Pocahontas
Pocahontas (1995), US Laufzeit 81 Minuten, FSK 0, Abenteuerfilm, Historienfilm, Animationsfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 16.11.1995
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3192 Bewertungen
47 Kommentare
Keine
von Mike Gabriel und Eric Goldberg, mit Billy Connolly und Irene Bedard
Die Ankunft eines fremden Schiffes, angeführt von dem englischen Kapitän John Smith, versetzt die Indianer vom Stamme der Powhatan in Aufregung. Dagegen kennt die Neugier der wißbegierigen Häuptlingstochter Pocahontas keine Grenzen.Dies ist der Anfang einer unvergleichlichen Legende voller Abenteuer und Spaß: von aberwitzigen Verfolgungsjagden mit dem Waschbären Meeko, dem frechen Kolibri Flit und dem verwöhnten Schoßhündchen Percy bis zu Pocohontas’ mutiger Entscheidung, die die Geschichte zweier Völker bestimmen wird. Mit Hilfe ihrer weisen Beraterin, Großmutter Weide, lernt Pocohontas auf ihre innere Stimme zu hören und dem “Farbenspiel des Winds” zu folgen…
Mehr Bilder (16) und Videos (2) zu Pocahontas
Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Historienfilm, Klassischer Zeichentrick, Liebesfilm, Abenteuerfilm
- Zeit
- 17. Jahrhundert
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Die Neue Welt, Häuptling, Indianer, Kapitän, Liebe, Liebespaar, Romantik, Romanze, US-Amerikaner, Verlieben, Verliebt in den Feind
- Stimmung
- Berührend, Romantisch
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Kritiken (2) — Film: Pocahontas
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDer Waschbär und der Kolibri sind klasse, in einer für Disney tiefgründigen Story.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDisney ohne Happy End (Doppel deutig!)
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Kommentare (45) — Film: Pocahontas
Dragongirl Sat, 25 May 2013 21:08:14 -0000
Kommentar löschenSeit langem mal wieder gesehen und ich muss feststellen: ich habe Tränen gelacht bei den Szenen mit Waschbär und Hund xD Zu schön!
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mischkatze Mon, 15 Apr 2013 23:29:17 -0000
Kommentar löschenich hab die songs als teilweise äußerst unpassend und die dialoge als lahm empfunden. die ureinwohner sind einheitsbrei und von pocahontas gesicht muss ich wohl gar nicht anfangen, oder. wie fad.
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Spike1990 Sun, 07 Apr 2013 12:20:33 -0000
Kommentar löschen"Colors of the Wind" ist sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache der beste Disney-Song überhaupt, trotz der namenhaften Konkurrenz (wie z.B. "Be our guest" oder "Hakuna Matata")
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Eponine07 Fri, 29 Mar 2013 21:58:34 -0000
Kommentar löschenEiner meiner absoluten Disney Lieblingsfilme! Ich kann von diesem Film einfach nicht genug kriegen! Die Geschichte ist toll und die Lieder sind super! Ich möchte an dieser Stelle jedoch nicht den lausigen 2. Teil erwähnen!
Nein ich finde Pocahontas ist ein super Film, der mir nach bestimmt schon 1.000.000 mal gucken immer noch Freude macht, mich fast zum weinen bringt und mich noch mal daran erinnert wie schön die Disney Filme früher waren!
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PommesPapst Wed, 13 Mar 2013 00:44:44 -0000
Kommentar löschenMeiner Meinungs nach einer der schwächeren Disney-Filme verglichen mit dem König der Löwen und Die Schöne und das Biest.
Trotzdem erhält er den Nostalgiebonus, weil er mir als Kind ganz gut gefallen hat.
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DKennyK Wed, 28 Nov 2012 13:57:22 -0000
Kommentar löschen»Pocahontas« ist mal wieder einer dieser Disneyfilme, von denen ich mir wünschte, ihn in meiner Kindheit erlebt haben zu dürfen.
Doch auch wenn die kindliche Magie ein wenig fehlt, haben wir es hier mit einer überdurchschnittlichen Disneyproduktion zu tun, dessen einziges Problem die fast schmerzhaft vorhersehbare Handlung darstellt. Selbst die Comic Reliefs und die teilweise unnötigen Musicaleinlagen stören mich hier weniger. Besonders positiv hervorheben muss ich das Ende, das meiner Meinung nach eines der besten aller Disney-Princess-Filmen ist und für dessen Mut zur Konsequenz meinen größten Respekt erntet.
