Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache - Kritik

Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales / AT: Fluch der Karibik 5; Pirates of the Caribbean: The Revenge of Salazar; Pirates of the Caribbean 5: Salazar's Revenge

AU/US · 2017 · Laufzeit 129 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Actionfilm, Fantasyfilm, Komödie · Kinostart
Du
  • 9 .5

    Die Fluch der Karibik Filme teilen eine seltene Krankheit. Keiner vo ihnen schafft es, jemanden zu enttäuschen. So auch der neue Ablege Salazars Rache. Hat mich sehr gut unterhalten und bestätigt, dass diese Filmreihe für die Ewigkeit ist. Long live Captain Sparrrow!

    • 5

      Solide Unterhaltung, aber im Vergleich zum Beginn der Reihe nur noch eine traurige Kopie nach bekanntem Muster. Ich erinnere mich dunkel, da war Jack Sparrow noch angetrunken, tuntig, aber irgendwie auch ziemlich clever und dabei lustig. Mittlerweile ist er scheinbar im dauerhaften Vollsuff und bekommt überhaupt nichts mehr auf die Reihe. Mal fliegt er in den Matsch, dann voll auf seine Klöten, haha … urkomisch, oder? Man hat die Hoffnung, dass die Geschichte um die Will/Elizabeth Klone wenigstens den unangenehmen Jack etwas in den Hintergrund rücken lässt, aber Obacht! Die sind jetzt nämlich auch total taff und schlagfertig, sodass es wehtut. Spoiler: Barbossa stirbt mal wieder, es wird angedeutet ihn wiederzubeleben, in der End-Credit-Scene dann Davy Jones? Kann man in diesem Franchise überhaupt sterben? Mal den guten Will fragen, der topfit ohne sein amputiertes Herz auskommt… Fragen über Fragen. Wo hat die Hexe überhaupt den Kompass her?

      • 5

        Anstatt einer Geschichte zu erzählen [...] bietet [Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache] einen ungenießbaren Mix aus zerhackter Slapstick, routinierten Heldentaten, schwerfälligen Computereffekten, bärtigem Seemannsgarn und pflichtgemäßen Actionsequenzen, deren einziger erzählerische Absicht es ist die Besetzung des Films durchzumischen. [Alan Scherstuhl]

        • Um zu überleben macht sich Jack Sparrow mit seinem alten Freund Will Turner (Orlando Bloom) auf die Suche nach dem Dreizack des Poseidon..

          Hat der Schreiberling den Film überhaupt gesehen, oder wie?

          • 4
            LATimes 29.05.2017, 09:30 Geändert 29.05.2017, 09:30

            Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache vermittelt den Eindruck, dass es dort noch mehr Fluch der Karibik-Geschichten zu entdecken gibt - vielleicht in einem Prequel - allerdings gibt es keinen neuen Schatz in diesem Teil zu finden, der durch den Anker der vorgeschriebenen Franchise Blaupause runter gezogen wird. [Katie Walsh]

            • 8 .5

              Nach dem Original vermutlich der beste Film der Reihe. Ob das nun Grund zur Freude ist oder vollkommen irrelevant, kommt darauf an ob man die bisherigen Fortsetzungen mochte. Ich wurde prima unterhalten und das ist was ich wollte.

              • 6

                Besser als der vorherige Teil aber trotzdem nicht das, was man sich gewünscht hätte. Insgesamt war alles von den Details her schöner, die Crew von Salazar sah sehr beeindruckend aus und alles wirkte wieder ein wenig dreckiger (wie es halt in dieser Zeit so war). Auch war der Film insgesamt unterhaltender als der 4. teil. Einige gute Witze und spannende Actionszenen. Das restliche gute wie der Soundtrack war ja schon vorher vorhanden. Nun zum Schlechten. Was neben dem viel zu lächerlichen Jack Sparrow der größte Dorn im Auge war, war wohl Karina Smith. Sie war, wie man es schon oft gesehen hat, eine total arrogante, "eigenständige" und "starke" Frau, die jeden unendlich auf die Nerven geht. Als Ersatz für Elizabeth fällt sie sehr schwach aus man wünscht sich, dass sie endlich mal die Klappe halten würde. Henry war jetzt auch kein Will Turner, aber im Gegensatz zu Möchtegern-Elizabeth-Swann noch ganz O.K. Nichts besonderes halt, weder nervig noch außerordentlich sympathisch. Wie erwähnt ist Jack dazu ziemlich oberflächlich geworden. Eigentlich erfüllt er im Film keinen Zweck, ist nur Witzemacher und peinlich. Ich weiß nicht, ob es an Johnny's Schauspiel oder dem grässlichen Drehbuch liegt, aber Captain Jack Sparrows Charme, Intellekt und Teilnahme am Geschehen ist wohl gemeinsam mit Marcus Off als dessen Synchronstimme abgesprungen. Einst eine geliebte Kultfigur, heute nur noch eine Witzfigur, die ausgeschlachtet wird bis zum geht nicht mehr. Genauso wie Jack ist auch die Story oberflächlich, voller Lücken, ohne Zusammenhänge und kurzgefasst langweilig.

