Pathfinder - Die Fährte des Kriegers

Pathfinder (2007), US
Laufzeit 100 Minuten, FSK 18, Abenteuerfilm, Kinostart 08.03.2007

2.6 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.7 Community
1118 Bewertungen
50 Kommentare
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von Marcus Nispel, mit Karl Urban und Moon Bloodgood

Remake des norwegischen Films “Rache des Fährtensuchers” aus dem Jahr 1987: Als die Wikinger mit mächtigen Drachenbooten die amerikanische Küste erreichen, fallen Sie mit barbarischen Eroberungszügen in das Land ein. Blutige Kämpfe um Ehre und Eroberung beginnen, in denen sich die indianischen Stämme gegen die Wikinger erbittert zur Wehr setzen. “Pathfinder” erzählt die Geschichte eines Wikingerjungen, der nach einem Schiffbruch von seinem Clan zurückgelassen wird. Er wird von den Indianern entdeckt, aufgenommen und großgezogen und erhält den indianischen Namen “Ghost”. Als die Wikinger Jahre später erneut das Leben der Indianerstämme bedrohen, muss sich der mittlerweile erwachsene Ghost entscheiden, auf welcher Seite er steht und zieht in einen persönlichen Kampf gegen die Wikinger, um ihren Weg der Zerstörung und des Todes zu stoppen. Deutscher Erfolgs-Regisseur Marcus Nispel, der vielversprechende Newcomer Karl Urban und Ralf Moeller garantieren ein actionreiches und bildgewaltiges Filmerlebnis.

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Pathfinder - Die Fährte des Kriegers

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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1.0Ärgerlich

Möchte man mal wieder sinnlos Zeit verschwenden und einen richtig schlechten Film sehen, dann sollte man in die Videothek gehen und sich “Pathfinder” ausleihen. Viel sinnfreier als mit diesem Film kann man 107 Minuten nicht verbringen. Ein schlechtes Drehbuch und sinnfreie Action machen “Pathfinder” zu einem Film zum links liegen lassen!

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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3.5Schwach

Die großen Stärken des Films sind die stimmungsvolle Ausstattung und der düstere Look. Was das Drehbuch betrifft, unterdurchschnittliche Klischee-Kost, viel Blut, wenig Logik und null Innovation. Einzig der Stimmungsvolle Einstieg und die letzten 20 Minunten ragen etwas aus der Unterdurchschnittlichkeit heraus. Schade eigentlich, wie ich finde, denn das Wikinger-Indianer-Crossover wäre doch eine super Basis für eine grandiose Geschichte gewesen. Von Grandiosität ist "Pathfinder" allerdings weit entfernt.

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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

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6.0Ganz gut

Mit "Pathfinder - Fährte des Kriegers" hat Regisseur Marcus Nispel ein düsteres Schlachtfest rund um Wikinger und Indianer abgeliefert. Neben einigen guten Ansätzen weiß der Film leider größtenteils ausschließlich durch Kampfszenen und explizite Gewalt zu überzeugen. Dabei wird leider insbesondere die Story sehr vernachlässigt. Für einen Filmabend mit Bier, Chips und guten Kumpels reicht es dann aber noch.

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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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1.5Ärgerlich

Vor 15 Jahren trafen Wikinger auf das amerikanische Festland und ließen einen kleinen Jungen zurück. Diesem nimmt sich der ansässige Indianerstamm an und erzieht ihn als einen ihresgleichen. Nun aber, sind die Schlächter aus dem Norden zurückgekehrt und mit ihnen Mord und Totschlag. Nur, der mittlerweile zu einem Mann herangewachsene Fremdling kann sein Ziehvolk jetzt noch retten…

Mensch, was für eine Zeitverschwendung. Marcus Nispel versucht sich ganz dem Stile des „13. Kriegers“ an einer harten Wikingergeschichte. Erzählungen zu Folge, sollen diese rauen Gesellen noch vor Columbus Amerika erreicht haben. Eine mögliche Konfrontation mit dessen Ureinwohnern, den Indianern, ist das Thema seines jüngst verbrochenen „Pathfinder“. Der ehemalige Videoclip-Regisseur versaute bereits zuvor schon sein Remake von Tobe Hoopers Klassiker „The Texas Chainsaw Massacre“ und auch jetzt, scheint er nichts dazugelernt zu haben. Man darf dem Film schon vorab mindest zu Gute halten, dass Kulissen und Setting sehr atmosphärisch geraten sind. Geheimnisvoll und düster geben sich Wälder sowie Berge wieder.

