Ein solider Reality-Horror-Thriller, der zwar auch aufgrund der Erfüllung von Genrekonventionen (unlogisches Verhalten der beiden Protagonisten) und seiner cleveren Struktur kontinuierlich an der Spannungsschraube dreht, aber mit einem bemüht gruseligen und hingerotzt wirkenden Finale enttäuscht. "The Blair Witch Project" und zuletzt "Der letzte Exorzismus" wirkten insbesondere in diesem Filmteil stimmiger.
Das irgendwann mal mild subversive "Blair Witch"-Phänomen noch einmal für die ganz jungen YouTube-Teenies aufbereitet. "Paranormal Activity" ist erstaunlich inkonsequent inszeniert und haarsträubend unlogisch konzipiert, während er mit mehr oder weniger effektiven Gruselbildern an den üblichen (Ur)Ängsten des Publikums kratzt. Der wirkliche Horrorgehalt des Films entlüftet sich zügig, wenn die Bilder im Unterbewusstsein des Zuschauers an eine quasi-medial geprägte Home-Video-Ästhetik appellieren und sich so unfreiwillig als Gebrauchsware ausweisen: Statt sich zu fürchten, möchte man hier eher über die Vergiftung der Sinne durch den allgegenwärtigen Rausch der Do-it-yourself-Medien staunen. Im Vergleich zu seinen Genrevorbildern "Poltergeist" und besonders "Entity" wirkt dieser Hype-Film dann geradezu niedlich bemüht.
Irgendwie hat dein ganzer Kommentar gar keine Aussage. Und das was er aussagt, ist im vergleich zu dem Film weit hergeholt. Es hört sich ja fast schon wie eine psychische Analyse eines Therapeuten an. Der du ja wahrscheinlich nicht bist^^.
Und wenn der Film inkonsequent ist... dann nenn ich jetzt GZSZ und sowas wie ALLES WAS ZÄHLT unkonventionelle, zu konsequenten Stoff...
es wäre schön, wenn du genauer erläutern könntest, warum dieser film inkonsequent inszeniert und unlogisch konzipiert sein soll. wenn man sich hier schon als kritiker ausgibt und solche behauptungen aufstellt, dann steht man imo auch in der pflicht, diese entsprechend zu begründen.
@ dbassart, veseria und an den Rest , ich sage, nimmt Dummschwätzer und Phrasendrescher nicht ernst. Sie werfen mit Wörtern wie mit leeren Hülsen um sich, drücken aber nur ihre bemitleidenswerte Hochstapelei aus.
Gepflegte Langeweile. Nicht die beste Voraussetzung für einen Gruselfilm, der wie viele derzeit das Feld der Geister-Fakedoku neu aufzurollen versuchen. Habe ich im Sommer noch ein wenig über LAKE MUNGO gewettert, will ich diesen jetzt unbedingt empfehlen. Dieser Film weiß viel mehr mit den Vorzügen eines "Homevideos" zu spielen und bringt ein paar wirklich verdammt raffinierte Einfälle. Hier ist dem nicht so: Szene für Szene das gleiche Gewäsch, die gleichen Einstellungen. Und jedes Mal wird die Lautstärke etwas angehoben und es passiert ein klitze kleines bisschen mehr von dem, was am Ende gar nicht passieren kann. Und dann macht es "Puff" und der Film endet wie man es erwartet. Das Licht geht an, man schaut seinen Sitznachbarn an und bestätigt seine Skepsis mit einem müden Achselzucken.
[...]
Eigentlich macht der Film alles richtig. Langsames Anziehen der Spannung bis zum Finale, laute Schockmomente und ein mehr oder weniger sympathisches Hauptdarsteller-Duo. Doch der Funke ist (zumindest bei mir) nicht wirklich übergesprungen. Zu vorhersehbar ist es letztendlich, zu konstruiert – und ich habe wirklich versucht, mich auf den Film einzulassen. Ich erwähne das nochmal: "Blair Witch" fand ich super und das Ende ganz schrecklich, im positiven Sinne. Doch "Paranormal Activity" hat mich ratlos zurückgelassen.
Paranormal Activity, der neue Gruselspaß aus Amerika. In letzter Zeit haben uns ja mehr spanische und asiatische Filme schaudern lassen, aber Oren Peli versucht es jetzt auf die gute alte Weise, wie The Blair Witch einst. Auch ohne Drehbuch und Dialoge, nur ein kurzes Skript ließ die Pseudo-Doku Realität werden.
sorry falls ich mich jetz angesprochen fühl aber zu meiner verteidigung muss ich jetz sagen, des ich genug insiderfilme kenne die weit grusliger sind und unvorhersehbarere schocker besitzen. jedem is klar, des wenn die beiden im bett liegen und der timer unten rechts läuft, gleich was gruseliges passieren muss. und schon wirkts irgendwie erzwungen. ausserdem beschäftige ich mich genug mit dieser art von film, da ich selbst solch movies inzeniere. und nochmals entschuldigung des ich mich angesprochen fühl. :)
Nein ist ok, jetzt frage ich mich nur welche "insiderfilme" denn so viel bessere Schocker besitzen, abgesehen von [rec], der ja aber kein insiderfilm ist. Und ich fand ja die Schocker gut, aber die ganze Atmosphäre war das, was einem Angst gemacht hat, die Schocker haben bloß das übrige getan. Und das ist heutzutage wirklich nicht einfach, bei dem was man jetzt alles schon gesehen hat...
die atmosphäre war leider das, was bei mir net aufkommen wollte. da, wie bereits erwänt, das geschehen einfach zu vorhersehbar war. unvorhersehbarkeit macht echten grusel aus. und das gibs hier leider nicht wirklich. man weiß wann was passiert. und des find ich dumm. ausserdem ist geistergeschichte hier völlig falsch. des hier gezeigte verhalten ist eher einem dämon zuzuordnen als einem geist. hab noch nie gehört des dich nen geist nachts aus dem bett zert oder besitz von dir ergreift und dann 3 stunden einfach nur dumm vorm bett rumsteht. selbst poltergeister greifen einen menschen nicht direkt an. sonder nutzen wenn dann die umgebung. orts- oder gegestands bezogene geister wissen gar nicht das du da bist. und intelligente geister interargieren zwar (wenn sie es wollen) aber tun keinem was. ...ich schweife ab... sorry....
gut insiderfilme ist vielleicht ein wenig falsch ausgedrückt. aber ich fand "Das St. Francisville Experiment" oder "My little Eyes" deutlich intensiver im geschehen.
jedenfalls war ich hier nirgends geschockt, eher gelangweilt. hmmm... wohl weil ich immer schon wusste jetz passiert gleich was...
gut man wusste dann schon, das etwas passiert aber auf keinen Fall was... und ich hoffe schon du weißt das es nur ein FIlm ist, so wie du hier über Geister oder was auch immer redest, hört sich das fast nach Ghostbuster an :D
naja ist auch egal ich fand ihn super, du schlecht... und das ist auch gut so!
naja ghostbusters is ja nu mehr als fiktiv. mir gehts nur darum wenn man schon ein film mit echten aspekten inzenieren möchte dann sollte man bei erwiesenen tatsachen bleiben. so unglaublich sie auch erscheinen mögen. man muss sich halt intensiver mit dem thema auseinander setzen um alles zu verstehn.
da hast du allerdings recht. wär ja schlimm wenn wa alle den selben geschmack häten. ;)
Ich finde Eure beiden Antworten ganz interessant aber in einem Punkt muss ich "unerklärlich" recht geben:
"...wenn man schon ein film mit echten aspekten inzenieren möchte dann sollte man bei erwiesenen tatsachen bleiben. so unglaublich sie auch erscheinen mögen. man muss sich halt intensiver mit dem thema auseinander setzen..."
Ich bin allerdings auch der Meinung, das man zumindest den Film hätte mehr ausschmücken können, indem "sie" versucht herauszufinden, WARUM der Dämon hinter ihr her ist. Ich habe diesbezüglich keinerlei Antwort erhalten. Wenn sich ein Geist oder wie in diesem Fall ein "Dämon" an einer einzigen Person orientiert-über Jahre hinweg-und sie quasi "einspannt", "Besitz ergreift" oder was weiß ich, wie man es nennen mag---es dafür auch einen Grund gibt, warum nur diese Person dran glauben muss!
Sehr interessant fand ich diese "Schatten". Fußspuren ist klar, aber Schatten? Hat mich, wenn man es "realistisch" betrachtet (ich nenn es mal so-zumindest in meiner Welt) schon ein wenig verwundert. Aber ich beles mich gern weiterhin zu diesem Thema :o)
Auch mich hat der Film nicht wirklich vom Puschen gehauen und das obwohl ich normalerweise sehr anfällig bin was Geisterfilme angeht. Zombieschocker, Splatter, Saw – wirklich unheimlich wird es mir da nie. Im besten Falle fiebere ich mit, im schlechtesten ärgere ich mich oder werde müde. Doch Geisterfilme haben bei mir leichtes Spiel. Selbst das Bonusmaterial von “The Frighteners” in die Macher von ihren eigenen Geistererlebnissen erzählen, war bei mir für ein paar ängstliche Blicke unters Bett gut. Von sowas wie “Shutter” (das Original nicht das Remake) ganz zu schweigen. Geister machen mir Angst und sei es nur wegen ihres lautlosen Auftauchens und des Buhfaktors.
