Ambitioniert und gemessen am ermüdenden Blockbuster-Autopiloten offen gesagt erstaunlich gerissen erfand sich "Fluch der Karibik" mit den besten Absichten jedes Mal neu, unabhängig davon, ob eine Absicht das Versprechen qualitativer Befriedigung einlöst: Unter allen Möglichkeiten allgemeiner Termini hausierte der erste "Fluch der Karibik" schlicht und ergreifend unter der der ironischen Persiflage. Der zweite "Fluch der Karibik" hingegen unter der der sprunghaften Slapstickschau, rein humoristisch mehr ein-, statt doppelbödig, rein strukturell gleichwohl um Komplexität denn Stringenz bemüht, in dem auf den ersten Blick nichts aneinander gepresst und stattdessen alles durcheinander erzählt wird. Der dritte "Fluch der Karibik" schließlich gräbt die Selbstreflexivität des ersten Teils und die Vertracktheit des zweiten Teils in fast doppelter Dosierung aus dem Sand, um diese exklusiv mit zwei anderen Motiven zu vermengen: Kompromisslosigkeit,…
Ambitioniert und gemessen am ermüdenden Blockbuster-Autopiloten offen gesagt erstaunlich gerissen erfand sich "Fluch der Karibik" mit den besten Absichten jedes Mal neu, unabhängig davon, ob eine Absicht das Versprechen qualitativer Befriedigung einlöst: Unter allen Möglichkeiten allgemeiner Termini hausierte der erste "Fluch der Karibik" schlicht und ergreifend unter der der ironischen Persiflage. Der zweite "Fluch der Karibik" hingegen unter der der sprunghaften Slapstickschau, rein humoristisch mehr ein-, statt doppelbödig, rein strukturell gleichwohl um Komplexität denn Stringenz bemüht, in dem auf den ersten Blick nichts aneinander gepresst und stattdessen alles durcheinander erzählt wird. Der dritte "Fluch der Karibik" schließlich gräbt die Selbstreflexivität des ersten Teils und die Vertracktheit des zweiten Teils in fast doppelter Dosierung aus dem Sand, um diese exklusiv mit zwei anderen Motiven zu vermengen: Kompromisslosigkeit, Surrealismus. "Fluch der Karibik – Am Ende der Welt" ist keine Kinderunterhaltung mehr, diesmal wird gekämpft bis zum blutigen Kopfschuss. Oder Galgen. In diese Richtung geht es, und das ist gut, repräsentiert es doch die seltene Vorsilbe "Anti"; für Disney-Verhältnisse ist "Fluch der Karibik – Am Ende der Welt" also nichts weniger als erwachsener Mainstream, so ein kleines bisschen Anti-Disney eben. Gore Verbinski instrumentalisiert bereits die eigentümliche Exposition von Massenhinrichtungen und schubkarrenweise Leichen sowie jenen darauf folgenden Singapur-Ausflug samt Mord und Totschlag für die neu angepeilte Maxime: "Fluch der Karibik" soll düsterer werden, entschieden düsterer. Insgesamt geht es dann um Mythen, Geister, um das Jenseits, um die blutige Ausrottung an Piraten, um die dunkle Seele von Sündern, die geläutert werden wollen, um Verrat der Liebe willen, um kapitalistisches Handeln und um einen Krieg, de facto um "Heikleres". Das ist überaus angenehm, unverbraucht, weil es die geleckten Abenteuer aus den Vorgängern ad absurdum führt. Als wäre das nicht genug des Antis, erlauben es sich die beiden Drehbuchautoren (Ted Elliott, Terry Rossio) auf unverschämt-wahnwitzige Weise weiteres nie gesehenes Seemannsgarn zu spinnen – sie radieren unseren wohlbehüteten Helden, unseren tuntig-draufgängerischen Captain Jack Sparrow (nuancierteres Over-Acting als zuvor: Johnny Depp), durch den wir überhaupt diese Filme gucken, einfach aus (einfach aus!), um ihn erst nach einer geschlagenen Dreiviertelstunde ins Schiff zu holen.
Derweil kämpft Sparrow mit seinem inneren Stimmenhaushalt, der einer Entrümpelung sicher nicht abgeneigt wäre. Die tranceähnlichen Bewusstseinszustände, in denen Sparrow im Delirium allerlei seltsamen Gestalten begegnet, in dieser transzendenten Vorhölle zur Hölle, gehören zu den stärksten Momenten des Films. Einen Wellengang Metaphysik, eingefangen in irrationalen Bildkompositionen, das erste Bild Sparrows ist seine Nasenspitze. Wie gesagt: Für Mainstream ist das mutig und gebärt angesichts von Vielfalt keine Langweile, wie sie den Blockbustern von heute in aller Regel durch Einfalt gespritzt wird. Sobald Sparrow seiner Crew auf der wuchtigen Black Pearl wiederbegegnet – die, so ganz nebenbei, augenzwinkernde Umkehrung dessen, was wir bei seiner Figureneinführung im ersten Teil erlebten durften; dort war es nämlich ein unerwartetes Schiffchen, jetzt ist es das erhoffte Schiff; die Kameraeinstellungen sind in etwa gleich, die Erkennungsmelodie auch – lässt Verbinski die Leinen los. Das Erzählen in Häppchen geht in die Verlängerung, plausible Linien sind nicht zu erkennen, was zählt, sind die wild zusammengepanschten Anekdoten für ein dramaturgisch halbwegs zufriedenstellendes Ganzes, dort eine Geschichte (East India vs. Pirates), da ein Handlungsfaden (die Verbannung Calypsos in ein Menschenwesen), die allesamt einen ganzen Film allein stemmen könnten. Wieder einmal zerstreut Verbinski damit Einbildungen einer geschlossenen Handlung ohne Staffage und schmeichelt dem erzählerischen Größenwahn. Aber: Obgleich zuweilen überfrachtet, unterhält auch "Fluch der Karibik – Am Ende der Welt" auf eine sehr, sehr direkte, unprätentiöse Art, auf die zugleich schönste aller Unterhaltungsformen. Der Humor ist trotz der anfangs störenden Pintel- und Ragetti-Fokussierung lakonisch und subtiler, die Parallelen zum originalen "Fluch der Karibik" codierter und gewitzter (das Ende des Dritten ist gleichzeitig die kaum veränderte Auferstehung Jack Sparrows aus dem Ersten), der Kühlschrank epochaler Special-Effects prall gefüllt, die Landschaften lebendiger, die Montagen ausgeklügelter (die improvisierte Hochzeit in der finalen Schlacht, dazu der entfesselte Schnitt; unglaublich), die popkulturellen Einschläge zerstörerischer denn je. So werden aus drei Glorreichen Halunken sechs Glorreiche Halunken, der eine versucht den anderen mit einer List auf seine Seite zu bekehren, Zweierpaarungen verbreitern sich zu Dreierpaarungen, die wiederum in ihre Einzelteile zerfließen. Jeder hat ein Ziel, den maximalen Profit aus minimalster Arbeit. Jeder wird mal böse, mal gut, den Umständen entsprechend. Und während auf einer Sandbank darüber munter debattiert wird, als wäre dies eine Stuttgart-21-Diskussion, huldigt Hans Zimmer in einem seiner facettenreicheren Musikbaukasten Ennio Morricone, es ist eigentlich ein Showdown, Aug' in Aug', Partei gegen Partei, konservativ gegen anarchisch, nachempfunden dem Friedhofsshowdown der Glorreichen Halunken, um ihnen herum wartet der Tod, um ihnen herum war der Tod. Natürlich wird gekämpft. Nimm', was du kriegen kannst! Und gib' nichts wieder her! Auf in die Schlacht!
