Pearl Harbor - Kritik

US 2001
Laufzeit 183 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 07.06.2001

Kritiken (5) — Film: Pearl Harbor

sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Aufwendig gemachter Historienschinken. Schade, dass irgendwann in der Mitte des Films jemand dem Regisseur gesteckt hat, dass die Amerikaner in Pearl Harbor nicht so richtig gewonnen hat, da musste noch ein "We can do it"- Ende her. Die letzte halbe Stunde ist also konsequent überflüssig.

Aber hey ich stehe auf schnulzige Historienschinken.

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nilswachter

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Pearl Harbor als Historienfilm zu bezeichnen ist geradezu lachhaft.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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4.5Uninteressant

Ein schmalztriefendes Liebesdrama mit zwei ausführlichen Feuerwerkseinlagen. Prächtig inszeniert, inhaltlich aber völlig hohl.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dlumic: filmrezension.de dlumic: filmrezension.de

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4.0Uninteressant

Am Vormittag des 7. Dezember 1941, einem Sonntag, griffen japanische Kampfflugzeuge den US-Militärstützpunkt Pearl Harbor auf der zu Hawaii gehörenden Insel Oahu an. Rund 2400 US-Soldaten und Zivilisten starben. Die Vereinigten Staaten hielten sich bis dahin aus dem Zweiten Weltkrieg heraus, von finanzieller und materieller Unterstützung für Großbritannien einmal abgesehen. Einen Tag nach dem Angriff hatte US-Präsident Franklin D. Roosevelt die amerikanische Bevölkerung hinter sich, Deutschland und Japan wurde der Krieg erklärt. Knapp 60 Jahre danach haben sich Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Michael Bay dem Überraschungsangriff, noch heutzutage ein nationales Trauma der Amerikaner, filmisch gewidmet. Der Film kann sich allerdings nur tricktechnisch sehen lassen.

Seit "Casablanca", Michael Curtiz' Klassiker aus dem Jahr 1942 über den Widerstand gegen die Nazis, versuchen sich Filmemacher stets aufs Neue an einem Film epischer und epochaler Größe, in dem ein geschichtliches Großereignis mit einer Liebesgeschichte kombiniert wird, deren Tragik die Tragik der Historie begleitet. Die Idee, das Desaster von Pearl Harbor mit einer Romanze zu verbinden, fällt allerdings unausgegoren aus.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl... RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl...

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3.0Schwach

Vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse entwickelt sich eine tragisch-sentimentale Liebesgeschichte. Aufdringliches Kriegsabenteuer mit unangenehmen patriotischen und heroischen Tönen, die auch nicht von den tricktechnisch ausgefeilten Schlachtszenen überspielt werden. Glatt und gefällig wie ein Werbespot zum Dienst an der Waffe, bietet sich das Bild einer ausgesprochen reaktionären Vergangenheitsbewältigung.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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1.0Ärgerlich

Bruckheimer im Zuckerschock. Klebrig, patriotisch, idiotisch. Paradox dabei: Es ist ernst gemeint.

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Kommentare (147) — Film: Pearl Harbor

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hollygolightly1

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Bewertung2.5Ärgerlich

Würde ich mir nicht noch mal antun.

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Homer Simpson

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Bewertung7.5Sehenswert

- Kitschiger, geladener Kriegs-Film.
- Viel Action, und vor allem geniale Spezialeffekte.
- Die Geschichte könnte jedoch etwas besser sein...

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nilswachter

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Bewertung1.0Ärgerlich

Michael Bays gigantisches Action-Feuerwerk, dessen Effekte noch heute grossartig anzusehen sind, ist leider so substanzlos und dumm, dass die Schauwerte allein nicht kompensieren können. Die kitschige und triefende Lovestory ist nicht der Rede Wert und auch der "Bruderkonflikt" mit anschliessender Versöhnung und endgültigem Abschied könnte belangloser und uninspirierter nicht sein. Das Szenario dieses Bruderkonflikts- und Kampfes um eine holde Maid, ist zu allem Übel noch der Angriff auf Pearl Harbor und der Pazifikkrieg. Dass Michael "was darf ich kaputt machen?" Bay hierfür nicht gerade der beste Mann sein dürfte, war ja von Beginn weg klar. Aber was er hier abliefert ist wirklich zum heulen. Eine klare gut gegen böse Konstellation trifft auf schwelgerischen Pathos und Patriotismus gepaart mit Militärverehrung. Von Minute zu Minute wird die Schande von Pearl Harbor, wie sie Roosevelt in seiner Rede beschwört, erinnert und in eindringlichen Bildern visualisiert. Bay macht ein historisches Ereignis zur Jahrmarktsattraktion und vermittelt damit eine sehr fragwürdige Interpretation von Geschichte. Die Menschen sind dabei nur Statisten, haben klare Rollen zugeschrieben bekommen und wenn sie nicht gerade im Kitsch schwelgen oder streiten, geben sie pathetische Kommentare von sich oder sterben im Bomben- und Kugelhagel. Die Menschen waren nie Bays Element, sie sind immer Teil seiner Geschichten, können aber nur wenig auf diese einwirken oder in ihr aufgehen. Sein Fokus liegt auf der Maschine und diese technophilie geht so weit, dass die Kamera auch mal eine Bombe im Flug begleitet. Das sieht freilich schön aus, ist aber reiner Selbstzweck. Denn am Ende sieht man eine gigantische Explosion, ein Schiff, das auseinander bricht und in einem Feuerball verschwindet. Dass hier Leben ausgelöscht werden, interessiert Bay überhaupt nicht. Er zeigt leidende Menschen nur, um beim Zuschauer Emotionen zu wecken, ihm vor Augen zu führen welch grässliche und hinterlistige Tat die Japaner doch begangen haben - und vor allem, wie sehr sie es verdienen, nun von den guten Angegriffen zu werden.

