Popeye - Der Seemann mit dem harten Schlag

Popeye (1980), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Actionfilm, Komödie, Musikfilm, Kinostart 17.12.1981

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3.7
Kritiker
4 Bewertungen
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3.5
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186 Bewertungen
12 Kommentare
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von Robert Altman, mit Robin Williams und Shelley Duvall

Realverfilmung um den Seemann Popeye und seinen riesigen Vorrat an Spinatdosen mit Robin Williams in der Hauptrolle: Popeye kommt in einem kleinen Fischerdorf namens Sweet Haven an, und lernt dort den burgerliebenden Wimpy und die hübsche Olive Oyl kennen, in die er sich auch bald verliebt. Doch das Örtchen hat ein Problem: einen großen, breiten, muskulösen Kerl, der die Einwohner erpresst. Doch Popeye bietet ihm die Stirn!


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Popeye - Der Seemann mit dem harten Schlag

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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2.0Ärgerlich

Warnung: Schaut den Film nicht an, wenn ihr psychische Probleme hat, denn dieses Singspiel der selbstmordgefährdeten Autisten-Spielgruppe könnte euch den entscheidenden Schubs in die falsche Richtung geben.
Was auch immer Disney geritten hat die Verfilmung eines 40er Jahre Cartoons von Robert Altman umsetzen zu lassen, mit Robin Williams und Shelley Duvall zu besetzen und von Harry Nillson musikalisch vertonen zu lassen - es war eine grandiose Fehlentscheidung. Denn Altman, so gut er mit seinen eigenen Filmen war, liefert hier einen Anti-Film ab, einen kafkaesken Alptraum für die ganze Familie - der stimmungsmäßig irgendwo zwischen "Der Elefantenmensch" und "Wenn der Wind weht" liegt. Unglaublich depressiv, durchsetzt mit dem traurigsten Slapstick der Filmgeschichte und Anti-Musicalnummern sowie einem Hauptdarsteller der wie ein grotesk deformierter psychisch kranker Schizophreniker wirkt, dessen Dauergebrabbel selbst Brandos-Kurtz-Gebrabbel aus Apocalypse Now noch gut verständlich wirken lässt.

Ich habe selten eine so tieftraurige, freudlose Comicverfilmung gesehen und soviele Dinge in einem Film, die trotz des unbestreitbaren Talents vor und hinter der Kamera so gar nicht zusammenpassen.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

DeDavid

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Hört sich eigentlich recht interessant an. :P


jedi37

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Puuuhhhhh, ich hatte den Film damals im KINO gesehen und bis eben völlig verdrängt, das es dieses Fiasko je gab... Batz, wie konntest Du mir das antun (Grins). Im meinen Augen bis heute der schlechteste Disney aller Zeiten.



Kommentare (11) — Film: Popeye - Der Seemann mit dem harten Schlag


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MariaCobretti

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Bewertung6.0Ganz gut

Köstlich wie eine Dose Spinat!

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Maracaibo

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Schöner Kommentar.^^


MariaCobretti

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Danke, daran habe ich auch lange gesessen ;)


GamarnaNebel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Robert Altman erweckt auf eigenwillige Weise E. C. Segars Comicuniversum als Realfilmmusical zum Leben.

Wolf Kroegers an der malerischen maltesischen Küste entstandenes, windschiefes Küstendorf Süßhafen, das heute noch als Touristenattraktion dient, wirkt wie aus einem Zeichentrickfilm entsprungen.
Gleiches gilt für die Kostüme und restliche Ausstattung des Films.
Von den klobigen Schuhen, über die Spinatdosen Marke „Iron Fist“, bis hin zu Popeyes überdimensionalen Muskeln, dies alles erschafft eine eigene Welt, die von skurrilen Charakteren bevölkert wird.

Die Besetzung ist perfekt.
Robin Williams als einäugiger, vor sich hin murmelnder Seemann mit eigenwilliger Sprechweise, erscheint sowohl in den komischen als auch den sentimentalen Momenten des Films glaubhaft.
Shelley Duvall ist die geborene Olivia Öl. Es ist schwer vorstellbar, dass irgend ein anderer diese Figur besser verkörpert hätte als sie. Ihr gelingt es, die Balance zu halten zwischen zickig fordernd und liebenswert sorgend.
Paul L. Smith gibt einen bedrohlichen grimmigen Brutus, Paul Dooley spielt den opportunistischen Wimpy erstaunlich differenziert als, Film-und Fernsehveteran Ray Walstons grantiger Poopdeck Pappy ist ein Highlight, welches vielleicht nur noch von Altmans Enkelkind Wesley Ivan Hurt, hier in seinem ersten und einzigen Leinwandauftritt übertroffen wird. Er zeigt in der Rolle des niedlichen Findelkindes Popi ein komödiantisches Timing.
Auch die restliche Besetzung ist hervorragend.

Harry Nilssons simple Melodien und cleveren Texte leiden etwas darunter, dass sie zum Großteil nicht von ausgebildeten Sänger interpretiert werden. Wirkliche Ausfälle gibt es jedoch keine und auf eine bestimmte Weise trägt das Ganze zum eigentümlichen Charme der Protagonisten bei.
Hervorzuheben sind vor allem die Hymne von Süßhafen, deren Text im Gegensatz zur Realität des dortigen Lebens steht, und das augenzwinkernde „Everything is Food“, welches darauf anspielt, dass viele Personen in Segars Welt den Namen von Nahrungsmitteln tragen (Olivia Öl, Ham Gravy) sowie auf die grundlegende Bedeutung des Essens (Wimpys Hamburgersucht, Popeyes Beziehung zu Spinat) für den Plot.

Robert Altman inszeniert das bunte Treiben ziemlich locker.
Dem begeisterten Ensembleregisseur kommt zugute, dass Jules Pfeiffers Drehbuch auf Segars stark bevölkerten, leicht satirischen Originalcomicgeschichten aus den 30ern basiert, statt auf den bekannteren, auf wenige Charaktere beschränkten Zeichentrickfilmen.
Der Humor besteht größtenteils aus Wortspielen und Slapstick im Vaudevillestil.
Die typischen Themen Altmans, wie Kritik an der herrschenden Klasse, die Feigheit und Verlogenheit der Gesellschaft, der Kampf des Individuums gegen die Obrigkeit, kommen auch hier zur Geltung, wenngleich sie weniger heraus stechen als in vielen seiner anderen Werke.
Sein typischstes Stilmittel, die sich überlappenden Dialoge, setzt er hingegen fast permanent ein, was den Unterhaltungen einen realistischen Anstrich gibt, welcher im Kontrast zur cartoonartigen Action und Körperphysik der Figuren steht.
Gerade die letzten beiden Bestandteile des Films wirken zu anfangs etwas befremdlich, erreichen aber in ihren besten Momenten (z. B. dem Boxkampf) den visuellen Charme alter Popeyetrickfilme.
Gelegentlich verliert der Regisseur den Plot etwas aus den Augen, dies aber zugunsten einer Welt, die voller Details steckt, deren ganzes Ausmaß sich nicht auf den ersten Blick erschließt, und die (wie viele von Altmans Filmwelten) den Eindruck erweckt, sie ende nicht sobald die Kamera ausgeschaltet ist, sonder existiere darüber hinaus weiter.

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Brentano

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Bewertung6.5Ganz gut

ja wenn man/frau die Comic Serie liebte und schätzte, weiß man auch den Film zu schätzen, was bei kulturell unterbelichteten und verwertbaren Durchschnitts- wie Arbeits-"Deutschen " ohne Phantasie aber sicher generell selten anzutreffen ist

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Schmoney

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Versteh ich die Ironie nicht oder hälst du Popeye wirklich für Kultur?


Brentano

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eher sogar als das "Horst Wessel" Lied aber in Deutschland zählte so etwas ja trotz "Nick Knatterton" nie besonders, was ist denn Kultur ? Große Panzer zu bauen und die möglichst weltweit zu verkaufen und vom Gewinn daraus Schweinshaxen zuessen und billigen Champagner zu trinken und mit Prostituierten in Südamerika zu verkehren?
(wie es "führende" dt. Unternehmer gewöhnlich durchziehen) ?


Fabes

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Bewertung7.0Sehenswert

Als Kind habe ich den Film geliebt!

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FordFairlane

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Bewertung3.5Schwach

FILM FÜR KIDDIES MEHR NICHT

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mikkean

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Eine echte Fehlentscheidung von Robin Williams :)


Filmkenner77

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Bewertung2.5Ärgerlich

Schwer erträglich und daher am Rande des Totalschaden.

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Brentano

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oh eine sehr bemüht erwachsene Antwort und dann? den ADAC^anrufen?


xtheunknown

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Bewertung2.0Ärgerlich

eigentlich nett gemacht, aber ein comic funktioniert nicht mit schauspielern.

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peterpit

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Bewertung3.5Schwach

Robin Williams gibt einen guten realistischen Popeye ab. Das war´s aber auch schon.

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doctorgonzo

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Bewertung1.0Ärgerlich

Und dann wundern sich die Leute, wenn Spinat einen schlechten Ruf bekommt...

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oschi

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Bewertung2.5Ärgerlich

Comicverfilmung mit Musikeinlagen und schlechten Kulissen... Die Mischung ist definitiv die falsche. R. Williams hab ich übrigens nur schwer erkannt.

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dAShEIKO

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Bewertung1.5Ärgerlich

Oweia. Da ich eh kein Musicalfan bin, ist auch hier mein Urteil vernichtend ;) ...aber Robin Williams haben se toll hingeschminkt

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