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Papillon

Papillon (1973), FR/US Laufzeit 150 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 20.12.1973


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7.7
Kritiker
27 Bewertungen
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7.8
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4728 Bewertungen
72 Kommentare
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von Franklin J. Schaffner, mit Steve McQueen und Dustin Hoffman

Eingekerkert auf der berühmten Teufelsinsel ist Papillon besessen davon, freizukommen. Zusammen mit seinem Freund Dega sinnt er unablässig über die Flucht nach. Sein ungebrochener Lebenswille stemmt sich dagegen, von der grausamen Brutalität seiner Bewacher zermürbt zu werden.

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Kritiken (3) — Film: Papillon

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

»SoulReaver und lieber_tee in den Untiefen des ganz normalen Genrewahnsinns«

Teil 7
G...wie Gefängnisfilm.

[http://www.moviepilot.de/liste/soulreaver-und-lieber_tee-in-den-untiefen-des-ganz-normalen-genrewahnsinns-soulreaver]

Das Motiv des 'Unschuldig Verfolgten' machte sich einst Alfred Hitchcock durch Filme wie „Der fremde Mann“, „Der unsichtbare Dritte“ und „Der Mann, der zu viel wusste“ zu eigen. Dass des 'Unschuldig Inhaftierten' assoziiert man hingegen in erster Linie mit Frank Darabonts „Die Verurteilten“, der schrecklich überbewerteten, aber durchaus sehenswerten Novellen Adaption „Rita Hayworth“ aus „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“ von Stephen King, während auch „The Green Mile“, „LockUp“ und die unzähligen „Der Graf von Monte Christo-Verfilmungen jenes dramaturgisch äußerst effiziente Muster genüsslich durch den kinematographischen Fleischwolf drehten. Prominenter Urvater dieser Fasson jedoch bleibt der New Hollywood-Gigant „Papillon“ von Frank J. Schaffner, der sich durch erfolgreiche respektive große Werke wie „Planet der Affen“ und „Patton“ in der Filmwelt etablierte und dadurch quasi prädestiniert schien, ein literarisches Epos wie Henri Charrières (angeblich) autobiografischen „Papillon“ als echten 1970er-Jahre Blockbuster auf die Beine zu stellen.

Die Eckpfeiler der Handlung von „Papillon“ wurden in den Folgejahren zuhauf recycelt, während natürlich auch der hiesige Storyverlauf in dieser Hinsicht schon damals nicht mehr unbedingt als besonders originell hätte deklariert werden dürfen. Schließlich wurde das Thema per se schon in genügend anderen (Sub-)Genres verarbeitet, man denke nur an die unzähligen Produktionen über die Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Wir haben hier unseren titelgebenden Unschuldigen in Ketten, der unter Hunderten von Sträflingen von Frankreich in die Strafkolonie Französisch-Guayana deportiert wird und dort seine lebenslängliche Haft verbüßen soll. Im Straflager Saint-Laurent-Du-Maroni, im Nordwesten Französisch-Guayanas, die Pforte zur von Lepra und Malaria verseuchten Hölle, in der bereits 40% der Gefangenen im ersten Jahr elendig krepieren, angekommen, stellt Henri Charrières (aufgrund des Schmetterlingstattoos auf seiner Brust nur Papillon genannt) fest, dass er an dem menschenunwürdigen Strafsystem nur zerschellen kann. Sein unbändiger Freiheitsdrang jedoch lässt ihn immer weiter kämpfen, weiter hoffen und weitere Fluchtpläne erstellen, egal wie oft ihm durch die gnadenlose Hand der Wärter auch ein Strich durch die Rechnung gemacht wird.

