Für Filme wie „Once“ darf man ruhig dankbar sein. Denn solche Filme sind wie ein kurzes Innehalten und Durchatmen in der hektischen und grellen Filmindustrie. Ein praktisch unsichtbares Budget, eine geradezu amateurhafte Kameraführung und völlig unbekannte Schauspieler, deren Charaktere nicht einmal Namen haben. Ein für die Verhältnisse der Produktionsfirma auffallend minimalistischer Film, der seine ganze Kraft aus der Musik schöpft. Musik ist mehr als das Herz des Films, sie ist der Film. Singer-Songwriter erfreuen sich ja einer anhaltenden Beliebtheit in der Musikwelt, und genau darauf setzt „Once“, indem dort das so ziemlich Beste, was dieses Genre in Europa zu bieten hat, am laufenden Band zum Einsatz kommt.
Mit dem Iren Glen Hansard und der Tschechin Markéta Irglová fanden sich nicht nur starke Musiker, sondern auch gute Schauspieler. Mit ihren unverbrauchten Gesichtern tragen sie viel zur angenehmen Natürlichkeit und Authentizität des Films bei. D… —Mehr
Für Filme wie „Once“ darf man ruhig dankbar sein. Denn solche Filme sind wie ein kurzes Innehalten und Durchatmen in der hektischen und grellen Filmindustrie. Ein praktisch unsichtbares Budget, eine geradezu amateurhafte Kameraführung und völlig unbekannte Schauspieler, deren Charaktere nicht einmal Namen haben. Ein für die Verhältnisse der Produktionsfirma auffallend minimalistischer Film, der seine ganze Kraft aus der Musik schöpft. Musik ist mehr als das Herz des Films, sie ist der Film. Singer-Songwriter erfreuen sich ja einer anhaltenden Beliebtheit in der Musikwelt, und genau darauf setzt „Once“, indem dort das so ziemlich Beste, was dieses Genre in Europa zu bieten hat, am laufenden Band zum Einsatz kommt.
Mit dem Iren Glen Hansard und der Tschechin Markéta Irglová fanden sich nicht nur starke Musiker, sondern auch gute Schauspieler. Mit ihren unverbrauchten Gesichtern tragen sie viel zur angenehmen Natürlichkeit und Authentizität des Films bei. Das restliche Lob gebührt wohl dem Drehbuch, dem man für alles dankt, was es nicht ist: Konstruiert, kitschig, abgegriffen. Das ist es ganz sicher nicht, und das obwohl es im Film um einen netten jungen Mann geht, der eine nette junge Frau mit den gleichen Träumen und Sorgen kennen lernt. „Once“ ist edel genug, um auf das Ankurbeln einer Romanze zu verzichten und einfach nur einen warmherzigen Einblick ins Leben zu geben, wo die Musik Treibstoff für alles und Träger aller Gefühle ist.
„Once“ ist auf eine behutsame Art berührend und wird ganz von den starken Songs getragen, wie z.B. der Gänsehautmacher „Falling Slowly“, der verdient mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Man sieht hier: Mehr als überzeugende Darsteller braucht es nicht, um sich in einem Film praktisch nur auf Musik zu stützen, sofern sie einen anspricht, etwas zu erzählen hat, im Ohr bleibt und einfach gut ist. Und das tut sie, das ist sie. Schicksale und Hintergründe der Hauptfiguren werden fast nur angedeutet, und man sieht hier, dass das genügt. Somit ist „Once“ sehr gefühlvoll und doch sehr dezent, ein liebenswerter Ausnahmefilm und einer der wenigen Filme, die man einfach „echt“ findet.
Glen Hansard und Markéta Irglová haben auch schon im richtigen Leben zusammen musiziert und eine CD aufgenommen. Das steigert den Charme dieses so ungemein natürlich spielenden Paares aus zwei sehr liebenswerten und sehr witzigen Charakteren. Auf jeden Fall kann man "Once" wünschen, dass die Szene, in der das Mädchen ihren Staubsauger wie einen Hund durch die Fußgängerzone zieht, zu einer Filmikone wird - ganz wie Gene Kelly unter Regenschirm und Lampe.
Auf Once trifft vermutlich mehr die Umschreibung als Musikfilm denn Musical zu. Letzteres wird gemeinhin mit Pomp, Kitsch und lautem Getöse assoziiert. Alles Dinge, die man hier vergebens sucht. Carney war vielmehr daran gelegen, einen modernen Musikfilm zu inszenieren, bei dem die Musical-Elemente sinnvoll und unprätentiös in die Handlung integriert werden sollten. Das ist ihm gelungen.
"Once" erzählt eine warmherzige, ungezwungene Geschichte über die Magie der Musik, übers Musikmachen und Musik leben, über Freundschaft, Liebe und die wunderbare Leichtigkeit des Seins. Mit viel Charme, wunderschönen Songs und zwei großartigen Schauspielern in den Hauptrollen demonstriert der Independenthit, dass filmische Mittel doch immer dem Zweck unterstehen sollten – über die bewegende Aufrichtigkeit von "Once" vergisst man jede primitive Inszenierung.
Einer der schönsten Liebesfilme der letzten Jahre.
mitteloser Musiker und mittellose Musikerin, die ihre Leidenschaft für die Musik teilen und dennch nicht zueinandern finden. Großartiger Soundtrack, der komplett ausgespielt den ganzen Film untermalt.
Mag es vielleicht doch nicht die große gegenseitige Liebe sein, die die zwei verbindet, ihre gemeinsame Leidenschaft für die Musik ist es in jedem Fall. Und die wird sie (und uns, die wir ihnen dabei dankenswerter Weise zuschauen und zuhören dürfen) im weiteren Verlauf dieser gegen den Strich gebürsteten Liebesgeschichte noch viele großartige und nicht minder intime Momente bescheren. Dies liegt nicht zuletzt an den authentischen Leistungen der erstklassigen Hauptdarsteller Glen Hansard und Markéta Irglová. Ebenso lebensnah hat Regisseur John Carney die zahlreichen Begegnungen der beiden mit seiner Digitalkamera festgehalten, was seinem Film einen spröden und erfrischend unverbrauchten Look verleiht. Alles andere als spröde, sondern zum Dahinschmelzen schön präsentieren sich die irischen Folksongs mit Ohrwurm-Potenzial und der Warm-ums-Herz-werde-Garantie, die die beiden (namenlosen) Protagonisten zum Vortrag bringen.
