Eigentlich hat dieser Streifen kaum Neues zu bieten. Ähnliche Ideen kennt man z. B. aus "The Sixth Sense" mit Bruce Willis auf deutlich höherem Niveau. Und doch: Irgendetwas wirkt nach. Mystery scheint hier kein Selbstzweck. Der Film ist weitestgehend getragen von Verständnis und Liebe, nicht zuletzt verkörpert durch die anmutige Anne Hathaway als einfühlsame Psychologin. Der Soundtrack schließlich tut sein Übriges. Was aber zeigt sich als Essenz? ...
PASSENGERS ist vor allem eins...öde und langweilig. Die Szenen ziehen sich dahin und ich hatte den Finger immer schon an der Vorspultaste. Schade um Anne Hathaway und Patrick Wilson, die ich als Schauspieler durchaus schätze. Was bleibt ist der obligatorische Nacktarschauftritt von Patrick Wilson (ob der sich das in die Verträge schreiben lässt...mindestens eine Szene mit nackten Hintern) und hervorragende 10 Minuten am Ende, die mich zumindest ein wenig über den vorherigen Murks hinwegtrösten.
Wow, ein sowas von mieser langweiliger Film. Ich dachte immer ich halte viel von Anne Hathaway doch das hat sich dank dieses Streifens erledigt, schade eigentlich.
Über eine Stunde plätschert er so dahin, quasi mit fast leerem Akku, aber kurz vor Schluss wurde er an die Steckdose gesteckt; und ich mag gute Enden! ;-)
5,5/10
Warum nicht mal nen Muttifilm, denkt der stalker und freut sich auf den Absturz. Doch das Flugzeug ist bereits am Boden und der Rest ist lediglich eine unerfreuliche Romanze mit Blödtwist und Kuschelwuscheltempoende und da wurmt es ihn doch sehr, seine Zeit derart vergeudet zu haben.
Folgte blind einer Filmempfehlung aus dem Forum, genauer gesagt der Empfehlung von „eskimon“ aus meinem Thread: "Suche Film in dem der Protagonist den eigenen "Wahnsinn" erkennt".
Lange Rede, kurzer Sinn:
Nach gefühlten Jahren des unerträglichen Leidens habe ich hier auf die Seite gesehen, um zu erfahren, ob der Film noch an Spannung gewinnt. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Zeitgeist, dessen begünstigte Kritikpositionierung mir einen FETTEN SPOILER lieferte, der dann auch den letzten Rest Spannung zunichte gemacht hat.
Anne Hathaway ging mir schon von Anfang an auf die Nerven, weil sie irgendwie wie ein kleines blindes Kälbchen wirkte, dass unweigerlich in eine Häxelmaschine stolpern wird. +_+
Warum sich Anne Hathaway für diesen Mist hat hergeben lassen, ist mir echt ein Rätsel. Ich frage mich auch, warum ich überhaupt drangeblieben bin, obwohl der Anfang so dermaßen öde und langweilig war. Vielleicht war es doch dieser kleine Wunsch (oder sagen wir: die kleine Hoffnung), dass am Ende etwas Ordentliches herauskommt. Der Mystery-Part hatte Potential, das aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Überhaupt hat die nervige Liebesgeschichte den Spannungsbogen immer wieder unterbrochen. Ich würde es keinem übel nehmen, der nach der Hälfte abbricht. Das Ende wird dem Film sowieso gerecht: Vorhersehbar, konstruiert, geklaut. Das war nix, Anne.
SPOILER - Man kann hier kurzweilig eine angenehm "kühle" und merkwürdige Romanze genießen, aber diesen(!) anderen Quark hab' ich noch nie, und werd' ihn auch niemals akzeptieren können. Man kann es drehen, biegen oder schmelzen wie man will. Selbst die Filme, die sich damit einen Namen gemacht haben, sind für mich ebenfalls oft arg enttäuschend gewesen. Das fast immer zum Scheitern verurteilte Prinzip, die Erwartungen so hoch zu treiben, dass der Zuschauer weiß, dass sie nicht mehr erfüllt werden können - Es ist ein Killer von Atmosphäre, ein billiger Trick, ein Refugium für die Leute, denen nichts mehr einfällt, und all der Schweiß und all das Blut in der Inszenierung, fließen immer wieder verschwendet in den Einheitsbrei, um dort in kleinen Bläschen zu verpuffen. Ein Film über eine Therapeutin, die sich in ihren Patienten verliebt, müsste schlecht sein? Wer hat das je behauptet? Wo ist die Bescheidenheit hin?. Und wenn ein Twist von solcher Proportion, dann darf man ihn nicht erwarten; dann darf man ihn nicht so penetrant ankündigen. Und DANN, dann muss er auch noch ziemlich gerissen sein. Das passiert einmal in einem Jahrzehnt. Und wenn einem so etwas gerade nicht einfällt, dann muss man sich nicht schämen. Dann kann man mit Mut etwas konservativer an die Dinge heran gehen. PASSENGERS hat aber seine kleinen Momente.
