Paranormal Activity - Kritik

US 2007 Laufzeit 87 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 19.11.2009

  • 2 .5

    Ich verstehe den Hype um den Film einfach nicht. Habe mich die ganze Zeit über eher gelangweilt und gleichzeitig auch darüber geärgert, mich für diesen Film entschieden zu haben.
    Es gab höchstens ein, zwei gute Szenen, mehr aber auch nicht.

    • 9

      Aus meiner Sicht ein Meisterwerk, da der Film es schafft, mit einfachsten Mittel sowie einer kreativen Idee der Kameraführung eine unvergleichliche, bedrückende Atmosphäre zu erzeugen, die sich im Verlauf des Filmes und nach jeder verstörenden Nacht, in der der Dämon auftaucht, immer weiter steigert. Das ganze wirkt so realitätsnah, die Dialoge nicht wie geschrieben, sondern als ob sie tatsächlich vom netten Paar von nebenan kommen könnten. Simpel, aber unheimlich gute Inszenierung, obwohl nicht einmal besondesrs viel passiert. Ein verstörender Horrofilm, der einen nicht mehr so schnell loslässt. Ich konnte in der Folgenacht, nachdem ich den Film gesehen hatte, jedenfalls nicht besonders gut schlafen.

      • 9

        Schöner Gruselfilm. Als der damals rauskam, fand ich die Idee genial. Mittlerweile hat ihn eh fast jeder gesehen. Aber diejenigen, die ihn nicht kennen, sollten ihn kennenlernen. Ist schon eine gute Empfehlung, so Nachts auf´m Sofa im Dunkeln. ;-)

        • 6

          Das besondere an dem Film ist, wie er es schafft, mit einfachsten Mitteln eine starke Spannung zu erzeugen. Nicht gefallen haben mir die Figuren. Vor allem der männliche Hauptcharakter hat mich genervt mit seiner besserwisserischen, überheblichen Art. Generell konnte der Film bei mir nicht übermäßig punkten. Ist nicht ganz mit Genre. Das wusste ich aber vorher. Wollte Paranormal Activity aber trotzdem mal sehen. Ist schließlich Kult.

          • 7 .5

            Zunächst mal einige sehr wichtige und unverzichtbare "Guck-Tips" vor weg!
            Diesen Film MUSS man definitiv im Dunkeln schauen, möglichst alleine, oder zu zweit! Dies ist KEIN ("Party"-)Film fürs Heimkino, Chips-Geraschel, Tageslicht, Handygeklingel, "Gegröle" und sonstige Ablenkungen.
            Man sollte sich vollkommen auf den Film konzentrieren, damit er seine ganze Wirkung entfalten kann!

            Nun aber zum Film selbst :

            Micah und Katie, ein glückliches Pärchen, beziehen ein neues Haus, in dem es offensichtlich des Nachts spukt.
            Katie, die in Kindheitstagen bereits schon mal in Kontakt mit paranormalen Begebenheiten kam, wie man später erfährt, ruft einen Parapsychologen zu Hilfe, der ihr sagt das er selbst eher im Bereich "verstorbene Menschen-Geister" bewandert wäre, es sich hier aber wohl eher um einen Dämonen(unmenschliches Wesen) handelt, und rät Ihnen einen anderen Parapsychologen(Dämonologen) aufzusuchen.
            Dieser ist jedoch zur Zeit im Urlaub, und so müssen die Beiden alleine mit diesem "Problem" klarkommen.
            Micah, der eh nicht an Dämonen und Geister glaubt, will die Dinge in die eigenen Hände nehmen, und legt sich fortan mit seiner Handkamera auf die Lauer...und der Grusel nimmt langsam aber sicher seinen Lauf!..

            Den Rest sollte man sich einfach selbst anschauen, unter strenger Berücksichtigung meiner "Guck-Tips"!