Pearl Harbor ist die Visualisierung eines amerikanischen Traumas und dient damit auch dessen Festigung und Erinnerung. Die Inszenierung von Bay und das damit zusammenhängende Geschichtsbild lassen nur einen Vergeltungsschlag zu, der mit möglichst viel triefendem Pathos unterlegt werden soll. Dem Zuschauer wir so ständig vor Augen geführt, dass dieser Krieg ein gerechter Krieg war. Im dem kollektiven Gedächtnis der US-Amerikaner war/ ist er das auch und dieses Geschichtsbild zu hinterfragen, liegt in einer Grossproduktion wie dieser, die notabene auch noch vom Militär gesponsert wurde, gar nicht drin. Es gilt vielmehr, es noch stärker zu festigen, indem man eine Liebesgeschichte hinzudichtet und deren Verlauf mit dem Kriegsgeschehen verknüpft. Das ist selbstredend bescheuert und hier auch noch schlecht umgesetzt, doch die Wirkung dessen darf nicht unterschätzt werden. Denn so dumm dieser Film ist und so falsch wie er über die Ereignisse berichtet, seine enthaltenen Ideologien und Mentalitäten entsprechen realen Vorbildern. Der Militarismus, die pathetische Überhöhung von Soldaten, das Huldigen der amerikanischen Flagge, die Glorifizierung dieses Landes, sind Teil einer Zivilreligion, die in den USA nicht unbedeutend ist und hier etwas fremd erscheinen mag. Pearl Harbor ist ihr Anwalt und befriedigt die Bedürfnisse ihrer Anhänger.

Dass ein kritischer Umgang mit diesen Themen möglich ist, haben etliche Kriegsfilme gezeigt. Von Bay konnte das nicht erwartet werden und in diesem Sinne hat er die Erwartungen auch nicht enttäuscht. Sein Film ist aber nicht nur was die Erinnerung von Geschichte, seinen Umgang mit diesem Ereignis und den Pathos betrifft fragwürdig. Er ist auch langweilig und uninspiriert. Gute Schauspieler sucht man vergebens und die elend kitschige musikalische Untermalung dient höchstens der künstlichen Überhöhung dessen, was eh schon im Pathos ersoffen ist. Pearl Harbor ist wirklich durchs Band ein schlechter Film. Einzig und allein die Effekte und wenige Bilder, die wirklich spektakulär und eindrücklich sind, bleiben, um ihm nicht eine Null zu verpassen.

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kinogaengerin

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Bewertung1.0Ärgerlich

Wer jetzt nicht so unglaublich an der absolut kitschigsten Lovestory des neuen Jahrtausends interessiert ist (so wie ich!), der möge doch bitte die ersten 90 Minuten (ja, richtig gelesen!) vorspulen, denn erst dann beginnt der eigentliche Film. Erst dann entfaltet Bay sein wahres Können, welches sich durch geniale Kamerafahrten, absolut sehenswerten Explosionen und einfach atemberaubendem Krach-Bumm-Bang äußert. Doch der Weg dorthin war äußerst mühsam. Es kann einfach nicht richtig sein, wenn ein Film den Titel 'Pearl Harbor' trägt und erst die Hälfte des Streifens vergehen muss, bevor hier überhaupt etwas passiert. Zum Glück läuft die zweite Halbzeit, also der eigentliche Film, relativ rund, aber leider hat man schon vorher jegliche Lust verloren, geschweige denn, dass man noch Mitleid für einen der Protagonisten entwickelt. Immerhin ist der Cast sehenswert und damit meine ich nicht Bennifer und Co., sondern Voight, Baldwin, Aykroyd, Sizemore u. a.

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nilswachter

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Es ist tragisch, dass sie Baldwin für diese Gurke prostituiert hat.


duffy

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Bewertung5.5Geht so

Ach Leute. Ich verstehe euch ja. Ja, es ist patriotischer Sondermüll. Ja, die Lovestory ist Bullshit. Und irgendwie hat auch alles keine Substanz.
Eben das hat der Film übrigens auch mit Titanic gemein. Genauso wie Folgendes:
Wenn es knallt, dann richtig. Selbst nach 10 Jahren sehen die Effekte noch wahnsinnig gut aus und eben jene ~30 Minuten der Materialverschwendung rocken tierisch. Der Rest kann getrost der Vorspultaste zum Opfer fallen.