Fazit: Tolle Familienunterhaltung, die wenig falsch, aber viel richtig macht.
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tsighart Thu, 08 Nov 2012 19:52:51 -0000
Kommentar löschenEin wunderschöner Film, ich liebe ihn!!! Wunderschön gezeichnet, wunderschöne Musik! Die Story ist im Gegensatz zu den meisten Disney-Filmen viel tiefgründiger - und beruht ja auch auf wahren Begebenheiten. Ja und nochmal:Die Musik!! Wenn Pocahontas "Farbenspiel des Winds" singt, bekomme ich jedesmal Gänsehaut (egal ob in deutsch oder englisch)...."Kannst Du hören wie der Wolf heult unterm Silbermond" hach....Wenn man dann weiß, dass die arme Pocahontas bereits mit 22 gestorben ist und der Stamm der Powhatan ausgestorben ist, tja und was in den USA mit den Ureinwohnern noch alles gemacht wurde - macht das ganze tragisch. Gut, dass ist natürlich ein Zeichentrickfilm, in dem Zusammenhang sollte man vielleicht nicht soviel nachdenken, aber ich bin leider so :) Besonders weil ich mich für Indianer seit jeher interessiert habe. Was ich persönlich auch toll finde ist, dass Russel Means, ein Begründer des American Indian Movement den Powhatan spricht. Alles Gründe, die diesen Film zu einem meiner Lieblinge machen!
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emotionfreak Mon, 20 Aug 2012 21:50:06 -0000
Kommentar löschenPocahontas ist kein Film, den man nach allgemeinen Bewertungspunkten zu seinen Lieblingsfilmen zählt, sondern man muß auf die Machart des Werkes anspringen. Der Film hat für mich einfach das gewisse Etwas, das mir ganz persönlich gut gefällt. Klar ist die Story recht einfach und nicht gearade was Neues, aber sie ist halt in ein sehr schönes Gewand verpackt worden und eben mit diesem gewissen Etwas versehen. Auch auf den Zeichenstil muß man anspringen. Er ist schön, aber detailarm und ohne viel Schnickschnack, aber mir gefällt es gerade so. Ich liebe einfach den Stil dieses Films. Der Schluß, wie Pocahontas da noch auf den Berg läuft und winkt, mit der Musikuntermalung und den Blättern, die fliegen, z.B wunderbar. Vor allem aber lieb ich das wunderschöne Lied "Farbenspiel des Winds" und überhaupt die Szene, in der das Lied gesungen wird. Ich kannte das Lied schon, bevor ich den Film kannte, und dachte, dass die szene wunderschön sein muß. Oftmals in einem solchen Fall wurde ich enttäuscht, diesmal aber nicht. Wunderschönes Lied, wunderschöne Szene.
Pocahontas ist ein schöner, romantischer Film, auf dessen Stil man anspringt, oder eben nicht. Er ist einfach und ohne viel Schnickschnack, aber schön. Man mag ihn oder nicht. Ich mag ihn, nein, ich liebe ihn.
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Dachsman Sat, 14 Jul 2012 13:39:22 -0000
Kommentar löschen"Pocahontas" ist schön, sehr sogar. Damit ist nicht nur die titelgebende Indianaprinzessin gemeint, sondern tatsächlich der ganze Film. Dezente, blasse Farben, immer wieder durchbrochen von kräftigen Akzenten; überlebensgroße Kulissen, die eine fremde Faszination und Bedrohung gleichermaßen ausstrahlen; weiche animierte und kantige, fast skizzenhafte Figuren. Gerade an letzterem merkt man den erfolgreichen Versuch "Pocahontas" einen eigenen, frischen Stil zu geben - man vergleiche nur das Gesicht von John Smith mit dem von bspw. "Aladdin" und seinen großen Kulleraugen. Die Ausstrahlung gerade der beiden Hauptfiguren bekommt dadurch etwas geheimnisvolles, unnahbares aber auch souveränes.
Aber das ein Film aus dem Hause Disney, gerade in den 90ern, großartig aussieht ist keine Überraschung.
Dennoch nimmt "Pocahontas", trotz des populären Songs "Colours of the Wind", in der Rangordnung der großen Erfolge des Studios eher einen untergeordneten Platz ein. Der Film blieb, trotz eines beachtlichen Erfolges an den Kassen, hinter den Erwartungen zurück, sowohl bei Produzenten, als auch der Presse. Das mag zu nicht geringen Teilen dem gewaltigen Erfolg des "Königs der Löwen" aus dem Vorjahr geschuldet sein. Dennoch muss man auch feststellen, dass "Pocahontas" keinesfalls so gut ist, wie die großen Erfolge des Studios.
