Papillon

Papillon (1973), FR/US Laufzeit 150 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 20.12.1973


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7.7
Kritiker
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7.8
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4895 Bewertungen
76 Kommentare
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von Franklin J. Schaffner, mit Steve McQueen und Dustin Hoffman

Eingekerkert auf der berühmten Teufelsinsel ist Papillon besessen davon, freizukommen. Zusammen mit seinem Freund Dega sinnt er unablässig über die Flucht nach. Sein ungebrochener Lebenswille stemmt sich dagegen, von der grausamen Brutalität seiner Bewacher zermürbt zu werden.

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Kommentare (72) — Film: Papillon


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Berlin42

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kurz zum Inhalt: Der Zuschauer verfolgt die Inhaftierung des zu Unrecht verurteilten "Papillon". Der Film beginnt mit der Verschiffung einer Gruppe Gefangener von Frankreich nach Französisch-Guayana, unter ihnen befinden sich Papillon und sein späterer Weggefährte Louis Dega. Bereits auf der Schiffsreise wird deutlich, dass der Regisseur F. J. Schaffner hier harte Kost auffährt. Schnell werden die unmenschlichen Bedingungen offenbart, unter denen die Häftlinge unter Deck eingesperrt sind, schon auf der Reise auf die Gefängnisinsel in Mittelamerika schmieden die beiden Hauptakteure erste Fluchtpläne. Im weiteren Verlauf wird man Zeuge der vielen Fluchtversuche aus der Strafkolonie und der immer wiederkehrenden harten Bestrafungen des freiheitsliebenden Papillon, die sowohl körperlich und seelisch deutliche Spuren hinterlassen.

Papillon ist wirklich eine großartige Romanverfilmung, die trotz der recht stattlichen Laufzeit von 2,5 Std. fesselt. Ich habe den Film bereits in der Kindheit mit meinen Eltern gesehen und auch heute noch in guter Erinnerung behalten, sodass ich ihn mir gestern noch einmal in voller Länge angetan habe. Ich muss echt sagen, er war sogar noch besser, als ich dachte. Nicht ganz so gefallen hat mir die Schlussphase des Films, genauer gesagt der psychische Wandel der beiden Hauptfiguren auf der Teufelsinsel. Steve McQueen und Dustin Hoffmann spielen ihre Rollen ohne Frage stark, doch zu schnell geht es mit der Figur des "Papillon" psychisch den Bach herunter. Hier hätte man ruhig noch etwas näher auf den Wandel der Hauptfigur eingehen können. Der Freiheitsdrang mündet plötzlich in einer enormen geistigen Verwirrtheit, so scheint es. Ansonsten ist die Geschichte stark in Szene gesetzt und überwältigend. Hinzu kommt, dass der Film zum Teil an Originalschauplätzen gedreht wurde und atemberaubende Bilder bietet.

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sachsenkrieger

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Bewertung9.5Herausragend

"Vorschrift Nr.1 bei uns: Absolutes Schweigen! Wir sind keine Priester, wir streben keine Umerziehung an, sondern eine totale Umwandlung. Ein Fleischer macht aus lebenden Tieren essbares Fleisch, wir machen aus gefährlichen Menschen harmlose Menschen.
Das erreichen wir, indem wir sie zerbrechen. Wir zerbrechen sie physisch, seelisch und da oben. Mit dem Verstand geschehen hier die merkwürdigsten Dinge. Lassen sie alle Hoffnung fahren!"

Die berühmt-berüchtigte Teufelsinsel macht ihrem Namen in diesem meisterhaft inszenierten Film von Franklin J. Schaffner alle Ehre. Vielfach wird die Authentizität der zugrundeliegenden Buchvorlage eines ehemaligen Häftlings angezweifelt. Aber wenn auch nur die Hälfte davon stimmt, handelte es sich bei der Strafkolonie Französisch-Guyana um die wortwörtliche Hölle auf Erden.