Danke! Diese Wertungen bekommen nur persönliche Ausnahmefilme. Abgesehen davon ist der erste Teil am besten, was sich in den zu vergebenden Punkten widerspiegeln muss.
Super geschrieben. Trotzdem habe ich einen Kritikpunkt (hatte ich auch schon mal keinen?^^): Die Landschaften sind hier nicht epochaler. Das meiste spielt auf hoher See oder in einer Wüste. Mir fehlte eideutig das karibische Flair von Palmen und Sonnenschein (was aber sicher dem düsternen Grundtenor zuwieder gelaufen wäre). Oder meintest du mit der Landschaft dass die Schauplätze abwechslungsreicher (auch wenn irgendwie alle gleich grau sind) sind als in den Vorgängern?
Im Sinne von abwechslungsreicher, richtig, wurde von mir etwas schwammig formuliert: Singapur, Sandbank, die finale Schlacht im Strudel auf brutal regnerischer See, die Schiffbruchinsel, die verschneite, eiskalte Umgebung, als alle fast erfrieren, kurz nach Beginn; abgesehen davon, dass Dariusz Wolski einige tatsächlich "epochale" Totalen wie in den beiden Vorgängern fand, um diese angemessen einzufangen. | Danke, Kritik ist selbstverständlich erwünscht!
[...]
Die ersten beiden Teile wussten um ihre Story-Schwächen und versuchten sie mit Action und teilweise Slapstick zu kaschieren, Teil drei tut dieses bis zum Showdown fast gar nicht, was ihm zwar nicht das Genick bricht, aber doch deutlich herunterzieht.
Diskutierende Piraten, verwirrende Story, surreale Elemente, zäher Aufbau: „Am Ende der Welt“ war es auch fast mit der Geduld zu Ende, doch der Schluss entschädigt für vieles – wenn auch nicht für alles.
Was als vergnügliches Abenteuer begann, endet hier als heillos übertriebene Effektorgie, gegen die Geoffrey Rush als einziger Fels in der Brandung auch nicht anstinken kann.
«At World’s End» fährt mit leicht reduziertem Schwung dort weiter, wo «Dead Man’s Chest» aufgehört hat – ein wenig aufgebläht, aber noch lange nicht abgenützt.
"Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" ist ein würdiger, wenn auch zeitweise schleppender Abschluss der Piraten-Trilogie. Mit Johnny Depp als Captain Jack Sparrow an der Spitze, macht auch dieser Pirates-Teil wieder richtig Spaß.
Die zahlreichen opulenten Schauwerte und ihre formale Perfektion beschränken auf lange Sicht den Spielraum für die Fantasie des Publikums. Bekommt man als Zuschauer/in alles fertig und digital vorgesetzt, beginnt man sich bei dem überlangen 169-Minuten-Werk schnell zu langweilen. So kommt es, dass man sich recht bald nach so "unperfekten" Seefahrer-Abenteuern wie "Sindbads siebente Reise" (1958) mit den Stop-Trick-Monstern von Ray Harryhausen oder nach den trotteligen Piraten aus den Pippi-Langstumpf-Filmen sehnt.
Mit Pirates Of The Caribbean: Am Ende der Welt hat Regisseur Gore Verbinski erneut beste Kinounterhaltung, ein spannendes Piratenabenteuer und ein furioses Finale der Fluch der Karibik Saga abgeliefert. Für meine Begriffe hat man sich aber (schon in Teil 2) zu sehr vom Original entfernt, allerdings handlungstechnische Schwächen durch perfekte inszenierte Kämpfe und herausragende Special Effects ausgeglichen. Es bleibt nun aber zu hoffen, dass nach dem dritten Teil die Saga ein Ende gefunden hat.
Charmanter Tumult, das muss man sagen. Zwar beschleicht einen des öfteren der Verdacht, dass der Einfallsreichtum mit den bewährten Drehbuchautoren Ted Elliott und Terry Rossio durch- und dabei die Logik über Bord gegangen ist. Allerdings herrschte Logik in diesem Piraten-Universum bisher auch nur in Form jener sophistisch verwirrenden Rhetorik, mit der die Protagonisten einander in Wortwolken hüllten, bis keiner mehr wusste, worum es eigentlich ging.
[...] „Fluch der Karibik“ war eine lockere und unterhaltsame Piratenkomödie mit dezentem Fantasy-Einschlag, deren Mischung durchaus zu gefallen wusste. Auch „Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2“ hatte noch seine Momente, verlor sich aber bereits in der wirren Geschichte und wirkte bemüht episch. „Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt“ setzt diese Entwicklung leider fort, bietet so gut wie keine locker-spaßigen Momente mehr und setzt voll und ganz auf die epische Erzählstruktur mit all ihren Wendungen, Bündnissen und Intrigen. [...]
Diese leicht melancholisch überformte Versuchsanordnung funktioniert auch 2007 wieder wunderbar. Verbinski inszeniert im besten Hollywoodstil ein 200-Millionen-Dollar Spektakel um das letzte Aufbäumen einer vormodernen Lebensart gegen den Siegeszug des globalisierten Kapitals. Und selbstverständlich macht das Ganze jede Menge Spaß.
"Der Fluch der Karibik" ist im dritten Teil endgültig aus der Freibeutersaga gewichen; im Titel und überhaupt. Wir landen "Am Ende der Welt", wo Jack Sparrow (Johnny Depp) im Totenreich vor sich hindöst. Will Turner (Orlando Bloom) und Augenstern Elizabeth Swann (Keira Knightley) machen derweil gemeinsame Sache mit ihrem einstigen Gegenspieler, dem Geisterkapitän Barbossa (Geoffrey Rush).
Geschmäcker sind verschieden, ich LIEBE ihn, Sie nicht, egal. Aaaaber:
"Jack Sparrow" zu sagen geht mal gar nicht. Entweder CAPTAIN Jack Sparrow oder nur Jack, klar soweit?! ;)
Der dritte Teil läuft ziemlich aus dem Ruder, spinnt noch mehr Seemannsgarn und verheddert sich darin, statt es aufzuspulen. Es lassen sich immerhin, und das hätte man als letztes erwartet in einem Bruckheimer-Vehikel, Ansätze zur Globalisierungspolitik hineininterpretieren.