Das klingt nun an und für sich relativ beliebig, und natürlich wird die Figur des Papillon bis über alle Maße heroisiert. Dem Drehbuch von Dalton Trumbo und Lorenzo Semple Jr. jedoch gelingt es, ihren Hauptakteur niemals in irgendeiner Art und Weise in ihren Handlungen als unglaubwürdig zu stilisieren, sondern belässt ihn nicht nur auf dem Boden der (möglichen) Tatsachen, es lässt ihm auch seine pure Menschlichkeit, die vor allem in den gemeinsamen Szenen mit dem Mithäftling Dega voll zum Tragen kommt. Wie Steve McQueen und Dustin Hoffman hier miteinander agieren, ihre stetig wachsende Freundschaft ausspielen, kommt ohne jedes verbale Zugeständnis oder Sentiment aus, es ist schon ein ungemein gefühlvoller, weil immer bedingungslos aufrichtiger Akt, wenn sich die Beiden Blicke im größten Elend austauschen. „Papillon“ ist auch kein Film, der alles um seinen Hauptdarsteller kreisen lässt, er konzentriert sich ebenso mitreißend auf sein Umfeld, auf den schüchternen, fast scheuen Dega, der, im Gegensatz zu Papillon, zu Recht in der schonungslosen Strafkolonie sein Dasein fristen muss. Im weiteren Vorgang des Geschehens, fungieren Papillon und Dega als repräsentative Symbole zweier Formen der Freiheit.

Während Papillon sich nicht auf die Begrenztheit der legendären Teufelsinsel beschränken kann, auch wenn er sich auf dieser frei bewegen darf, ist Dega an einem Punkt angelangt, an dem ihm die innere, die gedankliche Freiheit genügt, weil ihn, würde er wie Papillon die Flucht ergreifen, zuhause ein Ort erwartet, den er aufgrund zwischenmenschlicher Problematik nicht mehr als Heimat bezeichnen kann: Dega ist angekommen, wenn auch nicht ohne psychische Blessuren. „Papillon“ definiert sich darüber hinaus noch als Beispiel der humanen Inkompetenz ein angemessenes Miteinander zu bewerkstelligen. Als würden die Insassen nicht schon ihre tagtägliche Strafe unter Schmerzen verleben, werden sie von den Aufsehern noch weiter drangsaliert, mit der klaren Ansage, dass sie das Ziel verfolgen, alle Häftlinge körperlich, seelisch und mental zu brechen. Dazu werden die Peitschen in Arbeitslagern geschwungen und Einzelhaft oder Dunkelhaft vollstreckt. Wenn Papillons kreidebleiche Fratze aus der Düsternis hervorblickt und nur noch eine blasse Silhouette wahrnehmbar ist, dann hat das etwas zutiefst Verstörendes.

Doch sie konnten den Mann nicht stoppen, der Flügelschlag seines Schmetterlings stemmte sich vehement gegen jedes Hindernis und trieb ihn weg von den Klippen, hinaus aufs Meer...

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

SoulReaver

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Kann man es ihnen verübeln? :D


SoulReaver

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Auf das Like bestehe ich allerdings, sonst werde ich niemals Frieden finden. :D


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] „Papillon“ strahlt permanent Leid aus, sei es das mitreißende Leid der Hauptfiguren, oder das der Filmcrew, die mit unheimlichem Aufwand eine Vielzahl gefährlicher wie spektakulärer Schauplätze einzufangen wusste. Dramaturgisch ist im Film nicht alles rund. Der einen oder anderen Etappe von Papillons beschwerlicher Reise hätte eine Kürzung durchaus gut getan, sei es wegen kleinen Kratzern im Spannungsbogen oder leichten Übertreibungen. Zudem wird man mit einem etwas abrupt wirkenden Ende zurückgelassen. Nichtsdestotrotz ist „Papillon“, eingekleidet von einer wunderhübschen Musik von Meister Jerry Goldsmith („Poltergeist“, „L.A. Confidential“) sicherlich einer der eindringlichsten, intensivsten Gefängnisausbruchsfilme.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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7.0Sehenswert

There is no escape or is there one? Steve McQueen geht bis an die Grenze des Erträglichen und darüber hinaus, Dustin Hoffman gibt fortwährend druckreife Statements ab und Franklin J. Schaffner schuf aus der Romanvorlage einen für damalige Verhältnisse bombastischen Blockbuster, der unter all dem Proporz und der Länge des Films leidet. Zudem gibt es einige Episoden, wie die auf Honduras, wenn McQueen bei den Eingeborenen wieder Kraft schöpfen darf - erinnert mit dem Score und der geschönten Exotik-Kulisse an die Tagesausflüge der erfolgreichen ZDF-endlos Serie "Traumschiff" - sowie das Overacting der "alten Herren" gegen Ende des Streifens, die dem positiven Gesamtbild von "Papillon" schaden. Manchmal ist weniger, dann doch mehr. Trotzdem ein Stück Filmgeschichte mit unvergessenen Quotes wie "I'm still here, you bastards" oder "Blame Is For God And Small Children.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

cannibal83

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Der Traumschiff-Vergleich trifft's sehr gut, trübte bei mir das Gesamtbild dennoch nicht.