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duffy

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Dachte ich mir schon. Das passiert manchmal. :)


dustyOn3

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duffy, word!


Filmkenner77

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Bewertung2.5Ärgerlich

Diese Rezension könnte beinahe so verheerende Ausmaße annehmen wie ein Bombenangriff auf Pearl Harbor, aber da ich heute ungewöhnlich milde gestimmt bin, belasse ich es bei einigen Patronensalven. Zunächst beginne ich mit einem Spoiler: Pearl Harbor wird tatsächlich von Japanern bombadiert, auch wenn man sich knapp 80 Minuten im falschen Film wähnt. Wie sich dann herausstellt, ist der Film keine romantische Komödie, sondern ein Kriegsfilm. Zwei Filme zum Preis einer Kinokarte. Was für ein Clou von Michael Bay. Erst werden die Frauen zufriedengestellt, dann die Männer oder aber am Ende doch keiner von beiden?
Das Positive vorweg: Pearl Harbor ist nicht der schlechteste Film von Michael Bay, aber der mit Abstand verlogenste. Es wird munter Geschichtsklitterung betrieben und die Niederlage in Pearl Harbor am Ende noch in einen glorreichen Triumph umgewandelt. Geradezu unverzeihlich ist jedoch, dass er den Zuschauer für dumm verkauft und das Niveau so weit senkt, dass selbst der letzte Hinterwäldler in God's Own Country der Handlung ohne Probleme folgen kann. Bay wandelt auf den ausgetretenen Pfaden von James Cameron (Titanic). Das Problem an der Sache ist nur, dass Cameron in einem Finger mehr Talent hat wie Bay in beiden Händen. Bewundernswert ist allerdings, dass er auch aus dem letzten Bockmist dank der zahlungskräftigen Zielgruppe, die vermutlich mehr Playstationspiele als gute Filme kennt, noch Geld machen kann.
Leider muss ich gestehen, dass ich den Film damals im Kino gesehen habe und mir die annähernd drei Stunden qäulend lang vorkamen. Doch man kann nur von dem erzählen, was man mit eigenen Augen gesehen hat und so habe ich tapfer durchgehalten.
Nun ja, am Anfang wird erst einmal, gemäß der Versatzstücke aus "Titanic" und "Vom Winde verweht", eine Dreiecks-Liebesgeschichte erzählt, wie sie banaler wohl kaum sein könnte. Nachdem Capt. Rafe McCawley (Ben Affleck) eine Liaison mit Krankenschwester Evelyn Johnson (Kate Beckinsale) eingegangen ist, bricht er in Richtung England auf und kommt dort scheinbar bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Sein bester Freund Capt. Danny Walker (Josh Hartnett) packt die sich ihm bietende Gelegenheit beim Schopfe und tröstet Evelyn auf ganz besondere Weise. Doch Rafe kehrt überraschend zurück (bedauerlich für den Zuschauer, der erhofft hatte, Affleck beließe es bei einem Kurzauftritt). Das Liebeschaos könnte nun seinen Lauf nehmen, würden nicht die Japaner die Freundlichkeit besitzen, Pearl Harbor zu bombadieren und diesem traurigen Spiel ein Ende zu bereiten. Nachdem der Zuschauer nun fast anderthalb Stunden einem Liebesgeplänkel der ganz besonders uninteressanten Art beiwohnen musste, zündet Michael Bay ein Feuerwerk der Effekte ab. Hier ist der "Meister" dann wieder ganz in seinen Element. Zugebenermaßen hat Bay ein Auge für große Bilder und vielleicht hätte er besser ein zweistündiges, semidokumentarisches Bombardement inszeniert, denn dann wäre zumindest nicht aufgefallen, welch hundsmiserabler Geschichtenerzähler er ist.
Es wäre dem Film zu wünschen gewesen, er hätte mit den Rauchschwaden über Pearl Harbor geendet. Dann wäre das Desaster möglicherweise ausgeblieben. Aber Bay wäre nicht Bay, wenn die heldenhaften Amerikaner am Ende nicht noch zu einem Vergeltungsschlag ausholen und Tokio bombadieren würden. Glücklicherweise stirbt einer der beiden Protagonisten, so dass der Weg für den anderen und Evelyn frei ist. Alle Probleme sind behoben, die amerikanische Flagge darf in ganzer Pracht auch noch einmal gezeigt werden und fertig ist das Wohlfühlende.
Gerüchten zufolge plante Bay jedoch ein anderes Ende, welches den Produzenten aber zu pathetisch erschien: Bay wollte vier Jahre nach den Geschehnissen von Pearl Harbor den Atombombenabwurf auf Hiroshima zeigen: Rafe, die Nationalhymne pfeifend und auf der „Little Boy“sitzend, blickt verzückt dem Sonnenaufgang entgegen und schreit mit tränenerstickter Stimme: "Für Pearl Harbor und Evelyn." Atompilz. Ende.
Ben Affleck und Josh Hartnett bilden ein kongeniales Duo und liefern sich einen fuminanten Zweikampf um die Gunst der Zuschauers. Wer in diesem Kopf an Kopf-Rennen die schlechtere schauspielerische Leistung erbringt, bleibt jedem selbst überlassen. Vor diesem geballten "Können" verblasst selbst Kate Beckinsale, die neben den beiden wie eine Shakespeare-Mimin allererster Güte wirkt. Cuba Gooding Jr. zeigt einmal mehr, dass der gewonnene Oscar für "Jerry Maguire – Spiel des Lebens" ein Zufall gewesen sein muss, denn sein Part ist so überflüssig wie ein Kropf. Jon Voight als Präsident Franklin D. Roosevelt spielt akzeptabel, aber es scheint sein Los zu sein, sein großes Können in schlechten Filmen wie Perlen vor die Säue werfen zu müssen.
Würde es sich nicht um einen "romantischen Kriegsfilm" handeln, könnte man bei "Pearl Harbor" beinahe von einer Parodie sprechen. Die Klischees sind so dick aufgetragen, dass es beinahe schmerzt. Wer einen richtigen Film über "Pearl Harbor" sehen möchte, sollte diese widerlich-verlogene Schmonzette umgehen und direkt zum Klassiker "Tora, Tora, Tora" aus dem Jahre 1970 greifen, der die Geschehnisse des 7. Dezembers 1941 wesentlich besser schildert.
"Pearl Harbor" spielte bei einem Budget von 132 Millionen Dollar mehr als das 3,5fache seiner Kosten ein. Ein Fortsetzung ist derzeit nicht geplant, aber ein Ende hätte Bay schon im Kopf. Wenn das die Amerikaner nicht zum Öffnen ihrer Brieftaschen an der Kinokasse und dem Zücken der Taschentücher verleitet, dann weiss ich auch nicht mehr.....

