Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache - Kritik

Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales / AT: Fluch der Karibik 5; Pirates of the Caribbean: The Revenge of Salazar; Pirates of the Caribbean 5: Salazar's Revenge

AU/US · 2017 · Laufzeit 129 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Actionfilm, Fantasyfilm, Komödie · Kinostart
Du
  • 8

    Ich bin kein Fan von Johnny Depp, aber der letzte Teil ist definitiv der Beste!

    Von der ersten, bis zur letzten Sekunde Action & Spannung!

    Sie ist eine Hexe!!
    Nein, ich bin Astronomin!
    Aaah, sie züchtet Esel......
    Ein Astronom beobachtet die Sterne.
    Auf einen Esel?
    Es gibt keinen Esel!!
    Aber wie züchtest du sie dann?

    Dialoge zum kaputtlachen :))

    Sollte es noch einen Teil geben, dann sehe ich schwarz für diese Reihe, man sollte wissen wann genug ist.

    • 5 .5

      Alles in allem nicht sehr gelungen. Ich liebe die ersten drei Teile über alles aber der fünfte war echt kein Augenschmaus.

      Was mich genervt hat:
      -Zu viel CGI
      -Momente, die witzig sein wollten aber kein bissl witzig waren
      -Seegefechte zu unübersichtlich und zu kurz
      -Javier Bardems Frisur
      -Abgehackte Soundtrack Fetzen (Hätte man nicht Hans Zimmer ranlassen können?)
      -Erschreckende Kitsch-Charaktere

      Was ich gut fand:
      -McCartney Gastauftritt hatte irgendwie was
      -Das Lego-Set zu Javier Bardem seinem Schiff sieht ja mal überhammer aus!

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      • 5
        sachsenkrieger 24.09.2017, 12:04 Geändert 24.09.2017, 12:04


        Fast hätte der fünfte Ableger der endlosen Piratensaga den vierten, vollkommen belanglosen Teil der Reihe übertrumpfen können. Besonders die Hochzeit von Jack Sparrow, gehört zu den immer seltener werdenden, intensiven Trainingseinheiten für die Lachmuskeln. Es gibt keine Story? Kackegal! Aber das für die nicht wirklich existente Geschichte, zwei Pappfiguren herhalten müssen, gegen die Hänsel & Gretel noch wie ein Komikerduo und/oder echte Actionhelden daherkommen, sorgt für nachhaltigen Frust. Die Dialoge der beiden auch noch ungewollt komisch synchronisierten Hilfs-Möchtegernschauspieler, gehören zu den Nutzlosesten der gesamten Filmgeschichte. Über die CGI der "Salazarianer" schweigen ich mich lieber aus. Weniger ist manchmal mehr. Am Ende bleiben Johnny Depp und der wie immer geile Geoffrey Rush als schauspielerische Aktivposten, ein wenig Humor und ein paar cool inszenierte Szenen. Nix für´s Archiv...

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        • 3

          Wie versenke ich mit Volldampf ein erfolgreiches Film Franchise? Ich hänge an eine tolle Trilogie noch einen schlechten 4. Teil dran und weil ich noch nicht genug Kohle habe drehe ich noch Teil 5. Meine Fresse ist das ein Megadünnpfiff. Langweilig ist gar kein Ausdruck. Jack Sparrow geht einem nach 3 Minuten so auf die Nüsse, dass man sich fragt was man getan hat, um sich diese Unterleistung anzusehen. Johnny Depp war immer brilliant als tuntiger, verkommener Pirat. Aber hier ist er ein versoffener Idiot, der gar nichts auf die Reihe bekommt. Wer auf die Idee kam den dämlichen Sir Paul McCartney in ein Piratenkostüm zu stecken gehört standrechtlich erschossen. Selten einen blöderen Gesichtsausdruck gesehen. Da lobe ich mir den genialen Keith Richards. Der sieht wenigstens furchteinflössend aus. Die Story ist ein Best of Teil 1-4 und ist streckenweise so dämlich, dass einem bügeln vorkommt wie eine Doktorarbeit. Die Musik ist wie immer, Die Tricks sind gut, das Ende ist eine Vollkatastrophe, wie der Rest des Filmes eigentlich auch. brutale Enttäuschung und hoffentlich ist jetzt Schluss mit dem Scheiss. 3 Punkte gibt es nur, weil es tatsächlich noch beschissenere Filme gibt und weil die Zombiehaie überzeugt haben und die Optik toll war.