Kommentare (69) — Film: Papillon


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lieber_tee

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Bewertung9.0Herausragend

1001 Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist.
»SoulReaver und lieber_tee in den Untiefen des ganz normalen Genrewahnsinns«
#7
G wie Gefängnisfilm...
Der Gefängnisfilm spielt im Strafvollzug und beschreibt den Wandel des Protagonisten. Entweder vollzieht er dort seinen kriminellen Aufstieg unter andersartigen Umständen oder er wird geläutert. Verantwortlich dafür sind die Haftbedingungen, die von Einsamkeit, nicht vorhandener Selbstbestimmung, Brutalitäten und Entmenschlichung geprägt sind. Zeitgeistige Themen / Probleme werden in einem von der Gesellschaft abgekoppelten Mikrokosmos angesprochen oder die Flucht daraus als freiheitliches Begehren dargestellt.
Was macht Menschen aus? Ihr unbändiger Trieb nach Freiheit? Ihr Bedürfnis nach Freundschaft?
„Ich klage dich an, dein Leben vergeudet zu haben!“
Nein, wenn es der unbedeutende Mensch schafft über ein unbarmherziges Straf-System zu triumphieren, sein Drang nach Selbstbestimmung, trotz Versuchen des physischen und psychischen Zerbrechens, aufrecht zu halten, er es schafft Verbundenheit zu pflegen, dann hat er sein Dasein nicht verschwendet.
Papillon, der symbolische, ungebundene Schmetterling ist ein hartnäckiger, unbeugsamer Geist. Überraschend subtil von Steve McQueen im Great-Escape-Modus verkörpert. Befreundet und unterstützt von Dustin Hoffman, der ebenso einprägsam seine latent autistische Rainman-Rolle vorbereitet. Die Kraftanstrengung des freien Willens inszeniert Franklin J. Schaffner in ausufernden-prunkvollen und klaustrophobisch-kleinen Bildern. Geschickt wird die düstere Geschichte mit humoresken Szenen ertragbar, mit Elementen des Knastdramas und Abenteuerfilms erfahrbar gemacht. Psychischer Nervenkitzel, rührende Empathie und packendes Spannungskino sind die Grundlagen für das Portrait eines Mannes, der allen Grausamkeiten des Lebens trotzt um sein freiheitliches Glück zu finden.
Diese bemerkenswerte, humanistische Reise geht über die Leinwand hinaus und trifft meine persönlichen Werte.
Bewegend, wirksam, intensiv, intelligent. Ein famoses Meisterwerk, das nie alt werden kann.
[http://www.moviepilot.de/liste/soulreaver-und-lieber_tee-in-den-untiefen-des-ganz-normalen-genrewahnsinns-soulreaver]

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kobbi88

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Hab da gestern ein paar Minuten reingeschaut und allein diese wenigen Minuten waren schon stark. Muss den dringend komplett sehen. Hach, zum Glück hab ich ihn daheim.

Schöner Kommentar, nebenbei :)


lieber_tee

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Danke kobbi.
Der wird dir gefallen.
@ Alien,
Selten ein so guten Steve gesehen und das Buch scheint wirklich eine perfekte Ergänzung zum Film sein.
@ FrEak0,
ja
@Ty
JA!


