Planet der Affen - Kritik

Planet of the Apes

US · 2001 · Laufzeit 118 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
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    An und für sich ein spannender und gut gemachter (Masken und Wahlberg überzeugt) Science Fiction Action/Abenteuerfilm bis er vom Ende ruiniert wird. Auch beim 2. mal funktionierte der Film nur bis dahin.

    • 3 .5

      Wirklich kein guter Film. Ich war überrascht als ich gelesen habe, dass der Film aus dem Jahr 2001 ist, hätte eher auf 80er bis 90er getippt.

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        Besser als sein schlechter Ruf, ich persönlich mag die Version von Tim Burton.

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          Leinzi 29.01.2017, 17:01 Geändert 07.03.2017, 11:43

          Eines vorweg, ich mark Wahlberg nicht so besonders, vor allem in den meisten seiner späteren Werke. Nichtsdestotrotz ist er nicht das einzige, das in diesem Film nicht funktioniert.

          "He can talk. He can talk. He can talk"
          "And I can siiiiiiiiiiiiing"

          Meine letzte Sichtung lag bereits schon einige Jahre zurück, daher hatte ich nur noch wenige Erinnerungen an den Film. Ich hatte ihn so als "ok" im Hinterkopf abgelegt. Damals kannte ich die alten Filme nicht und das Reboot stand noch lange nicht in den Startlöchern. Nun, 7 Affenfilme später habe ich mich wieder an diesen hier herangewagt.

          "Ouh, help me Dr. Zaius!"
          "Dr. Zaius, Dr. Zaius"
          "Dr. Zaius, Dr. Zaius"
          "Oh, Dr. Zaius, Dr. Zaius"

          Den Anfang fand ich noch in Ordnung, mal ein anderer Ansatz gewürzt mit bekannten Anleihen. Dann ging es auf den Planeten und mit der Zeit änderte sich mein Eindruck in "Meh, aber die Masken sind der Hammer.".

          "I hate evr'y ape, I see,
          from Chimpan-A to Chimpan-Z.
          No, you never make a monkey out of me."

          Ein paar Strophen von "Dr. Zaius" weiter häuften sich komische Affenkämpfe und übernatürlich Sprungeinlagen. Bis irgendwann Schluss war und Marky-Mark wieder nach Hause durfte.

          "Oh my god! I was wrong,
          it was Earth all along.
          You finally made a monkey out of meee!"

          Den Anfang und das Ende fand ich interessant. Alles, was dazwischen stattfand, war unterwältigend. Glücklicherweise wurde das Franchise mit den in meinen Augen überragenden '((P)R)Evolution'-Prequels modernisiert, so dass man die Burton-Affen mit Ausnahme der Masken vergessen kann.

          [Beurteilung, 27.01.2017] Der exakte Wert beträgt 55%. Das liegt im mittleren Bereich der Kategorie 'Kann man mal machen!'.

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          • 2

            Leider hat die Geschichte von Pierre Boulle einen gewaltigen Haken. Gut – Monsieur Boulle hat „Die Brücke am Kwai“ geschrieben, das ist echt guter Stoff, in dem er eigene Kriegserfahrungen verarbeitete. Doch die Affensaga ist 1963 schon fast über ihrer Zeit, und erinnert nostalgisch an die Abenteuergeschichten von Jules Verne.

