Pitch Perfect - Kritik

Pitch Perfect

US · 2012 · Laufzeit 112 Minuten · FSK 0 · Komödie, Musikfilm · Kinostart
  • 6

    Keine Story, die einem umhaut - aber gute Musik und die Mädels haben tatsächlich tolle Stimmen ....
    ABER: mit "A cappella Musik" hat das nicht viel zu tun. Vielleicht sollten die Amerikaner mal lernen, dass sie nicht einfach alles neu erfinden können!
    Wenn ihr mal einen wirklich guten A-cappella-Film sehen wollt, dann schaut euch "
    Comedian Harmonists" an.

    • 2
      dreamtraveller 28.03.2016, 22:49 Geändert 29.04.2016, 22:10

      Leute, Leute! Wie kommt ein solch GROTTIG schlechtes Irgendwas wie "Pitch Perfect" hier nur so gut weg?!? Da gibts doch bloss Klischees am Laufmeter, eine Story die so vorhersehbar ist wie nichts was ich bisher gesehen habe, NULL Emotionen, dämlicher und erzwungener Fremdschäm-Humor ohne Ende (die blonde Tusse hat gekotzt - Wie LUSTIG!) und auch die hochgelobten Gesangseinlagen sind nicht mehr als oberflächliches Teeniegeplänkel, der bei mir Ohrenkrebs verursachen. Ich bin sprachlos...

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      • 7 .5

        Diese Girls haben echt Rhythmus im Blut und verdammt gute Stimmen. Ich hätte echt nicht gedacht, dass die Songs so kreativ und klasse interpretiert werden.
        Da verzeiht man schon mal das ein oder andere Klischee in der Geschichte oder die recht platten Charaktere. Außerdem hätte ich mir etwas mehr gute Gags gewünscht.
        Aber die wunderschöne Anna Kendrick entschädigt fast für alles.

        2
        • 8
          Hope42 05.02.2016, 17:23 Geändert 05.02.2016, 17:25

          Kennt ihr das wenn ihr dinge mögt die ihr eigentlich gar nicht mögt und auch auf keinen Fall mögen wollt ?

          Pitch Perfect. Junge was hat der Film mich genervt. NICHT weil er mich beim schauen genervt hätte sondern weil ich hinterher zugeben musste das er mir gefällt und ich ihn mochte. Der Film reiht sich ein in so viele Aspekte des Lebens bei dem ich trotz bewusster und begründeter Abneigung gegen etwas nicht umhin kann das Resultat zu bewundern.

          Konstruiert auf Alternativ getrimmtes hübsches junges Ding wird dazu gedrängt in eine Akapella Gruppe einzutreten und wird dann dort natürlich der absolute Star obwohl ihre Stimme gegenüber den meisten andern Mädels doch eher durchschnittlich ist. Weil nur SIE neues Flair bringt und der Gruppe einen zusammenhalt gibt.

          Die Story ist nicht originell und nicht neu.
          Die WItze kommen meistens nicht wirklich an oder wirken sogar aufgesetzt.
          Die Lovestory von Beca ist eher..... schwach und der Lover ist ein Nervsack.

          Was also gefällt mir an dem Film. Die Musik.. ja die Musik der Mädels finde ich gut.
          Ich steh auf Beca.. gott ist die Süüüß´und Fat Amy ist zwar zum Fremdschämen aber.. hey irgendwie war sie das lustigste im Film.

          Es gibt viele dinge bei denen ich die Zutaten ablehne.
          ZB die Mädels von Civet ( Punkband ) sind alles nur keine Punks.. ihre Musik ist aber spitze. Mel Gibson ist ein Antisymphat aber ich schau seine Filme weil er ein begnadeter Schauspieler ist. Ich mag keine rein Elektronisch erzeugte Musik doch Kalkbrenner und andere zwingen mich ihre Titel zu hören weil ... das Resultat mehr zählt als die Summen der Zutaten.