Steve McQueen (Papillon) und Dustin Hoffman (Dega) bieten eine schauspielerische Glanzleistung der Sonderklasse, ich empfand McQueens Leistung als die beste seines leider viel zu kurzen Lebens. Besonders seine Zeit in der Einzel/Dunkelhaft kann getrost als herausragend geschauspielert und inszeniert bezeichnet werden. Eines der besten unter den zahlreichen sehr guten Gefangenendramen der Filmgeschichte.

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francester

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Bewertung9.0Herausragend

SteveMcQueen, die geilste Socke der Rebellenjahre von Hollywood. Er war nicht omnipräsent in jedem Film dabei, hat sich die Rollen gut ausgesucht und daher hat er in zwei, drei meiner absoluten Klassikerfilmen das sagen. Papillon ist mein liebster, ich liebe Abenteuerromane, epische Geschichten, Filme über Männerfreundschaften und Drang nach Freiheit. SteveMcQueen in seiner Paradenrolle, wie er immer und immer wieder versucht der Gefangenschaft zu entkommen, das ist grosses Kino. Dustin Hoffman spielt hier mitunter die beste Rolle seiner Karriere, nie wieder hat man ihn so gesehen. Die Filmmusik geht unter die Haut und Gähnsehaut ist zwei Stunden lang vorprogrammiert. Auch heute noch, wenn ich Lust auf einen Film habe, der ohne special effects auskommt, ein Film, der nur mit einer spannenden Geschichte und tollen Schauspielern auftrumpft, nehme ich Papillon aus meinem DVD Regal. Und ja, wenn SteveMcQueen am Schluss über die Klippe springt und endlich die Freiheit findet, da muss ich jedes Mal eine Träne unterdrücken. SteveMcQueen hätte dies so gewollt. Klassiker!

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beast667

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Bewertung9.5Herausragend

Grossartiger Film, der einen in seinen Bann zieht. Hoffnungslosigkeit gepaart mit unbändigem Überlebenswillen grandios dargestellt von Steve McQueen und einem überragenden Dustin Hoffmann. Die Musik gehört für mich zu den besten Soundtracks ever und es ist ein Segen für die Menschheit, dass solche Straflager abgeschafft wurden. Brett Monster Film.

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lieber_tee

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Bewertung9.0Herausragend

1001 Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist.
»SoulReaver und lieber_tee in den Untiefen des ganz normalen Genrewahnsinns«
#7
G wie Gefängnisfilm...
Der Gefängnisfilm spielt im Strafvollzug und beschreibt den Wandel des Protagonisten. Entweder vollzieht er dort seinen kriminellen Aufstieg unter andersartigen Umständen oder er wird geläutert. Verantwortlich dafür sind die Haftbedingungen, die von Einsamkeit, nicht vorhandener Selbstbestimmung, Brutalitäten und Entmenschlichung geprägt sind. Zeitgeistige Themen / Probleme werden in einem von der Gesellschaft abgekoppelten Mikrokosmos angesprochen oder die Flucht daraus als freiheitliches Begehren dargestellt.
Was macht Menschen aus? Ihr unbändiger Trieb nach Freiheit? Ihr Bedürfnis nach Freundschaft?
„Ich klage dich an, dein Leben vergeudet zu haben!“
Nein, wenn es der unbedeutende Mensch schafft über ein unbarmherziges Straf-System zu triumphieren, sein Drang nach Selbstbestimmung, trotz Versuchen des physischen und psychischen Zerbrechens, aufrecht zu halten, er es schafft Verbundenheit zu pflegen, dann hat er sein Dasein nicht verschwendet.
Papillon, der symbolische, ungebundene Schmetterling ist ein hartnäckiger, unbeugsamer Geist. Überraschend subtil von Steve McQueen im Great-Escape-Modus verkörpert. Befreundet und unterstützt von Dustin Hoffman, der ebenso einprägsam seine latent autistische Rainman-Rolle vorbereitet. Die Kraftanstrengung des freien Willens inszeniert Franklin J. Schaffner in ausufernden-prunkvollen und klaustrophobisch-kleinen Bildern. Geschickt wird die düstere Geschichte mit humoresken Szenen ertragbar, mit Elementen des Knastdramas und Abenteuerfilms erfahrbar gemacht. Psychischer Nervenkitzel, rührende Empathie und packendes Spannungskino sind die Grundlagen für das Portrait eines Mannes, der allen Grausamkeiten des Lebens trotzt um sein freiheitliches Glück zu finden.
Diese bemerkenswerte, humanistische Reise geht über die Leinwand hinaus und trifft meine persönlichen Werte.
Bewegend, wirksam, intensiv, intelligent. Ein famoses Meisterwerk, das nie alt werden kann.
[http://www.moviepilot.de/liste/soulreaver-und-lieber_tee-in-den-untiefen-des-ganz-normalen-genrewahnsinns-soulreaver]

