One Hour Photo
One Hour Photo (2002), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 09.01.2003
37 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3683 Bewertungen
54 Kommentare
Keine
von Mark Romanek, mit Gary Cole und Robin Williams
Sy Parrish (Robin Williams), Leiter der Fotoabteilung in einem Supermarkt, macht – wie jeden Tag – seinen Job. Doch heute ist ein besonderer Tag. Denn Nina Yorkin (Connie Nielsen), eine treue Kundin, holt wieder einmal die fotografischen Beweise ihres glücklichen Familienlebens ab, die Sy wie immer mit besonderer Sorgfalt entwickelt hat. Die attraktive Mittdreißigerin ahnt nicht, dass der freundliche Mann hinter dem Ladentisch seit Jahren ihre Fotos heimlich vervielfältigt und bei sich daheim an der Wohnzimmerwand – akribisch aneinander gereiht – aufhängt. So weiß Sy so ziemlich alles über Nina, ihren sympathischen Sohn Jake (Dylan Smith) und Ehemann Will (Michael Vartan). Der Foto-Mann, der einsam und zurückgezogen lebt, identifiziert sich inzwischen so sehr mit den Yorkins, dass er sich für das Wohlergehen der Familie verantwortlich fühlt. Als Sy eines Tages dahinter kommt, dass Will Yorkin seine Frau betrügt und damit sein Idealbild der Familie mit einem Mal zerstört ist, reift in ihm ein mörderischer Plan.
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Cast & Crew
- Genre
- Psychothriller, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Bedrohung, Demütigung, Fotografie, Fotolabor, Fremdgehen, Hotelzimmer, Kündigung, Messer, Privatleben, Psychose, Sexueller Missbrauch, Stalker, Strafe, Supermarkt, Verhaftung, Voyeurismus
- Stimmung
- Spannend, Verstörend

Insomnia - Schlaflos
Hinter dem Horizont - Das Ende ist nur der Anfang
Stay
Hard Candy
American Psycho



















Kritiken (1) — Film: One Hour Photo
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Als Sy das Geheimnis des Vaters entdeckt, sieht er seine Chance ihn aus der Familie zu drängen und seinen Platz einzunehmen. Und ab diesem Punkt verliert die Geschichte das so gewisse etwas. Die fantastische erste Hälfte wird ausgebremst und Romanek sieht sich gezwungen das doch so tolle ruhige Erzähltempo drastisch anzutreiben. Das schadet Williams zwar kein Stück, denn er bleibt durchgehend großartig, aber dem Film ungemein. Das was den Film so interessant und spannend gemacht hat, war die ruhige und krankhafte Geschichte rundum Sy, die dann in einen typischen Thriller umschlägt. Dazu muss Romanek, Sy natürlich noch ein Motiv geben was den Film dann endgültig von einem kleinen Meisterwerk entfernt. [...]
Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (53) — Film: One Hour Photo
nathalie.koenen Sun, 28 Apr 2013 19:15:01 -0000
Kommentar löschenRobin Williams in einer seiner besten Rollen. Definitiv. Diese beklemmende Atmosphäre....ich bekomme jedes Mal eine Gänsehaut, wenn ich diesen Film sehe. Zu beginn empfinde ich immer unendlich viel Mitleid für Sy, den Fotohai. Er wirkt so unbeholfen und lieb. Der Film beweist wie fast kein Anderer, dass es häufig die ruhigen und unscheinbaren Menschen sind, die sich als gefährliche Psychopathen entpuppen. Für mich, ein absolutes Meisterwerk
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Thomas Hetzel Sun, 28 Apr 2013 19:36:26 -0000
Antwort löschenSehe ich genauso. Robin Williams ist in der Rolle einfach genial.
Murphante Wed, 13 Mar 2013 22:03:31 -0000
Kommentar löschenDies ist mal wieder nach längerer Zeit ein Film der ohne groß viel Blutverlust und enormen Effekten ausgekommen ist ... denn ich finde mittlerweile Filme in solcher Art und Form ... die verstörend wirken und jemand ganz dreckig ins Gesicht lächelt ... mit der WAHRHEIT! ... die besseren Filme ... !!!
Die Wahrheit ... die die meisten Menschen immer verdrängen wollen.
Dies hat mir der Film hiermit gezeigt ... sie wollen sich davor drücken, auch wenn sie direkt vor einem liegt vor den Augen ... wollen sie es dennoch nicht glauben ...
Hätte er nur den Anwalt aus "Im Auftrag des Teufels" an seiner Seite ...
dann hätte er ihn aufjedenfall rausgeboxt ... soviel ist sicher ;-)
Angefangen pendelte der Film zwischen 6 und 7 Points
Dann steigerte er sich auf ne glatte 9 und hielt es auch auf Spannung.