          Deswegen hat mich Pitch Perfect am Ende auch überzeugt. Nicht zu 100% dazu ist alles zu klischeehaft, zu schwach und zu vorhersehbar. Doch die Musik des Films und die späten Auftritte der Mädels sind einfach klasse in meinen Augen.

          Deswegen reicht es doch noch für eine überdurchschnittliche 8er Wertung.

          Fragt mich nun bloss nicht warum ich kann einfach nicht anders ich mag den Film... und da ich ihn schon zweimal angesehen habe. NEIN ohne Zwang von Frauen ... aus eigenen Stücken.. wäre es unfair ihn niedriger zu bewerten.

          1
          • 5

            Routine-Story, eigentlich sowas wie ein Campus-Musical, aber halt ausschließlich mit Acapella-Einlagen. Bißchen lustig, bißchen romantisch, hart stereotyp, die Breakfast Club Momente machen den Film besser, als er eigentlich ist. Gibt sonst nicht viel zu berichten. Für einen Kinofilm eigentlich doch zu lahm. Aber anguckbar. Irgendwie.

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            • 9

              Mag den Film echt hat ein paar schwachstellen ist aber alles in allem recht gut

              • 8

                Tja, was soll man(n) dazu sagen? Irgendwie "leider geil". Eigentlich nicht mein Genre, aber als ich den Trailer durch Zufall entdeckte, dacht ich mir: Hey, wieso nich? Und bin nicht enttäuscht worden. Ne Menge Gesang und Tanz, aber irgendwie witzig, ja fast schon "fetzig" (Gott, was ein grausam veraltetes Wort).

                • 2

                  – ACHTUNG SPOILER –

                  „Pitch Perfect“, gute Musik und tolle Stimmen, gefangen in einem Klischee-Eimer ohne Deckel.

                  Was will man erwarten von einem Musikfilm, außer das eben ständig gesungen und oder getanzt wird? Na zum Anfang wäre eine Story, die nicht schon der Mann vom Tisenjoch gesehen hat, nicht schlecht. Aber was will man von einem Musical schon erwarten? Immerhin gibt es fabelhafte Musik, der Akapella-Sound und die Stimmzusammensetzung der Darsteller ist grandios, besonders Rebel "Fat Amy" Wilson (Bridesmaids) hat Gesangstechnisch einiges zu bieten. Leider ist das aber auch schon alles was man so richtig positiv über „Pitch Perfect“ sagen kann, denn tatsächlich habe ich bei dem ganzen Hype doch etwas mehr erwartet, statt die Abarbeitung jedes Klischees, das je in einem Film zu sehen war. Beca (Anna Kendrick - Scott Pilgrim vs. the World) die Hauptprotagonistin ist mal wieder das totale „alternative“ Mädchen, das unglaublich besonders zu sein scheint. Außer einem ziemlich dünnen Stimmchen hat die Gute aber nicht sonderlich viel zu bieten. Natürlich ist aber sie wieder diejenige, die unbedingt in die Akapella-Gruppe muss und wird deswegen sogar in der Gemeinschaftsdusche belästigt. Ihre Eltern sind mal wieder geschieden, die Stiefmutter ist ein Stiefmonster und der Vater ist der ewige Kerl, der seine Tochter zu etwas drängt, was sie nicht will und sie fühlt sicht ständig missverstanden. Natürlich gibt es auch noch einen Kerl, der in meinen Augen ziemlich einen an der Waffel hat und die Krone des Ganzen, die ergeizige Tussi, die das Team leitet, nur ein Tic-Tac am Tag isst und unbedingt gewinnen will. Und weils grad so schön „IN“ ist, muss die natülich gleich zu Anfang mal das Publikum vollkotzen, mit all dem Inhalt, den sie ihr bisheriges Leben gegessen hatte, denn wer so viel aus sich raus kotzt, hat wohl noch nie eine Toilette besetzt. Gut, wenn man gerade gegessen hat. Anscheinend soll das ja witzig sein, ich verstehe den Witz an solchen Szenen überhaupt nicht, genau wie wenn man eine Lebensmittelvergiftung hat, alle kotzen und scheißen und die Braut sich auf die Straße setzt und ihr Kleid voll macht, weil sie es nicht mehr zum Klo schafft. Witz komm raus, ich find dich nicht.
                  Mein Highlight des Films war dann noch, als Beca die Gruppe wegen Zickenkrieg oder alternativ sein verlässt (das war ja vorherzusehen) und die Mädchen dann auf einmal nichts mehr können, weil Beca hat sie doch vollkommen gemacht und ohne Beca sind sie einfach nicht so gut. Ich habe mich nur gefragt, was die Trulla eigentlich so viel mehr beigetragen hat, als alle anderen, dass die anderen jetzt zu dumm zum laufen sind, nur weil die nicht mehr da ist.
                  Der Film könnte ja nette Unterhaltung sein, wenn man nicht eben ständig die Augen verdrehen müsste, weil die eine mit den Klötchen im Hals bei Beca eine auf Lesbe macht, der sogenannte „Traumprinz“ nicht so ein Hirnie und allgemein die Story nicht so ein Mumpitz wäre, wo man sowieso schon weis, was als nächstes kommt. Fehlte nur noch der Kerl, der Beca vorher noch verarscht, doch der DJ in dem Studentenradio da, war anscheinend doch ganz „nett“.
                  Ich glaube ich habe bei einer Szene gelacht und ich weis jetzt nicht mal mehr welche. Sollte bei einer Komödie ja eigentlich nicht so sein.