                [Spoiler enthalten] Der Film knöpft an so gut wie nichts aus den vorherigen Teilen an, bis auf den Fakt, dass Will an die Dutchman gebunden ist. Barbossas Verlauf ist einfach nur ekelhaft. Einst ein Pirat, vor dem man sich in den ersten 3. Teilen gefürchtet hat, nun ein Perückentragender, um sein Leben winselnder ... Irgendwas, beherrscht angeblich die Meere oder so. Gott sei Dank ist ihm die Perücke nicht in den Tod gefolgt. Das Lächerlichste neben der Perücke war aber noch seine aus dem Nichts auftauchende Tochter. Wieso? Damit er einen Grund zum Sterben hat und dieser Film noch einen Highlight bekommt, nehm ich mal an. IMHO ist er tot besser als dran als im 4. und 5. Film, so kann die Figur zumindestens nicht weiter vergewaltigt werden. Dann kommen wir mal zur Hauptstory, die an sich schon total schwachsinnig ist. Es soll angeblich den Dreizack von Poseidon irgendwo zu finden geben, aber nur vielleicht, was sehr oft im Film betont wird. Ein gesteuerter Riesenkraken, die Flying Dutchman mit halb-Meerestier-halb-Menschen-Crew, ein verfluchter Schatz und Tia Dalma, aber der Dreizack von Poseidon... Unmöglich, Aberglaube! Der kann die Flüche brechen und hat die macht über die Meere. Logisch, dass, wo auch immer Poseidon abgeblieben ist, sein Dreizack einfach nur unter einem bestimmten Sternenbild zu finden ist. Auf einer Karte, "die kein Mann lesen kann". Warum die kein Mann lesen kann, das wurde im Film sehr oft erwähnt, aber nicht weiter erläutert, wahrscheinlich haben es die Leute einfach gern gesagt. Letzenendes war das große Rätsel den roten Stein vom Buch zu ziehen und im Blutmond (Got it? roter Stein -> Blutmond, weil rot) diesen über die Vorderseite des kleinen Buches wandern zu lassen, wobei das Sternenbild erscheint, welches BARBOSSA auf dem ARM TÄTOWIERT hat. Sooo ein Geheimnis, so schwer zu lüften, Bravo Karina. Darauf wären die dummen Piraten nie gekommen. Was es mit der Tochter auf sich hat; Barbossa hat eine Frau geschwängert, die dann gestorben ist woraufhin er das Baby bei einem Waisenhaus liegen lassen hat. Bei mir stellt sich jetzt die Frage: Warum hat er sich um das Baby gekümmert? Wenn er es abgegeben hat, wird sie ihm wohl nicht so viel bedeutet haben, also warum war er in erster Linie beim Baby, als es darum ging, wohin es soll? Man merkt schon, der Ideenreichtum beim Regisseur ist so ungefähr wie bei einem 14-jährigen Mädchen, die gerade angefangen hat Fanfictions zu schreiben. Salazars Hintergrund Geschichte ist genauso kreativ. Er fährt in dieses Dreieck, wird verflucht und - ja. Ist verflucht, über 20 Jahre lang in diesem Nirvana gefangen und wartet darauf, dass Jack seinen Kompass abgibt. Ich habe keinen Schimmer, wieso der Fluch so stark auf Jack bezogen ist - mal abgesehen davon, dass er freiwillig seinen Kompass Elizabeth gab, damit sie Will findet und zu dem Zeitpunkt Salazar hätte bereits befreit sein müssen. Aber wozu sollte man als Regisseur von einem 5. Teil auch etwas von den ersten paar Filmen wissen? [keine Spoiler mehr]

                Ich könnte noch auf mehr Dinge (der Film war 90% lang dunkel, die Schiffe wirkten winzig) eingehen, aber die Kritik soll ja kein Roman werden.
                Der Film war an sich nicht schlecht. Er war besser als der 4. und der Bösewicht war authentischer. Coole Action, 6/10 Witzen waren ganz gut und Wiedersehen mit bekannten Charakteren. Ein zweites Mal brauch ich ihn nicht sehen und ich hoffe, dass der bereits angekündigte 6. Teil endlich wieder von Gore Regie geführt wird.

                2
                • 7 .5

                  Es ist eigentlich ziemlich überraschend, dass es sechs Jahre gedauert hat, bis ein weiterer "Fluch der Karibik" Teil in die Kinos kommt. Der vierte Film war zumindest finanziell ja ein Bombenerfolg, so dass ich zumindest schon etwas früher mit einer Fortsetzung gerechnet hätte.
                  Glücklicherweise vermeidet der Film die Fehler seines Vorgängers größtenteils, er ist wesentlich rasanter und versucht stärker sich an den ersten drei Streifen des Franchises zu orientieren, indem er inhaltlich einen Bogen zu diesen schlägt. "Salazars Rache" bietet unglaubliche Szenen: Gleich zu Beginn begeht Jack Sparrow im wahrsten Sinne des Wortes einen Bankraub, später wird er von Zombiehaien attackiert und entkommt nur knapp den Tod durch Enthauptung.

