Planet Terror - Kritik

US 2007
Laufzeit 105 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Actionfilm, Kinostart 02.10.2007

Kritiken (15) — Film: Planet Terror

goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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5.5Geht so

Typisches Rodriguez Bananarama mit Grind House Filter. Das Konzept hinter dem Projekt gefällt, aber die Umsetzung nicht. Aber das sagt jemand, der noch nie besonders warm mit einem Regisseur wurde, der allein nichts gebacken kriegt und dessen besten Filme stets Kooperationen waren.

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Chev Chelios

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))))))))))))))


Thanatos1

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der allein nichts gebacken kriegt und dessen besten Filme stets Kooperationen waren.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

«Planet Terror» ist ein Meisterwerk des schlechten Films.

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

Phloooooow

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Ein Satz, mit dem alles gesagt wurde :)


Chev Chelios

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Ja!!!


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Rodriguez bedient sich der Ästhetik von Slasherfilmen anno 1980/81 und würzt das Ganze mit dem Gore von italienischen Zombiekloppern. Technisch ist das erstklassig, selbst die "Schäden" der Filmkopie scheinen rhythmisch eingesetzt, der Schnitt ist famos, und seine Breitwand-Videobilder evozieren den Geist der Vorlagen in Perfektion. Sein Soundtrack läßt dementsprechend wunderbar die Synthis zirpen, nur einmal läßt er dem Carpenterschen Original den Vortritt, wenn eine bedrohliche Sequenz aus PRECINCT 13 erklingt. Daß Rodriguez dabei in Sachen Ekel hier und da wie ein Pennäler nach dem billigen Witz schreit - jede Menge abgeschnittene Eier, deformierte Hodensäcke und der Penis von Quentin Tarantino, aus dem der Eiter suppt - sei ihm verziehen.

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Xander8112: at the movies

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10.0Lieblingsfilm

Wow.
Das dürfte eigentlich das erste sein, was einem nach diesem Film einfällt (unter der Voraussetzung, man ist schon 18 und mag solche Filme). Ich mag solche Filme eher nicht bzw. habe zu wenig Zombie-Filme gesehen, um beurteilen zu können, ob ich solche Filme mag, aber wenn ich einen Zombiefilm mag, dann doch wohl den hier. Das Projekt “Grindhouse” wurde von Taratino und Rodriguez so unterschiedlich umgesetzt, wie es nur passieren konnte und man hat das Gefühl, Rodriguez hat die Sache in sofern ernster genommen, als das er diesen Film zu keiner Sekunde ernst nimmt. Was er an Übertreibungen einbauen konnte, wurde eingebaut. “Planet Terror” ist nicht immer logisch, übertrieben brutal und stellenweise recht eklig, macht aber einen Heidenspaß.

“Versucht euch nicht selbst zu erschießen. Und erschießt euch nicht gegenseitig. Aber vor allem … erschießt nicht mich!”

Man merkt dem Film in jeder Sekunde an, mit wieviel Freude alle Beteiligten daran mitgearbeitet haben. Die Schauspieler sind gut aufgelegt, der Soundtrack rockt und die Effekte (auch das auf “Alt” trimmen) passen jederzeit. Ist eigentlich voll langweilig, ich kann gar nichts Negatives über diesen Film sagen.

Dann mach ichs doch einfach noch kürzer, als ichs hier sowieso schon immer tue: Guckt Euch diesen Film an. Je nach Magenrobustheit in der für Euch zuständigen Schnittversion, denn meines Wissens gibt es derer zwei: “Keine Jugendfreigabe” (97 min), “Keine schwere Jugendgefährdung” (101 min). Ich hab die letzte Variante gesehen und fands schon recht heftig. Aber wie gesagt, guck sowas ja nicht regelmäßig…

http://xander81.wordpress.com/2008/12/10/kritik-planet-terror/

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

Ebenso wie Quentin Tarantinos „Death Proof“ hat sich auch Rodriguez mit „Planet Terror“ vorgenommen, eine Hommage an die billligen Splatter-Filmchen der 70er zu werden. Leider ist ihm das auch nur allzu gut geglückt. Ich höre sie schon wieder schreien, die Unwürdigen, die sich nach dem Film an der Kinokasse über die schlechte Bild- und Tonqualität beschweren. Zugegeben: der Look der 70er ist schon gut eingefangen, doch auch im zweiten Teil des „Grundhouse“-Projektes wirken moderne Autos und Mobiltelefone irgendwie wie Stilbrüche.

Auch ansonsten wirkt der Film wie aus einer anderen Zeit: einer Zeit, in der Frauen als billige Flittchen der Marke „Angie Lutschmund“ dargestellt werden. Eine Zeit, in der schmierige Kerle markige Sprüche am Fließband absondern. Eine Zeit, in der noch nicht in Frage gestellt wurde, dass ein Auto durch zwei, drei Schüsse einfach so effektvoll explodieren kann. Damals, als die Darsteller nicht möglichst authentisch herüberkommen sollten, sondern nach allen Leibeskräften vorgefertigte Klischees erfüllen mussten.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.0Ausgezeichnet

Um's kurz zu sagen: Tarantinos "Death Proof" ist "nur" ein weiterer "Tarantino-Film", während Rodriguez in bekannt vielfältiger Weise seine Lust am Kino auslebt - der Vergleich ist aufgrund des Projekts zwingend.
Eine Weile stand ja zu befürchten, dass Rodriguez allzu großen Gefallen am Family-Entertainment findet. Aber nach den fast nicht enden wollenden "Spy Kids"-Eskapaden sorgte er sich mit "Sin City" wieder um das Kino für Erwachsene und läuft mit "Planet Terror" endlich wieder zu alter "From Dusk Till Dawn"-Form auf.
Eine Kleinstadt wird durch korrupte Militärs in eine Zombie-Brutstädte verwandelt, aus der ein skurriles Personen-Grüppchen zu flüchten versucht. Alleine die Figuren tragen den Film mühelos. Wo mir die "Death Proof"-Waschweiber zu keinem Zeitpunkt sympathisch wurden, amüsiert in PT selbst die sinnloseste Nebenrolle. Die beiden sich ständig anzickenden Babysitter-Schwestern…

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CineKie: CineKie.de

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9.0Herausragend

[...] Ursprünglich als Double Feature mit „Death Proof – Todsicher“ geplant, ist auch „Planet Terror“ eine Verbeugung vor dem Grindhouse-Kino der 60er- und 70er-Jahre. Wirken die absichtlich platzierten Bild- und Tonfehler bei Quentin Tarantinos Werk noch ein wenig aufgesetzt, fügen sie sich bei „Planet Terror“ perfekt ins Gesamtergebnis ein. Mehr noch: Sie unterstützen die Atmosphäre erheblich, indem sie z.B. die Wirkung der nahenden Bedrohung durch unscharfe Bilder oder Bildabbrüche verstärken. [...]

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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7.5Sehenswert

Über die gesamte Laufzeit bleibt Rodriguez dem Retro-Stil treu. Die Nachbearbeitung des digitalen Bildmaterials erschafft einen authentischen Alterungsprozess, ganz so, als wäre Planet Terror ein Produkt der von Zombiefilmen überschwemmten 70er. Es ist eine ganz spezielle Kunst, etwas eigentlich aufwändig produziertes, billig aussehen zu lassen. Das Team um Multitalent Rodriguez – der gebürtige Texaner ist Regisseur, Drehbuchautor, Produzent, Cutter und Kameramann in einer Person – beherrscht sie nahezu perfekt.

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Stryke: inderzange.de

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7.5Sehenswert

Also ich fand ihn klasse. Sinnfreie, aber dennoch geniale Dialoge und einige schöne Splatter-Action gabs noch dazu. Was will man mehr?

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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5.0Geht so

Teil eins des lang ersehnten Double Features von Quentin Tarantino und Robert Rodriguez, mit dem sie dem wilden Schmuddelkino ihrer Kindheit ein würdiges Denkmal setzen wollten, doch in Europa gibt es diese Hommage nur als in zwei Teile zersägte Jungfrau, die künstlich auf Spielfilmlänge aufgeblasen wurden. Zu mindest sind hier noch die stimmungsvollen Trash-Trailer zu fiktiven B-Schockern vorhanden...

