisch angelegt ist.
FlintPaper Tue, 07 Jun 2011 23:46:07 -0000
Antwort löschenDas Filmzitat aus demselbigen Streifen beschreibt's ja am Besten: "So I thought this was gonna be kind of funny... but it's actually kind of sad."
PS @Hisa: Warum kann man eigentlich nie auf deine Seite hier bei moviepilot, geschweige dich adden?
Hisayasu S Wed, 08 Jun 2011 10:06:15 -0000
Antwort löschenJa, das Zitat ist super und sehr treffend.
Wegen meiner Seite: Keine Ahnung? Bei mir funktioniert alles...?
Julio Sacchi Wed, 08 Jun 2011 10:11:05 -0000
Antwort löschenBei Dir funktioniert gar nichts. Dich kann man nicht mal anklicken. Alles "nicht erreichbar".
Und der Film hält Rogens Figur für SUPERLUSTIG. Siehe auch Gewaltszenen.
Hisayasu S Wed, 08 Jun 2011 10:24:14 -0000
Antwort löschenKomisch. Keine Ahnung, woran das liegt.
Ne, tut er gar nicht, kein Stück weit. Siehe z.B. die Szenen mit der Mutter, der besoffen-verdrogte Sex oder das tragische Ende.
Im Prinzip ein Metafilm.
Jedenfalls keine "Hollywood-Comedy".
Wie ich damals auf dem Forum schon meinte: "Ein Film von Leuten, die Komödien hassen."
FlintPaper Wed, 08 Jun 2011 10:27:31 -0000
Antwort löschenIch finde auch, der wird nur als Komödie verkauft und getarnt, um das Ganze überhaupt verkaufsfähig zu machen. Der Film ist so super assozial, der muss meta gemeint sein. Wenn nicht, dann ist der Film schon metameta, was ihn auch irgendwie gut macht :P
Auf jeden Fall Hisa, deine Seite funzt einfach mal garned (seit Monaten schon bei mir).
Julio Sacchi Wed, 08 Jun 2011 10:39:17 -0000
Antwort löschenBei Dir kommt "Unter dieser Adresse gibt es bei moviepilot nichts zu finden ". Man kann Dein Profil nicht sehen, keine Texte, kein Bild. Typisch.
Hisayasu S Wed, 08 Jun 2011 13:06:01 -0000
Antwort löschen@Flint: Der IST meta gemeint. Für eine Komödie hasst der seine Figuren zu sehr, wird mit zu großer Gehässigkeit auf US-Komödien-Standards rumgetrampelt.
@meine Seite: Geht's jetzt?
Julio Sacchi Wed, 08 Jun 2011 13:16:52 -0000
Antwort löschenNein. Geht nicht. Gar nicht. Und der Film LIEBT Rogen, so wie er seine unsäglichen Kapriolen immer abfeiert (insbesondere die Gewalt / die Vergewaltigung).
Hisayasu S Wed, 08 Jun 2011 13:42:43 -0000
Antwort löschenIch glaub, Du bist weltweit der einzige, der das so sieht.
Der Film hasst Rogen wie nur was. Er stellt ihn durch die Bank weg, bis zum bitteren Ende, als ekelhaftes, psychopathisches Arschloch, ohne auch nur den kleinsten symphatischen Charakterzug dar, das bis in alle Ewigkeit in seiner kleinen vollkommen verdrehten Welt gefangen bleiben wird (ich fand diese regelrecht erbarmungslose Konsequenz äußerst lobenswert).
Selbst die Gewaltszenen laufen schlußendlich ins Leere, der hero-effect bleibt aus (Rogen verliert aufs Erbärmlichste) und die "Vergewaltigung" ist eine bis zum Anschlag abstossende und ekeleregende Antwort auf all das unglaubwürdige seifige Gefummel im Mainstream-Teenie-Kino, indem auch die größten Nerds noch eine hübsche Frau abkriegen und auf diese strunzdummen US-Klamotten, die einen Glauben machen wollen, dass ein Fettsack wie Kevin James eine Frau wie Winona Ryder knallt.
Hisayasu S Wed, 08 Jun 2011 13:45:10 -0000
Antwort löschenP.S.: Moviepilot meint, dass alles in Ordnung ist...
Julio Sacchi Wed, 08 Jun 2011 13:50:24 -0000
Antwort löschenGehe ja sonst mit Dir konform, aber wenn Rogen zuschlägt, ist er immer sofort der Hero (inkl. Hero-Rock von Queen). Und das Ende ist auch happy, er ist halt ein echtes Unikat, nonkonformistisch, ein toller Typ.
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Hisayasu S Wed, 08 Jun 2011 23:13:23 -0000
Antwort löschenNeee, Du unterschlägst bei der Prügelszene mit Queen-Soundtrack, dass Rogen nur anfänglich austeilt, danach aber von der Polizeitruppe und dann von Liotta übelst einen eingeschenkt bekommt und total verbeult bei seiner kaputten Mama endet. Sieht so ein Hero aus? Ich denke nein!