                  In der ersten Hälfte ist der Film unglaublich unterhaltsam, aber spätestens wenn es zum Ende kommt lässt er leider merklich nach. Vor allem der - wahrhaft biblische - Showdown konnte mich nicht wirklich mitreißen, da er keine wirkliche Spannung erzeugte und nicht gerade vor Originalität glänzte. Da kann auch der unerwartete Tod einer der Hauptfiguren nichts retten.
                  Außerdem hatte ich teilweise das Gefühl, dass Johnny Depp und auch Geofrey Rush ihre Rollen nicht mehr mit der selben Hingabe spielen wie früher. Vor allem bei Rush kam es mir so vor, dass bei seinen letzten Auftritten im Franchise mit mehr Spaß bei der Sache war. (Könnte es sein, dass er die Rolle nur des Geldes wegen angenommen hat?)

                  Johnny Depp kaspert zwar in bewährten Manier durch die Geschichte, übertreibt es dabei aber ab und zu mit dem Klamauk.
                  Jarvier Bardems Bösewicht ist eher flach, auch wenn er und seine buchstäblich unvollständiger Crew opitsch eindrucksvoll aussehen.
                  Die anderen Darsteller kommen gut weg und wirken durch die Bank symphatisch.
                  Insegsamt ist "Salazars Rache" ein witziger, turbulenter und kurzweiliger Spaß, bei dem man echte Spannung oder Originalität jedoch vergeblich sucht.

                  • 10

                    Habe den Film heute mittag im Kino gesehen. Hat mir ganz gut gefallen. Klar, nicht jeder Film kann jetzt wie der erste sein, aber dafür war er spannend und unterhaltsam gemacht.

                    Spoiler

                    Eine/r wird mir künftig in den "Fluch der Karibik"-Filmen ganz besonders fehlen.

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                    • 7

                      Auch der 5. Teil der Franchise kommt wieder sehr Farbenprächtig mit tollen Kostümen und einer tollen Kulisse daher. Natürlich gibt es auch wieder Untote, andere als in den Vorgängern, dafür auf dem Meer noch viel gefährlicher. Es war mal wieder ein schöner Abenteuerfilm, der mich recht gut unterhalten konnte. Was mir jedoch nicht gefiel, ist das Jack Sparrows Figur nur noch auf Slapstick und Komik ausgelegt ist. Das wurde mir dann teils doch zu albern und mich konnte diesbezüglich einzig die Guillotinen Szene richtig überzeugen. Mit einer Annäherung Sparrows an die Darstellung in den ersten Filmen wäre da erheblich mehr drin gewesen. Genial in seiner Rolle war Javier Bardem als fieser Captain Salazar. Seine Mimik, die immer sehr bedrohlich wirkte, ist einfach beeindruckend. Auch Brenton Thwaytes als Will Turners Sohn Henry und Kara Scodelario als Carina Smyth liefern eine ordentliche Leistung ab. Salazars Rache ist sicherlich nicht der beste Teil der Reihe, aber in meinen Augen auch nicht der schlechteste und auf jeden Fall macht er noch Spaß und ist sehenswert. So gibt es dann von mir 7 Punkte.

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                      • 7
                        Caesar5 28.05.2017, 00:25 Geändert 29.05.2017, 13:41

                        (incl. SPOILER) Für mich ist dieser Teil eine leichte Steigerung zum Vorgänger. Trotzdem gibt es eine Sache die sogar schlimmer geworden ist: Jack Sparrow. Anstatt wieder zum gewieften Piraten zu werden, der selbst etwas vorantreibt, wird er immer betrunkener, trotteliger, und immer mehr zum clownartigen Sidekick. Seine dt. Synchronstimme (4;5) trägt leider auch noch dazu bei, dass man ihn nicht mehr ernst nehmen kann.
                        Weitere Mängel waren, dass die Charaktere nicht wirklich abgerundet rüber kamen. Salazar war nur auf Rache der primitivsten Art aus und die Beweggründe der Hexe habe ich überhaupt nicht verstanden. Das sollte man anscheinend auch nicht, da sie auf einmal nicht mehr vogekommen ist. Auch der Romanze fehlte eine gewisse Tiefe.
                        Desweiteren fehlten mir leider immer noch die epischen Schwertkämpfe und Gefechte zwischen zwei Schiffen.
                        Zudem waren auch ein paar Logikfehler/-schwächen dabei, wie z.B. dass der Kompass nicht von Tia Dalma gekommen ist und dass Barbossa die Fähigkeiten der Queen Anne's Revenge nicht ansatzweise genutzt hat.

                        Positives lässt sich aber natürlich auch sagen:
                        Obwohl mir die neue Ausrichtung, hin zu mehr einzelnen Gags, nicht wirklich gefällt, waren viele Gags deutlich "hochwertiger" als noch bei Teil 4, und wussten zu gefallen. Allein die gesamte Galgen- und Guillotinen-Szene war wirklich zum wegschmeißen komisch.
                        Auch, dass große Teile des Ur-Casts wieder mit von der Partie waren, fand ich toll.
                        Gleichwohl verabschiedete sich Geoffrey Rush leider schon in diesem Teil - was für den einen oder anderen Zuschauer wie mich mit großen Emotionen verbunden war.
                        Den emotionalsten und obendrein romantischsten Moment aber bescherten uns zum Schluss, sinnbildlich stehend für die tollen, ersten drei Teile, Elizabeth und Will .

                        Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass Elizabeth ihren Will vom Fluch selbst befreit und nicht währenddessen zuhause bleibt, lässt der Ausblick in der Abspannszene ja auf einen versöhnlichen Abschluss mit den beiden hoffen.