            Was man bei diesem Film nicht erwarten sollte:

            Besonders intelligente und tiefgründige Dialoge, explizite Gewaltdarstellungen/Splatter, intensive Charakterzeichnungen, oder sonstiges. Wer auf diese Dinge wartet, wird enttäuscht werden. Soviel steht fest! Und das scheint auch der Grund für die vielen schlechten Kritiken zu dem Film zu sein. Man hört immer wieder Sätze wie: Och, da passiert ja fast nichts..ist total langweilig...unblutig...

            In der Tat passiert auch nicht wirklich viel, ist doch der Film minimalistisch nur auf 1Haus(vor Allem 2 Zimmer) und 2 Hauptdarsteller ausgelegt und läuft zumindest in der Kinoversion nur gute 80Minuten.
            Auch tagsüber beschränkt sich die Handlung auf ein Minimum, Katie missfällt mehr und mehr Micahs Kamera, sie streiten ein wenig, vertragen sich wieder, alles eher unspannend, und auch nicht wirklich immer interessant, aber sobald es Nacht wird, der Zuschauer die beiden Darsteller im Bett liegen sieht, und diverse unangenehme Geräusche zu vernehmen sind, spätestens dann beschleunigt sich der Puls des Zuschauers enorm...

            SPOILER AN
            Eines Nachts steht Katie wie in Trance auf, stellt sich neben das Bett, und man denkt jetzt passiert jeden Moment etwas, aber es tut sich nichts..doch, der Zuschauer blickt auf den unteren Bildrand, sieht den Timer laufen, es vergehen 2 Stunden im Zeitraffer, und Katie steht noch immer neben dem Bett..minimale Mittel=maximale Wirkung!

            In einer anderen Szene wird Katie plötzlich aus dem Bett gerissen, in rasender Geschwindigkeit aus dem Schlafzimmer in Richtung Flur gezerrt, und die Schlafzimmertür knallt zu.
            Davon wird Micah wach, rennt hinterher, und man hört nur übelste Geräusche und panisches Stimmenwirrwarr, sehen kann man so gut wie nichts..
            Auch hier: minimale Mittel=maximale Wirkung!
            SPOILER AUS

            Wer auf Filme wie "Blair Witch Project" steht, genügend Phantasie sein Eigen nennt, und auch etwas mit dem Begriff "Kopfkino" anfangen kann, der sollte unbedingt einen Blick riskieren!

            In diesem Zusammenhang muss man sagen: Manchmal ist weniger einfach mehr!

            Die Schockmomente sind auf den Punkt gebracht, und wirken genauso wie man es sich von einem Gruselfilm erwartet!

            Beide Hauptdarsteller bringen dem Zuschauer Angst, Panik, und Hilflosigkeit glaubhaft und intensiv rüber!

            Fazit: Es muss nicht immer Hektoliterweise Blut verspritzt und alle 13 Filmminuten ein Tabu gebrochen werden, um den Zuschauer zu schocken!
            Wer sich also mal wieder richtig gruseln möchte, ist mit diesem Film bestens bedient!

            Daher gibt es von mir gute 7,5/10 Grusel-Punkte!

            Bemerkung: Es gibt mindestens 3 verschiedene Film-Enden! Ich habe das Kino Ende gesehen, und halte dieses auch für das Beste, gerade da man nun weiß, es gibt bereits weitere Teile der "Paranormal Activity"-Reihe!

            *SPOILER*
            In beiden anderen Enden(Festival/Unrated) überlebt Katie die Dämonen-Attacken nicht! Und so ergibt sich bei Teil 2 und 3 ein Logikloch!
            Am unlogischsten erscheint mir das "Unrated-Ende", denn dort tötet sich Katie am Ende selbst. Wozu aber hat der Dämon alles darangesetzt von Katie Besitz zu ergreifen, um Sie dann sich selbst töten zu lassen?
            Ich würde daher ganz klar das Kino-Ende bevorzugen!