Vermutlich gab es im Kino selten ein vermeintlich so unspektakuläres und dezentes Musical zu sehen wie „Once“. Aber es dürfte sich auch schwerlich ein charmanteres finden lassen. Carney erzählt zurückhaltend, aber leidenschaftlich und mit feinem Gespür für Humor und Ernsthaftigkeit von den kleinen Träumen seiner bodenständigen, namenlosen Protagonisten, von den Sorgen des Alltags und von Glück und Unbarmherzigkeit der Liebe. Seine beiden Hauptdarsteller sind dabei absolut bemerkenswert. Hansard, der auch schon in „Commitments“ zu sehen war, und die 19-jährige Irglová, die ihr Leinwanddebüt gibt, spielen ihre Rollen nicht nur mit Hingabe, sondern machen auch im richtigen Leben zusammen Musik. Die Songs, die sie für „Once“ geschrieben haben, dürften in Sachen Singer-Songwriter-Folk zum Schönsten gehören, was es zuletzt zu hören gab – auch jenseits der Leinwand.
Ein Film über die Liebe zur Musik und deren Stärke sowie Ausdruckskraft. Als Glen Hansard das erste Mal seine kraftvolle Stimme erhebt, wird klar, wie viel Schmerz und Sehnsucht in ihm steckt. Durch die kreative Beziehung mit Markéta Irglová kanalisiert sich der Schmerz endlich in die richtige Richtung.
Wo andere Filmemacher eine große Liebesgeschichte inszeniert hätten, ist "Once" ein Film der Zwischentöne. Den Songs wird sehr viel Raum gelassen und Regisseur Carney erreicht, dass durch die Musik/Bild Komposition mehr erzählt und vor allem an Gefühlen vermittelt wird, als durch die Dialoge.
Once ist einfach nur ein schöner Film, der von seiner tollen Musik lebt. Der Film ist kein Musical, doch trotzdem ist der Musikanteil größer als der Gesprächsanteil. Das ist allerdings bei dieser Musik ein Pluspunkt. Die Geschichte wirkt zu keiner Zeit konstuiert, unrealistisch oder kitschig - sie wirkt einfach echt. Filme brauchen nicht unbedingt viel Handlung oder ein hohes Budget (nur 150.000$) - dass es auch anders geht, beweist Once.
Extrem wichtig in Superpopsingstar-Zeiten ist es
aufzuzeigen, worauf es im Musikbereich wirklich
ankommt. Was den Wert von echter Musik, mit echten
Musikern und echten Gefühlen ausmacht.
Deep, einfach und Klasse!
Einziger Punkte-Abzug: "Nicht nur sauber(e),
sondern porentief rein(e)" Gut-Menschen.
Trotzdem 1000 Mal lieber solche als Vorbild
(für z.B. Jugendliche), als diese sterotypischen,
nachäffenden Kommerz-Priester-Dienerinnen.
Ein wunderschöner Film für Menschen die Musik lieben. Der schön ruhig, bedächtig und künstlerisch Anspruchsvoll erzählt wird aber nie langweilig! Wer sich der Musik nicht öffnen kann wird Probleme mit den vielen musikalischen Breaks im Film haben aber als Musiker/musikliebender Mensch kann der Film auch eine grandiose Offenbarung sein. Für mich war es das. Einfach schön!
"Once" ist einer dieser kleinen Filme, die einem das Träumen näher bringen. Während des Films tauchte ich komplett in den Film ein, da dieser zwar einfach gestrickt ist, aber voller liebevoll gespielter und ausgearbeiteter Charaktere. Man taucht in die Geschichte der beider Hauptdarsteller ein und verliert sich im Film. 85 Minuten später wundert man sich wo die Zeit geblieben ist, da man alles um sich herum vergaß. Jedenfalls ging es mir so.
Für alle die kleine, liebenswerte Filme lieben.
Ansich ein guter Film aber ich fand die Musik nicht besonders gut. Was bei einem Film der zu ca. 90% aus Musik besteht natürlich etwas problematisch ist.
Aber für Leute die auf sowas stehen ist der Film auf jeden Fall empfehlenswert
Also eins vorweg: Die Musik ist klasse! Wegen mir hätte in dem Film eigentlich niemand reden müssen. Die Musik ist authentischer als die komplette Story.
Leider empfand ich die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten überhaupt nicht glaubhaft. Zwischen den Darstellern war nichts, kein Funke, keine Emotion, die ich den beiden abgenommen hätte. Die Hauptdarstellerin schien sowohl musikalisch als auch mit der Rolle überfordert zu sein und war mir zudem ziemlich unsympathisch, so dass ich am Ende erleichtert war, dass sie zu ihrem Macker zurückgekehrt ist.^^
Glen Hansard und die freakigen Straßenmusiker, mit denen er jamt, machten den Film dennoch zu einem Erlebnis.
Ansonsten eher ein bißchen verkrampft independent...
Dass zwischen den Hauptdarstellern nichts gewesen sei, ist wohl als abwegig insofern zu bezeichnen, als dass sich beide bei den Dreharbeiten ineinander verliebt haben und so zusammen gekommen sind... (und ich finde allerdings, dass man das durchaus mitbekommt oder dass deren Interaktion so authentisch ist, dass mich die "Folgen in der Realität" nicht überrascht haben).
Ich weiß, wir wurde kürzlich erzählt, dass die beiden immer noch zusammen seien. Umso mehr hat es mich gewundert, davon auf der Leinwand nichts mitbekommen zu haben...
Da gäbe es echt tolle UK-Folk-Bio's, die man verfilmen könnte, wo sogar die Musik wirklich Substanz hätte: Beverley & John Martyn, Richard & Linda Thompson, Sandy Denny & Trevor Lucas, Vashti Bunyan & Joe Boyd, Anne Briggs & Colin Caldwell etc. Aber ich red ja eh wieder gegen Wände hier...
ONCE ist ein wirklich schöner kleiner irischer Independentfilm. Der die Gefühle Hauptzechlich über die Musik der Akteure zeigt. Was wie ein Dokumentarfilm wirkt, zeigt eine Warmherzig Atmosphäre ohne kitschig oder andere Gefühlsduselein besonders in den Fordergrund zu Drängen. Stattdessen wird eine sehr reales Bild von der Begegnung und den wenigen Worte zwischen denn Songs vermittelt. So das man sich ganz gemütlich zurücklehnen kann um zu Lauschen.
Ach, um es noch mal zu betonen der O.S.T. ist wirklich zu entfehlen. Wen man echte Strassen Musik Genießen möchte, die Hauptzechlich neben dem Gesang größtenteils nur mit Akustik Gitarre und Piano begleitet wird.