Ein Film den ich in einem Wort zusammen fassen kann:
LANGWEILIG
Abgesehen von den gutaussehenden Schauspielern war das einzige wirkliche Highlight als Akte X fan der Kurzauftritt des "geheimnisvollen Rauchers" ;O)
Ich habe mich echt zu Tode gelangweilt, und es hätte nicht mehr viel gefehlt und ich hätte abgeschaltet.
Aber mein Anstand verbietet mir das und so habe ich tapfer durchgehalten.
Wenn in den letzten 10min die Aufklärung erfolgt interessiert mich das überhaupt nicht mehr, denn der Weg dahin war weder spannend noch mysteriös noch interessant, sondern einfach nur konfus und sehr sehr langweilig...
Thematisch irgendwo zwischen "Sixth Sense", "Die Vergessenen", "Fearless - Jenseits der Angst" und Co. angelegter Mystery-Thriller, der weder wirklichen Thrill versprüht noch sonderlich mysteriös daher kommt. Recht vorhersehbar spätestens ab dem Zeitpunkt wo beide Protagonisten ein Bad im offenen Meer/See nehmen, während draussen offensichtlich Winter herrscht und sie das Wasser dennoch als "angenehm" bezeichnen!
Leider kann sich der Film nicht entscheiden, ob er nun Thriller/Suspense (selten), Liebesfilm (der gesamte Mittelteil und Schwachpunkt der ganzen Geschichte) oder Mystery-Drama (zum Ende hin) sein will.
An dem Cast lag es sicher nicht, dass der Film nicht lange in Erinnerung bleiben wird. Fast alle Akteure konnten überzeugen und persönlich habe ich mich über ein Wiedersehen mit der in die Jahre gekommenen Aktrice Dianne Wiest gefreut. Ebenfalls positiv darf die musikalische Untermalung bewertet werden, die letztlich dazu beigetragen hat, dass zumindest das Ende ein wenig Emotionalität aufkommen liess.
Fazit: kann man, muss man aber nicht sehen / gesehen haben. Dann doch lieber ein drittes, viertes oder fünftes Mal "The Sixth Sense" oder einfach mal wieder ein gutes Buch lesen!
Ich würde den Film weder als Thriller, noch als Horrorfilm bezeichnen. Dazu passiert viel zu wenig. Oder vielleicht hab ich was verpasst als mir zwischendurch die Augen zugefallen sind. Einzig Anne's schauspielerische Leistung und ein paar halbwegs nette Dialoge machen die 5 Punkte bei meiner Bewertung aus.
Ein Film, der recht interessant angefangen hat, der dann jedoch immer mehr auf "Pseudo" und "gekünstelt" machte, sowie hysterischer und merkwürdiger wurde.
Erst dachte ich an diese "Mystery" Serie: 4400, aber dann wurde ja "The Others" drauß.
Und ich muß sagen, ich hasse die Art von Filme, besonders weil das am Ende immer alles keinen Sinn ergibt. (wie: Warum brauchen Tote Schlaf, warum schleppen Tote Aktenkoffer mit sich herum usw.)
Positiv aufgefallen ist mir die Chemie zwischen "Anne und Patrick".
Man hat den Beiden die Liebe und die Gefühle wirklich abgenommen, obwohl Anne immer noch ein wenig zu jung und farblos rübergekommen ist.
Wenn das Ende anders gewesen wäre, hätte ich den Film sogar fast gemocht...
Wie Darbon schon richtigerweise geschrieben hat, ist der Höhepunkt des Dilemmas dann das Ende, das den Wendepunkt bieten soll. Diese fehlerhafte Auflösung einer überaus logikarmen Story setzt dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen auf und die Aussage des Films entzieht sich damit jeglichem Sinn. Die Arbeit als Psychologin ist lächerlich dargestellt, was aber nicht zuletzt an Hathaway zu bemängeln ist, sondern ganz einfach mangelhaft im Drehbuch stehen muss.
