Ploy
Ploy (2007), TH Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama
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von Pen-Ek Ratanaruang, mit Ananda Everingham und Lalita Panyopas
Das thailändische Ehepaar Wit und Dang kehrt für einen Besuch aus den USA nach Bangkok zurück und steigt, vom Jetlag geplagt, in einem Luxushotel ab. An der Bar lernt Wit die junge, verführerische Ploy kennen und lädt sie auf seine Suite ein. Traum und Wirklichkeit beginnen zu verschwimmen. Thailands talentierteste Regiehoffnung Pen-ek Ratanaruang verknüpft Fantasie und Realität zu einer außergewöhnlichen Mischung aus Beziehungsdrama, Kammerspiel, Thriller und Mysteryfilm.
Cast & Crew
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Pen-Ek Ratanaruang
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Ananda Everingham
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Lalita Panyopas
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Porntip Papanai
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Thaksakorn Pradapphongsa
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Apinya Sakuljaroensuk
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Pornwut Sarasin
Regie
Schauspieler
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Pen-Ek Ratanaruang
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Ploy
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Kommentare (4) — Film: Ploy
Kommentar schreibenCatafalqueForFallenFlies 2012/03/28 14:33:10
Kommentar löschen'Ploy' beschäftigt mich auch nach ein paar Tagen noch, da er zu den Filmen gehört, die mich vor die Frage stellen: War das nun gut oder mies? Mies wäre gewiss zu hoch gegriffen, da dieser Film durchaus Qualität besitzt, aber ganz überzeugen kann er mich wiederum auch nicht. Wobei er etwas haben muss, wenn er mir so im Gedächtnis rumschwirrt. Die Geschichte zu erläutern wäre hier zu platz-und zeitraubend, womit wir bei einem guten Stichwort wären. Eigentlich ist der Film nicht wirklich lang, er schafft es aber die Zeit unheimlich in die Länge zu ziehen, ob gewollt oder nicht. Die Jetlag-Situation des Ehepaares kommt dadurch freilich gut zur Geltung. Selten habe ich dieses zeitberaubte Gefühl besser eingefangen gesehen, vor allem durch das ständige Vorhang-auf-Vorhang-zu-Spiel und die kurzen Nickerchen, aber dazwischen geschieht doch irgendwie zu wenig, zumindest für meinen Geschmack. Einen meditativen Charakter könnte man hier erahnen, aber auch nicht mehr. Weiterhin macht es oft den Eindruck als wollte Herr Ratanaruang sich mit einem David Lynch messen, wirkt dabei jedoch sehr gezwungen surreal. Alles Punkte, die mich sonst begeistern würden, hier jedoch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen können. Eine eingehendere Charakterisierung, speziell eine der Namensgeberin des Films hätte hier schon wahre Wunder bewirken können, vielleicht war es aber auch nicht darauf angelegt. In jedem Fall schafft dieser Film schlussendlich Konfusion auf allen Ebenen, im Guten, wie im Schlechten. Vielleicht mag sich meine Meinung nach einer weiteren Beschau auch ändern, aber nach dem ersten Eindruck bleibt 'Ploy' nur etwas für Freunde von absoluter Langsamkeit und Leerstellen. Langsamkeit und Leerstellen, die man leider zu oft mit etwas zu viel Eigenanteil füllen muss, was den Film aber wiederum für weitere Durchgänge interessant machen könnte. Fazit: Kann man sich Gemüte führen, wenn einem wirklich danach ist, darf aber auch verpasst werden, wenn man wahlweise 'Nobody Knows' sehen könnte (ein Film mit brachialer Langsamkeit.. ^^)
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dustyOn3 2012/01/12 04:41:29
Kommentar löschenNach "Last Life in the Universe" war ich auf der Suche nach einem weiteren Drama von Pen-Ek Ratanaruang. Die Wahl fiel nach kurzer Suche auf "Ploy". Der Film gefiel mir auf Grund der Beschreibung sehr gut. Ich war gespannt auf den "meditativ angehauchten Erotik-Thriller". Aber wie ist "Ploy" denn jetzt eigentlich?
Einfach erklärt: Zu subtil. Zu gestaltlos. Zu sehr, sich selbst überschätzend. Charakterausleuchtung findet maximal metaphorisch statt und Dialoge wirken mehr wie leere Phrasen. Ich hätte mir auf jeden Fall mehr Wärme gewünscht. Und auch wenn es wohl der Sinn hinter dem Ganzen ist, kühl und emotionslos zu sein, so kann ich dem Film in dieser Form nicht viel abgewinnen. Zu langweilig.
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Mawazh 2010/02/19 02:12:06
Kommentar löschenDer Film hat mich stark an "Lost in Translation" erinnert. Die Story wird sehr ruhig erzählt, mir persönlich etwas zu ruhig. Die Inszenierung punktet mit einer sehr schönen Kameraarbeit. Leider war Pen-Ek Ratanaruang nicht in der Lage die schönen Bilder mit passender Musik zu untermalen.
Die vorhandenen Längen und die unpassende Musik verhindern, dass der Film sich ernsthaft mit "Lost in Translation" messen kann, aber die melancholische Grundstimmung kann er dem Zuschauer ähnlich gut vermitteln.
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JimiHendrix 2009/09/13 21:37:34
Kommentar löschenRecht mehrschichtiges thailändisches Drama über eine unkonsertierte Ehe ohne Verfallsdatum.
Der thailändische Starregisseur Pen-Ek Ratanaruang begab sich diesmal noch etwas mehr in den Geist seiner Hauptdarsteller und drehte meistens auf mehreren Ebnen.
Er bleibt seiner ruhigen Erzählweise treu und verschärft diese sogar, was mir persönlich nicht gefiehl. Es war einfach alles zu langatmig und still.
Wie schon bei "The last Live in the Uniserse" war die Kamaraarbeit und deren Einstellungen und Blickwinkel sehr innovativ und kreativ gestaltet.
Die Story kann jeder für sich interpretieren, wie er will, ist recht schwer da was dazu zu sagen. Ratanaruang lässt hier viel Raum für freie Gedankengänge. Dennmoch war sie mir zu dürftig.
Darstellerisch war nicht viel rüber zu bringen in dem eher unterkühlten Zusammenleben der beiden Ehepartner.
Mir fehlte auch etwas die Musik, sie setzte nur sehr selten ein und war nicht so nach meinem Geschmack.
"Hat laiebe ein Verfallsdatum?-Ja.-Sie meinen wie bei Konserven?-Nein. Bei Konserven ist das Verfallsdatum aufgedruckt. Bei einer Ehe nicht, die verfällt einfach."
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