Ong bak 2

Ong bak 2 (2008), TH
Laufzeit 94 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Abenteuerfilm

3.7 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.7 Community
869 Bewertungen
39 Kommentare
Ong bak 2 - Bild 1749314
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noch nicht bewertet

von Panna Rittikrai und Tony Jaa, mit Tony Jaa und Sorapong Chatree

Der machtgierige Lord Rachasana führt einen blutigen Kampf, um Herrscher über das gesamte Königreich zu werden. Seine furchterregenden Krieger töten schließlich auch General Sidhadeco und dessen Frau. Ihr Sohn Tien muss den brutalen Mord an seinen Eltern hautnah miterleben und flüchtet in den Dschungel. Als ihn unbarmherzige Sklavenhändler entdecken, foltern und einer tödlichen Bestie opfern wollen, wird er von dem weisen Anführer Chernang befreit, der ihn fortan aufzieht. Unter dessen schützender Obhut lebend vergehen die Jahre und Tien erlernt durch hartes Training neben den Fertigkeiten der Kampfkunst auch Khon, die Kunst des siamesischen Maskentanzes. Dadurch revolutioniert er seine Technik und ist bereit für einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen die Mörder seiner Familie.

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Kritiken (1) — Film: Ong bak 2

Fricki76: Asianfilmweb.de

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6.5Ganz gut

Tony Jaa ist immer noch groß, auch wenn das vielleicht nicht jeder so sieht. In diesem Film, der deutlich düsterer, blutiger und schmutziger angelegt ist als Ong Bak, glänzt er als Kämpfer der verschiedensten Kampfkunst-Stile. Diese Tatsachen unterscheiden die Fortsetzung deutlich vom ersten Teil. Der Look des Films ist ebenfalls gut, Ausstattung und Kostüme überzeugen. Die Story ist mal wieder nur Gefährt für die Action und erfüllt mit seiner Rache-Geschichte lediglich Alibi-Aufgaben. Unter anderem deshalb hat Jaa für mich das Kinnladen-Runterklappen-Niveau seit dem Original nicht mehr erreicht. Vielleicht liegt das auch daran, daß man es nun eben kennt, vielleicht aber auch nur, daß er beim ersten Teil ein paar Jährchen jünger und "hungriger" war. So bleibt immer noch ein überdurchschnittlicher Film für Kampfkunst-Fans, die Power von Teil eins oder anderen Genre-Klassikern bleibt aber unerreicht.

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Kommentare (38) — Film: Ong bak 2

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PeacefulWarrior

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meiner meinung nach der beste martial Arts Film der je gedreht wurde. Auch ohne die nervigen Wiederholungen die im ersten teil vorkamen. Der 2 und 3 Teil sind beides richtig gute Filme, dass einzige was mich beim dritten stört ist dieses 30 minuten trainiere wo man nur ihm sieht wie er trainiert. Von der Story her finde ich beide sehr gut.

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Matzler

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Kampfszenen haben mir wieder riesig Spaß bereitet, dennoch fand ich ihn etwas schlechter als den ersten Teil. Auch wenn der Film teilweise (meiner Meinung nach zu unrecht) miserabel bewertet wird, gehört er zu meinen Lieblingen. Es sind nämlich einige sehenswerte Highlights dabei.

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sayonara

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Bewertung9.5Herausragend

Ein wirklich guter Film. Ich finde ihn ähnlich gut wie den ersten. Zusammenhang zum ersten ist wohl nur der Titel, aber Titel interessieren mich sowieso weniger.
Der Film hat einfach nur verdammt geile Kampfszenen zu bieten und die Geschichte sollte auch jeder verstehen, eindeutiger gehts nicht! Ich verstehe die Kommentare der anderen nicht... Naja, vielleicht habe ich einfach einen speziellen Geschmack..
Dieser Martial-Art-Film ist jedenfalls genau von meinem Geschmack!

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Zak

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Bewertung3.5Schwach

hält kein Schwein aus. ich hab irgendwann aus gemacht und den ersten teil noch mal geguckt...

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CitKathy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ong Bak 2 ist in der Relation zum 1. Teil eine wahre Sensation! [1. Teil ist sehr schwach und bis auf ein paar wenige Kampfszenen nicht gerade sehr sehenswert!!] Eine gut durchdachte Handlung und Kampfszenen vom Feinsten lassen keine Langeweile aufkommen. Der Film bietet viel Aktion und ist für jeden Fan von Kampf-/-FightFilmen ein Muss!