Dieser Film ist so schlecht, dass ich einfach darüber sprechen muss, um das Gesehene zu verarbeiten. Die Hauptprotagonistin, Anne Hathaway, hat nämlich ungefähr genausoviel schauspielerisches Talent wie ein halber Meter Feldweg.
Anderthalb Stunden lang versucht sie eine Psychologin darzustellen, die eine handvoll Überlebende eines Flugzeugabsturzes betreuen soll.
Sie benimmt sich dermassen unprofessionell (beginnt eine Liebesbeziehung mit einem Klienten) und hat selber ganz offensichtlich größere Probleme als ihre traumatisierten Klienten, dass sich mir jetzt noch die Zehennägel aufrollen wenn ich darüber nachdenke.
Ich habe ja auch gar nicht allzuviel erwartet, weil ich die Hauptdarstellerin bloß aus belanglosem Schrott a la "Bride Wars" kannte. Der Streifen ist jedoch nicht einmal in der Lage Unterhaltung für einen Abend zu liefern, ohne dass man es bereut dafür in der Videothek einen Euro gezahlt zu haben.
Fazit:
Den Film als "absolut hinterletzte, realitätsfremde Gruetze" zu bezeichnen ist noch unverschämt schöngeredet. Das Ende ist "totaaaaaal traurig", wenn man verkitschten Schund wie "Hinter dem Horizont" auch "soooooo schöööööööön" fand. Ansonsten ist es einfach nur enttäuschend und dämlich und setzt dem Rest des Films genau dann die Krohne auf, wenn man denkt, dass es schlimmer schon gar nicht mehr ginge.
Schaut euch den Mist bloss an, wenn ihr wirklich grausame Langeweile habt und euch keine angenehmeren Alternativen der Ablenkung (wie zum Beispiel zu einer Wurzelbehandlung ohne Betäubung zu gehen) zur Verfügung stehen.
Seinen Höhepunkt und eine erste Wendung erreicht das ebenso lahme wie voraussehbare Esoterikdrama in der 70. Minute.
Und die schlimme Auflösung straft in ihrer nichtlektorierten Pseudo-Dramaturgie das gesamte Gerüst der Geschichte als komplett falsch konstruiert.
Der Glanzpunkt an Dialogen ist debil:
Anne Hathaway: "Warum hast du mir nichts gesagt?"
Patrick Wilson: "Sowas lässt sich nicht in Worte fassen; das muss jeder für sich herausfinden."
Ein schmuckes Ding versucht sich audreyäugig als Dramaheldin, doch dem Star Hathaway fehlt noch immer das eigene Licht. Erfrischend ist hingegen Dianne Wiest, doch für deren kurze und lebendige Auftritte lohnt sich "Passengers" nicht.
Von Klaviergeklimper und unheilvollem Geigengejammer übertüncht, schleppt sich die Geschichte bis zum ersten Twist nach 70 Minuten - Tote, Tote, überall nur Tote - über Flirtversuche zwischen Hathaway und Patrick Wilson. Dass die Chemie zwischen den beiden nicht stimmt und sie sich über gefühlte zweieinhalb Stunden dröge Dialoge liefern müssen, wird unbedarfte Hathaway-Fans wohl nicht von "Passengers" abschrecken. Enttäuschen wird es sie schon.
Obwohl der Film recht gut gemacht ist und teilweise auch ziemlich spannend, ist er gleichzeitig auch ein einziges Déjà-vu. Uups, das war doch alles schon mal da?! Ziemlich einfallslos.
Dachte ich es mir doch schon zum voraus, was es hier von den tollen Amateur-Kritikern alles zu bemängeln gibt. Tenor: Grosse Langeweile und einen schlechten "6th Sense"-Verschnitt.
So subjektiv sind Meinungen: Mir gefiel der Film ausserordentlich gut; nicht die Geschichte selbst fegte mich vom Stuhl, aber das subtile Gerüst, in das sie eingebettet ist. Der Film erfüllt für mich eines der wichtigsten Kriterien, er hat nämlich einen tragenden und daher auch packenden Flow aus geschliffenen Dialogen, grosser zwischenmenschlicher Dramatik, feiner Musik, die an Brian Eno's Ambient-Platten erinnert und einer raffinierten blau-grünen Farbdramaturgie. Toll gestreute Details, wie das der aufdringlichen Nachbarin, runden das oft zu bewegen wissende Drama ab.