Womit wir beim zentralen Problem von “Paranormal Activity” sind: Der Film ist bis auf ein-zwei Momente (die allesamt am Anfang stattfinden) nicht unheimlich. Er ist gut gespielt und technisch durchaus kompetent gemacht. Die “Homevideo”-Prämisse ist halbwegs glaubhaft inszeniert, doch es passiert…
Auch mich hat der Film nicht wirklich vom Puschen gehauen und das obwohl ich normalerweise sehr anfällig bin was Geisterfilme angeht. Zombieschocker, Splatter, Saw – wirklich unheimlich wird es mir da nie. Im besten Falle fiebere ich mit, im schlechtesten ärgere ich mich oder werde müde. Doch Geisterfilme haben bei mir leichtes Spiel. Selbst das Bonusmaterial von “The Frighteners” in die Macher von ihren eigenen Geistererlebnissen erzählen, war bei mir für ein paar ängstliche Blicke unters Bett gut. Von sowas wie “Shutter” (das Original nicht das Remake) ganz zu schweigen. Geister machen mir Angst und sei es nur wegen ihres lautlosen Auftauchens und des Buhfaktors.
Womit wir beim zentralen Problem von “Paranormal Activity” sind: Der Film ist bis auf ein-zwei Momente (die allesamt am Anfang stattfinden) nicht unheimlich. Er ist gut gespielt und technisch durchaus kompetent gemacht. Die “Homevideo”-Prämisse ist halbwegs glaubhaft inszeniert, doch es passiert einfach zu wenig, selbst für einen psychologischen Horrorfilm.
Es fehlt die echte Progression des Horrors, dessen Schema Nachts Spuk, Tags Talk auf Dauer ein wenig lächerlich wirkt. Und irgendwann sind auch die Erklärungen warum die beiden Bespukten nie ihr Haus verlassen ausgelutscht und scheinen als lahme Ausrede, weil das Vudget einfach nur eine Location zuließ. Sicher muß nicht alles bis ins kleinste erklärt werden, aber so derart fragmentarisch wie der Film seine Story abspult, bleibt am Ende einfach der Schock aus. Zumal ja im Gegensatz kein wirkliches Gesamtkonzept zu erkennen ist, wenn man die diversen Alternate Endings kennt, die durchs Internet geistern. Der Schluß von Blair witch schaffte es die Infofragmente die über die Laufzeit des Films gegeben wurden und die die Internetkampagne und die Begleitdoku lieferten, zu einem ganzen Zusammenzusetzen und tatsächlich ein wenig Gänsehaut zu erzeugen. Die Informationen in Paranormal Activity kommen wie Kai aus der Kiste und werden eher des kurzfristigen Effekts, denn der narrativen Logik zuliebe eingesetzt.
Es mag ja zartbesaitete Zeitgenossen geben, die sich bei Geistern mit Mehl an den Füssen vor Angst urogenital benetzen, für alle weniger sensitiven Menschen, also jene die auch ohne Angst alleine Brötchen holen gehen können, dürfte der Film halb so aufregend sein, wie ein Shoppingbummel am verkaufsoffenen Sonntag.
Kudos den Schauspielern, die es trotz der dramaturgischen Schwächen schaffen glaubhaft ein sich anzickendes Pärchen zu geben.
Was passiert eigentlich in unserer Wohnung, während wir nachts schlafen? Wir wissen es nicht, denn wir schlafen ja. Wir vermuten aber mal, dass nichts passiert, es ruhig ist und sich keine Türen wie von Geisterhand öffnen und wieder schließen oder unsichtbare Gestalten durch unser Schlafzimmer wandeln. Aber wissen wir es? Genau hier setzt nun dieser Gruselhorrorstreifen an, der in den USA in den vergangenen zwei Monaten bereits einen Megahype verursachte. Der baute sich einerseits aufgrund einer cleveren, viralen Marketingstrategie auf, der Neugierigen die Möglichkeit verschaffte, via Internet dafür zu stimmen, dass der Film endlich auch in ihrer Stadt gezeigt wird. Zum anderen fachte die fleißig gestreute Tatsache die Neugierde unter den Kinointeressierten an, dass der Film angeblich mit einem Budget von unter 20.000 Dollar gedreht wurde, was ihm die Aura verlieh, ein zweiter „Blair Witch Projekt“ zu sein. Und in der Tat, „Paranormal Activity“ funktioniert…
Was passiert eigentlich in unserer Wohnung, während wir nachts schlafen? Wir wissen es nicht, denn wir schlafen ja. Wir vermuten aber mal, dass nichts passiert, es ruhig ist und sich keine Türen wie von Geisterhand öffnen und wieder schließen oder unsichtbare Gestalten durch unser Schlafzimmer wandeln. Aber wissen wir es?
Genau hier setzt nun dieser Gruselhorrorstreifen an, der in den USA in den vergangenen zwei Monaten bereits einen Megahype verursachte. Der baute sich einerseits aufgrund einer cleveren, viralen Marketingstrategie auf, der Neugierigen die Möglichkeit verschaffte, via Internet dafür zu stimmen, dass der Film endlich auch in ihrer Stadt gezeigt wird. Zum anderen fachte die fleißig gestreute Tatsache die Neugierde unter den Kinointeressierten an, dass der Film angeblich mit einem Budget von unter 20.000 Dollar gedreht wurde, was ihm die Aura verlieh, ein zweiter „Blair Witch Projekt“ zu sein.
Und in der Tat, „Paranormal Activity“ funktioniert ganz ähnlich. Es wird der Eindruck erweckt, dass es sich hier um Originalaufnahmen handelt, die von dem jungen Pärchen Katie (Katie Featherston) und Micah (Micah Sloat) selbst gedreht wurden. Die haben den Verdacht - nicht zuletzt, da Katie schon ihr Leben lang angeblich von unsichtbaren Wesen verfolgt wird -, dass genau dies derzeit wieder passiert. Und zwar genau dann, wenn sie beide friedlich nebeneinander schlummern. Technikfreak Micah kauft also eine teure Videokamera, stellt sie ins Schlafzimmer und lässt sie über Nacht laufen. Und siehe da, unheimliche Dinge ereignen sich, während das Pärchen schläft. Zuerst sind es nur eigenartige Geräusche und sich bewegende Türen, doch das Repertoire des Poltergeistes erweist sich als umfangreicher.
Regisseur Oren Peli erzählt seine Geisterhaus-Geschichte um ein kalifornisches Stino-Paar zwar mit einfachsten Mitteln, dafür höchst effektiv. Das Ganze wirkt in sich stimmig - wenngleich man Micah eine gewisse Kamerabesessenheit nicht absprechen kann. Der filmt Katie und sich immer wieder in den normalsten Alltagssituationen sehr ausführlich (was zwar für uns Zuschauer wichtig ist, weil auf diese Weise Informationen transportiert werden, für die beiden theoretisch aber nicht so interessant wäre). Modernes und beinahe unblutiges Mysterienspiel mit einem zwar etwas überzogenen Ende, dafür aber einem hohen Gruselfaktor.
[...] Für seinen ersten Spielfilm ersann der israelisch-amerikanische Videospielprogrammierer Oren Peli keinen furchterregenden Anblick, der Bisheriges übertreffen soll, sondern packt das Angstgefühl des Menschen bei der Wurzel und erzeugt damit einen außerordentlich wirkungsvollen Grusel. Mit ein paar Tausend Dollar, dem eigenen Haus als Drehort, zwei uneingeschränkt authentischen Darstellern, einwöchigen Dreharbeiten und einer dezenten Dosis Spezialeffekte bastelte Peli einen Geniestreich, der so echt wirkt, dass er bedingungslos auf die Psyche abzielt. [...]