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RoosterCogburn

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Wenn ich mich mal frech dazu äussern darf?
Von denen die Bay inszeniert hat, ist für mich "Die Insel" und die beiden Transformer-Fortsetzungen am schlimmsten (ja - ich hab mir die komplette Materialschlachten-Trilogie gegeben). Bei denen er als Produzent agierte - hier gibt es für mich die beiden klar hervorstechenden Produktionen für die Mülltonne: "The Hitcher" und "A Nightmare on Elm Street". Auch "Freitag der 13." ist von Bay zur Belanglosigkeit verwurstet worden (wenn man das von einem B-Picture überhaupt sagen kann).


Filmkenner77

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Bay als Produzent kann ich schlecht beurteilen. Es ist ja auch die Frage, welchen künstlerischen Einfluss er tatsächlich auf die Filme hatte. Ich vermute mal, er hielt eher die Hand auf, statt sich dort ernsthaft einzumischen. "The Hitcher" (das Original ist natürlich besser) und "Friday" sind handwerklich ganz in Ordnung, aber wie du schon sagst, belanglos. Wie ich aber schon schrieb, ist Transformers Teil 1-100 geradezu dumm. Dies kann man vielleicht noch verschmerzen, aber Pearl Harbor ist dummdreist und deshalb für mich ein ärgerliches Machwerk. Da macht einer auf James Cameron und er ist in Wirklichkeit vom Talent her nur ein Ed Wood mit 100 Millionen Dollar in der Tasche.


HauntedSaint

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Bewertung5.0Geht so

Für mich ist das Hauptproblem des Films, dass er sich nicht zwischen Romanze und Kriegsfilm entscheiden kann. Hätte man sich auf die kriegerische Handlung konzentriert, hätte man einiges mehr rausholen können, da mich hier erstens die Effekte und die Inszenierung überzeugt haben und zweitens die kitschigen Dialoge der Romanze einfach nur zum Bersten sind.

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Keky

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Geschichte erscheint mir sehr durchtränkt mit amerikanisch-patriotischem Pathos. Wer das mag, für den ist der Film sehenswert. Doch ich finde dadurch unlogische Brüche in der Geschichte. Das Seeleute, die im einen Moment im Wasser um ihr Überleben kämpfen, beim Anblick von zwei amerikanischen Flugzeugen, die dazu noch von einem Rudel japanischer Zeros verfolgt werden, in Jubel ausbrechen, ist für mich unglaubwürdig. Die Gefühl und humorvoll begonnene Liebesgeschichte erscheint mir am Ende irgendwie abgewickelt.
Am besten finde ich die Effekte beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbour, sowie den Flugszenen. Für Liebhaber dieses Genres absolut sehenswert.

Den Film kann man wirklich am besten mit einer Frau gucken, ist für nen Kriegsfilm fast nen bischen schnulzig aber geht noch. Ein Film mit sehenswerten Szenen, aber einmal reicht auch.

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VinVenus

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Action ist gut, die Effekte und die Inszenierung ebenso.
Der Rest ist schlecht.