                  „Pitch Perfect“, ich hab das Drehbuch vergessen, macht nichts wir klauen woanders.

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                  • 6 .5

                    Wenn die Darsteller in ""Pitch Perfect" loslegen, dann vermögen sie es tatsächlich, den richtigen Ton zu treffen - in jedweder Hinsicht. Schon der Einstieg, dessen Kotzszene leider ein notwendiges Übel in heutigen Teeniefilmen zu sein scheint, bietet einen fetzigen Einstieg in die von Instrumenten befreite Welt der A-cappela-Musik. Dass die Geschichte von der neuen Schülerin, die sich erstmal an ihrer neuen Highschool zurecht finden muss, mehr dem Zweck dient, als mitreißend ist, lässt sich in Anbetracht eines tatsächlich witzigen Drehbuchs und gut ausgesuchten Darstellern (die mit Figuren von A wie abgehoben bis Z wie Zicke so ziemlich "alles" abdecken) verschmerzen. Der Film ist weniger Musical als "High School Musical", setzt seine Akzente aber doch deutlich auf die Musikeinlagen, die dann tatsächlich mitreißend sind. So formelhaft die Geschichte auch abläuft, immerhin steht schon in den Anfangsminuten fest, wer im finalen Wettbewerb das Rennen macht, so mitreißend sind die besagten Gesangseinlagen auch inszeniert. Klar, dass die Fortsetzung und dann die zweite Fortsetzung kommen musste. Doch wer sich vom kunterbunten Happy-Highschool-Ambiente nicht abschrecken lässt und aktueller Musik offen gegenüber steht, dem darf dieser Film wohl ans Herz gelegt werden. Und sei es nur, um die Freundin mal wieder mit ins Heimkino zu entführen. ;-)

                    • 7 .5

                      Ein wirklich guter Film für Musikfilmfans! Ich fand die College - Story von Becca, den Bellas und den Treblemakers wirklich ausgefallen und wirklich unterhaltsam. Zwar waren ein paar Klischees enthalten, jedoch waren diese nicht großartig störend für mich. Das einzige was mich störte, waren die Kotzszenen von einer der Darstellerinnen, die hätten sie meiner Meinung nach gerne rausschneiden können. Ich fand die Gesangseinlagen unglaublich gut (speziell bei dem Vorsingen mit dem Song von Kelly Clarkson "Since u been gone" - einfach genial!!) die Darsteller überzeugend (speziell Rebel Wilson als Fat Amy - einer der witzigsten Charaktere seit langem) und die Musikauswahl gut ausgewählt.
                      Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Film über eine Gruppe von Mädchen die nicht unterschiedlicher sein könnten und doch eines wollen - Singen!