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Rochus Wolff: freier Journalist

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8.5Ausgezeichnet

Robert Rodriguez sorgt mit seinem Grindhouse-Beitrag sicher für gute Laune unter den Freunden des Trashkinos: Selten ging es im Kino so eklektisch blutig zu wie in Planet Terror.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.5Ganz gut

"All You Need Is A Girl And A Gun." Robert Rodriguez kennt wie so viele seiner Exegeten dieser Tage ganz offenbar Jean-Luc Godards erstes Gebot. So hat es der Kinogott jedoch gewiss nicht im Sinn gehabt und bis sich Rose McGowan alias Cherry Darling die bleispuckende Wumme ans amputierte Bein stecken darf, ist schon jede Menge Blut, Schleim, Gehirn wie Gedärm über die Retro-Leinwand gespritzt. Auch deshalb hat Rodriguez in "Planet Terror", seinem Beitrag zum zweigeteilten "Grindhouse"-Projekt, bis dahin schon so vieles todsicher so viel besser gemacht als Buddy Tarantino.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

Wie auch Tarantino, dessen Grindhouse-Beitrag viel zu gut war, um schlecht sein zu können, scheitert Rodriguez an den eigenen Ambitionen. Ihm hingegen fehlt auch noch die inszenatorische Reife des Kollegen - und so ist „Planet Terror“ leider nur ein postmoderner, selbstgefälliger, kokett pseudo-cooler Möchtegern-Film, völlig fehlkonzipiert und langweilig obendrein. Der Film will seinem Selbstanspruch nach der Schmuddelära huldigen, macht aber fortwährend nur einen Kniefall vor John Carpenter, der mit Grindhouse ungefähr so viel zu tun hat wie Michael Bay mit der Nouvelle Vague. Hohles Zitate-Kino für jedermann, weder Fan-Leckerbissen noch Cineasten-Mahlzeit, sondern einfach nur Oberflächenreize im Dauertakt.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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9.0Herausragend

Rodriguez hat mit dem Film eindeutig die bessere Hälfte von Grindhouse abgeliefert und einen eigenständigen Film geschaffen, der den Geist der verehrten Trashfilme aus den 70ern bis ins Detail trifft und noch überspitzt. Von der Musik, bis zur Sleaziness mit der die Kamera die weiblichen Hauptfiguren abschleckt, stimmt hier einfach das Gefühl einen Film vor sich zu haben, der sein Thema mit extrem viel Spaß ernst nimmt. Wo Tarantino doch irgendwie als intellektueller, leicht verklemmter Schuljunge daherkommt, wenn es um Sex und Gore geht, da greift Rodriguez in die Vollen. Suhlt sich in toughen One-Linern, Gedärm und Genrezitaten, spielt mit Carpenter-Musik, stapelt die Leichen meterhoch und macht seinen Helden kurz darauf zu einer Witzfigur, die mit einem Miniaturmotorrad über den Highway braust. Planet Terror macht Spaß, sehr viel Spaß.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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5.5Geht so

Robert Rodriguez hat nicht einmal ansatzweise verstanden was genau er hier imitieren möchte. PLANET TERROR ist ein lautes, buntes und schrilles Nichts. Bei absolutem Tempovakuum hangelt sich Sir Rodriguez von Oneliner zu Onliner, damit es für die Fanboys wieder etwas zum mitgrölen gibt. Trotz einigen schönen Einfällen und tollen Splattereffekten absolut verzichtbar. Und zu der ein oder anderen fragwürdigen Szene halte ich mich lieber bedeckt...

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Kommentare (170) — Film: Planet Terror

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cheesy738

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Film. Trash eben. Grotesk und abgefahren mit genialen Effekten und witzigen Rollen. Für Fans des Trash ein absolutes Muss!

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dufagbold

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Bewertung9.0Herausragend

Kurz und Knapp? Trash vom Feinsten :)

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snour

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein abgefahrener Film (im positiven Sinne), obwohl ich nicht auf Trashfilme stehe. Ich zugeben, dass Rodriguez es geschafft hat ein professionelles Trashfilm zu machen, mit sehr berühmten Schauspielern.
Und ich muss auch sagen, dass der Vorspann einer der besten ist den ich gesehne habe:)

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Lux19

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Bewertung0.0Hassfilm

so was beschissenes hab ich in meinem leben noch nicht gesehen.

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aberaber

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der besten schlechten Filme aller Zeiten!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jokerface^^

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich mag eigentlich nicht so eine Art, von Film abe rwas soll ich sagen Jetzt habe ich ein 1 Meter Poster in meinem Zimmer hängen mit einer Frau drauf die eine MG als Bein hat . :)

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Mr. Pink

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Bewertung9.0Herausragend

Die Runde geht ganz klar an Robert Rodriguez. Nicht unbedingt, weil "Death Proof" so viel schlechter wäre als "Planet Terror", nein "Death Proof ist großartig, wirkt aber weitestgehend eher wie ein relativ normaler Film, dem einfach ein etwas dreckigerer, abgewrackterer Look verpasst wurde, denn wie ein Exploitation-Machwerk. Rodriguez hingegen liefert mit "Planet Terror" ein sagenhaftes Grindhouse-Feuerwerk ab und zelebriert den Trash geradezu.

Die Story ist selten dämlich und vollkommen unzusammenhängend, insgesamt ist das Ganze aber einfach so doof, dass es schon wieder richtig gut ist und ordentlich Spaß macht. "Planet Terror" ist nämlich nicht nur inhaltlich, gerade durch die abgefahrene, vielfältige Story, extrem einfallsreich, sondern kann auch inszenierungstechnisch punkten. Fehlende Filmrollen, abgenutztes, kaputtes Filmmaterial und jede Menge anderer Ideen komplettieren den schäbigen Look des Streifens und lassen "Planet Terror" in seiner Machart und Bildsprache wirklich an alte Horror-Streifen erinnern. Oder auch an alte Science-Fiction-Streifen, die Gefahr kommt hierbei allerdings nicht von einem fremden Stern aus dem Weltall, sondern der Planet des Schreckens ist unser eigener.

Die Dialoge bieten einige coole One-Liner und sind alles in allem sowieso kurz und knackig gehalten, da der Fokus hier eher auf der Action liegt. Die Leistungen der Schauspieler sind nicht wirklich auf einem allzu hohen Niveau, passen aber trotzdem, oder besser gesagt gerade deswegen, wunderbar ins Setting. Und auch wenn keiner der durchweg sympathischen und gut besetzten Darsteller wirklich dazu kommt, sein Talent auszuspielen, so ist die Figurenzeichnung, sofern man das überhaupt so nennen kann, dennoch sehr gelungen. Die Charaktere sind interessant, vielseitig und erinnerungswürdig.

Es lässt sich also zweifellos sagen, dass Rodriguez' Beitrag zum Grindhouse-Projekt ein absoluter No-Brainer und zugleich einer der wohl sinnlosesten und dämlichsten Streifen der Filmgeschichte ist. Aber genau das macht ihn so unwiderstehlich und unfassbar unterhaltsam.

"It's 'Go-Go', not 'Cry-Cry'"

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Maggi2611

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Bewertung7.5Sehenswert

Was für ein kranker Scheiss - aber soooo geil :-)
Keine Sekunde Langeweile - tolle Darsteller - einfach astreiner Trash!

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Tobe Berg

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Bewertung10.0Herausragend

Auf jeden Fall mein liebster Rodriguez. Viele bekannte Gesichter in einem zu keinem Zeitpunkt langweiligen Zombiegemetzel. Dazu gibt es Splatter, Gore und Ekel am laufenden Band (vorsicht blutig).
Dieser Film alleinestehend, ohne den doch eher lahmen "Deathproof" ist mir auf jeden Fall die volle Punktzahl wert.

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NiboraC

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Viel besser als der andere bei Grindhouse!

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SchizZzophrenia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"... und diese kugel trifft dich dann da. und weißt du was? dann siehst du nicht mehr aus wie eva gardner!"

einfach nur ein hammer film. übertrieben unlogisch, blutig, brutal, auf schlecht getrimmt und doch zu genial, um wahr zu sein.
ich weiß, daß die meinungen zu diesem film weit auseinander gehen, aber in meinen augen ist es ein meilenstein des trash-kinos.

somit werfe ich euch einen "fick-dich-blick" zu und sage: grind on!! 10/10

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Lux19

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du ist so behindert-.-


smartyx

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kein Interesse

Diesen Film werde ich mir gar nicht erst anschauen. Eine Frau mit einer Waffe statt einem rechten Bein? Nein danke...

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razcal

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Bewertung6.5Ganz gut

****spoiler inklusive****

planet terror, also die grindhouse episode war sehr nett, richtig schön trashig, absurd,hübsche frauen und bruce willis, fühlte mich gut unterhalten, aber death proof - meine güte, mir dampft der schädel , über die hälfte des films verfolgt man, unter dem banner was richtig geniales abgefahrenes von quentin zu sehen, dieses weibergegacker das anmutet wie sex in the city auf speed.dann nach endlosem geseier werden die ersten hühner brutal zermatscht. hah! - erwach ich aus meinem halbschlaf und richte mich gespannt im sessel auf , jetzt wirds geil ! und was erblicke ich, gespannt auf einen quentin tarantino streifen , nochma 4 hühner die wieder losgackern als würde ihnen morgen das maul zugetackert, der rest is ne beknackte verfolgungsfahrt ala einsatz in san fransico und vier total authentische toughe mädels die einen kurt russel im dreieck das konterfeipendant demolieren und der film is zu ende.
dachte ja nach kill bill hat tarantino seine feminine phase überwunden und würde wieder filme wie reservoir dogs bringen , doch nun mehr lässt sich annehmen das herr tarantino seine fangemeinde auf ein comming out des geboren seins im falschen körper vorbereiten möchte. :)
ach ja und eins noch, warum wollte frau doktor block nun eigentlich hernn doktor block umme ecke bringen und was hat fergie damit zu tun, war das ihre geliebte?hab ich da irgendwas nich mitbekommen ?

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Mogus

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Für welchen Film hast du hier die Bewertung abgegeben?


Punsha

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Bewertung4.0Uninteressant

Peter Jacksons "Braindead" war ein trashiger und ausgesprochen witziger Zombie-Splatter. Und auch Rodriguez' "From Dusk Till Dawn" kann man mit kleinen Abstrichen durchaus zu den gelungenen Splatterfilmen mit Trash-Faktor zählen, um mal zwei Filme raus zu greifen, bei denen ich die Aussage: "So dumm, dass es schon wieder witzig ist", zutreffend finde.
Bei "Planet Terror" war das in meinen Augen nicht der Fall. Rodriguez legt noch eine gehörige Portion Dummheit drauf, was für meinen Geschmack dann doch wieder zu viel ist und letztendlich genau wie bei seinem drei Jahre später erschienen Film "Machete" nur arrogant, pseudo-cool und selbstgefällig wirkt. Wo bei Tarantinos "Death Proof" der 70er Jahre Look über weite Strecken passend war, ist er hier "ungefähr so nutzlos wie der Pimmel an 'nem Papst", um gleich mal ein zugegebenermaßen treffendes Zitat des Films zu verwenden. Auch eine einbeinige, heiße und sympathische Rose McGowan, sowie altbekannte Größen können nicht über einen mäßig witzigen Film hinwegtäuschen, dem es eindeutig an Feinfühligkeit fehlt.
Aber es ist nun mal so: Nirgends können die Meinungen so verschieden sein, wie beim Humor.

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Coach T

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Sehe es genau wie Duffy. Schön, Punsha!


Punsha

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Danke! :)


janissl

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Tarantinos Beitrag zum Grindhouse-Projekt war eine herbe Enttäuschung, viel geredet wird beim Quentin ja immer, aber "Death Proof" ist sein bisher einziger Film, den ich einfach als geschwätzig und langweilig empfunden habe. Nach diesem Flop habe ich mich lange geweigert mir auch noch "Planet Terror" anzuschauen, leider bin ich jetzt aber doch schwach geworden...
Diese mit Stars und Sternchen gespickte Pseudo-Zombie-Suppe ist ohne Zweifel einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Rodriguez scheißt bewusst, oder (wahrscheinlicher) weil er es einfach nicht besser weiß auf sämtliche Grundregeln des Storytelling und reiht ein mäßig-spannendes Gemetzel ans nächste. Er hofft offenbar, dass es ausreicht ein paar 70er Jahre B-Movie Nerds mit dem ein oder anderen Zitat zu erfreuen, aber weit gefehlt... Nicht spannend, nicht lustig sondern langweilig, dilettantisch und doof ist dieser (nennen wir es mal wohlwollend) Film, und der (auf 1000fach durchgenudelte Filmrolle getrimmte) Look nervt hier noch mehr als bei "Death Proof".
Quentin Tarantino ist meiner Meinung nach einer der besten und wichtigsten Regisseure unserer Zeit. Robert Rodriguez ist so ziemlich das Gegenteil, ein maßlos überschätzter Stümper. Und das "guter Freund von QT" nicht gerade ein Qualitätsmerkmal ist, dafür gibts ja mehrere Beispiele, ich sage nur Eli "würg" Roth.