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SATO

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Kämpfe und Kulissen waren echt gut gemacht... Ja und das war's dann eigentlich auch schon. Eine sehr dünne Geschichte wird dem Zuschauer vorgesetzt, mit wenigen Dialogen und kaum vorhandener Spannung, dafür gibt es viel Matsch, Blut und viele Menschen, die sich stumpf die Köpfe einschlagen. War nicht so der Hit, schade irgendwie... oder auch nicht.

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metal1bob

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Bewertung3.0Schwach

Hab ich was verpasst oder hat der Film tatsächlich gar nichts mit ONG BAK zu tun? Ganz abgesehen von meiner ständigen Verwirrung deswegen kann ich nicht behaupten, die gebotene Story würde auch nur ein bisschen Sinn oder Vorhandensein aufweisen. In durcheinander präsentierten Rückblenden wird die Kindheitsgeschichte des Charakters von Tony Jaa erzählt, irgendwo muss man ja die Rachegründe herbekommen, aber warum was dann passiert, hab ich nicht wirklich verstanden oder mir wars halt auch egal. Wenn es wenigstens die Kampfszenen rausgerissen hätten, wärs ja nicht so schlimm, aber da auch da gibt es wenig Poisitives zu berichten. Die Kameraführung war miserabel, harte und beeindruckende Moves wie in ONG BAK gibt es nur wenige. Muss man absolut nicht sehen.

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Livingtree32

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Der Storyzusammenhang ergibt sich erst, wenn man die ganze Trilogie gesehen hat. Ansonsten geb ich dir großteils Recht.


Kable

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Bewertung0.0Hassfilm

DER schlechteste Kampfsportfilm überhaupt. In dem Film stimmt einfach GAR NIX.
Die Kämpfe sind ein Witz. Mann mann mann dabei sah die Verpackung der Dvd richtig geil aus -.- Größter Fehlkauf meines Lebens

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Asahel

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Bewertung0.0Hassfilm

Was zum Henker ist das bitte für ein Film?
Ich sehe in in einer Reihe mit "Kampf der Titanen" in der absolut untersten Klasse der Filmgeschichte.
Die Story war nicht nur mies. Sie war einfach nicht vorhanden.
Schlechter als bei Avatar und Clash Of The Titans ging doch fast nicht mehr. Dachte ich zumindest...
Selbst die Kampfszenen waren öde.
Es war alles bis ins letzte Bisschen vorhersehbar. Ein einziges Stück Film-Scheiße... Entschuldigung.

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Jerry Lewis

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Bewertung7.0Sehenswert

Bei diesem Film merkt man am meisten wie wichtig die Hintergrundstory sein kann !
Hier hätte man sie am besten weglassen sollen!!
Kampfszenen bleiben 1A

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Brascon

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Bewertung6.0Ganz gut

Hat nichts, aber auch rein gar nichts mit seinem Vorgänger zu tun. Dennoch beweist Tony Yaa mal wieder, das er es noch drauf hat! Schöne Choreographien, aber eine schwache Umsetzung der Inhaltsgestaltung.

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Schubi

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Bewertung3.5Schwach

Hat mit dem ersten Teil wirklich nur die teils famose Kampfchoreo gemein.
Nur ging mir diesmal die alibimäßige Story sehr viel mehr auf den Kecks, als noch bei ONG BAK 1.
Hat auch zeitlich und so schon garnichts mehr mit dem Erstling zu tun.

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stuforcedyou

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Bewertung4.0Uninteressant

2003 war der thailändische Actionfilm "Ong-Bak" ein internationaler Erfolg, was vor allem an seinen Hauptdarsteller Tony Jaa lag, der mit Stunts ohne Tricks und doppelten Boden vor allem die Fans von schnellen und harten Kampfsport überzeugen konnte. Mit "Ong-Bak 2", der bis auf den Titel nichts mit dem ersten Teil zu tun hat, gab Jaa nun sein Regiedebüt und auch hier sind die Kampfszenen wieder exquisit und beeindruckend. Die Geschichte ist dabei allerdings recht dünn, doch dafür bietet "Ong-Bak 2" eine überaus ausdrucksstarke, ethnische Faszination, den die Welt von Thailand im Jahre 1431 wurde wirklich beeindruckend auf Film gebannt und so hätte "Ong-Bak 2" das Potenzial zum Hit gehabt, doch leider ist Jaas Entscheidung die Geschichte mit Zeitsprüngen zu erzählen nicht optimal und bremst die Action wie die Faszination zu oft aus. Dazu ist das Ende zum einen enttäuschend abrupt und zum anderen im Gegensatz zum Rest des Films recht betagt und dramaturgisch überfrachtet. Bleibt zu hoffen dass, die Fortsetzung das offene Ende zufrieden stellend weiterführt und die Macher sich auf die Action konzentrieren und nicht zu sehr auf ihre stümperhafte Dramatik vertrauen.

