Outsourced - Auf Umwegen zum Glück
Outsourced (2006), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 10.04.2008
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
225 Bewertungen
18 Kommentare
Keine
von John Jeffcoat, mit Josh Hamilton und Ayesha Dharker
Üppige Farben, verführerische Düfte, geheimnisvolle Traditionen – willkommen in Indien? Für die Schönheit des Landes hat Todd aus Seattle in dieser charmanten Komödie um globale Arbeitsrealität und interkontinentalen Kulturschock keinen Blick und erst Augen, als er sein Herz verliert. Der Call-Center-Manager Todd aus Seattle wird gefeuert. Nein, gefeuert ist nicht das richtige Wort. Heutzutage wird ausgelagert, oder auf Neudeutsch “outgesourced”. In diesem Fall wird Todd nach Indien geschickt, wo der Amerikaner freundliche, aber chaotische Einheimische an amerikanisches Call-Center-Niveau anpassen soll, um die Umsätze des Unternehmens zu steigern. Obendrein soll er dort seinen eigenen Nachfolger einarbeiten! Die Hitze, die neuen Gepflogenheiten, Missverständnisse im Team und im Alltag – Todd stößt überall an seine Grenzen und sehnt sich nach Hause. Bis er begreift, dass auch er dazu lernen muss. Über Indien und Amerika, über die Liebe und vor allem auch über sich selbst. Langsam bemerkt er, dass es auch Vorteile haben kann, ausgelagert zu sein.
Handlung
Von Seattle nach Mumbai
Todd Anderson (Josh Hamilton) arbeitet als Call Center Manager in Seattle und ist für die Auftragsbearbeitung zuständig. Das Call Center verkauft überwiegend amerikanischen Kitsch, so z.B. Hüte in Käseform oder Burgerbrater mit Schriftzug. Sein Chef Dave (Matt Smith) eröffnet ihm, dass die gesamte Abteilung aus Kostengründen nach Indien ausgelagert wird. Todd erhält den Auftrag, nach Indien zu reisen, um dort seinen Nachfolger einzuarbeiten. Danach soll ihm ein anderer Job im Unternehmen zugeteilt werden.
In Mumbai
Todd reist nach Mumbai, wo er einen kulturellen Schock erhält. Nicht nur das ungewöhnliche Essen und die fröhlichen Menschen schockieren ihn, sondern auch die Hygiene oder die einfache Einrichtung des Call Centers. Er kommt bei der Familie seines Nachfolgers Puri (Asif Basra) unter. Mit ihm zusammen hat er nun die Aufgabe, das Call Center aufzubauen und die durchschnittliche MPA (Minute pro Auftrag) der telefonischen Auftragsabwicklung von 15 auf 6 Minuten zu senken. Keine leichte Aufgabe, doch nach und nach lernt Todd mit Hilfe von Puri und der aufgeschlossenen Asha (Ayesha Dharker) Indien und dessen Bewohner besser kennen und verstehen. Das führt zu einem guten Verständnis für die Bedürfnisse seiner Angestellten und letztlich macht sich Todd viele Freunde.
Asha
In Asha findet er zudem nicht nur eine sympathische und engagierte Mitarbeiterin, sondern verliebt sich auch in sie. Da sie jedoch seit ihrer Kindheit versprochen ist, bleibt es bei einigen geheimen gemeinsamen Nächten.
Die Rückkehr steht bevor
Als Todds Aufgabe sich dem Ende neigt und der MPA geschafft ist, reist überraschend Dave nach Indien. Er eröffnet der gesamten belegschaft, dass die Auftragsentwicklung aus Kostengründen nach China verlagert wurde und beauftragt Todd, dort erneut seinen nachfolger einzuarbeiten. Doch Todd gibt stattdessen Puri den Job, reist zurück nach Amerika und macht sich auf die Suche nach einem neuen Job. In seinen Gedanken ist er weiterhin täglich bei Asha. Seine Wohnung und sein Äußeres ist immer noch von den Erlebnissen in Indien geprägt. Plötzlich klingelt sein Handy, mit dem Klingelton, der nur für einen Anruf von Asha steht. Wie es mit den beiden weitergehen wird, bleibt allerdings offen.