Die Kritik mag seltsam klingen, wenn man über einen Disney-Film spricht, aber: "Pocahontas" ist zu unsubtil und zu moralisierend. Die Doppelbödigkeit der anderen Disney-Werke geht ihm ab. Auch wenn Filme wie "Die Schöne und das Biest", "Aladdin" oder "Cap und Capper" sicher auch keine hochkomplexen Moralfabeln sind, so verbergen sie ihr Aussagen doch hinter Metaphern und Bildsprache und, viel wichtiger, füllen ihre Figuren mit genug Innenleben, um sie die Geschichte aus nach rein dramaturgischen Gesichtspunkten tragen lassen zu können.
In "Pocahontas" müssen die Figuren vor allem eins: Funktionieren.
Das rückt den Film in unbestreitbare Nähe eines "After School Specials", bei dem der Ethnokitsch an einigen Stellen unangenehm übersuppt, wenn auch nicht so schlimm, wie beim ähnlich gelagerten "Avatar". Es geht um Akzeptanz, Toleranz, das Lernen voneinander und ohnehin sind wir alle gleich.
Das bekommt man in einer, selbst für Disney-Verhältnisse, sehr plumpen Manier beigebracht, wenn in dem - für sich gelungenen - Song "Savages" die Zeile "They're not like me, this means they must be evil" geschmettert wird und somit Vorurteile und Fremdenhass auf "Barney und seine Freunde"-Niveau demaskiert werden.
Das macht "Pocahontas" zwar keinesfalls zu einem Totalausfall, verbaut dem Film aber die Chance länger im Gedächtnis hängen zu bleiben. Einzelne Szenen und lustige Einfälle kann er durchaus verbuchen, neben seinem grandiosen Art-Style, als ganzes vermag er aber, leider, bei weitem nicht zu überzeugen.
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Thomas Hetzel Mon, 09 Jul 2012 10:39:34 -0000
Kommentar löschenAlso mit Meisterwerken wie "Die Schöne und das Biest" oder "Der Glöckner von Notre Dame" kann sich "Pocahontas" nicht messen. Irgendwie fehlt dem Film der gewisse Charme und der Bösewicht Readcliff ist etwas einfallslos geraten. Dafür punktet der Film aber mit toller Zeichnung, den schönen Lieder wie "Was das nächste Ufer bringt" oder "Wilde sind´s"(dieser Song ist einfach episch) und den sympathischen Charakteren wie John Smith oder dem Waschbär Mekko. Zwar ist "Pocahontas" meiner Meinung nach, kein Meisterwerk, aber auf jeden Fall besser als das was Disney heute so produziert.
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Basilikum Tue, 26 Jun 2012 08:23:54 -0000
Kommentar löschenPocahontas ist nicht unbedingt ein Meisterwerk: Die Idee die Beziehung zwischen den "Weißen" und den Ureinwohnern Amerikas in einem Trickfilm zu verpacken ist ja ganz nett und der Film gespickt mit hübschen Bildern. Nur Leider wirkt es sehr hart und nicht sehr magisch oder mitreißend, irgendwie wie ein Stück trockenes, altes Brot. Lediglich "Colors of the Wind" sorgt bei mir für Nostalgiegefühle aber auch nur, weil es als Trailer auf dem König der Löwen Video war.
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torsam Mon, 04 Jun 2012 17:41:50 -0000
Kommentar löschenDer Funke wollte bei mir nicht überspringen, obwohl ich die Disney-Filme der 90er sehr mag. Ich konnte nur selten lachen und die Handlung ist größtenteils geruhsam. Es fehlen wirklich spannende Szenen, an die man sich auch Tage später noch erinnert. Das realistische Setting ließ außerdem das typische Märchen-Flair vermissen, was sich auch in dem sehr erwachsenen Zeichenstil niedergeschlagenen hat. Der erinnerte mich zwischenzeitlich fast an Animes.
Pocahontas ist insgesamt also ein passabler Zeichentrickfilm, aber chancenlos gegenüber seinen Konkurennten aus gleichem Hause.
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Mennesker Thu, 29 Mar 2012 12:47:11 -0000
Kommentar löschenWas das nächste Ufer bringt!