Und was das Ende angeht seh ich's genau andersherum: Rogen hat mit der blutigen Niederstreckung eines harmlosen Exhibitionsiten sein den ganzen Film über herbeigesehentes, klägliches, Erfolgserlebnis gehabt, ansonsten hat sich für ihn aber gar nichts geändert. Aus den Wunsch zur Polizei zu gehen, ist nichts geworden, die schlichtweg erbärmliche Affäre mit Faris war sowieso nur eine Farce und das Anbandeln mit der Rollstuhlfahrerin (die einzige Figur in dem Film, die interessanterweise offenbar keinen an der Waffel hat) hat auch nicht geklappt - im Gegenteil: Sie durchläuft die größte Veränderung, sie kriegt Beine. Für Rogen heißt es wieder zurück auf Start. Ein toller Typ? Ich denke nein.
FlintPaper Thu, 09 Jun 2011 13:01:32 -0000
Antwort löschenIch denke auch, das bei Shopping King die ganze Comedy Inszenierung nur reine Verarsche ist. Ne 'reine Bloßstellung des Zuschauers, der über die lustige Inszenierung natürlich zwanghaft lachen will/muss. Wer das dann tut, fällt irgendwie in die Falle.
Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/
Kommentar löschenMister Seth Rogen ist ja auch bei uns spätestens seit Filmen wie Superbad, Knocked Up oder Zack and Mirri make a porno bekannt, für mich ist dies der erste Film den ich mit ihm in der Hauptrolle gesehen habe und ich muss sagen, er macht seine Sache recht gut.
Der ganze Film lebt ja eigentlich von Rogens Figur des Kaufhauscops Ronnie, der seine leicht zurückgebliebene Art gepaart mit einem grossen Herzen, einem übertriebenen Gerechtigkeitstick und einer ausgeprägten assozialen bzw. amoralischen Ader kombiniert hat zu einer schrägen Gesamtmischung. Der Humor ist hier sehr eigen, weder Slapstick, kluge Sprüche oder peinliche Szenen dominieren hier das Geschehen, irgendwie ist das gesamte Verhalten von Ronnie so herrlich daneben und nicht gesellschaftsfähig, genau diese seine Art ist sehr amüsant und es macht einfach Spass ihm zuzusehen, auch ohne dass man ständig loslachen muss.
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenWeitestgehend sinnfreie Wiederauflage eines Themas, das man schon beim Vorgänger "Kaufhaus-Cop" mehr recht als schlecht durchleiden musste. Vereinzelte Lacher kommen zwar vor, doch eher gequält. Welcher Geldgeber finanziert nur dergleiche Epigonen?
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDie dunkle Seite des Kaufhaus-Cop führt dieser Film vor, der zwar oberflächlich viele Ähnlichkeiten mit dem Klamauk-Vehikel hat, im Grunde jedoch eher einem zotigen Remake von Taxi Driver gleicht. Es ist schon eine Leistung des normalerweise erzsympathischen Seth Rogen, wenn er es hier als bipolar-gestörter Ronnie schafft nicht für eine Sekunde echtes Mitgefühl beim Zuschauer zu wecken. Denn Ronnie ist der Prototyp des mickrigen Spießers, der dummerweise zuviel Macht verliehen bekommt. Ein Verlierer der mit 40 noch immer bei Mama wohnt, ein pausbäckiges Kind, der noch Respekt und Anerkennung giert. Ein mieser Rassist, der erwachsen gewordenen Schulhof-Bully, der sich Genugtuung verschafft indem er schwächere drangsaliert. Menschen wie Ronnie kennt man aus dem Alltag zu genüge, jene Hausmeistertypen, Politessen, Türsteher und Parkwächter, deren einzige Freude im Leben es ist ihr kleines bißchen Macht über andere auszuspielen, weil sie ein ansonsten bedeutungsloses Leben führen. Der Film…
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Slevin Kalebra Sun, 02 Aug 2009 00:41:21 -0000
Antwort löschenErinnerst du dich an die Szene aus "Schweigen der Lämmer", in der Lecter innerhalb von ein paar Sekunden Clarice treffend analysiert und auseinander nihmt? Ich kann mir vorstellen, das du das auch kannst und auch bei Menschen regelmäßig anwendest.
Batzman Sun, 02 Aug 2009 00:44:52 -0000
Antwort löschenStimmt, aber ich esse die wenigsten davon mit Favabohnen, ich muss auf meine Linie achten.
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen„Das große Krabbeln“ und „Antz“, „Déjà Vu“ und „Next“, „Happy Feet“ und „Könige der Wellen“, „The Illusionist“ und „Prestige“, „Dante’s Peak“ und „Volcano“... Die Liste sich stark und stärker ähnelnder Filme ließe sich noch weit und weiter führen. Der neue eineiige Zwilling heißt „Shopping-Center King“.
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LeadGandlaf Wed, 18 Nov 2009 13:22:35 -0000
Antwort löschenHaben Sie den Film überhaupt gesehen?
