Possession - Kritik

Possession

DE/FR · 1981 · Laufzeit 127 Minuten · FSK 18 · Drama, Horrorfilm
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    Meint ihr der Film ist was für mich ? Ich mag Horrorfilme die eigen sind aber ich hasse sinnlose Filme wo die Handlung überhaupt gar kein Sinn ergibt .... Da gibt es ja auch einige Horrorfilme. Nach dem was ich hier so gelesen habe scheint der auch in die Richtung zu gehen, aber im positiven Sinne. Hmm sollte ich dem eine Chance geben, fand den Trailer nämlich extrem Scheisse , aber bei den Kritiken und Wertungen ist er ja vielleicht einen Blick wert.

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      Kurz:
      Frau betrügt Ehemann mit Oktopus.

      Lang:
      Am 22. März packten wir die Gelegenheit zusammen mit der Filmstelle der VSETH Zürich den Kultstreifen „Possession“ auf Grossleinwand zu präsentieren. Der Streifen des verstorbenen polnischen Regisseurs Andrzej Zulawski gehört unserer Meinung nach zu den besten subversiven und surrealistischen Filmen aller Zeiten.

      Artverwandt mit Werken eines David Lynch (Blue Velvet, Mulholland Drive), eines Lars von Trier (Antichrist, Nymphomaniac) und eines David Cronenberg (Crash, Naked Lunch) schaffte es Zulawski 1981 einen cineastischen Höllentrip auf Zelluloid zu brennen. Besonders Antichrist Triers weisst erstaunlich viele Parallelen zu „Possession“ auf. So handelt auch der 28 Jahre früher erschienene Possession von der Entfremdung eines Ehepaares und der Sehnsucht nach körperlicher und seelischer Befriedigung.

      „Possession“ könnte auch der hässliche, von Crystal Meth gezeichnete Bruder des thematisch ähnlich angelegten „Kramer vs Kramer (1979)“ sein. Nur dass hier beim Thema Sorgerechtsstreit die Betonung laut und deutlich auf „Streit“ liegt. Ring frei! Es duellieren sich Isabelle Adjani und Sam Neill. Beide Schauspieler, zu gleichen Teilen grandios und nahe am Nervenzusammenbruch, balancieren gekonnt auf der Grenze zum Overacting. Während sich Neill hauptsächlich mit einem Jack-Nicholson-Joker-Grinsen und weit aufgerissenen Augen um sich selbst dreht, ist es Adjani, die eine schauspielerische Tour-De-Force abliefert. Obwohl „Possession“ beim Release nur von einem kleinen Publikum gesehen wurde, brachte ihr der Streifen den ersten César und an Filmfestspielen von Cannes den Darstellerpreis für die „beste weibliche Hauptrolle“ ein. Verdientermassen.

      Der Streifen fängt gewöhnlich an, um dann langsam aber stetig den Pfad des konventionellen Erzählkinos zu verlassen. Und so entwickelt sich aus dem rohen Rosenkrieg ein Horrorthriller mit gehörigen WTF-Momenten. Einer der grössten davon ist selbstverständlich die Sexszene von Adjani mit dem vermeintlichen schleimigen Lover aka Oktopus-Man. Es wäre aber töricht, den Streifen nur auf diese – unbestritten eindrückliche – Szene zu reduzieren, dient sie doch ohnehin nur als Metapher für Sehnsucht. (Glaube ich jedenfalls zu meinen.)

      „Possession“ ist ein erstaunlich kurzweiliges Filmerlebnis und von der ersten bis zur letzten Minute extrem intensiv. Was den Streifen besonders auszeichnet ist seine gekonnte Balance zwischen WTF-Momenten, typischen 80er-Horror-Elementen, eindrücklichem Drama und humoristischen Einlagen. Besonders Heinz Bennent als vermeintlicher Lover Heinrich unterhält mit seinem grenzenlosen Hedonismus prächtig. Glücklicherweise gibt es ab und an auch eine kleine Aufmunterung zu geniessen, denn der einzige, kleine Kritikpunkt meinerseits: in „Possession“ fliegen die Fetzen fast durchgehend, was den Zuschauern mit der Zeit alles abverlangt und manchmal sogar nervt. Ansonsten gibt es bei diesem Streifen nichts auszusetzen. Schauspielerisch top, dramaturgisch stringent, verstörend und berauschend und sogar technisch seiner Zeit voraus. A Must See.

