Pachakútec - Zeit des Wandels

Pachakútec - Zeit des Wandels (2011),
Laufzeit 89 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 20.10.2011

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5.5 Kritiker
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von Anya Schmidt und Anja Schmidt,

Pachakútec steht in den Prophezeiungen der Inka für eine Zeit von großen, grundlegenden Veränderungen, die uns in ein neues Zeitalter führen werden. Für Ñaupany Puma, den letzten Sonnenpriester der alten Inkatradition, hat diese Energie der Zeitenwende in den letzten Jahren an Intensität gewonnen. Und so begibt er sich auf einen Pilgerweg um die Erde, um seine von Geburt an bestimmte Aufgabe zu erfüllen: das Herz der Erde zu heilen. Ñaupany Puma ist ein Nachfahre des Inka-Puma Stammes, dessen Aufgabe war, junge Sonnenpriester zu erziehen und auszubilden. Überlieferungen zufolge hat der letzte Sonnenpriester des Inka-Puma Stammes für die Zeit des Pachakútec seinen Nachfolger prophezeit. 1996 wurde Ñaupany von Schamanen aus Ecuador und Peru als dieser nachfolgende Sonnenpriester anerkannt. Der Film begleitet Ñaupanys indianischen Weg der Erkenntnissuche, der Reflektion, der Vergebung und der Öffnung für das Neue zu begleiten.

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Kritiken (2) — Film: Pachakútec - Zeit des Wandels

Reinhard Lüke: Film-Dienst.de Reinhard Lüke: Film-Dienst.de

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5.0Geht so

Gestaltet mit hinreißend schönen Landschaftsaufnahmen, aber ohne reflektierende Distanz und sonderlichen Erkenntniswert, verliert sich der Film allzu häufig in Binsenweisheiten und esoterischem Geraune.

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Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter

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6.0Ganz gut

"Pachakútec – Zeit des Wandels" ist ein eigenartiger Trip geworden voll spektakulärer Naturbilder und schlichter Wahrheiten. [...] Eine ungewohnte Kost für westliche Rationalisten, allerdings ohne allzu strengen esoterischen Beigeschmack.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


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Peter Helmut

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Der Film hinterließ bei mir einen tiefen Eindruck, wobei ich noch dazu das Glück hatte, bei der Einführungsvorstellung die Regisseurin und den Hauptdarsteller, einen Inka-Sonnenpriester, zu erleben. Beide traten sehr natürlich und schlicht auf. Anya Schmidt schafft es vor allem mit grandiosen Naturbildern den Zuschauer in eine geradezu religiöse Stimmung der Ehrfurcht vor der Natur zu versetzen. Es wurde mir dabei so richtig deutlich, wie fremd den Anhängern solcher Naturreligionen das Christentum vorkommen mag, das bis heute den Menschen und nicht die Natur in den Mittelpunkt des Weltgeschehens stellt. Entsprechend groß sind die Schäden, die unsere vom Christentum geprägte abendländische Zivilisation der Erde zugefügt hat. Insofern ist es dann nur konsequent, wenn dieser junge Sonnenpriester mit aufrechtem,federndem Gang und offenem Blick sich von Südamerika aus auf eine weite Reise begibt, um Mutter Erde wieder zu heilen. Am Schluss mag man sich wünschen, dass es ihm gelingt.

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