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Mogus

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Na das dir der Film nicht gefällt wundert mich nicht, wenn ich deine Lieblingsfilme anschaue.


LMSMDK

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Bewertung7.5Sehenswert

Da doch schon lieber das.
Dieser war wenigstens Actionlastiger. Spaß und Action, das ist schon eher meine Welt.

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Isolation

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Abgefuckter Scheiß, der null Ahnung von 'ner nachvollziehbaren, sinnvollen Geschichte hat, aber Mordspaß macht. Da wird ein Bein abgerissen und mal so mir nichts, dir nichts durch 'ne fette Wumme ersetzt, mit Cherry ist eben nicht gut Kirschen essen. Natürlich totaler Blödsinn, nicht logisch, nicht wissenschaftlich bewiesen, nicht gesetzlich korrekt und schon gar nicht philosophisch, aber zum Brüllen genial. Platzende Eiterblasen, bizarre Verwandlungen, abfallende Geschlechtsteile, ein psychisch etwas labiler Doktor und die volle Portion Coolness. Ja, das ist Rodriquez' „Planet Terror“.

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Isolation

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Stimmt, ist auf jeden Fall besser als Deine Anna Christie ... :P


hoffman587

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Was soll das heiße, NICHT FRECH WERDEN!!!!!!!^^


horrorjunkie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

der film ist einfach super für mich ist das einer der besten horror-filme aller zeiten gute story gute geschichte,er ist auch nicht langweilig ich meine Robert Rodriguez hatt regie geführt plus drehbuch und produktion zusammen mit Quentin Tarantino ah ja und ein teil der musik ist auch von Robert Rodriguez einfach klasse :-) darum auch die note 10

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Mogus

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Gute Story? Naja zum Glück nicht^^


Athlet

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer immer auch die Idee hatte, Rose McGowan 'ne dicke Wumme ans halbe Bein anzuheften, den ernenne ich zum König der "Splatter-Family"!
Ordentliche Besetzung! Wie immer sehr viele abgedrehte Einfälle! Auch ansonsten bin ich schwer angetan von Rodriguez' Streifen ... bis zu dem Punkt, an dem die finale Endsequenz anfängt! Die ganze stimmige, halbwegs schaurige Atmosphäre verpufft auf einmal, sobald man mit ansieht, wie "Planet Terror" sich am Ende übertrieben selbst durch den Kakao zieht! Es ist sowieso schon schwer genug, in dem Trash-Genre eine andere Stimmung zu erzeugen als den Lach-, Ekel- oder Kopfschüttelfaktor!
Ausnahmsweise schafft Robert Rodriguez es mal in dem Film, eine halbwegs ernste Nebenschiene zu erzeugen, nur um sie damit mit der Endsequenz zu zerstören!

Aber wisst ihr was, "who cares", dieses Genre hat ganz eigene Gesetze also vergebe ich trotzdem das Prädikat Empfehlenwert!

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DrPhil

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Selten habe ich das Gefühl, wenn ich eine DVD sehe, dass ich im Kino sitze, aber gerade dies hatte ich. Kleine Kratzer am Film, Bildfehler etc. Sehr gute Schauspieler sehr gute Ideen und vor allem Zombies. Ein Actionhorror ohne Zombies – undenkbar. Deswegen auch ein guter Grund den Film ein wenig blutiger, ohne wirklich übertrieben zu sein^^, zumachen.
Mein Tipp die Kumpels anrufen und den Film nach dem Fußballspiel sehen.

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