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J0hnnyb

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Bewertung1.5Ärgerlich

In meinen Augen nur ein billiger "2 Teil".

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Roque2

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Bewertung3.0Schwach

Erstaunlich, dass Ong Bak 2 wirklich versucht, sowas wie eine Geschichte zu erzählen. War der erste Teil einfach stumpfes Kämpfe-aneinander-reihen und damit gut anzuschauen, wirkt der zweite Teil ziemlich unglücklich...Die opulente Ausstattung des Films ist hierbei das größte Problem, da die Kämpfe (Wohl der einzige Grund, weshalb man sich Ong Bak anschaut) dadurch in den Hintergrund rücken und man eher Filmen wie "Hero" Konkurrenz machen will, aber dabei kläglich scheitert. Die versucht epische Geschichte um Verrat (oooh!), Liebe (aaah!) und Rache könnte nicht noch ausgelutschter sein. Ständige Rückblenden und unnötig in die Länge gezogene Szenen wie das "Ritual" steuern ihren Teil dazu bei, dass man kurz vor Ende ausschalten möchte, nur um in der letzten Viertelstunde dann doch noch die volle Ladung an Kämpfen zu bekommen, die man sich die ganze Zeit gewünscht hat. Hier zeigt sich auch das Potenzial von Herrm Jaa, der mit anderen Stars wie Jackie Chan den Boden aufwischt. Doch ab dem Elefanten ermüden sich auch die Kämpfe letztenendes, und das Ende ist wieder mal das typische "Schüler gegen Meister"-Duell, dessen Ausgang ebenfalls jeder kennt.
Wer den ersten Teil gut fand, sollte sich den lieber nochmal anschaun, anstatt den zweiten zu sehen...

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Jason Bourne

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Bewertung7.0Sehenswert

Bewertung ( 7.0 ) Eine Handlung die keine ist. Dazu nervende Schauspieler. Aber die Kampfszenen sind das beste was ich bis dato gesehen habe.

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BigEnte

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Bewertung3.0Schwach

Der Film ist allgemein recht langweilig, alleine die Kampfszenen sind gut, nur dass gegen Ende auf einmal soviele Kämpfer dastehen.
Ansonsten finde ich das ständige hin und her mit den Rückblenden teilweise ziemlich mieß. 3/10

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Fireman177

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Bewertung5.0Geht so

Nach dem ersten Teil eine wirklich herbe Entäuschung und absolut nicht das was ich erwartet habe. Konnte ich mit Erinnerung an eben den ersten Teil einfach nicht zu Ende schauen.

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MoviePunk

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Bewertung4.0Uninteressant

Im Jahre 2003 wurde endlich mal wieder frischer Wind in das Genre des Kampfsportes gebracht. Die Rede ist von dem thailändischen Vertreter "Ong-Bak" und natürlich von Hauptdarsteller Tony Jaa, der seitdem in aller Munde ist. Nach dem Internationalen Erfolg wurde natürlich nicht lange nachgedacht und man ist zu dem Entschluss gekommen, eine Fortsetzung muss her! Im Jahre 2008 wurde dann auch dieses auf der "to do Liste" als erledigt abgehakt.
Wie schon im ersten Teil und dem indirekten Nachfolger "Revenge of the Warrior" ist die Story in diesem Machwerk ebenso simpel wie träge. Der machtgierige Lord Rachasana entfacht einen blutigen Kampf, um Herrscher über das gesamte Königreich zu werden. Seine furchterregenden Krieger töten schließlich auch General Sidhadeco und dessen Frau. Ihr Sohn Tien muss den brutalen Mord an seinen Eltern hautnah miterleben und flüchtet in den Dschungel. Als ihn unbarmherzige Sklavenhändler entdecken, foltern und einer tödlichen Bestie opfern wollen, wird er von dem weisen Anführer Chernang befreit, der ihn fortan aufzieht. Unter dessen schützender Obhut lebend vergehen die Jahre und Tien erlernt durch hartes Training neben den Fertigkeiten der Kampfkunst auch Khon, die Kunst des siamesischen Maskentanzes. Dadurch revolutioniert er seine Technik und ist bereit für einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen die Mörder seiner Familie.