            Was den Roman wirklich unsagbar platt macht, ist die einfache Umkehr Affe-Mensch. Der Inhalt ist in einem Satz runterzubrechen: Wie wäre es, wenn Affen Menschen so behandeln würden, als wären sie eine niedere Spezies ? Diesen Spiegel hält uns Boulle vor. Jedoch gibt es keine Verfilmung, die nach der Gefangennahme der Astronauten ganz einfach furchtbar lächerlich wirkt, egal welche Steinzeitmasken und Plastikhelme aufgefahren werden. Affen, die Fussball spielen, Instrumente spielen, sich wie Menschen streiten, die kindisch sind oder Wissenschaftler oder altrömisches Zeug daherquatschen. Eine umgedrehte Welt, die leider innerhalb von Minuten ausgelutscht ist und keine Spannung mehr bieten kann. Boulle versucht mit dem Vorschlaghammer, uns einzutrichtern, wie arrogant sich der Mensch gg.über scheinbar untergeordneten Arten verhält. Doch jeder Besuch im Zoo ist lehrreicher, jeder Bericht über Laborversuche an Tieren ebenso. Ein Blick in die industrielle Massentierhaltung ist deutlich spannender, wenn man etwas über uns Menschen lernen will.

            Wir kennen das unerträgliche „Hohe-Rat“-Gequatsche früherer „Planet-der-Affen“ Versionen (Charlton Heston). Auch hier kann man sich den Streifen leider nur bis zur Notlandung von Mark Wahlberg anschauen, dann muss man sich den Finger in den Hals stecken. Nicht nur, dass die Masken wie im Kasperletheater ausmodelliert wirken, der Saft ist raus mit der Gefangennahme und den ersten affigen Affensätzen.

            Der Score von Hollywoodriese Danny Elfman ist natürlich erstklassig.

            Tim Burton ist bekannt für seine liebevollen und comichaften Ausstattungen (Sleepy Hollow; Batman). Jedoch sehen seine Affen aus wie Theaterrequisiten, obwohl Star-Maskenbildner Rick Baker sie zusammengeschraubt hat. Die Sets sind eindeutig als reine Studiosets zu erkennen, obwohl ein halber Dschungel auf dem Boden ausgekübelt wurde und jede Menge Grünzeug und Plastiksteine rumliegen. Seltsam, dass man das nicht in der Produktion bemerkt hat.

            Fazit: Der Stoff ist nicht mehr zeitgemäss Freunde. Lasst den Schmodder endlich ruhen. Aber wahrscheinlich kommt in 10 Jahren der nächste Regisseur angedackelt, und nervt mit einer weiteren Verfilmung.

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            • 5 .5

              Dieser Film hat nichts von dem zu bieten, was die Filme von Tim Burton sonst auszeichnet: Eine düster-morbide Story, schrägen Witz und ... Johnny Depp.
              Das einzig wirklich gute an diesem seelenlosen Murks sind die überragenden Masken von Master Rick Baker und das Produktionssdesign.
              Aber inhaltlich herrscht gähnende Leere. Vor allem das Fehlen der Antikriegsbotschaft aus dem Original stößt sauer auf.

              • 6
                FolkMan 13.10.2016, 22:43 Geändert 14.10.2016, 08:51

                Tim Burton wollte hier wohl auch mal einen Standard-Mainstream-Blockbuster-Film drehen mit den typischen Kawumm-Schauwerten sowie Logikfehlern in diversen Details, die der Zielgruppe aber eh nicht auffallen. Dafür hat er bewusst auf seine typische Ästhetik und Story- bzw. Charaktere-Schrägheiten verzichtet.
                Mission erfolgreich erfüllt, würde ich sagen.

                Selbstverständlich ist dieser Film für Burton-Fans zu belanglos, für Fans der Originalfilme zu Action-orientiert und für die typische Zielgruppe ist das Ende zu intelligent. ("Wie, das blöööde "neue" Ende ist wie im Buch? Was für ein Buch? Was ist überhaupt ein Buch?! -- Zeitdilatation? Was soll das sein? Gibts bei Michael Bay nicht!")

                Also mal zwischen alle Stühle gesetzt und einen Film abgeliefert, den man sich ganz gut angucken kann, von dem aber wohl niemand richtig begeistert sein wird.
                Lediglich die Arbeit von Maskenbildner Rick Baker muss man als überragend anerkennen.