                        Meinerseits wünsche ich mir für das (hoffentlich zweiteilige) Finale, die Rückkehr der Crew um Gore Verbinski, Hans Zimmer, und Ted Elliott & Terry Rossio, den Besuch alter Schauplätze (Tortuga, Port Royal und Jacks Rumschmugglerinsel), sowie das Wiederauftreten des alten Cast (diesmal aber auch: Pintel, Ragetti (und Angelica)).

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                        • 8

                          Ein würdiger Nachfolger des eher enttäuschenden 4ten teils. Und eigentlich auch das perfekte Ende der Reihe. (Auch wenn ich eher auf eine weitere Fortsetzung tippe)

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                          • 6

                            „Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache“ kommt natürlich nicht an Gore Verbinskis ersten beiden „Fluch der Karibik“ Filme heran. Ein rundes Gesamtpaket ist er dennoch allemal.
                            Die beiden Regisseure Joachim Ronning und Espen Sandberg scheinen verstanden zu haben, worauf es bei einem „Fluch der Karibik“ Film ankommt. Dementsprechend im Vordergrund stehen flottes Abenteuer, purer Fluff und vor allem das Gefühl der Freiheit. Tatsächlich mit am besten ist nämlich der fünfte Ableger der Piratenreihe dann, wenn er wunderbar verträumt das Leben als Freibeuter auf hoher See romantisiert, wenn er sich wünscht, vom öden Landleben aufs Meer zu entfliehen.
                            Dann nämlich träumt man selbst auch von der großen Freiheit, wird vom Abenteuerpathos des Films mitgerissen. Abseits davon erlaubt der fünte Piratenfilm sich durchaus aber einige grobe Schnitze. So spielt Javier Bardem zwar ganz hervorragend, seine Rolle ist aber leider furchtbar schwach geschrieben. Brenton Thwaites als großer Newcomer gibt zwar sein aller bestes, geht aber neben Johnny Depp und Geoffrey Rush völlig unter, Kaya Scodelario überzeugt zwar schauspielerisch, ihre Rolle ist aber, wie Bardems, eher schwach, die Story ist nach rund zwei dritteln nicht mehr existent und Pacing scheint den Autoren ein Fremdwort gewesen zu sein.
                            Aber verdammt nochmal, wenn die Regisseure es dann endlich zu Eskalation kommen lassen, endlich ihrem Wahnsinn freien Lauf lassen, dann erschlägt „Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache“ das Publikum in großartigen Bildern, ist fesselndes und kreativ inszeniertes Abenteuer, dass mit allerlei Bonmots (Geisterhaie!) und mit, zugebenermaßen plumper, aber dafür aufrichtiger, Romantik und Kitsch, der sich stellenweise hart an der Grenze bewegt, begeistert.
                            Insofern, dass neueste Piratenabenteuer mag zwar inhaltlich ein wirres Kuddelmuddel sein, dass immer ganz knapp an der Grenze zum Totalausfall wandert, ist aber inszenatorisch aus einem Guss.
                            Und auch wenn Depp und Rush inzwischen bereits etwas zu alt für die Rollen sind, und auch wenn Zimmers Soundtrack inzwischen schon aus den Ohren herausquillt und auch, wenn man das Gefühl hat, die Geschichte bereits schon erzählt bekommen zu haben, so macht der „Fluch der Karibik“ immer noch Spaß, entführt einen immer noch auf die hohe See.
                            Braucht man dazu aber ein Sequel? Nein, wahrscheinlich nicht. Im Bereich des Piratenfilms gibt es aber nahezu keine Alternative. Also wird „Fluch der Karibik“ wohl oder übel zurückkehren müssen.

                            Kritik im Original: https://aboutthepictures.wordpress.com/2017/05/27/pirates-of-the-carribean-5-salazars-rache/#more-508

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                            • 6

                              Der fünfte Ausflug in das Universum der Piraten der Karibik folgt nach 6 Jahren Abwesenheit und vereint wieder alte Stärken, weist allerdings auch einige Mängel auf. Im Gegensatz zur Mehrheit empfand ich Teil 4 schon als recht gelungen. Dieser kehrte bereits durch weniger Bombast und geschickten Humor wieder zurück zu den Wurzeln. „Salazars Rache“ versucht nun ebenfalls wieder den Charme und die Frische des ersten Teils der Reihe einzufangen, bedient sich dabei aber durchaus auch wieder dem groß aufgezogenen Blockbuster Feeling des zweiten und dritten Films. Und gerade hier kann Teil 5 punkten. Die neuen Regisseure machen ihre Sache wirklich gut und beeindrucken mit schönen Kamerafahrten und einem Gespür für gutes Timing, sowie tollen Einstellungen. Man fühlt sich wieder mittendrin in der Karibik des 18. Jahrhunderts und genießt vor allem zu Beginn das Fantasy-Abenteuer mit Jack Sparrow. Dabei wird auch an der Ausstattung nicht gespart. Der Film besitzt großes CGI, welches aber auch immer wieder mit schönen Seetings vermischt wird.