      Fazit:
      „Possession“ ist und bleibt ein zeitloser Klassiker. Das schizoide Monster (duh!) von einem Film ist ein Fest. Für Filmliebhaber surrealistischen Horrors ein absoluter Pflichtkauf.

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        Ali34 16.05.2016, 01:04 Geändert 25.05.2016, 22:24

        So, ich bin wütend. Sehr sogar.

        Das soll also eine 7,6 wert sein? Nunja. Der Film ist nicht sonderlich schwer zu verstehen. Finde ich zumindest. Natürlich geht es darum, wie schwer eine Scheidung sein kann, vorallem für das Kind. Natürlich sind alles im Film nur Metaphern. Doch das macht diesen Film nicht sonderlich toll.

        Ich verstehe nicht, wie man diesen dämmlichen prätentiösen Quatsch eigentlich noch gut finden kann. Nach "Wenn die Gondeln Trauer tragen" ist dies nun der zweite Film, wo bei jeder Szene die mir der Film präsentierte, ich mich so fühlte, als würde ich nur dümmer werden. Dieses Europäische Prätentiöskino ist einfach nur Lächerlich und zum lachen. Einfach nur lachhaft schlecht.

        Handwerklich gut gemacht, obwohl die Kamera mich fast wahnsinnig gemacht hat. Ich glaub ich lasse dieses übertriebene Arthaus erstmal und versuch mich mal auf richtige Filme zu konzentrieren, wo niemand mit Echsenmenschen schlaffen will und keiner Leuten zu sieht, die über 60 sind und an ihren Brüsten rum spielen, während sie einen lauten Orgasmus vortäuschen (Das bezieht sich auf Wenn die Gondeln Trauer tragen).

        Ich mag Kunst, besonders bei Filmen. Aber keinen lächerlich prätentiösen Schwachsinn. Das schlimmste bei diesen Filmen ist aber wohl, dass wenn man sie nicht mag, mann immer für die prätentiösen Fanboys einfach zu dumm für diese Art von Filmen ist. Klar, als ob man sie, wenn man sie verstanden hat, direkt lieben müsste.

        Ich bleibe erstmal bei den Amerikanischen Filmen, da werde ich nicht mit solch einem Unsinn vollbespuckt.

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        • Ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt, Zulawskis ehemaliges "Video Nasty" in voller Länge zu sehen! Ich bin ehrlich begeistert! Früher fuhr ich wegen des Films zum Videodrome, doch die Antwort war jedes Mal negativ. Possession gab es nicht auf VHS. Der Grund: Isabelle Adjanis Kunst. Die mutigste schauspielerische Leistung, die je auf Celluloid gebannt wurde: Adjani im U-Bahnhof Tempelhof, possessiv, hysterisch, grandios! Possession traut sich, uns, die Zuschauer, selbst in einen Zustand der Trance zu bringen. Alles beginnt mit dem Ende einer Ehe. Anna (Isabelle Adjani) eröffnet Mark (Sam Neill), dass sie ihn verlassen wird. Sie muss, versteht aber selbst nicht genau warum. Anna ist verstört, trifft sich mit einem heimlichen Liebhaber und drückt ihre neu gewonnene Freiheit durch Akte der Gewalt aus. Mark stammelt etwas durch das Telefon und krümmt sich allein im Bett zusammen wie ein Fötus. Schon bald beginnt der Kampf. Sie schlagen sich in einem Strassencafe, Anna verstümmelt sich selbst mit einem elektrischen Küchenmesser. Der zweite surreale Akt beginnt mit der wahren Natur von Annas heimlichen Rendez-Vous. In einem verkommenen Apartment in Kreuzberg, bewohnt von einem schleimigen nach Blut und Sex hungernden Monster, findet Anna ihren neuen Partner, den sie nähert. Mark erlebt sein schrecklichstes Trauma als er seine Frau beim Sex mit dem Wurm erwischt. (Carlo Rambaldi hat die Kreatur geschaffen.) Possession scheint kein Film zu sein, bei dem man reale Ereignisse als Inspiration erwartet - und doch ist genau das der Fall: Zulawski schrieb das Drehbuch nach der Trennung von seiner ersten Frau (die in seinen frühen polnischen Filmen die Hauptrolle spielte). Possession ist ein Film über rasende männliche Eifersucht, aber auch über das Risiko persönlicher Freiheit. Zulawski hat seinen Film 1980 im geteilten Berlin inszeniert und macht auffällig oft Gebrauch von Weitwinkeln und Tiefenschärfe. Die erste Einstellung zeigt die Berliner Mauer, im Hintergrund die Wachsoldaten aus Ost-Berlin. Ein Mahnmal der Realität voller Gewalt und den Spannungen zwischen Ost und West (die Zulawski nur allzu gut kennt, da er selbst seine Heimat Polen verlassen musste). Die Trennung von Anna und Mark, im Film wird sie gespiegelt. Possession ist ein Werk von Furcht und tiefer Trauer. Etwas durch und durch Böses bemächtigt sich des Körpers von Anna (ist es diabolisch?). Das gipfelt in der Szene im U-Bahnhof, da Anna etwas zur Welt bringt, das sich auch Zulawski nicht traut, zu definieren. Ein Missverständnis, Zulawskis Kino als blosse Pyrotechnik misszuverstehen. Eine tiefe Beschäftigung mit den Geheimnissen der menschlichen Seele, auseinandergerissen durch ihre brutalen Widersprüche, das ist seine Intention. Zulaswki ist ein ausgesprochen romantischer Regisseur, ein passionierter Forscher dessen, was in uns zerrissen ist. Possession soll uns helfen, diesen Zustand zu überwinden trotz unserer dunklen Sehnsüchte. Tief im Innern ist Zulawskis Werk ein Film über die Suche nach Gnade.