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kobbi88

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Hab da gestern ein paar Minuten reingeschaut und allein diese wenigen Minuten waren schon stark. Muss den dringend komplett sehen. Hach, zum Glück hab ich ihn daheim.

Schöner Kommentar, nebenbei :)


lieber_tee

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Danke kobbi.
Der wird dir gefallen.
@ Alien,
Selten ein so guten Steve gesehen und das Buch scheint wirklich eine perfekte Ergänzung zum Film sein.
@ FrEak0,
ja
@Ty
JA!


MartinNolan

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Bewertung7.0Sehenswert

Im Gefängnis zu sein ist sicher nicht schön, schon gar nicht als Unschuldiger und schon gar nicht als deportierter Strafgefangener in Französisch-Guayana. Körperlich schwere Arbeit, erbarmungslose oder korrupte, hinterlistige Beamte, zahllose gefährliche und giftige Tiere – von der zermürbenden Hitze ganz zu schweigen. Eine Flucht scheint schwierig, aber nicht unmöglich, schon gar nicht, wenn man lebenslänglich an diesem gottverdammten Ort verbringen soll. „Papillion“ erzählt das Schicksal von Henri Charrière (Steve McQueen), von allen wegen seiner auffälligen Tätowierung auf der Brust nur Papillion genannt, und Louis Dega (Dustin Hoffman), die sich auf der Überfahrt nach Guayana kennenlernen.
Mit eindrucksvollen Bildern wird unter den wunderbaren Klängen von Jerry Goldsmith der Leidensweg zweier Männer entfaltet, die sich gemeinsam, wenn auch manchmal voneinander getrennt, den Widrigkeiten stellen, um in der Hölle zu überleben. Dabei wirkt dieser Film umso dramatischer und mitreißender durch das grandiose Schauspiel von Steve McQueen und Dustin Hoffman.
„Papillon“ ist ein aufwändig produziertes Gefängnisdrama, das, abgesehen von einigen Sequenzen, die man hätte getrost dem Schnitt zukommen lassen können, ein zwar mit Überlänge inszenierter, aber wunderbar besetzter Gefängnisfilm.

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BattlemasterIZ

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Jup, ist wirklich gut gemacht. Das Zusammenspiel von Steve McQueen und Dustin Hoffman find ich auch bemerkenswert.


based_god

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Bewertung9.0Herausragend

Wie man sich in Filmen täuschen kann...

Ich hatte grosse Erwartungen an Papillon. Ein grosse moviepilot-Vorhersage, eine hohe imdb-Wertung und viele positive Stimmen aus dem Umfeld liessen die Erwartungen in die Höhe schnellen, obwohl ich über den Inhalt des Films selbst nur sehr wenig gehört habe...

Und nach Beendigung des Films war ich dann tatsächlich ein wenig enttäuscht. Ich fand den Film nicht schlecht aber auch nicht berauschend. Irgendwie zu gewollt. Bis ich dann heraus gefunden habe, dass er tatsächlich auf einer wahrend Begebenheit beruht, was eine Zweitsichtung unumgänglich machte. Und tatsächlich öffnete mir dieser zweite Blick die Augen und liess mich das Meisterwerk Papillon erkennen.

Die Story:
Was auf den ersten Blick zu gewollt und zu konstruiert wirkt und sich als Wahrheit herausstellt ist ein Zeichen dafür wie gut Franklin J. Schaffner den Film inszeniert hat. Der Spannungsbogen ist deutlich erkennbar. Man bangt mir den, tatsächlich existierenden, Figuren mit und hofft nur für deren bestes. Man entwickelt Sympathie für Papillon selbst, der aufgrund der unmenschlichen Behandlung auf der Gefängnisinsel zunehmen verrückt wird und leidet auch mit dem hilfsbedürftigen Louis Dega mit und hofft darauf, dass deren Flucht gelingen wird.