Aufgabe Fri, 20 Nov 2009 01:50:21 -0000
Antwort löschenich finde die liste reicht als antwort!
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LeadGandlaf Mon, 23 Nov 2009 12:13:34 -0000
Antwort löschenObserve and report ist aber so ganz und gar verschieden vom Kevin James Film.
BadaBoomBang Thu, 21 Jan 2010 00:58:38 -0000
Antwort löschenStimme LeadGandlaf zu, meine Befürchtungen haben sich zum Glück nicht bestätigt. Observe and report ist um einiges besser.
E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenAuf manches - wie etwa eine Quasi-Vergewaltigung, die mit gutem Grund die berüchtigtste aller Szenen des Films ist - kann man nur mit Abscheu und Ekel reagieren. Anderes bricht auf so mutige Weise mit allen Erwartungen und Konventionen, dass man Jody Hill, der explizit Scorseses "Taxi Driver" als Vorbild nennt, den Respekt kaum verweigern kann. Das gilt etwa für den Höhepunkt des Films ganz am Ende, wenn Ronnie dem in seiner ganzen nackten Pracht von vorne gezeigten Exhibitionisten durch die Mall hinterherrennt. Kurz gesagt: Dieser einzigartige Film schockt, beutelt, verstört und ist immer wieder unfassbar. Nur komisch ist diese Komödie genau deshalb eigentlich nicht.
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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenSo kompromisslos wie Seth Rogen hat lange kein Hollywood-Star mehr den Typus des hässlichen Amerikaners mit seinen kleinen Ängsten und großen Neurosen verkörpert. Die Radikalität seines Porträts eines Mannes, der nicht davor zurückschreckt, mit einer nach Alkohol- und Drogenkonsum praktisch komatösen Frau zu 'schlafen', sprengt den Rahmen einer typischen Studioproduktion.
Hill und Rogen haben dieser Komödie alles Komödiantische ausgetrieben und bewegen sich damit auf einem schmalen Grat, wobei sie auch das eine oder andere Mal abrutschen. Letztlich haben diese Ausrutscher etwas Befreiendes. Nach "Shopping-Center King" sieht man die meisten amerikanischen Action-Filme und Komödien mit ihrem krampfhaften Hang zu Gewaltexzessen und Fäkalhumor mit anderen Augen.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDer hässliche Schluss ist die Krönung einer Reihe grausamer Scherze auf Kosten von etwa Indern, Frauen und Behinderten - es besteht wahrlich kein Grund, Ronnie zu mögen. Der autoritätsfixierte Waffennarr ist die Antithese zum gemütlichen Kevin James, der zuletzt als "Der Kaufhaus Cop" die Kinokassen stürmte. Stilistisch jedoch sind beide Filme, und irgendwo hier liegt der springende Punkt, kaum unterscheidbar. Dieselben altbackenen Zeitlupenmontagen zu bekannten Hits, dasselbe hilflose Ringen um Liebe und Anerkennung. In einer Szene gelingt es Ronnie, die angebetete Kosmetikverkäuferin (Anna Faris), die nicht weniger beschränkt ist als er selbst, betrunken zu machen und ins Bett zu ziehen. Was hier geschieht, ist eigentlich eine Vergewaltigung. Bis sie ihn im Halbschlaf lallend auffordert, weiter zu machen.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Shopping-Center King“ ist wieder ein Film mit einem Vollidioten in der Hauptrolle (und Seth Rogen spielt ihn nicht zum ersten Mal). Nur sind es nicht mehr Filme mit dem freundlichen Verlierer, der am Schluss endlich Anerkennung und das kleine Glück findet. Es sind Filme mit unsympathischen und sogar gefährlichen Idioten, die ihre Position durchaus verdienen. Und die bekommen trotzdem ihre Chance, was eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist - siehe Superstars. So knallt Ronnie am Ende den Exhibitionisten ab und bekommt dafür seinen Job zurück. Drückt das vielleicht die Hoffnung der Entscheider aus, für besonders viel Mist auch noch belohnt zu werden? Denn man fragt sich vor allem, wer solche Filme geschehen lässt. Immerhin kostet auch so ein Streifen einige Millionen. Und man stellt sich die Entscheider vor: Lauter infantile Seth Rogens in den Produktionsbüros Hollywoods … jetzt wird die ganze Geschichte zum Horrorfilm.
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Ixceman Thu, 18 Jun 2009 08:40:03 -0000
Antwort löschenSchön das du das Ende schon SPOILER st. Ironie !
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenRonnie (Seth Rogen) arbeitet als Sicherheitsbeamter in einem Einkaufscenter. Pardon, Ronnie ist der Chef des vierköpfigen Sicherheitsdienstes, darauf legt er gesteigerten Wert. Doch seine wahre Berufung liegt natürlich ganz woanders: Er träumt davon, ein richtiger Polizist zu werden, mit einer echten Waffe im Halfter anstelle einer Elektroschockpistole. Und er wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ein Date mit Brandi (als Tussi in Perfektion: Anna Faris) zu bekommen, seiner Traumfrau aus der Kosmetikabteilung.