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La Bardot

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Bewertung2.5Ärgerlich

Als wäre das historische "Pearl Harbor" so langweilig gewesen, dass man es mit falschen Fakten und einer stupiden Liebesgeschichte noch irgendwie unterhaltsamer hätte machen müssen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Amerikaner ihre eigene Geschichte allein zu Unterhaltungszwecken missbrauchen. Das wirklich grausame daran allerdings ist die Tatsache, dass die ungebildete Majorität diese als Geschichte verkauften Dünnschiss für die Wahrheit hält. Das wird dann auch noch für Golden Globes und Oscars nominiert. Grausam, wirklich grausam.

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La Bardot

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Der wird mit 50 noch aussehen wie 12. Pfui.


Tjeorrmy

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Herrlicher Film.


blockbusterandmore

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Bewertung3.0Schwach

"Surfen Sie niemals in Gebieten, in denen sich Felsen unter Wasser befinden." -

Filme, welche mit einem Übermaß an Patriotismus gesegnet, dazu noch den größtmöglichen Hollywood Bombast auffahren, mit einer Überdosis an Kitsch, Schmalz, Liebeselementen, Kriegsszenarien und den nervigsten Klischees der Filmgeschichte versehen sind und es schaffen, jemanden ohne Verwarnung zu verärgern, gibt es ja nicht allzu oft... Aber Michael Bays pseudoepische und nicht gerade mit Intelligenz gesegnete Schmonzette "Pearl Harbor", deren Wert ungefähr gen Null zu tendieren droht, ist eine von diesen seltenen Fällen. Und das hat folgende Gründe: Zum einen zaubern die Scriptwriter eine Liebesdreiecksgeschichte aus dem Script hervor, die ein Paradebeispiel dafür ist, das sich die Autoren von "Pearl Harbor" mal wieder für cleverer halten als sie es in Wahrheit sind. Zum zweiten ärgert Michael Bay mit seiner ständigen, auf den Nerv gehenden, sturen, kompromisslos schwarz-weißen und naiven Weltanschauung, dem daraus resultierenden Patriotismus und dem Appell an den Gerechtigkeitssinn des Betrachters. Und das schlimmste ist noch: Mit "Pearl Harbor" erhebten die Macher den Anspruch, eine historisch korrekte Verfilmung auf die Leinwände dieser Welt hieven zu wollen. Dies kann aber mit einem leider biederem Script und daraus resultierender, plakativer Weltanschauung und Figurenzeichnung leider nicht funktionieren. Und der pseudoepische Griff ins Verderben beginnt schon mit der an den Haaren herbeigezogenen Freundschaftsgeschichte der Freunde Rafe (schmerzhaft eindimensional schauspielerisch: Ben Affleck) und Danny (schwach: Josh Hartnett) im erzeugten Prolog. Selbst der unterlegte Score von Hans Zimmer erweist sich als erschreckend schwach, Michael Bay verkauft den Betrachter wirklich die ganze Zeit über für naiv, indem er schon zu Beginn an eine epische Erzählung ohne echten Tiefgang vorgaukelt und klischeebelastete Vorwände erfindet, warum die selbsternannten "Jugendfreunde" sich für den späteren Dienst bei der Army entscheiden.

Da gibt es zum einen die Liebe zur Fliegerei, die nicht enden möchte, zum anderen den Alkoholkranken Vater, der der Liebe zur Fliegerei ein Ende setzen möchte und als tumber Kindesmisshandelnder Haudruff charakterisiert wird. Dümmer und naiver geht's einfach nicht. Und weiter geht's im Takt. Bevor es zur zwar technisch zweifelsfrei guten, aber in Überlänge inszenierten Schlacht um Pearl Harbor geht, steuert man geradewegs auf eine völlig belanglose und konstruierte Dreiecksliebesbeziehung zwischen Rafe( Ben Affleck) und seinem Love Interest Evelyn (Kate Bekinsale) zu, die sich auch noch als untreu erweist, wenn sie mit Rafes bestem Freund Danny (Josh Hartnett) über die Dörfer flüchten darf. Weil Rafe doch als tot gilt! Und zu allem Überfluss taucht er irgend wann sogar noch quicklebendig wieder auf. Und die flotte Eifersuchts Menage á trois geht dann erst so richtig los. Denn Evelyn erwartet von Danny ein Kind. Wobei das gespielte Gefühsleben von Kate Beckinsale doch arg fragwürdig bleibt. Denn würde irgendeine Frau unter reellen Gesichtspunkten kurzerhand so ein emotionales Gefühlschaos durchleiden/leben und so schnell den Partner wechseln können, wie es "Pearl Harbor" dem Betrachter weiß machen möchte? Wohl kaum. Eher würde man in einer solchen Situation einen emotionalen Zusammenbruch erleiden. Wer gedacht hat, "Titanic" ist in Punkto Kitsch und Schmalz nicht zu toppen, wird durch die Infantilität von "Pearl Harbor" eine Überraschung erleben. Es bleibt ein übler Nachgeschmack. Nicht zu übersehen ist, das die hohle Dreiecksliebeskonstruktion nur eine fade und dröge Ausrede bzw. Vorwand für die viel zu langatmig geratene Materialschlacht um Pearl Harbor / bzw. eine Krawallorgie ohne Sinnn und Verstand sondergleichen ist. Ausgerechnet Drehbuchautor Randall Wallace (Braveheart) zeichnet sich für das Scriptdebakel veranwortlich...