                              Die Freude überwiegt leider nicht allzu lange. Fluch der Karibik 5 hat ein großes Pacing Problem. Spätestens ab dem zweiten Drittel beginnt sich der Film unglaublich zu ziehen und kommt dabei einfach nicht richtig von der Stelle. Kurz vor dem Finale hat man immer noch das Gefühl man steckt irgendwo im ersten Drittel fest und resümiert, dass wirklich viel eigentlich nicht passiert ist. Eine Ursache dafür ist der Antagonist Salazar. Für mich stellt er den schwächsten Bösewicht der Reihe dar. Seine Motivation wirkt zwar verständlich, aber seine Darstellung verkommt so sehr zum 0815 Bösewicht, dass er einem ab der Hälfte nur noch langweilt. Hinzu kommt, dass Teil 5 gerade in einer Paradedisziplin, dem Humor, scheitert und es kaum schafft das Geschehen irgendwie mal aufzulockern. Richtige Lacher sind rar gesät. In der Regel reicht es nur für einige müde Schmunzler.

                              Das Finale des Films ist hingegen nochmal ganz nett und Teil 5 findet einen soliden, wenn auch einen etwas unerwartet einfachen Abschluss. Captain Jack Sparrow gibt insgesamt auch wieder eine gute Performance ab, auch wenn sein Auftritt einfach nicht mehr die Leichtigkeit der ersten Teile haben möchte. Ganz zum Schluss gibt es dann tatsächlich eine Abspannszene, die aber unnötig ist, was nicht nur daran liegt, dass der Film perfekt abgeschlossen war, sondern auch weil die Szene nicht mal sonderlich originell war oder Lust auf einen weiteren Film machte.

                              Alles in allem ist „Salazars Rache“ ein solider Deal für Fans der Reihe und lässt einem erneut die abgedrehte Welt des Jack Sparrows erleben. Leider fallen die Schwächen des Drehbuchs zu sehr ins Gewicht, um aus Teil 5 mehr zu machen und so verkommt der Film zu einem netten, aber belanglosen Piraten-Abenteuer.

                              • 7

                                Spoiler könnten enthaltent sein.

                                Endlich wieder ein "Guter" Fluch der Karibik Film.

                                Der Film ist keineswegs perfekt, auch ich habe einige punkte die mir nicht gefallen haben.
                                insgesamt gesehen hat er mir wieder um WELTEN besser gefallen als Teil 4.
                                In Teil 4 fehlte für mich fasst alles was ich so an den ersten 3 Teilen geliebt habe. Die komplette Crew, Die Interaktion der Charaktere, der Humor, Fun, Die Epischen momente, Die Black Pearl. passend eingesetzte Musik. Jeder Teil hatte für mich momente die bei mir Gänsehaut verursacht haben. Ausser Teil 4, Der Teil hat mich einfach nur gelangweilt.

                                Leider fand ich das der Film etwas schwer in fahrt kam. Die ersten 40 Minuten haben sich sehr gezogen, dabei waren die ersten 5 Minuten davon Top.
                                Ich war Anfangs sehr von Johnny Depp als Jack Sparrow enttäuscht....er war übertrieben Albern, für meinen Geschmack zu Albern. Viele Gags wirkten konstruiert und schlecht. Die Actionszenen wirkten ebenfalls zu Albern und haben mich nicht überzeugt.
                                Doch ab den moment der großen befreiungsszene wurde der Film schlagartig besser. Die Jokes wurden besser und ich fing ich an Laut zu lachen und so auch das Publikum.
                                Die Charaktere haben mir auch endlich wieder gefallen. Barbossa, Mr Gibbs, Der Zwerg, Der Affe, Die beiden Trottel aus Teil 1 und 2. Das zusammenspiel der Charaktere war ENDLICH wieder da. Jack Sparrow der mich in den ersten 40 Min genervt hatte war auch endlich wieder er selbst, auch wenn er ruhig mal etwas ernster sein könnte...so wie in Teil 1-3.

                                Der neue Bösewicht war okay. Die hintergrundgeschichte mit den Jungen Jack Sparrow war sehr interessant und cool, aber hätte man mehr aus der Feindschaft machen können.
                                Was mir aber etwas fehlte war dieses spaßige Abenteuerfeeling das vorallem Teil 1 und 2 hatten. es gab zwar vereinzelt szenen, aber das für mich nicht genug.
                                Auch wirkte das Storytelling etwas Chaotisch.

                                Die letzten 40-50 Minuten haben mich aber begeistert. Das war wieder Fluch der Karibik was ich liebte. Big Moments, Epische Momente und Kämpfe. Optisch beeindruckende szenen. Und für mich auch viele Emotionen. Barbossa hat mir in diesen teil wirklich sehr gut gefallen. Seine Story hat nun ein für mich befriedigendes ende gefunden....auch wenn es schade ist ...

                                Und sry softy alarm xD. Als sich dann am ende Will Turner und Elisabeth wiedersahen und umarmt haben....uff mein altes Fans-Herz aus dem Jahre 2007 began wieder zu schlagen und mir kamen die Tränen...und dann auch noch diese Epische Musik aus Teil 3...ich habe 10 Jahre auf diesen moment gewartet :D
                                Aber trotzdem...ich will mehr von Will und Elisabeth sehen....sie hätte ja ruhig irgendetwas sagen können.. das ist ja fasst schon wie bei Luke Skywalker in EP:VII :D

                                Dann gibt es ja noch die nachspannszene....WTF? was ist da passiert? ich habe keine ahnung was die uns damit sagen wollen^^ kann mir das jemand erklären?