Wem die Story bekannt vorkommt, weil sie ihn an den „Kaufhaus Cop“ erinnert, der liegt nicht ganz falsch. Viele Parallelen sind in der Tat gegeben, nur dass diese Komödie als Film für die ganze Familie so gar nicht geeignet ist. Seth Rogens Shoppingcenter-King ist nicht wirklich sympathisch, sondern ein auf der Grenze zum Psychopathen wandelndes Wrack mit aufgeblasenem Ego. Und darüber hinaus ein übereifriger Waffenfetischist mit rassistischen Neigungen, hinter dem…
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Kommentare (56) — Film: Shopping-Center King
FordFairlane Wed, 11 Apr 2012 14:14:09 -0000
Kommentar löschenIch bin ein großer "Seth Rogen" Fan seit "Ananas Express", doch diese Komödie kommt recht durchschnittlich daher. Nicht jeder Gag zündet und von der Story her kriegt man hier auch nichts neues geboten, obwohl er mir besser gefallen hat als "Der Kaufhaus-Cop" ist man hier doch als Seth Rogen Fan etwas enttäuscht.
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TheNumber Wed, 22 Feb 2012 18:29:05 -0000
Kommentar löschender film war ja echt mist. er hat nur eine lustige stelle und das ist, wie der cop den protagonist übelst zusammenschreit und beleidigt. der protagonist ist mega unsympathisch, der film ist relativ langweilig. da rate ich echt von ab, ihr könnt 90 minuten sinnvoller nutzen...
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Uli Kunkel Tue, 21 Feb 2012 00:08:49 -0000
Kommentar löschenDaß der Film sich was traut, macht ihn mir sympathisch.
Ob nun Peinlichkeiten, Vulgaritäten, Gewalttätigkeit - Zurückhaltung ist keine seiner hervorstechenden Eigenschaften.
Es ist manchmal unangenehm, manchmal unangemessen komisch, aber immer faszinierend dem in seinem Sozialverhalten leicht neben der Spur laufenden Protagonisten Ronnie bei der Interaktion mit seiner Umwelt zu beobachten. Etwa seinen Buddies von Wachschutz. Bei der verstohlen angedeuteten Romanze zur Verkäuferin an der Kaffeebar. Beim gockelhaften Revierkampf mit dem ermittelnden Kriminalbeamten. Bei den rührenden, intimen Momenten zwischen Ronnie und seiner Mutter. Bei der Schilderung seiner Träume und seinen Versuchen mehr aus sich zu machen, die eigenen Limitierungen zu überwinden.
Der Hauptcharakter und der ganze Film versetzt den Zuschauer immer wieder in einen Zustand der Ambivalenz.
Daß dicht unter einer dünnen Komödienschicht, gleich hinter der offensichtlichen Groteske, die vielleicht nur geahnten, nur zu gerne verleugneten Aspekte der menschlichen Tragödie lauern, das macht "Observe and Report" so spannend.
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Andy Dufresne Mon, 30 Jan 2012 18:18:18 -0000
Kommentar löschenTravis Bickle im Fatsuit, The Mall Driver sozusagen.
Im besten Sinne merkwürdiger Versuch Satire mit Abgehängteprekarierkomödie,Psychodrama mit Slapstick zu vermischen.
Zum Teil bitterstböse,zum Teil brüllkomisch,zum Teil aber auch Fremdscham pur.
Mit einer der besten Sexszenen ever (Anna Faris liegt ziemlich bewusstlos und mit einem Faden Restkotze im Mundwinkel unten,Rogen müht sich oben einen ab.Er unterbricht kurz als er sieht das Faris wohl bewusstlos ist und sie (mit geschloßenen Augen und Kotzfaden) meint nur :"Was ist los du blöder Wichser?Mach weiter!").
Und eine Verfolgungsjagd die man ganz einfach gesehen haben MUSS:
http://www.youtube.com/watch?v=EXbq-ujcT5U
Kurzum ein Zwitter der es wert ist bestaunt zu werden.
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Coach T Mon, 30 Jan 2012 22:14:09 -0000
Antwort löschenRonnie <3
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stalker Tue, 31 Jan 2012 07:16:35 -0000
Antwort löschenSo ist es.
Andy Dufresne Tue, 31 Jan 2012 16:49:00 -0000
Antwort löschenJa so ist es tatsächlich ;D
catinthebag Thu, 19 Jan 2012 21:20:55 -0000
Kommentar löschenAchtung! Finger weg von der Pro 7 Fassung. Ständig geschnitten und somit die bittere Härte raus genommen. Der Film ist zwar an einigen Stellen nicht Rund, aber das hat er nicht verdient.