Die Geschichte ist letztendlich gar nicht so wichtig, hier sind es die feinen Zwischentöne, die in der Stille grosse Spannung bieten. Und das exquisite Schauspiel tut ein übriges.
Fazit: Wer immer nur motzt, soll es doch bitte besser machen!
Passengers - Kritik
US 2008 Laufzeit 89 Minuten, FSK 12, Thriller, Horrorfilm, Drama
Kritiken (1) — Film: Passengers
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenEigentlich hat dieser Streifen kaum Neues zu bieten. Ähnliche Ideen kennt man z. B. aus "The Sixth Sense" mit Bruce Willis auf deutlich höherem Niveau. Und doch: Irgendetwas wirkt nach. Mystery scheint hier kein Selbstzweck. Der Film ist weitestgehend getragen von Verständnis und Liebe, nicht zuletzt verkörpert durch die anmutige Anne Hathaway als einfühlsame Psychologin. Der Soundtrack schließlich tut sein Übriges. Was aber zeigt sich als Essenz? ...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
BlueSquirrel 2011/01/17 02:57:55
Antwort löschenIch halte das für einen üblen Spoiler. Das muss man doch von Leuten mit Zeitgeist nicht wirklich erwarten oder?
Alle 3 Antworten zeigen
Shalashaska 2011/04/03 22:01:37
Antwort löschenToll vielen Dank für den Spoiler!
sLowMoe 2011/05/28 14:39:11
Antwort löscheno.O
Kommentare (23) — Film: Passengers
Kommentar schreibenFineCut 2011/09/23 17:36:08
Kommentar löschenPASSENGERS ist vor allem eins...öde und langweilig. Die Szenen ziehen sich dahin und ich hatte den Finger immer schon an der Vorspultaste. Schade um Anne Hathaway und Patrick Wilson, die ich als Schauspieler durchaus schätze. Was bleibt ist der obligatorische Nacktarschauftritt von Patrick Wilson (ob der sich das in die Verträge schreiben lässt...mindestens eine Szene mit nackten Hintern) und hervorragende 10 Minuten am Ende, die mich zumindest ein wenig über den vorherigen Murks hinwegtrösten.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Jokerface^^ 2011/07/25 16:58:33
Kommentar löschenWow, ein sowas von mieser langweiliger Film. Ich dachte immer ich halte viel von Anne Hathaway doch das hat sich dank dieses Streifens erledigt, schade eigentlich.
Kommentar gefällt mir Antworten
MarcelN44 2011/06/25 21:14:33
Kommentar löschenÜber eine Stunde plätschert er so dahin, quasi mit fast leerem Akku, aber kurz vor Schluss wurde er an die Steckdose gesteckt; und ich mag gute Enden! ;-)
5,5/10
Kommentar gefällt mir Antworten
stalker 2011/05/26 00:12:49
Kommentar löschenWarum nicht mal nen Muttifilm, denkt der stalker und freut sich auf den Absturz. Doch das Flugzeug ist bereits am Boden und der Rest ist lediglich eine unerfreuliche Romanze mit Blödtwist und Kuschelwuscheltempoende und da wurmt es ihn doch sehr, seine Zeit derart vergeudet zu haben.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Shalashaska 2011/04/03 22:31:06
Kommentar löschenFolgte blind einer Filmempfehlung aus dem Forum, genauer gesagt der Empfehlung von „eskimon“ aus meinem Thread: "Suche Film in dem der Protagonist den eigenen "Wahnsinn" erkennt".
Lange Rede, kurzer Sinn:
Nach gefühlten Jahren des unerträglichen Leidens habe ich hier auf die Seite gesehen, um zu erfahren, ob der Film noch an Spannung gewinnt. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Zeitgeist, dessen begünstigte Kritikpositionierung mir einen FETTEN SPOILER lieferte, der dann auch den letzten Rest Spannung zunichte gemacht hat.
Anne Hathaway ging mir schon von Anfang an auf die Nerven, weil sie irgendwie wie ein kleines blindes Kälbchen wirkte, dass unweigerlich in eine Häxelmaschine stolpern wird. +_+
Letzten Endes trifft es wohl schlicht:
Langweilig
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
sanni90 2011/11/10 21:10:20
Antwort löschenhast du denn inzwischen einen besseren film gefunden, der deinem titel des threads entspricht?
