Paris, Paris - Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück
Faubourgh 36 (2008), FR/CZ/DE Laufzeit 121 Minuten, FSK 6, Musikfilm, Kinostart 27.11.2008
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Keine
von Christophe Barratier, mit Clovis Cornillac und Gérard Jugnot
1936, Frühling in einem nördlichen Pariser Arbeiterviertel. Auf einer Anhöhe gelegen mit Blick über ganz Paris, besteht das Viertel aus ein paar Läden, schiefen Häusern, Straßen mit Kopfsteinpflaster und mitten drin das alte Musical-Theater “Chansonia”. Der ganze Bezirk feiert den triumphalen Wahlsieg der Front Populaire-Regierung. Nur den drei Freunden Pigoil (Gérard Jugnot), Milou (Clovis Cornillac) und Jacky (Kad Merad) ist nicht so recht zum Feiern zumute. Es ist kaum vier Monate her, dass die “Chansonia” geschlossen wurde und dadurch alle drei arbeitslos wurden. Sie brauchen dringend Arbeit, besonders Pigoil. Ihm ist das Sozialamt auf den Fersen und droht ihm das Sorgerecht für seinen 12-jährigen Sohn Jojo (Maxence Perrin) zu entziehen. Und während Hitzkopf und Schürzenjäger Milou sich zum Sprachrohr allerlei politischer Forderungen macht und sich in den Kopf gesetzt hat, die Welt zu retten, träumt Jacky vergeblich davon, ein Star zu werden. Die drei beschließen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und hecken einen verwegenen Plan aus: Sie besetzen die “Chansonia” mit dem Ziel einen Musical-Hit auf die Beine zu stellen, um mit dem Gewinn das alte Theater zu kaufen. Doch kommt ihnen nicht nur ihre Unerfahrenheit in die Quere, sondern auch der lichtscheue Gangster und Besitzer der “Chansonia”. Und als zu guter Letzt die mysteriöse junge Sängerin Douce auf der Bildfläche erscheint, gerät ihr Plan vollends durcheinander…
Handlung
AngeklagterIn einem Polizeikommissariat in Paris im Sommer 1936 sitzt Herr Pigoil (Gérard Jugnot). Der Bühnenarbeiter des Musiktheaters “Chansonia” im Arbeiterviertel Faubourg ist des Mordes angeklagt. Eine Tat, die sich der Inspektor nicht erklären kann, und so läßt er den Gefangenen von seiner vermeintlichen Tat erzählen.
Das ChansoniaEinige Monate zuvor am Silversterabend im Jahr 1935: Im “Chansonia” ruft…
1936, Frühling in einem nördlichen Pariser Arbeiterviertel. Auf einer Anhöhe gelegen mit Blick über ganz Paris, besteht das Viertel aus ein paar Läden, schiefen Häusern, Straßen mit Kopfsteinpflaster und mitten drin das alte Musical-Theater “Chansonia”. Der ganze Bezirk feiert den triumphalen Wahlsieg der Front Populaire-Regierung. Nur den drei Freunden Pigoil (Gérard Jugnot), Milou (Clovis Cornillac) und Jacky (Kad Merad) ist nicht so recht zum Feiern zumute. Es ist kaum vier Monate her, dass die “Chansonia” geschlossen wurde und dadurch alle drei arbeitslos wurden. Sie brauchen dringend Arbeit, besonders Pigoil. Ihm ist das Sozialamt auf den Fersen und droht ihm das Sorgerecht für seinen 12-jährigen Sohn Jojo (Maxence Perrin) zu entziehen. Und während Hitzkopf und Schürzenjäger Milou sich zum Sprachrohr allerlei politischer Forderungen macht und sich in den Kopf gesetzt hat, die Welt zu retten, träumt Jacky vergeblich davon, ein Star zu werden. Die drei beschließen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und hecken einen verwegenen Plan aus: Sie besetzen die “Chansonia” mit dem Ziel einen Musical-Hit auf die Beine zu stellen, um mit dem Gewinn das alte Theater zu kaufen. Doch kommt ihnen nicht nur ihre Unerfahrenheit in die Quere, sondern auch der lichtscheue Gangster und Besitzer der “Chansonia”. Und als zu guter Letzt die mysteriöse junge Sängerin Douce auf der Bildfläche erscheint, gerät ihr Plan vollends durcheinander…
Handlung
AngeklagterIn einem Polizeikommissariat in Paris im Sommer 1936 sitzt Herr Pigoil (Gérard Jugnot). Der Bühnenarbeiter des Musiktheaters “Chansonia” im Arbeiterviertel Faubourg ist des Mordes angeklagt. Eine Tat, die sich der Inspektor nicht erklären kann, und so läßt er den Gefangenen von seiner vermeintlichen Tat erzählen.