MartinNolan

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Bewertung7.0Sehenswert

Im Gefängnis zu sein ist sicher nicht schön, schon gar nicht als Unschuldiger und schon gar nicht als deportierter Strafgefangener in Französisch-Guayana. Körperlich schwere Arbeit, erbarmungslose oder korrupte, hinterlistige Beamte, zahllose gefährliche und giftige Tiere – von der zermürbenden Hitze ganz zu schweigen. Eine Flucht scheint schwierig, aber nicht unmöglich, schon gar nicht, wenn man lebenslänglich an diesem gottverdammten Ort verbringen soll. „Papillion“ erzählt das Schicksal von Henri Charrière (Steve McQueen), von allen wegen seiner auffälligen Tätowierung auf der Brust nur Papillion genannt, und Louis Dega (Dustin Hoffman), die sich auf der Überfahrt nach Guayana kennenlernen.
Mit eindrucksvollen Bildern wird unter den wunderbaren Klängen von Jerry Goldsmith der Leidensweg zweier Männer entfaltet, die sich gemeinsam, wenn auch manchmal voneinander getrennt, den Widrigkeiten stellen, um in der Hölle zu überleben. Dabei wirkt dieser Film umso dramatischer und mitreißender durch das grandiose Schauspiel von Steve McQueen und Dustin Hoffman.
„Papillon“ ist ein aufwändig produziertes Gefängnisdrama, das, abgesehen von einigen Sequenzen, die man hätte getrost dem Schnitt zukommen lassen können, ein zwar mit Überlänge inszenierter, aber wunderbar besetzter Gefängnisfilm.

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BattlemasterIZ

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Jup, ist wirklich gut gemacht. Das Zusammenspiel von Steve McQueen und Dustin Hoffman find ich auch bemerkenswert.


based_god

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Bewertung9.0Herausragend

Wie man sich in Filmen täuschen kann...

Ich hatte grosse Erwartungen an Papillon. Ein grosse moviepilot-Vorhersage, eine hohe imdb-Wertung und viele positive Stimmen aus dem Umfeld liessen die Erwartungen in die Höhe schnellen, obwohl ich über den Inhalt des Films selbst nur sehr wenig gehört habe...

Und nach Beendigung des Films war ich dann tatsächlich ein wenig enttäuscht. Ich fand den Film nicht schlecht aber auch nicht berauschend. Irgendwie zu gewollt. Bis ich dann heraus gefunden habe, dass er tatsächlich auf einer wahrend Begebenheit beruht, was eine Zweitsichtung unumgänglich machte. Und tatsächlich öffnete mir dieser zweite Blick die Augen und liess mich das Meisterwerk Papillon erkennen.

Die Story:
Was auf den ersten Blick zu gewollt und zu konstruiert wirkt und sich als Wahrheit herausstellt ist ein Zeichen dafür wie gut Franklin J. Schaffner den Film inszeniert hat. Der Spannungsbogen ist deutlich erkennbar. Man bangt mir den, tatsächlich existierenden, Figuren mit und hofft nur für deren bestes. Man entwickelt Sympathie für Papillon selbst, der aufgrund der unmenschlichen Behandlung auf der Gefängnisinsel zunehmen verrückt wird und leidet auch mit dem hilfsbedürftigen Louis Dega mit und hofft darauf, dass deren Flucht gelingen wird.

Steven McQueen:
Wie in den meisten seiner Rollen geht McQueen auch in Papillon voll auf. Was ich in meiner Unwissenheit als leichtes Overacting abtat, machte nach der Zweitsichtung nicht nur alles durchaus Sinn, nein, ich muss es als brillant bezeichnen. Selten war der Vorgang des "verrückt Werdens" so glaubwürdig und so intensiv. Auch Dustin Hoffman spielt sehr gut – Seine Leistung droht aber neben dem grossartigen McQueen unter zu gehen bzw. in Vergessenheit zu geraten.

Die Inszenierung:
Die Insel ist toll dargestellt, die Kamera liefert grossartige Bilder etc. Man kann sich das restliche Urteil aufgrund meiner 9 Punkte denken. Ich möchte die Szenen in denen McQueen unter Eingeborene gerät besonders hervor heben. Plötzlich hört man nur noch Musik und die Dialoge sind stumm geschaltet. Ein wunderbares gewähltes Stilmittel um Frieden und die Verständigungsschwierigkeiten heraus zu leuchten. Grossartig. Wohl der beste Teil des Films.

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replicant-10

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Meisterwerk das zeigt, was für ein elender Sadist der Mensch sein kann.
Ein absoluter Kult-Klassiker.
Muss mann sehen.