Steven McQueen:
Wie in den meisten seiner Rollen geht McQueen auch in Papillon voll auf. Was ich in meiner Unwissenheit als leichtes Overacting abtat, machte nach der Zweitsichtung nicht nur alles durchaus Sinn, nein, ich muss es als brillant bezeichnen. Selten war der Vorgang des "verrückt Werdens" so glaubwürdig und so intensiv. Auch Dustin Hoffman spielt sehr gut – Seine Leistung droht aber neben dem grossartigen McQueen unter zu gehen bzw. in Vergessenheit zu geraten.

Die Inszenierung:
Die Insel ist toll dargestellt, die Kamera liefert grossartige Bilder etc. Man kann sich das restliche Urteil aufgrund meiner 9 Punkte denken. Ich möchte die Szenen in denen McQueen unter Eingeborene gerät besonders hervor heben. Plötzlich hört man nur noch Musik und die Dialoge sind stumm geschaltet. Ein wunderbares gewähltes Stilmittel um Frieden und die Verständigungsschwierigkeiten heraus zu leuchten. Grossartig. Wohl der beste Teil des Films.

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replicant-10

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Meisterwerk das zeigt, was für ein elender Sadist der Mensch sein kann.
Ein absoluter Kult-Klassiker.
Muss mann sehen.

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Zwiebel88

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ungesehene-Klassiker Tag, Teil 3:

Packender Gefängnisstreifen mit einem starken Dustin Hoffman und einem überragenden Steve McQueen. Spannend, dramatisch und vielleicht einen Tick zu lang. Aber alles in allem ist Papillon ein Pflichtfilm für jeden, der eine tolle Männerfreundschaft, die durch dick und dünn geht, in teils atemberaubender Kulisse sehen möchte. Für alle anderen aber eigentlich auch.

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Rei

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Bewertung9.5Herausragend

Wie selbstverständlich hält man von Anfang an zu Papillon und Dega und hegt nur einen Gedanken: Weg von dieser paradiesischen Insel mit seinen sadistischen Unterjochern und ab in die FREIHEIT. Grandiose Leistung von McQueen und Hoffman in einem zutiefst aufwühlenden Meisterwerk. Rei

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BattlemasterIZ

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Zum mitfühlen ja, ganz stark :)


Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film hat mich beeindruckt. Neben zwei verdammt guten Hauptdarstellern gibt es hier einfach überzeugendes Knast und-Abenteuerkino. Man wird sofort gepackt und leidet richtig mit den Gefangenen mit. Auch wenn der Streifen schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat sollte man ihn gesehen haben. Denn "Papillon" ist zurecht ein Klassiker und hat nichts von seiner Intensität verloren!!

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cruzha

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zu Recht ein großer Klassiker. McQueen und Hoffman spielen fantastisch, gerade McQueens Verwandlung vom Menschen zum gebrochenen Wrack ist der Wahnsinn. Und bis zuletzt sieht man ihm an, dass da noch der letzte Funke Freiheitswille in ihm glüht. Großartig besetzt, gefilmt und in passender Score, für meinen Geschmack aber zwischendurch etwas langatmig.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem sich gestern alle selbsternanneten ,,Experten" der deutschen TV Landschaft die Köpfe heiß geredet haben, wer in einem unglaublich Nichtssagendem TV-Duell die Nase vorn hatte, bin ich im Fernsehen doch allen Ernstes noch auf was richtig gutes gestoßen.
Einen Hollywoodklassiker der alten Schule, ,,Papillon"
Die Handlung war schnell erzählt und genauso schnell war ich in der Geschichte drin und fühlte mit dem Hauptcharakter Steve Mc Queen (stärkste Rolle, die ich bisher von ihm gesehen habe) seine ganzen Strapazen mit.
Einer unglaublich kraftvoller Film über Freiheit, Charaktere, die sich nicht unterdrücken lassen, niemals aufgeben, immer wieder aufstehen und aus eigener Kraft für ihre Freiheit kämpfen, egal wie sehr man auch versucht sie fertig zu machen

"Ein Fleischer macht aus lebenden Tieren essbares Fleisch, wir machen aus gefährlichen Menschen, harmlose Menschen. Das erreichen wir, indem wir sie zerbrechen!"