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                      • 6 .5
                        Deusfantasy 18.09.2015, 12:27 Geändert 18.09.2015, 12:40

                        Bevor ich mir "Pitch Perfect" ansah, erwartete ich eine mittelmäßige College-Komödie mit wenig guten Lachern, klischeehaften Charakteren, einer konventionell verlaufenden Geschichte und langweiligem Gesang. Kurzum, ich erwartete, dass mir der Film nicht sonderlich gut gefallen würde.
                        Okay, der Verlauf der Geschichte brachte wirklich keinerlei Überraschungen mit sich. Auch in dem Punkt mit den klischeehaften Charakteren sollte ich Recht behalten. Aber das war halb so schlimm, denn die Figuren waren dafür teilweise so herrlich over the top, das sie echt charmant und liebenswürdig waren, allen voran die bezaubernde Anna Kendrick.
                        Doch in den anderen Punkten irrte ich mich gewaltig. Der Film steckte voller Selbstironie mit derbem Humor, was gerade bei den Sprüchen des scharfzüngigen Moderatoren-Duos und Fat Amy zu merken ist. Stellenweise setzte der Film aber zu viel auf einen übertriebenen Fäkal-Humor. Diese Szenen waren eher peinlich und wirkten total unpassend, waren fast schon zum fremdschämen.
                        Der große Pluspunkt sind wohl uneingeschränkt die fantastischen A Cappella-Gesangseinlagen. Klar, bei der Titelauswahl erlebt man nur herkömmliche Pop Songs, aber die sind dafür überaus schwungvoll inszeniert und gesanglich klasse präsentiert.
                        Außerdem liebe ich ja Anspielungen zu Filmen in Filmen. Entsprechend hat mich die Hommage an den „Breakfast Club“ ganz besonders gefreut. Sie hat mir sogar so sehr Lust auf den Film gemacht, dass ich ihn mir direkt danach nochmal angeschaut habe (Grandioser Film nebenbei bemerkt).
                        "Pitch Perfect" wird die Gemüter sicher spalten, jede negative Kritik ist hier durchaus verständlich und auch berechtigt. Doch ich war insgesamt überrascht, wie sehr ich den Film am Ende tatsächlich mochte. Eine meiner positiven Überraschungen aus dem Jahr 2012.

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                        • 8

                          Hat mir sehr gut gefallen obwohl ich sonst nicht auf so etwas stehe,
                          Kopfschüttel über mich selbst !
                          Musikalisch sehr gut, klasse.
                          Musste danach gleich den 2ten Teil anschauen, schäm.

                          • 7 .5
                            A-Wax 21.08.2015, 11:16 Geändert 21.08.2015, 12:42

                            Extrem kurzweiliger Mädchen-/Frauenfilm der mit seinen Figuren, netter Musik und einigen wirklich gelungenen Gags überzeugen kann.

                            Nachdem der zweite Teil von "Pitch Perfect" doch sehr gelobt wurde und ich ihn daher sehen wollte, musste ich mir konsequenterweise zuerst den ersten Film der Reihe reinziehen.

                            Ich erwartete einen totalen Mädchenfilm der sich hinzieht und wo man sich am Ende denkt "Mensch die Zeit hätte ich auch anders verbringen können". Das genaue Gegenteil trat ein. Ja, "Pitch Perfect" ist ein Mädchenfilm, bietet eine bestenfalls durchschnittliche Story und das Ende weiß man schon nach den ersten Minuten.