Blair Witch im Reihenhaus mit der Nummernrevue Dunkelheit, fremdartige Geräusche und dem unsicheren Gefühl, das hier etwas nicht stimmt. Es war nur eine Frage der Zeit bis der „Blair Witch Project“-Hype, der sich von Anbetung rasant in Ablehnung wandelte, in anderer Form einem weiteren Filmemacher Ruhm bringen würde. Jetzt ist es so weit. „Paranormal Activitiy“ variiert das Schema nur wenig, versetzt die Handlung von einem stockfinsteren Wald in ein dunkles Eigenheim und zelebriert das Genre der Mockumentary erneut: Katie, Studentin, lebt mit ihrem Verlobten Micah in einem Spuk-Haus. Micah organisiert eine Kamera und filmt über 20 Tage lang was in ihrem Eigenheim tagsüber und speziell in den Nächten passiert. Und ja, während des Tages passiert so gut wie nichts. Das niedliche Pärchen liebt und kabbelt sich. Immens viel Leerlauf. In den Nächten beginnt der Spuk: Katie spürt einen fremden Atem auf ihrem Körper, der Wasserhahn läuft, Lichter flackern und der Fernseher…
Blair Witch im Reihenhaus mit der Nummernrevue Dunkelheit, fremdartige Geräusche und dem unsicheren Gefühl, das hier etwas nicht stimmt. Es war nur eine Frage der Zeit bis der „Blair Witch Project“-Hype, der sich von Anbetung rasant in Ablehnung wandelte, in anderer Form einem weiteren Filmemacher Ruhm bringen würde. Jetzt ist es so weit. „Paranormal Activitiy“ variiert das Schema nur wenig, versetzt die Handlung von einem stockfinsteren Wald in ein dunkles Eigenheim und zelebriert das Genre der Mockumentary erneut: Katie, Studentin, lebt mit ihrem Verlobten Micah in einem Spuk-Haus. Micah organisiert eine Kamera und filmt über 20 Tage lang was in ihrem Eigenheim tagsüber und speziell in den Nächten passiert. Und ja, während des Tages passiert so gut wie nichts. Das niedliche Pärchen liebt und kabbelt sich. Immens viel Leerlauf. In den Nächten beginnt der Spuk: Katie spürt einen fremden Atem auf ihrem Körper, der Wasserhahn läuft, Lichter flackern und der Fernseher schaltet sich ein. Klingt vielleicht nicht gruselig, ist aber recht spannend inszeniert. Leider kann der Film diese Spannung nicht bis zum flauen Ende schultern. Denn wenn aus einer Nacht 20 werden und die Spuk-Attacken zwar in intensiverer Form zunehmen, verkommt das x-te Kratzen auf dem Holzboden oder das Grollen im Erdgeschoss zur Farce und wirkt auf die Dauer ermüdend. Man erreicht den Punkt, wo sogar die Nachtaufnahmen langweilen. Fällt vielleicht heute Nacht ein Buch aus dem Regal oder schreit Katie wieder ihren selbst verliebten Verlobten an endlich die blöde Kamera abzuschalten? Man will es eigentlich gar nicht wissen. Und die dämliche und wenig überraschende Auflösung bestätigt diese Vermutung. „Paranormal Activity“ hat nur 10.000 US-Dollar gekostet. Das sieht man dem Film und speziell den schauspielerischen „Leistungen“ an. Doch die niedrigen Kosten für das filmische Endprodukt, das mittlerweile schon Millionen US-Dollars eingespielt hat, sind allein kein Gütesiegel wert. Nur weil es Low-Budget ist und einige Schockmomente gelungen sind, ist „Paranormal Activity“ noch kein unterhaltsamer oder gar guter Film. Denn Substanz oder gar eine runde Geschichte bietet der Spuk-Streifen nicht. Die Elemente eines Gruselfilms werden fragmentarisch angedeutet. Nur der Schockeffekt zählt, Angst soll geschürt werden. Und das klappt anfangs. Aber nach der Hälfte der Laufzeit quält man sich nur noch durch die sich ständig im Kreis drehende, bierernste Inszenierung.
"Katie spürt einen fremden Atem auf ihrem Körper, der Wasserhahn läuft, Lichter flackern und der Fernseher schaltet sich ein. Klingt vielleicht nicht gruselig..."
oh doch, das klingt gruselig, zumindest wenn ich mir vorstelle, das eben genannte Dinge deinerseits in meinen eigenen vier Wänden stattfänden ;o)
Dies ist nicht unterhaltsamer als die meisten Studio-Horror-Filme, die an den meisten Wochenenden in die Kinos kommen. Ist es gruseliger? Nur manchmal. Aber versammelt trotzdem eure Freunde, bleibt bis nach Eurer zu-Bett-geh-Zeit auf und seht euch den Film als den Mitternachts-move an, der er ist. Wenn es euch den Schlaf nicht verdirbt, wird es immerhin euren möglicherweise geplanten Camcorder-Experimenten im Schlafzimmer einen Dämpfer versetzen.
Der Mann, den man für die ganze Dunkelheit des Films verfluchen darf, ist der israelisch-stämmige Regisseur und Drehbuchautor Oren Peli, vom Video-Spiel-Designer zum Filmemacher mutiert, der einen psychologischen Thriller mit so wenig Mitteln, aber so grandiosem Effekt geschaffen hat, dass der große Hitchcock, wo immer er auch sein mag, zweifellos lächelt. Dass der Film in nur ein paar Tagen im Haus des Regisseurs gedreht wurde, ohne Geld, Stars oder Studio, ist ein Zeugnis für Pelis natürliche Instinkte.
Unkomplizierte Gruselschauer sind das, was der Film in großer Zahl serviert. Dieser verstörende ultra-low-budget-Film nutzt unsere innere Angst vor dem Unbekannten voll aus, und fügt ein übernatürliches Element hinzu, welches selbst die härtesten unter uns aufschrecken wird. Denkt an Blair Witch Project trifft Der Exorzist und noch ein paar Zacken schärfer, und man kann sich die subtile, aber schreckliche Athmospähre im Film vorstellen.
Der Film ist am schwächsten, wenn er am deutlichsten wird. Ein klarer Schatten-Umriss oder eine Tür, die zuschlägt, schwächen den Grusel. Aber ich habe noch nie einen Film gesehen, der die Erwartungshaltung des Zuschauers so geschickt ausnutzt. Jedes Mal wenn Peli einen anderen Abend im Film zeigt, sagte ich laut: „Oh verdammt, jetzt geht es wieder los.“ Im Tageslicht ist es alles ziemlich lächerlich und konventionell. Aber natürlich reden wir nicht über das Tageslicht.
Ich empfinde die Schockmomente sowie den gesamten Film als durchaus gelungen. Es gibt zwar einige Längen, aber diese Tragen auch zur Stimmung des Films bei.
Türchen auf, Türchen zu. Deckchen hoch, Deckchen runter. Mehr ist nicht. So ziemlich der langweiligste Film überhaupt. Selbst ein Dia-Abend mit der Familie ist noch spannedner. Dazu zwei absolut nervige und unsympathische Hauptcharaktere. Kann ich null mit anfangen.
"Diese Wesen ernähren sich von negativer Energie!"
"Dann darf uns deine Mutter nicht mehr besuchen ..."
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"Woher kommst du und ... was ist deine Lieblingsfarbe?"
wenn man sich darauf einlässt, bietet der film ein paar spannende momente, wobei die spannung hier lediglich auf dem "gleich passiert etwas"-gefühl basiert, jedoch nie etwas passiert :D
ansonsten dümmliche dialoge und - vielleicht auch nur aufgrund der synchronisation - schlechte schauspieler ...
5 punkte lediglich dafür, dass der film nur ein budget von 15.000$ hatte und innerhalb einer woche abgedreht wurde, ohne dass ein wirkliches konzept oder drehbuch vorlag ...
und dafür ist er doch recht gelungen!
Der Film, hat meine Erwartungen leider gar nicht erfüllen können.
Ich finde ihn von der Idee her immer noch sehr gut, den gesamten Film per Hand gedreht darzustelllen, könnte auf jedenfall sehr authentisch wirken, aber wie gesagt KÖNNTE! Die Tatsache, dass die Freundin des Hauptdarstellers um Hilfe schreit und er erstmal die Kamera schnappt und dann ihr zu Hilfe eilt, war schon eher amüsierent und hat dadurch die ganze Atmosphäre zerstört, die teilweise wirklich entstanden ist. Was ich auch problematisch fand, waren die Darstellung im Zeitraffer, man war so fixiert auf das Bild und hat den Raum abgesucht um zu sehen wo etwas gruseliges geschieht, während neben einen die ersten schon rufen "der Schatten, der Schatten" bist du noch mit deinem Auge im anderen teil des Zimmers und eh man selbst zu der vermeintlichen Stelle schaut, an der der Schatten war, ist der Spuk wieder vorbei!
Alles im allen muss ich sagen, der Film war eher ein Angriff auf meine Augen, als auf meine Nerven!
Der Film ist zwar aufgrund der Art und Weise authentisch und an den Schauspielern gibt es auch nichts auszusetzen, aber für Horror ist das einfach zu lahm. Zu Beginn dachte ich noch, der Film dümpelt mit Absicht nur so vor sich hin, aber je länger er lief, desto mehr wurden meine Befürchtungen zu trauriger Tatsache. Es ist nicht so, dass ich hier jetzt das große Blutgespritze fordere, aber zuschlagende Türen etc. reichen einfach nicht aus, um so etwas als Horrorfilm zu bezeichnen. Im Kino wäre es vielleicht noch ganz lustig gewesen...
Kann mir mal einer verraten was an zuschlagenden türen und sich aufblähenden Laken interessant ist?! Und dieser Dämonenkram nervt eh so langsam, besonders weil ich vorher schon Insidious gesehen hab, was einfach eine bessere Kopie ist.
Nunja ... der Film ... ich mag dieses "dreckige" drehen ... wackel kamera, gutes Schauspiel und eine gute Story ...
Ich finde guter Horror bzw. Schockmomente funktionieren erst dann, wenn man es nicht erwartet ... hier in paranormal activity ist das leider nicht der Fall ... jedesmal wenn es unheimlich wird, dann zieht ein nettes Bassbrummen auf und man weiß sofort "ah gleich kommt was" ... und wer hätte es gedacht kommt ein wunderbar hervorgesehener "schocker" ... mich haben die schockmomente jedoch nicht wirklich umgehauen ... ein paar Ideen fand ich ganz nett, wie z.b. das die Bettdecke leicht hochgeht und dann der Böse Dämon sie aus dem Bett zieht ... aber irgendwie sah das ganze lustiger aus als es sein sollte oder auch die Szenen wo sie Nachts aufwacht und 2 Stunden lang am Bett steht ... durch das das in Zeitraffer dargestellt wird, wackelt die Frau so komisch hin und her ... da musste ich mehrmals lachen, weil es so irrwitzig aussah und null gruselig oder beängstigend wirkt und dadurch nahm sich der Horror ...