Im großem und ganzem ist "Pearl Harbor" somit weder als Fisch noch als Fleisch zu erachten. Die Japaner werden als todesmutige, entschlossene Krieger voller Weitsicht und Intelligenz dargestellt, die auf Grund der amerikanischen Angriffe gezwungen sind, bei Pearl Harbor zurückzuschlagen. Etwaige wirkliche Hintergründe und Fakten, die zum Angriff auf Pearl Harbor beitrugen, interessieren Michael Bay nicht im geringsten. Wahrscheinlich wollte es sich Michael Bay mit dem internationalen Publikum nicht verscherzen, zudem auch japanische Betrachter gehörten, dies erweist sich als schlimme und unehrliche Art der Anbiederung. Und die Amerikaner werden in Bays schmerzhaftem Machwerk als glorreiche Helden verunglimpft, die ja den ach so bösen Japanern Vergeltung beibringen müssen. Dabei waren es doch die Amerikaner selbst unter der Führung von Roosevelt, welche die Japaner reizten und zum Angriff auf Pearl Harbor provozierten. Das ist eine historische Tatsache. Michael Bay verschweigt diese Tatsache aber konsequent, obwohl "Pearl Harbor" als historisch korrekter Blockbuster vermarktet wurde. Und mit Jon Voigt ("Tomb Raider") in der Rolle von President Roosevelt schießt Michael Bay inszenatorisch ganz eindeutig den Vogel ab. Voight hat nichts anderes zu tun, als das eigene Volk zum Kampf gegen den so bösen Feind einzuschwören und den eigenen Landsleuten Stärke und Moral vor Augen zu führen. Eine historische Tatsache ist auch, das den Japanern durch den Abwurf der A-Bombe über Hiroshima und einer zweiten Stadt das politische Genick gebrochen wurde, aber Michael Bay verfügt zu keiner Zeit über den Mut, aus den erwähnten Gründen wie der Anbiederung an die japanischen Betrachter, diese Sequenzen zu zeigen. Stattdessen gibt es ein paar hanebüchene, belanglose Vergeltungsangriffe der amerikanischen, fiktiven, erdachten Heldenstaffage zu bewundern, die so schnell wieder verpuffen, wie sie inszeniert worden sind. Im Endeffekt bleibt nur viel Lärm um nichts zurück.

Fazit: Mit "Pearl Harbor" hat sich Produzent Jerry Bruckheimer ("Top Gun", "The Rock", "Armageddon"), wirklich keinen Gefallen getan. Und Regisseur Michael Bay erweist sich Gegensatz zu James Cameron und seinem Epos Titanic mit "Pearl Harbor" als richtiger Verlierer. Zum einen ist es einfältig, das Konzept von Titanic einfach abkupfern zu wollen. Noch schlimmer ist es dann aber auch noch an der Umsetzung zu scheitern. Man soll halt niemals in Gebieten surfen, in denen sich Felsen unter Wasser befinden. Der eigene Untergang ist dann vorprogrammiert, sowie bei der Titanic und dem berühmten Eisberg. Aber Michael Bay zieht daraus keine Lehren… Auch wenn er schon mehrfach qualitativ untergegangen ist, wie schon mit den unsäglichen "Transformers." Der finanzielle Erfolg an den Kinokassen kaschiert aber mal wieder die inszenatorischen Unzulänglichkeiten von Pearl Harbor... Ein paar Gnadenpunkte gibt es aber noch wegen der Qualität der technischen Inszenierung....

Wertung: 3/10 Punkte

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Lagnese

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach einer der wunderschönsten Liebesfilme der Welt, der gleichzeitig auch noch was actionhaltiges für Männer mit drin hat. Trotzdem würde ich ihn eher als Frauenfilm einordnen. 
Die 1.5 Punkte Abzug gibt's dafür, dass ich einerseits etwas zu lang geraten finde und weil ich einfach nicht drüber hinweg kommen kann, ... *ACHTUNG SPOILER* dass sie Josh Hartnett umgebracht haben.