Doch dann sank der Pegel leider wieder runter ... und ich war mit dem
Schluss des Filmes nicht so zufrieden ...
Aber schaut selbst ;-) und macht Euer eigenes Foto :D
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uncut123 Wed, 13 Mar 2013 22:18:52 -0000
Antwort löschendie erzählweise ist so schön und traurig...Robin Williams ist grandios
Murphante Thu, 14 Mar 2013 04:52:45 -0000
Antwort löschen@uncut ... *räusper* ... du hast den noch gar nicht bewertet ;-)
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uncut123 Thu, 14 Mar 2013 05:12:18 -0000
Antwort löschenmein jung *räusper* ich sagte doch das ich nur filme die ich grade schaue...wenn ich jeden film bewerte und kommentiere tue ich alle drei minuten hier was reinsetzen...so kann ich aber chronologisch nachschauen welchen film ich am welchen tag schauen kann und das ist für mich besser...mfg und noch ein schönen morgen
DeathNote.Misa Sun, 24 Mar 2013 13:33:37 -0000
Antwort löschenStimme dir zu! :)
Was gefiel dir denn am Ende nicht? :o
VFresh Sat, 02 Mar 2013 23:16:47 -0000
Kommentar löschenEin Film der beweist, dass Robin Williams ein exzellenter Schauspieler ist ganz klare Sache! Sehr ergreifend und zugleich verstörend. Eine Story die sehr anders ist, als man sie sonst kennt. Hier sieht man sehr schön, dass man nicht immer großartige Effekte braucht, damit ein Film großartig ist. Hier reicht beispielsweise das schauspielerische Talent von Robin Williams und eine gute Kameraführung um alles passend in Szene zu setzen.
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Dead_Eye_Dodo Mon, 26 Nov 2012 00:11:59 -0000
Kommentar löschenWieder so ein Film, der wirkt, als wäre in der Mitte der Regiseur abgesprungen und hätte seinen Azubi weitermachen lassen. Die ersten 45 Minuten stellen den "netten Mann von nebenan" so gelungen dar, dass ich nicht anders konnte, als eine unangenehme Wut im Bauch zu spüren. Realistisch, glaubwürdig und beunruhigend sind die richtigen Worte für diesen Abschnitt. Danach macht der Film eine Kehrtwende und der verrückte Foto-Onkel wird plötzlich als heldenhafter Familienretter gezeigt? Leider passen hier nurnoch die Worte aufgesetzt, unglaubwürdig und lächerlich. Schade drum.
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Oberlaender Sun, 16 Sep 2012 22:51:24 -0000
Kommentar löschenEin verdammt trauriger Film mit einem recht gut spielenden Robin Williams. Recht gut, da er meiner Meinung nach zu sehr zum Pathos neigt. Möglicherweise ist dieser Hundeblick mit schwankendem Kopf aber auch sein Markenzeichen. Leider liefert der Film keine Problemlösungen sondern er sult sich bloß in den Problemen. Wer trauern will sollte diesen Film gucken. ;-) Berührend, dramatisch, etwa unspektakulär, aber im ganzen doch interessant, da keine Alltagskost. Besonders angenehm und berührend empfand ich die musikalische Untermalung.
Wenn ihr einen coolen Filmeabend plant, nehmt NICHT diesen Film! :-D
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chmul_cr0n Wed, 22 Aug 2012 00:02:10 -0000
Kommentar löschenStärkeres Finish, bitte.
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based_god Tue, 17 Apr 2012 09:08:09 -0000
Kommentar löschenInteressante Idee leider nicht ganz konsequent umgesetzt.
Seymour Parrish (Robin Williams) ist ein einsamer Mann. Seit Jahren entwickelt Sy, wie ihn alle diejenigen nennen die etwas mit ihm zu tun haben, Fotos in einem Einkaufszentrum. Die Familie Yorkin hat es ihm besonders angetan. Anfangs sammelt er alle ihre Fotos, später versucht er zwischenmenschlichen Kontakt aufzubauen. In "American-Beauty"-Fremdschäm-Manier versucht er bei Sohn und Mutter-Yorkin zu punkten.
