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Parkour
Parkour (2009), DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Drama, Sportfilm, Kinostart 11.03.2010
6.5
Kritiker
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von Marc Rensing, mit Christoph Letkowski und Nora von Waldstätten
Mittzwanziger Richie ist Gerüstbauer und führt mit der jüngeren Hannah eine glückliche Beziehung. Am liebsten aber absolviert er mit seinen beiden Kumpels Nonne und Paule Parkour-Läufe über urbane Industriebrachen. Was er an sportlichen Hürden spielerisch nimmt, daran scheitert er im Leben. Rasend eifersüchtig auf Nonne, der Hannah für ihre Abiprüfung Nachhilfestunden gibt, steigert er sich in einen aggressiven Wahn hinein, der sein aussichtsreiches Leben – Karriere und Beziehung – drastisch ruiniert.
Mehr Bilder (21) und Videos (3) zu Parkour
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Parkour
- Genre
- Drama, Sportfilm
- Handlung
- Bauarbeiter, Mann-Frau-Beziehung, Parkour, Polizei, Schulden, Sturz
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Spannend
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Kritiken (2) — Film: Parkour
Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenHandlung, Charaktere und Milieu sind einigermaßen gut ausgesucht, das Spiel der sechs Akteure ergibt ein natürliches Bild. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf Richies Verfassung. Langsam verdunkelt die extreme Eifersucht sein Leben. Dieser schleichende Krankheitsprozess wird glaubwürdig geschildert – bis um Nullpunkt. Christoph Letkowski spielt diesen durch Krankheit belasteten Richie erstaunlich gut. Lob verdient zudem Georg Friedrich als Janko (auch wenn er leicht chargiert). Vorübergehender Einbruch einer psychotischen Veränderung im Leben eines sympathischen und sportlichen jungen Mannes. Kein großes oder neues Thema, aber eine flotte Machart.
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Tim Geyer: critic.de
Kommentar löschenAnders als der Titel vermuten lässt, legt der Regisseur Marc Rensing sein Debüt Parkour nicht als Sportfilm an, sondern bettet im Umfeld der Trendsportart ein Psychodrama ein. Und so wirken auch die Parkourszenen nicht ganz so dynamisch und ausgefeilt wie etwa in der bekannten Verfolgungsszene aus Ghettogangz – Die Hölle vor Paris, der Le Parkour aus dem Untergrund in den Mainstream von Musikvideos und James Bond hievte. Dieser Entwicklung verschließt sich Parkour einerseits durch den im Vergleich zurückhaltenden Soundtrack und versucht doch andererseits das trendige Element von Le Parkour als Vehikel zu nutzen. [...] Den „Flow“ des Parkour, also möglichst geschmeidige und fließende Bewegungsabläufe, zu erreichen, ist in anderer Form auch eine Herausforderung mit der sich jeder Film konfrontiert sieht. Mehr als andere Produktionen macht sich Parkour diese Aufgabe zum Leitkonzept und nimmt sich damit ein Hindernis vor, das er am Ende doch nicht überwinden kann.
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Kommentare (12) — Film: Parkour
RoosterCogburn Wed, 13 Mar 2013 09:23:07 -0000
Kommentar löschenAuch wenn der Begriff "Parkour" einerseits die Trend-Sportart bezeichnet, so geht es hier wohl mehr darum die Hindernisse des Lebens zu überwinden. Das als Aufhänger der Protagonist Richie dann auch noch Parkour betreibt, kann man hier mehr als "MacGuffin" verstehen. Etwas was die Handlung vorantreibt, aber für diese selbst nicht weiter interessant ist. Es wird nur genutzt um die Dramaturgie aufrechtzuerhalten. Allerdings war es für mich der erste Film, der seinen MacGuffin so offensichtlich vor sich her trägt und sogar im Filmtitel verrät.
Leider hatte der Film auch genau deswegen seine erzählerischen Längen. Gerade in der Mitte. Aber die Story ist relativ gut konstruiert, die sportlichen Einsätze gut choreographiert. Insgesamt wenig orginell, aber durchaus ambitioniert in Szene gesetzt. Die Doppelbödigkeit der Handlung zum Ende und die Charakterisierung des Proletariats ist gelungen.
