Panic at Rock Island

Panic at Rock Island (2011), AU/NZ Laufzeit 95 Minuten, Thriller

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von Tony Tilse, mit Grant Bowler und Zoe Cramond

Auf einer Insel im Hafen von Sydney findet ein spektakuläres, dreitägiges Musik-Festival statt. Zed und Ari versuchen durch einen geheimen Tunnel auf die Insel zu gelangen, um sich das teure Ticket zu sparen. Dabei stoßen sie unter der Erde auf einen Mann, der von einer mysteriösen Seuche heimgesucht wurde. Unwissentlich tragen nun Zed und Ari das tödliche Virus in sich und bringen es auf das Festival. Unter den Menschenmassen verbreitet sich die Krankheit in rasender Geschwindigkeit. Als immer mehr Menschen anfangen Blut zu spucken, bricht eine Panik aus. Der Arzt Jim, dessen zwei Kinder sich auf Rock Island befinden, ruft sofort die Quarantäne aus. Als sich der Staat jedoch weigert, etwas zu unternehmen, nimmt Jim die Sache selbst in die Hand und versucht, die Situation unter Kontrolle zu bringen…

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Kommentare (3) — Film: Panic at Rock Island


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Rukus

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Bewertung4.5Uninteressant

Für einen TV-Film ganz okay, aber mit deutlichen Schwächen im Drehbuch und recht vorhersehbar. Allerdings visuell recht gut umgesetzt.

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crab1973

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Bewertung4.0Uninteressant

Marburg, Ebola, Hantavirus… Die kleinen Mistbiester scheinen den Filmemachern ja nicht aus dem Kopf zu gehen.

Eigentlich kein Wunder, stellen die kleinen Überlebenskünstler doch auch im realen Leben eine erstzunehmende und spätestens seit dem globalisierten Waren/Personenverkehr, auch ziemlich handfeste Bedrohung dar.
So kommt, fast zeitgleich mit „Contagion“ der zweite Pandemie Thriller zu uns rüber und auch dieser hält sich so ziemlich an alle Genremuster die, von den anderen Vertretern, so festgelegt wurden. Wobei die Muster wahrscheinlich eher aus Richard Prestons Tatsachenthriller „Hot Zone“ stammen und man kann durchaus davon ausgehen, dass das Buch mittlerweile ein Standardwerk für Filmemacher ist.
Zwar bemüht sich „Panic at Rock Island“ um die realistische Sichtweise einer solchen Bedrohung, kann aber nicht verhehlen, dass das alles schon verdammt oft durchgekaut wurde und steckt in den selbstgesteckten Grenzen fest.
So kann der erfahrene Allesseher zu jeder Zeit sagen, was als nächstes passiert und wie sich die Charaktere verhalten werden und auch der Logikfehler fast aller Viren Thriller (Die Inkubationszeit scheint mit zunehmender Filmdauer immer kürzer zu werden) wird natürlich nicht ausgelassen.
Das Setting auf einem Rock Festival ist offenbar nur dazu da, mehr jugendliches Personal im Cast unterzubringen. Das Potential eines, in sich geschlossenen, Handlungsorts wird nie voll ausgenutzt.

Das ist schade, da der Streifen handwerklich ganz gut ist. Es wird jetzt zwar nichts außergewöhnliches geboten aber die Masken der Infizierten sind okay, die Leistungen der Darsteller sind in Ordnung und die Kameraarbeit lässt auch wenig Kritik zu.
Es ist halt das Gefühl des „alles schon mal gesehen“, welches die Bewertung bei mir so drückt. So ein Thema könnte man doch auch mal etwas origineller umsetzen.
Übrigens lässt das Cover eher auf einen Neo-Biohazard Reißer vom Schlage „28 Days Later“ schließen. Dem ist nicht so. Richtig heftig wird es nie, obwohl hier scheinbar ein neuer Rekord im On Screen Kotzen aufgestellt werden soll.

Wer also einen Film sucht, in dem möglichst oft vor der Kamera gegöbelt wird findet mit „Panic at Rock Island“ einen guten Kandidaten. Ein guter Thriller ist was anderes.

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lieber_tee

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zu spät...;)


Anoirja

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Das war mir natürlich so was von klar. :) Nach heutigen Bewertungsmaßstäben würde ich vermutlich immerhin noch 2 Punkte raushauen.


guggenheim

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Bewertung4.5Uninteressant

"Outbreak" in Australien, sozusagen "Aussiebreak". Die Umsetzung ist B-Film-typisch: mittelprächtige Schauspieler, unrunde und vorhersehbare Story, überflüssige Dialoge. Zumindest sind die Effekte ok, was bei einem Infektionsfilm aber auch keine größeren Probleme bereiten sollte. "Panic at Rock Island" ist schlichte TV-Unterhaltung, nicht mehr.
Die deutsche Synchronisation ist übrigens äußerst durchwachsen, allerdings ist O-Ton ohne Untertitel auch nicht gerade optimal, da die Verständlichkeit unter des manchmal vorkommenden Down-Under-Dialekts leidet, sofern man damit nicht vertraut ist.

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