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Zwiebel88

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ungesehene-Klassiker Tag, Teil 3:

Packender Gefängnisstreifen mit einem starken Dustin Hoffman und einem überragenden Steve McQueen. Spannend, dramatisch und vielleicht einen Tick zu lang. Aber alles in allem ist Papillon ein Pflichtfilm für jeden, der eine tolle Männerfreundschaft, die durch dick und dünn geht, in teils atemberaubender Kulisse sehen möchte. Für alle anderen aber eigentlich auch.

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Rei

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Bewertung9.5Herausragend

Wie selbstverständlich hält man von Anfang an zu Papillon und Dega und hegt nur einen Gedanken: Weg von dieser paradiesischen Insel mit seinen sadistischen Unterjochern und ab in die FREIHEIT. Grandiose Leistung von McQueen und Hoffman in einem zutiefst aufwühlenden Meisterwerk. Rei

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BattlemasterIZ

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Zum mitfühlen ja, ganz stark :)


Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film hat mich beeindruckt. Neben zwei verdammt guten Hauptdarstellern gibt es hier einfach überzeugendes Knast und-Abenteuerkino. Man wird sofort gepackt und leidet richtig mit den Gefangenen mit. Auch wenn der Streifen schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat sollte man ihn gesehen haben. Denn "Papillon" ist zurecht ein Klassiker und hat nichts von seiner Intensität verloren!!

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cruzha

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zu Recht ein großer Klassiker. McQueen und Hoffman spielen fantastisch, gerade McQueens Verwandlung vom Menschen zum gebrochenen Wrack ist der Wahnsinn. Und bis zuletzt sieht man ihm an, dass da noch der letzte Funke Freiheitswille in ihm glüht. Großartig besetzt, gefilmt und in passender Score, für meinen Geschmack aber zwischendurch etwas langatmig.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem sich gestern alle selbsternanneten ,,Experten" der deutschen TV Landschaft die Köpfe heiß geredet haben, wer in einem unglaublich Nichtssagendem TV-Duell die Nase vorn hatte, bin ich im Fernsehen doch allen Ernstes noch auf was richtig gutes gestoßen.
Einen Hollywoodklassiker der alten Schule, ,,Papillon"
Die Handlung war schnell erzählt und genauso schnell war ich in der Geschichte drin und fühlte mit dem Hauptcharakter Steve Mc Queen (stärkste Rolle, die ich bisher von ihm gesehen habe) seine ganzen Strapazen mit.
Einer unglaublich kraftvoller Film über Freiheit, Charaktere, die sich nicht unterdrücken lassen, niemals aufgeben, immer wieder aufstehen und aus eigener Kraft für ihre Freiheit kämpfen, egal wie sehr man auch versucht sie fertig zu machen

"Ein Fleischer macht aus lebenden Tieren essbares Fleisch, wir machen aus gefährlichen Menschen, harmlose Menschen. Das erreichen wir, indem wir sie zerbrechen!"

Das Thema hat mich so schon angesprochen auch wenn der Handlungsaufbau an sich nichts besonderes ist, ein Unschuldiger Häftling, der die Strapazen von Gefangenenunterdrückung erleben muss und seine Flucht plant, doch es wird einer langer und erschwehrlicher Weg für ihn in die Freiheit!
Was den Film aber wirklich groß macht, sind zum einen, eine geniale Musikuntermalung, eine unglaubliche kraftvolle Optik, die der Film durch seine Aufnahmen bietet aber vor allem,
Steve Mc Queen.
Er bringt das ganze Leid, die Strapazen und die Quaelen seiner Figur Papillon so dermaßen gut rüber, dass man mit seinem CHarakter IMMER mitfühlt, man kämpft mit ihm zusammen und leidet mit ihm, denn kein Kämpfer hat seine Freiheit so sehr verdient wie Papillon.

Zu Dustin Hoffman kann ich nur sagen, dass er zu dieser Zeit in solchen Rollen gezeigt hat, dass er einer der GANZ, GANZ Großen werden sollte. Zu seinen besten Zeiten auf einer Ebene mit einem Pacino oder De Niro, doch was in letzter Zeit von ihm gekommen ist... ach lassen wir das,
hier spielt der Mann ebenfalls klasse und trägt nur noch zu der tollen Atmosphäre des Treifens bei! Großes Hollywoodkino aus seinen besten Zeiten!