Lester Burnham 2011/03/20 10:26:07
Kommentar löschenWarum sich Anne Hathaway für diesen Mist hat hergeben lassen, ist mir echt ein Rätsel. Ich frage mich auch, warum ich überhaupt drangeblieben bin, obwohl der Anfang so dermaßen öde und langweilig war. Vielleicht war es doch dieser kleine Wunsch (oder sagen wir: die kleine Hoffnung), dass am Ende etwas Ordentliches herauskommt. Der Mystery-Part hatte Potential, das aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Überhaupt hat die nervige Liebesgeschichte den Spannungsbogen immer wieder unterbrochen. Ich würde es keinem übel nehmen, der nach der Hälfte abbricht. Das Ende wird dem Film sowieso gerecht: Vorhersehbar, konstruiert, geklaut. Das war nix, Anne.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
BlueSquirrel 2011/01/17 03:23:18
Kommentar löschenSPOILER - Man kann hier kurzweilig eine angenehm "kühle" und merkwürdige Romanze genießen, aber diesen(!) anderen Quark hab' ich noch nie, und werd' ihn auch niemals akzeptieren können. Man kann es drehen, biegen oder schmelzen wie man will. Selbst die Filme, die sich damit einen Namen gemacht haben, sind für mich ebenfalls oft arg enttäuschend gewesen. Das fast immer zum Scheitern verurteilte Prinzip, die Erwartungen so hoch zu treiben, dass der Zuschauer weiß, dass sie nicht mehr erfüllt werden können - Es ist ein Killer von Atmosphäre, ein billiger Trick, ein Refugium für die Leute, denen nichts mehr einfällt, und all der Schweiß und all das Blut in der Inszenierung, fließen immer wieder verschwendet in den Einheitsbrei, um dort in kleinen Bläschen zu verpuffen. Ein Film über eine Therapeutin, die sich in ihren Patienten verliebt, müsste schlecht sein? Wer hat das je behauptet? Wo ist die Bescheidenheit hin?. Und wenn ein Twist von solcher Proportion, dann darf man ihn nicht erwarten; dann darf man ihn nicht so penetrant ankündigen. Und DANN, dann muss er auch noch ziemlich gerissen sein. Das passiert einmal in einem Jahrzehnt. Und wenn einem so etwas gerade nicht einfällt, dann muss man sich nicht schämen. Dann kann man mit Mut etwas konservativer an die Dinge heran gehen. PASSENGERS hat aber seine kleinen Momente.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
JAYonly 2010/12/26 02:09:09
Kommentar löschenEin Film den ich in einem Wort zusammen fassen kann:
LANGWEILIG
Abgesehen von den gutaussehenden Schauspielern war das einzige wirkliche Highlight als Akte X fan der Kurzauftritt des "geheimnisvollen Rauchers" ;O)
Ich habe mich echt zu Tode gelangweilt, und es hätte nicht mehr viel gefehlt und ich hätte abgeschaltet.
Aber mein Anstand verbietet mir das und so habe ich tapfer durchgehalten.
Wenn in den letzten 10min die Aufklärung erfolgt interessiert mich das überhaupt nicht mehr, denn der Weg dahin war weder spannend noch mysteriös noch interessant, sondern einfach nur konfus und sehr sehr langweilig...
nicht empfehlenswert
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kill_Diether 2010/12/03 23:19:50
Kommentar löschenGanz o.k. für das Genre, aber auch schnell wieder vergessen.
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Jade 2010/08/18 15:55:29
Kommentar löschenVorhersehbar - aber für die seichte Abendunterhaltung trotzdem zu gebrauchen. Schade, dass es keine neuen Ideen es auf die Leinwand schaffen.
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Roger Murtaugh 2010/08/11 21:15:40
Kommentar löschenThematisch irgendwo zwischen "Sixth Sense", "Die Vergessenen", "Fearless - Jenseits der Angst" und Co. angelegter Mystery-Thriller, der weder wirklichen Thrill versprüht noch sonderlich mysteriös daher kommt. Recht vorhersehbar spätestens ab dem Zeitpunkt wo beide Protagonisten ein Bad im offenen Meer/See nehmen, während draussen offensichtlich Winter herrscht und sie das Wasser dennoch als "angenehm" bezeichnen!