Es war einmal im grauen Dublin
ein Musiker vor einem versoffnen Inn.
Der glich mit seinem roten Bart
nicht etwa einem Schulabwart
sondern - wer denkt weit hin -
echt dem Folky John Martyn.
Er spielte da voller Stolz
auf 'ner Gitarre mit Loch im Holz.
Dann kommt vorbei mit grossen Augen
eine Lady mit kaputtem Staubsauger.
Der Mann fackelt nicht lang
und nimmt sie mit als Fang.
Zum Glück nicht weit auf Tour
hat dessen Vater eine Hoover-Reparatur.
Während der unten im Parterre das Ding flickt
er ihr im Zimmer oben tief in die Augen blickt.
Und sie dann innig sagt, sie sei aus Prag
er sie grad am liebsten poppen mag.
Die aber steht dafür nicht Spalier
sondern spielt mit ihm von nun an Klavier.
So steht er doch noch in ihrer Gunst
und ab sofort johlen die beiden voller Inbrunst.
Gehen zu einem Freak - das ist kein Witz -
ins Studio, der hat Frisur wie Radovan Karadczic!
Weils dann aber zu schön wäre
gibts zwischen den beiden doch keine Affäre.
Von nun an stehen sie in aller Leute Gunst:
Mann, das ist eben wahre Kunst!
Am besten aber ist der Verlag Arthaus -
der bringt den Müll noch als Doppel-DVD heraus!
Ich mochte den Film zwar, aber dass er dich zum Dichten animiert hat, ist wahrlich bedenklich. Vielleicht sollte es zu Filmen auch stets Beipackzettel mit Risiken und Nebenwirkungen geben. ;)
Das ist einzig und allein Bradbury's Schuld. Er sagte mir, ich müsse das wiedermal tun, weil ich das weniger intensiv mal beim "Todeszug nach Yuma" machte. Nun hat er das Geschenk! :D
bedenklich ist das ich nur gelesen habe : "Ich mochte den Film zwar, aber dass er dich zum Dichten animiert hat, ist wahrlich bedenklich. "
so nun habe ich gut 20 MInuten lang in dem Text danach gesucht warum Patrick sich einen rauchen musste (GRAS( (auch dichten genannt)...bis ich mitbekam das er doch mehr das literrarische dichten meinte.
Haha, der Wahnsinn! XD Da hast du dich ja mal selbst übertroffen! Lyrik von moi? Oha, dass kann aber noch dauern. Ich komme zwar aus dem Land der Dichter und Denker, aber allein Letzteres strengt mich schon ziemlich an. Ich werde mich bemühen. ;)
Das musst Du doch nicht, war nur ein Witz! :D Mann wie asketisch die da alle in diesem Film sind, ist das auch jemandem aufgefallen? Die machen die ganze Nacht im Studio durch & genehmen sich nicht mal ein kühles Guiness danach! The Opposite of the Rolling Stones oder so...
40.000 Euro gibt es für den Büchner-Preis. Seit der Verleihung des Preises an Martin "Mose" Mosebach vor zwei Jahren hat es allerdings mehr den Charakter von Blutgeld. Aber: Weil trotz der Preise für Canetti, Frisch und Dürrenmatt Literaten aus der Schweiz noch unterrepräsentiert sind, solltest Du Chancen haben.
Schlicht und ergreifend einer der besten Filme der letzten Jahre. So einfach und doch so gut. Das Herz des Films ist natürlich die Musik, die die beiden Hauptcharaktere zusammenschweißt. Mit viel Humor und noch mehr Gefühl wird sich hier die Seele aus dem Leib gesungen. Allein die erste Studioaufnahme hat Gänsehautfeeling. Der Soundtrack funktioniert auch für sich alleine wunderbar und wurde zurecht mit einem Oscar für den besten Song ("Falling Slowly") bedacht. "Once" ist schon fast ein modernes Märchen, einfach traumhaft. Warum gibt's sowas nicht öfter?
Wunderschöner Film... sehr nah am Leben. Es werden viele Gefühle gezeigt, die durch die Musik noch näher an den Zuschauer herangetragen werden. Gerade die Szenen im Studio sind so emotional umgesetzt, dass eine wunderbare Harmonie zwischen der Musik, dem Film und den vermittelten Gefühlen entsteht.
Ein Muss für jeden, der selbst schon einmal Liebeslieder gespielt oder gesungen hat!
PS.: 3 Wochen später... Habe gerade die Bewertung von 9,5 auf 10,0 hoch gesetzt. Es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass ich den Film gesehen habe. War beim zweiten Mal noch schöner. Unbedingt mit gutem Soundsystem anschauen. Und in original Sprache - der irische Akzent ist wundervoll.
Wunderschöner Liebesfilm, der nicht gerade den erwarteten Schluß hat (aber wenigstens im realen Leben finden die Schauspieler zueinander!)
Die Musik ist absolute Spitzenklasse!Ich höre sie seitdem ich den Film sah immerwieder auf CD.
Feinsinnig, humorvoll. Man denke nur an die Szene, wo die beiden Hauptdarsteller einen Staubsauger durch die Stadt ziehen...
Sollte man/frau gesehen haben!
Wunderschöner kleiner Film, der es offensichtlich - man sehe sich nur die rel. zahlreichen Kommentare hier an - geschafft hat, sich in die Herzen der Menschen zu spielen, trotz LowBudget, trotz sehr großer Musiklastigkeit, die vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Aber insofern gleich klarstellende Worte: Nein, dies ist kein Musical, zumindest nicht im klassischen Sinn, mit Show & Tanz; sondern ein Film über zwei Menschen, die (sich) beide sehr sympathisch sind, und die klasse Musik machen. Musikalisch "Cat Stevens auf irisch mit toller Frau dabei" - so in etwa.
Etwas schade, dass der Schluss arg konstruiert daher kommt; ich finde das Ende eigentlich völlig in Ordnung und angenehm anders, aber eben - im Gegensatz zur natürlichen Reststimmung des Films - etwas grob, mit wenig Herleitung. Und: Schade, dass "sein" Vater keine größere Rolle hatte - auch ein klasse Kerl!