                            Allerdings sah ich auch wirklich schön geschriebene Charaktere, eine tolle Hauptdarstellerin die eine wunderbare Ausstrahlung besitzt und die 115 Minuten die dieser Film dauerte, sind im Nu vergangen. Das kam daher, weil ich einfach gut unterhalten wurde. Zu dieser Unterhaltung trugen auch die wirklich schön vorgetragenen Songs bei, vor allem bei "No Diggity" von Blackstreet feat. Dr. Dre kamen viele Erinnerungen hoch (ich hab diesen Song schon gefühlte 15 Jahre nicht mehr gehört, obwohl ich ihn heute noch spitze finde).

                            "Pitch Perfect" ist nichts anderes als recht anspruchsloses Popcorn-Kino. Aber genau hier liegt auch die Stärke des Films, denn er will auch gar nicht mehr sein. Er erfüllt die geringen Erwartungen und übertrifft diese sogar, denn die oben genannten Punkte und die positive Message, die der Film transportiert, machen den Film wirklich sehenswert.

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                            • 3

                              Flacher Humor und platte Story.
                              Musste ihn leider mit Freunden sehen. Was mich vor allem an dem Film stört ist, dass einem eigentlich kein einziger Charakter sympathisch erscheint.

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                              • 5

                                Ich habe ihn nur geschaut, weil der Lehrer und die Girls in der Klasse so wollten... War nicht so mein Fall.

                                • 5

                                  Bin mit den Darstellern nicht warm geworden, die Story ist vorhersehbar und nicht wirklich gut. Für mich ein Film, der überbewertet wird.

                                  • 6 .5

                                    empfehlenswert

                                    • 4

                                      Eine schlechte Story mit Acappella-Musik bleibt eine schlechte Story. Es hätte zumindest unterhaltsam werden können. Aber „Pitch Perfect“ gibt sich alle Mühe sämtliche guten Ideen in Teeniefilm-Klischees und der Lächerlichkeit versumpfen zu lassen. Und ein Film, in dem ein "Jessie J"-Song den Sieg bringt, konnte mir von Beginn weg halt gar nicht gefallen.

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                                      • 7
                                        Shawnee 19.06.2015, 19:59 Geändert 19.06.2015, 21:51

                                        Würde ich mir einen Film, der mit Stereotypen an Figuren teilweise nur so um sich wirft und auch die Story vom schwarzen Eyeliner-tragenden zornigen Scheidungskind, das der Welt den Mittelfinger zeigt, nicht neu erfindet, schauen? NEIN! Wenn die Autorin aber schon bissige Dialoge für "30 Rock" geschrieben hat, mich für "a capella" zu begeistern weiß und mir dann auch noch die wunderbare Anna Kendrick vor die Nase setzt, dann sieht das Ganze schon ein wenig aus.
                                        Tolle Songs, fiese Witze, verschrobene (wie gesagt nicht 100%ig neue) Charaktere und eine wunderbare Hommage an John Benders Faust aus Hughes' "The Breakfast Club" machen "Pitch Perfect" zu einem meiner All-time-Favorites, wenn es darum geht, mich für einen kurzen Augenblick mitzureißen und mich ohne großen Aufwand in mein 17jähriges Ich zurück zu versetzen, um so dem Erwachsenleben für ganze 112 Minuten entfliehen zu dürfen.

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                                        • 9

                                          Guckt euch lieber diesen FIlm 10 mal an statt den zweiten ein mal ...

                                          hier ist alles besser

                                          Der zweite ist nicht schlecht

                                          Aber dort ist alles schlechter als bei diesem Film :)

                                          • 7 .5

                                            Zugegeben: Dieser Film ist an Sinnlosigkeit kaum zu überbieten, macht aber dank halbseidener Gute-Laune-Musik und Rebel Wilsons urkomischer Gesichtsakrobatik unglaublich Spaß. Ich bin Fan ... leider ... vielleicht?

                                            • 9

                                              Habe zwar mehr Tiefgang in den Charakterzügen erwartet, dennoch wurden meine Erwartungen beinahe restlos übertroffen. Vor allem das Finale ist absolut sehenswert.