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mikkean Mon, 16 Jan 2012 23:35:19 -0000
Kommentar löschenDas der dickliche und kaum erkennbare Seth Rogen mal mein Wochenende-Highlight sein würde!!! Sachen gibt's, aber "Shopping-Center King" hat sich diese temporäre Auszeichnung redlich verdient. Ist dieser durchgeknallte Kollege von Kevin James "Der Kaufhaus Cop" eine äußerst derbe Angelegenheit, die sich Dreck um Political Correctness schert. Dass es unser "Held" Ronnie zum Chef der Mall-Sicherheit gebracht hat, grenzt an ein Wunder. Rogen legt sich ziemlich ins Zeug, um diese wandelnde Zeitbombe darzustellen. Ein fluchender, rassistische Beleidigungen spuckender, von Schusswaffen besessener Soziopath. Das kommt also raus, wenn es in der Birne zusammenkracht und die Mund-Barriere versagt. Ein größeres Wunder nur, dass Ronnie nicht der einzige Ausnahmefall in seinem natürlichen Habitat ist. Ein ebenso Militia-begeistertes asiatisches Zwillings-Pärchen und sein schräger Latino-Kumpel ergänzen die Shopping-Männer des Gesetzes. Was für eine geballte Ladung, da waren einige Lacher einfach vorprogrammiert, aber "Shopping-Center King" hat mit den Figuren allein sein Potenzial noch lange nicht verschossen. Da geht es um einen gerissenen Dieb, der nach Ladenschluss zuschlägt, so krankes Personal wie die sehr dümmliche und abstoßende Kosmetikerin Brandi (Ideal-Besetzung Anna Faris, wie kriegt sie das nur hin?), den Psycho-Cop, den nur Ray Liotta so darstellen kann. Und ja, einen feisten Nackt-Flitzer, der gleich zu Anfang des Films für dessen höhere Altersfreigabe garantiert. Größtes Minus wäre vielleicht die relative Ziellosigkeit des Ganzen, die zeitweise zu Tage tritt. Aber diesen Umstand macht so manches Highlight wie die Verhaftung des Drogendealer-Kids oder der Schluss gut wett. In diesem Punkt ähnelt der Film ja auch irgendwie "Napoleon Dynamite", der auch viel von seinen skurrilen Typen profitierte. Da verkrafte ich auch, dass so ein Hammer-Song wie "Where Is My Mind" nicht von den Pixies, sondern irgendeiner Coverband kam. Passte trotzdem und hell yeah, diese verkackte Mall-Cop-Scheiße macht verdammt noch mal irgendwie Spass. Mehr jedenfalls als ein Tritt in die Eier oder die meisten anderen Ami-Komödchen. Dürfte öfters so sein. Bad Taste mit Geschmack, besser als die x-te Wiederholung eines fragwürdigen Friedberg/Seltzer-Meisterwerks (würg!).
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Reload Sun, 15 Jan 2012 13:21:50 -0000
Kommentar löschenNach den doch großteils guten Bewertungen habe ich von "Observe and Report" doch etwas mehr erwartet. Eines bleibt vorweg festzuhalten: Der Film ist anders. Vergleiche mit dem Kaufhaus-Cop werden zwangsläufig herangezogen, dass ist auch kein Wunder, da beide Filme aus dem gleichen Jahr sind sowie ein ähnlichen, ja, fast gleichen Hintergrund haben. Doch die Umsetzung ist komplett anders. Während "Der Kaufhaus-Cop" eine x-beliebige Komödie ist, die nach dem altbekannten Schema-F abläuft, so läuft die Mall-Geschichte um Seth Rogen bei weitem nicht so gesittet ab. Er ist zwar auch ein Security-Guard, himmelt eine mehr oder weniger attraktive Kosmetikverkäuferin an und möchte eigentlich zur Polizei, doch ist er kein naives und freundliches Dickerchen a la Kevin James, nein, er ist ein narzisstisches, rassischtisches Arschloch, der zudem noch eine bipolare Störung hat. Allein diese Vorraussetzungen bieten keine Plattform für eine harmlose Familienkomödie. Und die bekommt man auch nicht. Eigentlich bekommt noch nichtmal eine astreine Komödie. Eher vielleicht eine Tragikomödie mit derben Humor. Vielleicht mit ein bißchen Drama und Satire. Und einem unsympathischen Hauptdarsteller. Einem gewollt unsympathischen Hauptdarsteller. Alles also keine a-typischen Zutaten. Man geht andere Wege. Das ist mutig und das alleine ist schon lobenswert. Doch trotzdem hat mir der ganze Film leider nicht gefallen. Denn häufig wird doch zu der platten Humor Schiene gewechselt, der dann irgendwie nicht funktioniert. Geniale Sequenzen, wie z.b. die Exhibtionisten-Verfolgung kommen viel zu selten vor. Langeweile kommt zwischendurch vor, einige Nebenfiguren sind schon sehr seltsam. Das wirkt alles nicht rund. "Observe and Report" ist wieder mal ein Film der so gute Ansätze hat und stellenweise auch zeigt, dass passiert leider aber viel zu selten. Schade drum.