Der dritte Teil wird Fans des ersten und auch solche des Zweiten wohl spalten, denn er schlägt einen deutlich anderen Ton an als seine Vorgänger. Er bewegt sich in dunklem unruhigem Gewässer, das ebenso irritiert wie faszinieren kann, wenn man sich auf die neu hinzugekommene Tragik und Düsternis einlassen mag, die ihn von seinen Vorgängern abhebt.
Das ist sicher nicht jedermanns Sache in Zeiten von Renderwahn, Computerspiel-Look und schwülstiger Superhelden-Kacke, gibt mir aber dennoch Hoffnung, daß es Popcornkino geben kann, daß ich wirklich mag. Trotz und zum Teil auch wegen seiner Schwächen.
Ein Rohrkrepierer! Ein fast dreistündiges brachiales Effektechaos! Es hätte schon nach Teil 1 Schluss sein sollen, wenn man schon keine Ideen mehr hat. Chaos beherrscht auch die Handlung. Immer mehr Parteien werden hinzugezogen mit je unterschiedlichen Zielen und Interessen. Manche von ihnen werden dann aber vergessen und stehen gelassen (die Flotte und die Bruderschaft am Ende). Aber alles der Reihe nach:
Bei Teil 1 waren die Mitspieler noch überschaubar. Soldaten, Barbossas Leute, Sparrows Leute und Will/Elizabeth. Genauso klar waren deren widersprüchliche Ziele. Die Soldaten wollten die Piraten platt machen und Elizabeth befreien, Barbossa den Fluch loswerden, Sparrow sein Schiff zurück, Will Elizabeth und umgekehrt. Der Film hatte Struktur.
Bei Teil 3 muss man sich nur mal die Zahl der Akteure vor Augen führen: Soldaten, Barbossa, Sparrow, Davy Jones, Will, Elizabeth, die Chinesen, die Bruderschaft, Calypso. Das sind neun Parteien, die auch noch ständig die Seiten wechseln und sich gegenseitig übers Ohr hauen.
Der Einfallslosigkeit wird die Krone aufgesetzt, indem willkürlich bereits tote Figuren aus dem Jenseits geholt werden. Das fing schon im 2. Teil mit Wills Vater an und setzt sich mit Barbossa und Sparrow fort.
Beides hatte eine negative Wirkung auf mich. Das dauernde Seitenwechseln führte dazu, dass es mir irgendwann schlicht egal war, wer jetzt auf welcher Seite steht. Ebenso konnte ich auch nicht mehr mit den Figuren mitfiebern, wenn die eh alle nach belieben (der Drehbuchautoren) wiederbelebt werden können (hätte mich nicht gewundert, wenn sie den Gouverneur am Schluss auch noch zurückgeholt hätten). Beides machte den Film schnell belanglos. Und dann zogen sich die drei Stunden wie Kaugummi. Ich hatte mir gewünscht, eine Seite würde endlich die Waffen strecken, damit es endlich vorbei ist.
Und zum viel gelobten Johnny Depp als Jack Sparrow: Die Erfindung dieser hampelnden zwielichtigen Figur war 2003 eine geniale Idee, aber spätestens hier zeigt sich, dass sie nicht einen Film ohne vernünftige Handlung tragen kann.
Schließlich kam der Humor auch zu kurz. Im zweiten Teil schon runtergeschraubt, ist er hier kaum noch zu finden.
Fluch der Karibik 3 kann mit dem ersten Teil, geschweigedenn dem Erstklassigen 2. Teil längst nicht mehr mithalten. Viel zu aufgebauscht tiefgründig ist die Geschichte, viel zu dramatisch und nimmt sich selbst viel zu Ernst. So Ernst dass man sich an manchen Stellen fragt: Wo ist der Witz abgeblieben? Klar gibt es noch einigige coole und witzige Szenen aber irgendwie verkommt alles zu einem einzigen wirren Effektgewitter bei dem niemand mehr durchblickt (also ich jedenfalls nicht). Schade drum, hätte man etwas weniger Wind um nichts gemacht, dann wäre weniger mehr gewesen und der Film wäre auch besser davongekommen. So bleibt nur ein Möchtegern-Tiefgründiger, wirrer aber dennoch überdurchschnittlicher Abenteuerfilm.
"Nur" 9.5 weil Captain Jack am Anfang fehlt & wegen Elizabeths "tiefgründiger" Rede.
Ich kann Jack nur zustimmen: 'Und er hat DICH zum Captain gemacht? Ist dieser Titel denn heutzutage garnichts mehr wert?'
Meine Lieblingsszene:
'Wer ist der Verräter?' - 'Höchstwahrscheinlich keiner der hier Anwesenden.' - 'Wo ist Will?' - 'Nicht anwesend.'
Das Szenario aus 'Fluch der Karibik 3' könnte nicht besser sein: Die Piraten kämpfen für ihre Freiheit gegen die East India Trading Company. Doch wie heißt es so schön? Viele Köche verderben den Brei, so auch hier. Denn plötzlich darf sich anscheinend jeder Captain nennen und vor allem Püppchen übertreibt es doch erheblich mit ihrer neugewonnenen Macht. Doch dafür ist immerhin Barbossa wieder mit von der Partie, was dem Film nur gut tut. Nur so übersteht man nämlich als Zuschauer die Zeit bis Jack endlich wieder zu Tage tritt. Der legt erneut einen grandiosen Auftritt hin: spielt mit kleinen weißen Krebsen, redet mit Steinen und zieht Schiffe durch die Gegend. Insgesamt ist der Piraten-Streich Nummer drei nicht mehr ganz so überladen wie sein Vorgänger, reicht aber dennoch nicht an die Klasse des Originals heran. Die Schlacht am Ende ist aber immerhin bildgewaltig in Szene gesetzt, das kann sich sehen lassen. Genau wie Keith Richards als Piraten-Papa... ;-)
Auch der Fluch der Karibik latscht sich irgendwann mal aus, glücklicherweise sollte der dritte Teil der Saga dem ganzen ein bamherziges Ende setzen. Hätte auch wunderbar geklappt, wenn nicht jemand der Meinung gewesen wäre, weitere Fortsetzungen würden NOCH MEHR GELD (GEIFER GEIFER GEIFER=) ) einbringen... War ein lustiger Film und wäre ein etwas schnulziger aber doch ganz netter Abschluss gewesen.
Drei Stunden Laufzeit. Und es passiert nichts.
Das heißt, es passiert eigentlich eine Menge, Johnny Depp gibt wieder den betrunkenen Kult-Piraten, der im ersten, noch im zweiten und merkwürdigerweise auch im dritten Teil nicht lustig ist, ein Kind wird erhängt, Keith Richards darf kurz auftauchen und unverständliche Dinge stottern, Orlando Bloom und Keira Knightley, deren Liebesszenen ein wenig an zwei nebeneinander verfaulende Südfrüchte erinnern, dürfen Johnny Depp als Stichwortgeber assistieren, es gibt ne Menge Dialoge, eine Menge Kampfszenen und was weiß ich nicht alles.