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The Freewheelin Fonda

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Bei dem Thema sind charismatische Darsteller wohl am wichtigsten.
was wäre Papillon ohne den genialen Steve Mc Queen?
Ein Braveheart ohne Mel Gibson zu seinen besten Zeiten oder sogar ,,Die Verurteilten" ohne Freeman und RObbins? Ich glaube ich fänd sie um einiges schlechter!


Andy Dufresne

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Mit Sicherheit! Lawrence ohne Peter O´Toole, Die Brücke am Kwai ohne Alec Guinness, Gladiator ohne Russell Crowe, Spartacus ohne Kirk Douglas: Geht gar nicht, wenn es um die großen Themen geht braucht man einfach auch große Charismatiker.


emotionfreak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein großartiges episches Drama, das bewegend, spannend und fesselnd ist und dessen Bilder und Dialoge den Zuschauer einfach beeindrucken. Ein Gefängnisdrama, dass einen einfach nicht kalt lassen kann, schon allein, weil die Hauptdarsteller überragend spielen. Steve MacQueen zeigt, dass er auch anderes spielen kann, als das, was man von ihm gewohnt ist. Ein Film, der zeigt, wie grausam und menschenverachtend die Gefängnisaufseher sind, wie ein menschliches Wesen über ein anderes völlig gefühlskalt sagt, dass er stirbt, als wenn er sagen würde, dass eine Spülmaschine kaputt geht. Aber auch ein Film, der menschliche Größe zeigt, wie einer sich für den anderen opfert, und was Menschen alles ertragen können, ohne daran kaputt zu gehen, deren Freiheits- und Überlebensdrang nicht klein zu kriegen ist. Einmalig, wie McQueen sich an den Gitterstäben hochzieht und schreit, dass sie ihn nicht tot kriegen. Ein Film, dessen Bilder und Dialoge sich einem regelrecht ins Gedächnis einbrennen. Bilder, wie das einesMannes, der schon aussieht, wie eine lebende Leiche und dennoch erhobenen Kopfes daher schreitet, aber auch Bilder ,wie das eines Mannes, der mit einem nicht zu beschreibenen Gesichtsausdruck an der Zigarre eines Leprakranken zieht. Dialoge wie:"Ja, ich bin eine Schwuchtel, eine Tunte, ein warmer Bruder, aber vergiß eins nicht, du bist unschuldig hier, aber ich habe wirklich jemanden umgebracht. "
Ein unglaublich beeindruckender Film.

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist ein Klassiker unter den Abenteuerfilmen.. Dabei wird ein unmenschliches System des französischen Strafvollzugs angeprangert, das inzwischen abgeschafft worden ist. Es gibt authentische Einblicke in den Umgang mit Strafgefangenen. Die beiden Hauptdarsteller sind ganz große Klasse. Der titelgebende Steve McQueen gibt den harten Hund, der nur ein Ziel kennt: weg von der Insel. Gut gemacht, wie er physisch verfällt bei dem Versuch, ihn zu brechen. Aber sein Leidensgenosse Dega (Dustin Hoffman) spielt ihn glatt an die Wand. Unvergesslich seine Mimik und sein Aussehen. Vor allem die Brille mit Gläsern wie aus dem Boden einer Colaflasche geschnitten. Und er bringt mit seinen Emotionen echte menschliche Tiefe in diese Männerfreundschaft der Ausbrecher. Er ist immer dabei und bleibt am Ende doch zurück. Ein Genie mit Herz von Visagisten fast bis zur Unkenntlichkeit verfremdet. In der spannenden Handlung gibt es noch einen kurzen Hauch von Südseeromantik bevor das ungewöhnliche Ende kommt. Zu dem Zeitpunkt kann man die Titelmelodie schon mitpfeifen.

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Luise Schweter

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Bewertung9.0Herausragend

Ich kannte Steve McQueen bisher nur aus Getaway und Cincinnati Kid. Und dachte, ja ein cooler Schauspieler. Das er derart überragend sein kann weiß ich seit Papillon.