Robin Williams ist die optimale Besetzung für diesen Psychopaten den man irgendwie bemitleidet. Der Film erzählt die Geschichte vor allem am Anfang sehr langsam und baut die Welt rund um Sy langsam auf. In der zweiten Hälfte, wo die Fassade von Sy zu bröckeln beginnt wird der Film plötzlich schnell, was eigentlich schade ist. Auf einmal ist die geistige Störung des Hauptprotagonisten sehbar und nicht mehr nur spürbar. "One Hour Photo" ist somit ein Film, dem weniger Action gut getan hätten. Der Rest des Filmes ist gute Arbeit; ein stimmiger Soundtrack und teils fotoähnliche Kameraeinstellungen machen "One Hour Photo" sehenswert.
Nichts für ungeduldige Menschen, aber die Hitchcock- und "American Beauty"-Vergleiche sind sicherlich nicht zu unrecht auf dem DVD-Cover...
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daniel-netschajew Fri, 25 Nov 2011 23:15:59 -0000
Kommentar löschenstarker hauptdarsteller, teilweise starke bilder. leider bei buch und inszenierung viel verschenkt. aber zum einmal ausleihen gut zu gebrauchen.
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Commentator Mon, 17 Oct 2011 06:34:59 -0000
Kommentar löschenEin herrlich kranker Robin Williams, wie ich ihn sonst noch nie gesehen habe. Wohl gewiß nicht sein bester Film, aber bestimmt eine der kranksten Charaktere. Spannend und gut gespielt, aber die Story hält nicht sonderlich ein, also ein wirklich gutes Einweg-Produkt. Ausleihen - Einlegen - Anschauen - Auswerfen - Zurückbringen
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Bandrix Mon, 22 Aug 2011 16:42:44 -0000
Kommentar löschen„One Hour Photo“ ist ein Psychothriller der alten Schule.
Ganz ohne Effektehokuspokus, ohne Kameraspielchen oder ausgefallene Schnitttechnik, sondern nur auf das Wesentliche beschränkt.
Der Film zieht seine Spannung aus der sich aufbauenden Atmosphäre, die aus einer tickenden Zeitbombe, perfekt dargestellt von Robin Williams, resultiert.
Zwar beginnt der Thriller etwas zu langsam und lässt sich Zeit seine Figuren einzuführen, doch dafür wird das Folgende noch beklemmender.
Man spürt regelrecht wie Williams langsam aber sicher austickt, wie seine Psychose immer heftiger wird und seine Obsession überhand nimmt.
Das alles entlädt sich folgerichtig im hochspannenden Finale, das jedoch der Linie der vorherigen Minuten treu bleibt.
Der Regisseur verzichtet auf blutiges Ausweiden, auf Voyeurismus und der Sensationslust des Zuschauers. Stattdessen setzt er ganz auf seine hervorragenden Darsteller.
Schon lange durfte man Robin Williams nicht mehr mit so einer Präsenz erleben. Er verleiht seinem Bösewicht ein trauriges, mitleiderregendes Antlitz. Sein Psychopath entwickelt sich langsam. Erst eine Fotostrecke in seiner Wohnung, später ein Einbruch in das Haus seiner Idealfamilie. Doch mehr soll nicht verraten werden.
Wer also auf ruhige und sich langsam aufbauende Thrillerperlen steht, wird „One Hour Photo“ zu schätzen wissen. Wer allerdings atemberaubende Action erwartet, ist hier eindeutig Fehl am Platze.
Lieber Robin,
bitte mache doch in Zukunft wieder ernste Filme, mit guten Drehbüchern und allem was so dazugehört. Dafür hattest du anscheinend mal ein Händchen. Bitte krebse nicht mehr in Unmengen an unlustigen Komödchen herum. Du kannst es besser. Das weiß ich!
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fabel Mon, 22 Aug 2011 16:49:26 -0000
Antwort löschenWär er nicht schon gemerkt, jetzt würd ich`s machen.:)
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Bandrix Mon, 22 Aug 2011 17:03:59 -0000
Antwort löschenFabel...du bist böse seitdem ich deine neueste Bewertung gesehen habe! :D
fabel Mon, 22 Aug 2011 17:07:54 -0000
Antwort löschenNicht jeder kann einen solch erlesenen Geschmack haben wie du.:P
PS:
Aber Natalie Portman sieht wirklich nett aus.:)
G.a.G Spencer Fri, 29 Jul 2011 16:14:54 -0000
Kommentar löschenMeisterhaft!!!
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agynessa Wed, 20 Jul 2011 19:24:27 -0000
Kommentar löschenWar eigentlich nicht schlecht.
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agynessa Fri, 22 Jul 2011 08:00:25 -0000
Antwort löschenDu hast wohl nen Clown gefrühstückt, oder?
DrPhil Mon, 18 Jul 2011 16:19:50 -0000
Kommentar löschenDieser Film nahm sich viel zu wichtig. Man erkannte erst spät wo es konkret in dem Film hingehen soll. Trotzdem gute Leistung von Robin Williams, hätte etwas heftiger spielen können.
