Phase IV

Phase IV (1974), US
Laufzeit 84 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 27.01.1977

6.5 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
91 Bewertungen
13 Kommentare
Phase IV - Bild 2250382
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Saul Bass, mit Michael Murphy und Nigel Davenport

Durch Mutation entstandene super-intelligente Ameisen werden zur Bedrohung für die Menschheit und schicken sich an, mit äußerster Aggressivität und Kriegslist die Herrschaft über die erde zu übernehmen.


Cast & Crew


Kommentare (13) — Film: Phase IV

Kommentar schreiben
Sortierung

Spielberg_Fan

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Der wohl etwas andere Tierhorrer-Streifen! „Phase IV“ ist kein Tierhorror-Film nach bekannten Mustern,sondern viel mehr ein intelligentes und bedrückendes Werk, dass durch seine gemächliche Inszenierung langsam Spannung aufbaut und sich bis zum Schluss hin immer mehr zuspitzt. Die Schauspieler sind dabei Nebensache, denn das beeindruckendste bei dem Film sind die fantastisch gedrehten Aufnahmen der Ameisen. Selten waren Tieraufnahmen bei einem Unterhaltungsfilm so sehenswerte wie bei „Phase IV“. Und der Schluss hat schon fast was von „2001-Odyssee im Weltraum“.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tyler__Durden

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Der einzige Spielfilm vom Meister des Vorspannes. Tierhorror mal ganz mit ernster Miene und durchaus interessanten Ansätzen in der Thematik. Ameisen formen eine kollektive Existenz und machen einen auf Bad Boy, das hat schon was. Schade nur das für mich da so überhaupt keine Spannung aufkam und das Interesse auch nur in Bruchstücken das Tageslicht erblickte womit mir die bedingte Faszination gegenüber des Filmes dann doch über lange strecken verwehrt blieb.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

filmschauer

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Eigentlich habe ich mich auf "Phase IV" gefreut. Wieder ein Science-Fiction-Werk aus den frühen 70ern, einem Zeitraum, wo häufig sehr intelligente und durchdachte, aber auch oft rationale und zurückgenommene Genreware anzutreffen war (Paradebeispiel: "Andromeda"). In "Phase IV" bekommen wir es nun mit dem Geheimnis der Schwarmintelligenz zu tun, in dem Fall die eines Ameisenstaates, welcher durch eine seltsame Einwirkung aus dem All sich jetzt gegen Mensch und Tier wendet. Auf der anderen Seite zwei Wissenschaftler in der Einöde Arizonas, die sich in einem Forschungsmodul zurückgezogen haben. Dezidiert wird nun vorgeführt, wie dieser unbarmherzige Kampf von statten geht. Regisseur Saul Bass versucht ein Konglomerat aus verschiedenen Stilrichtungen umzusetzen und unternimmt dabei alles, um diese schleichende Gefahr visuell darzustellen. Allerdings bleibt die Präsentation dieser Bilder angestrengt artifiziell, weswegen die mögliche Bedrohung für die Menschheit nicht so richtig übermittelt werden kann. Wenig Empathie bringen auch die Schauspieler rüber, alles bleibt eher kühl, vielleicht gibt aber auch die im Grunde sehr einfache Prämisse zu wenig her. Umso häufiger bekommt man es mit offenen Fragen zu tun. "Phase IV" ist ein bisschen Science-Fiction, eine Prise Tierhorror sowie etwas wissenschaftliche Abhandlung, nur ist das Gesamtergebnis ist leider nicht so überzeugend wie erhofft.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

8martin

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist nichts für Leute, die unter Myrmecophobie leiden. In den frühen 70er Jahren hatten solche Science-Fiction-Filme Konjunktur. Da wurden alle möglichen großen und kleinen Ungeheuer: Käfer, Bienen, Wale etc. vermarktet und mit der Zusatzvokabel ’Killer’ ließ man sie so richtig gefährlich erscheinen. Oft waren es Gummiattrappen oder Kameraden aus Pappmaché.
All das finden wir hier nicht. Es sind echte Tieraufnahmen. Der Horroreffekt kommt von den unangenehmen Quietschgeräuschen und einer ebensolchen Sphärenmusik. Wir blicken manchmal wie durch ein Facettenauge auf die Umgebung. Es entwickelt sich ein Machtkampf zwischen Mensch und Ameise mit einem vermeintlich von vorne herein feststehenden Sieger. Aber auch das tritt hier nicht ein. Das Plus der Tiere ist, dass sie ’wehrlos im Einzelnen sind, aber mächtig in der Masse’. In dem Dreipersonenstück wird versucht, die Laute der Tiere als Sprache zu entschlüsseln und in eine Kommunikation mit ihnen zu treten. Das kann man natürlich ebenso bezweifeln wie die geometrischen termitenartigen Bauten, die auch noch explodieren. Dann wird einem auch der Schluss nicht gefallen. Und damit das Ganze nicht allzu trocken gerät, kommt auch noch ein hübsches Mädchen (Lynne Frederick) hinzu, das an sich keine Funktion hat. Doch die Atmosphäre ist stimmig, das Ergebnis eine erdachte, wenn auch unwahrscheinliche Möglichkeit.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