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Stryke: inderzange.de

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0.0Hassfilm

Schlecht, schlechter, Pathfinder. Selten so einen Müll gesehen.

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melkor1122

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Na, aber ne super Kritik war das auch nicht von einem kritiker :P



Kommentare (45) — Film: Pathfinder - Die Fährte des Kriegers

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Murphante

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Bewertung7.5Sehenswert

Mag ja sein das hier viele rummeckern über diesen Film ...
mir hat er aber gefallen ... die Outfits von den Wikingern fand ich genial
auch die Farbgestaltung, die Umgebungen, an diesen vielen tollen Drehorten
wo dieser Film aufgenommen wurde ...
Also im Gesamtpaket, als ich mir auch das Extra - Material angeschaut habe
durfte ich sogar ne witzige Entdeckung machen bei den "nicht verwendeten Szenen"
aber einige waren auch berechtigt, wegzulassen ...

Wie gesagt, ich fand ihn toll ...
lag wohl auch daran liegen das ich wieder in meine Phantasiewelt toll abtauchen konnte weil ich mich ja derzeit soviel mit Schwertern und so auseinander setze ^^

*MurderSquad* schau ihn dir mal an ^^
vielleicht kennst du den hier auch schon ;-)

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-={(TATANKA)}=-

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Bewertung6.5Ganz gut

Also zu Beginn erstmal : Ich verstehe wirklich nicht warum der Film derart zerissen wird.
Die Stimmung ist sehr düster,der Film allgemein sehr dunkel gehalten : die Welt ist nass, schmutzig und in ständigem Dämmerlicht. Das, und die wirklich grandios in Szene gesetzten Wikinger sind die großen (und so ziemlich auch einzigsten) Stärken des Films. Hier werden unsere Vorfahren so gezeigt wie es sicher einige von der Sorte auch zu Lenzeiten gab : als unerschrockene (wenn im Film auch leider ziemlich dämliche) erbarmungslose Nahkampfmaschinen im Blutrausch auf der Suche nach...ja nac h was eigentlich?
Die Frage stellte sich mir die ganze Zeit. Denn nach dem ersten überfallenen Dorf müsste doch aufgefallen sein das die Ureinwohner nichts von Wert zu besitzen, und somit für einen Raubzug nicht lohnend sein würden. Genauso wie der zwanghafte Hass und die sinnlose Hatz auf die Indianer...?!
Aber gut. Die Unstimmigkeiten konnte man aber weitgehend ignorieren ,da die ständige bedrohliche Präsenz der Nordmänner einfach permanent dominierte. Und das wirklich auf hohem Niveu. Selten wurden die "Drachenkrieger" so unheimlich dargestellt : waffenstarrend, schwer bepanzert, mit Totenschädelmasken und dem klassischen Hörnerhelm. Das ganze mit stählernen Dornen jeglicher Bauweise über die ganze Rüstung verteilt. Was auch sehr zum unheimliche Auftreten führt , ist die Tatsache das die Männer als Einzelperson eigentlich nicht zu definieren sind. Bart , Schminke und gruselige Helme bedecken die Gesichter. Für Wikinger Fans ein absoluter Augenschmaus!
Was auch komisch ist, ist die Tatsache das eine Armee kampfgestählter 100kg Kriegerhünen mehr oder weniger, stellenweise von den Lederlappen bedeckten, mit Holzstäben kämpfenden Indianern regelrecht verprügelt werden. :D
Naja. Zusammenfassend gefällt mir der Film wirklich gut, die Atmosphäre ist wirklich sehr gut eingefangen. Was mich letztendlich dazu bewegt doch keine bessere Wertung abzugeben ist das Finale, und die Sache mit der ständigen Sinnlosigkeit die den Film eigentlich dauerhaft begleitet :). Gegen Ende driftet das ganze einfach ins lächerliche ab (Schleuder ,Lawine -.- ..), und verdient definitiv einen fetten Abzug.
Für Fans auf jeden Fall einen Blick wert, grad zu Beginn sehr stark!
(oh und Ralf Möller erkennt man doch so gut wie gar nicht :) ich finde er macht sein Part auch gar nicht mal schlecht :)

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Zak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ich find den Streifen gut. Hat ne beeindruckende Atmosphäre. Bildgewaltig. Düster der Auftritt der Wikinger. Klar ist das kein film der einen Oscar verdient hat oder in irgendeiner Form pädagogisch wertvoll ist . Mehr Hägar der Schreckliche gegen Pocahontas......doch trotzdem kann man damit einen gemütlichen Fernsehabend verbringen.