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Cast & Crew
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John Jeffcoat
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Josh Hamilton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Todd Anderson
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Ayesha Dharker
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Asif Basra
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Purohit N. Virajnarianan
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Larry Pine
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Matt Smith
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Matt Smith
Regie
Schauspieler
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Arjun Mathur
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John Jeffcoat
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George Wing
- Genre
- Komödie
- Ort
- Indien
- Handlung
- Alltag, Call Center, Chef, Glück, Kuh, Kunst und Kultur, Liebe, Nachfolger, US-Amerikaner, Unternehmen
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Outsourced - Auf Umwegen zum Glück
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Kritiken (5) — Film: Outsourced - Auf Umwegen zum Glück
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenWer schon einmal in einem Call Center gearbeitet hat, muss “Outsourced” einfach sehen. Doch auch alle anderen, die einfach mal wieder herzhaft lachen wollen, sollten sich diese Komödie einmal ansehen. Dieser Culture Clash macht einfach Spaß und unterhält von der ersten bis zur letzten Minute.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenBisschen einfältig zuweilen das Ganze, aber womöglich plastischer als der Globalisierungsatlas aus dem Hause Le Monde diplomatique. Vielleicht sollte man einer Komödie ihre leicht seichten Witze auch nicht vorwerfen: Echte Highlights bieten sich etwa beim Thema Culture Clash in Sachen Liebe.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin fluffiger Wohlfühlfilm, der seine sperrige Thematik locker, leicht, mit sanften Spuren von Ironie und Bösartigkeit erzählt und aus der klassischen "Fish out of Water"-Story viele witzige und liebenswerte Momente zieht. Spassig vor allem, daß viele der üblichen Klischees bewußt karikiert und ins Gegenteil verkehrt werden. Die guten Darsteller tun ihr übriges um Outsourced zu einem gelungenen und unterhaltsamen Kinoabend werden zu lassen.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDas hört sich nun furchtbar didaktisch an. Tatsächlich aber serviert "Outsourced" all seine wichtigen Themen so leichthändig und zeitgemäß, wie man es sich nur denken kann. Der Film funktioniert zunächst mal prächtig als nicht weiter anspruchsvolle Kulturschock-Komödie, in der dem ignoranten Todd keine Klischeefalle erspart bleibt.
Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
johanna: movie-screening.de johanna: movie-screening.de
Kommentar löschenOutsorced ist eine sympathische kleine Komödie, die ein brisantes Thema aufgreift: Arbeitsplätze ins billigere Ausland zu verlagern - hier in diesem Fall ist es ein Callcenter, das nun in Indien ein amerikanisches Unternehmen vertreten soll. Liebevoll inszeniert, spielt der Film jedoch zu sehr mit den gängigen Vorstellungen von Indien, die auch derjenige hat, der noch nicht dort gewesen ist. Schade, dass Jeffcoat nicht ein bisschen mehr in die Tiefe geht, seine Figuren und die Geschichte hätten es verdient.
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Kommentare (13) — Film: Outsourced - Auf Umwegen zum Glück
Kommentar schreibenicefire2206 2012/05/23 22:30:38
Kommentar löschenFeelgood Movie das Lust auf eine Reise nach Indien macht.
Es geht zwar auch um eine Beziehung, zum Glück wird aber auf den sonst üblichen Kitsch verzichtet, dadurch wirkt das Ganze realistischer.
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plattfuss69 2011/11/02 09:58:55
Kommentar löschenFeel-Good-Film, der Indien auf fremde, aber sympatische Weise zeigt, und eine völlig andere Perspektive als bspw. Slumdog Millionaire wählt. Stellenweise kommt der Film etwas sehr ruhig daher, was zu diesem total quirligen und chaotischen Land nicht so recht passen will. Letztendlich bietet der Film eine sehr nette Abendunterhaltung mit überschaubarem Tiefgang.
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Moe 2011/09/26 17:10:14
Kommentar löschenHabe den Film im Englischkurs geguckt. Klassischer Kulturkonflikt, oft sehr vorhersehbar wodurch für mich einige Witze und Lacher weggefallen sind, weil man sie woanders schon (besser) gesehen hat.
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Kate Portman 2011/09/03 00:33:43
Kommentar löschensehr schöner Film, der Indien nicht zu verklären scheint. Auf jedenfall erhöht er meine Lust, das Land kennenzulernen! auch wenn es Spaß gemacht hat, war er ein bisschen zuu schnulzig...leider. sonst bekäme er für die tolle Atmosphäre, Schauspieler und Musik 10 Punkte.
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Der Franzose 2011/07/13 00:21:04
Kommentar löschenIch hab mich in Asha verliebt ♥ ♥ ♥ Kein Kulturschock sondern eine liebevolle Komödie die auf charmante Art Indien etwas näher bringt !