Ein Film aus der Zeit, als Disney noch wahre Geschichten zu erzählen wusste:
Auf einem ihrer Erkundungsausflüge lernt Pocahontas, die Tochter eines Indianerhäuptlings, den britischen Abenteurer John Smith kennen und verliebt sich in ihn. Wegen eines unglücklichen Zwischenfalls wird Smith von Pocahontas Stamm gefangen genommen und soll getötet werden. Ein Krieg zwischen den englischen Eroberern und den Indianern droht…
Ein Film aus den Tagen, als Disney noch Zauber hatte. Nicht umsonst wird Walt Disney’s „Pocahontas“ oft in einem Atemzug mit dem „König der Löwen“, „Aladdin“ und „Die Schöne und das Biest“ in einem Atemzug genannt. Die fantastische Natur- und Menschendarstellung, die prächtigen Farben, die spritzigen, doch gefühlvollen Dialoge und der bestechende Humor machen diesen Film zu einem tollen Erlebnis. Die Charaktere haben Tiefe und sind vielschichtig. Die Story ist zwar einfach, jedoch vielseitig und mit Herz gestaltet und die wunderbaren Songs und Musik wurden nicht umsonst mal wieder mit einem Oscar für Komponist Alan Menken (der auch Musik für „Arielle“ und „Aladdin“ schrieb) ausgezeichnet.
Wie beinahe alle Disney-Filme aus den 1990ern ist „Pocahontas“ ein Film mit Moral: „Liebe ist stärker als Hass und wir alle sind gleich, egal, wo wir herkommen und wie wir aussehen.“
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DisneyFan Sun, 11 Mar 2012 14:54:02 -0000
Kommentar löschenEiner meiner Lieblingsdisneyfilme... wenn auch nicht unbedingt mit happy End, aber alle Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet und witzige Tiere, wie man sie aus vielen Disneyfilmen kennt.
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Zourelia Sat, 25 Feb 2012 10:53:57 -0000
Kommentar löschenPocahontas war damals mein erster Kinofilm, vielleicht hat er deshalb auch einen ganz besonderen Wert für mich. Die meisten Musikszenen sind echt wunderschön und ich sehe sie mir auch heute noch ganz gerne an. Ja, doch eine schöne Kindheitserinnerung für viele Leute, wie diverse andere Disney Filme auch.
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Keky Thu, 22 Dec 2011 14:18:55 -0000
Kommentar löschenPocahontas ist noch einer der Disneyzeichentricks, die eine Aussage hatten. Leider vermisse ich dies bei den neuen Pixar Produktionen. In dem Film geht es um Toleranz und ein Leben im Einklang mit der Natur. Die Geschichte um die Häuptlingstochter, die sich in den britischen Eroberer verliebt ist dabei nur Mittel zum Zweck. Die Songs sind klasse, die Animationen auch. Sowohl die deutsche als auch die Originalfassung sind super, wobei die englische Fassung natürlich Mel Gibson als John Smith bietet. Toller Film für jung und alt. ;)
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änna_banana Fri, 02 Dec 2011 14:03:10 -0000
Kommentar löschenPocahontas als Charakter und auch die Welt der Indianer find ich ganz toll, aber die Story von 'Romeo und Julia' ist lahm rübergebracht und es gibt nichtmal ein Happy End. Heute find ich das nicht mehr schlimm, aber als Kind war ich echt traurig. Trotzdem noch 6.5 Punkte auf Grund des Kinderheitsfilmfaktors.
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kawummbaby Wed, 26 Oct 2011 08:07:39 -0000
Kommentar löschenPocahontas ist ganz hübsch gezeichnet (auch wenn man dieses stilisierte detailarme mögen muss).
Die Lieder sind großenteils grässliches Mittelmaß und nur bekömmlich, wenn man den Film schon aus jungen Jahren kennt.
Die Geschichte ist ein 08/15 Romeo und Julia Klon und nicht erwähnenswert.
Die Moral von der Geschichte ist allerdings wichtig. Leider in die falsche Richtung. Wie auch hier bei moviepilot in den Kommentaren gibt es viele, die Pocahontas für eine PRO-multikulti Geschichte halten.
Das ist Pocahontas in seiner Gesamtwirkung und bei näherem Hinsehen gar nicht.
Zwar wird innerhalb des Films erzählt, wie gut es ist, dass Pocahontas und Smith mit Liebe und so weiter den Frieden herbeiführen. Aber was passiert nach dem Abspann? Na, Kinder, wer weiss, was dann passiert ist?