            • 8 .5
              moviesforlife 26.12.2014, 16:29 Geändert 26.12.2014, 16:38

              Was Horror ist, ist ja Definitionssache, aber meiner Meinung nach ist Horrorfilm nicht gleich Gruselfilm. Zu viele Horrorfilme gibt es, die nicht gruselig sind (und zwar nicht, weil der Film schlecht ist, sondern weil er einfach nicht dafür ausgelegt wurde, gruselig zu sein). Man denke nur an so geile Horrorfilme, wie "Scream" oder "Silent Hill". Die sind zwar absolut genial, aber gruselig...nööö!
              Splatterfilme zum Beispiel sind teilweise auch sehr gut, aber entsteht Grusel und Angst, wenn man sieht, wie Leute auf unglaublich brutale Weiße umgebracht werden? Bei mir nicht. Ich mag und respektiere Filme, wie "Tanz der Teufel", aber kann man sowas "Gruselfilm" nennen? NEIN!!!
              Aber zum Glück gibt es im Genre ja noch Filme, wie "Paranormal Activity".
              Viele Leute sagen, der Film sei überbewertet und begründen dies meist mit dem gleichen Argument: "Mann ey, voll langweilig, da passiert gar nichts!"
              Naja, wenn du Gewalt und kübelweiße spritzendes Blut sehen willst, dann schau dir nicht "Paranormal Activity" an. Denn hier ist die Bedrohung kein Monster/Killer/Psychopath. Hier ist die Bedrohung unsichtbar aber allgegenwärtig.
              Und das ist es, was den Reiz an diesem Film ausmacht.
              "Paranormal Activity" ist besonders. Das ganze ist im Wackelkamera-Stil (wie in "Blairwitch Projekt") gefilmt. Das funktioniert sehr gut, nervt kein bisschen und bringt dich viel näher an die Hauptpersonen ran.
              Die Schauspieler machen ihre Sache gut (vor allem Kathie ist hot).
              Das Setting beschränkt sich auf ein einziges Haus, was aber dieses klaustrophobische Gefühl noch verstärkt und für Atmosphäre sorgt.

              Was den Gruselfaktor angeht fasse ich mal alles ganz allgemein folgendermaßen zusammen:

              -immer wenn Nachts die Uhr von Zeitraffer auf Normalzeit umschaltet beginnt man, nervös zu werden
              -die Angst vor dem, was als nächstes passiert wird immer größer -von Nacht zu Nacht wird man immer nervöser und paranoider, genau wie die Hauptpersonen
              -im verlauf des Films wird man ängstlich, fast panisch, sieht überall den Dämon und zuckt bei jedem Geräusch zusamme
              -wenn schließlich mal wirklich was passiert, bekommt man einen Herzinfarkt

              Also eine super Atmosphäre, mega-gruselig ohne große Spezialeffekte.
              Aber das Beste kommt erst noch: das Ende. Das hat mich total umgehauen, da ich damals als Filmneuling einfach nicht darauf vorbereitet war. Als dieser grauenvolle Jumpscare kam...Herzstillstand. Und als der Film dann vorbei war saß ich noch 5 minuten in meinem Sessel und wollte mich nicht bewegen, aus Angst vor dem Dämon. Denn das ist das Faszinierende an dem Film: mann nimt den Horror mit; mit nach Hause...
              Ich konnte in dieser Nacht dann nicht mehr schlafen und auch an den nächsten Tagen musste ich immer wieder an den Film denken.
              Also, lange Rede kurzer Sinn: ein sehr gruseliger Horrorfilm ohne Blut und Spezialeffekte. Wahrscheinlich sogar der gruseligste, den es momentan gibt.
              Der Film geht einfach auf die Psyche und das Ende ist total verstörend.
              Dieser Film ist nichts für schwache Nerven und man sollte ihn am besten alleine und im Dunkeln genießen. Sehr gut!

              PS: Teil 2 und 3 sind auch empfehlenswert, wenn auch ein gaaaaanz kleines
              bisschen schlechter.

              • 7
                steffi.deffdeff 21.12.2014, 23:04 Geändert 21.12.2014, 23:04

                Eigentlich schade.
                Ich glaube ich hätte den Film besser bewertet, hätte ich nicht ein paar Spoiler abbekommen und ihn nicht mit einer Bande aufgeregter Hühner geguckt.