Die Storyline existiert eigentlich auch nur auf dem Papier und dient dem Film letztendlich nur als Rahmen um den Film so viel wie möglich Kampfszenen zu bieten. Leider kann man der Geschichte kaum folgen, alles wirkt wie ein wildes Durcheinander und das folgen der Geschichte macht einen auf Dauer auch müde und träge. Zwar liegt die Story in Kampfsportfilmen nicht groß im Gewicht allerdings geht dem Zuschauer eine sich immer wiederkehrende Story ziemlich auf die Nerven. Der Genrefan freut sich deshalb über jede mögliche Veränderung oder routinierte Abspielung.
Leider haben wir hier von beidem nicht viel zu bieten.
Dabei wurde in letzter Zeit auch gezeigt, dass es anderes geht. "The Forbidden Kingdom" war dieses Jahr mit einer guten Fantasystory ausgerüstet oder auch van Dammes Werk "Until Death" war mit viel Dramatik versprüht. Dieses war sicherlich ein wenig frischer Wind aber auch routinierte Aufgaben wurden mit Jet Lis "Fearless" oder gar Seagals neuestem Shooter "Driven to Kill" überaus gut gemeistert.

"Ong-Bak 2" dagegen hat sich von den zwei bekannteren Werken des Herrn Jaa kaum weiterentwickelt. Die Story ist zwar ein bisschen weiterentwickelt wurden aber ansonsten gibt es kaum Neues zu bieten. Der Held dieses Filmes darf wieder mal ordentlich austeilen und das in gewohnter Schnelligkeit und Härte. Tony Jaa ist im Moment das Maß aller Dinge im Bereich Kampfsport. Er ist überaus beweglich und schnell und zeigt beachtliche Moves.
Allerdings ist auch Tony Jaa hier wieder ein Hauptgrund warum der Film nicht funktionieren will. Seine Performance ist einfach hundsmiserabel aus Schauspieler. Er sagt im ganzen Film vielleicht zehn Sätze und kann überhaupt seine Sympathien für sich aufbringen. Eigentlich ist dem Zuschauer sein Charakter auch völlig egal. Von seinen Genrekollegen die zwar alle nicht die großen Schauspieler sind, kann man jedenfalls behaupten, dass Sie das Augenmerk des Betrachters auf sich ziehen können. Jackie Chan glänzt mit seinen Onelinern oder seines Klamauks oder Jet li, der nicht nur in "Lethal Weapon 4" eine gewisse Ausstrahlung hatte, die einem kalt den Rücken runter lief. Auch die alten Haudegen die sich mittlerweile im B-Genre tummeln, die da wären Jean Claude van Damme, Dolph Lundgren oder Steven Seagal bieten dem Genrefan ab und an gute Actionware. Dolph Lundgren ("Universal Soldier") verdingt sich mittlerweile auch als guter Regisseur seine Sporen. Gerade "The Mechanik" kam ziemlich gut rüber. Herr van Damme spielt sich im neuen Videothekenfilm sich selber und macht sich ähnlich wie "My Name is Bruce" über seiner selbst lustig. Selbst unser Aikido Moppel Seagal ("Alarmstufe Rot", "Alarmstufe Rot 2") kommt manchmal mit Filmen wie "Urban Justice" oder seinem Auftritt im "Onion Movie" zur alter Stärke zurück.

Dabei lief am Set von "Ong-Bak 2" nicht alles nach Plan, so dass noch Jaas Mentor Panna Rittikrai ins Boot geholt werden musste, der retten sollte, was zu retten ist. Dabei war es angedacht gewesen dem Hauptdarsteller Jaa die Regie, Hauptrolle und das drehen der Kampfzenen anzuvertrauen, was letztendlich viel zu viel für den jungen Mann gewesen ist. Es wurde zwar geschafft den Starttermin zu halten aber letztendlich zählt das Ergebnis. Man kann von "Ong-bak 2" auch nicht gerade von einer Fortsetzung sprechen, da kein Protagonist aus dem ersten Teil wieder dabei ist und auch die Hauptperson einen anderen Namen trägt. Das Zeitalter spielt hier auch ein paar hundert Jahre früher aber da "Ong-Bak 3" schon so gut wie beschlossene Sache ist, kommt vieleicht noch die Verbindung zwischen Teil 1 und Teil 2.