Mein Fazit: Aufgrund seiner Höhen und Tiefen - solider Durchschnitt.
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ruppen44 Thu, 12 May 2011 12:18:36 -0000
Kommentar löschenIch finde den Film sehr gelungen,besonders gut ist,daß das Ende offen bleibt.So kann
sich jeder seine eignen Gedanken machen wie es weiter geht. Schade das die "Parkour"-
Szenen sehr kurz geraten sind.Aber es geht wohl mehr um den Parkour den der Hauptdarsteller in seinem Leben absolvieren muss.
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J4KOB Wed, 18 Jan 2012 20:57:47 -0000
Antwort löschenspoiler
stalker Thu, 07 Apr 2011 22:41:17 -0000
Kommentar löschenEin Langweiler ist eifersüchtig und macht nebenbei Sport. Das ist profan, das sieht nicht mal gut aus, ist strunzdeutsch und genauso dämlich wie minutenlanges Starren auf eine Parkuhr.
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annaberlin Mon, 24 Jan 2011 13:42:49 -0000
Kommentar löschenStarker Nachwuchsfilm mit einem überragenden Hauptdarsteller. Leider kommen die Parkour-Szenen zu kurz, was viele, die durch den Titel angelockt werden, wohl enttäuscht hat. Geliefert bekommt man eine Story, die in der Umsetzung neu ist: ein Eifersuchtsdrama mit schizophrenen Einstichen, die vor dem Hintergrund einer Trendsportart inszeniert ist. Das Ganze ist allemal sehenswert.
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chriskaps Mon, 22 Feb 2010 23:09:26 -0000
Kommentar löschenMit Banlieu 13 muss der sich gar nicht messen. Der wurde von Luc Besson produziert, so in etwas wie wenn Bernd Eichinger Parkour produziert hätte. Hat er aber nicht, also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Parkour gibt sich Mühe den Sport mit der Story zu verbinden. Der Sport sieht gut aus, die Story kommt leider über ein seichtes Eifersuchtsdrama nicht hinaus, und beides passt nicht wirklich zusammen. Schauspielierisch leider auch auf niedrigem Niveau. Schade.
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ereskigal Wed, 24 Feb 2010 20:34:12 -0000
Antwort löschenFalls du dich auf mich beziehst, meine ich nicht, dass Parkour sich mit B13 messen soll, sondern, dass wenn ich Parkour schauen will, ich es eher so in Richtung Actionlastig, und mehr Parkour Anteile mag.
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chriskaps Thu, 25 Feb 2010 12:29:06 -0000
Antwort löschenStimmt! Hat ja im vorletzten Bond in der Eröffnungssequenz auch geschockt. Hier soll wohl der Parkour als Metapher für die Hindernisse im Leben des Hauptdarstellers herhalten. Eigentlich gehts hier ja auch gar nicht um den Sport. Also doch lieber B13.
kkkk1 Fri, 19 Nov 2010 13:39:31 -0000
Antwort löschenIch hab b13 nicht gesehen, deswegen kann ich nicht sagen welcher besser ist. aber ich finde dass es in parkour weniger um die sportart selbst geht, sondern eher um den inneren konflikt des protagonisten, der wie ich finde sehr gut dargestellt wird, was aber auch den titel "parkour" als ein wenig unpassend erscheinen lässt. meiner meinung zeigt der parkour in dem film, wie schon gesagt, die hindernisse, die es zu bewältigen gibt, was auch der letzte sprung unterstreicht. Parkour vermittelt glänzend die leidensgeschichte eines jungen mannes, der v.a. mit eifersucht aber auch mit anderen problemen zu kämpfen hat und langsam daran kaputt geht. Ich denke, der film möchte weniger die sportart vermitteln als die geschichte. Die schauspielerischen leistungen sind leider nicht auf höchstem niveau, bis auf ein paar überraschende ausnahmen, die sich deutlich vom niveau der übrigen schauspieler abheben, (Bsp. protagonist - ich weiß den namen nichtmehr :D) aber ganz passabel. Anschließend noch ein großes lob an den regisseur und v.a. an die brillante kameraführung. Also Fazit: Ich find den film hammer:D
ereskigal Wed, 17 Feb 2010 22:48:32 -0000
Kommentar löschenIch finde wenn man schon einen Film über Parkour machen möchte, sollte man sich ungefähr an das halten was Banlieue 13 einem vorgibt.