Das Thema hat mich so schon angesprochen auch wenn der Handlungsaufbau an sich nichts besonderes ist, ein Unschuldiger Häftling, der die Strapazen von Gefangenenunterdrückung erleben muss und seine Flucht plant, doch es wird einer langer und erschwehrlicher Weg für ihn in die Freiheit!
Was den Film aber wirklich groß macht, sind zum einen, eine geniale Musikuntermalung, eine unglaubliche kraftvolle Optik, die der Film durch seine Aufnahmen bietet aber vor allem,
Steve Mc Queen.
Er bringt das ganze Leid, die Strapazen und die Quaelen seiner Figur Papillon so dermaßen gut rüber, dass man mit seinem CHarakter IMMER mitfühlt, man kämpft mit ihm zusammen und leidet mit ihm, denn kein Kämpfer hat seine Freiheit so sehr verdient wie Papillon.

Zu Dustin Hoffman kann ich nur sagen, dass er zu dieser Zeit in solchen Rollen gezeigt hat, dass er einer der GANZ, GANZ Großen werden sollte. Zu seinen besten Zeiten auf einer Ebene mit einem Pacino oder De Niro, doch was in letzter Zeit von ihm gekommen ist... ach lassen wir das,
hier spielt der Mann ebenfalls klasse und trägt nur noch zu der tollen Atmosphäre des Treifens bei! Großes Hollywoodkino aus seinen besten Zeiten!

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The Freewheelin Fonda

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Bei dem Thema sind charismatische Darsteller wohl am wichtigsten.
was wäre Papillon ohne den genialen Steve Mc Queen?
Ein Braveheart ohne Mel Gibson zu seinen besten Zeiten oder sogar ,,Die Verurteilten" ohne Freeman und RObbins? Ich glaube ich fänd sie um einiges schlechter!


Andy Dufresne

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Mit Sicherheit! Lawrence ohne Peter O´Toole, Die Brücke am Kwai ohne Alec Guinness, Gladiator ohne Russell Crowe, Spartacus ohne Kirk Douglas: Geht gar nicht, wenn es um die großen Themen geht braucht man einfach auch große Charismatiker.


emotionfreak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein großartiges episches Drama, das bewegend, spannend und fesselnd ist und dessen Bilder und Dialoge den Zuschauer einfach beeindrucken. Ein Gefängnisdrama, dass einen einfach nicht kalt lassen kann, schon allein, weil die Hauptdarsteller überragend spielen. Steve MacQueen zeigt, dass er auch anderes spielen kann, als das, was man von ihm gewohnt ist. Ein Film, der zeigt, wie grausam und menschenverachtend die Gefängnisaufseher sind, wie ein menschliches Wesen über ein anderes völlig gefühlskalt sagt, dass er stirbt, als wenn er sagen würde, dass eine Spülmaschine kaputt geht. Aber auch ein Film, der menschliche Größe zeigt, wie einer sich für den anderen opfert, und was Menschen alles ertragen können, ohne daran kaputt zu gehen, deren Freiheits- und Überlebensdrang nicht klein zu kriegen ist. Einmalig, wie McQueen sich an den Gitterstäben hochzieht und schreit, dass sie ihn nicht tot kriegen. Ein Film, dessen Bilder und Dialoge sich einem regelrecht ins Gedächnis einbrennen. Bilder, wie das einesMannes, der schon aussieht, wie eine lebende Leiche und dennoch erhobenen Kopfes daher schreitet, aber auch Bilder ,wie das eines Mannes, der mit einem nicht zu beschreibenen Gesichtsausdruck an der Zigarre eines Leprakranken zieht. Dialoge wie:"Ja, ich bin eine Schwuchtel, eine Tunte, ein warmer Bruder, aber vergiß eins nicht, du bist unschuldig hier, aber ich habe wirklich jemanden umgebracht. "
Ein unglaublich beeindruckender Film.