Das ChansoniaEinige Monate zuvor am Silversterabend im Jahr 1935: Im “Chansonia” ruft gerade der Beleuchter Milou (Clovis Cornillac), ein überzeugter Kommunist, die Belegschaft zum Generalstreik auf, da muss Pigoil erfahren, dass ihn seine Frau wegen einem Sänger verlassen wird. Dazu kommt, dass der neue Besitzer des Theaters das Haus schließen möchte, was kurze Zeit darauf passiert.
HoffnungDoch schon im folgenden Frühjahr kommt dem ehemaligen Ensemble eine Idee. Sie wollen das Haus neu eröffnen. In Eigenregie und ohne Bezahlung. Star des Theaters soll der Komiker Jacky sein, der sich selbst für einen aussergewöhnlichen Imitator und Komiker hält. Alle sind begeistert von der Idee. Nur einer fehlt. Pigoil. Verlassen von seiner Frau, hat ihn der Lebensmut verlassen. Zu allem Unglück hat sie auch seinen geliebten Sohn Jojo mitgenommen. Alle Versuche ihn zu sehen, oder zu schreiben sind gescheitert: Pigoil ist am Ende und verzweifelt. Doch als ihm ein Jugendamt-Inspektor Hoffnungen macht und ihm rät, einen Job anzunehmen, ist Pigoil Feuer und Flamme für das Projekt.
Auf und AbÜberraschend stimmt auch der hinterhältige Besitzer Galapiat ( Bernard-Pierre Donnadieu ) den Plänen der Theatertruppe zu. Nicht ohne Eigennutz, er will Geld aus dem Engagement der Truppe schlagen und ist auch an der jungen Sängerin Douce (Nora Arnezeder) interessiert. Am Premierenabend ist Douce der Star, Jacky scheitert hingegen mit seiner erbärmlichen Imitation. Aber der Erfolg ist nicht von langer Dauer. Douce verläßt traurig das Theater für ein besseres Engagement, und die Show ist ohne sie kaum der Rede wert. Wieder ist Pigoil am Boden zerstört und will sich schließlich sogar umbringen. Doch da tritt der geheimnissvolle Monsieur Radio (Pierre Richard) auf den Plan. Ihn verbindet ein Geheimniss mit Douce und auch die mittlerweile zerstrittene Theatertruppe bemüht sich ein letztes Mal, den Traum vom eigenen Theater wahr werden zu lassen. Der Abend gelingt und endet doch in einem tödlichen Drama – für den hinterhältigen Galapiat.
Wissenswertes
Der Film wurde im July 2007 in Prag (Tschechische Rebublik) gedreht.