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8martin Sun, 15 Jan 2012 10:12:46 -0000
Kommentar löschenMan fühlt sich gut unterhalten von dieser Komödie. Die Gags sind nicht flach und die dargestellten Szenen nicht all zu überdrallert. Die meisten Figuren des Sicherheitspersonals sind echte Typen, wie die Zwillinge oder Dennis die ’rechte Hand des Chefs’. Sie sind alle etwas schräg, aber liebenswert. Sie albern nicht bloß rum, sondern kommen mit einem natürlichen Charme daher, der so zwischen armer Sau und skurrilem Sonderling angesiedelt werden kann. Dabei verlieren sie nie ihr soziales Umfeld in der Shopping Mall aus den Augen. Gemäß ihrem Auftrag ’Beobachten und Berichten’.(Originaltitel)
Die Hauptperson Ronnie (Seth Rogen) ist kein Depp, nur etwas unbedarft, stur und sehr selbstbewusst, der wichtige Erfahrungen macht: er muss erkennen dass das geile, strohdumme Blondchen (Anna Faris) die personifizierte Oberflächlichkeit ist, dagegen die vorübergehend geschiente Kaffeeverkäuferin (Collette Wolff) ein goldenes Herz hat.
Neben ihnen fungiert als Konkurrent und Edelcop Ray Liotta. Da ist genug Platz für Situationskomik. Die Jungs werden schon mal vom jugendlichen Übermut gepackt. Nach dem Fehlversuch zur Polizei zu gehen, wird Ronnie ein echter Held und fängt einen Blitzer. Auch an Mutti (Celia Weston), bei der er immer noch wohnt, wird noch eine menschliche Seite aufgedeckt. Sodass wir am Ende eine muntere amerikanische Erfolgsstory haben.
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Filmfanatiker Sat, 14 Jan 2012 22:31:02 -0000
Kommentar löschenUnwitzig, kein Charme, vorhersehbar...und was zum Teufel sucht Liotta in dem Film...naja seine Filmauswahl war auch mal besser.
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Ann36 Sat, 24 Dec 2011 23:11:24 -0000
Kommentar löschenEiner meiner Lieblingsfilme. Es ist KEINE Komödie auch wenn er zum Teil lustig ist. Es ist ein schmerzhafter Film, weil er sehr überspitzt sehr unangenehme Wahrheiten über Menschen und unsere Gesellschaft aufzeigt. Ich fand den Film ziemlich erschütternd. Ich frage mich, welchen Film diejenigen gesehen haben, die ihn mit Kaufhauscop vergleichen und so enttäuscht tun, weil der gar nicht so lustig war, wie sie erwartet haben...Anscheinend haben sie ihren Verstand schon vor Beginn des Filmes ausgeschaltet (wie man es ja üblich tut, wenn man vorhat sich eine übliche Hollywood-Komödie anzuschauen).
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Keky Sat, 26 Nov 2011 02:15:04 -0000
Kommentar löschenLeute, fucking Comedy GENIE Seth Rogen (Ananas Express, Funny People, Freaks & Geeks) ist hier am Start in 'ner Hauptrolle und der Film ist gottverflucht brilliant, ne schwarze Komödie vom feinsten. Dieses ganze stumpfsinnige Zeug mit Kevin James is' doch total für'n Arsch. Noch banaler als ein Fettsack der die ganze Zeit Jackass-Stunts macht gehts ja kaum.
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stalker Fri, 16 Sep 2011 12:38:29 -0000
Kommentar löschenScheißfilm, dachte ich, muss ich gucken, zwang ich mich und zog Fresse, bis ich schmunzelte und später sogar lachte, richtig lachte, der Seth Rogen, der wird uns noch einige große Komödien bescheren, denke ich und gestehe mir ein, trotz eines seltsamen Nachgeschmacks ist "Shopping-Center King" fast herausragend, auf jeden Fall Geschmackssache und allemal eine Sichtung wert.
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annaberlin Tue, 26 Apr 2011 09:23:14 -0000
Kommentar löschenSehr besonderer Humor. Der Einstieg fiel mir schwer, auch wenn ich Seth Rogen liebe. Manche Jokes waren ziemlich lustig, aber andere dann wieder komplett unlustig. Ich glaube, die Macher haben sich hier ein wenig verrannt.
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annaberlin Wed, 27 Apr 2011 08:30:33 -0000
Antwort löschenIch denke mal nicht, dass die Macher bei Observe & Report an Taxi Driver dachten...(wow, dieser deutsche Titel ist so beschämend!). Wirkliche Parallelen kann ich hier nicht erkennen.
annaberlin Wed, 27 Apr 2011 14:46:54 -0000
Antwort löschenUi! Dann MUSS ich dir ja glauben. Aha. Aha. Vielleicht hätten sie dann für solche Kartoffelköpfe wie mich, es beim Beruf des Taxifahrers lassen sollen ^^
tweetosaurus Tue, 11 Jan 2011 13:14:58 -0000
Kommentar löschenZiemlich einfache Schwarze Komödie mit einer eigenen Art von Humor. Genau die Art die mir persönlich sehr gut gefällt.