Einer der schönsten Filme, die ich je gesehen habe. Gerade weil er so einfach und gradlinig erzählt wird und eigentlich "Nichts" passiert. Die Beziehung der Beiden Hauptcharaktere ist absolut glaubwürdig und berührend und nicht eine Sekunde lang kitschig. Dazu noch diese unglaubliche Musik. Jeder der schon mal eine Gitarre in der Hand hatte oder der einfach nur Musik mag sollte diesen Film sehen, ach was: KAUFEN. Ich habe momentan 10 DVDs davon im Regal damit ich immer was zum verschenken hab und immer wieder bekomme ich die besten Rückmeldungen. Und vor allem: Man kann sich ONCE immer und immer wieder ansehen, er berührt einen immer aufs neue, ganz ohne Schmalz und Sülze. Danke für dieses Meisterwerk.
Klar ist dieser Film sehr charmant gemacht: Kleine Menschen mit großem Herzen und das mit ganz viel Ehrlichkeit erzählt. Den ganz großen Hype darüber kann ich aber doch nicht nachvollziehen. Liegt aber sicherlich auch daran, dass ich weder ein besonderer Musical noch ein Singer-Songwriter-Fan bin. Wenn die Hauptfigur dann innerhalb von 5 Minuten zum dritten schmerzhaft geschrieenen Refrain ansetzt zuckt mein Finger einfach schon nervös zum Vorspulknopf. Ein Film für einen verregneten Sonntagnachmittag, mehr nicht.
Unmittelbar nach dem Kinobesuch habe ich mir den Soundtrack (zum ersten Mal überhaupt von einem Film) gekauft. Letztlich ist es eine CD mit der Musik von Glen Hansard. Mir gefällt sie sehr, da wunderbar gitarrenlastig. Der Film hat mir Spaß bereitet.
Ein hübscher, leiser Low Budget Film der Zwischentöne, und Musik die berührt. Man merkt dem Film in seiner Dramaturgie deutlich an, dass er von 3 Musikern ( Regisseur und 2 Hauptdarsteller) gemacht wurde, was die Ernsthaftigkleit der Spielweise aber auch den Anteil der Musik betrifft. Der Film ist für mich dann auch in dem Sinne gut, wie man sich über's einfache Käsebrötchen nach wochenlanger, ungesunder Tortenfresserei freut!
ich hatte keine Lust auf den Film, bin aber trotzdem mitgegangen und war wahrlich begeistert. Auch wenn mich normalerweise Filme in denen viel gesungen wird total nerven, hat Once eine natürlichkeit und unaufgeregt heit, die mich begeistert haben und einen charme, der auch einen schnell-durch-Singen-genervten wie mich schnell gepackt wird. kann ich jedem nur empfehlen!
Schöne Musik, immerhin echte Musiker, die schauspielern. Aber ich vermisste Dialoge außerhalb von Songtexten und überhaupt einen Plot mit etwas mehr Tiefgründigkeit. Wegen der schönen musikalischen Momente, die fast gänsehautbereitend sein können, gibts noch 5 Punkte Gesamtwertung.
Man, ich habe diesen Film sowas von extrem unterschätzt! Verdammt! kein schnickschnack - einfach nur zwei einsame Seelen, die über ihre gemeinsame Liebe zur Musik, zusammenfinden! Auf solche Art von Romantik stehe ich sehr!
nicht zu vergessen, das ist ein Musical, wie ich es in dieser Art noch nicht gesehen habe!
Keine Liebesgeschichte im klassischen Sinn. Zwei Menschen sind sich symphatisch, da sie sich beide für Musik interessieren. So weit so gut. Ganz ehrlich: Mich haben die Charaktere nicht berührt, ich fand gar keinen Zugang. Einige Szenen waren aufgesetzt (das Hinterherziehen des Staubsaugers, das Herumlaufen mit den großen Hausschuhen). Eindimensional, plakativ und eigentlich auch langweilig. Ich verstehe den Hype um diesen Film nicht. Die Musik: naja, wer's mag.
Kein Schnickschnack, kein Eyecandy, kein Pathos. Einfach eine schlichte schöne Geschichte, die direkt ins Herz geht. Stilsicher und entspannt erzählt der Film die realistische Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Musikern völlig frei von Kitsch. Wow! Die schlichten Songs werden bestimmt keine Welthits - und sind gerade deswegen richtig und stimmig. Was das kleine Kinowunder schafft ist ein großes Wunder: ein kleiner Film stellt die großen in den Schatten.
So schön und wahrhaftig, dass mir ausnahmsweise mal die Worte fehlen. Kleines grosses Kino, wie es leider Gottes nur alle Jubeljahre zu finden ist. Als i-Tüpfelchen läuft bei mir auch noch der Soundtrack auf Dauerrepeat - bis der Player explodiert. Falling slowly, sing your melody, I'll sing along........
Es ist lange her, dass mich ein Film so berührt hat. Die Intensität der beiden Hauptfiguren und der Musik ist einfach umwerfend. Genauso wie das Ende, das einen unvermittelt wieder in die Realität entlässt. Traumhaft! Nachtrag: Durch stetiges Berieseln mit dem Soundtrack muss ich meine Meinung noch ein wenig verändern: Der Film bekommt bei mir nun doch ein Herz!
Kritiker — Sehenswert 7.3
Der Film Once wurde von 22 Kritikern bewertet.
Flibbo: [neue Website coming soon]
Für Filme wie „Once“ darf man ruhig dankbar sein. Denn solche Filme sind wie ein kurzes Innehalten und Durchatmen in der hektischen und grellen Filmindustrie. Ein praktisch unsichtbares Budget, eine geradezu amateurhafte Kameraführung und völlig unbekannte Schauspieler, deren Charaktere nicht einmal Namen haben. Ein für die Verhältnisse der Produktionsfirma auffallend minimalistischer Film, der seine ganze Kraft aus der Musik schöpft. Musik ist mehr als das Herz des Films, sie ist der Film. Singer-Songwriter erfreuen sich ja einer anhaltenden Beliebtheit in der Musikwelt, und genau darauf setzt „Once“, indem dort das so ziemlich Beste, was dieses Genre in Europa zu bieten hat, am laufenden Band zum Einsatz kommt.
Mit dem Iren Glen Hansard und der Tschechin Markéta Irglová fanden sich nicht nur starke Musiker, sondern auch gute Schauspieler. Mit ihren unverbrauchten Gesichtern tragen sie viel zur angenehmen Natürlichkeit und Authentizität des Films bei. D… — Mehr
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al-x: blog:x - Royal with cheese
…und immer wieder Musik — sehr schön!