Auch das Ende finde ich eher ... langweilig und schlecht, man hat das gefühl das man nun dem Zuschauer noch was mit nach Hause geben will ... Sie beugt sich über ihn und schaut dann in die Kamera ... Man will nun bewirken das der Dämon den Zuschauer anschaut und damit vermitteln will "mein Freundnase, jetzt bist du an der Reihe", dieser Blick simbolisiert die Brücke zwischen den Fiktionalemcharakter, zu dem real existierenden Zuschauer ... Für mich gibt es nix einfacheres als diese Methode zu verwenden und irgendwie wirkt es hier ausgelutscht und kreativlos!
Ich hatte einen wirklich schockenden und albtraum weckenden Film erwartet und das war hier leider nicht der Fall, da habe ich mir bei REC (das Spanische Original) deutlich mehr in die Hose geschissen :-) Weil bei diesem Film die Schockmomente deutlich unvorhersebar waren!
der film ist genial! Der überzeugt mich!
Die Schauspieler spielen so realistisch, es wirkt fast echt und sie filmen es auch, weil es spukt, der film wirkt sehr realistisch.
die story ist ein bisschen komisch, weil der Micah im 2. Teil wieder lebt und im 3. teil haben die Produzenten gesagt, wie es begann (wer der geist ist, wiso er sie verfolgt, was will der geist von ihnen ...) das stimmt ja gar nicht...
hoffentlich ist der 4. Teil mal besser, dann sollen sie enthüllen was das ist und so, weil sonst versteht man den film nicht.
zurück zum ertsen teil: der anfang ist zwar ein bisschen lasch, aber in den nächten ist es dann gruselig. Das ende hat mich soo geschockt, das ich nicht schlafen konnte.
ich mag solche filme, ich fand den gut :)
Das erste was mir auffiel waren die schlechten Schauspieler. Ich habe schon viel über den Film gehört und gelesen. Am Anfang war ich total darauf vorbereitet das der Film mich bestimmt schocken würde. Doch nach der ersten viertel Stunde war die Luft raus. Ab dann wusste ich der Film ist nicht sonderlich gruselig & spannend. Eher viel mehr Phasen in denen gar nichts passiert. Gegen Schluss wird es dann doch noch einigermaßen spannend. Das Ende hat mich dann auch positiv überrascht und mich schon etwas geschockt!
SPOILER!!
Witzig fand ich wie Micah den Dämonen noch absichtlich beleidigt und provoziert. Die Stelle nachts wo sie am Bett steht stundenlang schockt auch gut. Aber so gut wie alles war vorhersehbar. Ich hatte immer die Vorahnung das das jetzt passiert und dann war es auch meist so. Was ich mich auch während des Films gefragt habe ist wie können zwei Studenten sich so einen Fernseher leisten :D ??
Als Katie aus dem Bett gezogen wird hab ich mich auch kurz geschockt & wie gesagt beim Ende auch.
Ich habe diesen Film erst gestern gesehen und bin immer noch absolut begeistert und auch beeindruckt. Denn mit einer 16er-FSK-Wertung und ganz geringem Budget schafft es der Film gänzlich ohne Gewalt mächtig Grusel zu erzeugen, weil der gesamte Schrecken von der Bildfläche in die Köpfe der Zuschauer verlagert wird.
Der gewöhnungsbedürftige Kamerastil könnte einige Leute ernsthaft anstrengen, mich hat er dagegen richtig angesteckt. Denn dadurch wirkt es wesentlich realer und vor allem bekommt der Zuschauer besonders in den Nachtszenen ähnlich wie die Charaktere ein Gefühl des Gefangenseins im Schlafzimmer, die hierbei gänzlich fehlende Kamerabewegung erzeugt mit ihrer Simplizität extrem viel Gänsehaut.
Dass bei diesem Film Menschen in Tränen ausbrechen, kann ich sogar fast nachvollziehen. Denn vor allem zum Ende hin gab es einige Stellen, die ich derart gruselig fand, dass sich nicht nur eine Gänsehaut an meinem gesamten (!) Körper ausprägte, sondern sogar meine Augen ein wenig feucht wurden – eine Reaktion, die ich wirklich NOCH NIE in diesem Zusammenhang erlebt habe.
(Bonuserinnerung: Ich habe den Film mit Freunden angesehen und die Zuschauerin neben mir hat mich mittendrin einmal DERBE erschreckt. Für Teenies wahrlich ein Must-See!)
Ich bin offen an diesen Low-Budget Film heran gegangen. Mich fasziniert es doch, wenn ein, mit wenigen Mitteln inszenierter Film, das Publikum deratig in seinen Bann zieht dass er so hohe Einspielergebnisse einfährt.
Allerdings kann ich die Begeisterung für diesen Film nicht begreifen. Die Macher haben zwar hier eine Variation der Mockumentary gewählt, die so noch nicht da war. Doch was hier geboten wird, ist an inszenatorischer Langweiligkeit kaum zu überbieten. Es ist kein Spannungsbogen und kein Stilmittel vorhanden, das Atmosphäre schaffen könnte. Die Story, die inhaltlich nicht mehr hergibt als ein Zeitungsartikel, wird hier künstlich aufgeplustert, dass sogar die Zeitangabe als dramaturgisches Mittel missbraucht wird. Wie bescheuert ist denn sowas?
Wer einen solchen Film tatsächlich als 'sehenswert' empfindet, rate ich zu einem von zwei Dingen. ENTWEDER mehr gute Filme gucken um den eigenen Horizont zu erweitern und einen eigenen, wirklichen Filmgeschmack zu entwickeln ODER Hobby zum Beruf machen und in die Security o.ä. einsteigen. Die beobachten sehr viel via Kameraüberwachung. Wenn man sowieso draufsteht ist das doch eine tolle Voraussetzung ^^
Geschmäcker sind verschieden.
Was Fakt ist, ist , dass Paranormal Aktivity mal eine echte Abwechslung zu anderen Horrorfilmen bietet. Hier wird - zumindest nicht im gesamten Filmverlauf - mit hässlichen Fratzen und Bildern von Leichen gespielt, sondern eine Atmosphäre geschaffen, in der man als Zuschauer immer auf alles gefasst sein muss. Und darin liegt auch der Schlüsselpunkt: Wenn man sich als Zuschauer nicht auf dieses ungewöhnliche Konzept einlassen kann oder will, ist der Film sicher kein Genuss!
Ich persönlich habe mich am Anfang auch schwer getan doch irgendwann kam auch bei mir der Punkt an dem ich einfach nur gepackt wurde.
Und jetzt bin ich mal ehrlich und muss sagen, dass ich zuvor noch nie einen wirklich echten Schreck mit Zusammenzucken, vom Bildschirm Zurückschrecken und allem anderen was dazugehört hatte - jedoch eben nur bis zum Ende von Paranormal Aktivity.
Es gibt Fake-Dokumentation die man sich immer wieder gerne ansieht, doch dieser Film ist wirklich in die Hose gegangen. Ich kann die ganzen guten Kritiken zum Film einfach nicht verstehen, denn hier passiert einfach nichts. Das ganze Geschehen ist einfach nicht gruselig und an so einem Geist der sein Unwesen treibt, ist nicht unheimliches dran. Die Darsteller sind nicht gerade das gelbe vom Ei und ja pure Zeitverschwendung.
Wenn ich Geister sehen will, dann rufe ich die Geisterjäger! xD Who you gonna Call!
Bei Bedrohung oder Verletzung wird üblicherweise die Polizei oder der Krankenwagen gerufen. Das Pärchen kommt nicht auf den Gedanken. Doch die eigensinnige Vorgehensweise der zwei wird recht gut kaschiert. Halbwegs glaubhaft wird das ganze auch durch die relativ gewöhnlichen Bezeihungsdialoge, d.h. keine 0815-Pseudo-Sprüche von der Hollywood-Stange. Klar bleiben einige Zweifel, z.B. womit die beiden ihr luxuriöses Häuschen samt Nobel-Karosse finanzieren, obwohl sie noch zu studieren scheint. Er ist dann wohl Yuppie oder so was.
Respekt gilt dem Projekt, mit so wenig Mitteln, zwei Akteuren, zwei Randfiguren, sehr begrenztem Set, und etwas unbekanntem, eine ganz spezielle Spannung erzeugt zu haben, die mir mehr unter die Haut geht, als die meisten Grusel-, Horror-, Splatterstreifen heutzutage.
Ja? Kam das im Film, wenn auch nur kurz, eindeutig rüber? Am Laptop saß er ja öfter, aber arbeiten, Charts checken, hab ich ihn nicht in Erinnerung. Würde aber passen.
Es kam sogar sehr eindeutig - der Geistervertreiber fragte die beiden, "was arbeiten Sie?" und darauf antworte die Frau für beide "Ich studiere und Micah ist so eine Art Broker".