          • 9 .5

            Dieser Film.
            POSSESSION spaltet mal arg. Die einen sagen der ist so, andere sagen, dass er eher so ist. Ich sehe das auch eher so.
            Andererseits muss gesagt werden, dass Filme eben manchmal so sind weil sie eben dafür gemacht wurden genau so zu sein. Ohne viel um den heißen Brei herumzureden: POSSESSION ist eben so wie er ist und das ist relativ gut so. Finde zumindest ich so.

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            • 9 .5

              Wie eine entfesselte Naturgewalt, wie 10 Atombomben, oder 7 Kernschmelzen..dieser Film fordert jede einzelne Sekunde und macht mit dem Wahnsinn auch dort nicht halt wo anderweitig gnädig schwarz abgeblendet wird..nicht ein einziger Mensch scheint bei Sinnen zu sein..Adjani und Neill liefern Höchstleistung..(ob man nach so nem Job wohl erstmal in die Klappse muss? just thinking..)

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              • 10
                Caturae 31.05.2015, 00:56 Geändert 31.05.2015, 18:06

                Schade, dass Adjani bei vielen hier so schlecht abschneidet. Ihr monströses Spiel in "Possession" empfand ich wesentlich fecettenreicher, als viele hier kritisieren und gehört zu dem besten, was ich seit langem gesehen habe.
                Andrzej Zulawski's Fim selbst ist eine von Pessimismus erfüllte, ungemütliche, beklemmende Einsicht in die Krater zweier menschlichen Psychen und ein phänomenal inszeniertes Bravourstück.
                Wahnsinnig empfehlenswert !

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                • 9

                  Ich bin ausgelaugt, erschöpft, komplett am Ende.
                  Meine ich das im negativen Sinne? Mitnichten.
                  Denn diesmal wurde ich bei einem Film einfach so sehr mitgerissen, meine Nerven so sehr strapaziert, wie selten zuvor. Ein verrückter Trip, aus dem es kein Entkommen gab.
                  Wenn ich ein Werk nennen müsste, welches mich bisher am meisten erschüttert hat, würde ich nicht 'Eraserhead' an erster Stelle nennen - nein, seit gestern wäre es wohl 'Possession'. Und das aus dem Munde eines totalen Lynch-Fanatikers - es gibt schon seltsame Dinge auf dieser Welt. Aber das ist auch gut so.
                  Diesen Film empfehle ich gleichzeitig einem jeden und keinem - denn nur wer es wirklich wirklich ertragen kann, einen Psychothriller in Reinform, gepaart mit Horrorelementen, anzuschauen, ist auch wirklich geeignet diesen Film zu 'genießen'. Mehr geht einfach nicht. Mehr kann man einfach nicht rausholen. Ich bin einfach nur sprachlos.
                  Ich dachte eigentlich am Anfang, dass ich lediglich einen sehr gut bewerteten Horrorfilm sehen werde. Jetzt weiß ich, dass ich einfach einen verdammt geilen Film gesehen habe, der mich überrollt und ratlos zurückgelassen hat.
                  Völlig zurecht reiht sich 'Possession' somit in meinen persönlichen Filmolymp ein und wird von nun an von dort nur sehr schwer zu verdrängen sein. Kino, wie man es leider viel zu selten zu sehen bekommt.