                                Apropo Nachspannszene: Wie kann es sein das sich Leute vor einem Kinobesuch nie Informieren? 95% der Zuschauer haben den Film verlassen als der Abspann lief. Dasselbe bei Kong Skull Island. Wenn ich ins Kino gesehe Informiere ich mich doch vorher. Vorallem weil es bisher in jedem Teil eine Nachspannszene gab.

                                Dann noch eine kurze erwähnung zu David Nathan als Jack Sparrows Synchronstimme. Ich finde immernoch die Stimme aus Teil 1-3 passender, muss aber sagen das mir David Nathan hier schon viel besser gefallen hat als noch in Teil 4. Er wirkte (meistens) glaubwürdiger und nicht so künstlich lustig und besoffen.

                                Fazit:

                                Für mich ist der Film eine knappe 7/10. Er ist größtenteils sehr unterhaltsam und Lustig. Die Charaktere sind endlich wieder Top und machen spaß (bis auf Jack in hälfte 1).Die Action ist ebenfalls meistens sehr gut. Die letzten 40 - 50 min sind sehr gut gelungen und auch so gibt es zwischendurch ein paar gute Highlights.

                                Für einen nächsten Teil Wünsche ich mir wieder einen ernsteren Jack Sparrow, mehr Will und Elisabeth, mehr Abenteuer an Land und Pintel und Ragetti.

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                                • 6 .5
                                  albi0211 27.05.2017, 16:52 Geändert 27.05.2017, 16:53

                                  Schade, ich habe mehr erwartet.

                                  Eine Slap-Stick Komödie von vorn bis hinten. Dazu wie auch die anderen ohne Spannung, da zu jeder Zeit vorhersehbar. Der ständig betrunkene Jack Sparrow ging mir etwas auf die Nerven, wie auch die zwei neuen jungen Darsteller. Außerdem bekommt der Film einen halben Punkt Abzug für die beschissene Synchronstimme von Johnny Depp.
                                  Javier Bardem kann viel mehr als er hier zeigen darf.

                                  Leichter Spoiler:

                                  Ich hoffe, der 6.Teil wird jetzt, da alle Flüche gebrochen sind, ein richtiger Piratenfilm, ohne Geister, Untote und dem ganzen Zeug.

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                                  • MichelDasOriginal 27.05.2017, 16:48 Geändert 27.05.2017, 16:48

                                    Man merkt, die Leute hatten viel zu hohe Erwartungen an den Film (warum auch immer)

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                                    • 5

                                      Wie schon oft erwähnt, findet man alte bekannte Element in einer anderen Szene wieder – leider sind das solche Szenen, die beim ersten Mal großartig und innovativ sind und danach abgekupfert aussehen. Solche Szenen, die Teil der Serie sind, vermisst man in diesem Film.
                                      Die Filmmusik passt sich überhaupt nicht in den Film ein, denn man verbindet sie eher mit dem ersten vielleicht noch mit dem zweiten Teil. Auch hier ist es verblüffend wie wenig Mühe man sich gegeben hat, um was neues spannendes zu finden.
                                      Das Einzige, was mich überzeugen konnte, waren die Bilder. Doch auch hier merkt man, dass dies bloß dank einem Aufeinandertreffen von CGI-Experten und Geld geschehen ist. Die Kostüme wirken häufig genug unauthentisch und passen manchmal auch nicht zu denen der original Trilogie. Zumindest spielt der Film wieder in der Karibik – leider mussten die Macher den vierten Teil teilweise mit einbauen anstatt sich einzugestehen, dass dieser überhaupt nicht in die Reihe passt (da er nichtmal in der Karibik spielt).

                                      Man merkt schon: Ich vermisse die Innovation in dem Film. Dies gilt natürlich auch für die Story und die Texte, bei denen man schon besonders unanspruchsvolle Drehbuchautoren gefunden hat – aber von denen gibt es ja in Hollywood scheinbar reichlich.

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                                        Mit Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache nimmt das Franchise, nach dem erheblich schwachen vierten Teil, wieder Fahrt auf. Mit einer guten Portion Slapstick .. dem für die Reihe typischen und großartigen Score (wenn diesmal auch nicht von Hans Zimmer persönlich) ..sowie den tollen Seeschlachten und wirklich guten CGI Effekten. Macht Spass und unterhält hervorragend.

                                        • 9

                                          Wem hat Captain Jack Sparrow noch nicht auf die Füße getreten, dem er begegnet ist? Der gute alte Jack war in bisher keinem Film der Reihe so oft angetrunken und demnach noch nie so oft von der Rolle, was ihn natürlich von einem Unglück ins nächste bringt. Das Piratenhandwerk will nicht so recht gelingen, die neue Crew kritisiert ihn immer mehr und Jack bringt sich selbst in eine Situation, die einen alten Widersacher auf den Plan ruft. Kapitan Salazar: El Matador del Mar, ein verfluchter Piratenjäger erster Güte, an den Jack sich nicht mal mehr richtig erinnert.