Aber trotzdem passiert nichts! Der Film hat keine zusammenhängende Story, drei Stunden lang wird dem Zuschauer eine Szene nach der anderen um die Ohren gehauen, die Szenen addieren aufeinander auf und das bis zum Ende des Films, das sich in keiner Weise von der Mitte unterscheidet und man fragt: "Was sollte das?"
Unendlich langweilig, unendlich schlecht, das Ergebnis von einem Selbstläufer-Franchise.
Ganz nett anzuschauen, aber mehr auch nicht. Für mich der mit Abstand schwächste Film der Reihe, vor allem die übertriebene Effektorgie gegen Ende hinterließ auf mich aufgrund ihrer Blödheit einen sehr negativen Eindruck, der mir den ganzen Film vermieste...
Die ersten beiden Teile haben mir recht gut gefallen, der dritte weniger, das ist mir für meinen Geschmack zu viel Slapstick, ist zum Teil doch recht lächerlich. Außerdem bietet er im Vergleich zu Teil 2 doch recht wenig Neues.
Naja der dritte teil hat etwas von seinem glanz verloren denn, es gleicht den anderen teilen einfach zu sehr also ich meine jetzt nicht die geschichte aber einfach alles andere. Ich kann dass einfach nicht erklären aber, ich habe vom dritten teil einfach mehr erwartet. Tut mir leid!!
Kann man mit keinem anderen Teil mithalten und bringt mir überhaupt kein Fluch der Karibik Feeling...
Schwach, aber es reicht trotzdem für nen netten Abend...
Captain Sparrow, oder vielmehr, Captain Barbossa, Captain Swann und Captain Turner hissen erneut das schwarze Fähnchen samt Totenschädel. Verbinski glückt in Teil III, bezüglich den vielfältigen, unüblichen Ideen und der einmal mehr, beachtlichen Umsetzung, ein im Prinzip unmöglicher Triumph. Unsterbliche, urkomischer Witz und Schildkröten schwofen präzise und stilvoll kombiniert, auf einer merkwürdigen Hochzeit zu unvergesslicher Musik, die 'Pirates of the Caribbean III' ausnahmslos zu einem seltenen und nicht alltäglichem Glücksgriff, in Form einer runden Scheibe machen. Ahoi!
Faszinierend. Alles, ja wirklich alles, was der erste Teil noch richtig machte, macht dieses überladene Machwerk komplett falsch. Wo beim ersten Teil noch Leichtigkeit vorherschte und das ganze nicht zu ernst genommen wurde, wird hier bis zum letzten Tropfen aus der Rumbuttel der Eposgehirnfürze getrunken. Alles ist noch Größer und Wilder. Mindestens. Story, Sympathie, Charaktere sind nicht mehr wichtig, scheinen eher Randfiguren zu sein, die nur noch stören. Es wirkt, als wolle man die Geschichte zu einem bombastischen Finale aufblasen. Leider hat man vergessen, das beim Aufblasen am Ende nur eins übrig bleibt. Luft.
„Yoho, steht zusammen! Hisst die Flagge, zeigt sie! Soll’n sie uns verdammen, doch wir sterben nie!“
Dutzende von Piraten stehen am Galgen uns singen dieses Lied. Ein letzter Hilfeschrei, oder vielleicht auch eine Warnung an die East India Trading Company unter Lord Cutler Beckett (Tom Hollander)?
Mit dieser spektakulären Szene beginnt das Finale der „Pirates of the Caribbean“-Saga. Ein Film über 162 Minuten, doch vorerst ohne den leicht verdrehten Captain Jack Sparrow (Johnny Depp). Dieser wurde nämlich mitsamt seinem geliebten Schiff, der Black Pearl, von Davy Jones (Bill Nighy) in dessen Reich verbannt. Natürlich brechen Piratensohn Will Turner (Orlando Bloom) und seine Verlobte Elizabeth Swann (Keira Knightly), Seite an Seite mit dem totgeglaubten Captain Barbossa (Geoffrey Rush), auf, um ihn zu retten…
Angesichts der hohen Erwartungen ist „At World’s End“ ein Film, der sicherlich viele negative Kritiken über sich ergehen lassen musste. Immer wieder fallen Prädikate wie „langweilig“ oder „unnötig“. Langweilig… das ist der Film keines Falls, höchstens langatmig.
Besonders nach dem Jack Sparrow wieder mit an Bord ist, erreicht der Spannungsbogen seinen Tiefpunkt (was aber niemals an Johnny Depp liegt.) Danach verläuft die Handlung schleppend und bleibt es auch. Dies hat erst ein Ende, als es endlich zur lang ersehnten Seeschlacht zwischen der Black Pearl und der Flying Dutchman kommt.
Für mich eines der Highlights der ganzen Triologie!
Der Film insgesamt ist zwar schwächer als „The Curse of the Black Pearl“ und „Dead Man’s Chest“, aber dennoch gut ;)
Aber es ist eben einfach „Fluch der Karibik“ und das allein macht den Film für mich schon gut und so wird es auch immer bleiben. Und Johnny Depp setzt dem ganz klar seinen Stempel auf!
"Er will die Pearl. Captain Turner will die Pearl. Und du hattest Schuldgefühle. Und du und deine Bruderschaft. Ist denn niemand gekommen, um mich zu retten, nur weil er mich vermisst hat?"
Oh, ja Cpt. Sparrow! Das habe ich seit dem ergreifenden und deftig offenen Ende von Teil 2. Und ich frage nun:
Ist es Liebe, wenn einem 5 Mal Gänsehaut Momente überkommen in einer Spanne von, mir nur sehr kurz vorkommenden, 162 Minuten?
Ist es Liebe, wenn einem nach 162 traumhaften Minuten auffällt, dass man fast die ganze Zeit ein glückliches Grinsen im Gesicht hatte, jede Minute zu schätzen wusste und wahrlich in Verbinskis Welt drin steckte.?
Ist es Liebe, wenn man Hans Zimmers wahnsinnigen, spektakulären und auch, für mich(!), besten Score, 2 Tage pausenlos vor sich hin summt?
Ist es Liebe, wenn man so gut wie jede Zeile des Drehbuchs auswendig kennt und diese auch ständig genießen kann, wenn sie so umwerfende Schauspieler wie Johnny Depp, Geoffrey Rush, Bill Nighy, Stellen Skarsgard, Tom Hollander oder Jack Davenport spaßig, gefühlvoll und einfach perfekt rüberbringen können?
Ist es Liebe, wenn man nach dem X-ten Mal noch lachen kann, wenn Pintel von einem Krebs in die Nase gezwickt wird, wenn Barbossa und Jack sich zanken oder wenn Will und Elizabeth (wunderbar harmonierend mit H. Zimmers Höhepunkt, aber auch die Darsteller an dieser Stelle) von Barbossa getraut werden? "Liebe Gemeinde, wir haben uns heute hier eingefunden,... um deine Gedärme an den Mast zu nageln, du miese Qualle!"