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momo92 2010/07/30 19:40:32
Kommentar löschenAuf diesen Film bin ich nur durch Zufall getroffen, da wir ihn im Englischunterricht anschauen mussten. Ein recht glücklicher Zufall, die Story find ich recht süß und es ist einfach ein Film, der zeigt, wie zwei verschiedene Kulturen aufeinander treffen, da stören die Klischees (wie z.B. die verrückten Traditionen der Inder, oder das eher "kühle" Auftreten des Amis) auch ganz und gar nicht.
Ein toller Film, vor allem, wenn man schlechte Laune hat.
Empfehlenswert! :)
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Dana Scully 2009/12/08 21:06:31
Kommentar löschenalso ich sag dazu nur, wer schon mal in indien war, kann sich bei diesem film eigentlich nur todlachen...^^
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djmullah 2010/01/05 23:01:18
Antwort löschenDem stimme ich vollkommen zu! ;D
emily 2009/03/24 16:01:18
Kommentar löschenWer denkt das Feel-Good-Movies und die sperrige Globalisierungsthematik nicht zusammenpassen, der wird bei Outsourced eines Besseren belehrt. Die eigentlich ernste Thematik wird hier stets mit einem Augenzwinkern betrachtet, die meiste Zeit weiß das auch zu gefallen, aber am Ende hätte ich mir doch etwas mehr Sozialkritik und weniger Sonnenschein gewünscht.
Am besten gefallen hat mir hier ausnahmsweise mal die Liebesgeschichte, die die Unterschiede zwischen den USA und Indien schön herauskristallisiert hat.
Allen in allem ein netter aber doch eben etwas seichter Film über das berühmt berüchtigte Outsourcing, der einen aber nicht zum nachdenken anregt oder gar mit einem schlechten Gefühl zurücklässt (mmh, das kann ja auch von Vorteil sein :-)
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SteveZissou 2009/01/05 22:27:33
Kommentar löschenEin kleine, aber feine Komödie, bei dem zwei Welten aufeinandertreffen ohne dabei ins kitschige oder gar ins lächerliche abzudriften. Charmant und warmherzig.
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spyron 2009/01/05 18:53:23
Kommentar löschenEin Film, der einfach nur schön ist und sehr positiv nachklingt.
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Himbeerlola 2008/04/27 20:58:14
Kommentar löschen(.......) Überhaupt funktioniert Outsourced gerade auf der emotionalen Ebene und hat ein unglaubliches Timing. Immer, wenn man sich für den mies gelaunten Todd und sein entsprechend schlechtes Benehmen gerade so richtig fremdschämt, löst der Film schon in der nächsten Szene das unangenehme Gefühl durch einen versöhnlichen Gag in Wohlgefallen auf. Besonders schön sind die Szenen, in denen Todd von den Indern, die er Anfangs natürlich alle als blöd einstuft, vorgeführt wird. Da wird man Zeuge von zwar schlichten, aber dafür umso brillanteren Dialogen, die einem mehr als einmal wegen ihrer Doppelbödigkeit die Kinnlade runterklappen lassen. Sogar die in der Inhaltsangabe angedrohte Liebesgeschichte kommt fast beiläufig, angenehm unkitschig und deswegen umso berührender daher. Man kann aus ihr sogar noch vieles über das streng geheime voreheliche Liebesleben der jungen Leute lernen, die es in einem Land, in dem sogar schlichtes Berühren in der Öffentlichkeit streng verboten ist, alles andere als leicht haben. (.......)
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schalli 2008/04/12 18:58:29
Kommentar löschenÜberraschenderweise definitiv kein Film für Globalisierungsgegner und vielleicht gerade deshalb ganz sympathisch. Aber dennoch ist OUTSOURCED nicht die erhoffte Indie-Perle. Von der erfrischenden Prämisse abgesehen, kommt der Film nämlich reichlich vorhersehbar und manchmal leider auch etwas platt daher. Mit der Absicht die üblichen Klischees zu karikieren, bedient er sie letzten Endes eigentlich doch nur. Apropos Absicht - ich glaube, mein größtes Problem mit dem Film war, dass es davon zu viel gab. Und die Darsteller? Sind okay, aber eigentlich möchte man einen anderen Hauptdarsteller sehen. Bei der Premiere war der Saal leider nur zur Hälfte gefüllt. Schon daran konnte man ablesen, dass der Film es schwer haben wird. Aber das Buffet war spitze! :o)
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Pussy Galore 2008/04/11 18:33:49
Kommentar löschenEine warme, herzerfrischende Komödie über die Zwangsversetzung eines Amerikaners nach Indien und seine ersten Schritte in dem traditionreichen Land. Unbedingt ansehen, denn es ist keine Klamotte über "lustige Inder" und "dämliche Amis".
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