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist ein Klassiker unter den Abenteuerfilmen.. Dabei wird ein unmenschliches System des französischen Strafvollzugs angeprangert, das inzwischen abgeschafft worden ist. Es gibt authentische Einblicke in den Umgang mit Strafgefangenen. Die beiden Hauptdarsteller sind ganz große Klasse. Der titelgebende Steve McQueen gibt den harten Hund, der nur ein Ziel kennt: weg von der Insel. Gut gemacht, wie er physisch verfällt bei dem Versuch, ihn zu brechen. Aber sein Leidensgenosse Dega (Dustin Hoffman) spielt ihn glatt an die Wand. Unvergesslich seine Mimik und sein Aussehen. Vor allem die Brille mit Gläsern wie aus dem Boden einer Colaflasche geschnitten. Und er bringt mit seinen Emotionen echte menschliche Tiefe in diese Männerfreundschaft der Ausbrecher. Er ist immer dabei und bleibt am Ende doch zurück. Ein Genie mit Herz von Visagisten fast bis zur Unkenntlichkeit verfremdet. In der spannenden Handlung gibt es noch einen kurzen Hauch von Südseeromantik bevor das ungewöhnliche Ende kommt. Zu dem Zeitpunkt kann man die Titelmelodie schon mitpfeifen.

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Luise Schweter

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Bewertung9.0Herausragend

Ich kannte Steve McQueen bisher nur aus Getaway und Cincinnati Kid. Und dachte, ja ein cooler Schauspieler. Das er derart überragend sein kann weiß ich seit Papillon.

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Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der großen „Freiheits“-Filme

Lange bevor „Braveheart“ oder „Gladiator“ entstand gab es eine Zeit in den 70er des New Hollywood, die als Zeit des Aufbruchs gelten. Neue Wege wurden eingegangen, neue technische Mittel ausprobiert und etabliert, neue, mutige Erzählweisen wurden erfunden und es wurde viel ausprobiert. Auch Schaffner nahm ein im Prinzip sehr klassisches Thema, den Freiheitsdrang des Menschen unter allen Umständen und ein Hohelied auf die Individualität jedes Einzelnen und versetze diese Thematik in ein Setting was einerseits exotisch ist (da es uns als Normalbürger so fremd und fern vorkommt) und andererseits somit er auch hier per Unterhaltungsfilm eine Botschaft transportieren kann. Genau dasselbe Prinzip verwendete er schon bei seinem anderen Meisterstück „Planet der Affen“. Schaffner zelebriert hier die Freiheit als das höchste Gut was es zu besitzen und zu verteidigen gilt. Mehr noch. Er setzt hier die Individualität vor die Gemeinschaft. Jeder muss sich selbst treu sein und sich nicht unterkriegen lassen von der Gesellschaft. Nur dann erreicht man die Freiheit die man möchte. Man darf nicht in der Masse untergehen, sondern muss sich ihr stellen. Und wenn das bedeutet für eine zeitlang im Strom der anderen mitzuschwimmen, dass kann man das durchaus tun. Solang man weiß, dass das irgendwann ein Ende hat und man sich selbst hervorhebt aus der Masse und seine Freiheit geniessen kann. Dafür zu kämpfen lohnt es sich. Und das „Papillon“ hier auf eindrucksvolle Weise. Solche thematisch schwere Kost hätte es vor der Rebellion neuer Regisseure in Hollywood nur bedingt gegeben. Kubrick war so einer der das schon davor thematisch praktiziert hat. Aber erst Anfang der 70er ging es erst richtig los mit solchen Filmen. „Easy Rider“ war der Anfang, dann kam dieser Film, dann „Einer flog übers Kuckucksnest“ und ich hoffe die Liste lässt sich noch erweitern. Es darf niemals aufhören.
Der Clou war hier weiterhin, die Hauptrolle mit den Inbegriff der freiheitsliebenden „Coolness“ zu besetzen. Es gibt eben nur einen Steve McQueen und der spielt hier so fantastisch, dass man mit ihm mitfühlt. Seine Qual die er zu ertragen hat, die Umstände seiner Inhaftierung. Man spürt förmlich wie es schmerzt. Und Dustin Hoffman als Dega ist der perfekte Gegenpol zu McQueen stürmischem Wesen. Obwohl die deutsche Synchro manchmal nervte, machte das nichts aus die beiden gemeinsam auf der Leinwand zu bewundern. Was für eine Dynamik in ihren Interaktionen. Von leise bis laut ist alles vorhanden. Sämtliche Nebendarsteller sind perfekt für ihre Rollen. Hier besonders der verkannte Anthony Zerbe als leprakranker Anführer einer kleinen Gruppe. Die Ausstattung ist hervorragend und passt sich an jedes Setting an. Ein ganz großes Plus für diesen Film ist hier allerdings die geniale Musik von Schaffners Stammkomponisten Jerry Goldsmith. Mit diesem Soundtrack hat er einen Meilenstein in der Filmmusik entworfen. Noch besser als seinen OST zu „Planet der Affen“. Von exotischen Tönen bis hin zu atonalen Klängen ist alles vorhanden um den Film zu umschreiben.
Obwohl der Film die literarische Vorlage von Henri Carriere nicht komplett einfangen kann und auch teilweise den zeitlichen Ablauf verändert (obwohl ich glaube, Carriere hat auch selber ein paar Sachen dazugedichtet, aber seis drum), ist er dennoch ein großangelegtes Werk der in jede Filmsammlung gehören muss.