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G. Jekubzik: Filmtabs
Glen Hansard und Markéta Irglová haben auch schon im richtigen Leben zusammen musiziert und eine CD aufgenommen. Das steigert den Charme dieses so ungemein natürlich spielenden Paares aus zwei sehr liebenswerten und sehr witzigen Charakteren. Auf jeden Fall kann man "Once" wünschen, dass die Szene, in der das Mädchen ihren Staubsauger wie einen Hund durch die Fußgängerzone zieht, zu einer Filmikone wird - ganz wie Gene Kelly unter Regenschirm und Lampe.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Auf Once trifft vermutlich mehr die Umschreibung als Musikfilm denn Musical zu. Letzteres wird gemeinhin mit Pomp, Kitsch und lautem Getöse assoziiert. Alles Dinge, die man hier vergebens sucht. Carney war vielmehr daran gelegen, einen modernen Musikfilm zu inszenieren, bei dem die Musical-Elemente sinnvoll und unprätentiös in die Handlung integriert werden sollten. Das ist ihm gelungen.
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Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
"Once" erzählt eine warmherzige, ungezwungene Geschichte über die Magie der Musik, übers Musikmachen und Musik leben, über Freundschaft, Liebe und die wunderbare Leichtigkeit des Seins. Mit viel Charme, wunderschönen Songs und zwei großartigen Schauspielern in den Hauptrollen demonstriert der Independenthit, dass filmische Mittel doch immer dem Zweck unterstehen sollten – über die bewegende Aufrichtigkeit von "Once" vergisst man jede primitive Inszenierung.
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Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzi...
Einer der schönsten Liebesfilme der letzten Jahre.
mitteloser Musiker und mittellose Musikerin, die ihre Leidenschaft für die Musik teilen und dennch nicht zueinandern finden. Großartiger Soundtrack, der komplett ausgespielt den ganzen Film untermalt.
Ein wunderbarer Auftakt für das Kinojahr 2008.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Mag es vielleicht doch nicht die große gegenseitige Liebe sein, die die zwei verbindet, ihre gemeinsame Leidenschaft für die Musik ist es in jedem Fall. Und die wird sie (und uns, die wir ihnen dabei dankenswerter Weise zuschauen und zuhören dürfen) im weiteren Verlauf dieser gegen den Strich gebürsteten Liebesgeschichte noch viele großartige und nicht minder intime Momente bescheren. Dies liegt nicht zuletzt an den authentischen Leistungen der erstklassigen Hauptdarsteller Glen Hansard und Markéta Irglová. Ebenso lebensnah hat Regisseur John Carney die zahlreichen Begegnungen der beiden mit seiner Digitalkamera festgehalten, was seinem Film einen spröden und erfrischend unverbrauchten Look verleiht. Alles andere als spröde, sondern zum Dahinschmelzen schön präsentieren sich die irischen Folksongs mit Ohrwurm-Potenzial und der Warm-ums-Herz-werde-Garantie, die die beiden (namenlosen) Protagonisten zum Vortrag bringen.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ...
Vermutlich gab es im Kino selten ein vermeintlich so unspektakuläres und dezentes Musical zu sehen wie „Once“. Aber es dürfte sich auch schwerlich ein charmanteres finden lassen. Carney erzählt zurückhaltend, aber leidenschaftlich und mit feinem Gespür für Humor und Ernsthaftigkeit von den kleinen Träumen seiner bodenständigen, namenlosen Protagonisten, von den Sorgen des Alltags und von Glück und Unbarmherzigkeit der Liebe. Seine beiden Hauptdarsteller sind dabei absolut bemerkenswert. Hansard, der auch schon in „Commitments“ zu sehen war, und die 19-jährige Irglová, die ihr Leinwanddebüt gibt, spielen ihre Rollen nicht nur mit Hingabe, sondern machen auch im richtigen Leben zusammen Musik. Die Songs, die sie für „Once“ geschrieben haben, dürften in Sachen Singer-Songwriter-Folk zum Schönsten gehören, was es zuletzt zu hören gab – auch jenseits der Leinwand.
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peter-noster: peter-noster.de
Ein Film über die Liebe zur Musik und deren Stärke sowie Ausdruckskraft. Als Glen Hansard das erste Mal seine kraftvolle Stimme erhebt, wird klar, wie viel Schmerz und Sehnsucht in ihm steckt. Durch die kreative Beziehung mit Markéta Irglová kanalisiert sich der Schmerz endlich in die richtige Richtung.
Wo andere Filmemacher eine große Liebesgeschichte inszeniert hätten, ist "Once" ein Film der Zwischentöne. Den Songs wird sehr viel Raum gelassen und Regisseur Carney erreicht, dass durch die Musik/Bild Komposition mehr erzählt und vor allem an Gefühlen vermittelt wird, als durch die Dialoge.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Kommentare — Sehenswert 7.7
Der Film Once wurde von 631 Mitgliedern bewertet.
Froggerbogger 2010/01/18 20:43:13
Nach 20 Minuten wusste ich, dass das mein neuer Lieblingsfilm wird!!!!!
WAHNSINN!
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LeMirque 2010/01/18 20:55:13
Ich wusste wohl, warum ich DIR den empfehle! :-D
derJones636 2010/01/19 12:34:34
Muss ich jetzt auch endlich mal gucken ey...
xXxWantedxXx 2009/12/19 17:55:54
Once ist einfach nur ein schöner Film, der von seiner tollen Musik lebt. Der Film ist kein Musical, doch trotzdem ist der Musikanteil größer als der Gesprächsanteil. Das ist allerdings bei dieser Musik ein Pluspunkt. Die Geschichte wirkt zu keiner Zeit konstuiert, unrealistisch oder kitschig - sie wirkt einfach echt. Filme brauchen nicht unbedingt viel Handlung oder ein hohes Budget (nur 150.000$) - dass es auch anders geht, beweist Once.
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Kill_Diether 2009/12/04 16:08:05
Extrem wichtig in Superpopsingstar-Zeiten ist es
aufzuzeigen, worauf es im Musikbereich wirklich
ankommt. Was den Wert von echter Musik, mit echten
Musikern und echten Gefühlen ausmacht.
Deep, einfach und Klasse!
Einziger Punkte-Abzug: "Nicht nur sauber(e),
sondern porentief rein(e)" Gut-Menschen.
Trotzdem 1000 Mal lieber solche als Vorbild
(für z.B. Jugendliche), als diese sterotypischen,
nachäffenden Kommerz-Priester-Dienerinnen.
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patcharisma 2009/12/13 00:38:54
Das ist ja selbst Kommerz, nur merkts keiner grad!