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Jack Fri, 10 Jun 2011 12:32:27 -0000
Kommentar löschenganz ok....kann man schauen
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Filmfano Sat, 14 May 2011 20:06:04 -0000
Kommentar löschenNicht ubendingt der beste Thriller, aber in seiner Art sehr eigen. Eins A Spiel von Williams
!
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holden_copperfield Sat, 23 Apr 2011 10:22:13 -0000
Kommentar löschenhach, ja war ganz gut, aber auch nichts wirklich neues..
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Mr. Pink Sat, 02 Apr 2011 17:24:16 -0000
Kommentar löschen"One Hour Photo" ist ein fesselnder, überaus gelungener, sehr empfehlenswerter Thriller, der durch eine wirklich tolle Optik, subtile Spannung, sowie eine spannende, bedrückende Atmosphäre besticht.
Weitere Pluspunkte sammelt der Film durch das herausragende Spiel von Robin Williams, der sowohl die nette, freundliche und zuvorkommende Seite seines Charakters, als auch die wahnsinnige Besessenheit einfach perfekt darstellt.
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cruzha Wed, 30 Mar 2011 14:13:44 -0000
Kommentar löschenWIlliams braucht die ernsten Rollen. Mit welcher Brillanz er sich hier nach und nach immer weiter in seinen Wahn hineinsteigert und zu jeder Zeit die inneren Qualen seiner Figur transportiert, ist schon erstklassig. Leider verkommt der Film so zu einer One-Man-Show, da kann der Rest einfach nciht mithalten.
Ein melancholischer Film über Einsamkeit und wie man unter ihr leiden kann. Sehr sehenswert.
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statist Fri, 18 Mar 2011 22:36:05 -0000
Kommentar löschenEin schönes Stück Film! Dieser Thriller macht einfach alles richtig, von Anfang bis Ende. Seine ruhige, aber niemals zähe Erzählweise ist ein optisches Vergnügen. Alle Bilder sind sehr grifflich und sinnlich. Das Spiel von Robin Williams ist aussergewöhnlich. Fast eine Ironie seine Glanzleistung, denn: In diesem Film steckt hinter dem netten, immer lächelnden Typen (als der er ja auch als Schauspieler oft wahrgenommen wird) eine dunkle, traurige (wie es das Kind vermutet!!!) und sehnsüchtige Seite. Auch die Botschaft dieses hochspannenden Thrillers ist klar: Wer nicht gelernt hat, sein Innerstes zu einem Wunsch zu formen und diesen dann zu verfolgen - wozu diese Gesellschaft nicht wirklich auffordert, sie treibt einen eher dazu an, in den Schranken dessen zu bleiben, was einem zugewiesen wurde - der tickt irgendwann aus. Widmen wir uns denen, die scheinbar so normal neben uns herleben. Diese Botschaft kommt gottseidank ohne Holzhammer daher, sondern wird "nebenbei" erzählt - wie bei Hitchcock. Vergleiche mag ich sonst gar nicht, aber in diesem Fall ist aufgrund der liebevollen Ausführung eine Linie zum Grossmeister des Suspense zu ziehen, denn auch an mildem Humor mangelt es dem Werk von Mark Romanek nicht. Robin Williams spielt ohne jegliche äusserliche Peinlichkeiten, sondern sehr klar beide Seiten dieses Menschen aus -und kann in Sekunden wechseln. Auch dies wird zum Glück nicht als Effekt benutzt, sondern erzählt. Sehr schön übrigens auch die Konsequenz des Menü-Designs bei der DVD: der Look einer Abholtüte für Photofilme. Unbedingt empfehlenswert!
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kinogaengerin Tue, 01 Feb 2011 15:37:24 -0000
Kommentar löschenDie Geschichte beginnt recht harmlos, doch spätestens als Sy (der Foto-Hai) in seiner Wohnung ankommt, muss man das erste Mal schwer schlucken. Als er dann noch die Wahrheit über seine perfekte Familie herausfindet, brennen ihm die Sicherungen durch und Robin Williams spielt das so verdammt gut, dass man sehr leicht Gänsehaut bekommen kann. Der Schluss ist leider weniger gelungen, obwohl die Rahmenhandlung abgeschlossen wird, passen Anfang und Ende nicht zusammen. "Die wenigsten Leute machen Schnappschüsse von den kleinen Dingen: Einem benutzten Heftpflaster, vom Tankwart an der Ecke, der Wespe auf dem Marmeladenbrot. Aber gerade diese Dinge sind es doch, die das wahre Bild unseres Lebens wiedergeben."
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