          7
          • 7 .5

            Nach den Kommentaren, die ich im vorhinein zu dem Film gelesen habe, waren meine Erwartungen so gut wie nicht vorhanden. Trotzdem wollte ich mir den Film ansehen, einfach weil ich den ersten Teil so sehr mag. Wie nicht anders zu erwarten, konnte auch dieser Teil bei weitem nicht an die Klasse des ersten Teils heranreichen. Woran lag es? An den Schauspielern? Nein, die waren allesamt gut. An der Kamera? Nein, auch gut. Am Soundtrack? Nein, gewohnt gut. An der Story? Ja, ein wenig. Irgendwie kam mir alles ein wenig geklaut und wiedergekaut vor. Was dem Film aber wirklich fehlt (so, wie auch den Teilen 2-4) ist die Seele, die Liebe zum Film, die man während des Schauens verspürt. Es ist nicht wirklich greifbar, es ist einfach ein Gefühl, welches sich einstellt, oder auch nicht. Hier hat es sich bei mir nicht eingestellt. Da sonst aber alles wirklich in Ordnung war, milde 7.5

            2
            • 4 .5

              Grütze

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              • 3

                -1: Zu vorhersehbar
                -1: Zu lieblos
                -1: Zu nuttig
                -1: ekelhaft anbiedernd
                -1: Astronomie und Astrologie verwechselt
                -2: Der Böse frisst mal wieder einen Apfel, während er einen skrupellosen Befehl gibt. Hört einfach auf mit derartigem Blödsinn.

                Ps. Ich hab den Film im Flieger gesehen. Die Versuchung war gross, die Glotze auszumachen und stattdessen für den Rest des Fluges den Sitz vor mir anzustarren.

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                • 6 .5

                  Zeit für Heldenmut. Rettet die Pearl. Diesmal auf der Suche nach Poseidons Dreizack, der sich seltsamer Weise auf einer Insel befinden soll, zu der man nur gelangt, wenn man die Sterne richtig deutet. Kann man das gut machen und verpacken? Hollywood kann. Speziell Jerry Bruckheimer, man weiß, was man erwarten kann.
                  Tja, wir kennen es, das Bombast Kaugummi Spektakel zieht sich diesmal nicht nur in die Länge, auch die Effekte und Schauwerte werden immer Abstruser und ausufernder. Was vorher in den ersten zwei drei Filmen noch ein Piraten Klamauk war, wächst sich hier weiter zum Bombst Spektakel aus. Jack Sparrow, ist Depp und andersrum. Wir kennen das, langsam torkelnd, leidlicher Weise.
                  Auch Geoffrey Rush/Barbossa wird langsam zur ewigen Nervensäge und scheint nur noch ein Schatten seiner Rolle zu sein, die er, man merkt es ihm an, nicht ernst nimmt und ihr dann doch einen..seht selbst.
                  Bei diesen Dialogen im Script fällt einem das sicherlich auch schwer. (s.Copy/Paste)
                  Alle Akteure nebst der neuen Garde der Darsteller, spielen freudig ihre Hollywood Rolle, die Bildtechnisch immer mehr an ein buntfröhliches Musical erinnert, nur das ohne Gesang. Etwas aus-gelaugt? Das wird dann mit CGI und ähnlichem wieder Wett gemacht. Kurz, es geht in dieser Piraten Serie immer weiter, denn gestorben wird nie, und wenn doch, Schwupps, sind sie wieder am Leben. Das trifft nicht nur bei Marvel zu, sondern wird auch hier wieder einmal auf die Spitze getrieben. Lobend und gut gemacht wie auch spielend, der liefert ab, Javier Bardem, eindringlich und totbringend als Captain Salazar, der hatte seinen Spass. Unterhaltung bietet der 5. Film der Reihe für das kindliche übersättigte Gemüt wunderbar gruselig gestaltete Szenen, doch all das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Piraten Unendlich-Serie bald ein Ende finden sollte.
                  Dieses ganze Studio Green Screen Gehampel kann weiter so nicht gut gehen und die Geschichte doch mehr als auserzählt. Für Fans gute Unterhaltung für alle anderen Popcorn Kino mit wenig Flair, doch fetter geht’s nicht, auch wenn´s deppert is.

