Onegin

Onegin (1999), GB
Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 21.09.2000

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von Martha Fiennes, mit Ralph Fiennes und Liv Tyler

St. Petersburg, Anfang des 19. Jahrhunderts: Eugen Onegin, ein begehrter Junggeselle, Zyniker und Lebemann, erbt von seinem Onkel dessen abgelegenen Landsitz. Durch den Dichter Vladimir Lenskij lernt er dort Tatjana, die Schwester von Lenskijs Verlobter Olga, kennen. Tatjana interessiert Onegin, trotzdem hält er Distanz. Nachdem er von ihr einen leidenschaftlichen Liebesbrief erhalten hat, erteilt Onegin Tatjana eine Absage mit der Erklärung, ihre Gefühle seien nur jugendliche Schwärmerei. Nach einem Missverständnis fordert Lenskij seinen Freund Onegin zum Duell heraus und stirbt durch Onegins Kugel. Sechs Jahre darauf trifft Eugen Onegin Tatjana auf einem Ball seines Cousins Prinz Nikitin in St. Petersburg erneut. Die überraschende Begegnung mit der schönen und starken Frau berührt Eugen Onegin zutiefst. Als Nikitin ihm Tatjana als seine Frau vorstellt, begreift Onegin seinen großen Irrtum.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Onegin

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Marie Krolock

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Bewertung4.0Uninteressant

Was für ein Schnarchtheater. Viel Geheule, viel Dramatik. Ralph Fiennes gibt den Lebemann und Liv Tyler die stille, intelligente Schönheit. Die Hauptfiguren waren also ganz nett - aber die Geschichte (welche Geschichte überhaupt), war sehr lahm. Sie liebt ihn, er sie nicht, es findet ein an den Haaren herbeigezogenes Duell statt, er geht auf Reisen, trifft sie nach 6 Jahren wieder, liebt sie nun plötzlich, aber sie ist mit einem anderen verheiratet und beide trennen sich heulend. Schnüff...
Wer gerne pompöse Roben mit unsagbar hässlichen Puffärmeln sieht, ist hier bestens aufgehoben. Wer eine interessante Geschichte sucht, ist es nicht.

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fabel

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"Was für ein Schnarchtheater."
Das merk ich mir. :D


Marie Krolock

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Das ist wirklich schön...aber leider war davon im Film nicht viel zu hören. Nur in zwei Liebesbriefen, die sie sich gegenseitig schrieben. Werde mir das Werk mal ansehen!


8martin

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Bewertung3.5Schwach

Schwester Martha hat versucht ihren Bruder Ralph Fiennes kostümiert in Szene zu setzen. Der verkörpert den fleischgewordenen Müßiggang nicht schlecht, auch wenn die etwas langatmigen Einstellungen der Gradmesser für die Spannung sind. So kann man die Puschkin Verfilmung teilnahmslos verfolgen, bis es zu der tränenreichen Aussprache der unglücklich Verliebten kommt. Die schönen Bilder und die ebensolche Liv Tyler machen die mühsame Anstrengung erträglich. Klassiker sind schon anspruchsvoller verfilmt worden. Vielleicht sollte man doch lieber zum Roman greifen.

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