Pitch Perfect - Kritik

US 2012 Laufzeit 112 Minuten, FSK 0, Komödie, Musikfilm, Kinostart 20.12.2012

  • 8

    Hat mir sehr gut gefallen obwohl ich sonst nicht auf so etwas stehe,
    Kopfschüttel über mich selbst !
    Musikalisch sehr gut, klasse.
    Musste danach gleich den 2ten Teil anschauen, schäm.

    • 7 .5
      A-Wax 21.08.2015, 11:16 Geändert 21.08.2015, 12:42

      Extrem kurzweiliger Mädchen-/Frauenfilm der mit seinen Figuren, netter Musik und einigen wirklich gelungenen Gags überzeugen kann.

      Nachdem der zweite Teil von "Pitch Perfect" doch sehr gelobt wurde und ich ihn daher sehen wollte, musste ich mir konsequenterweise zuerst den ersten Film der Reihe reinziehen.

      Ich erwartete einen totalen Mädchenfilm der sich hinzieht und wo man sich am Ende denkt "Mensch die Zeit hätte ich auch anders verbringen können". Das genaue Gegenteil trat ein. Ja, "Pitch Perfect" ist ein Mädchenfilm, bietet eine bestenfalls durchschnittliche Story und das Ende weiß man schon nach den ersten Minuten.

      Allerdings sah ich auch wirklich schön geschriebene Charaktere, eine tolle Hauptdarstellerin die eine wunderbare Ausstrahlung besitzt und die 115 Minuten die dieser Film dauerte, sind im Nu vergangen. Das kam daher, weil ich einfach gut unterhalten wurde. Zu dieser Unterhaltung trugen auch die wirklich schön vorgetragenen Songs bei, vor allem bei "No Diggity" von Blackstreet feat. Dr. Dre kamen viele Erinnerungen hoch (ich hab diesen Song schon gefühlte 15 Jahre nicht mehr gehört, obwohl ich ihn heute noch spitze finde).

      "Pitch Perfect" ist nichts anderes als recht anspruchsloses Popcorn-Kino. Aber genau hier liegt auch die Stärke des Films, denn er will auch gar nicht mehr sein. Er erfüllt die geringen Erwartungen und übertrifft diese sogar, denn die oben genannten Punkte und die positive Message, die der Film transportiert, machen den Film wirklich sehenswert.

      6
      • 3

        Flacher Humor und platte Story.
        Musste ihn leider mit Freunden sehen. Was mich vor allem an dem Film stört ist, dass einem eigentlich kein einziger Charakter sympathisch erscheint.

        • 5

          Ich habe ihn nur geschaut, weil der Lehrer und die Girls in der Klasse so wollten... War nicht so mein Fall.

          • 5

            Bin mit den Darstellern nicht warm geworden, die Story ist vorhersehbar und nicht wirklich gut. Für mich ein Film, der überbewertet wird.

            • 6 .5

              empfehlenswert

              • 4

                Eine schlechte Story mit Acappella-Musik bleibt eine schlechte Story. Es hätte zumindest unterhaltsam werden können. Aber „Pitch Perfect“ gibt sich alle Mühe sämtliche guten Ideen in Teeniefilm-Klischees und der Lächerlichkeit versumpfen zu lassen. Und ein Film, in dem ein "Jessie J"-Song den Sieg bringt, konnte mir von Beginn weg halt gar nicht gefallen.

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                • 7
                  Shawnee 19.06.2015, 19:59 Geändert 19.06.2015, 21:51

                  Würde ich mir einen Film, der mit Stereotypen an Figuren teilweise nur so um sich wirft und auch die Story vom schwarzen Eyeliner-tragenden zornigen Scheidungskind, das der Welt den Mittelfinger zeigt, nicht neu erfindet, schauen? NEIN! Wenn die Autorin aber schon bissige Dialoge für "30 Rock" geschrieben hat, mich für "a capella" zu begeistern weiß und mir dann auch noch die wunderbare Anna Kendrick vor die Nase setzt, dann sieht das Ganze schon ein wenig aus.
                  Tolle Songs, fiese Witze, verschrobene (wie gesagt nicht 100%ig neue) Charaktere und eine wunderbare Hommage an John Benders Faust aus Hughes' "The Breakfast Club" machen "Pitch Perfect" zu einem meiner All-time-Favorites, wenn es darum geht, mich für einen kurzen Augenblick mitzureißen und mich ohne großen Aufwand in mein 17jähriges Ich zurück zu versetzen, um so dem Erwachsenleben für ganze 112 Minuten entfliehen zu dürfen.