                  • 0

                    Ich kann beim besten Willen nichts anfangen damit

                    • 3
                      Rantala81 14.09.2017, 23:52 Geändert 14.09.2017, 23:55

                      Musste mich zwingen den Film bis zum Ende anzusehen.
                      Was sich bei den Vorgängern schon abgezeichnet hat findet hier dann die Vollendung: Da ist nichts mehr vom tollen ersten Film dabei.
                      Action, Klamauk, Action, Klamauk.*gähn*
                      Auch die Rolle von J. Depp nutzt sich einfach ab. Schauspiel nach Schema F.
                      Das wars dann für mich mit diesem Franchise. Der nächste Film wird nicht mehr geschaut.

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                      • 5

                        Puhhh.. Was für ein haufen Schrott!

                        Es liegt aber nicht an der Story, oder den Akteuren..
                        ..Oh nein - Es liegt an der katastrophalen Arbeit beim Schnitt!

                        Ich fühlte mich ja teilweise, als würde ich einen Transformers Film gucken..

                        Szenen tauchen auf dem Nichts auf und verschwinden ebenso fix.
                        Wird denn heutzutage kein Wert mehr darauf gelegt, eine Harmonie oder Übergang zwischen 2 Szenen zu bekommen?
                        Was soll der Bullshit??

                        Es kam mir vor, als lese ich ein Buch.. Wo ich vor Ende eines Kapitels die letzte halbe Seite überspringe, und im nächsten Kapitel die erste halbe Seite einfach ebenso überspringe..
                        Oder auch:
                        Als würde ich im Kino alle 30 Sekunden, für 2 Minuten einschlafen und wieder erwachen für nur 30 Sekunden..
                        Man hat permanent das Gefühl, etwas verpasst zu haben!
                        So ziemlich die selben Fehler, die in allen Transformer Filmen ein Erlebnis zerstören!

                        Ganz großer Cutter-Bullshit, der uns hier geboten wird!
                        Das der Regisseur nicht eingegriffen hat, ist mir ein Rätsel!

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                        • 4 .5
                          lieber_tee 12.09.2017, 11:30 Geändert 12.09.2017, 13:00

                          „Bereit machen zum absaufen!"
                          Johnny Depps betrunkener Captain Jack Sparrow stolpert in ein weiteres, wenig stimulierendes Abenteuer. Sein schauspielerischer Dienst nach Vorschrift passt zum wenig originellen Film, der offensichtlich nur die Eintrittskarten für das Franchise und den Themenpark verkaufen will. Die überteuerte Brühe aus Piraten-Action, Kalauer-Komik, taumelnden Slapstick und übernatürlichen Tamtam folgt einem vorhersehbaren Drehbuch ohne emotionaler Resonanz, wird prall gefüllt mit üppigen Digital-Effekten, ausschweifenden Sets und überbezahlten Künstlern. Die (bekannten) eskapistischen Reize wiederholend sich ständig, eine Hand voll neuer Ideen können den aufgeblähten Charakter des Films nicht kaschieren. Belangloses Blockbusterkino, das an der 08/15-Blockbusterkino-Krankheit krankt. Joachim Rønning und Espen Sandberg ("Kon-Tiki") führen hier nicht kreative Regie, sind lediglich Handwerkgehilfen für einen kalt berechneten Fortsetzungswahn, den keiner braucht, aber dann doch alle schauen. Ich hoffe, dass diese Reihe langsam auf den Grund des Ozeans versinkt.
                          4,5-mal das Meer teilen.