arues

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Phase IV 9/10

Auf Grund astronomischer Phänomene, verhalten sich die Ameisen, in einem Bereich Arizonas, äußerst merkwürdig. Zwei Forscher gehen dem nach und kommen auf die Idee, dass das Ameisenvolk als Kollektiv über eine hohe Intelligenz verfügt. Und so spielen die beiden ihre Spielchen mit den Ameisen. In dem evakuierten, abgelegenen Gebiet eskaliert die Situation nach und nach, und es kommt zum Kampf Mensch gegen Ameise. Auch wenn das Ameisenvolk ihre Drohnen und Angreifer haben, ist es doch ein intellektueller Krieg. Und die Forscher müssen bald um Ihr Leben bangen.

Was sich anhört wie der letzte Trash, ist ein Science-Fiction Klassiker, der extraklasse! Der Film von 1974 ist ganz im Stile von 'Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All' gedreht. Dabei gelingen beeindruckende Aufnahmen der Ameisen, bei denen Regisseur Saul Bass mit verschiedenen Stilmitteln spielt. Leise, apokalyptisch, intelligent und ästhetisch, so kommt der Film daher. Das Ende erinnert dann auch ein wenig an 2001 – A Space Odyssey.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SamRamJam

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Das erste was an dem Film positiv auffällt ist die optimale Ausnutzung des wahrscheinlich niedrigen Budgets. Hier wurde nicht nach den (Effekt) Sternen gegriffen sondern eine Geschichte umgesetzt die sich auch günstig umsetzen lässt. Und dabei ist sie alles andere als doof.
Ich finde die Frage immer wieder komisch von welchem Film es ein Remake geben sollte. In dem Fall ''Phase IV'' bin ich aber tatsächlich der Meinung dass man aus der Idee einen richtig guten Film zaubern könnte.
Die Art und Weise wie sich vieles nur innerhalb der Station abspielt mit seinen drei Akteuren erinnert teilweise an Carpenters Remake von ''Das Ding''. Die verzerrten Bilder von an sich gewöhnlichen Ameisen, die clever ausgelauchteten Aufnahmen der Ameisenbauten und die wenigen Weltraumbilder zu Anfang setzen den Film in einen herrvoragenden Rahmen und beeindruckten mich optisch.
ABER: Ganz großes Manko am Film ist einfach die Langeweile. Zum einen ist man heutzutage einfach ein schnelleres Erzähltempo gewöhnt, zum anderen kommen an sich gute Einfälle nicht so deutlich zum tragen. So wirkt der ''Hitze- Terror'' von den Ameisen nicht nachvollziehbar genug, die Erklärung der mathematischen Kommunikation zwischen Ameise und Mensch ist ebenfalls etwas zu abstrus und die Stereotype rumkreischende Frauenrolle der 70er zerstört abermals etwas vom Filmspaß.
Sehr schade, die Story fand ich ziemlich gut und eher Science Fiction als wie Creature Film. Also ein Plus für die Grundidee und einige ziemlich nette Bilder. Minus gibt es für Darsteller, dahinziehende Inszenierung und das auf einige Ideen nicht richtig eingegangen wird.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

SamRamJam

Antwort löschen

Ja, habe deinen Kommentar auch gerade gelesen :) Ich finde man hat die wenigen Mittel echt gut umgesetzt. Zum Beispiel wo die beiden Wissenschaftler auf dem seltsam abgegrasten Feld stehen. An sich sind das nur zwei Typen auf einem Feld wo vorher willkürlich ein Mähdrescher drüber fuhr, durch die Geschichte und die Bedrohung wirkt es aber ziemlich hübsch. Genauso wenn man am Anfang einfach nur das Auto rumfahren sieht, durch Farbfilter gejagt. Dadurch aber dass man erzählt bekommt dass sie auf einer wichtigen Mission sind wirkt es abermals besser als das eigentliche Bild. Man merkt dass der Regisseur bei Hitchcock gelernt hat, da hat er ein paar tolle Ideen gehabt die man mit wenig Geld umsetzen kann.
Der Rest war dann aber leider doch viel zu zäh und in dem Punkt dass die Bedrohung zu keiner Zeit greifbar vermittelt wird sind wir uns ja einig :)


filmschauer

Antwort löschen

Stimmt, Bass hat ja mal bei Hitchcock gearbeitet. Die Ideen waren sicherlich verhanden, sie erschienen mir im Gesamtzusammenhang nur zu bemüht. Ist seltsam, da ich eigentlich auf solche optischen Spielereien stehe.


