Planet der Affen - Kritik

US 2001 Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 30.08.2001

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Kritiken (4) — Film: Planet der Affen

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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2.0Ärgerlich

[...] Burton lässt all das vermissen, was Franklin J. Schaffners Original einst ausgemacht hat. Die Charaktere waren keine oberflächlichen Schablonen, wie hier. Die Dialoge hatten noch etwas Sinnvolles zu bieten und wurden nicht einfach runtergekurbelt. Die Rassenkonflikte, auch innerhalb der Affen, das infrage stellen von militärischen Richtlinien und die klare Kritik an der Menschheit und ihren Handlungen selbst. Alles ist nicht mehr vorhanden und eine Aussage gibt es einfach nicht. Vielmehr will Burton sein Publikum einfach nur niveaulos unterhalten und Komplexität ist ein Fremdwort. Am Ende zählt hier nur eins: zurückschlagen und töten. Die Schusswaffe unterscheidet den Menschen vom Affen und das geniale Ende aus dem Original wirkt in dieser abgewandelten Variante schrecklich altbacken. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Brennegan

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Jetzt weiß ich, wie du gerade eben auf den Film kamst :D


SoulReaver

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Meisterwerk, sagte ich ja :D


Xander8112: Xanders Blog

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5.5Geht so

Marky Mark sucht seinen Affen, findet einen ganzen Planeten voller Affen und küsst eine Schimpansin namens Helena Bonham Carter, die aussieht wie Michael Jackson. Am Ende findet er Ape Lincoln. Zwischendurch muss er ein paar Mal angestrengt in die Kamera gucken und so tun, als würde er in diesen Film passen, während andere Menschen glauben, er wäre ihr Retter. Was Tim Burton sich bei diesem Film gedacht hat, weiß ich nicht, mehr als eine abgespulte Auftragsarbeit ist das alles nicht. Den Vergleich mit dem Original sollte man besser nicht bemühen, alleine schon die Grundidee ist bei diesem Remake wesentlich harmloser und die Gesellschaftskritik so gut wie nicht vorhanden, eher sogar ins Gegenteil verkehrt, da die Menschen mit ihren Waffen die tollsten Typen sind wo gibt. Geblieben ist ein glattgebügelter Popcornfilm, der zwar ganz nette Schauwerte bietet, aber nicht wirklich im Gedächtnis bleibt. Und warum die Affenwelt entwicklungstechnisch irgendwo im Mittelalter zu sein scheint, die alten Affen aber moderne, künstliche Gebisse benutzen, dass muss mir mal einer erklären.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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2.5Ärgerlich

Die auftretenden Menschen hören bürgerlich auf Namen wie Mark Wahlberg (hübscher Held, von Charisma unbelastet) oder Estella Warren (blond gewelltes Ex-Model mit Wunderbusen). Das Wort Schauspiel kann bei beiden getrost ungenutzt bleiben.

Das ist nicht die einzige Schieflage in Burtons Film - noch gravierender sind Glättungen am Plot. Im Original haben die Affen nach einer von Menschen gemachten Katastrophe das Regiment übernommen, Oberaffen preisen den Primaten als höchstes Wesen. Dass der Mensch einst weiter entwickelt war, verheimlichen sie, um dessen Verfolgung rechtfertigen zu können. In Wahrheit haben sie Angst vor einer neuerlichen menschlichen Katastrophe.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Erst seit Corpse Bride habe ich Burton dieses völlig vergeigte Remake eines Klassikers wirklich verziehen.
Einer der wenigen Filme, dessen letzte 5 Minuten besser sind, als der ganze vorhergegangene Film!

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Kommentare (101) — Film: Planet der Affen


Sortierung

Samweis_Gamdschie

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Bewertung3.0Schwach

Oh Tim Burton was hast du dir dabei gedacht. Hier stimmt ja mal fast gar nichts. Gegen das Original kommt der hier nie ran. Mark Wahlberg mal wieder in einer richtig miesen Rolle(mag den allgemein überhaupt nicht).
Man muss aber auch zugeben, dass es die ein oder andere gute Szene schon gab.
3 Punkte gibt es, auch wenn er noch weniger verdient hätte. Da er mich halbwegs unterhalten hat bekommt er die 3 Punkte.
Die Masken sahen gut aus.
Der Planet gefiel mir von der Optik her auch recht gut. Für Fans des Originals würde ich diesen Film nicht empfehlen.

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Maniac

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Bewertung2.0Ärgerlich

Oooooooooh mann, was für ein Nackenschlag. Aber auch sowas von schlecht gespielt und die Umsetzung der Story grenzt an eine Frechheit. Dieses Remake ist reine Zeitverschwendung und jeder Cent hierfür ist einer zu viel. Aufgrund meiner hohen Erwartungen wurde ich selten so dermassen enttäuscht.
Kann mit dem Original in keinster Weise mithalten, mehr muss man dazu auch nicht sagen.
Doch eins noch, lasst bloß die Finger weg von diesem Machwerk.

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KeineSpoiler.de

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Bewertung1.5Ärgerlich

Tim Burtons »Planet of the Apes« ist ein Totalausfall. In keiner Disziplin schafft es die Verfilmung von 2001 positiv aufzufallen. Der Film versagt als Neuverfilmung, als Science-Fiction-Film, als Actionfilm, als Gesellschaftskritik und auch als Adaption des Romans. Was bleibt ist eine langweilig erzählte, dem Roman nicht gerecht werdende Handlung, mit unabgestimmter Besetzung unter schlechter Regie in peinlicher Optik mit beschämendem Handwerk und urzeitlichen Spezialeffekten.

Die Neuverfilmung bleibt damit hinter dem ersten »Planet of the Apes« von 1968 zurück, der auch schon die Romanvorlage mit Füßen trat, aber immerhin noch einen klaren Kurs in der Inszenierung hatte und darüber hinaus eine der besten Einstellungen der Filmgeschichte hervorbrachte.

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ElMagico

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Bewertung6.0Ganz gut

Das, womit man so gar nicht zurechtkommen will bei "Planet of the Apes" ist wohl, dass er ein stinknormaler Film geworden ist. Burtons Version dieses Klassikers, dessen Original ich aber schon nicht als solch großes Werk betrachte, kämpft mit denselben Problemen wie jeder andere Blockbuster. Da sind kaum Eigenheiten auszumachen und dies als Film von Tim Burton auzumachen, dazu braucht man schon die cineastische Lupe. Es ist reine Fast-Food-Unterhaltung die einem hier serviert wird. Ganz nett und sicherlich kein Desaster, aber eben ohne Herz und Verstand.
Mir fällt es da auch schwer irgendetwas positiv oder negativ herauszuheben. Tim Burton macht hier ja nichts eklatant falsch, aber er macht halt auch nichts sonderlich gut. Er kreiert einen Film von der Stange, bei dem man sich schon kurz danach frägt, warum er den eigentlich jetzt so lange gedauert hat...den passiert ist ja nicht wirklich viel. Natürlich versuch Burton hier kritische Untertöne einzubauen, welche jedoch so durchsichtig sind, dass sie auch umgehende wieder verpuffen. Hätte man hier überhaupt etwas mehr in die Tiefe gehen wollen, dann hätte man sich von dieser Schwarzweißmalerei verabschieden müssen, von dieser meterhohen Abgrenzung zwischen Gut und Böse...das wiederum hätte wohl auch geheißen, sich von den Blockbusterambitionen zu verabschieden.
Ich würde einen Film wie "Planet of the Apes" nie in die Tonne treten, dazu ist er viel zu sehr objektives Produkt und ja mehr als ordentlich gemacht. Er berührt aber genau gar nichts und kann teilweise noch nicht einmal die billigsten Emotionen wecken...ob Affen oder Menschen, es ist einem relativ egal was wem hier passiert. Von Tim Burton will man sowas eben einfach nicht sehen.

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>MARVEL<

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Was für ein toller und treffender Kommentar! Endlich mal jemand der den Film, zumindest ein Bisschen, objektiv betrachtet.
Die ganzen Bewertungen unterhalb der 5 kann ich nämlich nicht verstehen. Allein die Masken machen den Film, zumindest optisch, sehr sehenswert!
Der Rest ist aber leider in der Tat von der Stange. :/


replicant-10

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Bewertung3.5Schwach

Tja Tim Burton, das war wohl nix.

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laurens.schreiht

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht der beste Film der Welt, aber Planet der Affen hat mich super unterhalten

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Spielberg_Fan

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Bewertung5.5Geht so

Tim Burton – Retrospektive#9

2001 schien das Studio 20th Fox das alte „Planet der Affen-Franchise“ wieder beleben zu wollen. Und so kam Regisseur Tim Burton in den Genuss, sich der Neuverfilmung des Originals anzunehmen.

„Planet der Affen“ orientiert sich in groben Zügen an das Original mit Charlton Heston, geht aber in Sachen Story auch seine eigene Wege. Vor allem das Ende ähnelt jetzt stärker der Buchvorlage. Wirklich originell erscheint aber einem das Drehbuch dann doch nicht. In keiner Minuten wird man in den Film hineingezogen und Geschichte erscheint einem nicht sonderlich spannend und viel zu einfach. Tim Burton hatte bei diesem Projekt wohl nicht viel mitzureden, denn „Planet der Affen“ wirkt wie ein glattgebügeltes und typisches Remake aus der Traumfabrik. Der Stil eines Tim Burton ist nur selten sichtbar, was sich aber auch wahrscheinlich mit einem Planet der Affen-Film nicht so gut vereinbaren lässt. Das Setting überzeugt trotzdem und vor allem punktet der Streifen mit seinen hervorragenden Make-Up Effekten. Die Affenmasken von Rick Baker sehen einfach nur fantastisch aus. Danny Elfman’s Score ist außerdem ein absoluter Hörgenuss.

Auch dem relativ prominent besetzten Cast kann man etwas abgewinnen. Mark Wahlberg, Tim Roth, Michael Clark Duncan und Helena Bonham Carter erledigen einen durchaus guten Job. Estella Warren hingegen ist aber eine Zumutung. Ihre Performance ist finster wie die Nacht.

Ansonsten ist „Planet der Affen“ typisches Blockbuster-Kino, das actionreich und gradlinig inszeniert wurde. Das sieht einem Tim Burton gar nicht ähnlich, aber ich denke einfach, dass er bei diesem Film nicht viel Einfluss hatte. 20th Fox wollte das Franchise zurück in Kinos holen, was aber mit einem Remake nicht der richtige Weg war. Für mich persönlich stellt „Planet der Affen“ den schlechtesten Film des Regisseurs dar. Aus heutiger Sicht arbeitete das Remake schon auf den Untergang des originellen Popcorn-Kinos hin, was ja Anfang des neuen Jahrtausends auch andere große Produktion ebenfalls taten.

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Copacabanasun

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Bewertung3.5Schwach

Als Remake eines genialen Klassikers, war dieser Film ein Schuss in den Ofen. So spannend wie bei Oma sitzen mit Kaffee und Kuchen. Dazu diese einfallslose Story und die mehr als Austauschbaren Dialoge wirklich nicht gut gelungen. Komisch das der Film wirklich von Tim Burton sein soll. Muss sagen das ich wirklich mehr erwartet hätte.
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Fazit: "Planet der Affen" ist nicht totaler Schrott aber wirklich gute Momente fehlen und Sci-Fi-Unterhaltung sollte nicht so einfach dahin geklatscht wirken, nach dem Motto der weltbekannte Name wird den Film schon an den Kinokassen gut aussehen lassen. Aber wir wissen ja alle das der Film gefloppt hat und das zurecht.

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FordFairlane

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Fand den recht nett gemacht, aber die alten sind besser.


Copacabanasun

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ja stimmt die sind besser und der erste sowieso...HAMMER HAMMER HAMMER KLASSIKER...ach ja...so schön.


ElmStreet84

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Bewertung7.5Sehenswert

Natürlich kommt dieses Remake an das Original von 1968 nicht heran. Jedoch hat Tim Burton mal wieder eine grandiose Geschichte erzählt, die zwar nicht mehr sonderlich viel mit dem Orinigal gemein hat, doch durchaus mitzieht und den "Kampf" zwischen Affen und Menschen einwandfrei und fesselnd erzählt. Auf jeden Fall sehenswert und meiner Meinung nach besser als es hier in manchen Kommentaren und Bewerungen kritisiert wird.

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Bonusmaterial

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Bewertung3.0Schwach

ich wusste ja das der Streifen hier nich so der renner is aber so übel hatte ich ihn nich in Erinnerung
Marky hat irgendwie immer den gleichen Gesichtsausdruck
die Affen-Hippie-Braut geht einem von anfang an schon aufn nerv
und bei diesen immer wieder "Dramatischen" Momenten kommts mir hoch

die 3 Punkte gehen eigentlich nur an die Geschichte und deshalb werd ich mir ma das Original von 68 besorgen was ich eh schon lange mal geplant hatte

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danklorix

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Bewertung0.0Hassfilm

Mh...übelst, übelst...ich mag ja schon das Original ungefähr so gern, wie breigen Hundekot unter meiner Schuhsohle, aber die Neufassung toppt wirklich alle Grenzen der Kritik. Nichtmal ein geistig beeinträchtigter Schimpanse würde diesen Film länger als 10 Minuten ertragen...Dr. Zaius, Dr. Zaius...tschuldigung mein Tourett...und dann Mark Wahlberg...oh Gott, oh Gott...er hat ja in letzter Zeit gezeigt das er Hammermäßig lustig sein kann...aber hier...Dr. Zaius, Dr. Zaius...ahhhhhhh!!!!!
Außerdem hat das häßliche Affenmädel meine Zeugungsfähigkeit für mind. 4 Monate stark eingeschränkt...buuuuaaarrrggghhh!!!!
Entschuldigt mich...muß jetzt meinen Kapuziner Quälen um meine Rachegelüste zu befriedigen....

PRÄDIKAT: Guano Ape

"...Dr. Zaius, Dr. Zaius...oh oh oh Dr. Zaius...."
The Simpsons

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fuerchtegott

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An deiner Stelle würde ich besser den Affen erschiessen, der dich auf die "höchstgeniale" Idee mit der Simpsonsanspielung gebracht hat. Du musst sie nicht mit der Brechstange vermitteln, da der Hint schon beim ersten Mal klar wird. Ansonsten virtuos formulierter Kommi. Kriegst ne Banane für.


Matze

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Bewertung3.0Schwach

Unterirdisches Remake vom Klassiker, das vor platten Dialogen und unsinnigen kleinen Zwischenhandlungen nur so strotzt.Beispielsweise der kleine Junge, der am Ende plötzlich heldenhaft an vorderster Front mitreiten will und dann das Pferd umkippt und natürlich nur der gute Mark einen 200Meter Sprint hinlegen muss, nur um das Pferd aufzurichten und dann wieder zurück zu sprinten. Von solchen unschlüssigen Szenen, die wahrscheinlich eine gewisse Dramatik in den Film bringen sollen, gibt es mehrere...leider nimmt man dadurch den Film immer weniger ernst. Etwas lästig ist auch das Affenweibchen, was sich an Mark ranschmeißt und ihn ständig anschmachtet. Es wirkt einfach nur aufgesetzt...
Fazit: besser das Original schauen oder Prevolution...

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rockadude

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Bewertung5.0Geht so

An sich ganz ok, aber man merkt irgendwie das Burton hier eine lästige Auftragsarbeit erledigen musste. Es fehlte hier einfach gänzlich das Burtontypische Etwas! Noch dazu unterschlägt der Film so ziemlich die sozial- und Gesellschaftskritik des Originals und ist schon sehr Mainstream und auf Schema F gehalten.
Zugute halten muss man dem Film allerdings die Maskenarbeit und die Effekte. Die sind tatsächlich allererste Sahne und das sich die Darsteller auch wie die dementsprechende Affengattung verhalten und bewegt haben war sehr beeindruckend und authentisch rübergebracht.
Schauspielerisch hat daher besonders Tim Roth als bösartiger General Thade herausgestochen, sowie Paul Giamatti als linkischer Menschenhändler. Ein Beweis dafür das man hier 2 Schauspieler am Start hate, die ihr Handwerk drauf haben. Denn es gehört einiges dazu um selbst durch so eine dicke Maske noch glaubhaft zu wirken. Der Rest allerdings hat mich nicht so vom Hocker gehauen. Wahlberg ist austauschbar und seine Rolle hätte auch jeder momentane x-beliebige Hollywood-Beau spielen können. Estella Warren sieht wie sonst auch einfach nur hübsch aus und Kris Kristofferson spielt zu kurz mit um unter der menschlichen Garde irgendwelche Glanzlichter setzen zu können. Solide waren noch Helena Bonham-Carter und Michael Clarke Duncan.
Auch Danny Elfmans Score fand ich diesmal sehr schwach und langweilig, der Mann hat mehr auf dem Kasten.
Ist optisch also ganz ok der Film, aber story- und actiontechnisch hapert's enorm und somit gehört dieser Film mit zu Burtons schlechtesten Filmen. Ein Blick wegen der tollen Masken ist der Film also schon wert, man sollte aber jetzt nur keine Offenbarung erwarten.

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Alienator

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Bewertung2.5Ärgerlich

Leider kein Vergleich

Ich bin ein großer Anhänger des Originals und der kultig-trashigen Filmreihe die da folgte. Genialer Film aus den End-60er Jahren und eine fantastische Allegorie auf die Alt-68er Generation. Auch das "Remake" oder besser der Neuanfang ist ein ebenso genialer Start einer neuen Filmreihe und bietet neben viel Reminiszenz an das Original auch eigenständigkeit und einen anderen Blickwinkel. Dieses Remake hingegen (und ich bin mir sicher der ursprüngliche Plan Schwarzenegger mit ins Boot zu holen wäre ebenfalls ins Wasser gefallen) ist weit entfernt von der Genialität des Originals und ist Burtons sein schwächster Film bisher. Statt der burtoresken Handlungen seiner Filme und deren szenerischen Umsetzungen mit all seiner düster-grotesken Ambiente, bleibt diesem Versuch eben nur der Versuch. Gut, die Austattung, Kostüme und vorallem die Maske sind wunderbar gestaltet (selten war ich auf eine Affendame so scharf die Helena Bonham Carter und der leider zu früh verstorbene Michael Clarke Duncan spielt wunderbar unter der Maske),aber der Rest ist blosse Auftragsarbeit ohne Lust ein zweites Mal zu sehen. Nichts überraschendes Neues wird gezeigt, die sozialkritischen, politischen Elemente des ´68-Originals sind verschwunden. Die Satire existiert nicht,schade um Burton. Stattdessen bleibt alles dumpf und lächerlich vorhersehbar. Selbst die Auflösung ist unlogisch und nicht nachvollziehbar. Wer auch immer mir dies Ende erklären kann: Bitte.....(SPOILER! Soweit verstanden: er landet auf den Planet der Affen irgendwie in der Zukunft aber die Uhr in der Kapsel zählt rückwärts??) Und der selbstironische Auftritt von Heston rettet auch nichts.

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Alienator

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Stimme dir zu. Dann versuch ichs zu vergessen und guck mir lieber "Prevolution" nochmal an.


Dahmer

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hehe,ja der ist in meinen augen tausend mal besser als burton's kläglicher versuch:-))


Donzaffi

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Bewertung3.5Schwach

ein halber Punkt für die Masken, und die restlichen 3 dafür das ich weil der Film so schlecht war, ich meine Begleiterin vernaschen konnte.

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primatemike

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Hui!


strangelet

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Bewertung5.0Geht so

Das Problem mit dieser Version des "Planet der Affen" ist, dass sie jeden intellektuellen Anspruch aufgibt. Tim Burtons gekonnte Fantasyästhetik passt eigentlich ganz gut zum Thema, und dass die Affen sich tatsächlich rudimentär wie Affen verhalten ist auch ein nettes Detail. Aber was hilft das, wenn man eine unlogische Story und flache Dialoge hat, die offenbar von einem Orang-Utan geschrieben worden sind, und die die gesellschaftskritische Dimension des Originals nur noch mit dem ganz großen Holzhammer verkaufen können?

Ich meine, wenn man weniger subtil ist als Charlton Heston, dann sollte man sich wirklich mal Gedanken machen...

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primatemike

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Ein Orang-Utan hätte es besser hinbekommen!


beast667

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Bewertung6.0Ganz gut

so schlecht war er gar nicht, wie ihn alle machen. Ok. Kein Meisterwerk, aber ich habe wesentlich grausameres gesehen. Die Masken sind Hammer, dass er den Charme des Originals nicht erreicht ist auch nicht sonderlich verwunderlich.

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sebastian.boehler

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein Burton-Film mit Michael Jackson? Ach ne, ist ja bloß Helena Bonham Carter in einem Affenkostüm.

Anders als in den meisten Fällen seiner Filme entschied sich Tim Burton diesmal nicht für eine eigene Geschichte, sondern versuchte sein Können an einer bereits existierenden Vorlage, welche auch schon verfilmt worden war. Nicht weiter überraschend ist die Tatsache, dass dadurch dann leider etwas weniger Burton-typisches herausgekommen ist, da man hier keine ganz so schöne Außenseitergeschichte zu Gesicht bekommt, wie "Edward mit den Scherenhänden" oder "Ed Wood" es waren, sondern Marky Mark als Einzelkämpfer zwischen ein paar anderen Menschen und vielen Affen.

Gegen die Optik des Films ist nicht viel einzuwenden. Burtons Stil ist nicht schlecht inszeniert und die Affenmasken sind sehr gelungen. Auch Elfmans Musik ist in Ordnung, wenn auch nicht so bedeutend. Doch selbst in Anbetracht dieser positiven Tatsachen, ist aus "Planet der Affen" leider nichts als ein Abenteuerfilm geworden, der sich an einer klassischen Heldengeschichte eines Hollywood-Machos bedient, ohne all die guten Dinge des ersten Films miteinzubeziehen, wodurch jegliche Tiefe verloren geht.

Das hier ist keine Gesellschaftskritik!
Bis auf die kurze Darstellung des Rollentauschs zwischen Affen und Menschen und die damit verbundene Sklaverei und Diskriminierung werden alle Beziehungen und Konflikte - sowohl jene innerhalb der eigenen Rasse, als auch jene zwischen Affe und Mensch - dermaßen wenig beleuchtet, sodass der Film Sinnlosigkeit und keine Spur von Zusammenhängen aufweist und demzufolge auch tiefgründigere Intentionen wie zuvor erwähnte Gesellschaftskritik verhindert.

Die Geschichte ist uninteressant erzählt, die Emotionen wirken aufgezwungen und nervig, hier ist alles recht öde. Und was actionreich und womöglich episch werden sollte, wirkt hier nur lächerlich, was sich an den kriegerischen Elementen des Films (Affenarmeen) gut erkennen lässt.

Das Ende ist zwar ganz witzig und stellt im Bezug auf die Spannung auch den Höhepunkt des Films dar, jedoch ist es absolut kein Vergleich zum grandiosen Finale von "Planet der Affen" aus dem Jahre 1968.
Denn die Moral des alten Films wurde hier nicht kopiert, und auch abgeändert ist sie nicht vorhanden - Es gibt sie nicht!
Und das macht aus diesem Film weder eine gelungene "Planet der Affen"-Verfilmung, noch einen Lichtblick in Tim Burtons Filmografie.

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sebastian.boehler

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Danke!
Sieht wohl so aus, kobbi, ich würde mir mal Gedanken machen... :P


kobbi88

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:)


Dahmer

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Bewertung2.5Ärgerlich

Boah....Dat war ne Enttäuschung dazumals....Mr. Burton,haben Sie sich von den fett-produzierten "Wölfen" die Augen verblenden lassen!!?!?Wahlberg,hatten Sie keine Lust hierbei mitzuspielen????Sorry,selten so ein unsympathisches,herzloses "Remake"(???) gesehen...wenn man das Original vergleicht,dann...naja dann dreht man sich im Sarg um...scheußlich und so richtig Seelenlos-fabiziert...nein danke sag ich nur dazu!!!!!!!!!!!!!!!!!pfui deibel.....................

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T00BI

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Hab ich mir fast schon gedacht das der Film bei dem klasse Original nur in die Hose gehen kann. Dann kann ich mir den ja sparen ;)


Mac_C_Tiro

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4 Punkte ist der nicht wert....
Schön gesagt, Dahmer!


ThomasWzS

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat mir richtig gut gefallen. Superrealistische Darstellung der Affen, eine Freude sie in action zu sehen ... springen, klettern, kämpfen ... das war 68 noch gar nicht möglich zu zeigen. Klar gibt es Kritikpunkte, wie könnte das bei einem remake anders sein.
Doch dazu muss man letzendlich auch Zeitgeist der späten 60er, Originalbuchvorlage und Burtons Faible und Fähigkeiten für sagen wir mal "besondere" Sichtweisen berücksichtigen.
Markee Mark agiert sehr still, verhalten aber entschlossen, Helen B.C. als Affenfrau genial, Tim Roth gruselig tragisch.
Die Menschen bleiben auch mit K.K. total blass, die Vielschichtigkeit der 68er PdA-Gesellschaft braucht es nicht mehr, es überwigt der geheimnisvolle Mythos des Uraffens ...
Insgesamt ein würdiges remake mit dem etwas anderen Ende, das sich nahtlos ins PdA-Universum einfügt ... der grandiose Höhepunkt ist für mich das 2011er Prequel,
doch auch dieser PdA für mich schon unbedingt sehenswert.

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