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                • 7

                  Trotz eher billigem Setting und lediglich mittelmäßigen Schauspielleistungen schafft es dieser Film nach bewährten "found footage"-Prinzip eine angenehme Gruselstimmung aufzubauen. Die ist zwar nicht frei von Klischees, schockiert am Ende dafür ordentlich, wenn auch mit Effekthascherei.

                  • 8 .5

                    Die Macher dieser Reihe schaffens, alles ruhig zu halten, den es gab kein "Bang" und scho steht da wer. Am Ende des Films war ich total fertig mit den Nerven. Lässt sich Zeit um spannung aufzubauen und das Finale hats mit dann "besorgt". Ich glaub ich sollte meine Kamera aus dem Fenster werfen und nie ein Ouja Brett anfassen. Atmosphärisch einfach extrem dicht und sehr authentisch gespielt. Ein Werk das man so schnell nicht wieder vergisst.

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                    • 8 .5

                      Nach diesem Film hatte ich bestimmt ein halbes Jahr ernsthafte Einschlafprobleme! Der Film hat den Sinn und Zweck seiner Entstehung bei mir also wunderbar erfüllt ^.^

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                      • 7

                        “Paranormal Activity” ist ein solider Horrorfilm. Auch wenn oft in den nächtlichen Aufnahmen nichts passiert, ist es genau dieses Nichts, was die Spannung des Films ausmacht und wenn dann eine Tür einfach so zufällt ist der Schock natürlich groß.

                        Dennoch konnte mich der Film mich nur bedingt überzeugen und zwar, weil ich einfach schon zu viele Horrorfilme gesehen habe. Bis auf den finalen Scare waren die Ereignisse für mich doch arg vorhersehbar, während meine Mitseherin doch einige Male von den Schockefekten überrascht wurde und mir ihre Fingernägel in den Arm gerammt hat.

                        Insofern funktioniert der Film zumindest für eine Zielgruppe, die nicht ständig Horrorfilme schaut und auch Menschen wie ich, die wirklich viel Material aus dem Genre sehen fühlen sich nicht gelangweilt. Vor allem die Art und Weise wie der Film seine Story erzählt sorgt dafür, dass man den Film bis zum Ende schauen will, ist diese Art des Filmens doch immer noch eine völlig andere, als die typische Hollywooddrehart. Auch das manche Szenen etwas improvisiert wirken und man manchmal das Gefühl hat, dass der Regisseur seinen Darstellern nicht verraten hat welcher Scare in der folgenden Szene zum Einsatz kommt werten den Film auf, da so die Angst für mich ein wenig echter wirkt.

                        • 8 .5

                          Wenn man sich die Horrorfilme der letzten Jahre so anschaut, so erkennt man diverse Muster, die sich durch die besagten Filme ziehen. Jump Scares ohne Ende, zahlreiche Klischees oder immer gleiche Ausgangslagen lassen den Eindruck erwecken, man würde immer und immer wieder den gleichen Film sehen. Ich persönlich liebe Horrorfilme eigentlich und finde es eben sehr schade, dass dieses Genre eine solche Entwicklung eingeschlagen hat. Einer der Filme, die sicherlich ihren Beitrag dazugeleistet haben, ist PARANORMAL ACTIVITY.

                          Prägend war dieser Film auf jeden Fall, schließlich werden ja diverse Horrorfilme mit "Von den Machern von Paranormal Activity" beworben und der Found Footage-Stil ist auch ganz groß geworden, nach diesem Film hier (sicher, ausschlaggebend war sicherlich THE BLAIR WITCH PROJECT, aber dieser hier wird seinen Teil auch getan haben).

                          Genug der Vorrede - erinnern wir uns einige Jahre zurück: mein Kumpel und ich, beide auf der ständigen Suche nach dem nächsten brutalen Horrorfilm mit Blut, Eingeweiden, abgetrennten Körperteilen und Serienkillern, sind auf PARANORMAL ACTIVITY gestoßen, es hieß er sei hart, gruselig und etwas ganz anderes, als alles, was es bisher gab. An einem Abend, haben wir, in der richtigen Atmosphäre (also alles war dunkel), diesem Film eine Chance gegeben, wir wollten wissen, ob er wirklich so gruselig ist, wie alle behaupten. Und auch wenn das sicherlich viele nicht nachvollziehen können, aber so viel Angst hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt und auch seit dem, bei einem Film, nie wieder. Wir beide haben den Großteil der Nacht nicht geschlafen, das mussten wir erstmal verdauen. Tage lang konnte ich nicht problemlos einschlafen.

