Porto - Kritik

Porto / AT: Porto, Mon Amour

PL/PT/US/FR · 2016 · Laufzeit 76 Minuten · FSK 6 · Drama · Kinostart
Du
  • 6

    Jake und Mati erzählen jeweils fragmentarisch aus ihrer Perspektive. Es ist der würdige Abschied eines Unvollendeten. [Anke Lieske]

    • 6 .5

      Man kann sich von diesem Bilderstrom mitreißen und von dieser Amour fou vielleicht sogar berühren lassen, die der mitunter unerklärlichen Anziehungskraft zwischen zwei Menschen ihr Geheimnis lässt. Vor allem aber ist Porto eine intellektuelle Auseinandersetzung mit der Frage, wie man Zeit im Film vermitteln kann. [Kirsten Taylor]

      • 7

        Porto atmet insgesamt eine stimmungsvolle Verspieltheit wie bei Truffaut oder bei Woody Allens Filmanfängen. [Günter H. Jekubzik]

        • 6

          Ein Amerikaner und eine Französin denken an einen One-Night-Stand in Porto zurück, der ihr Leben verändert hat. Eine einfache, leise Geschichte, experimentell-verschachtelt und in poetischen Bildern erzählt. Das wirkt manchmal prätentiös, dann wieder sehr sinnlich und berührend. [Kai Mihm]

          • 5

            Außergewöhnlich erzählt und faszinierend bebildert ist diese kitschbefreite Romanze durchaus. Aber die Figuren bleiben zu fern sowie zu fremd und die Momente, die einen dazu evozieren mehr in „Porto“ zu sehen als ein typisches Arthouse-Vehikel sind zwar vorhanden, insgesamt treten sie aber zu selten auf. Wenn sie es aber tun, ist es durchaus einnehmend.

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            • 5

              "Gabe Klinger macht eine kurze Liebesnacht zum Dreh- und Angelpunkt eines ganzen Films, den er in immer neuen Bildern, Fragmenten und Gesten inszeniert." [Johannes Bluth]

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              • 7

                Voller cineastischer Verweise stecken die nur 76 Minuten, in denen das Vor, Während und Danach eines One Night Stands geschildert werden, Zeit und Raum verschmelzen und der Liebe und dem Kino gehuldigt wird. [Michael Meyns]

                • 6

                  In der Hauptrolle überzeugt, wie so oft, Anton Yelchin mit seinem gefühlvollen Schauspiel. [Sven Martens]

                  • 7

                    Die Erzählstruktur von Porto unterstreicht die Vergänglichkeit von Freude und die willkürliche Natur von romantischen Verbindungen. [Stephen Farber]

                    • 7 .5

                      Die Präsenz des verstorbenen Anton Yelchin verstärkt die bittersüße Melancholie von Gabe Klingers anmutiger romantischer Miniatur Porto. [Guy Lodge]