Leider kann sich der Film nicht entscheiden, ob er nun Thriller/Suspense (selten), Liebesfilm (der gesamte Mittelteil und Schwachpunkt der ganzen Geschichte) oder Mystery-Drama (zum Ende hin) sein will.
An dem Cast lag es sicher nicht, dass der Film nicht lange in Erinnerung bleiben wird. Fast alle Akteure konnten überzeugen und persönlich habe ich mich über ein Wiedersehen mit der in die Jahre gekommenen Aktrice Dianne Wiest gefreut. Ebenfalls positiv darf die musikalische Untermalung bewertet werden, die letztlich dazu beigetragen hat, dass zumindest das Ende ein wenig Emotionalität aufkommen liess.
Fazit: kann man, muss man aber nicht sehen / gesehen haben. Dann doch lieber ein drittes, viertes oder fünftes Mal "The Sixth Sense" oder einfach mal wieder ein gutes Buch lesen!
Kommentar gefällt mir Antworten
midian666 2010/06/09 19:09:14
Kommentar löschenIch würde den Film weder als Thriller, noch als Horrorfilm bezeichnen. Dazu passiert viel zu wenig. Oder vielleicht hab ich was verpasst als mir zwischendurch die Augen zugefallen sind. Einzig Anne's schauspielerische Leistung und ein paar halbwegs nette Dialoge machen die 5 Punkte bei meiner Bewertung aus.
Kommentar gefällt mir Antworten
Sanylein 2010/04/27 20:50:40
Kommentar löschenHab mir eigentlich nen schönen Thriller vorgestellt, herraus kam aber nur ein langweiliger Film. Nicht empfehlenswert, trotz ganz guter Besetzung.
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Flick 2009/12/06 11:41:58
Kommentar löschenEin Film, der recht interessant angefangen hat, der dann jedoch immer mehr auf "Pseudo" und "gekünstelt" machte, sowie hysterischer und merkwürdiger wurde.
Erst dachte ich an diese "Mystery" Serie: 4400, aber dann wurde ja "The Others" drauß.
Und ich muß sagen, ich hasse die Art von Filme, besonders weil das am Ende immer alles keinen Sinn ergibt. (wie: Warum brauchen Tote Schlaf, warum schleppen Tote Aktenkoffer mit sich herum usw.)
Positiv aufgefallen ist mir die Chemie zwischen "Anne und Patrick".
Man hat den Beiden die Liebe und die Gefühle wirklich abgenommen, obwohl Anne immer noch ein wenig zu jung und farblos rübergekommen ist.
Wenn das Ende anders gewesen wäre, hätte ich den Film sogar fast gemocht...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
BlueSquirrel 2011/01/17 04:11:07
Antwort löschenOrdentlich gepunktet für den Verriss.
Benchyl 2009/11/17 00:00:11
Kommentar löschenWie Darbon schon richtigerweise geschrieben hat, ist der Höhepunkt des Dilemmas dann das Ende, das den Wendepunkt bieten soll. Diese fehlerhafte Auflösung einer überaus logikarmen Story setzt dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen auf und die Aussage des Films entzieht sich damit jeglichem Sinn. Die Arbeit als Psychologin ist lächerlich dargestellt, was aber nicht zuletzt an Hathaway zu bemängeln ist, sondern ganz einfach mangelhaft im Drehbuch stehen muss.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
johannes83 2009/09/19 18:20:15
Kommentar löschenSPOILER
Dieser Film ist so schlecht, dass ich einfach darüber sprechen muss, um das Gesehene zu verarbeiten. Die Hauptprotagonistin, Anne Hathaway, hat nämlich ungefähr genausoviel schauspielerisches Talent wie ein halber Meter Feldweg.
Anderthalb Stunden lang versucht sie eine Psychologin darzustellen, die eine handvoll Überlebende eines Flugzeugabsturzes betreuen soll.
Sie benimmt sich dermassen unprofessionell (beginnt eine Liebesbeziehung mit einem Klienten) und hat selber ganz offensichtlich größere Probleme als ihre traumatisierten Klienten, dass sich mir jetzt noch die Zehennägel aufrollen wenn ich darüber nachdenke.
Ich habe ja auch gar nicht allzuviel erwartet, weil ich die Hauptdarstellerin bloß aus belanglosem Schrott a la "Bride Wars" kannte. Der Streifen ist jedoch nicht einmal in der Lage Unterhaltung für einen Abend zu liefern, ohne dass man es bereut dafür in der Videothek einen Euro gezahlt zu haben.