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                  • 6 .5
                    Hagen Hagen 28.03.2015, 10:36 Geändert 21.04.2015, 16:43

                    Für mich gehört diese Theaterschauspielerei nicht ins Kino, so mit "Oh" und "Ah". Ich kann mir aber vorstellen, dass Isabelle Adjani ne Menge Spaß beim Spielen hatte.
                    Als Berlin-wie's-mal-war-Film sehr interessant.

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                    • 8
                      inceptionfan 26.03.2015, 19:11 Geändert 26.03.2015, 19:14

                      Filmbewertung #600
                      Wenn man die nächsten 100 Filmbewertungen voll hat, sucht man sich ja meistens einen echten Kracher aus und ich persönlich habe mich kurzentschlossen für diesen Kultfilm des Psychohorror entschieden, der ja teilweise als "DER Berlinfilm" beschrieben wird. Beginnen möchte ich mit den Schauspielern, die mich wirklich extrem überrascht haben. Ich kann mich nicht daran erinnern, Sam Neil jemals in einer besseren Rolle gesehen zu haben und vor allem Isabelle Adjani (hier sogar in einer Doppelrolle), von der ich vorher noch nie gehört hatte, spielt sich hier regelrecht die Seele aus dem Leib. Auf der einen Seite rutscht das ständige psychopathische Gekreische schon teilweise ziemlich in Overacting ab, auf der anderen Seite jagt einem aber besonders Frau Adjani in einigen Nahaufnahmen (bekommt von mir direkt den "Norman Bates-Gedächtnispreis") oder der verstörenden U-Bahn-Szene deftig Angst ein. Ob das hier jetzt DER Berlinfilm ist, ist strittig, Fakt ist aber, dass die leergefegten Straßen der Stadt eine stimmungsvolle und beklemmende Kulisse ergeben.Bei der Story kann man definitiv nie sagen, in welche Richtung sie sich entwickeln wird. Angefangen bei einem Beziehungsdrama, wechselt der Film zum Psychohorror und lässt sich irgendwann gegen Ende hin in gar kein Genre mehr einordnen, weil die Story immer surrealer und verwirrender wird, sodass man als Zuschauer besonders bei der Endszene etwas vor den Kopf gestoßen wird und ich persönlich auch noch zu keiner wirklich sinnvollen Interpretation gelangt bin, weshalb mich der Film doch noch eine ganze Weile beschäftigen wird. Dass "Possession" in den 80ern als Skandalfilm galt, kann man schon verstehen. Schließlich ist der Film äußerst brutal, stark sexuell aufgeladen und die ein oder andere Ekelszene (mit starkem Make Up!) ist auch heute noch ziemlich verstörend. Generell würde ich hier aber empfehlen, den Film völlig unvoreingenommen und ohne vorherige Spoiler anzuschauen, denn nur dann zünden die besagten Szenen komplett! Handwerklich ist "Possession" mit einer starken Kameraführung und teils befremdlichem Schnitt ebenfalls hervorragend. Erwähnen müsste man auch noch den ungewöhnlichen, aber doch stimmungsvollen, berühmten Soundtrack, den sicherlich jeder schon einmal irgendwo unbewusst gehört hat. Bei all dem Lob muss ich aber auch sagen, dass "Possession" in meinen Augen nicht perfekt ist. Der Film braucht zum Beispiel ziemlich lang, um in Fahrt zu kommen und die Spannungskurve funktioniert meiner Meinung nach nicht so wirklich, weil sich der Film zwischen den verstörenden Szenen immer wieder selbst ausbremst und ich als Zuschauer nie wirklich mit den Figuren mitgefühlt habe, weil es sich eigentlich fast ausschließlich um gestörte Gestalten handelt. Da muss ich ehrlich sagen, dass der Film ruhig hätte 20 Minuten kürzer sein können, weil das Schicksal einiger Figuren dann doch etwas vorhersehbar und zu sehr in die Länge gezogen ausfällt.
                      Fazit: "Possession" ist ein Film, der die Lager enorm spaltet (man sollte übrigens auf gar keinen Fall einen gewöhnlichen Horrorfilm erwarten!) und auch ich war mir lange Zeit nicht sicher, wie ich ihn den nun bewerten soll. Für mich war während des Sehens leider nur recht schnell klar, dass es dieses Mal anders als bei der 500. Bewertung ("Interstellar") keine 10 Punkte werden, obwohl das auch wieder Kritik auf hohem Niveau ist, denn "Possession" ist trotzdem für Freunde außergewöhnlicher, rätselhafter Filme eine absolute Empfehlung und ein handwerklich großartig gemachter Film!