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Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der großen „Freiheits“-Filme

Lange bevor „Braveheart“ oder „Gladiator“ entstand gab es eine Zeit in den 70er des New Hollywood, die als Zeit des Aufbruchs gelten. Neue Wege wurden eingegangen, neue technische Mittel ausprobiert und etabliert, neue, mutige Erzählweisen wurden erfunden und es wurde viel ausprobiert. Auch Schaffner nahm ein im Prinzip sehr klassisches Thema, den Freiheitsdrang des Menschen unter allen Umständen und ein Hohelied auf die Individualität jedes Einzelnen und versetze diese Thematik in ein Setting was einerseits exotisch ist (da es uns als Normalbürger so fremd und fern vorkommt) und andererseits somit er auch hier per Unterhaltungsfilm eine Botschaft transportieren kann. Genau dasselbe Prinzip verwendete er schon bei seinem anderen Meisterstück „Planet der Affen“. Schaffner zelebriert hier die Freiheit als das höchste Gut was es zu besitzen und zu verteidigen gilt. Mehr noch. Er setzt hier die Individualität vor die Gemeinschaft. Jeder muss sich selbst treu sein und sich nicht unterkriegen lassen von der Gesellschaft. Nur dann erreicht man die Freiheit die man möchte. Man darf nicht in der Masse untergehen, sondern muss sich ihr stellen. Und wenn das bedeutet für eine zeitlang im Strom der anderen mitzuschwimmen, dass kann man das durchaus tun. Solang man weiß, dass das irgendwann ein Ende hat und man sich selbst hervorhebt aus der Masse und seine Freiheit geniessen kann. Dafür zu kämpfen lohnt es sich. Und das „Papillon“ hier auf eindrucksvolle Weise. Solche thematisch schwere Kost hätte es vor der Rebellion neuer Regisseure in Hollywood nur bedingt gegeben. Kubrick war so einer der das schon davor thematisch praktiziert hat. Aber erst Anfang der 70er ging es erst richtig los mit solchen Filmen. „Easy Rider“ war der Anfang, dann kam dieser Film, dann „Einer flog übers Kuckucksnest“ und ich hoffe die Liste lässt sich noch erweitern. Es darf niemals aufhören.
Der Clou war hier weiterhin, die Hauptrolle mit den Inbegriff der freiheitsliebenden „Coolness“ zu besetzen. Es gibt eben nur einen Steve McQueen und der spielt hier so fantastisch, dass man mit ihm mitfühlt. Seine Qual die er zu ertragen hat, die Umstände seiner Inhaftierung. Man spürt förmlich wie es schmerzt. Und Dustin Hoffman als Dega ist der perfekte Gegenpol zu McQueen stürmischem Wesen. Obwohl die deutsche Synchro manchmal nervte, machte das nichts aus die beiden gemeinsam auf der Leinwand zu bewundern. Was für eine Dynamik in ihren Interaktionen. Von leise bis laut ist alles vorhanden. Sämtliche Nebendarsteller sind perfekt für ihre Rollen. Hier besonders der verkannte Anthony Zerbe als leprakranker Anführer einer kleinen Gruppe. Die Ausstattung ist hervorragend und passt sich an jedes Setting an. Ein ganz großes Plus für diesen Film ist hier allerdings die geniale Musik von Schaffners Stammkomponisten Jerry Goldsmith. Mit diesem Soundtrack hat er einen Meilenstein in der Filmmusik entworfen. Noch besser als seinen OST zu „Planet der Affen“. Von exotischen Tönen bis hin zu atonalen Klängen ist alles vorhanden um den Film zu umschreiben.
Obwohl der Film die literarische Vorlage von Henri Carriere nicht komplett einfangen kann und auch teilweise den zeitlichen Ablauf verändert (obwohl ich glaube, Carriere hat auch selber ein paar Sachen dazugedichtet, aber seis drum), ist er dennoch ein großangelegtes Werk der in jede Filmsammlung gehören muss.