Fazit:
Den Film als "absolut hinterletzte, realitätsfremde Gruetze" zu bezeichnen ist noch unverschämt schöngeredet. Das Ende ist "totaaaaaal traurig", wenn man verkitschten Schund wie "Hinter dem Horizont" auch "soooooo schöööööööön" fand. Ansonsten ist es einfach nur enttäuschend und dämlich und setzt dem Rest des Films genau dann die Krohne auf, wenn man denkt, dass es schlimmer schon gar nicht mehr ginge.
Schaut euch den Mist bloss an, wenn ihr wirklich grausame Langeweile habt und euch keine angenehmeren Alternativen der Ablenkung (wie zum Beispiel zu einer Wurzelbehandlung ohne Betäubung zu gehen) zur Verfügung stehen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Darbon 2009/09/18 00:17:25
Kommentar löschenSeinen Höhepunkt und eine erste Wendung erreicht das ebenso lahme wie voraussehbare Esoterikdrama in der 70. Minute.
Und die schlimme Auflösung straft in ihrer nichtlektorierten Pseudo-Dramaturgie das gesamte Gerüst der Geschichte als komplett falsch konstruiert.
Der Glanzpunkt an Dialogen ist debil:
Anne Hathaway: "Warum hast du mir nichts gesagt?"
Patrick Wilson: "Sowas lässt sich nicht in Worte fassen; das muss jeder für sich herausfinden."
Ein schmuckes Ding versucht sich audreyäugig als Dramaheldin, doch dem Star Hathaway fehlt noch immer das eigene Licht. Erfrischend ist hingegen Dianne Wiest, doch für deren kurze und lebendige Auftritte lohnt sich "Passengers" nicht.
Von Klaviergeklimper und unheilvollem Geigengejammer übertüncht, schleppt sich die Geschichte bis zum ersten Twist nach 70 Minuten - Tote, Tote, überall nur Tote - über Flirtversuche zwischen Hathaway und Patrick Wilson. Dass die Chemie zwischen den beiden nicht stimmt und sie sich über gefühlte zweieinhalb Stunden dröge Dialoge liefern müssen, wird unbedarfte Hathaway-Fans wohl nicht von "Passengers" abschrecken. Enttäuschen wird es sie schon.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kris 2009/09/05 20:25:40
Kommentar löschenObwohl der Film recht gut gemacht ist und teilweise auch ziemlich spannend, ist er gleichzeitig auch ein einziges Déjà-vu. Uups, das war doch alles schon mal da?! Ziemlich einfallslos.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
patcharisma 2009/09/04 22:07:33
Kommentar löschenDachte ich es mir doch schon zum voraus, was es hier von den tollen Amateur-Kritikern alles zu bemängeln gibt. Tenor: Grosse Langeweile und einen schlechten "6th Sense"-Verschnitt.
So subjektiv sind Meinungen: Mir gefiel der Film ausserordentlich gut; nicht die Geschichte selbst fegte mich vom Stuhl, aber das subtile Gerüst, in das sie eingebettet ist. Der Film erfüllt für mich eines der wichtigsten Kriterien, er hat nämlich einen tragenden und daher auch packenden Flow aus geschliffenen Dialogen, grosser zwischenmenschlicher Dramatik, feiner Musik, die an Brian Eno's Ambient-Platten erinnert und einer raffinierten blau-grünen Farbdramaturgie. Toll gestreute Details, wie das der aufdringlichen Nachbarin, runden das oft zu bewegen wissende Drama ab.
Die Geschichte ist letztendlich gar nicht so wichtig, hier sind es die feinen Zwischentöne, die in der Stille grosse Spannung bieten. Und das exquisite Schauspiel tut ein übriges.
Fazit: Wer immer nur motzt, soll es doch bitte besser machen!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Bradbury 2009/09/05 16:03:00
Antwort löschenNa vielleicht sollte ich mal ein Auge riskieren. Anne Hathaway find ich eh klasse.
patcharisma 2009/09/05 17:33:56
Antwort löschenAnne ist hier echt toll!^^
reminila76 2009/08/18 20:54:01
Kommentar löschenJa,schmerzhaft trifft es gut,erste stunde pure Labgeweile....Zeitverschwendung
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