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lori101007

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein gut gemachtes Kriegsepos von Action Spezis Bay und Bruckheimer. Obwohl die Story erinnert zwar an Saving Private Ryan und Titanic, ist aber ordentlich gut anzuschauen. Das Starensemble ist gut. Vor allem Kate Beckinsale :)

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lori101007

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Das meinte ich ja, mit Kitsch. In den Kriegszeiten noch einen Partnertausch machen! Schlimmer wäre es gewesen, wenn Beckinsale beide geheiratet hätte! Das wäre dann noch mehr übertrieben gewesen. Das wäre dann GZSZ und Unter uns in einer Kiste!


doctorgonzo

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Ja, aber das ist ja nun recht eindeutig mehr als nur ein bisschen Kitsch, oder? :-)


movieminister

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Bewertung1.0Ärgerlich

Sehe den Film gerade nach Jahren nochmal, weil ich irgendwie auf dem Schirm hatte, dass da was Besonderes dran war. Aber verdammt, ich muss die meisten Minus-Kritiken hier zu 100% unterschreiben. Was ein unerträglich pathetischer Rotz! Schmalzigstes Seifenoper-Niveau neben einer so dümmlichen Kriegsverherrlichung, da sieht George W. gegen aus wie Ghandi. Über mörderische Fliegereinsätze wird diskutiert wie über das letzte Football Wochenend Was feineres als das Soldatenleben kann man nicht haben, mit coolen Kumpels saufen, bissl durch die Luft brettern angehimmelt von den heissesten Bräuten, die im sexy Schwesternoutfit fürs glory land of the free ihre Pflicht tun.
Ich schau mir jetzt noch an wie der Japaner die Flotte platt macht, dann schalte ich ab und geh´ ins Bett.

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fkfilmkritik

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Bewertung0.0Hassfilm

"Pearl Harbor" auch bekannt als "Top Gun 2" auch bekannt als "Die kriegerische Titanic der Lüfte" ist nicht nur eine höchstpeinliche und konstruierte Love-Story inklusive Wiederauferstehung, Namenshingabe und natürlich tiefer Eifersucht, die durch Freundschaft ertränkt wird. Es ist auch die Michael Bay´sch inszenierte Feier über den Krieg. Ein unerträglich dummes, millitärglorifizierendes Machwerk. Für die Versenkung. Geistesschädigend- und gestört. Eine Frechheit an Schwarz-Weiß-Kreiderei und Patriotismus. Gehört in die Tonne und sollte da auch nie wieder rauskommen.

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Vier

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Mich hat ernsthaft jemand gefragt ob "Sowas wie 'Pearl Harbor'" auch bei "1001 Filme die sie gesehen haben sollten ..." dabei ist. Ich komme immer noch nicht drauf klar.


fkfilmkritik

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Das wundert mich nicht. :D


Kieke

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Bewertung2.0Ärgerlich

Was soll man sagen;
Der Film ist so konstruiert. Die Charaktere sind so beschiessen;
Der Film trieft vom Kitsch.
Einzig die Effekte sind gut.
Das reicht nur leider nicht !

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morlock

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Bewertung0.0Hassfilm

Keimfreie Hochglanz-Action/SFX-Blockbuster Schmonzette.
Für mich der Inbegriff des schlechten Kinos.
Hohler Pathos inklusive.
Die Effekte sind natürlich der Knaller.
Dafür bekäme der Film von mir ein paar Gnadenpunkte.
Seit dem kommerziellen Erfolg hirnloser, gähnend langweiliger Machwerke wie diesem und z.B. Armageddon wird scheinbar nur noch so ein Dreck produziert(siehe Transformers).
A-Movies, die inhaltlich nicht mal mehr als B-Movies durchgehen.
Die Degeneration des Kinos.
Effekte und Explosionen statt halbwegs interessanter Story.
Auf spannende und interessante Drehbücher wird längst verzichtet.
Pearl Harbor und Armageddon haben den Niedergang des guten Action/Blockbusterkinos eingeleitet.
Deshalb meine Ober-Hassfilme.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung5.0Geht so

"Pearl Harbor", schmalziger möchtegern Historienfilm mit bombastischer Action.

James Cameron, griff sich 1998 ein historisches Ereignis, suchte sich ein Liebespaar und kombinierte beides zu einem fantastischen Epos, das nicht nur romantisch, sondern auch sehr nahe gehend war. Zugegeben, war "Titanic" ein Remake von Robert Liebermans Ausgabe, jedoch feierte er große Erfolge.
Nun, 2001 wollte Michael Bay an diesen Erfolg anknüpfen, sozusagen in Camerons Fußstapfen treten.