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                          • 6

                            Naja, wenn man das Hirn ausschaltet sobald der Film anfängt, bietet er immerhin ganz gute CGI Kost (die einen 2017 aber auch nicht mehr aus den Socken haut)

                            PS.: Abgesehen von Wills Sohn ist Niemand gealtert?
                            Jacks Kompass zeigt nicht zur Insel?
                            Niemand kann die Insel finden, aber auf dem Buchcover ist buchstäblich ein Stück von der Insel?

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                            • 2 .5

                              Spoilers ahead:

                              Ist dank seiner Laufzeit sehr hartnäckig in seiner Langweilig- und Einfallslosigkeit sowie in seinem Mangel an handwerklicher Qualität (oder dem Eindruck des bloßen Strebens nach solcher).
                              Daher kommen das Finale und Williams und Elizabeths Wiedervereinigung auch nicht so cool, wie sie sein könnten. :(
                              Ein paar Performances waren okay (Geoffrey Rush oder Kaya Scodelario zB), aber das war's auch schon.

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                              • 5 .5
                                FlintPaper 08.09.2017, 12:22 Geändert 08.09.2017, 14:51

                                Family-Reunion in der Karibik. Super kitschig am Ende. Leider nicht soviel Geistergrusel und Orgelmusik (Trailer versprach!) wie erwartet, sondern eher der übliche Routine-Spaß mit einem gut gelaunten Bösewicht (Javier Bardem) und den in dieser Rolle immer gern gesehenen Geoffrey Rush. Geschichte irgendwie egal, aber die guten Darsteller tragen immerhin ein paar der behaupteten Emotionen (Johnny Depp eher nicht aber). Gibt nicht viele Alternativen in dem Genre. So richtig gut ist aber auch dieses Comeback nicht mehr. Besser als Teil 4.

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                                • 7

                                  Wie zu erwarten sehr spassig, absolut Unterhaltsam, was will man mehr bei so einem Film? Javier Bardem hatte sichtlich Spass, alle anderen auch, Kaya Scodelario und Brenton Thwaites ahben ganz gut zusammen gepasst und harmoniert, warum das nun aber auch wieder ne Romanze werden musste weiß ich nicht, gehts nicht auch mal ohne?

                                  Sehr zufrieden war ich damit das Orlando Bloom und Keira Knightley quasi nur Cameos hatten... hatte ernsthaft Sorgen das zu Mindest einer der beiden ne größere Rolle spielen würde, was ich nicht wollte... so geht das in Ordnung...

                                  Ansonsten hat es mir etwas gefehlt das sowohl Jack als auch Barbossa nicht so richtig clever und verstohlen agierten wie in den vorgängerfilmen... Jack war eigentlich nur noch tölpel und Barbossa irgendwie gar nicht mehr Pirat. In den anderen Filmen agierte vor allem Jack zwar immer wieder Tölpelhaft, aber eben auch unheimlich clever, wenn auch auf seine improvisierte tölpelhafte art und weise... das clevere fehlte in diesem Teil aber dann doch nahezu komplett, was schade ist... denn ein reiner Tölpel ist Jack Sparrow nicht.

                                  Alles in allem hat der Film aber gut unterhalten, 15 Minuten kürzer hätte dem ganzen aber wohl auch gut getan, er erschien mir etwas lang mit 2 Stunden, die nicht imemr gut gefüllt waren.

                                  Vom Soundtrack war ich leider nicht so begeistert, der war in den andenr Filmen stärker und mehr und deutlicher zu hören... hier wurde der bekannte Score teils eher nur angedeutet. Denn ich muss sagen, die Filmmusik zu Piraten der Karibik gehört zu meinen leibsten überhaupt, hätte ich im Film gerne mehr von gehabt als untermalung der Szenen.

                                  ich finde den Film klar besser als Teil 3, nicht so gut wie Teil 1, in etwa auf dem Niveau von Teil 4 würde ich sagen... Gute Unterhaltung für Popcorn Fans.