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                  • 9

                    Guckt euch lieber diesen FIlm 10 mal an statt den zweiten ein mal ...

                    hier ist alles besser

                    Der zweite ist nicht schlecht

                    Aber dort ist alles schlechter als bei diesem Film :)

                    • 7 .5

                      Zugegeben: Dieser Film ist an Sinnlosigkeit kaum zu überbieten, macht aber dank halbseidener Gute-Laune-Musik und Rebel Wilsons urkomischer Gesichtsakrobatik unglaublich Spaß. Ich bin Fan ... leider ... vielleicht?

                      • 9

                        Habe zwar mehr Tiefgang in den Charakterzügen erwartet, dennoch wurden meine Erwartungen beinahe restlos übertroffen. Vor allem das Finale ist absolut sehenswert.

                        • 5

                          Vorhersage: 6.0
                          Bewertung: 5.0

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                          • 7 .5

                            Wie viel doch gute Musik in einem Film retten kann. Pitch Perfect genießt schon bei vielen Fans einen gewissen Kultstatus. Und ich muss gestehen, dass ich diesen Kult nachvollziehen kann, denn Pitch Perfect ist ein wirklich süßer Film geworden, der vor allem mit seiner grandiosen Acapella-Musik überzeugt. Dieser charmante Musik-Film hat mich zwar jetzt nicht aus dem Sessel gefegt, zumal es paar Sachen gab, die mir gegen den Strich gingen, aber rein als musikalisches Werk betrachtet ist das Ganze hier eine unterhaltsame Nummer.

                            Die Acapella-Band "The Barden Bellas" stehen vor einem riesigen Problem : Sie haben nach dem letzten Abschlussjahr kaum noch Mitglieder. Also suchen die beiden übrig gebliebenen Mitglieder (Aubrey und Chloe) nach neuen Mitgliedern und stoßen dabei u.a. auf Beca, die es schnell in die Band schafft. Doch Beca will frischen Wind in die traditionsreiche Band bringen, was der hochnäsigen und arroganten Aubrey gar nicht passt. Doch um gegen ihre Konkurrenten, die Treblemakers, in einem Wettbewerb bestehen zu können, müssen sich alle zusammen raufen.

                            Wie ich eingangs sagte, hat mich der Film vor allem wegen der Musik überzeugt. Mit Ausnahme von Anna Camp (dazu gleich mehr) überzeugt auch jeder einzelne Protagonist, vor allem auf der Bühne mit brillantem Gesang. Leider ist die Story nüchtern betrachtet etwas wackelig an einigen, wenigen Stellen. Obwohl Pitch Perfect häufig sehr bodenständig und sympathisch rüber kommt, baut der Film immer wieder seltsame Slapstick Momente rein, die dieses angenehme Musical gar nicht nötig gehabt hätte, da das Niveau dann schlagartig um 90% nach unten klatscht, was besonders bei der Kotz-Szene zur Geltung kommt.

                            Anna Kendrick entzückt mich erneut mit ihrer süßen und bezaubernden Art und vor allem auch musikalisch, wenn sie so weiter macht wird aus ihr irgendwann eine ganz Große. Bisschen Angst hatte ich bei "Fat Amy", da sie mich anfangs an Melissa McCarthy (die ich nicht mehr sehen kann) erinnerte, doch Rebel Wilson bringt das Ganze hier sehr authentisch und mit einer eigenen Note rüber. Ein absoluter Fehlgriff und großer großer Störfaktor war jedoch Anna Camp als Aubrey, die erneut zeigt (wie schon in True Blood), dass sie nicht schauspielern kann, sondern nur die gleiche nervige Bitch verkörpern kann. Und ihr Charakter wurde ausschließlich als Nervfaktor rein geschrieben, der so groß ist, dass ich Aubrey am liebsten permanent eine klatschen wollte. Ansonsten bietet diese Figur keinerlei Tiefgang und hat 0 Struktur und vom Klischee beladenen "Motiv" will ich gar nicht erst anfangen. Für mich wäre der Film mit einer guten Schauspielerin für diese Rolle besser dran gewesen.

                            Fazit : Auch wenn es ein bisschen was zu kritisieren gibt, ist Pitch Perfect trotz allem ein hervorragender Film geworden, der besonders mit der grandiosen Musik und den brillanten Sängern überzeugt. Ohne den platten Slapstick-Sturzflug und Anna Camp wäre hier aber durchaus noch mehr drin gewesen.