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                  oliver.roth.5059 14.07.2016, 13:35 Geändert 16.07.2016, 22:52

                  Burton gelingt es eigentlich zu keinem Zeitpunkt, eine Atmosphäre zu schaffen, die diesen Film zu tragen vermag und ihm echtes Leben einhaucht, bzw. darüberhinaus wirkliche Spannung erzeugt.
                  Die behandelten gesellschaftskritischen Themen des Originals bleiben im Remake kraftlos, weil es keinen filmischen Rahmen gibt, der sie innerhalb der Geschichte zur Entfaltung kommen ließe.
                  Für mich wirkte der eigentlich schauspielerisch engagierte Wahlberg hier manchmal etwas deplatziert, seine Rolle ist jedoch auch zugegebenermaßen arg einfach gezeichnet.
                  Fazit: Ein Film ohne jegliche Raffinesse oder dramaturgischen Schliff, dafür aber mit teils dümmlichem, für den denkfaulen Zuschauer bereits vorgekauten gut-vs.-böse-Plot, der der humanistischen Message des Originals eigentlich nie gerecht werden kann.
                  Folgerichtig pflückten sich Produzent Zanuck, sowie Warren und Heston als schlechteste Nebendarsteller dann ja auch die entsprechenden Awards ins Himbeerkörbchen.
                  Bitter.

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                  • 2

                    Ein weiteres trauriges Kapitel überflüssiger Neuverfilmungen.

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                    • 3 .5
                      RoboMaus 05.06.2016, 12:03 Geändert 05.06.2016, 15:58

                      Die Idee zu 'Planet der Affen' ist eine Parabel zu Unterdrückung und Toleranz, wobei der Spiess einfach umgedreht wird und unser von Ausrottung bedrohter nächster Verwandter das Zepter schwingt, während die Menschen zum Underdog werden. Ich fand das eigentlich interessante Thema schon im Original (1968) schwach umgesetzt, und im Remake wird es auch nicht besser.

                      Der Kontrast Mensch-Überaffe wird im Wesentlichen für dumpfe Auseinandersetzung genutzt, denen jegliche Tiefe fehlt. Die wichtigen Affen sind stereotyp böse und verhalten sich wie Kommisskopp-Militärs, während die guten Affen den Unterdrückten um Wahlberg & Co helfen. Das ist so hanebüchen, kitschig und vorhersehbar, dass es nach der gelungenen Anfangsphase schnell langweilig wird.

                      Drei wohlverdiente goldene Himbeeren.

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                      • 7

                        Von allen planet der affen filmen hat mir der am besten gefallen!

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                        • 6 .5

                          Nicht der Beste von Tim Burton, aber in einigen Szenen wurde ich doch gut unterhalten. Die Masken sind geil (mit echten Menschen) ;-). Also, ruhig mal anschauen.

                          • 2 .5

                            Ach Tim Burton was war denn das ... ?
                            Der erste Film von Burton der mir ja mal gar nicht gefallen hat. Die Kostüme und Masken sind Top, aber was sollen denn bitte diese Megasprünge und die übertriebenden Schläge ?? .. Ach das ging ja mal voll in die Hose.
                            Eine trostlose und langweilige Umsetzung der Storyline.
                            HA - das Ende war ja mal ein Witz und viel zu untypisch, gerade für Burton.

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                            • 6

                              Gleich drei goldene Himbeeren gab es für PLANET DER AFFEN: für die schlechteste Neuverfilmung, schlechteste Nebendarstellerin und für den schlechtesten Nebendarsteller. Dennoch sieht es zu Beginn noch gar nicht so schlecht aus. Ohne große Umschweife kommt der Film auf den Punkt. Erzählt zackig und spannend Leos Überlebenskampf in der für Menschen gefährlichen Umwelt. Philosophische Fragen zum Umgang zwischen Mensch und Tier, dem allgemeinen Machtgefüge der Natur werden angerissen. Doch anstatt das weiter auszuführen, versandet die Handlung in einem stumpfen Gemetzel samt Affengeschrei. Kostüme und Maske überzeugen. Gegen Ende fehlt dem Film aber schlichtweg die Substanz.