Ist es Liebe, wenn man sich an den gigantischen Effekten, den schönen Kostümen und den prächtigen Szenenbildern nie satt sehen kann?
Die Antwort lautet: JA! Ich LIEBE "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt"!
Ich fühle mich der gesamten Crew zu Dank verpflichtet: Vielen Dank!!!
ich musste lachen, als ich gerade an pintels krebs denken musste und hab lächeln müssen, dass endlich mal jemand außer mir sagt wie TOLL Hans Zimmer ist und wie genial der mit seiner musik gefühle aufbauen kann *gänsehaut*
Ja, Hans Zimmer ist für mich der Größte (in der Musik). Freut mich immer wieder Hans Zimmer Fans zu begegnen. Das mit dem Profilbild kann ich nur zurückgeben.
Ich fand den dritten Teil immer am schwächsten von allen Filmen und hab daher keinen Kommentar verfasst. Da es jetzt aber einen vierten Teil gibt, kann ich doch kurz und knapp ein paar Zeilen schreiben. Er kommt nicht an die ersten beiden ran, aber an Teil Vier schon. Johnny hat wie gewohnt witzig die Rolle vom Cpt. gespielt und der Showdown war schon spektakulär, kann man nicht anders sagen. Zwischendrin gab es aber auch ein paar Längen.
Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt - Kritik
US 2007 Laufzeit 169 Minuten, FSK 0, Abenteuerfilm, Komödie, Kinostart 24.05.2007
Kritiken (13) — Film: Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenAmbitioniert und gemessen am ermüdenden Blockbuster-Autopiloten offen gesagt erstaunlich gerissen erfand sich "Fluch der Karibik" mit den besten Absichten jedes Mal neu, unabhängig davon, ob eine Absicht das Versprechen qualitativer Befriedigung einlöst: Unter allen Möglichkeiten allgemeiner Termini hausierte der erste "Fluch der Karibik" schlicht und ergreifend unter der der ironischen Persiflage. Der zweite "Fluch der Karibik" hingegen unter der der sprunghaften Slapstickschau, rein humoristisch mehr ein-, statt doppelbödig, rein strukturell gleichwohl um Komplexität denn Stringenz bemüht, in dem auf den ersten Blick nichts aneinander gepresst und stattdessen alles durcheinander erzählt wird. Der dritte "Fluch der Karibik" schließlich gräbt die Selbstreflexivität des ersten Teils und die Vertracktheit des zweiten Teils in fast doppelter Dosierung aus dem Sand, um diese exklusiv mit zwei anderen Motiven zu vermengen: Kompromisslosigkeit,…
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
J-Ross 2011/07/09 13:47:31
Antwort löschenEcht super Kommentar! Prächtig beschrieben! Nur stört mich die 7.0. Ein oder zwei rauf, komm schon...
Timo K. 2011/07/09 16:52:46
Antwort löschenDanke! Diese Wertungen bekommen nur persönliche Ausnahmefilme. Abgesehen davon ist der erste Teil am besten, was sich in den zu vergebenden Punkten widerspiegeln muss.
Dachsman 2011/07/10 17:46:46
Antwort löschenSehr gut, absolut treffend beschrieben. Vollkommen unterschätzte Trilogie.
der cineast 2011/07/11 13:03:52
Antwort löschenDie erste Stunde ist fantastisch. Dann rennt der Film aber so vollkommen Gaga gegen die Wand...
Ich probier es noch mal.
Timo K. 2011/07/11 22:53:34
Antwort löschenIch brauchte auch zwei Anläufe. ;)
Alle 7 Antworten zeigen
SamRamJam 2011/07/12 02:27:54
Antwort löschenSuper geschrieben. Trotzdem habe ich einen Kritikpunkt (hatte ich auch schon mal keinen?^^): Die Landschaften sind hier nicht epochaler. Das meiste spielt auf hoher See oder in einer Wüste. Mir fehlte eideutig das karibische Flair von Palmen und Sonnenschein (was aber sicher dem düsternen Grundtenor zuwieder gelaufen wäre). Oder meintest du mit der Landschaft dass die Schauplätze abwechslungsreicher (auch wenn irgendwie alle gleich grau sind) sind als in den Vorgängern?
Timo K. 2011/07/12 15:26:43
Antwort löschenIm Sinne von abwechslungsreicher, richtig, wurde von mir etwas schwammig formuliert: Singapur, Sandbank, die finale Schlacht im Strudel auf brutal regnerischer See, die Schiffbruchinsel, die verschneite, eiskalte Umgebung, als alle fast erfrieren, kurz nach Beginn; abgesehen davon, dass Dariusz Wolski einige tatsächlich "epochale" Totalen wie in den beiden Vorgängern fand, um diese angemessen einzufangen. | Danke, Kritik ist selbstverständlich erwünscht!
Xander8112: at the movies
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Die ersten beiden Teile wussten um ihre Story-Schwächen und versuchten sie mit Action und teilweise Slapstick zu kaschieren, Teil drei tut dieses bis zum Showdown fast gar nicht, was ihm zwar nicht das Genick bricht, aber doch deutlich herunterzieht.
Diskutierende Piraten, verwirrende Story, surreale Elemente, zäher Aufbau: „Am Ende der Welt“ war es auch fast mit der Geduld zu Ende, doch der Schluss entschädigt für vieles – wenn auch nicht für alles.
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Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves
Kommentar löschenWas als vergnügliches Abenteuer begann, endet hier als heillos übertriebene Effektorgie, gegen die Geoffrey Rush als einziger Fels in der Brandung auch nicht anstinken kann.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«At World’s End» fährt mit leicht reduziertem Schwung dort weiter, wo «Dead Man’s Chest» aufgehört hat – ein wenig aufgebläht, aber noch lange nicht abgenützt.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" ist ein würdiger, wenn auch zeitweise schleppender Abschluss der Piraten-Trilogie. Mit Johnny Depp als Captain Jack Sparrow an der Spitze, macht auch dieser Pirates-Teil wieder richtig Spaß.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenDie zahlreichen opulenten Schauwerte und ihre formale Perfektion beschränken auf lange Sicht den Spielraum für die Fantasie des Publikums. Bekommt man als Zuschauer/in alles fertig und digital vorgesetzt, beginnt man sich bei dem überlangen 169-Minuten-Werk schnell zu langweilen. So kommt es, dass man sich recht bald nach so "unperfekten" Seefahrer-Abenteuern wie "Sindbads siebente Reise" (1958) mit den Stop-Trick-Monstern von Ray Harryhausen oder nach den trotteligen Piraten aus den Pippi-Langstumpf-Filmen sehnt.