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cinram

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Der fantastische Jerry Goldsmith- ich kann sein Hauptthema aus diesem Film sofort abrufen: Sehnsuchtsklänge nach unerfüllter Freiheit!
Schöööön... :D


Alienator

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Herrlich, oder?


cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Der ungebrochene Freiheitsdrang eines Menschen, der zu Unrecht für eine Tat verurteilt wurde, ist das Kernthema dieses Gefängnisdramas aus dem Jahre 1973.
"Papillon" ist eine Anklage gegen das unbarmherzige und verachtungswürdige französische Justizsystem, welches sich in Französisch-Guyana von 1852 bis 1951 austobte. Entweder war es die Malaria, kerkerhafte Einzelhaft, die Menschenjäger, die die Flüchtenden zur Strecke brachten oder aber die Guillotine sorgte dafür, dass die Delinquenten frühzeitig von ihrer Pein erlöst wurden. Für einen Menschen, der Opfer eines Justizirrtums wurde, die wahre Hölle.

Die autobiographische Verfilmung beginnt mit der Erzählung in den 1930er Jahren.
Henri "Papillon" Charriere ist eine dieser armen Seelen, aber er verfügt über den unbeirrbaren Willen, aus der Strafgefangenenkolonie zu fliehen…

Zwei Superstars der 70er wie Steve McQueen und Dustin Hoffman vereint vor der Kamera bei ihrem Schauspiel erleben zu dürfen, ist schon eine wahre Freude!

Spoilerhaltige Anmerkung: Papillon, dem die Flucht tatsächlich gelang und der fortan bis an sein Lebensende in Freiheit verbrachte, verstarb paradoxerweise ausgerechnet im Produktionsjahr.

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Simon Moon

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Ein tolles, berührendes Epos mit zwei fantastisch aufspielenden Protagonisten.
P.S. Paradox würde ich das nicht nennen, das ist eher synchronistisch.


cpt. chaos

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Ja, das passt selbstverständlich auch...


KonTaicho

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Bewertung9.0Herausragend

Freiheit...um der Freiheit Willen.
Ganz groß!

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VisitorQ

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ich empfehle dann unbedingt gesprengte Ketten. Der Film ist der pure Wahnsinn. So unendlich cool. Und zwar nicht nur er sondern auch die anderen Schauspieler, das Drehbuch. Einfach alles.


KonTaicho

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Danke :)


Sebastian Shinoda

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schonugslos dargestellt, mit klasse Schauspielerleistungen ... alles zusammen lässt eine unglaublich beklemmende Stimmung aufkommen. Meisterwerk!

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Filmfanatiker

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Bewertung7.0Sehenswert

Interessanter Film, der die unmenschlichen Vorkommnisse in Straflagern vor nicht mal allzu langer Zeit näher bringt. Dies ist mein erster Film, den ich mit Steve McQueen gesehen habe und muss sagen schade dass er leider zu früh verstorben ist. Werde mir weitere mit ihm ansehen, sind schon vorgemerkt. War sehr gut gespielt von ihm und Dustin Hoffmann, den ich vorher auch bisher nicht in solcher Rolle gesehen hab.

Der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit wird großartig dargestellt, trotzdem hat der Film seine Längen.

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f-rex

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Bewertung6.5Ganz gut

Da ich das Buch sehr gut fand kann ich den Film leider nicht losgelöst von der Vorlage bewerten, daher "nur" 6,5.
Der Film wirkte sehr gehetzt und es blieb einfach zu viel auf der Strecke.

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Optimus Daim

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Den Bewertungen zufolge kann der Film nicht schlecht sein. Wenn man die Kommentare überfliegt ist es doch ein recht ansehnlicher Film der da zustande gekommen ist. Als Kind war ich fasziniert von den Film und bin es heute auch noch.

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Ener

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

SteveMcQueen zwar wie immer als echter harter Kerl, aber mal in einer ganz neuen Rolle. Zum einen wird er hart rangenommen, statt umgekehrt, zum anderen bekommt er sogar noch ein wenig die Show gestohlen: Vom wahnsinnig guten Dustin Hoffman. Der Rest auch noch schnell erklärt: Alles tip top, bis auf die heute etwas trashig wirkenden Gores. Damals zeigte das wohl Brutalität. Naja, weniger wichtig.

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