'Pearl Harbor' eignete sich gut, ein wirklich dramatisches Ereignis und vor allem, wo man viel Action reinpacken kann. Bays Spezialgebiet, wie wir alle wissen. Sicherlich bin ich doch Fan von Bays Explosionen und finde teilweise seine Filme auch gar nicht so schlecht, wie oft gesagt wird.
Aber nun zu seinem Werk "Pearl Harbor". Die Action ist ausgereift, der Sound ist bombastisch und Hans Zimmers Filmmusik ist eine der stärksten, die man je zu hören bekommen hatte. Darstellerisch kann "Pearl Harbor" auch viel bieten, denn großartige Schauspieler schmücken den Cast. Affleck, Hartnett, Beckinsale, Gooding Jr. Voight, Baldwin, Garner und sogar Aykroyd waren mit an Bord. Ein ausgezeichneter Cast, wenn man Affleck wegdenkt und trotzdem keine bemerkenswerte Leistung hervorzuheben.
Was lief also falsch bei "Pearl Harbor"?
Sagen wir mal, dass Randall Wallace kein so gutes Drehbuch schrieb, wie damals James Cameron, denn es ließ den Schauspielern eigentlich wenig Spielraum um ihr Können zu zeigen. Und das, bei einer Lauflänge von satten 183 Minuten. Arm für so einen langen Film. Der Anfang plätschert völlig öde dahin, der Zuschauer zählt schon die Minuten und fragt sich, wann denn endlich etwas passierte.
Schlimm genug, muss man zudem eine Liebesgeschichte ertragen, die aus einem Kitschroman stammen könnte. Dem Protagonisten Rafe (Ben Affleck) fällt nichts originelleres ein, als seiner "großen Liebe", die er seit ein paar Stunden erst kennt und schon unglaublich liebt, zu sagen, wie schön sie doch sei.
Viel zu oberflächlich für meinen Geschmack. Die Dialoge waren sowieso sehr haarsträubend, wenn nicht sogar zum Fremdschämen.
Evelyn (Kate Beckinsale) steht praktisch zwischen zwei Kerlen und ich an meiner Stelle frage mich, was das soll? Man kommt sich vor wie in einer schlechten Seifenoper. Okay, wer mich kennt, weis welche Wahl ich treffen würde, aber das hat nichts mit dem Film zu tun, also zurück ...

Eine Liebesgeschichte stelle ich mir anders vor. "Pearl Harbor" ist in dieser Hinsicht einfach zu anstrengend, das Ganze wirkt einen Tick zu unecht.
Die Charaktere sind ebenfalls zu oberflächlich betrachtet. Dannys (Josh Hartnett) Charakter zum Beispiel ist schwer zu durchleuchten, denn von seiner Seite kommt einfach zu wenig. Rafe (Ben Affleck) ist überschaubarer, da man von ihm mehr Charakterzüge zu sehen bekommt. Dies trifft leider aber auch nur auf ihn zu.

Der historische Gedanke war zumindest da, doch stimmen tut nicht viel daran. Es ist mir zum Beispiel unklar, wohin der Flug der Piloten nach dem Anschlag auf 'Pearl Harbor' führen sollte. Klar nach Japan, aber diese Aktion habe ich nirgends in der Geschichte erlesen können. Vielleicht hab ich es überlesen.
Auch politisch ist der Film ein wenig zu flach gehalten, die ganzen Strategien und die Hintergrundinfos fehlen einfach.

Wallace setzte hier mehr auf Krieg und Action. Im DC bekommt man weniger Dialoge, dafür mehr Blut und abgetrennte Körper, bis hin zu herausfallenden Gedärmen. Klar es ist Krieg, aber das muss doch nicht sein. Wenn man bei sowas so authentische Bilder liefern muss, dann sollte man auch den Inhalt der Geschichte besser durchleuchten.

Hinzu kommt, dass der Film zu dick aufträgt, was den amerikanischen Stolz und Patriotismus angeht. Klar, sind die Amerikaner sehr stolz und legen Wert auf Ehre und Patriotismus, doch möchte man aufstoßen, denn hier in Bays "Historienstreifen" bekommt man es bis zum Erbrechen.

So hat "Pearl Harbor" schon ein paar gute Aufnahmen. Die Sonnenuntergangsbilder sind wirklich was fürs Auge und auch so hat man gute Perspektiven geschaffen und schöne Bilder eingefangen.
Technisch betrachtet, sind die Effekte wirklich gelungen, aber Bay ist sowieso ein Spezialist auf diesem Gebiet. Der Himmel und manche Hintergründe sahen nur etwas zu HDR aus und machten den Anblick unecht.

"Pearl Harbor", zu lange, zu unecht, zu kitschig auch wenn er hin und wieder zu Tränen rührt!

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Tina Scheidt

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Bewertung5.0Geht so

KIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIITSCH!

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Tina Scheidt

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Tja, mag an Kate liegen. Ich mag sie einfach. Aber im Grunde genommen hast du Recht. Vielleicht überdenke ich meine 5 Punkte noch mal...


WaaayneTrain

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Bewertung2.5Ärgerlich

Eine schnulzige Hollywood-Romanze mit Explosionen, fernab von geistiger Tiefe. Ein patriotischer Michel Bay-Dreck, der versucht als Kriegsfilm rüberzukommen. Die Dialoge sind zum würgen und gaben mir den Rest. Zum Glück konnte ich die DVD tatsächlich auf dem Flohmarkt für, ich glaube 5 Euro verkaufen. Ist zwar schon länger her, aber sagen wollte ich dies schon immer.

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WaaayneTrain

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Ja ich weiss auch nicht, warum dies nun als mein Hassfilm angezeigt wird, habe eigentlich nur 0.0 einfach so gegeben.^^ Bei der Liste erscheint er auch nicht.
Ich musste ihn zu Ende schauen, wurde so zugeschleimt, dass ich mich nicht vom Fleck rühren konnte, zum Teil traute ich meinem Gehör nicht mehr.


russel

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deine kritik passt aufs wort.


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