Die Regie ist nicht wirklich der Rede wert, ein paar wenige Szenen sind dabei die ganz gut gemacht sind aber am Ende fehlt doch die nötige Erfahrung. Am Anfang bekommt man eine Zeitlupenszene à la Hollywood nach der anderen geboten, dass es einem nach der Zeit einfach nur noch auf die Nerven geht. Die Kampfszenen wurden allerdings gut festgehalten und wurden sicher eingefangen. Die Untermalung der Musik ist ganz passend und passt auch zur gespielten Zeit.

Von den Darstellern erwartet man das Mindeste und dieses trifft auch zu. Dan Chupong ("Born to Fight", "Dynamite Warrior") darf sich mit einem sehr kurzen Auftritt begnügen und auch Jaas Sidekick aus "Ong-bak" und "Revenge of the Warrior" Petchtai Wongkamlao ("Killer Tattoo") tritt nur in Form eines Cameos auf. Ansonsten gibt es nichts interessantes zu berichten.

Doch ganz so schlecht wie bisher beschrieben ist der Film nun auch nicht. Wir haben ja noch die Kampfszenen in diesem Klopper. Zu Beginn und im Mittelteil wird mit den Fights ein wenig gegeizt, allerdings gehts dann am Ende mit der Muay Thai Kunst richtig zur Sache. Tony Jaa beweist mal wieder wie gut er drauf ist und verweist alle Gegner in Ihre Schranken. Doch auch hier wurde das Potenzial nicht voll ausgeschöpft. Es wird hauptsächlich mit dem Schwert gekämpft und dabei spritzt und fließt der rote Saft in Massen durch die Gegend. Aus diesem Grund ist die 18er Freigabe auch gerechtfertigt. Ansonsten gibt es die gleichen Kampfarten wie in den Vorgängern. Der Hauptdarsteller wird immer nur von einem angegriffen und nie von mehreren gleichzeitig und auch längere Battles kommen so gut wie nie vor. Außerdem wurden noch Kämpfe von "Drunken Master II" inspiriert oder von "Shanghai-Noon" kopiert. Einzig allein der Kampf zwischen Tony Jaa und Dan Chupong war etwas außergewöhnliches.
Trotzdem fällt dem Betrachter schon mal die Kinnlade runter bei der Beweglichkeit und der Kampfkunst von Tony Jaa.

Der anfängliche Schwung aus Thailand ist somit wohl auch wieder verflogen. "Born to Fight" und "Ong-Bak" waren klasse Genrebeiträge. Die Messlatte konnte weder mit "Dynamite Warrior" noch mit "Revenge of the Warrior" gehalten werden. Die beiden Beiträge waren jedoch noch konsumierbar. Filme wie "The Bodyguard" oder "Opapatika" konnten dagegen überhaupt keine Bäume ausreißen und sind Zeitverschwendung. Dann doch lieber wieder zurück zum Hongkong Kino und sich "Invisible Target" oder "Flash Point" angucken. Vielleicht kreuzen sich ja mal die Wege von Jacky Wu ("Underground Fighter") und Tony Jaa, dann hat Tony mehr zu tun als in "Ong-bak 3" und jemanden der zurückschlägt.

Fazit: Schade, schade, die Fans werden doch ziemlich entäuscht in diesem Machwerk. Die Story hat sich zwar im Vergleich zu den Vorgängern verändert doch mehr als wirrer Quark ist auch hier nicht rausgekommen. Der Film wirkt auf Dauer träge und wird durch schlechte Darsteller auch nicht besser. Tony Jaa hat immer noch das Problem die Zuschauer nicht in seinen Bann ziehen zu können. Wenn das mit Ihm so weiter geht, sollte man ihm lieber raten Kampfsport Dokus von ihm zu drehen und keine Filme. Die guten Stunts und Fightszenen kann man an einer Hand abzählen aber immerhin gibt es einige gelungene Regieeinfälle und einen Fight mit Dan Chupong. Gott sei Dank kommt bald "Banlieue 13 - Ultimatum" mit Cyril Raffaelli, der wohl meine nächste Hoffnung sein wird.

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Smoke

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Ong Bak 2 verheimlicht nicht was er sein will. nämlich ein Action Film ohne viel Tiefgang. Die Action ist richtig cool gemacht und dürfte Fans von Martial-Arts sicherlich gut gefallen. Tony jaa ist zwar kein besonders guter Schauspieler aber dafür ein doppelt so guter Kämpfer. Hirn abschalten und Spaß haben ist hier die Devise.

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