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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenMit Pirates Of The Caribbean: Am Ende der Welt hat Regisseur Gore Verbinski erneut beste Kinounterhaltung, ein spannendes Piratenabenteuer und ein furioses Finale der Fluch der Karibik Saga abgeliefert. Für meine Begriffe hat man sich aber (schon in Teil 2) zu sehr vom Original entfernt, allerdings handlungstechnische Schwächen durch perfekte inszenierte Kämpfe und herausragende Special Effects ausgeglichen. Es bleibt nun aber zu hoffen, dass nach dem dritten Teil die Saga ein Ende gefunden hat.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenCharmanter Tumult, das muss man sagen. Zwar beschleicht einen des öfteren der Verdacht, dass der Einfallsreichtum mit den bewährten Drehbuchautoren Ted Elliott und Terry Rossio durch- und dabei die Logik über Bord gegangen ist. Allerdings herrschte Logik in diesem Piraten-Universum bisher auch nur in Form jener sophistisch verwirrenden Rhetorik, mit der die Protagonisten einander in Wortwolken hüllten, bis keiner mehr wusste, worum es eigentlich ging.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] „Fluch der Karibik“ war eine lockere und unterhaltsame Piratenkomödie mit dezentem Fantasy-Einschlag, deren Mischung durchaus zu gefallen wusste. Auch „Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2“ hatte noch seine Momente, verlor sich aber bereits in der wirren Geschichte und wirkte bemüht episch. „Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt“ setzt diese Entwicklung leider fort, bietet so gut wie keine locker-spaßigen Momente mehr und setzt voll und ganz auf die epische Erzählstruktur mit all ihren Wendungen, Bündnissen und Intrigen. [...]
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenDiese leicht melancholisch überformte Versuchsanordnung funktioniert auch 2007 wieder wunderbar. Verbinski inszeniert im besten Hollywoodstil ein 200-Millionen-Dollar Spektakel um das letzte Aufbäumen einer vormodernen Lebensart gegen den Siegeszug des globalisierten Kapitals. Und selbstverständlich macht das Ganze jede Menge Spaß.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen"Der Fluch der Karibik" ist im dritten Teil endgültig aus der Freibeutersaga gewichen; im Titel und überhaupt. Wir landen "Am Ende der Welt", wo Jack Sparrow (Johnny Depp) im Totenreich vor sich hindöst. Will Turner (Orlando Bloom) und Augenstern Elizabeth Swann (Keira Knightley) machen derweil gemeinsame Sache mit ihrem einstigen Gegenspieler, dem Geisterkapitän Barbossa (Geoffrey Rush).
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<3<3 2011/11/06 22:16:00
Antwort löschenGeschmäcker sind verschieden, ich LIEBE ihn, Sie nicht, egal. Aaaaber:
"Jack Sparrow" zu sagen geht mal gar nicht. Entweder CAPTAIN Jack Sparrow oder nur Jack, klar soweit?! ;)
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDer dritte Teil läuft ziemlich aus dem Ruder, spinnt noch mehr Seemannsgarn und verheddert sich darin, statt es aufzuspulen. Es lassen sich immerhin, und das hätte man als letztes erwartet in einem Bruckheimer-Vehikel, Ansätze zur Globalisierungspolitik hineininterpretieren.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDer dritte Teil wird Fans des ersten und auch solche des Zweiten wohl spalten, denn er schlägt einen deutlich anderen Ton an als seine Vorgänger. Er bewegt sich in dunklem unruhigem Gewässer, das ebenso irritiert wie faszinieren kann, wenn man sich auf die neu hinzugekommene Tragik und Düsternis einlassen mag, die ihn von seinen Vorgängern abhebt.
Das ist sicher nicht jedermanns Sache in Zeiten von Renderwahn, Computerspiel-Look und schwülstiger Superhelden-Kacke, gibt mir aber dennoch Hoffnung, daß es Popcornkino geben kann, daß ich wirklich mag. Trotz und zum Teil auch wegen seiner Schwächen.
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Kommentare (123) — Film: Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
Kommentar schreibenL-viz 2011/12/28 00:45:13
Kommentar löschenEin Rohrkrepierer! Ein fast dreistündiges brachiales Effektechaos! Es hätte schon nach Teil 1 Schluss sein sollen, wenn man schon keine Ideen mehr hat. Chaos beherrscht auch die Handlung. Immer mehr Parteien werden hinzugezogen mit je unterschiedlichen Zielen und Interessen. Manche von ihnen werden dann aber vergessen und stehen gelassen (die Flotte und die Bruderschaft am Ende). Aber alles der Reihe nach:
Bei Teil 1 waren die Mitspieler noch überschaubar. Soldaten, Barbossas Leute, Sparrows Leute und Will/Elizabeth. Genauso klar waren deren widersprüchliche Ziele. Die Soldaten wollten die Piraten platt machen und Elizabeth befreien, Barbossa den Fluch loswerden, Sparrow sein Schiff zurück, Will Elizabeth und umgekehrt. Der Film hatte Struktur.
Bei Teil 3 muss man sich nur mal die Zahl der Akteure vor Augen führen: Soldaten, Barbossa, Sparrow, Davy Jones, Will, Elizabeth, die Chinesen, die Bruderschaft, Calypso. Das sind neun Parteien, die auch noch ständig die Seiten wechseln und sich gegenseitig übers Ohr hauen.
Der Einfallslosigkeit wird die Krone aufgesetzt, indem willkürlich bereits tote Figuren aus dem Jenseits geholt werden. Das fing schon im 2. Teil mit Wills Vater an und setzt sich mit Barbossa und Sparrow fort.
Beides hatte eine negative Wirkung auf mich. Das dauernde Seitenwechseln führte dazu, dass es mir irgendwann schlicht egal war, wer jetzt auf welcher Seite steht. Ebenso konnte ich auch nicht mehr mit den Figuren mitfiebern, wenn die eh alle nach belieben (der Drehbuchautoren) wiederbelebt werden können (hätte mich nicht gewundert, wenn sie den Gouverneur am Schluss auch noch zurückgeholt hätten). Beides machte den Film schnell belanglos. Und dann zogen sich die drei Stunden wie Kaugummi. Ich hatte mir gewünscht, eine Seite würde endlich die Waffen strecken, damit es endlich vorbei ist.
Und zum viel gelobten Johnny Depp als Jack Sparrow: Die Erfindung dieser hampelnden zwielichtigen Figur war 2003 eine geniale Idee, aber spätestens hier zeigt sich, dass sie nicht einen Film ohne vernünftige Handlung tragen kann.
Schließlich kam der Humor auch zu kurz. Im zweiten Teil schon runtergeschraubt, ist er hier kaum noch zu finden.
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schaaf 2011/12/26 23:57:19
Kommentar löschenalso so ganz logisch, zusammenhängend und schlüssig ist der nicht, oder? ^^
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HxC_Moe 2011/12/21 20:21:28
Kommentar löschenFluch der Karibik 3 kann mit dem ersten Teil, geschweigedenn dem Erstklassigen 2. Teil längst nicht mehr mithalten. Viel zu aufgebauscht tiefgründig ist die Geschichte, viel zu dramatisch und nimmt sich selbst viel zu Ernst. So Ernst dass man sich an manchen Stellen fragt: Wo ist der Witz abgeblieben? Klar gibt es noch einigige coole und witzige Szenen aber irgendwie verkommt alles zu einem einzigen wirren Effektgewitter bei dem niemand mehr durchblickt (also ich jedenfalls nicht). Schade drum, hätte man etwas weniger Wind um nichts gemacht, dann wäre weniger mehr gewesen und der Film wäre auch besser davongekommen. So bleibt nur ein Möchtegern-Tiefgründiger, wirrer aber dennoch überdurchschnittlicher Abenteuerfilm.