Jedoch hätte kein anderer Schauspieler diese Rolle so gut umgesetzt wie Seth Rogen. Für mich jetzt schon ein ganz großer in diesem Genre.
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PennKal Tue, 28 Dec 2010 23:28:13 -0000
Kommentar löschenDer Film lebt von Seth Rogen, einfach ein klasse Schauspieler ohne ihn wäre der Film nicht mal halb so witzig, schade das zu der Zeit ein riesen Hype um dem Kaufhaus Cop gemacht wurde und nicht auf diesen Film. Seth Rogen überzeugte, wie gesagt. Nebendarsteller waren etwas durchschnittlich schade eigentlich. Story war ganz okay, die Witze waren auch super. Zum schluss bleib noch zu sagen
Fuuuuuuuuuuck Youuuuuuuuu :D:D
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Hetarene Tue, 07 Dec 2010 11:57:00 -0000
Kommentar löschenStau ist im Allgemeinen ein unangenehmes Ärgernis, aber ein Umstand, der sich zu dieser Jahreszeit nun mal tragischerweise nicht gänzlich vermeiden lässt. Letzten Donnerstag gehörte ich mal wieder zu denjenigen deren Fahrzeuge sich Stoßstange an Stoßstange aufreihten und es für niemanden ein vorwärtskommen gab. Den Laptop fix auf dem Beifahrersitz arretiert, konnte die Zeit halbwegs sinnvoll genutzt werden.
Zusehen gab es "Observe and Report", der wiederholt unter einem recht eigenwilligen deutschen Titel "Shopping-Center King" vertrieben wird, der wiederum zusammen mit Seth Rogans Visage auf dem Cover zwangsläufig eine Assoziation zu Kevin James in "Paul Blart: Mall Cop" nahelegt. Nun steht außer Frage, dass die Happy Madison Produktion dennoch recht wenig mit dem vorliegen durchaus schwer schwarzhumorig lastigen "Observe and Report" gemein hat. Keinesfalls ist "Observe and Report" eine zotige Varieté des Kaufhaus-Cops. Jody Hill präsentiert vielmehr eine doppelbödige Komödie mit Hang zur Tragik, die jedoch oftmals mit dem nächsten platten Gag liquidiert wird. Das Drehbuch erscheint dadurch nicht wirklich kohärent. Offensichtlich war man sich uneins dem Film entweder eine reifliche Tiefe zu verleihen oder doch eher ausgetretene Komödienpfade zu bestreiten. Dieser Dualismus lässt sich schwerlich vereinigen und so überrascht nicht, dass der Film auf zweigeteiltes Echo stößt. Auch wenn Seth Rogan in einer seiner besten Darbietungen aufspielt, so erscheint es gewiss unbequem ihn nun mal in einer Rolle fernab des sympathischen Losers und jeder anderen vereinnehmenden Identifikation zu begegnen. Nun gut, eine Variable oder ein Parameter im Spiel, der durchaus interessante Bezüge weckt, nennt Hill nicht selbst Scorseses "Taxi Driver" als Inspirationshain. Knackpunkt aber ist die fehlende Stringenz. Der amoralische Charakter des Films sagt durchaus zu, so ich habe Tränen gelacht, als Ronnie und sein Kollege die Skatergruppe aufmischten, auf der anderen Seite aber griff man durchaus so einige Male daneben.
Am Ende steht ein Punkt für das cholerisch impulsive Spiel von Ray Liotta, ein Punkt für die bravouröse Darbietung von Collette Wolfe in der Nebenrolle der "Nell", zwei Punkt für Seth Rogan als bipolargestörter, rassistisch, sexistischer Gerechtigkeitsfanatiker und noch einmal satte zwei Punkte für den sichtlich begeisterten Exhibitionisten.
In Summe also 6/10 Punkten. Trotz der überdurchschnittlichen Bewertung soll das nicht als uneingeschränkte Empfehlung aufgefasst werden.
Zusammenfassend lässt sich der Film am geeignetsten durch ein filmeigenes Zitat beurteilen:
"Gut, ich dachte das alles wird irgendwie lustig, aber eigentlich ist es eher traurig […]"
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movie-studi Sat, 04 Dec 2010 16:50:15 -0000
Kommentar löschenKeine Ahnung, ob ich den jetzt gut oder schlecht finden soll. Der bisweilen sehr derbe Humor hat mir durchaus zugesagt, einige Passagen sind so dermaßen politisch unkorrekt ... ein Fest für Freunde des bösen Humors.
Auf der anderen Seite herrscht aber auch viel Leerlauf, vor allem der Mittelteil ist unglaublich öde und mit zunehmender Dauer ging mir Rogan bzw. seine Figur immer mehr auf die Nerven und die letzte Konsequenz der Bösartigkeit bleibt etwas auf der Strecke.