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Murphante

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Mehr Hägar der Schreckliche gegen Pocahontas

wie genial dieser Vergleich hahaahaaa
und so treffend wie passend

*-* genial


999ghost

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Bewertung2.0Ärgerlich

Es gibt Regisseure, die sich im Laufe ihrer Karriere verbessern und dazulernen und dann gibt es noch Marcus Nispel, der stetig schlechter wird und mit seinem neusten Werk "Conan" den absoluten Tiefpunkt erreicht hat. "Pathfinder" war ein paar Jahre vorher und erinnert sehr stark an Conan, ist allerdings ein bisschen besser und macht ein bisschen mehr Spaß.

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Tobe Berg

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Bewertung0.0Hassfilm

Ähnlich gelagert wie 10.000 B.C. nur mit dem Unterschied, dass hier Ralf Möller mitspielt, der den Film für mich noch unerträglicher macht. Dazu mischt sich einer der dünnsten Plots die man sich vorstellen kann, gepaart mit so aberwitzig schlechten Dialogen, dass einem die Tränen kommen. Absolute Zeitverschwendung!!!

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G.a.G Spencer

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Bewertung0.0Hassfilm

Schlechtes Drehbuch, blöde Dialoge ("Stock"..."Speer") und auf die dauer anödende Action. Im Prinzip passiert im Film nur das: Action, die langweilt, und dann wieder nichts mit ein paar sinnfreien Dialogen (wie oben schon erwähnt). 107 Minuten die mir keiner zurück geben kann. An dieser Stelle möchte ich klarstellen das ich nichts gegen Actionfilme habe, aber bisher kannte ich noch nicht so langweilige Exemplare dieses Genres. Ich könnte noch mehr läster, dennoch möchte ich nicht meine ganze Zeit damit verbringen weiter über diesen Film zu lästern. Da schaue ich mir lieber hochwertige Unterhaltung an.

Fazit:
ABSOLUTES NEIN ZU DIESEM FILM!!!

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White_Tip

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Bewertung6.0Ganz gut

fand ich visuell dann doch recht ansprechend

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Hetarene

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Bewertung4.0Uninteressant

Marcus Nispel greift in seinen Film "Pathfinder" die Idee bzw. Möglichkeit der präkolumbianischen Entdeckung amerikanischen Festlands durch nordische Stämme auf. Dafür adaptierte man Nils Gaups gleichnamigen samisch-norwegischen Film von 1987, der unter anderem durch eine Oscar-Nominierung für den besten fremdsprachigen Filmbeitrag ausgezeichnet wurde. Bei der Neuinterpretation des Stoffes legte Nispel allerdings sein Hauptaugenmerk auf die Gestaltung, denn dessen Geschichte. Martialisch, kriegerisch und blutlechzend werden die neunen Eroberer dargestellt, deren einzig probates Mittel zur Kolonisierung die gänzliche, rücksichtslose Auslöschung aller Ureinwohner vorsieht. Im Gewand eines Historienfilmes, entpuppt sich "Pathfinder" als One-Man Show im Korsett eines Historienslashers, der dabei auch noch alle hollywoodtypischeng Genreformeln abspult. Und so kämpfen nicht nur die Darsteller im Film, sondern auch die grobkörnigen, grau-blaustichigen Bilder hoffnungslos um Stimmung und Atmosphäre in einer innovationslosen Geschichte.

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Commentator

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Bewertung0.0Hassfilm

Boardende Wikinger gegen Killerindianer, der ein boardender Wikinger war und Weichspülindianer, die anscheinend nicht boarden können, beschützt. Wäre bei den kleinen Brüdern der Nazgul noch "Lord of the Boards" gekommen, dann hätte ich sogar noch das Herzchen gesetzt.

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facepalm

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Bewertung2.5Ärgerlich

Hab ich in der Apotheke im Gang mit den Schlafmitteln gefunden, gleich neben den Neuroleptika, Antihistaminika und unter Clomethiazol. Kann ich nur empfehlen.

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duffy

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Wo ist die Apotheke, die dieses Zeug im Gang aufbewahrt? Da muss ich hin.