                                  Insgesamt bildet der Film eigentlich auch einen guten Abschluss für die Reihe als solches... jede Figur hat ihr passendes Ende bekommen... einen 6ten Film braucht es nicht... Aber wenn der auch wieder gut unterhält, hätte ich da auch nix gegen. Ca. 800 Mio einspiel sprechen ja durchaus dafür noch einen zu drehen.

                                  Man rkiegt im groß und ganzen was man erwarten kann, ein launisches Piraten-Abenteuer mit Captain Jack und Affe.

                                  • 4 .5

                                    das mit den zomibiehaien war die beste stelle...der rest hat leider nicht gerockt

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                                    • 7

                                      Der Film hat mich mega überrascht. Nach dem grauenhaften 4. Teil dachte ich mir, wie sie noch einen Teil drehen können.
                                      Der Film hat mich mit Witz und auch Charm überrascht, und eine Leichtigkeit zurückgebracht, die der Reihe im 4. Teil verloren ging. Ich hatte keine Erwartungen und dementsprechend wurde ich positiv überrascht.
                                      Wenn man sich alle 5 Teile im Ganzen ansieht, so landet der Film auf dem 4. Platz. Meiner Meinung nach, hätte man die Reihe nach dem 3. Teil beenden sollen. Ich hoffe, dass kein weiterer Film mehr kommt, denn alles fanden ein versöhnliches Ende. Was will man mehr?

                                      • 7

                                        Ungeplanter Kinobesuch mit Null Erwartung.
                                        Nach dem schwächeren "Fremde Gezeiten" habe ich mich auf einen noch schlechteren Teil eingestellt und wurde prompt positiv überrascht.
                                        Hier stimmt wieder fast alles.
                                        Depp hat Spaß und die witzigen Momente stimmen auch.
                                        Die anderen coolen Charaktere sind auch wieder mit von der Partie.
                                        Natürlich weiß man mittlerweile was auf einen zukommt und deshalb kann es nicht mehr so gut wie bei den ersten Teilen werden.
                                        Nichtsdestotrotz, ein sehr ansehnlicher Film......mit hoffentlich keiner weiteren Fortsetzung mehr, denn dieser Drops ist wahrlich durchgelutscht.

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                                        • 4
                                          Sad Gasm 03.08.2017, 23:53 Geändert 03.08.2017, 23:55

                                          Ich bin maßlos enttäuscht. Als einer von (gefühlt) Wenigen die dem 4. Teil noch viel/einiges abgewinnen konnten, dachte ich eigentlich im Vorfeld, das auch dieser mir gefallen könnte und er zumindest halbwegs ins selbe Horn blasen würde. Dem ist aber nicht so. Beinahe der gesamte Film hat mich irgendwie gelangweilt, ich fand einfach überhaupt keine Inspiration. Ich erspare mir jetzt eine größere Ausführung, das haben schon genügend andere getan.

                                          Bleibt nur die Anmerkung, das ich nicht so ganz nachvollziehen kann, warum ihn einige hier dann doch besser finden als den 4. Teil.

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                                          • 4 .5
                                            Kribskraps 03.08.2017, 23:13 Geändert 03.08.2017, 23:41

                                            Der Streifen hat in seinen düsteren Momenten durchaus Qualität. Das "Triangle", der Fluch des Salazar und seine Rache an Sparrow hätten die Basis für einen ordentlichen Film sein können. Wenn der "Flying Dutchman" zu Beginn das englische Schiff entert oder der junge Jack den Captain Salazar überlistet sind das spannende Momente. Leider vertrauen die Macher nicht darauf sondern überladen den Film mit zusätzlichen Charakteren und Motiven, sodass der Streifen unter der Last förmlich zusammenbricht. Barbossa will das, Turner will dies, Carina jenes und die Britische Armee springt auch noch mit rum. Dazu braucht es noch eine Voodoo-Hexe, ein Doppel-Duo an Männern pro Schiff, die in bewährter Muppet-Show-Manier dumme Kommentare abgeben, den unvermeidlichen Affen, die unvermeidliche verhinderte Hinrichtung undundund. Am Schluss bekommt dann jeder... was eigentlich? Um was ging´s nochmal?
                                            Dazu noch ein gnadenloses Feuerwerk an zumeist überflüssigen Gags und wenig originellen Actionsequenzen, die alle nur halb witzig bzw. zu sehr CGI sind, um wirklich begeistern zu können. Sparrow selbst ist eben Sparrow und der Zuschauer hat sich an ihm schon längst satt gesehen. Schade. Mal ein richtig ernsthaft gruseliger Piratenfilm über den "Flying Dutchman" oder ein anderes Seemannsgarn, das wär doch was.

