Philadelphia Story - Die Nacht vor der Hochzeit

The Philadelphia Story (1940), US
Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 07.02.1950

8.2 Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.2 Community
745 Bewertungen
8 Kommentare
Philadelphia Story - Die Nacht vor der Hochzeit
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von George Cukor, mit Cary Grant und Katharine Hepburn

Tracy Lord, Tochter eines Millionärs, will zum zweiten Mal heiraten. Ihrem Ex-Mann C.K. Dexter Haven passt das gar nicht, daher setzt er den Reporter Macauley Connor auf sie an, der angeblich über die Hochzeit berichten soll. Insgeheim hat C.K. den Reporter aber damit beauftragt ein wenig Unruhe zu stiften und ihn wieder ins Gespräch zu bringen. Doch es kommt anders: Plötzlich interessiert sich auch Connor für die Braut!

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Philadelphia Story - Die Nacht vor der Hochzeit

Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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9.0Herausragend

Es gibt nur sehr wenige Drehbücher, die behaupten können, in fast jedem Satz eine Pointe aufweisen zu können. „Die Nacht vor der Hochzeit“ besitzt eine solche Qualität, die den Film auch nach 70 Jahren noch erstaunlich frisch und frivol erscheinen lässt. Die Stärke liegt nur in treffsicheren Ein-Zeilern, sondern auch in den urkomischen Schlagabtäuschen, die sich das verhasste, ehemalige Ehepaar Lord liefern und an denen man unmittelbar an der schieren Spielfreude erkennen kann, welchen Spaß die Schauspieler mit diesem Werk hatten.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

George Cukors Theateradaption ist eine dezente Screwball-Komödie mit typischer Hollywood-Dramaturgie, die durch nichts als charismatische Darsteller und wohl ausgearbeitete Dialoge unterhält, ganz ohne Kameraspielereien und mit nur sehr wenigen Schnitten. Jedes einzelne Mitglied des Ensembles spielt (im Theater-Stil) vorzüglich und erfährt eine sorgfältige Charakterzeichnung. Auf mehr brauchte man sich nicht zu konzentrieren. Die pausenlosen Wortwechsel sind immerhin straff und nicht zu trocken gestaltet und enthalten zahlreiche kleine Wortwitze, wie es die Screwball-Komödie eben verlangt. Eine gewisse Vorliebe für stilvolle Konversationen muss der Zuschauer aber wirklich mitbringen, denn sonst kann nicht mal das nett anzusehende Hauptdarsteller-Trio, bestehend aus Cary Grant, Katharine Hepburn und James Steward, mehr etwas retten. [...]

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Kommentare (6) — Film: Philadelphia Story - Die Nacht vor der Hochzeit

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Amadis

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Streifen. Hier stimmt einfach alles; Die Dialoge sind grandios, der Humor subtil aber durchaus auch handfest.Die Geschichte beginnt harmlos, steigert sich dann aber fulminant und Jimmy ist sowieso der Beste!

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Joe Gillis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

»The prettiest sight in this fine pretty world is the privileged class enjoying its privileges.« Die Reichen, scheint George Cukor mit dieser sophisticated comedy zu sagen, sind nicht oberflächlicher als andere Menschen, nur weil sie über viel Geld verfügen; sie leben zwar in den schöneren Häusern, haben jedoch, wie alle, ihre beziehungstechnischen Probleme, kennen, wie alle, die Nöte des Herzens. (Die Schlamassel der Begüterten, das unterscheidet sie von jenen der Unterprivilegierten, sehen allerdings besser aus, weil sie sich in luxuriösem Ambiente entfalten, und sie hören sich cooler an, weil die Zungen der Beteiligten vom Champagner gelöst werden.) Die göttliche Tracy Lord (Katharine Hepburn) zum Beispiel, intelligente, überlegene und prinzipientreue Tochter aus altem Ostküsten-Geldadel, sieht sich am Vorabend ihrer zweiten Hochzeit vor die Frage gestellt, ob sie ihr Lebensglück mit kühler Intelligenz, bronzehafter Überlegenheit und moralischer Prinzipientreue tatsächlich erreichen kann – oder ob ein wenig Menschlichkeit ihr weiteres Schicksal vielleicht positiv zu beeinflussen vermöchte … »The Philadelphia Story«, eine romantische Farce voller hochprozentiger Dialoge und gesellschaftssatirischer Situationskomik, stellt das poor little rich girl zwischen drei Männer: den kurzweilig-schlawinerischen Exgatten (Cary Grant), den gediegen-hölzernen Self-made-Kapitalisten (John Howard), den bissig-sensiblen Schriftsteller (James Stewart) – wenn Tracy einem von ihnen (nach feucht-fröhlich-folgenschwerer Nacht) das Ja-Wort gibt, wird sie von der Göttin zum menschlichen Wesen gereift sein.

http://kinotagebuch.blogspot.com/

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Joe Gillis

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Am Ende sind sie natürlich alle ein bißchen »erwachsener« geworden ;) – aber ich denke, daß Tracy die größte Entwicklung durchmacht (welche ihr als Zentralfigur ja auch zukommt): Sie ist es, die durch gewisse Charaktereigenschaften und übersteigerte Erwartungen an sich und andere ihrem Glück zunächst im Wege steht; dadurch daß sie ihre Haltung zu und den Blick auf die Menschen ihrer Umgebung überdenkt (und verändert), löst sich schließlich alles in Wohlgefallen auf.


vannorden

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Sollte ihn mal wieder gucken. Ist so lange her (:


Baum123

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Bewertung7.5Sehenswert

Tolle Schauspieler. Starke Dialoge. Viel Wortzwitz. Nur die Story an sich ist nicht so 100%-ig mein Fall.

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denise

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch wenn ich Grace Kelly wirklich mag, aber Katharine Hepburn ist einfach die bessere "Göttin". Und auch wenn das Gesinge ganz nett ist, die Geschichte von der kühlen reichen Tochter ist in dieser Version einfach überzeugender und gefühlvoller als das Remake von 1956.

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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unterhaltsame Screwballkomödie mit drei fabelhaften Darstellern, den man gesehen haben sollte, wenn man sich für Hollywoodklassiker interessiert.

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Tobias

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Bewertung7.0Sehenswert

Amüsanter Klassiker, wenn auch nicht so gut wie das Musical-Remake www.moviepilot.de/movies/die-oberen-zehntausend.

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