Punsha

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Oh man. Wieso tust du das? Jetzt hast du mich an einen Film erinnert, den ich schon längst aus meinem Gedächtnis verdrängt hatte. :(


heikschn

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Bewertung3.0Schwach

Wieder mal ein amerikanisches Remake eines guten europäischen Films. Was da rauskommen musste, ist wohl jedem klar:
Zunächst einmal wurde die Story ordentlich "aufgepeppt", quasi international verständlicher gemacht. Irgendwelche historischen skandinavischen oder baltischen Stämme kennt doch keine Sau - Indianer und Wikinger dagegen schon. Die sehen auch gleich viel besser aus! Und dann passiert im Original auch eindeutig viel zu wenig, da fehlen eindeutig ein paar Actionszenen! Ob die nun biologisch-physikalisch realistisch sind, interessiert doch keine Sau! Der Zuschauer will Action, Action, Action! Dazu muss es aber nicht hell sein, sonst sieht der Zuschauer am Ende noch, dass die Stuntdouble gar nicht wirklich kämpfen können! Und wozu braucht man gute Schauspieler? Hauptsache der Urban sieht gut aus und der Möller grunzt ordentlich in die Kamera!

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Klopper

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wie viel Kontrastregler kann ein Film vertragen?
Marcus Nispel war der Meinung, dass weniger mehr ist und spendiert seinem Wikingergemetzel großflächige Dunkelheit. Style over substance ist das Motto dieses Fantasy-Actioners. Historienfilm möchte ich das nicht nennen. Nicht etwa, weil die Amerika-Reisen der Wikinger umstritten sind. Nein, weil die Nordmänner sich in so imposante Rüstungen geschmissen haben, dass die mächtigen Uruk-Hai im Herrn der Ringe dagegen ziemlich schnöde aussehen. So wälzen sich monströse Gestalten ungelenk unter Tonnen von Rüstzeug durch die schicke nahezu schwarz/weiße Optik. Diese erinnert gelegentlich an ein Schattenspiel, weswegen man nicht auf Übersicht in den Actionszenen hoffen darf.
Schwarz/weiß sind auch die Charaktere, auch wenn man über Stereotypen in einem Film dieser Art nicht meckern sollte. Ein wenig Persönlichkeit hätte aber trotzdem nicht geschadet. Karl Urban bringt davon leider nichts mit. Seine Wikingerfreunde schon gar nicht. Vor lauter düsterem Make-Up, Hörnern, Eisenbeschlägen und Bärenfellen lassen sich ja nicht einmal ihre Gesichter erkennen. Da könnte auch zwölfmal der selbe Kerl reinkopiert worden sein. Munteres Rätselraten entsteht, wenn man herauszufinden versucht, unter welcher Maskerade sich wohl Ralf Möller verbirgt. Dass es besser gehen kann, zeigt der ähnliche "Der 13. Krieger". Selbst in "Conan der Barbar" war mehr Identifizierung mit dem wortkargen Arnie möglich.
Übrigens können auch völlig fantasielose Menschen erraten, wie in etwa das Ganze ablaufen und ausgehen wird. Vor lauter Sorge um den schicken Look hat Nispel wohl die Geschichte ein wenig vernachlässigt und dazu noch ein paar nette Sinnlosigkeiten eingebaut. Dass sich gerade Wikinger den Gefahren von zugefrorenen Seen nicht bewusst sein sollen, ist ungefähr so glaubwürdig wie Guttenbergs Unkenntnis von der Tastenkombination Strg+C/Strg+V.
Ein paar Standbilder von "Pathfinder" eignen sich sicher nett als Wandschmuck, bewegt taugt der Film aber nichts.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

ihre-herrlichkeit

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Gut. Aber darüber hinaus war das halt total männliches Geknüppel und so! Wie kann man das nicht mögen! Es war wunderschön!


Klopper

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Es gibt gutes männliches Geknüppel und es gibt Pathfinder.


marcus56

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Bewertung4.5Uninteressant

dit pferd war voll schön! so voll dit weiße und so... und, habta die krähe gesehn? so voll die schwarze... dann noch der schwarze himmel und die weiße lawine! is dit kontrast oda wat!?!?!? ach so, und dann sind da nochn paar wikinger und indianer rumjegurkt. hab aba nich so ganz verstanden, wat die wollten?! aba, dit pferd war voll schön, so voll dit weiße und so...

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jbubbleboy

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Bewertung9.0Herausragend

Jo, menno was wollt ihr denn vom Unterhaltungskino mehr? Blöde Frage, ich weiß ;) Immer diese blöden Actionfilme ....

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mikkean

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Bewertung3.0Schwach

Der feuchte Traum jener Metal-Bands wie Manowar, welche die Achtziger Jahre in schlechten Conan-Kostümen verbrachten und Schlachtgesänge zur Brunftzeit vortrugen. Marcus Nispel legt mit "Pathfinder" einen Musik-Clip mit Überlänge an, depperte Story und viel, viel Gemetzel. Eigentlich eine schöne Geschichts-Fälschung, diese Wikinger-Invasion. Nispel inszeniert diese irgendwo zwischen teutonischer Menschen-Verachtung und brutalstem Schlächter-Wesen. Gibt es eigentlich noch eine Kategorie unter eindimensional? Wenn nicht, vielleicht hat "Pathfinder" sie gefunden. Auch die Indianer sind ein verkitschtes Grüppchen, naturverbunden und doch einem Disney-Abziehbild nachempfunden. Nur die Atmosphäre kann einigermaßen überzeugen - nichts neues, aber immerhin souverän stimmig von Nispel aufgezogen. Ansonsten wird hier gekämpft, geschlachtet und verstümmelt - Völkerverständigung in Reinkultur also. Und doch, ein wenig fühlt sich dies an wie eine Hardcore-Version von "Avatar", nur ohne blaue Männchen, fliegende Wesen und Kampf-Maschinen. Das macht "Pathfinder" insgesamt für ausgelassene Abende und Feiern mal interessant, ansonsten gilt für Nispel weiterhin: Style ist nicht alles. Ärgerliche, hauchdünne Plots werden so nicht einen Film lang getragen. Aber hier geht es ja eh nur darum, nach blutlechzende Massen abzuspeisen. Da bleibe ich lieber beim ersten und besten "Conan"-Streifen.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

horro

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Da triffst du wie meist voll ins Schwarze!


veseria

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Lol das stimmt. Das Cover ist der Inhalt des Films >_< der Film sieht so schön aus ist aber sonst so schleeeeeecht!^^


karma-karman

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Bewertung4.0Uninteressant

Wo fange ich nur an...? Am besten damit, dass "Pathfinder" bislang der einzige Film ist, bei dem ich jemals im Kinosaal eingenickt bin. Warum? Weil der Film nicht nur langweilig ohne Ende ist (null Spannung, oberflächige Charaktere, kaum Text, einlullender Soundtrack), sondern auch im vorgegebenen Szenario keinen Sinn ergibt (Wikinger, die ihre Pferde über den Ozean mitnehmen?! Wikinger, die in der "neuen Welt" einfach mal so alles und jeden niedermetzeln?! Und überhaupt: Wikinger, die aussehen wie eine Mischung aus Orks und Mad-Max-Rowdies?!)

Sollte der Film irgendwie trashig sein wollen, dann ist ihm das mehr als gelungen. Die peinlichen Dialoge (die wenigen, die es gibt und die im Grunde nur aus inhaltsleeren Onelinern bestehen) sind zum davonlaufen, die Actionszenen sind bei weitem nicht so packend, wie sie es hätten werden können und dann gibt es noch Szenen, bei denen man sich einfach nur fragt, welchen Sinn sie ergeben sollen (abstruser Nebenplot um eine Liebesgeschichte mit Eifersüchteleien, alte weise Indianer, die immer wieder merkwürdige Voraussagungen machen, etc.)

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Filmkenner77

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Bewertung4.5Uninteressant

Langweilig inszeniertes Actionwerk, bei dem nur die Bilder überzeugen.

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CrashOberbreit

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Bewertung4.5Uninteressant

Eigentlich ein solider Film, welcher jedoch durch seinen Schnitt und seine gewählten Perspektiven auf Dauer die Nerven strapaziert.

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Gaylord Longdic

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist absolutes mittelmaß, aber hat mich im Gegensatz zu vielen anderen unterhalten, zumindest konnte ich gut bei abschalten.
Der Requisite gehört aber der Hintern geküsst. Verdammt sahen die Wikinger da genial aus. Allein dadurch Atmosphäre pur. Allein dafür lohnt der Film, ist ein Augenschmaus ;)

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Prolligan

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz guter Film eigentlich, nur blöd, dass man den Untertitel anhaben muss, damit man versteht, was die Wikinger so vor sich hin brabbeln.

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