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                                            • 4

                                              Mit "Pirates of the Caribbean - Dead Men Tell No Tales" ist nun wohl entgültig die Luft aus dem eh schon sehr minderwertigen Franchise raus.

                                              Zwar versucht man im mittlerweile schon fünften Piraten-Abenteuer des dauerbesoffenen Jack Sparrow wieder den Bogen zum Ursprung der Reihe zu spannen, was aber mangels enormer Ideenarmut und unmotiviertem Cast ziemlich in die Hose geht. Man merkt vor allem Johnny Depp in der jeder Szene an, dass er keine Lust mehr auf seine Paraderolle hat. Aber nicht nur Depp bleibt völlig blass, auch der Rest des Casts ist jede Minute austauschbar. Einzig Javier Bardem als Gegenspieler Salazar bringt noch Ambitionen mit an Bord.

                                              Neben der spärlichen Story zeigt sich auch die Action nicht besonders kreativ. Es wird das typische Blockbuster-Effektprogramm heruntergespult, bei der allerhöchstens die Actionszenen nach dem ersten Auftritts Jack Sparrow noch irgendwie zündet.

                                              "Pirates 5" ist in jeder Hinsicht eine Wahrnung, dass man gewisse Franchises in Hollywood so langsam mal zu Grabe tragen sollte. Neben mäßigen Effekten, schlechten Schauspielern, langweiliger Action, sollte vor allem die Performance von Johnny Depp den Verantwortlichen hinter der Kamera mal zu denken geben. Leider deutet die After-Credit-Scene schon ein weiteres mögliche Debakel an.

                                              "Pirates of the Caribbean- Dead Men No Tales" ist somit wie erwartet ein ziemlicher Rohrkrepierer, den keiner sehen muss und auch nicht sehen sollte.

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                                              • 7

                                                Typischer "Pirates of the Caribbean" mit Humor, Action und abgedrehten Feinden.
                                                Ich habe den Film in 3D gesehen und muss sagen, dass er so wirklich unterhaltsam war.

                                                Es ist von der Story her zwar in gewisser Weise auf den 3ten Film bezogen, dennoch ist es ein komplett eigenständiger Film und man kann ihn auch sehen, ohne die Vorgänger zu kennen.
                                                (Nicht, dass man Teil 3 oder 4 kennen müsste, die waren eh nicht so gut.)

                                                Trotzdem hat man mit Salazars Rache vieles wieder ins Reine rücken wollen, indem man sich wieder den Vorgängern annähert.
                                                Ist das gelungen? Jein.

                                                Man hätte Charaktere, wie z.B. Elizabeth Swan und Will Turner bzw. deren Sohn, einfach gegen neue austauschen können und es hätte nichts an der Story geändert.
                                                Wahrscheinlich weil den Leuten eben diese im 4ten Teil gefehlt haben?

                                                Zudem ist die Story sehr einfallslos. Ein Junge will seinen Vater befreien, braucht dafür aber einen Dreizack und muss sich gegen einen Schurken beweisen, der diesen auch haben möchte. Irgendwie wirkt es so, als hätte man grob aus den Vorgängern abgekupfert. Ich meine, ein Sohn der seinen Vater befreien will und dafür einen Gegenstand braucht? Gab es das nicht schon einmal?

                                                Wie dem auch sei, es ist halt leichte Kost, die man sich anschaut, wenn man einen netten Film für die Abendunterhaltung sucht. Allerdings ist er bei weitem nicht auf dem selben Level wie die ersten beiden Filme.