Kill_Diether 2009/12/15 12:08:26
Alles ist Kommerz. Vieles davon unnützer Dreck.
BobbyIII 2009/11/25 22:05:50
Ein wunderschöner Film für Menschen die Musik lieben. Der schön ruhig, bedächtig und künstlerisch Anspruchsvoll erzählt wird aber nie langweilig! Wer sich der Musik nicht öffnen kann wird Probleme mit den vielen musikalischen Breaks im Film haben aber als Musiker/musikliebender Mensch kann der Film auch eine grandiose Offenbarung sein. Für mich war es das. Einfach schön!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
stalker 2009/10/29 09:00:02
Straßenmusikant trifft Migrantin mit Klavierhintergrund und nimmt mit ihr ne CD auf.Belangloser Film, der wie ein Making of Soundtrack erscheint.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
alanger 2009/10/29 09:21:03
"Klavierhintergrund" hört sich viel besser an als migrationshintergrund.
patcharisma 2009/10/30 12:24:44
Stimmt, der Ausdruck könnte bald salonfähig werden: "Der Überfall wurde von drei eingebürgerten Deutschen mit Klavierhintergrund begangen."
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nurleben 2009/11/13 22:03:17
banause!
Deep Ford 2010/02/08 19:49:05
"Making of Soundtrack", ich schmeiß mich weg! :-))
Trifft den Nagel auf den Kopf.
dustdancer 2009/10/22 19:04:32
"Once" ist einer dieser kleinen Filme, die einem das Träumen näher bringen. Während des Films tauchte ich komplett in den Film ein, da dieser zwar einfach gestrickt ist, aber voller liebevoll gespielter und ausgearbeiteter Charaktere. Man taucht in die Geschichte der beider Hauptdarsteller ein und verliert sich im Film. 85 Minuten später wundert man sich wo die Zeit geblieben ist, da man alles um sich herum vergaß. Jedenfalls ging es mir so.
Für alle die kleine, liebenswerte Filme lieben.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Benni-THE-KING 2009/10/18 23:56:58
Ansich ein guter Film aber ich fand die Musik nicht besonders gut. Was bei einem Film der zu ca. 90% aus Musik besteht natürlich etwas problematisch ist.
Aber für Leute die auf sowas stehen ist der Film auf jeden Fall empfehlenswert
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Venator89 2009/10/08 19:57:36
Die Story wird hier wohl größtenteils über die Lieder erzählt, auf denen hier auch eher der Fokus liegt.
Ich finde die Lieder aber sehr schön und die Story auch und ein wenig traurig zugleich. Obwohl man das Ende wohl eher zweideutig ist.
Die Schauspieler bringen die Story auch sehr gut rüber und unterstützen die Aussage der Lieder.
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Deep Ford 2009/09/18 22:22:07
Also eins vorweg: Die Musik ist klasse! Wegen mir hätte in dem Film eigentlich niemand reden müssen. Die Musik ist authentischer als die komplette Story.
Leider empfand ich die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten überhaupt nicht glaubhaft. Zwischen den Darstellern war nichts, kein Funke, keine Emotion, die ich den beiden abgenommen hätte. Die Hauptdarstellerin schien sowohl musikalisch als auch mit der Rolle überfordert zu sein und war mir zudem ziemlich unsympathisch, so dass ich am Ende erleichtert war, dass sie zu ihrem Macker zurückgekehrt ist.^^
Glen Hansard und die freakigen Straßenmusiker, mit denen er jamt, machten den Film dennoch zu einem Erlebnis.
Ansonsten eher ein bißchen verkrampft independent...
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dbeutner 2009/10/30 12:44:55
Dass zwischen den Hauptdarstellern nichts gewesen sei, ist wohl als abwegig insofern zu bezeichnen, als dass sich beide bei den Dreharbeiten ineinander verliebt haben und so zusammen gekommen sind... (und ich finde allerdings, dass man das durchaus mitbekommt oder dass deren Interaktion so authentisch ist, dass mich die "Folgen in der Realität" nicht überrascht haben).
Deep Ford 2009/11/01 01:25:39
Ich weiß, wir wurde kürzlich erzählt, dass die beiden immer noch zusammen seien. Umso mehr hat es mich gewundert, davon auf der Leinwand nichts mitbekommen zu haben...
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patcharisma 2009/11/04 23:43:02
Da gäbe es echt tolle UK-Folk-Bio's, die man verfilmen könnte, wo sogar die Musik wirklich Substanz hätte: Beverley & John Martyn, Richard & Linda Thompson, Sandy Denny & Trevor Lucas, Vashti Bunyan & Joe Boyd, Anne Briggs & Colin Caldwell etc. Aber ich red ja eh wieder gegen Wände hier...
Deep Ford 2009/11/08 15:28:34
Nein Pat, ich verstehe dich. ;-)
Rocky22 2009/08/21 22:20:29
ONCE ist ein wirklich schöner kleiner irischer Independentfilm. Der die Gefühle Hauptzechlich über die Musik der Akteure zeigt. Was wie ein Dokumentarfilm wirkt, zeigt eine Warmherzig Atmosphäre ohne kitschig oder andere Gefühlsduselein besonders in den Fordergrund zu Drängen. Stattdessen wird eine sehr reales Bild von der Begegnung und den wenigen Worte zwischen denn Songs vermittelt. So das man sich ganz gemütlich zurücklehnen kann um zu Lauschen.
Ach, um es noch mal zu betonen der O.S.T. ist wirklich zu entfehlen. Wen man echte Strassen Musik Genießen möchte, die Hauptzechlich neben dem Gesang größtenteils nur mit Akustik Gitarre und Piano begleitet wird.
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patcharisma 2009/08/10 00:57:31
(Gewidmet meinem Freund Bradbury)
Es war einmal im grauen Dublin
ein Musiker vor einem versoffnen Inn.
Der glich mit seinem roten Bart
nicht etwa einem Schulabwart
sondern - wer denkt weit hin -
echt dem Folky John Martyn.
Er spielte da voller Stolz
auf 'ner Gitarre mit Loch im Holz.
Dann kommt vorbei mit grossen Augen
eine Lady mit kaputtem Staubsauger.
Der Mann fackelt nicht lang
und nimmt sie mit als Fang.
Zum Glück nicht weit auf Tour
hat dessen Vater eine Hoover-Reparatur.
Während der unten im Parterre das Ding flickt
er ihr im Zimmer oben tief in die Augen blickt.
Und sie dann innig sagt, sie sei aus Prag
er sie grad am liebsten poppen mag.