So groß wie der Hype um diesen Film war, konnte ich doch nur enttäuscht sein. Ich habe Gruselfratzen erwartet, ich habe Gänsehaut erwartet, ich habe erwartet, dass man das Vieh wenigstens sieht! Ich habe auch eine Story erwartet, einen Hintergrund, eine plausible Erklärung für alles. Fehlanzeige. "Paranormal Activity" ist nicht nur in der Produktion minimalistisch sondern auch in der Storyline. Die gibt es nämlich gar nicht. Der einzige Sinn und Zweck dieses Films ist, mockumentarytypisch dem zuschauer nicht durch Horrorelemente Angst einzujagen sondern durch die Vorstellung, dass das die eigene selbstgefilmte kleine Geschichte sein könnte. Und ich muss sagen, es klappt in einer gewissen Weise schon. Szenen, die sonst komplett langweilig und nicht mal einen Nieser wert wären, haben mich schon fast zum schreien gebracht. Aber das beschränkt sich auch nur auf die harmloseren Dinge. Als sie aus dem Bett gezogen wurde und schrie wie am Spieß, dachte ich mir einfach: "Ernsthaft?" Das wirkte nicht mehr gruselig und mysteriös sondern total willkürlich. "Paranormal Activity" versucht ganz krampfhaft, extrem gruselig zu sein und schafft es nicht wirklich. Spannend war es auch nur in der Hinsicht, dass man unbedingt wissen wollte, warum das Vieh sie ausgesucht hat und was zur Hölle nochmal es ist! Außer merkwürdigen Fußspuren gab es ja rein gar nichts zu sehen. Die Darsteller sind auch tierisch nervtötend, was dem ganzen nicht unbedingt einen Pluspunkt verschafft. Das ewige "NEEEIn, MICAH BLEIB BEI MIR GEH NICHT WEG"- getue hat nach dem 13. Mal genervt, das Monster hat auch genervt, weil man nichts davon sah, die Kulisse hat genervt, der Nicht-Plot hat genervt. Es war einfach alles sehr, sehr enttäuschend. Nochmal werd ich mir diesen überbewerteten Mist nicht ansehen.
Da hast du eindeutig die falschen Erwartungen gehabt, an einen Film, der bekanntermaßen Low Budget, aber aus dieser Kameraperspektive als dramaturgisches Instrument gemacht wurde. Ich habe so was im Stile wie "The Blair Witch Project" erwartet. War aber doch ganz anders.
Paranormal Activity - Kritik
US 2007 Laufzeit 87 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Dokumentarfilm, Kinostart 19.11.2009
Kritiken (14) — Film: Paranormal Activity
LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenDas irgendwann mal mild subversive "Blair Witch"-Phänomen noch einmal für die ganz jungen YouTube-Teenies aufbereitet. "Paranormal Activity" ist erstaunlich inkonsequent inszeniert und haarsträubend unlogisch konzipiert, während er mit mehr oder weniger effektiven Gruselbildern an den üblichen (Ur)Ängsten des Publikums kratzt. Der wirkliche Horrorgehalt des Films entlüftet sich zügig, wenn die Bilder im Unterbewusstsein des Zuschauers an eine quasi-medial geprägte Home-Video-Ästhetik appellieren und sich so unfreiwillig als Gebrauchsware ausweisen: Statt sich zu fürchten, möchte man hier eher über die Vergiftung der Sinne durch den allgegenwärtigen Rausch der Do-it-yourself-Medien staunen. Im Vergleich zu seinen Genrevorbildern "Poltergeist" und besonders "Entity" wirkt dieser Hype-Film dann geradezu niedlich bemüht.
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veseria 2010/06/30 23:21:43
Antwort löschenIrgendwie hat dein ganzer Kommentar gar keine Aussage. Und das was er aussagt, ist im vergleich zu dem Film weit hergeholt. Es hört sich ja fast schon wie eine psychische Analyse eines Therapeuten an. Der du ja wahrscheinlich nicht bist^^.
Und wenn der Film inkonsequent ist... dann nenn ich jetzt GZSZ und sowas wie ALLES WAS ZÄHLT unkonventionelle, zu konsequenten Stoff...
darktomas 2010/08/10 02:37:39
Antwort löschenWelcher HorrorGehalt Bitte?
Pherano 2010/09/01 04:18:20
Antwort löschenveseria, ganz deiner Meinung...
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dbassart 2010/11/08 00:46:41
Antwort löschenes wäre schön, wenn du genauer erläutern könntest, warum dieser film inkonsequent inszeniert und unlogisch konzipiert sein soll. wenn man sich hier schon als kritiker ausgibt und solche behauptungen aufstellt, dann steht man imo auch in der pflicht, diese entsprechend zu begründen.
danke!
New Cameron 2010/11/19 15:08:17
Antwort löschen@ dbassart, veseria und an den Rest , ich sage, nimmt Dummschwätzer und Phrasendrescher nicht ernst. Sie werfen mit Wörtern wie mit leeren Hülsen um sich, drücken aber nur ihre bemitleidenswerte Hochstapelei aus.
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Paranormal Activity» ist je nach Erwartungshaltung ein harmloses Beziehungsdrama mit besonderer Wendung oder aber ein erschreckender Horrorthriller.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenGepflegte Langeweile. Nicht die beste Voraussetzung für einen Gruselfilm, der wie viele derzeit das Feld der Geister-Fakedoku neu aufzurollen versuchen. Habe ich im Sommer noch ein wenig über LAKE MUNGO gewettert, will ich diesen jetzt unbedingt empfehlen. Dieser Film weiß viel mehr mit den Vorzügen eines "Homevideos" zu spielen und bringt ein paar wirklich verdammt raffinierte Einfälle. Hier ist dem nicht so: Szene für Szene das gleiche Gewäsch, die gleichen Einstellungen. Und jedes Mal wird die Lautstärke etwas angehoben und es passiert ein klitze kleines bisschen mehr von dem, was am Ende gar nicht passieren kann. Und dann macht es "Puff" und der Film endet wie man es erwartet. Das Licht geht an, man schaut seinen Sitznachbarn an und bestätigt seine Skepsis mit einem müden Achselzucken.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Eigentlich macht der Film alles richtig. Langsames Anziehen der Spannung bis zum Finale, laute Schockmomente und ein mehr oder weniger sympathisches Hauptdarsteller-Duo. Doch der Funke ist (zumindest bei mir) nicht wirklich übergesprungen. Zu vorhersehbar ist es letztendlich, zu konstruiert – und ich habe wirklich versucht, mich auf den Film einzulassen. Ich erwähne das nochmal: "Blair Witch" fand ich super und das Ende ganz schrecklich, im positiven Sinne. Doch "Paranormal Activity" hat mich ratlos zurückgelassen.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenParanormal Activity, der neue Gruselspaß aus Amerika. In letzter Zeit haben uns ja mehr spanische und asiatische Filme schaudern lassen, aber Oren Peli versucht es jetzt auf die gute alte Weise, wie The Blair Witch einst. Auch ohne Drehbuch und Dialoge, nur ein kurzes Skript ließ die Pseudo-Doku Realität werden.
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unerklaerlich 2009/11/24 20:41:15
Antwort löschensorry falls ich mich jetz angesprochen fühl aber zu meiner verteidigung muss ich jetz sagen, des ich genug insiderfilme kenne die weit grusliger sind und unvorhersehbarere schocker besitzen. jedem is klar, des wenn die beiden im bett liegen und der timer unten rechts läuft, gleich was gruseliges passieren muss. und schon wirkts irgendwie erzwungen. ausserdem beschäftige ich mich genug mit dieser art von film, da ich selbst solch movies inzeniere. und nochmals entschuldigung des ich mich angesprochen fühl. :)
Evie 2009/11/24 20:50:43
Antwort löschenNein ist ok, jetzt frage ich mich nur welche "insiderfilme" denn so viel bessere Schocker besitzen, abgesehen von [rec], der ja aber kein insiderfilm ist. Und ich fand ja die Schocker gut, aber die ganze Atmosphäre war das, was einem Angst gemacht hat, die Schocker haben bloß das übrige getan. Und das ist heutzutage wirklich nicht einfach, bei dem was man jetzt alles schon gesehen hat...
unerklaerlich 2009/11/24 21:57:53
Antwort löschendie atmosphäre war leider das, was bei mir net aufkommen wollte. da, wie bereits erwänt, das geschehen einfach zu vorhersehbar war. unvorhersehbarkeit macht echten grusel aus. und das gibs hier leider nicht wirklich. man weiß wann was passiert. und des find ich dumm. ausserdem ist geistergeschichte hier völlig falsch. des hier gezeigte verhalten ist eher einem dämon zuzuordnen als einem geist. hab noch nie gehört des dich nen geist nachts aus dem bett zert oder besitz von dir ergreift und dann 3 stunden einfach nur dumm vorm bett rumsteht. selbst poltergeister greifen einen menschen nicht direkt an. sonder nutzen wenn dann die umgebung. orts- oder gegestands bezogene geister wissen gar nicht das du da bist. und intelligente geister interargieren zwar (wenn sie es wollen) aber tun keinem was. ...ich schweife ab... sorry....
gut insiderfilme ist vielleicht ein wenig falsch ausgedrückt. aber ich fand "Das St. Francisville Experiment" oder "My little Eyes" deutlich intensiver im geschehen.
jedenfalls war ich hier nirgends geschockt, eher gelangweilt. hmmm... wohl weil ich immer schon wusste jetz passiert gleich was...
Evie 2009/11/25 09:58:15
Antwort löschengut man wusste dann schon, das etwas passiert aber auf keinen Fall was... und ich hoffe schon du weißt das es nur ein FIlm ist, so wie du hier über Geister oder was auch immer redest, hört sich das fast nach Ghostbuster an :D
naja ist auch egal ich fand ihn super, du schlecht... und das ist auch gut so!
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unerklaerlich 2009/11/25 10:34:48
Antwort löschennaja ghostbusters is ja nu mehr als fiktiv. mir gehts nur darum wenn man schon ein film mit echten aspekten inzenieren möchte dann sollte man bei erwiesenen tatsachen bleiben. so unglaublich sie auch erscheinen mögen. man muss sich halt intensiver mit dem thema auseinander setzen um alles zu verstehn.
da hast du allerdings recht. wär ja schlimm wenn wa alle den selben geschmack häten. ;)
PsychoMaus 2010/01/28 01:14:34
Antwort löschenIch finde Eure beiden Antworten ganz interessant aber in einem Punkt muss ich "unerklärlich" recht geben:
"...wenn man schon ein film mit echten aspekten inzenieren möchte dann sollte man bei erwiesenen tatsachen bleiben. so unglaublich sie auch erscheinen mögen. man muss sich halt intensiver mit dem thema auseinander setzen..."
Ich bin allerdings auch der Meinung, das man zumindest den Film hätte mehr ausschmücken können, indem "sie" versucht herauszufinden, WARUM der Dämon hinter ihr her ist. Ich habe diesbezüglich keinerlei Antwort erhalten. Wenn sich ein Geist oder wie in diesem Fall ein "Dämon" an einer einzigen Person orientiert-über Jahre hinweg-und sie quasi "einspannt", "Besitz ergreift" oder was weiß ich, wie man es nennen mag---es dafür auch einen Grund gibt, warum nur diese Person dran glauben muss!
Sehr interessant fand ich diese "Schatten". Fußspuren ist klar, aber Schatten? Hat mich, wenn man es "realistisch" betrachtet (ich nenn es mal so-zumindest in meiner Welt) schon ein wenig verwundert. Aber ich beles mich gern weiterhin zu diesem Thema :o)
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAuch mich hat der Film nicht wirklich vom Puschen gehauen und das obwohl ich normalerweise sehr anfällig bin was Geisterfilme angeht. Zombieschocker, Splatter, Saw – wirklich unheimlich wird es mir da nie. Im besten Falle fiebere ich mit, im schlechtesten ärgere ich mich oder werde müde. Doch Geisterfilme haben bei mir leichtes Spiel. Selbst das Bonusmaterial von “The Frighteners” in die Macher von ihren eigenen Geistererlebnissen erzählen, war bei mir für ein paar ängstliche Blicke unters Bett gut. Von sowas wie “Shutter” (das Original nicht das Remake) ganz zu schweigen. Geister machen mir Angst und sei es nur wegen ihres lautlosen Auftauchens und des Buhfaktors.
Womit wir beim zentralen Problem von “Paranormal Activity” sind: Der Film ist bis auf ein-zwei Momente (die allesamt am Anfang stattfinden) nicht unheimlich. Er ist gut gespielt und technisch durchaus kompetent gemacht. Die “Homevideo”-Prämisse ist halbwegs glaubhaft inszeniert, doch es passiert…
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raab_himself 2009/11/25 22:38:47
Antwort löschen"urogenital benetzen"....du hast meinen Wortschatz erweitert
Dante Soria 2009/11/30 02:54:21
Antwort löschenlol
Tytus 2010/04/22 23:43:36
Antwort löschenja für alle erwachsenen, die wie du sagt alleine Brötchen holen, ist der Film nicht besonders erschreckend.
PS das ende von Blair Witch.... ist das beste :D
http://www.youtube.com/watch?v=RkHI7aZrNI4
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Schmettilein 2010/05/16 17:48:47
Antwort löschenbesser hätte ich es nicht ausdrücken können.
ThaFabi 2010/05/25 13:07:33
Antwort löschen@Tytus nicht nur für Erwachsene ist der Film nicht gruselig ;)
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWas passiert eigentlich in unserer Wohnung, während wir nachts schlafen? Wir wissen es nicht, denn wir schlafen ja. Wir vermuten aber mal, dass nichts passiert, es ruhig ist und sich keine Türen wie von Geisterhand öffnen und wieder schließen oder unsichtbare Gestalten durch unser Schlafzimmer wandeln. Aber wissen wir es?
Genau hier setzt nun dieser Gruselhorrorstreifen an, der in den USA in den vergangenen zwei Monaten bereits einen Megahype verursachte. Der baute sich einerseits aufgrund einer cleveren, viralen Marketingstrategie auf, der Neugierigen die Möglichkeit verschaffte, via Internet dafür zu stimmen, dass der Film endlich auch in ihrer Stadt gezeigt wird. Zum anderen fachte die fleißig gestreute Tatsache die Neugierde unter den Kinointeressierten an, dass der Film angeblich mit einem Budget von unter 20.000 Dollar gedreht wurde, was ihm die Aura verlieh, ein zweiter „Blair Witch Projekt“ zu sein.
Und in der Tat, „Paranormal Activity“ funktioniert…
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Predator112 2010/11/03 14:48:14
Antwort löschenkann ich nur recht geben hoher gruselfaktor und fast garkein blut nur am ende ein bischen...
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Für seinen ersten Spielfilm ersann der israelisch-amerikanische Videospielprogrammierer Oren Peli keinen furchterregenden Anblick, der Bisheriges übertreffen soll, sondern packt das Angstgefühl des Menschen bei der Wurzel und erzeugt damit einen außerordentlich wirkungsvollen Grusel. Mit ein paar Tausend Dollar, dem eigenen Haus als Drehort, zwei uneingeschränkt authentischen Darstellern, einwöchigen Dreharbeiten und einer dezenten Dosis Spezialeffekte bastelte Peli einen Geniestreich, der so echt wirkt, dass er bedingungslos auf die Psyche abzielt. [...]
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JohnydeVille 2009/10/31 22:01:40
Antwort löschenwarum dann "Nur" 8.0 ?
Flibbo 2009/10/31 22:42:39
Antwort löschenWeil Blair Witch auch nur stark und kein Meisterwek war, und wegen dem Anfang des drittes Absatzes.
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenBlair Witch im Reihenhaus mit der Nummernrevue Dunkelheit, fremdartige Geräusche und dem unsicheren Gefühl, das hier etwas nicht stimmt. Es war nur eine Frage der Zeit bis der „Blair Witch Project“-Hype, der sich von Anbetung rasant in Ablehnung wandelte, in anderer Form einem weiteren Filmemacher Ruhm bringen würde. Jetzt ist es so weit. „Paranormal Activitiy“ variiert das Schema nur wenig, versetzt die Handlung von einem stockfinsteren Wald in ein dunkles Eigenheim und zelebriert das Genre der Mockumentary erneut: Katie, Studentin, lebt mit ihrem Verlobten Micah in einem Spuk-Haus. Micah organisiert eine Kamera und filmt über 20 Tage lang was in ihrem Eigenheim tagsüber und speziell in den Nächten passiert. Und ja, während des Tages passiert so gut wie nichts. Das niedliche Pärchen liebt und kabbelt sich. Immens viel Leerlauf. In den Nächten beginnt der Spuk: Katie spürt einen fremden Atem auf ihrem Körper, der Wasserhahn läuft, Lichter flackern und der Fernseher…
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PsychoMaus 2010/01/28 01:28:42
Antwort löschen"Katie spürt einen fremden Atem auf ihrem Körper, der Wasserhahn läuft, Lichter flackern und der Fernseher schaltet sich ein. Klingt vielleicht nicht gruselig..."
oh doch, das klingt gruselig, zumindest wenn ich mir vorstelle, das eben genannte Dinge deinerseits in meinen eigenen vier Wänden stattfänden ;o)
Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenDies ist nicht unterhaltsamer als die meisten Studio-Horror-Filme, die an den meisten Wochenenden in die Kinos kommen. Ist es gruseliger? Nur manchmal. Aber versammelt trotzdem eure Freunde, bleibt bis nach Eurer zu-Bett-geh-Zeit auf und seht euch den Film als den Mitternachts-move an, der er ist. Wenn es euch den Schlaf nicht verdirbt, wird es immerhin euren möglicherweise geplanten Camcorder-Experimenten im Schlafzimmer einen Dämpfer versetzen.
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borgdrone 2009/11/07 12:08:17
Antwort löschenschließe mich an
Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenDer Mann, den man für die ganze Dunkelheit des Films verfluchen darf, ist der israelisch-stämmige Regisseur und Drehbuchautor Oren Peli, vom Video-Spiel-Designer zum Filmemacher mutiert, der einen psychologischen Thriller mit so wenig Mitteln, aber so grandiosem Effekt geschaffen hat, dass der große Hitchcock, wo immer er auch sein mag, zweifellos lächelt. Dass der Film in nur ein paar Tagen im Haus des Regisseurs gedreht wurde, ohne Geld, Stars oder Studio, ist ein Zeugnis für Pelis natürliche Instinkte.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenUnkomplizierte Gruselschauer sind das, was der Film in großer Zahl serviert. Dieser verstörende ultra-low-budget-Film nutzt unsere innere Angst vor dem Unbekannten voll aus, und fügt ein übernatürliches Element hinzu, welches selbst die härtesten unter uns aufschrecken wird. Denkt an Blair Witch Project trifft Der Exorzist und noch ein paar Zacken schärfer, und man kann sich die subtile, aber schreckliche Athmospähre im Film vorstellen.
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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today
Kommentar löschenDer Film ist am schwächsten, wenn er am deutlichsten wird. Ein klarer Schatten-Umriss oder eine Tür, die zuschlägt, schwächen den Grusel. Aber ich habe noch nie einen Film gesehen, der die Erwartungshaltung des Zuschauers so geschickt ausnutzt. Jedes Mal wenn Peli einen anderen Abend im Film zeigt, sagte ich laut: „Oh verdammt, jetzt geht es wieder los.“ Im Tageslicht ist es alles ziemlich lächerlich und konventionell. Aber natürlich reden wir nicht über das Tageslicht.
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AltH85 2009/12/03 06:38:26
Antwort löschen"Oh verdammt jetz geht es wieder los", sowas ähnliches hab ich auch gesagt nur in nem anderen Tonfall^^
PsychoMaus 2010/01/28 01:31:51
Antwort löschenjep, anderer Tonfall und andere Wortwahl
Kommentare (295) — Film: Paranormal Activity
Kommentar schreibendennisc1001 2012/02/10 23:53:58
Kommentar löschenIch empfinde die Schockmomente sowie den gesamten Film als durchaus gelungen. Es gibt zwar einige Längen, aber diese Tragen auch zur Stimmung des Films bei.
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Ändy 2012/02/10 20:26:24
Kommentar löschenTürchen auf, Türchen zu. Deckchen hoch, Deckchen runter. Mehr ist nicht. So ziemlich der langweiligste Film überhaupt. Selbst ein Dia-Abend mit der Familie ist noch spannedner. Dazu zwei absolut nervige und unsympathische Hauptcharaktere. Kann ich null mit anfangen.
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Hanno Jones 2012/01/25 15:26:19
Kommentar löschen"Diese Wesen ernähren sich von negativer Energie!"
"Dann darf uns deine Mutter nicht mehr besuchen ..."
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"Woher kommst du und ... was ist deine Lieblingsfarbe?"
wenn man sich darauf einlässt, bietet der film ein paar spannende momente, wobei die spannung hier lediglich auf dem "gleich passiert etwas"-gefühl basiert, jedoch nie etwas passiert :D
ansonsten dümmliche dialoge und - vielleicht auch nur aufgrund der synchronisation - schlechte schauspieler ...
5 punkte lediglich dafür, dass der film nur ein budget von 15.000$ hatte und innerhalb einer woche abgedreht wurde, ohne dass ein wirkliches konzept oder drehbuch vorlag ...
und dafür ist er doch recht gelungen!
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Mandy!! 2012/01/22 13:44:02
Kommentar löschenDer Film, hat meine Erwartungen leider gar nicht erfüllen können.
Ich finde ihn von der Idee her immer noch sehr gut, den gesamten Film per Hand gedreht darzustelllen, könnte auf jedenfall sehr authentisch wirken, aber wie gesagt KÖNNTE! Die Tatsache, dass die Freundin des Hauptdarstellers um Hilfe schreit und er erstmal die Kamera schnappt und dann ihr zu Hilfe eilt, war schon eher amüsierent und hat dadurch die ganze Atmosphäre zerstört, die teilweise wirklich entstanden ist. Was ich auch problematisch fand, waren die Darstellung im Zeitraffer, man war so fixiert auf das Bild und hat den Raum abgesucht um zu sehen wo etwas gruseliges geschieht, während neben einen die ersten schon rufen "der Schatten, der Schatten" bist du noch mit deinem Auge im anderen teil des Zimmers und eh man selbst zu der vermeintlichen Stelle schaut, an der der Schatten war, ist der Spuk wieder vorbei!
Alles im allen muss ich sagen, der Film war eher ein Angriff auf meine Augen, als auf meine Nerven!
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HauntedSaint 2012/01/08 20:27:30
Kommentar löschenDer Film ist zwar aufgrund der Art und Weise authentisch und an den Schauspielern gibt es auch nichts auszusetzen, aber für Horror ist das einfach zu lahm. Zu Beginn dachte ich noch, der Film dümpelt mit Absicht nur so vor sich hin, aber je länger er lief, desto mehr wurden meine Befürchtungen zu trauriger Tatsache. Es ist nicht so, dass ich hier jetzt das große Blutgespritze fordere, aber zuschlagende Türen etc. reichen einfach nicht aus, um so etwas als Horrorfilm zu bezeichnen. Im Kino wäre es vielleicht noch ganz lustig gewesen...
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Jeff Lebowski 2012/01/06 14:41:05
Kommentar löschenKann mir mal einer verraten was an zuschlagenden türen und sich aufblähenden Laken interessant ist?! Und dieser Dämonenkram nervt eh so langsam, besonders weil ich vorher schon Insidious gesehen hab, was einfach eine bessere Kopie ist.
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käpntiglo 2011/12/30 04:06:05
Kommentar löschen*SPOILER*
Nunja ... der Film ... ich mag dieses "dreckige" drehen ... wackel kamera, gutes Schauspiel und eine gute Story ...
Ich finde guter Horror bzw. Schockmomente funktionieren erst dann, wenn man es nicht erwartet ... hier in paranormal activity ist das leider nicht der Fall ... jedesmal wenn es unheimlich wird, dann zieht ein nettes Bassbrummen auf und man weiß sofort "ah gleich kommt was" ... und wer hätte es gedacht kommt ein wunderbar hervorgesehener "schocker" ... mich haben die schockmomente jedoch nicht wirklich umgehauen ... ein paar Ideen fand ich ganz nett, wie z.b. das die Bettdecke leicht hochgeht und dann der Böse Dämon sie aus dem Bett zieht ... aber irgendwie sah das ganze lustiger aus als es sein sollte oder auch die Szenen wo sie Nachts aufwacht und 2 Stunden lang am Bett steht ... durch das das in Zeitraffer dargestellt wird, wackelt die Frau so komisch hin und her ... da musste ich mehrmals lachen, weil es so irrwitzig aussah und null gruselig oder beängstigend wirkt und dadurch nahm sich der Horror ...
Auch das Ende finde ich eher ... langweilig und schlecht, man hat das gefühl das man nun dem Zuschauer noch was mit nach Hause geben will ... Sie beugt sich über ihn und schaut dann in die Kamera ... Man will nun bewirken das der Dämon den Zuschauer anschaut und damit vermitteln will "mein Freundnase, jetzt bist du an der Reihe", dieser Blick simbolisiert die Brücke zwischen den Fiktionalemcharakter, zu dem real existierenden Zuschauer ... Für mich gibt es nix einfacheres als diese Methode zu verwenden und irgendwie wirkt es hier ausgelutscht und kreativlos!
Ich hatte einen wirklich schockenden und albtraum weckenden Film erwartet und das war hier leider nicht der Fall, da habe ich mir bei REC (das Spanische Original) deutlich mehr in die Hose geschissen :-) Weil bei diesem Film die Schockmomente deutlich unvorhersebar waren!
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michii123 2011/12/29 15:14:50
Kommentar löschender film ist genial! Der überzeugt mich!
Die Schauspieler spielen so realistisch, es wirkt fast echt und sie filmen es auch, weil es spukt, der film wirkt sehr realistisch.
die story ist ein bisschen komisch, weil der Micah im 2. Teil wieder lebt und im 3. teil haben die Produzenten gesagt, wie es begann (wer der geist ist, wiso er sie verfolgt, was will der geist von ihnen ...) das stimmt ja gar nicht...
hoffentlich ist der 4. Teil mal besser, dann sollen sie enthüllen was das ist und so, weil sonst versteht man den film nicht.
zurück zum ertsen teil: der anfang ist zwar ein bisschen lasch, aber in den nächten ist es dann gruselig. Das ende hat mich soo geschockt, das ich nicht schlafen konnte.
ich mag solche filme, ich fand den gut :)
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NillePille 2011/12/15 03:40:16
Kommentar löschenkann man gucken, kann man aber auch lassen.
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Girly2 2011/12/10 22:49:24
Kommentar löschenSuper Film,super Schauspieler,super Story!!
Absolut geiler horrorfilm!
Sehr viele Schockmomente!!
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Buffalo_Bill 2011/12/08 21:10:43
Kommentar löschenDie drei Punkte gibt es von mir, weil der Film wegen hohen Erwartungen teilweise wenigstens ein bißchen Spannung hervorgerufen hat.
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HauntedSaint 2012/01/08 20:29:10
Antwort löschenPlacebo...
NiboraC 2011/12/01 22:13:04
Kommentar löschenDas erste was mir auffiel waren die schlechten Schauspieler. Ich habe schon viel über den Film gehört und gelesen. Am Anfang war ich total darauf vorbereitet das der Film mich bestimmt schocken würde. Doch nach der ersten viertel Stunde war die Luft raus. Ab dann wusste ich der Film ist nicht sonderlich gruselig & spannend. Eher viel mehr Phasen in denen gar nichts passiert. Gegen Schluss wird es dann doch noch einigermaßen spannend. Das Ende hat mich dann auch positiv überrascht und mich schon etwas geschockt!
SPOILER!!
Witzig fand ich wie Micah den Dämonen noch absichtlich beleidigt und provoziert. Die Stelle nachts wo sie am Bett steht stundenlang schockt auch gut. Aber so gut wie alles war vorhersehbar. Ich hatte immer die Vorahnung das das jetzt passiert und dann war es auch meist so. Was ich mich auch während des Films gefragt habe ist wie können zwei Studenten sich so einen Fernseher leisten :D ??
Als Katie aus dem Bett gezogen wird hab ich mich auch kurz geschockt & wie gesagt beim Ende auch.
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Dridge 2011/12/01 20:56:46
Kommentar löschenIch habe diesen Film erst gestern gesehen und bin immer noch absolut begeistert und auch beeindruckt. Denn mit einer 16er-FSK-Wertung und ganz geringem Budget schafft es der Film gänzlich ohne Gewalt mächtig Grusel zu erzeugen, weil der gesamte Schrecken von der Bildfläche in die Köpfe der Zuschauer verlagert wird.
Der gewöhnungsbedürftige Kamerastil könnte einige Leute ernsthaft anstrengen, mich hat er dagegen richtig angesteckt. Denn dadurch wirkt es wesentlich realer und vor allem bekommt der Zuschauer besonders in den Nachtszenen ähnlich wie die Charaktere ein Gefühl des Gefangenseins im Schlafzimmer, die hierbei gänzlich fehlende Kamerabewegung erzeugt mit ihrer Simplizität extrem viel Gänsehaut.
Dass bei diesem Film Menschen in Tränen ausbrechen, kann ich sogar fast nachvollziehen. Denn vor allem zum Ende hin gab es einige Stellen, die ich derart gruselig fand, dass sich nicht nur eine Gänsehaut an meinem gesamten (!) Körper ausprägte, sondern sogar meine Augen ein wenig feucht wurden – eine Reaktion, die ich wirklich NOCH NIE in diesem Zusammenhang erlebt habe.
(Bonuserinnerung: Ich habe den Film mit Freunden angesehen und die Zuschauerin neben mir hat mich mittendrin einmal DERBE erschreckt. Für Teenies wahrlich ein Must-See!)
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RoosterCogburn 2011/11/26 06:16:33
Kommentar löschenIch bin offen an diesen Low-Budget Film heran gegangen. Mich fasziniert es doch, wenn ein, mit wenigen Mitteln inszenierter Film, das Publikum deratig in seinen Bann zieht dass er so hohe Einspielergebnisse einfährt.
Allerdings kann ich die Begeisterung für diesen Film nicht begreifen. Die Macher haben zwar hier eine Variation der Mockumentary gewählt, die so noch nicht da war. Doch was hier geboten wird, ist an inszenatorischer Langweiligkeit kaum zu überbieten. Es ist kein Spannungsbogen und kein Stilmittel vorhanden, das Atmosphäre schaffen könnte. Die Story, die inhaltlich nicht mehr hergibt als ein Zeitungsartikel, wird hier künstlich aufgeplustert, dass sogar die Zeitangabe als dramaturgisches Mittel missbraucht wird. Wie bescheuert ist denn sowas?
Wer einen solchen Film tatsächlich als 'sehenswert' empfindet, rate ich zu einem von zwei Dingen. ENTWEDER mehr gute Filme gucken um den eigenen Horizont zu erweitern und einen eigenen, wirklichen Filmgeschmack zu entwickeln ODER Hobby zum Beruf machen und in die Security o.ä. einsteigen. Die beobachten sehr viel via Kameraüberwachung. Wenn man sowieso draufsteht ist das doch eine tolle Voraussetzung ^^
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Dridge 2011/12/01 20:57:19
Antwort löschenSuper Kommentar, kritisch ohne beleidigend zu sein! :)
stevenwolff 2011/11/24 11:08:05
Kommentar löschenDon't believe the hype!
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aytacakin 2011/11/20 01:01:53
Kommentar löschenHört auf
Die Filme werden Jahr zu Jahr schlechter
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tjaden 2011/11/13 23:24:43
Kommentar löschenGeschmäcker sind verschieden.
Was Fakt ist, ist , dass Paranormal Aktivity mal eine echte Abwechslung zu anderen Horrorfilmen bietet. Hier wird - zumindest nicht im gesamten Filmverlauf - mit hässlichen Fratzen und Bildern von Leichen gespielt, sondern eine Atmosphäre geschaffen, in der man als Zuschauer immer auf alles gefasst sein muss. Und darin liegt auch der Schlüsselpunkt: Wenn man sich als Zuschauer nicht auf dieses ungewöhnliche Konzept einlassen kann oder will, ist der Film sicher kein Genuss!
Ich persönlich habe mich am Anfang auch schwer getan doch irgendwann kam auch bei mir der Punkt an dem ich einfach nur gepackt wurde.
Und jetzt bin ich mal ehrlich und muss sagen, dass ich zuvor noch nie einen wirklich echten Schreck mit Zusammenzucken, vom Bildschirm Zurückschrecken und allem anderen was dazugehört hatte - jedoch eben nur bis zum Ende von Paranormal Aktivity.
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FordFairlane 2011/11/12 23:43:28
Kommentar löschenEs gibt Fake-Dokumentation die man sich immer wieder gerne ansieht, doch dieser Film ist wirklich in die Hose gegangen. Ich kann die ganzen guten Kritiken zum Film einfach nicht verstehen, denn hier passiert einfach nichts. Das ganze Geschehen ist einfach nicht gruselig und an so einem Geist der sein Unwesen treibt, ist nicht unheimliches dran. Die Darsteller sind nicht gerade das gelbe vom Ei und ja pure Zeitverschwendung.
Wenn ich Geister sehen will, dann rufe ich die Geisterjäger! xD Who you gonna Call!
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Tytus 2011/11/13 13:28:00
Antwort löschenIn einer anderen Sprache gibt es einen passenden Spruch
" Opa abschneiden, Oma zunähen und es hört Zuhause auf zu spucken"
verliert leider etwas in der Übersetzung :D
Kill_Diether 2011/11/09 19:47:54
Kommentar löschenBei Bedrohung oder Verletzung wird üblicherweise die Polizei oder der Krankenwagen gerufen. Das Pärchen kommt nicht auf den Gedanken. Doch die eigensinnige Vorgehensweise der zwei wird recht gut kaschiert. Halbwegs glaubhaft wird das ganze auch durch die relativ gewöhnlichen Bezeihungsdialoge, d.h. keine 0815-Pseudo-Sprüche von der Hollywood-Stange. Klar bleiben einige Zweifel, z.B. womit die beiden ihr luxuriöses Häuschen samt Nobel-Karosse finanzieren, obwohl sie noch zu studieren scheint. Er ist dann wohl Yuppie oder so was.
Respekt gilt dem Projekt, mit so wenig Mitteln, zwei Akteuren, zwei Randfiguren, sehr begrenztem Set, und etwas unbekanntem, eine ganz spezielle Spannung erzeugt zu haben, die mir mehr unter die Haut geht, als die meisten Grusel-, Horror-, Splatterstreifen heutzutage.
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Dridge 2011/12/01 20:58:52
Antwort löschenEr ist Broker.
Kill_Diether 2011/12/02 20:07:25
Antwort löschenJa? Kam das im Film, wenn auch nur kurz, eindeutig rüber? Am Laptop saß er ja öfter, aber arbeiten, Charts checken, hab ich ihn nicht in Erinnerung. Würde aber passen.
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Dridge 2011/12/02 20:20:57
Antwort löschenEs kam sogar sehr eindeutig - der Geistervertreiber fragte die beiden, "was arbeiten Sie?" und darauf antworte die Frau für beide "Ich studiere und Micah ist so eine Art Broker".
Kill_Diether 2011/12/02 21:50:28
Antwort löscheno.k., danke, muss ich überhört haben. Also doch so eine Art Yuppie ;-)
AddictedToIan 2011/11/05 02:01:07
Kommentar löschenSo groß wie der Hype um diesen Film war, konnte ich doch nur enttäuscht sein. Ich habe Gruselfratzen erwartet, ich habe Gänsehaut erwartet, ich habe erwartet, dass man das Vieh wenigstens sieht! Ich habe auch eine Story erwartet, einen Hintergrund, eine plausible Erklärung für alles. Fehlanzeige. "Paranormal Activity" ist nicht nur in der Produktion minimalistisch sondern auch in der Storyline. Die gibt es nämlich gar nicht. Der einzige Sinn und Zweck dieses Films ist, mockumentarytypisch dem zuschauer nicht durch Horrorelemente Angst einzujagen sondern durch die Vorstellung, dass das die eigene selbstgefilmte kleine Geschichte sein könnte. Und ich muss sagen, es klappt in einer gewissen Weise schon. Szenen, die sonst komplett langweilig und nicht mal einen Nieser wert wären, haben mich schon fast zum schreien gebracht. Aber das beschränkt sich auch nur auf die harmloseren Dinge. Als sie aus dem Bett gezogen wurde und schrie wie am Spieß, dachte ich mir einfach: "Ernsthaft?" Das wirkte nicht mehr gruselig und mysteriös sondern total willkürlich. "Paranormal Activity" versucht ganz krampfhaft, extrem gruselig zu sein und schafft es nicht wirklich. Spannend war es auch nur in der Hinsicht, dass man unbedingt wissen wollte, warum das Vieh sie ausgesucht hat und was zur Hölle nochmal es ist! Außer merkwürdigen Fußspuren gab es ja rein gar nichts zu sehen. Die Darsteller sind auch tierisch nervtötend, was dem ganzen nicht unbedingt einen Pluspunkt verschafft. Das ewige "NEEEIn, MICAH BLEIB BEI MIR GEH NICHT WEG"- getue hat nach dem 13. Mal genervt, das Monster hat auch genervt, weil man nichts davon sah, die Kulisse hat genervt, der Nicht-Plot hat genervt. Es war einfach alles sehr, sehr enttäuschend. Nochmal werd ich mir diesen überbewerteten Mist nicht ansehen.
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Kill_Diether 2011/11/09 19:20:11
Antwort löschenDa hast du eindeutig die falschen Erwartungen gehabt, an einen Film, der bekanntermaßen Low Budget, aber aus dieser Kameraperspektive als dramaturgisches Instrument gemacht wurde. Ich habe so was im Stile wie "The Blair Witch Project" erwartet. War aber doch ganz anders.
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