Oma & Bella
Oma & Bella (2012), DE/US Laufzeit 76 Minuten, Dokumentarfilm, Drama, Kinostart 23.08.2012
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
18 Bewertungen
4 Kommentare
Keine
mit Regina Karolinski und Bella Katz
Oma & Bella ist eine Dokumentation über zwei jüdische Rentnerinnen aus Berlin und ihre jahrzehntelange Freundschaft.
Oma & Bella ist ein Film über zwei jüdische Frauen, die in Berlin-Charlottenburg leben. Die Dokumentation resümiert ihre jahrzehntelange Freundschaft. Die lebensfrohen und energischen Damen erzählen darin von ihrer außergewöhnlichen Geschichte. Ihren Humor haben Bella (Jahrgang 1923) und Regina (Jahrgang 1927) nicht verloren. Bei der Zubereitung ihrer Hühnersuppe blicken Oma & Bella zurück und berichten über ihre Zeit in Vilnius und Katowice, von der Zeit im Ghetto und im Lager, von ihren Männern und dem Krieg. Oma & Bella ist eine Hommage an alle jüdischen Großmütter und an die jiddische Küche.
Hintergrund & Infos zu Oma & Bella
Alexa Karolinski fungierte bei Oma & Bella nicht nur als Regisseurin und Produzentin, sie war außerdem auch für die Kamera (neben Alexander Malecki, Bella Lieberberg und Günther Berghaus) und den Schnitt zuständig. Die Filmemacherin ist die Enkelin von Regina, also der ‘Oma’ aus dem Filmtitel. Eigentlich hatte Alexa Karolinski vor, ein Kochbuch mit den Rezepten der beiden älteren Damen zusammenzustellen. Doch da ein solches Kochbuch kaum der bewegten Vergangenheit von Regina und Bella gerecht werden konnte, beschloss die Filmemacherin, daraus eine Dokumentation zu machen. Letztlich konnte Oma & Bella durch Crowdfunding realisiert werden. Auf der Berlinale 2012 feierte die Dokumentation ihre Weltpremiere. (AP)
Mehr Bilder (9) und Videos (1) zu Oma & Bella





















Kritiken (4) — Film: Oma & Bella
Cosima Grohmann: fluter Cosima Grohmann: fluter
Kommentar löschenStatt peinlichem Nachbohren fragt die Regisseurin nie mehr als nötig und beschränkt sich auf Dialoge, die aus der Situation entspringen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenDass der Film technisch alles andere als perfekt ist [...], sieht man ihm angesichts des Charismas seiner Protagonistinnen nach. Der Film mag nur ein bescheidener „Familienbesuch“ sein, aber einer bei zwei Großmüttern, die nicht nur ihrer Enkelin, sondern auch den Filmzuschauern viel an Lebenserfahrung und Zeitgeschichte weiterzugeben haben.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio
Kommentar löschenOma & Bella ist eine "Hommage an alle jüdischen Omas und ihre phänomenalen Kochkünste".
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschen„Oma & Bella“ ist keine Dokumentation über Holocaust-Überlebende, sondern ein Film über zwei lebensfrohe ältere Damen mit einer unbändigen Kochleidenschaft. Gerade die Zubereitung der Gerichte ihrer Kindheit hilft ihnen, die Tradition lebendig zu halten. Obwohl sie fest mit beiden Füßen im Heute leben und gerne etwa auch Verwandtschaft empfangen, können sie die schrecklichen Erlebnisse im Krieg nicht vergessen. Gegen den eigenen Willen brechen sich die Traumata aus dem Krieg und dem Holocaust hin und wieder Bahn. Wie sagte Bella? „Das ist mein Leben“.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (0) — Film: Oma & Bella