Die aber steht dafür nicht Spalier
sondern spielt mit ihm von nun an Klavier.
So steht er doch noch in ihrer Gunst
und ab sofort johlen die beiden voller Inbrunst.
Gehen zu einem Freak - das ist kein Witz -
ins Studio, der hat Frisur wie Radovan Karadczic!
Weils dann aber zu schön wäre
gibts zwischen den beiden doch keine Affäre.
Von nun an stehen sie in aller Leute Gunst:
Mann, das ist eben wahre Kunst!
Am besten aber ist der Verlag Arthaus -
der bringt den Müll noch als Doppel-DVD heraus!
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Sonse 2009/08/10 01:03:35
Ich mochte den Film zwar, aber dass er dich zum Dichten animiert hat, ist wahrlich bedenklich. Vielleicht sollte es zu Filmen auch stets Beipackzettel mit Risiken und Nebenwirkungen geben. ;)
patcharisma 2009/08/10 03:43:54
Das ist einzig und allein Bradbury's Schuld. Er sagte mir, ich müsse das wiedermal tun, weil ich das weniger intensiv mal beim "Todeszug nach Yuma" machte. Nun hat er das Geschenk! :D
alanger 2009/08/10 13:44:36
du bist hiermit für den diesjährigen georg-büchner-preis nominiert.
patcharisma 2009/08/10 17:03:07
Ist der auch mit Geld dotiert? xD
Strikerth 2009/08/10 21:25:29
bedenklich ist das ich nur gelesen habe : "Ich mochte den Film zwar, aber dass er dich zum Dichten animiert hat, ist wahrlich bedenklich. "
so nun habe ich gut 20 MInuten lang in dem Text danach gesucht warum Patrick sich einen rauchen musste (GRAS( (auch dichten genannt)...bis ich mitbekam das er doch mehr das literrarische dichten meinte.
-.- dummer marco
patcharisma 2009/08/10 22:06:31
Gras paffen heisst auch "dichten"? Das habe ich jetzt noch nie gehört! Was man hier alles lernt! Passt aber zu dem verpennten Film...
Strikerth 2009/08/10 22:28:30
Ja wenn du es dir durch die Bong ziehst aber da geht auch braunes... dichten halt :Dweil du danach gut dicht sein wirst ;D
Bradbury 2009/08/11 00:21:42
Haha, der Wahnsinn! XD Da hast du dich ja mal selbst übertroffen! Lyrik von moi? Oha, dass kann aber noch dauern. Ich komme zwar aus dem Land der Dichter und Denker, aber allein Letzteres strengt mich schon ziemlich an. Ich werde mich bemühen. ;)
patcharisma 2009/08/11 15:50:45
Das musst Du doch nicht, war nur ein Witz! :D Mann wie asketisch die da alle in diesem Film sind, ist das auch jemandem aufgefallen? Die machen die ganze Nacht im Studio durch & genehmen sich nicht mal ein kühles Guiness danach! The Opposite of the Rolling Stones oder so...
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Tyler 2009/08/11 23:51:31
Eine sehr geniale und poetische Dichtung. Mehr Kommentare dieser Art von dir, wir brauchen mehr :D
keddschabb 2009/08/12 20:50:09
40.000 Euro gibt es für den Büchner-Preis. Seit der Verleihung des Preises an Martin "Mose" Mosebach vor zwei Jahren hat es allerdings mehr den Charakter von Blutgeld. Aber: Weil trotz der Preise für Canetti, Frisch und Dürrenmatt Literaten aus der Schweiz noch unterrepräsentiert sind, solltest Du Chancen haben.
phoenix409 2009/04/13 00:25:35
Schlicht und ergreifend einer der besten Filme der letzten Jahre. So einfach und doch so gut. Das Herz des Films ist natürlich die Musik, die die beiden Hauptcharaktere zusammenschweißt. Mit viel Humor und noch mehr Gefühl wird sich hier die Seele aus dem Leib gesungen. Allein die erste Studioaufnahme hat Gänsehautfeeling. Der Soundtrack funktioniert auch für sich alleine wunderbar und wurde zurecht mit einem Oscar für den besten Song ("Falling Slowly") bedacht. "Once" ist schon fast ein modernes Märchen, einfach traumhaft. Warum gibt's sowas nicht öfter?
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Knutrobert 2009/03/25 22:11:16
Wunderschöner Film... sehr nah am Leben. Es werden viele Gefühle gezeigt, die durch die Musik noch näher an den Zuschauer herangetragen werden. Gerade die Szenen im Studio sind so emotional umgesetzt, dass eine wunderbare Harmonie zwischen der Musik, dem Film und den vermittelten Gefühlen entsteht.
Ein Muss für jeden, der selbst schon einmal Liebeslieder gespielt oder gesungen hat!
PS.: 3 Wochen später... Habe gerade die Bewertung von 9,5 auf 10,0 hoch gesetzt. Es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass ich den Film gesehen habe. War beim zweiten Mal noch schöner. Unbedingt mit gutem Soundsystem anschauen. Und in original Sprache - der irische Akzent ist wundervoll.
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daggi7 2009/03/23 09:13:21
Wunderschöner Liebesfilm, der nicht gerade den erwarteten Schluß hat (aber wenigstens im realen Leben finden die Schauspieler zueinander!)
Die Musik ist absolute Spitzenklasse!Ich höre sie seitdem ich den Film sah immerwieder auf CD.
Feinsinnig, humorvoll. Man denke nur an die Szene, wo die beiden Hauptdarsteller einen Staubsauger durch die Stadt ziehen...
Sollte man/frau gesehen haben!
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dbeutner 2009/03/15 23:07:37
Wunderschöner kleiner Film, der es offensichtlich - man sehe sich nur die rel. zahlreichen Kommentare hier an - geschafft hat, sich in die Herzen der Menschen zu spielen, trotz LowBudget, trotz sehr großer Musiklastigkeit, die vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Aber insofern gleich klarstellende Worte: Nein, dies ist kein Musical, zumindest nicht im klassischen Sinn, mit Show & Tanz; sondern ein Film über zwei Menschen, die (sich) beide sehr sympathisch sind, und die klasse Musik machen. Musikalisch "Cat Stevens auf irisch mit toller Frau dabei" - so in etwa.
Etwas schade, dass der Schluss arg konstruiert daher kommt; ich finde das Ende eigentlich völlig in Ordnung und angenehm anders, aber eben - im Gegensatz zur natürlichen Reststimmung des Films - etwas grob, mit wenig Herleitung. Und: Schade, dass "sein" Vater keine größere Rolle hatte - auch ein klasse Kerl!
