Operation Ganymed
Operation Ganymed (1977), DE Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film
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von Rainer Erler, mit Horst Frank und Dieter Laser
Was als das ehrgeizigste Projekt der menschlichen Raumfahrt beginnt, endet als Desaster. Viereinhalb Jahre nach dem Start von drei bemannten Raumschiffen auf dem Weg zum Jupiter, kehren nur sieben von 21 Astronauten zur Erde zurück. Lange nachdem das Projekt als gescheitert galt. Doch da niemand mehr mit ihnen rechnet, werden sie, zurück auf der Erde, nicht als Helden gefeiert, sondern sind dazu gezwungen unbemerkt an der Pazifik-Küste Mexikos zu landen. Ein hoffnungsloser Marsch durch die Wüste beginnt und die Crew, die bis dahin eine funktionierende Einheit war, bricht auseinander. Aggressionen bauen sich auf, es kommt zu einem Kampf auf Leben und Tod.
Cast & Crew
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Rainer Erler
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Horst Frank
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Dieter Laser
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Uwe Friedrichsen
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Claus Theo Gärtner
Regie
Schauspieler
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Rainer Erler
- Genre
- Science Fiction-Film
Drehbuch
Filmdetails Operation Ganymed
Trailer zum Film Operation Ganymed
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Kommentare (3) — Film: Operation Ganymed
Kommentar schreibenPengoblin 2009/12/24 15:03:56
Kommentar löschenEin überraschend hochkarätig besetztes, gemächliches Drama, das im Ansatz dem wesentlich bekannteren "Unternehmen Capricorn" ähnelt und zugleich einiges von dem richtig macht, was bei "Unternehmen Capricorn" aufgrund der Reduktion auf die Action (Verfolgungsjagd der 'abtrünnigen' Astronauten) zuletzt leider doch unter den Tisch fiel: die psychologische Ebene nämlich. Natürlich sieht man in erster Linie verdreckte Männer, die nach einer Notlandung im Nichts durch die Steinwüste stapfen und über das Sterben reden; jedoch geschieht zwischen den Zeilen und in den Gesichtern eine ganze Menge Sehenswertes. Erler hat hier aus einer tragfähigen Grundidee mit geringem Aufwand das Beste herausgeholt und so einen sehenswerten Film mit SF-Elementen geschaffen. Das Einzige, was durchaus stört, ist die Begleitmusik, ein synthetisch-daherscheppernder Triumphmarsch, der als immer wieder gesetzter Kontrast zu den Bildern von den zunehmend verwahrlosenden Männern ein geschickter Handgriff ist - was jedoch nicht verhindert, dass mich diese Musik spätestens nach zwanzig Sekunden nur noch tierisch nerven konnte. Dennoch im Fazit: aufgrund der guten schauspielerischen Leistungen und der originellen Grundidee sehenswert.
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xtheunknown 2009/08/25 20:01:54
Kommentar löschender einzige film bei dem ich als kind so viel angst hatte das ich den fernseher ausgemacht habe.
ich mag solche filme wo die raumschiffe lange unterwegs sind, und nicht husch husch von einem sonnensystem ins nächste flitzen. bei operation ganymed dauert die jupiter mission jahre, das ganze ohne funkkontakt zur erde. niemand weis bei der rückkehr was in der zwischenzeit passiert sein könnte. man spekuliert und die panik das es in der zwischenzeit einen atomkrieg gab wird immer grösser.
getragen wird der film voralem von den sehr guten schauspielern die, mit dem gedanken möglicherweise die letzten überlebenden der menschheit zu sein, anfangen zu verwildern.
wer düstere science fiction filme wie lautlos im weltraum mag sollte einen blick riskieren.
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Gustav 2008/01/22 21:49:32
Kommentar löschenSicher ganz nett gemeint, und Rainer Erler hat sicher auch wieder was zu sagen. Aber der Film besteht überwiegend daraus, dass Leute durch die Wüste stapfen, sich dauernd zanken und sich gegenseitig bestätigen, dass sie keine Chance haben und alle sterben werden. Solche Filme sollte es Dutzende geben. Leider gibt es hunderte.
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