                                          Der Rückblick mit dem jungen Jack und Salazar zeigt endlich wieder die riesige nicht zu unterschätzende Cleverness und Hinterlistigkeit von Jack, von der seit Teil 4 immer weniger zu spüren war. Seine Trotteligkeit nahm zu und der Humor wurde dementsprechend hier und da ein wenig alberner. In Teil 5 bleibt der Humor weiterhin schön schräg, ist aber weniger albern als in Teil 4. Es gibt jede Menge megawitzige Szenen mit richtig absurden Situationen, die gleichzeitig auch für große Augen sorgen. Der Tresorraub am Anfang schon oder Jacks erste Begegnung mit der Guillotine. Herrlich!

                                          Sehr erfreulich ist auch die Rückkehr von alten Bekannten. Neben Mr. Gibbs und Scrum sind nun auch wieder der kleine Marty, Murtogg und Mullroy wieder mit von der Partie. Barbossa darf hier eine völlig neue Seite von sich zeigen, zu der ich aber nichts groß sagen kann, ohne etwas zu verraten. Fans von Will Turner müssen sich in erster Linie mit seinem Sohn begnügen, da Wills Screenzeit sehr knapp bemessen ist. Es sind aber definitiv sehr tolle, ergreifende Szenen mit ihm. Wills Sohn Henry kommt jedoch ganz nach seinem Vater, sodass man in der Hinsicht gut vertröstet wird. Eine Kopie ist er aber definitiv nicht. Henry ist ein dynamischer junger Bursche, der die meiste Zeit damit beschäftigt ist, sich mit den Flüchen der Welt zu beschäftigen, um seinen Vater endlich vom Fluch der Dutchman zu erlösen. Und da kommt Poseidons Dreizack ins Spiel, denn fast alle Hauptcharaktere wollen in irgendeiner Hinsicht Erlösung finden. Der andere große Neuzugang ist die Waise Carina Smyth, mit der wir eine intelligente Powerfrau bekommen haben, die sich mit viel Schneid in dieser männerdominierten Welt durchzusetzen vermag und einen wichtigen Teil zum Abenteuer beiträgt.

                                          Sie alle werden natürlich wie üblich mit echter Hingabe verkörpert. Das Schauspiel war in den Pirates-Filmen schon immer einer der größten Pluspunkte. Jeder macht eine gute Figur. Johnny Depp ist mit dieser Rolle wahrlich verschmolzen, weshalb es nicht wundert, dass er wieder mal Hervorragendes abliefert. Das gilt ebenso für Geoffrey Rush als Barbossa. Besonders erwähnenswert ist hier Javier Bardem als Piratenfeind Salazar, dessen Rolle nicht nur dank des Schauspiels für eine Gänsehaut sorgt. Auch die Effekte, die wie üblich auf dem allerhöchsten Niveau sind, tragen einen großen Teil dazu bei, denn das Design von Salazar und seiner Crew beeindruckt bis ins kleinste Detail und sieht absolut fantastisch aus. Wie Salazar allgemein in Szene gesetzt wird, ist wirklich stark, sodass seine Auftritte stets einen sehr großen Eindruck hinterlassen. Schade ist jedoch nur, dass die Ausarbeitung des Charakters ziemlich schlicht geraten ist, da er im Großen und Ganzen eigentlich nur Rache in Sinn hat und sonst keine großen Akzente setzt.
                                          Er sorgt aber für einige großartige Action-Szenen und ein sehr spannendes Finale, weshalb das vertröstlich ist.
                                          Die Action ist rasant in Szene gesetzt und überzeugt mit tollen Bildern. Die Settings sind teilweise düsterer als je zuvor. Man merkt allgemein, dass keine Kosten und Mühen gescheut wurden. In jeglicher Hinsicht spürt man den enormen Aufwand, egal ob es die Kostüme, die Effekte oder die Requisiten sind.

                                          Auch die Filmmusik ist überzeugend, obwohl Piraten-Maestro Hans Zimmer erstmals gar nicht an einem Pirates-Score beteiligt ist. Viele seiner legendären Themen werden aber selbtverständlich nach wie vor in variierter Weise passend genutzt: Das Main Theme, Jacks Thema, das Liebesthema aus Teil 3 oder "The Medallions Calls". Geoff Zanelli behält den Stil der Musik bei und zaubert obendrein auch schöne neue Kompositionen hervor. Die Musik bleibt auch im fünften Pirates-Film ein großes Highlight.

                                          Originalität bleibt im Drehbuch zwar ein wenig auf der Strecke, aber die bekommt man in vielerlei anderer Hinsicht. Letztendlich kann man mit dem fünften Pirates of the Caribbean-Film ein spektakuläres Abenteuer erleben, das riesige Action, wunderbar schrägen Humor, beeindruckende Bilder, Schauspieler in Bestform, Technik auf höchstem Niveau und schwungvolle Filmmusik mit sich bringt. Dazu kommen noch ein wenig Spannung, Emotionen und vertraute Charaktere, mit denen man dieses Abenteuer auf der Leinwand sehr gerne bestreitet.
                                          Mein Pirates-Fan-Herz ist glücklich.