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patcharisma 2009/10/30 12:27:51
Über Dich wär so ein musikalisches Bio-Pic auch schon längst fällig.
tin 2009/02/26 21:58:47
romantik ohne kitsch! super!
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Hennes Bender 2009/01/14 19:45:46
Einer der schönsten Filme, die ich je gesehen habe. Gerade weil er so einfach und gradlinig erzählt wird und eigentlich "Nichts" passiert. Die Beziehung der Beiden Hauptcharaktere ist absolut glaubwürdig und berührend und nicht eine Sekunde lang kitschig. Dazu noch diese unglaubliche Musik. Jeder der schon mal eine Gitarre in der Hand hatte oder der einfach nur Musik mag sollte diesen Film sehen, ach was: KAUFEN. Ich habe momentan 10 DVDs davon im Regal damit ich immer was zum verschenken hab und immer wieder bekomme ich die besten Rückmeldungen. Und vor allem: Man kann sich ONCE immer und immer wieder ansehen, er berührt einen immer aufs neue, ganz ohne Schmalz und Sülze. Danke für dieses Meisterwerk.
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Jonni 2008/08/11 11:00:03
Klar ist dieser Film sehr charmant gemacht: Kleine Menschen mit großem Herzen und das mit ganz viel Ehrlichkeit erzählt. Den ganz großen Hype darüber kann ich aber doch nicht nachvollziehen. Liegt aber sicherlich auch daran, dass ich weder ein besonderer Musical noch ein Singer-Songwriter-Fan bin. Wenn die Hauptfigur dann innerhalb von 5 Minuten zum dritten schmerzhaft geschrieenen Refrain ansetzt zuckt mein Finger einfach schon nervös zum Vorspulknopf. Ein Film für einen verregneten Sonntagnachmittag, mehr nicht.
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annaberlin 2008/08/07 23:55:50
Einer der schönsten Filme über die Liebe zur Musik, die je gemacht wurden.
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K.O.O.K. 2008/03/26 22:43:30
Unmittelbar nach dem Kinobesuch habe ich mir den Soundtrack (zum ersten Mal überhaupt von einem Film) gekauft. Letztlich ist es eine CD mit der Musik von Glen Hansard. Mir gefällt sie sehr, da wunderbar gitarrenlastig. Der Film hat mir Spaß bereitet.
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alter.native 2008/03/11 16:52:23
Ein hübscher, leiser Low Budget Film der Zwischentöne, und Musik die berührt. Man merkt dem Film in seiner Dramaturgie deutlich an, dass er von 3 Musikern ( Regisseur und 2 Hauptdarsteller) gemacht wurde, was die Ernsthaftigkleit der Spielweise aber auch den Anteil der Musik betrifft. Der Film ist für mich dann auch in dem Sinne gut, wie man sich über's einfache Käsebrötchen nach wochenlanger, ungesunder Tortenfresserei freut!
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rkuehne 2008/03/01 14:05:56
ich hatte keine Lust auf den Film, bin aber trotzdem mitgegangen und war wahrlich begeistert. Auch wenn mich normalerweise Filme in denen viel gesungen wird total nerven, hat Once eine natürlichkeit und unaufgeregt heit, die mich begeistert haben und einen charme, der auch einen schnell-durch-Singen-genervten wie mich schnell gepackt wird. kann ich jedem nur empfehlen!
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Tenzing 2008/02/25 11:32:04
Schöne Musik, immerhin echte Musiker, die schauspielern. Aber ich vermisste Dialoge außerhalb von Songtexten und überhaupt einen Plot mit etwas mehr Tiefgründigkeit. Wegen der schönen musikalischen Momente, die fast gänsehautbereitend sein können, gibts noch 5 Punkte Gesamtwertung.
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Xpander 2008/02/18 19:13:17
Man, ich habe diesen Film sowas von extrem unterschätzt! Verdammt! kein schnickschnack - einfach nur zwei einsame Seelen, die über ihre gemeinsame Liebe zur Musik, zusammenfinden! Auf solche Art von Romantik stehe ich sehr!
nicht zu vergessen, das ist ein Musical, wie ich es in dieser Art noch nicht gesehen habe!
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Mayla 2008/02/14 18:33:09
Keine Liebesgeschichte im klassischen Sinn. Zwei Menschen sind sich symphatisch, da sie sich beide für Musik interessieren. So weit so gut. Ganz ehrlich: Mich haben die Charaktere nicht berührt, ich fand gar keinen Zugang. Einige Szenen waren aufgesetzt (das Hinterherziehen des Staubsaugers, das Herumlaufen mit den großen Hausschuhen). Eindimensional, plakativ und eigentlich auch langweilig. Ich verstehe den Hype um diesen Film nicht. Die Musik: naja, wer's mag.
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Ms. Myrna Loy 2008/02/11 14:16:10
Der perfekte Liebesfilm
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terrordremel 2008/01/19 12:45:40
Kein Schnickschnack, kein Eyecandy, kein Pathos. Einfach eine schlichte schöne Geschichte, die direkt ins Herz geht. Stilsicher und entspannt erzählt der Film die realistische Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Musikern völlig frei von Kitsch. Wow! Die schlichten Songs werden bestimmt keine Welthits - und sind gerade deswegen richtig und stimmig. Was das kleine Kinowunder schafft ist ein großes Wunder: ein kleiner Film stellt die großen in den Schatten.
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alanger 2008/01/17 15:46:26
wie auch die musik: bieder und bemüht.
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Himbeerlola 2008/01/12 21:26:47
So schön und wahrhaftig, dass mir ausnahmsweise mal die Worte fehlen. Kleines grosses Kino, wie es leider Gottes nur alle Jubeljahre zu finden ist. Als i-Tüpfelchen läuft bei mir auch noch der Soundtrack auf Dauerrepeat - bis der Player explodiert. Falling slowly, sing your melody, I'll sing along........
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denise 2007/11/30 18:34:19
Es ist lange her, dass mich ein Film so berührt hat. Die Intensität der beiden Hauptfiguren und der Musik ist einfach umwerfend. Genauso wie das Ende, das einen unvermittelt wieder in die Realität entlässt. Traumhaft! Nachtrag: Durch stetiges Berieseln mit dem Soundtrack muss ich meine Meinung noch ein wenig verändern: Der Film bekommt bei mir nun doch ein Herz!
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