Hagen Hagen

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mein erster Horrorfilm und war gleich ein guter. Die Ameise, die aus der Hand gekrabbelt kommt und das ungewöhnliche Ende bleiben unvergessen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

8martin

Antwort löschen

Die Ameise, die aus der Hand krabbelt ist geklaut!
Und zwar von Bunuel!


Hagen Hagen

Antwort löschen

Wenn Saul Bass das tut, der, wie Du sicher weißt, für Preminger, Hitchcock und Wilder gearbeitet hat, ist das ein Zitat, kein Diebstahl.


Filmkenner77

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Naja, wer einen richtig spannenden Tierschocker erwartet, wird definitiv enttäuscht werden. Leider ist das Tempo arg gemächlich und die Umgebung wirkt trist. Zudem eignen sich die Ameisen nun auch nicht unbedingt dazu, dem Zuschauer Angst einzuflössen. Nicht jeder clevere Film ist zwingend fesselnd.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

hallidalli

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Intelligents bei diesem Film ?? Wo, habe davon nichts gesehen? Wäre fast eingeschlafen. Das einzigste OPTISCH gute an dem Film ist Kendra, aber selbst das kann den Film für mich nicht retten. Daher 0.0 Punkte.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Pantagruel

Kommentar löschen

Gehört sicher nicht zur reinen Gattung der Horrorfilme, sondern zu den besten "Rache der Natur"-Filmen, eine freie Interpretation der Kurzgeschichte Empire of the Ants von H. G. Wells. Halb Doku, halb Horror, der dadurch entsteht, dass Realität mit Hilfe aller damals erdenklichen technischen Mitteln verfremdet wird: extreme Brennweiten und Zeitraffer bis zu tollen Kreationen im Trickstudio. Vordergründig reale Natur- und Landschaftsaufnahmen werden in apokalyptische Reizbilder umgesetzt. Kein Film, der durch Bilder erschauern macht. sondern der durch die schnelle Abfolge von quasi dokumentarischen Aufnahmen zur Gewissheit des Schreckens führt. Wenn man dann noch weiß, dass ein atomarer Krieg nur die Insekten überleben lässt, ist der Schrecken perfekt.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

senker

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

War vor ungefähr 20 Jahren mal sehr spannend und "verstörend". Heutzutage wirkt der Streifen allerdings nicht mehr so dramatisch und hat dadurch Längen.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Abronsius

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Zwischen aggressiven Federvieh und schneller Flosse passen doch noch ein paar Ameisen.Friedliche Koexistenz war gestern.Ameisen sind winzig und intelligent.Zu ihrer organisatorischen und technischen Brillanz kommt noch ihre fanatische Opferbereitschaft.Selbst ein abgetrennter Ameisenkopf versucht noch,den Feind in die Beine zu beißen. Zum Film:Plötzlich,nach kosmischen Aktivitäten,schließen sich verschiedene Ameisenvölker,die sich eigentlich erbittert bekämpfen,zusammen. In der amerikanischen Wüste bauen die Ameisen merkwürdige Gebilde und überfallen Farmen.Zwei Wissenschaftler untersuchen das Phänomen und müssen bald erkennen,dass der kleine Gegner planmäßig und gewieft handelt.Der Status des Menschen,als Beherrscher des Planeten, wird neu verhandelt.Die Makroaufnahmen der Ameisen und deren perfekte Montage,unterlegt mit einer schaurigen Tonspur, machen die Gefahr glaubhaft.Raffiniert spielt Saul Bass(der Regisseur)mit der Farbegebung.Die durch Insektizide gelblichen eingefärbte Umgebung,Männer in Schutzanzügen,die auf bräunlichen Steppenboden blaue Kampfstoffe versprühen,lassen alles fremd und unheimlich erscheinen.
Aufwendig,aber mit einfachen Mitteln inszenierte Saul Bass einen wahren Genre-Klassiker.Leider blieb es sei einzigster Film.
PS:Es lohnt sich Saul Bass(Titeldesigner+Psycho),durch eine Suchmaschine zu jagen.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Abronsius

Antwort löschen

das kann nicht sein!er ist doch einzigartig!system-ameisen im hintergrund werden es hinbiegen.


sikkmeidack

Antwort löschen

lach.


xtheunknown

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

der beste tierhorror überhaupt.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch