Pietro
Pietro (2010), Laufzeit 82 Minuten,
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Keine
Pietro lebt in einer anonymen Vorstadtsiedlung. Manchmal verteilt er auf der Strasse Flyer, um sich ein paar Batzen dazuzuverdienen. Er wohnt in der alten Wohnung, die ihm seine Eltern vererbt haben, gemeinsam mit seinem Bruder, der nunmehr seine ganze Familie ist. Die Beziehung zwischen ihnen ist schwierig: Francesco ist drogenabhängig und unlösbar verbunden mit seinem «Freund»-Dealer NikiNiki und dessen Gang. Doch die einzige Möglichkeit für Pietro, um den Kontakt zu seinem Bruder aufrechtzuerhalten, ist, in der Rolle des etwas debilen Clowns aufzutreten, als den ihn dessen Kumpel sehen. Tag für Tag lässt Pietro die Kränkungen seitens Bruder und Freundeskreis sowie die Übergriffe seines brutalen und missgünstigen Chefs über sich ergehen. Als Pietro bei seiner Arbeit eine Frau kennen lernt, scheint das Blatt sich zu wenden, doch der Anschein trügt: Als er seine Freundin den Jungs vorstellen will, nehmen die Dinge einen bösen Verlauf. Dies ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
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Kritiken (1) — Film: Pietro
Urs Arnold: outnow.ch Urs Arnold: outnow.ch
Kommentar löschenDaniele Gaglianones fünfter Film spielt mit diesem heiklen Gedanken und dem berühmten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Er führt eine liebevolle Person an die Grenze der psychischen Belastbarkeit und zeigt eine Variante auf, wann eine Überschreitung passieren und was sie auslösen kann. [...]
Pietro ist ein bedrückender, jedoch sehr stimmiger Film und sicher einer der sehenswertesten italienischen Werke der letzten Jahre.
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Kommentare
Kommentar schreibenBegbie 2011/07/01 00:57:35
Kommentar löschenDurchschnittsfilm zum 1x anschauen. Schauspielerisch top, leider bekommen die Figuren (auch die des Pietro) zu wenig tiefe verliehen - da wäre mehr drin gewesen. Ansonsten sehr düster und melancholisch mit einer guten Steigerung zum Ende hin - welches jedoch letztendlich dann doch etwas enttäuscht
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