                          Das war die Erstsichtung, inzwischen sind natürlich Jahre vergangen, ich bin älter geworden, habe ihn nun zum dritten Mal gesehen und natürlich keinerlei Angst mehr. Aber trotzdem finde ich nach wie vor, ist PARANORMAL ACTIVITY einer der besten und vor allem interessantesten Horrorfilme der letzten Jahre. Denn er schafft wirklich mal das, was ich eben als wirklich gruselig empfinde - nicht zu viel zu verraten, nicht zu viel vorweg zu nehmen und eben auch ganz ohne abgedrehte Mordgeschichten, gewaltige Anwesen oder sichtbare Gespenster und Monster, die Angst zu generieren. Hier wird stets nur gemutmaßt, man sieht das Böse nie, man weiß, dass da was ist - was, sieht man nicht. Man weiß nicht wie dies alles geschieht, was passiert, rational kann man das nicht erklären, es muss irgendetwas Übernatürliches sein, aber was? All solche Fragen kann sich der Zuschauer stellen, er selbst kann versuchen sich einen Reim auf das Gesehene zu machen. Eine Antwort wird er nicht finden, die gibt es wohlmöglich gar nicht (vor allem auf das Ende), das Kopfkino wird angeregt. Eben nicht zu wissen, wie, was, wie geht es aus, eben das ist das Gruselige hier ran. Ebenso toll finde ich die Situation gewählt. Oft ist es doch bei Horrorfilmen so, dass man sich in die Situation nicht hineinversetzen kann, weil es irgendwelche Villen sind, wo ein Vater seine komplette Familie ermordet hat - hier ist es eine Alltagssituation, denn hier ist es das Leben selbst. Es ist der Alltag eines jeden Menschen, das macht das Ganze authentischer, realistischer und vorstellbarer. Das soll nicht bedeuten, dass das hier Gezeigte wirklich vorstellbar ist, es ist nur wesentlich realistischer, als in zahlreichen anderen Horrorfilmen.

                          Der Found Footage-Stil, ist meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung, sicherlich, einiges bleibt fraglich (also, wieso man diese Situation nun gerade filmt), aber ich finde es hier noch ganz okay und nicht all zu übertrieben konstruiert. Im Endeffekt finde ich, ist PARANORMAL ACTIVITY allgemein vom Aufbau her nie zu gewollt, nie zu übertrieben, sondern stets nachvollziehbar und gelungen. Es geht langsam los, es steigert sich minimal und letzten Endes ist auch das Resultat nicht all zu gewaltig, nur im Rahmen des Gezeigten ein würdiges Finale.

                          PARANORMAL ACTIVITY mag eine Welle von Horrorfilmen losgetreten haben, die nicht hätte sein müssen. Ich kann auch absolut verstehen, wenn man mit diesem Film hier nichts anfangen kann, wenn das langweilig ist, wenn das absolut nicht gruselig ist. Man sollte sich eben schon irgendwie auf den Film einlassen können und sich selbst in die Situation hineinversetzen können, wer das nicht kann oder nicht will der, das ist klar, wird hier auch enttäuscht sein. Ich für meinen Teil verdanke dem Film eine der einflussreichsten Filmerfahrungen meines Lebens, sehe ihn immer wieder gerne und halte ihn, wie gesagt, für einen der besten Filme seines Genres.

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                          • 7 .5

                            Auch wenn der Wertikaner und ich es erst ab Morgen so richtig halloweenmäßig knallen lassen, gibt es von mir nebenbei immer wieder ein paar Halloweenempfehlungen meinerseits, der aufmerksame Leser hat es schon gemerkt und nun komme ich mal zu einem nicht allzu alten, aber dennoch recht wirksamen Genrevertreter. Diesmal geht es jedoch nicht um charmante Creeps oder den witzigen Angriff von Werwölfen auf Jungfrauen, sondern um einen deutlich ernsteren und atmosphärischeren Film.