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de
Rezension auf kinofilme.worldpress.com
Produktionsnotizen auf www.auf-der-buehne.de
Trailersammlung auf movie-maze.de
Rezension auf filmblog.ch
Rezension von Beatrice behn auf kino-zeit.de
Rezension auf kino.de
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Cast & Crew
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Christophe Barratier
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Clovis Cornillac
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Gérard Jugnot
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Kad Merad
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Pierre Richard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Monsieur TSF
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Maxence Perrin
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Bernard-Pierre Donnadieu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Galapiat
Regie
Schauspieler
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François Morel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Célestin
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Nora Arnezeder
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Élisabeth Vitali
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Pierre Philippe
-
Julien Rappeneau
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Christophe Barratier
- Genre
- Musikfilm
- Ort
- Paris
- Handlung
- Bankrott, Bühne, Drittes Reich, Inszenierung, Kommunist, Musik, Musiker, Schließung, Theater, Theatergruppe, Theaterregisseur, Tournee, Unterhaltungsmusik
- Stimmung
- Entspannt
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Paris, Paris - Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück
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Kritiken (3) — Film: Paris, Paris - Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenEin wunderbarer französischer Film über eine tolle Epoche des Chansons. Die Story wird recht simpel gehalten und strotzt vor lauter Klischees, darüber konnte ich aber aufgrund der sympatischen Charaktere und der großartigen Musik (der Song "Loin de Paname" war verdienterweise für den Oscar nominiert) hinwegschauen. Die Atmosphäre und Settings wirken sehr authentisch und gaben mir einen traumhaften Einblick in das Paris der 30er Jahre. Diesen Film sollte man also definitiv gesehen haben: Ich fieberte mit den Charakteren in einem Zustand zwischen lachend und weinend, wurde sehr gut unterhalten und habe das Kino in einem Glückszustand verlassen. Dazu muss gesagt werden, dass ich den Film in Frankreich angeschaut habe und ihn ausschließlich in Original empfehle.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenFrankreichs Metropole an der Seine ist auch eine Kinohauptstadt. Paris bot Kulisse für Filme wie "Belle de jour", "Der letzte Tango" oder "La Boum", war Dreh- und Angelpunkt von Amélies fabelhafter Welt und ist nun Schauplatz von Christophe Barratiers französischer Variante des Pop-Art-Musicals "Moulin Rouge".
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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Kommentar löschenParis, Paris ist eine gekonnte Schmonzette, die den Zuschauer auch deshalb nicht fordert, weil Barratier so viel Herz auf den rechten Fleck setzt, dass er seine Protagonisten unmöglich um ihren Einsatz bringen kann. Den finalen Erfolg des Chansonia besorgen die Lieder von Max, die in Münchhausen’scher Selbsterrettung die Sorgen und Wünschen der Akteure und Zuschauer als beschwingte Wunschbilder reproduzieren. Puppenstubenhaft rieselt der Schnee, und die Dachkammern sind so pittoresk, wie kein Amerikaner sie sich besser erträumen könnte. Zwar bringt eine Gewalttat Pigoil ins Gefängnis, was aber den Vorteil hat, dass die womöglich problematischen Jahre der Kollaboration ausgespart bleiben. Immerhin, und das unterscheidet den französischen vom deutschen Heimatfilm, verschwindet ansonsten die Politik nicht aus der »Heilen Welt«. Sie wird, wenn auch sehr harmonisch, integriert.
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Kommentare (3) — Film: Paris, Paris - Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück
Kommentar schreibenLorion42 2011/11/20 13:58:28
Kommentar löschenWem sowohl "Die Kinder des Monsieur Mathieu" als auch "Moulin Rouge" gefallen haben, wird sich hier gleich wohlfühlen. Dass der Film niemals wirklich in die Tiefe geht, verzeiht man ihm auf Grund seiner markelosen Inszenierung gerne.
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8martin 2011/11/07 19:19:39
Kommentar löschenDie Geschichte eines Varieté Theaters aus den 30er Jahren zu erzählen liegt nicht gerade im Trend der Zeit. Doch Regisseur Christophe Barratier hat noch zahlreiche Nebenhandlungen eingebaut. Klar, es geht um viel Musik und Chansons, aber auch noch um Streik, Arbeitskampf, Gewerkschaft und die rote Revolution. In dieser tollen Ensemble Leistung schält sich ganz allmählich dann ein Vater-Sohn Drama und eine Love Story heraus. Natürlich ist Gérard-M. Mathieu-Jugnot die alles tragende Figur. An seiner Seite eine Reihe anderer Prominenter wie Pierre Richard. Und es gibt viel Glamour, Glitzer und Tra la la. Aber jedes Mal wenn die Handlung mit etwas zuviel Pathos daherkommt und bevor der Zuckerguss die Oberhand gewinnt, schlägt die Realität z. B. in Form des faschistoiden Kapitalisten blutig zu. Dem muss man natürlich mit einem Mord entgegentreten. So geht das Ganze dann in Richtung Märchen. Ganz unterhaltsam, aber ohne großen Anspruch.
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FutureInstitute 2008/12/07 11:09:19
Kommentar löschennice fine story of success
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