                            7,5/10

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                            • 5 .5

                              Naja, wenigstens Anna Kendrick, Elizabeth Banks und McLovin

                              • 6

                                Die Idee eines A Capella-Gesangs-Wettbewerb allein ist schon die Unterhaltung wert, das nebenbei auch noch Genreklischees ad absurdum geführt werden, heizt den munteren spielfreudigen Leinwandpass zusätzlich an. Cast und Soundtrack überbieten das ansonsten recht oberflächliche Drehbuch welches dann schlussendlich auch nur ein kleiner Makel im filmischen Spass ist.

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                                • 7

                                  Ganz gekonnt wird auch wirklich jedes Klischee mit genommen. Da fragt man sich schon das ein oder andere mal wieso. Trotzdem hat der Film echt Spaß gemacht. Er ist verspielt, nimmt sich selbst nicht so ernst, hat ein tolles Pacing, richtig gut aufgelegte Schauspielerinnen und einen tollen Soundtrack.

                                  • 6 .5

                                    "Pitch Perfect" bietet eigentlich alles, was mir nicht gefällt und ich für gewöhnlich nicht sehen möchte. Da wäre zum einen der klischeehafte Cast, der so offensichtlich voneinander abgesetzt jeder für sich eine Schublade besetzt, um auch ja jedem Zuschauer eine potentielle Identifikationsfigur zu bieten. Die Geschichte ist nach wenigen Minuten klar und plätschert von Beginn an überraschungslos bis zum Ende. Trotzdem macht der Film einfach richtig Spaß, mit seinen spielfreudigen Darstellern und es entsteht schnell ein besonderer Flow, der keine Langeweile aufkommen lässt und die für mich offensichtlichen Makel vergessen ließ. Dazu gesellt sich noch ein wirklich toller Soundtrack mit gelungenen Mashups, die im Ohr hängen bleiben.

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                                    • 4 .5

                                      „Pitch Perfect“ melkt die Popsongs-In-A-Capella-Cashcow kräftig mit, wenngleich dem starken weiblichen Cast die Zündung der einen oder anderen derben Gag-Granate vergönnt ist. Am Ende entfernt sich der Film dann doch nicht zu weit von der unerklärlichen Seifenblase aus Teamgeist, Selbstwertschätzung, Liebe und was weiß ich noch, mit der schon eben „Glee“ vorübergehend zu einem kulturellen Phänomen wurde.

                                      Deshalb ist dieser Film auch nur halb so rebellisch, wie er gern wäre. Den richtigen Ton trifft "Pitch Perfect" dann doch zu selten, dafür ist er auch nur halb so schlimm. Einmal ansehen geht schon.

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                                      • Ich fand den geil und ich freue mich schon auf denn zweiten Teil.

                                        • 7

                                          Also joa.. inhaltlich ist er natürlich nicht so der Burner, ABER
                                          die Gesangseinlagen fand ich ziemlich cool und Fat Amy ist ja wohl nur geil. :D

                                          Seichte Unterhaltung und schöne Stimmen.
                                          Es gibt definitiv viel Schlimmeres! :)

                                          • 7 .5

                                            "Pitch Perfect" hab ich mir bestimmt schon tausend mal angeshehen und werde ihn mir auch noch mindestens genau so oft ansehen. Nicht gerade mein Lieblingsfilm, aber einer der Filme die ich mir einfach immer angucken kann. Am besten finde ich einfach die Musik...all dieser A Cappella-Gesang heitert mich ständig auf, sodass ich nur am mitsingen bin. Zudem sehe ich Anna Kendrick (Beca) in ihrere Rolle wirklich gerne. Es ist keiner dieser Filme, wo man tiefgreifend drüber nachdenksn kann und genau deshalb kann man ihn immer mal so locker flockig nebenbei laufen lassen.
                                            Für mich ein toller Film, bei dem ich mit Freude sage: Am 15. Mai kommt Teil 2! ;)

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                                            • 5 .5
                                              huababuar 18.03.2015, 02:42 Geändert 18.03.2015, 02:47

                                              Warum ich mir einen Highschool-Film über A Cappella-Gruppen ansehe? Das weiß ich selbst nicht wirklich, doch "Pitch Perfect" erwies sich gar nicht mal als der Höllentrip, den ich erwartet habe.