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                                            Grosseskino 27.05.2017, 11:35 Geändert 27.05.2017, 12:01

                                            Oh man! So große Hoffnungen hatte ich bei diese Film. Und er fing ja auch gar nicht so schlecht an:
                                            SPOILER

                                            Eine emotionale Szene zwischen Will und Henry mit dem grandiosen Soundtrack aus Teil 3. Da hatte man noch Hoffnung das der FIlm genauso gut werden könnte. Aber die Fluchtszene mit der Bank ließ noch Anlass zu hoffen, aber danach gings halt steil bergab.
                                            Javier Bardem hatte kaum die Möglichkeit in seiner Rolle zu glänzen. Die neue Weibliche Hauptdarstellerin war einfach nur ultra nervig. Brandon Thwaites konnte zusammen mit dem Rest der alten FdK Crew das ganze noch ein bisschen aufwerten.
                                            Die Handlung war ein absoluter Witz. Jack Sparrow trägt absolut nichts zum Gelingen dieses Abenteuers bei und die "Vater Tochter" STory mit Barbossa war sowas von an den Haaren herbei gezogen.
                                            Kurz gesagt das beste an dem Film war der Anfang und das Ende, endlich ein Happy End für Will und Elizebeth, ach hätten die zwei nur ein bisschen mehr Anteil am Film gehabt und wäre das Drehbuch nicht ganz so lasch gewesen, hätte man irgendwo die Genialität der alten Filme erahnen können.

                                            Trotzdem kenn ich mich und weiß, dass ich mir einen 6ten Teil vermutlich trotzdem anschauen werde...

                                            Und kann bitte bitte, Marcus Off wieeder die Synchro von Depp übernehmen?

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                                              Was soll man zu dem Film schon sagen. Ein typischer Fluch der Karibik Film der einfach von der schauspielerischen Leistung von Johnny Depp lebt.
                                              Man muss eingestehen das die Filmreihe langsam an Spannung verliert , obwohl die Ideen dahinter gar nicht mal so dumm sind, ganz im Gegenteil vor allem das "Piraten Genre" bietet vielfältige Ideen an die man mit 100 Mythen bestücken kann.
                                              Nur die Umsetzung lässt langsam nach.
                                              Dem Genre würde es gut tun wenn die Gegner mal tick "blutrünstiger" wären anstatt auf dem ersten Blick Angst zu machen aber doch nur lahm sind weil Johny Depp alias Jack Sparrow eh immer am Ende irgendwie alles schafft.

                                              Dennoch sehenswert !

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                                                "Pirates of The Carribean 5" ist der neueste Film mit Johnny Depp als Jack Sparrow, der wieder mit seinem tollpatschigen Charakter für Humor sorgt. Doch Javier Bardem als Gegner Salazar ist am überzeugendsten und wirkt in seiner Rolle unheimlich. Die Kulissen der Karibik, für die Australien als Drehort diente, sind schön inszeniert und auch die Effekte sind gelungen, auch ohne 3D völlig ausreichend das Bild. Am Ende des Films gibt es noch eine Überraschung also unbedingt sitzen bleiben beim Abspann! Diese Fortsetzung kommt zwar nicht an die Teile 1 bis 3 ran, ist aber besser als der vierte Film!

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                                                  SamRamJam 26.05.2017, 15:41 Geändert 26.05.2017, 16:07

                                                  Um es kurz zu machen, der Film fügt sich nahtlos in die bisherige Reihe ein. Wer die vorherigen Teile mochte, hat auch mit dem fünften Abenteur um Jack Sparrow seinen Spass. Wer etwas an den bisherigen Filmen auszusetzen hatte, wird die selben Mängel in diesem Film hier finden.

                                                  Sinnig ist demnach dann eigentlich auch nur ein Vergleich innerhalb der Reihe. Ich selbst mag die Reihe und für mich greift Teil 5 dann wieder die lockere (im positiven Sinne leicht bescheuerte) Art der ersten beiden Teile auf. Teil 3 wollte dann doch etwas zu ernst und episch sein, Teil 4 krankte an der zu krassen Fokussierung auf Jack Sparrow.
                                                  Teil 5 will wieder nur Familienspass sein und wirkt in der Gesamtkonzeption ausgeglichener. Das Ensemble konzentriert sich nicht allein auf den Kajalpiraten; alte Bekannte wie auch Neuzugänge erhalten ihre entsprechende Leinwandpräsenz, statt wie im direkten Vorgänger nur der Vollständigkeithalber im Hintergrund rum zu stehen.

                                                  Das Verteidigen darüber, wie Inhaltsvoll oder -leer ein Blockbuster sein darf, spare ich mir an dieser Stelle. Es ist immer wieder interessant (naja, eigentlich ist es ermüdend), wie man quasi alle Kommentare zu jedem Blockbuster verwenden kann. Man muss lediglich die Titel austauschen. Da gibt es die Fanboys/-girls, die sowieso alles an ihrem Franchise mögen, die Kritiker, die seit... eigentlich immer fehlenden Inhalt bemängeln, und natürlich die Hater, die sich an beliebten Franchises abreagieren können.

                                                  Aber da ich in obiger Aufzählung am ehesten zur ersten Gruppe gehöre, sollte man auf meine Worte vielleicht auch nicht allzuviel geben. Ich mag besoffene Piraten. Arrgh und Aye!

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                                                    Die Reihe hat mit jedem Teil ein bisschen an Glanz verloren, aber noch nie hat sich ein Fluch der Karibik-Film so unwichtig angefühlt. [Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache] ist eine deprimierende Routine. [Andrew Baker]