                            Es ist dunkel, die beiden Hauptcharaktere liegen friedlich in ihrem Bett.
                            Nur die vorher darauf ausgerichtete Handkamera filmt sie.
                            Sie zeigt die Uhrzeit an und man weiß, dass gleich irgendetwas passieren wird.
                            Und genau damit arbeitet der Film, dass man weiß was auf einen zukommt und man deswegen eine gewisse Anspannung verspürt.
                            Das ist nicht nur von der Grundidee her genial, sondern wirkt ebenso über die komplette Lauflänge hinweg

                            Simpel und dennoch sehr wirksam, dafür steht Paranormal Activity.
                            Der Found Footage Look steht dem Film gut, die Charaktere wirken nicht unbedingt sympathisch, aber dennoch kann man mit ihnen mitfühlen und Mitleid empfinden.
                            Zugegebenermaßen braucht der Film anfangs etwas bis er endlich in die Gänge kommt, aber von dort an gewinnt der Streifen schnell an Tempo und entwickelt sich zu einem der wirksamsten Horrorfilme der letzten Jahre.
                            Man kommt hier komplett ohne Blut aus, es sind vielmehr die kleinen und auch deutlich fieseren Schockmomente, die Paranormal Activity ausmachen.
                            Es ist wirklich faszinierend was man hier mit sehr geringem Budget von gerade einmal 15.000 Dollar, wenigen Darstellern und einer Handkamera gemacht hat.
                            Paranormal Activity ist das, was jeder hätte machen können, aber nie jemand gemacht hat.
                            Der Film revolutionierte zwar nicht das Genre, denn da gab es einige Filme, die ihm mit dem Found Footage-Stil zuvorkamen, denn ist er meiner Meinung nach einer der ersten gelungenen Filme aus dieser Sparte.
                            Das gruselige Ende gipfelt zwar nicht noch das fiese Horrorspektakel, fällt aber dennoch nicht ab.
                            Wir werden über die komplette Lauflänge regelrecht gejagt und werden dann mit einem konsequenten Ende zum Durchatmen vom Horrortrip befreit.

                            Wer Paranormal Acitvity nicht kennt, der könnte den ja durchaus mal in seinen Halloweenabend einplanen.
                            Gerade mit ein paar Kumpels und dann noch nachts,wenn alles abgedunkelt ist, funktioniert der echt gut.

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                            • 7

                              Ein guter Einstieg in die Reihe, mal was ganz neues außer bei the blair witch projekt gabs sowas eigentlich noch nicht.Schockt ziemlich da man nie weiß was passieren wird und man sich sehr gut in die Personen einfühlen kann. Trotzdem gefallen mir die Nachfolger mehr, da man auch mehr Hintergrund story erfährt.

                              • 7 .5

                                Fernseher auf extra laut und achtet auf das Rauschen! Zwar nur wenige wirklich gruselige Szenen, aber diese schlagen umso mehr ein! Low Budget Horror vom Feinsten!

                                • 7

                                  Meiner Meinung nach ein Film den man gesehen haben muss.
                                  Allerdings würde ich dann doch eher den dritten zuerst gucken, dann den zweiten und als letztes den ersten.
                                  Wer die Reihe komplett gesehen hat weiß warum

                                  • 7

                                    Ein Freund hat mir den Film geliehen. Wochenlang lag er unbeachtet rum. Es war eine Mittwochsnacht. Konnte absolut nicht einschlafen, was sehr unangenhem war, da ich am nächsten Tag wie immer im Büro arbeiten musste. Ausgerechnet gegen 3.00 Uhr morgens, hab ich den Film eingelegt.....Spätestens als Kathy im Zeitraffer stundenlang vor dem Bett ihres Freundes stand, lief es mir eiskalt den Rücken herunter. Suptiler Grusel für Leute mit Phantasie. Ja, I was afraid (lacht mich ruhig aus)......