                                              Klar, das Drehbuch ist recht inhaltslos und vorhersehbar, die Charaktere mit Ausnahme von Fat Amy (Rebel Wilson) mitreißend wie eine Partie Hallenhalma, die Zickereien zwar ganz amüsant, aber weit weg davon, wirklich witzig zu sein und irgendwie meint man die ganze Zeit, das alles irgendwie schon einmal gesehen zu haben. Doch die Musik entschädigt für so einiges. Eine gelungene Songauswahl, überzeugend vorgetragen und kess interpretiert. Konventionalismus trifft auf Innovation, Tradition auf Moderne. Das macht Laune, erinnert vom Sound her schon arg an "Glee" und ist kurzweilig sogar recht unterhaltsam. Doch bleibt der emotionale Aspekt komplett auf der Strecke. Wie schon von einigen hier beschrieben fehlt es einfach an Pathos, an diesen dick aufgetragenen Performances, in denen es um alles oder nichts geht.

                                              Dadurch bleibt "Pitch Perfect" ein oberflächliches, klischeebehaftetes Werk, das Tiefgang, Coming-of-Age-Faktor und jegliches hervorstechendes Element vollends missen lässt und letztendlich nur durch einen ziemlich hippen und eindringlichen Sound zu überzeugen weiß. Für einen Musical-Film mag das absolut ausreichend sein, mir war es aber etwas zu wenig.

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                                              • 6 .5

                                                coole Musik, hübsche Darstellerinnen, Story zwar grottig aber immer wieder durch Witz zu ertragen. Einzig die Erklärung, dass plötzlich eine männliche Bassstimme (mit offensichtlichem Lipsync) in der Girlband mit dabei ist, war doch weit hergeholt.

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                                                • 5

                                                  Keine Frage, die Schauspieler von "Pitch Perfect" haben alle gute Stimmen, sie wissen mit ihnen umzugehen und Acapella finde ich eigentlich auch ziemlich interessant - sofern es dann auch gekonnt ist. Doch was mich dann am ganzen Film abgeschreckt hat, war die Musikauswahl, die, abgesehen von "Don't You (Forget about Me)" von den Simple Minds, so überhaupt nicht meinen Nerv getroffen hat. Wäre das nicht schon fatal genug für eine musiklastige Komödie, sorgen die eingebauten Gags und angeblich witzigen Szenen nur vereinzelt für ein müdes Lächeln auf meinen Lippen. Nicht einmal die Charaktere oder gar die Rahmenhandlung konnten mich noch großartig umstimmen, denn klischeehaft wie ein typischer 08/15-Collegefilm bleiben die Figuren in ihren festen Bahnen der Stereotypen und vorhersehbaren Handlungen. Auf einmal kann ich Beca verstehen, als sie meinte, sie möge keine Filme, weil ihr die Enden zu vorhersehbar wären. Ob sie den Film, in dem sie spielte, dabei unbewusst selbst analysiert hat?

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                                                  • 7

                                                    Ich bin ehrlich und aufrichtig postiv überrascht. Ich hätte weder gedacht, dass ich den Streifen bis zum Schluss aushalte, noch dass ich ihn unterhaltsam finden würde. Filme, in denen gesungen wird, sind für mich eigentlich der Hass in Säcken, schon weil selten Genre begleitet werden, die mich ansprechen. (Metal ist offenbar für Musikfilme nicht so geeignet.) Doch "Pitch Perfect" macht viele Dinge richtig, angefangen bei der ungezwungen Grundstimmung. Kein bedingunsloser Underdog-will-um-jeden-Preis-an-die-Spitze-Bullshit oder Kämpfe-für-deine-Träume-Blödsinn, sondern nie um einen Gag verlegen, vollgestopft mit witzigen Charakteren und immer unaufdringlich und selbstironisch im Gesamtbild. Anna Kendrick entwickelt sich mehr und mehr zu einem echten Liebling meinerseits. Sie ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern auch urst sympathisch und nebenbei noch mit einer sehr angenehmen Gesangsstimme ausgestattet. Das macht es doch ziemlich leicht, den Film zu mögen. Wobei ihre Kolleginnen keinesfalls ungenannt bleiben sollten. Ein irrer Haufen. Die Showeinlagen sind meist ziemlich gut inszeniert und auch wenn ich freiwillig einen derartigen Kontest nie in natura besuchen würde, habe ich doch ein Stück weit Respekt vor dieser Kunst.

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