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kahaujiko 2011/12/13 21:27:32
Kommentar löschender beste war immer noch der erste und nach dem dritten der noch sehenswert war hätten sie schluss machen sollen
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<3<3 2011/11/06 22:08:10
Kommentar löschen"Nur" 9.5 weil Captain Jack am Anfang fehlt & wegen Elizabeths "tiefgründiger" Rede.
Ich kann Jack nur zustimmen: 'Und er hat DICH zum Captain gemacht? Ist dieser Titel denn heutzutage garnichts mehr wert?'
Meine Lieblingsszene:
'Wer ist der Verräter?' - 'Höchstwahrscheinlich keiner der hier Anwesenden.' - 'Wo ist Will?' - 'Nicht anwesend.'
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NiboraC 2011/11/06 17:30:33
Kommentar löschenDie Fluch der Karibik-Filmreihe steigert sich von Film zu Film.
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tobi12000 2011/11/06 21:46:50
Antwort löschenganz genau, ein gutes beispiel für einen antiklimax
J4KOB 2011/11/21 20:45:48
Antwort löschenja, nee
@tobi: genau :D
moe66205 2011/10/21 21:05:51
Kommentar löschenimmer wieder gern
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kinogaengerin 2011/10/19 22:46:25
Kommentar löschenDas Szenario aus 'Fluch der Karibik 3' könnte nicht besser sein: Die Piraten kämpfen für ihre Freiheit gegen die East India Trading Company. Doch wie heißt es so schön? Viele Köche verderben den Brei, so auch hier. Denn plötzlich darf sich anscheinend jeder Captain nennen und vor allem Püppchen übertreibt es doch erheblich mit ihrer neugewonnenen Macht. Doch dafür ist immerhin Barbossa wieder mit von der Partie, was dem Film nur gut tut. Nur so übersteht man nämlich als Zuschauer die Zeit bis Jack endlich wieder zu Tage tritt. Der legt erneut einen grandiosen Auftritt hin: spielt mit kleinen weißen Krebsen, redet mit Steinen und zieht Schiffe durch die Gegend. Insgesamt ist der Piraten-Streich Nummer drei nicht mehr ganz so überladen wie sein Vorgänger, reicht aber dennoch nicht an die Klasse des Originals heran. Die Schlacht am Ende ist aber immerhin bildgewaltig in Szene gesetzt, das kann sich sehen lassen. Genau wie Keith Richards als Piraten-Papa... ;-)
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Nuk3m 2011/08/30 01:12:43
Kommentar löschenAuch der Fluch der Karibik latscht sich irgendwann mal aus, glücklicherweise sollte der dritte Teil der Saga dem ganzen ein bamherziges Ende setzen. Hätte auch wunderbar geklappt, wenn nicht jemand der Meinung gewesen wäre, weitere Fortsetzungen würden NOCH MEHR GELD (GEIFER GEIFER GEIFER=) ) einbringen... War ein lustiger Film und wäre ein etwas schnulziger aber doch ganz netter Abschluss gewesen.
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Ichundso 2011/08/28 00:06:38
Kommentar löschenDrei Stunden Laufzeit. Und es passiert nichts.
Das heißt, es passiert eigentlich eine Menge, Johnny Depp gibt wieder den betrunkenen Kult-Piraten, der im ersten, noch im zweiten und merkwürdigerweise auch im dritten Teil nicht lustig ist, ein Kind wird erhängt, Keith Richards darf kurz auftauchen und unverständliche Dinge stottern, Orlando Bloom und Keira Knightley, deren Liebesszenen ein wenig an zwei nebeneinander verfaulende Südfrüchte erinnern, dürfen Johnny Depp als Stichwortgeber assistieren, es gibt ne Menge Dialoge, eine Menge Kampfszenen und was weiß ich nicht alles.
Aber trotzdem passiert nichts! Der Film hat keine zusammenhängende Story, drei Stunden lang wird dem Zuschauer eine Szene nach der anderen um die Ohren gehauen, die Szenen addieren aufeinander auf und das bis zum Ende des Films, das sich in keiner Weise von der Mitte unterscheidet und man fragt: "Was sollte das?"
Unendlich langweilig, unendlich schlecht, das Ergebnis von einem Selbstläufer-Franchise.
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KingDocy 2011/08/25 10:52:46
Kommentar löschenGanz nett anzuschauen, aber mehr auch nicht. Für mich der mit Abstand schwächste Film der Reihe, vor allem die übertriebene Effektorgie gegen Ende hinterließ auf mich aufgrund ihrer Blödheit einen sehr negativen Eindruck, der mir den ganzen Film vermieste...
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loveissuicide 2011/07/22 23:25:37
Kommentar löschenDie ersten beiden Teile haben mir recht gut gefallen, der dritte weniger, das ist mir für meinen Geschmack zu viel Slapstick, ist zum Teil doch recht lächerlich. Außerdem bietet er im Vergleich zu Teil 2 doch recht wenig Neues.
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lukasLccb 2011/07/18 22:44:03
Kommentar löschenNaja der dritte teil hat etwas von seinem glanz verloren denn, es gleicht den anderen teilen einfach zu sehr also ich meine jetzt nicht die geschichte aber einfach alles andere. Ich kann dass einfach nicht erklären aber, ich habe vom dritten teil einfach mehr erwartet. Tut mir leid!!
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3Dudelsack3 2011/07/16 12:13:41
Kommentar löschenKann man mit keinem anderen Teil mithalten und bringt mir überhaupt kein Fluch der Karibik Feeling...
Schwach, aber es reicht trotzdem für nen netten Abend...
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Tjeorrmy 2011/06/26 03:48:23
Kommentar löschenCaptain Sparrow, oder vielmehr, Captain Barbossa, Captain Swann und Captain Turner hissen erneut das schwarze Fähnchen samt Totenschädel. Verbinski glückt in Teil III, bezüglich den vielfältigen, unüblichen Ideen und der einmal mehr, beachtlichen Umsetzung, ein im Prinzip unmöglicher Triumph. Unsterbliche, urkomischer Witz und Schildkröten schwofen präzise und stilvoll kombiniert, auf einer merkwürdigen Hochzeit zu unvergesslicher Musik, die 'Pirates of the Caribbean III' ausnahmslos zu einem seltenen und nicht alltäglichem Glücksgriff, in Form einer runden Scheibe machen. Ahoi!
'Hast Du Angst nass zu werden?'
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fkfilmkritik 2011/06/26 09:36:09
Antwort löschenWelcome back. :)
duffy 2011/06/26 10:56:29
Antwort löschenSehr gut. Toller Film!