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                                    • 7

                                      Das Ende hat mich zum Gruseln gebracht, der rest war ganz Ok.

                                      • 1

                                        Ich kann einfach nicht verstehen, weshalb man bei diesem Film Angst bekommen kann. Der Film ist so langweilig. Man muss wirklich den kompletten Film abwarten, ob was spannendes geschweige denn gruseliges geschieht.
                                        Für mich total unverständlich, weshalb ausgerechnet dieser "Horror-streifen", in dem mal ab und zu eine Tür aufgeht und eine Bettdecke weggezogen wird, so über bewertet ist.
                                        Schade, da ich mir sehr viel mehr erhofft habe.

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                                          Nach 7 jahren bewerte ich mal den Film,
                                          Hatte damals einen extremen Hype und wurde sehr oft mit Blair witch project verglichen.

                                          Ich habe den Film erst 2009 gesehen als der 2. Film rauskamm, Die werbung lief immer bei Mtv und deshalb dachte ich es wäre wirklich ein Film von Mtv ;)

                                          obwohl der Film wie alle anderen Teile erst am Ende so richtig in Fahrt kommt haben mich schon kleine Dinge erschreckt.

                                          Ich konnte ehrlich gesagt nach dem Film 2 Tage nicht richtig einschlafen und musste ganze zeit darauf achten ob sich nicht villeicht Etwas bewegt.

                                          • 10

                                            ich liebe diese teile *____________* ich liebe es

                                            • 8

                                              Gruselig und spannend..

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                                              • 6

                                                Ah doch der erste Teil war auf jeden ansehnlich und sollte man irgendwann auch mal gesehen haben.

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                                                • 6 .5

                                                  Könnte Spoiler enthalten
                                                  Mich überrascht wie einfach der Film aufgebaut ist, 2 Hauptcharaktere, eine Freundin die eigentlich kaum vorkommt und dann noch ein oder zwei Typen die kurz zu Besuch kommen. Das Drehbuch hätte auch ein Kind schreiben können, hier und da bewegt sich eine Tür und dann wackelt wieder eine Lampe. Aber obwohl alles so einfach aufgebaut ist, (ich weiß der Film ist alt) ist es einmal etwas anderes und der Schluss war echt nicht ohne.
                                                  Hätte der Film dadurch geendet, dass ein Exorzist kommt und den Demon verschwinden lässt, wäre der Film bei weitem nicht so toll.
                                                  Doch leider war der Anfang und der Mittelteil etwas schleppend.

                                                  Wichtiger Hinsweis: Paranormal Activity ist nicht dazu gedacht, dass man ihn sich bei Tageslicht oder in Gruppen ansieht. Alleine in einem dunklen Zimmer ist er perfekt!

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                                                  • 7

                                                    Anfangs war ich skeptisch, fast schon gelangweilt - was aber dadurch, dass Micah sich selbst darüber lustig machte, wieder relativiert wurde - doch mit zunhemendem Fortschritt des Films, schafft er es durchaus stellenweise zu gruseln.
                                                    Was ich normalerweise in solchen Filmen bemängele, nämlich die Kameraführung, finde ich hier ausnahmsweise mal sehr passend. Es spielt in einem ganz normalen Haushalt und könnte durch jeden von uns ausgetauscht werden, es erweckt das Gefühl eines Homevideos und erzeugt dadurch eine gewisse Nähe zum Zuschauer. Und dann passieren solche Dinge, die man sich bei sich zuhause gar nicht vorstellen will aber durch die Machart doch irgendwie muss. Spätestens, wenn man sich selbst erwischt, wie man nachts auf kleinere Geräusche achtet, weiß man, dass der Film seine Wirkung erzielt hat. Das klassische "based on a true story" verschlimmert die Sache überraschenderweise noch ein Stück (zumindest bei mir).

                                                    Kurz und knapp: der Film hält, was er verspricht, nicht mehr und nicht weniger. Zum einmaligen Gucken ist er durchaus geeignet, aber bei einer Wiederholung würde mit Sicherheit gähnende Langeweile auftauchen.