Die Dialoge in dem Film sind so traurig .... Und schauspielerische Meisterleistungen habe ich auch keine ausmachen können.
Klar Verschmäcker sind verschieden, aber wie man dem Film ne 10.0 geben kann ist mir schleierhaft.
Muss meinem Vorredner Recht geben, in letzter Zeit kam nichts gutes in der Sneak :(
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Muad'dib Tue, 16 Feb 2010 18:32:44 -0000
Kommentar löschenSo langsam weiß ich nicht mehr was ich mit der Sneak machen soll... Die letzten drei Wochen waren alle Enttäuschungen. Das wird zur Geldverschwendung. Parkour ist ein Möchtegern Film durch und durch. Die Darsteller waren das Allerletzte, die Dialoge waren hirnlos ("Hey, Richi" Arghhh!) die Parkourszenen überflüssig, die Geschichte vorhersehbar und das Schlimmste ist, dass irgendjemand beim swr tatsächlich der Ansicht war, dass dieser Mist gefördert gehört. Für einen 60 Minuten Film am Sonntag-Nachmittag, wäre es ganz ok gewesen, aber nur wegen eines Trendsports, muss man sich keine schlechten Filme im KINO anschauen. (2,5 wegen der süßen Hauptdarstellerin)
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kkkk1 Fri, 19 Nov 2010 13:42:10 -0000
Antwort löschenAlso ich finde den film wirklich gut, aber geschmäcker sind ja verschieden. aber dass die geschichte vorhersehbar ist kann ich überhauptnicht verstehen. Also dass ende war für mich sehr überraschend :)
dstegmann Sun, 14 Feb 2010 16:36:07 -0000
Kommentar löschenHammer Trailer! Hammer Film! Ich kanns kaum erwarten bis der auf Dvd raus ist! Brauch ich in meiner Sammlung!
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dstegmann Tue, 09 Mar 2010 15:30:17 -0000
Antwort löschenIch hab ihn schon gesehen du Depp. Hör auf son Quatsch zu schreiben, bist du die moviepilot-Polizei oder was?
kkkk1 Fri, 19 Nov 2010 13:42:52 -0000
Antwort löschenendlich jemand der den gleichen geschmack hat! der film is wahnsinn! :D
basterd93 Sat, 13 Feb 2010 16:19:30 -0000
Kommentar löschenSieht so aus, als ob die Story mal wieder nur dazu da ist, die Parkour-Szenen im Kino zeigen zu können.
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Thekla Fri, 12 Feb 2010 10:46:40 -0000
Kommentar löschenSo sollte der deutsche Nachwuchsfilm sein. Kraftvoll, ambitioniert, individuell und mutig. Natürlich gibt es auch in diesem Film ein paar Szenen, in denen mir der Regisseur zu viel gewollt hat und da ich jetzt nicht spoilern will, nur so viel: der lohnt sich!
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vaN_iLLa Thu, 11 Feb 2010 15:34:54 -0000
Kommentar löschenZiemlich langweiliger Film mit ner merkwürdigen Story. Naja vielleicht lieg es ja auch dran das ich kein großer Parkour Fan bin....Aber ich glaube selbst wenn man Parkour Fan ist haut einen die Story nicht umbedingt um...
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randokan Mon, 08 Feb 2010 15:02:29 -0000
Kommentar löschenHabe ihn in einer Sneak gesehen. Kann nur sagen wunderbar! Sowohl die Parkoursequenzen, als auch die Hauptgeschichte haben es wirklich in sich. Danke.
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