                                                tl;dr Besser als der 4te, nicht so gut wie 1&2

                                                • 7 .5

                                                  "Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache", ein humorvolles und spannendes Abenteuer  mit altbekannten und auch neuen Gesichtern.

                                                  Nachdem Teil 4 bahnbrechend in allem versagt hat, wo man hätte versagen können, nimmt Teil 5 wieder den richtigen Kurs auf und kann sogar durchgehend unterhalten. Schon die Eröffnungsszene lädt reichlich zum Lachen ein, erinnert sie doch aber auch an das Opening des Vorgängers. Für meinen Geschmack auch ein bisschen zu lange geraten, doch was will man sagen, immerhin kommt der Film auch danach in die Gänge. 
                                                  Neben unserem Lieblingspiraten Captain Jack Sparrow (Johnny Depp - Mortdecai), Captain Hector Barbossa (Geoffrey Rush - Final Portrait) und Joshamee Gibbs (Kevin R. McNally - The Man Who Knew Infinity) gibt es den neuen Charakter Henry Turner (Brenton Thwaites - Gods of Egypt), der der Sohn von Elizabeth Swann (Keira Knightley - Colette) und Will Turner (Orlando Bloom - Unlocked) ist. Dieser ist von Anfang an sympathisch und zudem eine gute Wahl, da er nicht nur optisch, sondern auch Charakterlich einiges von seinen Eltern besitzt. An seiner Seite darf natürlich keine Frau fehlen, also gesellt sich Carina Smyth (Kaya Scodelario - The Maze Runner) zu ihm, mit der man etwas warm werden muss, allerdings hat sie von allen die interessanteste Geschichte im Film zu erzählen. In die Rolle des Gegenspielers schlüpfte diesmal Javier Bardem (Bride of Frankenstein), dem man in der Tat ein wirklich cooles Design verpasste. Allgemein waren die Effekte wieder ein Hochgenuss für das Auge, vor allem die Szene, wo sich das Meer teile, lud regelrecht zum staunen ein. In einer Rückblende hat man den Lola Effekt der Effektschmiede Lola Post Production verwendet und Johnny Depp um Jahre jünger gemacht. Das war ziemlich cool und passte wunderbar in die Geschichte. Außerdem erfuhr man nun auch ein bisschen mehr über Jack Sparrow.
                                                  Joachim Rønning und Espen Sandberg verstehen ihr Handwerk durchaus, allerdings muss ich hier meinem Kollegen Herr Beutel (pressakey.com) recht geben, dass die großen Bilder von Gore Verbinski (Rango) fehlten.
                                                  Auch der Soundtrack ließ neben dem charakteristischen Score auch ein paar neue Klänge verlauten, die das Abenteuer wunderbar untarmalten.
                                                  Schade fand ich, dass Orlando Bloom und Keira Knightley groß angekündigt wurden, diese allerdings doch nicht so viel Screentime erhielten, wie versprochen.
                                                  Highlight war Paul McCartneys Gastauftritt, der den Onkel von Jack Sparrow mimte und eine wirklich witzige Rolle bekam.

                                                  "Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache" ist also durchaus ein sehenswerter Streifen, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger tatsächlich eine interessante Geschichte zu erzählen hat. Im Mittelteil hat er einen kleinen Durchhänger, aber das kann man verschmerzen, denn zum großen Showdown setzt der 5te Teil der Reihe wieder die Segel und nimmt volle Fahrt auf.
                                                  Die 3D-Effekte waren in 2D nicht so störend, wie bei Teil 4 in 3D, wo man ständig dachte, einem fliegt eine Fliege entgegen, weil dauernd mit den Hüten geworfen wurde. Dennoch bin ich der Meinung, dass sich auch dieser Film nicht in 3D lohnen wird, denn dafür gibt es einfach zu wenige "gute" Effekte, die diese Darstellung unterstreichen könnten.

                                                  7
                                                  • 6

                                                    Fand ich irgendwie besser, als vermutet, obwohl ich den Depp nicht so mag, hab ich mich dennoch unterhalten gefühlt. Och ja zum einmal schauen reicht´s!