Ach ja, die Europäer richteten sich häuslich ein, es kamen immer mehr und immer mehr und am Ende hatten nämlich doch die harten Indianerkrieger Recht: es kam zum Krieg und zu diesem späten Zeitpunkt konnten die Indianer nichts mehr dagegen setzen. Heute leben sie wie Häftlinge in Reservaten oder wurden assimiliert.
Gerade als Pocahontas auf die Bremse trat, war der entscheidende Moment, in dem die Indianer mit aller Gewalt hätten zuschlagen müssen. Und Gefühlsduselei und fehlende Weitsicht verzögerten den Kampf und besiegelten ihren Untergang.
Kein Wunder, dass Pocahontas nicht von Indianern produziert und gezeichnet wurde.
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doctorgonzo Wed, 26 Oct 2011 08:30:13 -0000
Antwort löschenInteressanter Ansatz. Mir persönlich noch zu gnädig in der Bewertung. :-)
kawummbaby Wed, 26 Oct 2011 14:19:53 -0000
Antwort löschen@doctorgonzo: ja, aber die Gnade muss sein, da es ein Kinderfilm ist und meine Tochter ihn gar nicht so schlecht findet. Für Erwachsene eher zwei Punkte.
@Rush: Es stimmt zwar, dass die Indianer durch Krankheiten übel dezimiert waren, aber die Europäer des 17. Jahrhunderts konnten sich mangels Transportmöglichkeiten immer nur in kleinen Schüben und mit wenigen Männern einschiffen.
Hätte man ihre Brückenköpfe immer wieder dem Erdboden gleich gemacht, wären sie gezwungen gewesen, immer wieder das komplette Siedlungssortiment auf die Schiffe zu laden. Wie lange irgendein europäischer Regent das wohl finanziert hätte?
So wie es aber stand, konnten sie nach wenigen Jahren darauf bauen, dass dort Essen und Werkzeuge und Häuser zur Verfügung stehen. Das schafft dann Platz auf den nächsten Schiffen für Kanonen, Söldner und weitere Technik. Obendrein kehrten dann auch die Schiffe immer wieder zurück und die Transferflotte wuchs.
Und dann, nach kurzer Zeit, waren sie wegen Masse und Technik unschlagbar.
(und wären die Indianer langfristig doch erobert worden? Japan wurde nicht erobert, obwohl auch übel rückständig, aber lernwillig. Also wer weiß?)
kinogaengerin Thu, 22 Sep 2011 18:58:54 -0000
Kommentar löschenDie Engländer fallen in Amerika ein und wollen das neue Land erkunden. Der raffgierige Gouverneur Radcliff dagegen will es ausbeuten und sucht nach Gold. Dass die dort lebenden Indianer aber gar Keines besitzen, will er nicht wahr haben. Als Anführer der Truppen befiehlt er den Angriff und nur die mutige Häuptlingstochter Pocahontas stellt sich zwischen ihr Volk und die Neuankömmlinge. Dabei wird Pocahontas Suche nach dem Sinn ihres Lebens von wundervoller Musik und äußerst knuddeligen kleinen Freunden begleitet. Auch ein Besuch bei Großmutter Weide kann mitunter äußerst erheiternd sein. Doch was wäre ein Disney-Film, wenn die Heldin nicht auch noch mit dem Thema Liebe konfrontiert werden würde? "Lieber sterbe ich Morgen, als hundert Jahre zu leben, ohne dich gekannt zu haben." Ich mag 'Pocahontas'. Punkt. Und schließlich war der Film Vorlage für den erfolgreichsten Film aller Zeiten: http://www.moviepilot.de/news/avatar-ist-pocahontas-104972 ;-)
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kawummbaby Wed, 26 Oct 2011 07:50:14 -0000
Antwort löschenNa, Avatar ist Pocahontas? Nur in Bezug auf die Romeo und Julia Geschichte. Das Ergebnis dieser Liebe ist aber bei Pocahontas Frieden und Untergang der Indianer. Und bei Avatar Krieg und Überleben. Insofern sehr gegensätzliche Aussagen.
Viel passender in dieser Hinsicht wäre Pocahontas ist Winnetou.
kinogaengerin Wed, 26 Oct 2011 09:32:02 -0000
Antwort löschenIch schrieb deswegen ja auch "Vorlage" in Bezug auf den Link.
Manch einen Spaß sollte man nicht allzu Ernst nehmen. ;)
agynessa Tue, 09 Aug 2011 11:31:54 -0000
Kommentar löschenWer will bei dem Film nicht auch mal in die Rolle der Pocahontas schlüpfen und sich den schnuckeligen Mr. Smith schnappen!
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