                                              • 5

                                                Vorhersage: 6.0
                                                Bewertung: 5.0

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                                                • 7 .5

                                                  Wie viel doch gute Musik in einem Film retten kann. Pitch Perfect genießt schon bei vielen Fans einen gewissen Kultstatus. Und ich muss gestehen, dass ich diesen Kult nachvollziehen kann, denn Pitch Perfect ist ein wirklich süßer Film geworden, der vor allem mit seiner grandiosen Acapella-Musik überzeugt. Dieser charmante Musik-Film hat mich zwar jetzt nicht aus dem Sessel gefegt, zumal es paar Sachen gab, die mir gegen den Strich gingen, aber rein als musikalisches Werk betrachtet ist das Ganze hier eine unterhaltsame Nummer.

                                                  Die Acapella-Band "The Barden Bellas" stehen vor einem riesigen Problem : Sie haben nach dem letzten Abschlussjahr kaum noch Mitglieder. Also suchen die beiden übrig gebliebenen Mitglieder (Aubrey und Chloe) nach neuen Mitgliedern und stoßen dabei u.a. auf Beca, die es schnell in die Band schafft. Doch Beca will frischen Wind in die traditionsreiche Band bringen, was der hochnäsigen und arroganten Aubrey gar nicht passt. Doch um gegen ihre Konkurrenten, die Treblemakers, in einem Wettbewerb bestehen zu können, müssen sich alle zusammen raufen.

                                                  Wie ich eingangs sagte, hat mich der Film vor allem wegen der Musik überzeugt. Mit Ausnahme von Anna Camp (dazu gleich mehr) überzeugt auch jeder einzelne Protagonist, vor allem auf der Bühne mit brillantem Gesang. Leider ist die Story nüchtern betrachtet etwas wackelig an einigen, wenigen Stellen. Obwohl Pitch Perfect häufig sehr bodenständig und sympathisch rüber kommt, baut der Film immer wieder seltsame Slapstick Momente rein, die dieses angenehme Musical gar nicht nötig gehabt hätte, da das Niveau dann schlagartig um 90% nach unten klatscht, was besonders bei der Kotz-Szene zur Geltung kommt.

                                                  Anna Kendrick entzückt mich erneut mit ihrer süßen und bezaubernden Art und vor allem auch musikalisch, wenn sie so weiter macht wird aus ihr irgendwann eine ganz Große. Bisschen Angst hatte ich bei "Fat Amy", da sie mich anfangs an Melissa McCarthy (die ich nicht mehr sehen kann) erinnerte, doch Rebel Wilson bringt das Ganze hier sehr authentisch und mit einer eigenen Note rüber. Ein absoluter Fehlgriff und großer großer Störfaktor war jedoch Anna Camp als Aubrey, die erneut zeigt (wie schon in True Blood), dass sie nicht schauspielern kann, sondern nur die gleiche nervige Bitch verkörpern kann. Und ihr Charakter wurde ausschließlich als Nervfaktor rein geschrieben, der so groß ist, dass ich Aubrey am liebsten permanent eine klatschen wollte. Ansonsten bietet diese Figur keinerlei Tiefgang und hat 0 Struktur und vom Klischee beladenen "Motiv" will ich gar nicht erst anfangen. Für mich wäre der Film mit einer guten Schauspielerin für diese Rolle besser dran gewesen.

                                                  Fazit : Auch wenn es ein bisschen was zu kritisieren gibt, ist Pitch Perfect trotz allem ein hervorragender Film geworden, der besonders mit der grandiosen Musik und den brillanten Sängern überzeugt. Ohne den platten Slapstick-Sturzflug und Anna Camp wäre hier aber durchaus noch mehr drin gewesen.

                                                  7,5/10

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                                                  • 5 .5

                                                    Naja, wenigstens Anna Kendrick, Elizabeth Banks und McLovin