Octaman - Die Bestie aus der Tiefe

Octaman (1971),
Laufzeit 76 Minuten, Horrorfilm, Science Fiction-Film

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Octaman - Die Bestie aus der Tiefe
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von Harry Essex, mit Jeff Morrow

Der Wissenschaftler Dr. Ricardo Torres untersucht die radioaktive Verseuchung von Gewässern. Hierbei entdeckt er eine neue Art von Krake. Er vermutet eine Mutation aufgrund der Radioaktivität. Auch gibt es Legenden von einer 2 bis 3 Meter großen Krake, dem Octaman, der das Wasser verlassen kann und Menschen angreift. Dr. Torres stellt ein Team zusammen, um den Octaman zu finden…


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Filmkenner77

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Bewertung2.0Ärgerlich

Mir war der Film, den ich mal vor Jahren auf einem Privatsender gesehen habe, eindeutig zu trashig. Wie schon gesagt wurde, ist die Handlung äußerst bescheiden und die Tricks sind unglaublich schlecht. Der Film wurde Anfang der 70er Jahre inszeniert. Im Vergleich zum scheinbaren Vorbild "Der Schrecken vom Amazonas" aus dem Jahre 1954 wirkt dieses Machwerk allerdings sehr altbacken, denn sowohl in Puncto Spannung, Atmosphäre und Tricktechnik ist der Klassiker von Jack Arnold diesem schwachen Film meilenweit voraus. Trash sollte wenigstens unterhaltsam sein, aber ich fand "Octaman" größtenteils langweilig.

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guggenheim

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Bewertung6.0Ganz gut

Gummikostüme, schlechte Effekte, unoriginelle Story - alles Indikatoren für ordentlichen Trash und das ist "Octaman" unbestritten. Wenn der Krakenmensch aus dem Wasser steigt, mit seinen Tentakeln, von denen er nur 2 benutzt (logisch, ein Mensch hat ja nur 2 Arme) und die anderen plump nach unten baumeln lässt, wild in der Gegend herumschlägt und dazu Geräusche von sich gibt, die nach schwerem Asthma klingen, dann weiß man, dass man soeben eine Perle des Müll- und Mistgenres anguckt. Kein Wunder, dass "Octaman" in Kennerkreisen als Kultfilm firmiert.
Allerdings muss man kritisieren, auch wenn es bei einem Trasher wie diesem seltsam klingen mag, dass der ganze Film nach dem selben Schema abläuft: Krakenmonster kommt an Land, greift Menschen an, die schreien, irgendwer wird verletzt oder kommt zu Tode, Octaman verschwindet wieder im Wasser (und guckt dann hinter dem Schilf hervor). Scheint komisch zu wirken, so etwas zu bemängeln, aber über 70 Minuten diesem Treiben zuzugucken ist teilweise schon anstrengend. Nichtsdestotrotz ist "Octaman" ein netter C-Creaturehorror, den Trashfans sich auf die Merkliste setzen sollten.

Zum Abschluss noch ein paar interessante Fakten:

- Hauptdarstellerin Pier Angeli starb noch während der Dreharbeiten an einer Überdosis Tabletten. Ob das in Kausalzusammenhang mit der Filmqualität zu setzen ist, kann nicht erörtert werden.
- Hauptdarsteller Jeff Morrow spielte auch in dem B-Klassiker "Metaluna IV antwortet nicht" mit - eine beeindruckende Karriere.
- Für das Octaman-Kostüm war Rick Baker verantwortlich, der sich zu einem der gefragtesten Maskenbildner Hollywoods mausern sollte und in seiner Karriere schon einige Oscars gewonnen hat. Jeder fängt eben mal klein an.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

doctorgonzo

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Bezeichnenderweise bekam Baker einen Oscar für das Beste Makeup für seine Arbeit im Film über den Trashkönig Ed Wood.


guggenheim

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Es ist schon faszinierend, wie das Leben manchmal so spielt. Da könnte man beinahe an eine höhere Macht glauben - aber nur beinahe :)


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