Insgesamt ist die Trefferquote der Gags ganz ok, wenngleich der Drahtseilakt zwischen subtiler Persiflage und plumpen Zoten das ein oder andere Mal kräftig in die Hose geht und man entschieden über das Ziel hinaus schießt.
Wiederum gelungen fand ich die dezent eingestreuten "tragischen" Elemente, die der Figur Ronny eine gewisse Tiefe verliehen haben. Aber auch da fehlte mir die letzte Konsequenz.
Alles in Allem kann ich sagen, dass ich schon weitaus schlechtere Beiträge in diesem Genre gesehen habe, ein Gagfeuerwerk, an das ich mich in 1 Woche noch mit Freuden erinnern werde ist er aber definitiv nicht.
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acryl Wed, 03 Nov 2010 13:05:47 -0000
Kommentar löschenSehr gut haben mir die Szenen gefallen, wenn Ronnie zuhause war und sich mit seiner Mutter (Celia Weston) auf dem Sofa unterhalten hat. "Mum, hat Dad uns wegen mir verlassen?" - "Ja, das hat er." (so ähnlich jedenfalls, ist schon länger her, dass ich den Film gesehen habe). Und das Ganze ruhig, unaufgeregt und voller Freundschaft zwischen den Beiden. Die Gags in der Mall waren zum großen Teil nicht mein Fall, aber ich hab mir den Film auch in der, wie ich jetzt erst bemerkt habe, falschen Erwartung eines Schenkelklopfers ausgeliehen.
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Billmaik Mon, 18 Oct 2010 16:52:00 -0000
Kommentar löschenHabe ihn mir aufgrund der Empfehlung eines guten Freundes (den man ebenfalls mit Fug und Recht als Cineast bezeichnen kann) angeschaut. Die Skepsis war naturgemäß recht groß, zumal ein Großteil der von mir gelesenen Rezensionen nicht gerade überschwänglich daherkam. Daran konnte auch die Tatsache nichts ändern, dass Tarantino ihn zu den besten 5 Filmen des vergangenen Jahres zählte. In der Erwartungshaltung eine vielleicht weniger weichgespülte aber in puncto Grottigkeit gleichwertige Variation von "Paul Blart: Mall Cop" zu sehen ging ich an den Film heran, und war im Endeffekt überaus positiv überrascht. Denn "Observe and Report" ist eine tiefschwarze, geschmacklose und bitterböse Satire, welche zwar zu kaum einem Zeitpunkt die Qualität vergleichbarer (Meister)Werke wie "Bad Santa" oder "Adams Äpfel" erreicht, aber für Freunde des derben, politisch unkorrekten Humors nichtsdestoweniger als überaus sehenswert zu erachten ist. Seth Rogen gelingt es dem soziopathischen Protagonisten eine ordentliche Portion Tiefe (und sogar einen Hauch Taxi Driver) einzuhauchen und liefert eine glanzvolle Performance, sicherlich seine bisher beste, und hätte durchaus eine Globe-Nominierung in der Comedy-Sparte verdient gehabt.Zu schade dass das Drehbuch ihm hierfür nicht den würdigen Rahmen lieferte. Allein durch die kurze Laufzeit bedingt werden interessante Ansätze in der Charakterentwicklung fallen gelassen, die Struktur wirkt fahrig, unausgegoren, es ist offensichtlich, dass mit Jody Hill kein Meisterregisseur am Werke war. Auch die Gagdichte hätte durchaus höher ausfallen können, weniger flache Provokation und mehr "Bad Santa" hätte dem Film gut getan. Die oftmals kritisierten Splatter-Elemente hingegen mögen sinnlos in ihrer Brutalität und Gewaltverherrlichung sein, ich fand sie in ihrer offenkundigen Überdrehtheit sehr unterhaltsam. Ich schätze es durchaus, wenn mir auch mal ein Lachen im Hals stecken bleibt.
Ich sollte vielleicht noch darauf hinweisen, dass meine gute Bewertung nicht als uneingeschränkte Empfehlung zu verstehen ist. Der Film ist definitiv nicht für jedermann, mir würden im Handumdrehen mind. 10 Leute aus meinem Bekanntenkreis einfallen die ihn mit Inbrunst hassen würden. Weshalb ich konstatieren muss: "Observe and Report" dürfte extrem polarisieren, aber für Freunde des schlechten Geschmacks ist er durchaus mal eine Kostprobe wert.
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Tyler__Durden Mon, 18 Oct 2010 17:29:20 -0000
Antwort löschenWar von dem schön schwarzen Humor damals auch sehr überrascht. Den erwartet habe ich wirklich nicht sehr viel, vor allem nach dem Trailer.
Don_Tony Wed, 25 Aug 2010 11:59:28 -0000
Kommentar löschenLustiger Film der ans extreme geht, meiner Meihnung nach eine Böse Version des Kaufhaus-Cop, die mich durch ihren schwarzen Humor auch mehr überzeugt.
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