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cinram

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Der fantastische Jerry Goldsmith- ich kann sein Hauptthema aus diesem Film sofort abrufen: Sehnsuchtsklänge nach unerfüllter Freiheit!
Schöööön... :D


Alienator

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Herrlich, oder?


cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Der ungebrochene Freiheitsdrang eines Menschen, der zu Unrecht für eine Tat verurteilt wurde, ist das Kernthema dieses Gefängnisdramas aus dem Jahre 1973.
"Papillon" ist eine Anklage gegen das unbarmherzige und verachtungswürdige französische Justizsystem, welches sich in Französisch-Guyana von 1852 bis 1951 austobte. Entweder war es die Malaria, kerkerhafte Einzelhaft, die Menschenjäger, die die Flüchtenden zur Strecke brachten oder aber die Guillotine sorgte dafür, dass die Delinquenten frühzeitig von ihrer Pein erlöst wurden. Für einen Menschen, der Opfer eines Justizirrtums wurde, die wahre Hölle.

Die autobiographische Verfilmung beginnt mit der Erzählung in den 1930er Jahren.
Henri "Papillon" Charriere ist eine dieser armen Seelen, aber er verfügt über den unbeirrbaren Willen, aus der Strafgefangenenkolonie zu fliehen…

Zwei Superstars der 70er wie Steve McQueen und Dustin Hoffman vereint vor der Kamera bei ihrem Schauspiel erleben zu dürfen, ist schon eine wahre Freude!

Spoilerhaltige Anmerkung: Papillon, dem die Flucht tatsächlich gelang und der fortan bis an sein Lebensende in Freiheit verbrachte, verstarb paradoxerweise ausgerechnet im Produktionsjahr.

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Simon Moon

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Ein tolles, berührendes Epos mit zwei fantastisch aufspielenden Protagonisten.
P.S. Paradox würde ich das nicht nennen, das ist eher synchronistisch.


cpt. chaos

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Ja, das passt selbstverständlich auch...


KonTaicho

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Bewertung9.0Herausragend

Freiheit...um der Freiheit Willen.
Ganz groß!

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VisitorQ

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ich empfehle dann unbedingt gesprengte Ketten. Der Film ist der pure Wahnsinn. So unendlich cool. Und zwar nicht nur er sondern auch die anderen Schauspieler, das Drehbuch. Einfach alles.


KonTaicho

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Danke :)


Sebastian Shinoda

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schonugslos dargestellt, mit klasse Schauspielerleistungen ... alles zusammen lässt eine unglaublich beklemmende Stimmung aufkommen. Meisterwerk!

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