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phoenix409 2011/06/27 00:04:56
Antwort löschenduffy? Im Ernst?
duffy 2011/06/27 11:20:39
Antwort löschenIch mag den. :)
Bodennebel 2011/06/24 17:54:54
Kommentar löschenFaszinierend. Alles, ja wirklich alles, was der erste Teil noch richtig machte, macht dieses überladene Machwerk komplett falsch. Wo beim ersten Teil noch Leichtigkeit vorherschte und das ganze nicht zu ernst genommen wurde, wird hier bis zum letzten Tropfen aus der Rumbuttel der Eposgehirnfürze getrunken. Alles ist noch Größer und Wilder. Mindestens. Story, Sympathie, Charaktere sind nicht mehr wichtig, scheinen eher Randfiguren zu sein, die nur noch stören. Es wirkt, als wolle man die Geschichte zu einem bombastischen Finale aufblasen. Leider hat man vergessen, das beim Aufblasen am Ende nur eins übrig bleibt. Luft.
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Jack 2011/06/09 18:11:50
Kommentar löscheneinfach alle fluch der karibik filme sind der hammer...dieser jack geht einfach nicht besser könnte ick mir tage lang anschauen
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Mennesker 2011/06/06 18:27:47
Kommentar löschen„Yoho, steht zusammen! Hisst die Flagge, zeigt sie! Soll’n sie uns verdammen, doch wir sterben nie!“
Dutzende von Piraten stehen am Galgen uns singen dieses Lied. Ein letzter Hilfeschrei, oder vielleicht auch eine Warnung an die East India Trading Company unter Lord Cutler Beckett (Tom Hollander)?
Mit dieser spektakulären Szene beginnt das Finale der „Pirates of the Caribbean“-Saga. Ein Film über 162 Minuten, doch vorerst ohne den leicht verdrehten Captain Jack Sparrow (Johnny Depp). Dieser wurde nämlich mitsamt seinem geliebten Schiff, der Black Pearl, von Davy Jones (Bill Nighy) in dessen Reich verbannt. Natürlich brechen Piratensohn Will Turner (Orlando Bloom) und seine Verlobte Elizabeth Swann (Keira Knightly), Seite an Seite mit dem totgeglaubten Captain Barbossa (Geoffrey Rush), auf, um ihn zu retten…
Angesichts der hohen Erwartungen ist „At World’s End“ ein Film, der sicherlich viele negative Kritiken über sich ergehen lassen musste. Immer wieder fallen Prädikate wie „langweilig“ oder „unnötig“. Langweilig… das ist der Film keines Falls, höchstens langatmig.
Besonders nach dem Jack Sparrow wieder mit an Bord ist, erreicht der Spannungsbogen seinen Tiefpunkt (was aber niemals an Johnny Depp liegt.) Danach verläuft die Handlung schleppend und bleibt es auch. Dies hat erst ein Ende, als es endlich zur lang ersehnten Seeschlacht zwischen der Black Pearl und der Flying Dutchman kommt.
Für mich eines der Highlights der ganzen Triologie!
Der Film insgesamt ist zwar schwächer als „The Curse of the Black Pearl“ und „Dead Man’s Chest“, aber dennoch gut ;)
Aber es ist eben einfach „Fluch der Karibik“ und das allein macht den Film für mich schon gut und so wird es auch immer bleiben. Und Johnny Depp setzt dem ganz klar seinen Stempel auf!
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J-Ross 2011/05/26 17:05:07
Kommentar löschen"Er will die Pearl. Captain Turner will die Pearl. Und du hattest Schuldgefühle. Und du und deine Bruderschaft. Ist denn niemand gekommen, um mich zu retten, nur weil er mich vermisst hat?"
Oh, ja Cpt. Sparrow! Das habe ich seit dem ergreifenden und deftig offenen Ende von Teil 2. Und ich frage nun:
Ist es Liebe, wenn einem 5 Mal Gänsehaut Momente überkommen in einer Spanne von, mir nur sehr kurz vorkommenden, 162 Minuten?
Ist es Liebe, wenn einem nach 162 traumhaften Minuten auffällt, dass man fast die ganze Zeit ein glückliches Grinsen im Gesicht hatte, jede Minute zu schätzen wusste und wahrlich in Verbinskis Welt drin steckte.?
Ist es Liebe, wenn man Hans Zimmers wahnsinnigen, spektakulären und auch, für mich(!), besten Score, 2 Tage pausenlos vor sich hin summt?
Ist es Liebe, wenn man so gut wie jede Zeile des Drehbuchs auswendig kennt und diese auch ständig genießen kann, wenn sie so umwerfende Schauspieler wie Johnny Depp, Geoffrey Rush, Bill Nighy, Stellen Skarsgard, Tom Hollander oder Jack Davenport spaßig, gefühlvoll und einfach perfekt rüberbringen können?
Ist es Liebe, wenn man nach dem X-ten Mal noch lachen kann, wenn Pintel von einem Krebs in die Nase gezwickt wird, wenn Barbossa und Jack sich zanken oder wenn Will und Elizabeth (wunderbar harmonierend mit H. Zimmers Höhepunkt, aber auch die Darsteller an dieser Stelle) von Barbossa getraut werden? "Liebe Gemeinde, wir haben uns heute hier eingefunden,... um deine Gedärme an den Mast zu nageln, du miese Qualle!"
Ist es Liebe, wenn man sich an den gigantischen Effekten, den schönen Kostümen und den prächtigen Szenenbildern nie satt sehen kann?
Die Antwort lautet: JA! Ich LIEBE "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt"!
Ich fühle mich der gesamten Crew zu Dank verpflichtet: Vielen Dank!!!
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Mennesker 2011/05/27 15:09:52
Antwort löschenWunderbarer Kommentar!
Das mit der "miesen Qualle" ist mein Lieblingszitat ;D :D :D
blueStrawberry 2011/12/13 20:46:46
Antwort löschenich musste lachen, als ich gerade an pintels krebs denken musste und hab lächeln müssen, dass endlich mal jemand außer mir sagt wie TOLL Hans Zimmer ist und wie genial der mit seiner musik gefühle aufbauen kann *gänsehaut*
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blueStrawberry 2011/12/13 20:47:10
Antwort löschenp.s.: cooles profilbild ;P
J-Ross 2011/12/31 01:19:52
Antwort löschenJa, Hans Zimmer ist für mich der Größte (in der Musik). Freut mich immer wieder Hans Zimmer Fans zu begegnen. Das mit dem Profilbild kann ich nur zurückgeben.
Punk 2011/05/24 16:37:46
Kommentar löschenIch fand den dritten Teil immer am schwächsten von allen Filmen und hab daher keinen Kommentar verfasst. Da es jetzt aber einen vierten Teil gibt, kann ich doch kurz und knapp ein paar Zeilen schreiben. Er kommt nicht an die ersten beiden ran, aber an Teil Vier schon. Johnny hat wie gewohnt witzig die Rolle vom Cpt. gespielt und der Showdown war schon spektakulär, kann man nicht anders sagen. Zwischendrin gab es aber auch ein paar Längen.
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