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                                eigentlich ist der Film nicht sooo schlecht aber die Szene am Ende ergibt überhaupt kein Sinn, Null

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                                  cycloo77 09.10.2015, 00:56 Geändert 09.10.2015, 03:39

                                  Wenn man davon Abstand nimmt den Film mit dem Genialen Original von 1968 zu vergleichen.
                                  Ist der Film interessant und sehr gute Unterhaltung die optisch sehr gelungen ist.
                                  Tim Burton ist einfach ein Qualitäts Siegel!

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                                  • 10

                                    Beste Unterhaltung! Das die Originalreihe nicht zu schlagen ist, spielt keine Rolle!

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                                      smartbo 22.08.2015, 10:46 Geändert 23.08.2015, 10:33

                                      Ich will mich kurz fassen, das meiste ist hier auf MP ohnehin schon zutreffend wiedergegeben: der Film ist schlecht. Da stimmt bis auf die Maskenbilder und die aufwendige Kostümierung nichts.

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                                        Meiner Meinung nach war das ein Griff in die Tonne... ich bin damals mit hohen Erwartungen ins Kino gegangen und wurde maßlos enttäuscht.

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                                          Eines der überflüssigsten Remakes aller Zeiten.

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                                            Einer der Wenigen Ausrutscher von Tim Burton!

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                                              Klar, es ist auch um einiges mehr Geld reingesteckt worden. Das muss man fairer halber sagen. Aber dann war es schon.
                                              Das Drehbuch hingegen ist genauso hanebüchen, wie seine Vorgänger! Die Rollen haben keine Vielschichtigkeit und man kratzt dabei nur an der Oberfläche. Auch die Weltraumreise ist ziemlich schlecht überdenkt und unlogisch. Man muss auch sagen: Es gibt viel bessere Filme vom Tim Burton. Mit diesem Affen Film, hat er sich keinen Gefallen getan!
                                              Fazit: Gute Maskerade, Gute Schauspieler, gutes Set! Nur leider kein gutes und durchdachtes Affenspiel!

                                              • 5 .5

                                                Hi Leute,

                                                bin gerade auf einer Affen-Tour. So Tim Burton. Dieses Remake ging ja mal völlig in die Hose. Außer General Thade (Tim Toth ist böse) und Schimpansin Ari (Helena Bonham Carter) ist hier wenig los. Der Schluss völlig verrunzelt. Auf einmal steht Mark vor der Statue von Abraham Schimpanslincoln?! Sollte diese Einstellung die selbe Schock-Wirkung wie Charles Hestons Kniefall vor der Freiheitsstatue erreichen?! Hat er aber nicht!

                                                Mein Fazit: Der geniale Tim Burton hat sich und uns Zuschauer ein völlig sinnloses Remake geboten. Ich hoffe die in Hollywood kommen nicht mit Remakes vom Der Pate, Casablanca, Rocky oder Spiel mir das Lied vom Tod. Der Klassiker Planet der Affen wurde bereits geschändet.

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                                                • 5 .5

                                                  Wieso muss ich bei den Anblick von Ari (Helena Bonham Carter) nur immer an Michael Jackson denken?

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                                                  • 7 .5

                                                    Von den Maskendesigns und den Requisiten wirklich top! Noch mehr der alten Schule. Der Film ist von Gesamtpaket recht gelungen, aber zeigt an einigen Stellen Schwächen.
                                                    Tim Burton kann das besser!
                                                    Für Planet der Affen Fans kann ich ihn aber trotzdem empfehlen und mit gutes Gewissen behaupten das der Film etwas hat der einem auch nach der Spiellänge im Gedächtnis bleibt und das im Großen und ganzen positiv.
                                                    Mark Wahlberg zeigt eine solide Leistung aber kann es besser!

                                                    PS. Der Schluss lässt dem Zuschauer vielleicht etwas unbefriedigt zurück.