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                        Dergestalt 06.01.2015, 23:07 Geändert 12.09.2015, 00:39

                        [Dieser Film ist Teil meiner Liste "Kino als Wahn" und irrsinnig]

                        "Possession" ist definitiv ein Werk des Wahnsinns. Was als pessimistisches Beziehungsdrama beginnt, wird bald zum Psychohorror, bald zum metaphysisch aufgeladenen Rausch voller undurchdringlicher Bilder und Dialoge à la Tarkowski. Dabei wird schließlich sogar der Trashfilm gestreift, wenngleich auch der zu etwas transformiert wird, was sich letztlich gar nicht mehr fassen lässt. Oder eben doch, wobei das keine Erleichterung sein dürfte. Im Gegenteil, der Film macht Angst.
                        Transformation ist übrigens ein gutes Stichwort. Man kommt letztlich nicht umhin anzuerkennen, dass die ganze Destruktion der Wirklichkeit hier zu einer Art postmoderner Genesis führt. Oder um es mit den Worten des Films zu sagen: Aus der Zerfleischung wird Fleischwerdung.
                        Dies geschieht in aller Konsequenz und vor allem vor der Kulisse der Berliner Mauer. Ein politischer Querverweis, der alleine soviel Hirnfickpotential enthält, dass es eine echte Freude ist.

                        Obgleich der Film letztlich unmöglich fassbar ist und mit Querverweisen in alle möglichen Richtungen schießt (die Gewaltmetapher bietet sich an, da der Film eine äußert brutale Ausdrucksweise besitzt), bleibt er innerlich konsistent und strebt auf ein plausibles Endszenario zu. Dieses greift alle zuvor gegebenen Motive auf, wenngleich es sie schließlich auch überkommt und den Zuschauer am Ende einen ordentlichen Mindfuck bereitet. Spannung ist bis dahin jedenfalls garantiert, was vor allem den tollen Darstellern Adjani, Neill und Bennent in ihren explosiv verdichteten Konfrontationen zu verdanken ist. Wobei Adjani noch einmal herausragt, die ihre Person nicht bloß gebrochen, sondern als sich förmlich zerschmetternd präsentiert.
                        Selbst wenn man also nichts versteht, was nicht unwahrscheinlich ist, wird man entweder gefesselt, oder schaltet ab, weil es zu viel wird. Keinesfalls dürfte man angesichts dieser vereinten Unmöglichkeiten unberührt bleiben. Ein Film wie purer Wahn, bei dem die Realität zum Stichwortgeber verkümmert.

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                        • 9
                          Seductive Barry 15.12.2014, 00:58 Geändert 15.12.2014, 01:03

                          "-For me, God is a disease.
                          -That's why through a disease we can reach God."

                          Um mich mal der Worte des (einst) großen Billy Corgan zu bedienen: "Bang, bang, you're dead, hole in your head!"
                          Irgendwie muss ich - nachdem ich nun endlich wieder einigermaßen zur Vernunuft gekommen bin - bei 'Possession' an diesen Song denken. Silverfuck. Smashing Pumpkins. Trennung. Nie mehr wiederkehrende Liebe. In beiden Werken auf eine beeindruckend intensive Art und Weise verarbeitet. Wo Billy Corgan am Ende seines Songs mit einem lapidaren "This tape, don't give a fuck." den Zuhörer schnurstracks in die Realität befördert und auf diesen Monster von Song etwas ruhiges und entspanntes folgen lässt, gibt es bei 'Possession' nur Tod, Hölle, Zerstörung und Verstörung und whooaaaa...wenn ich jetzt beim Tippen wieder an den Film zurückdenke, verlässt mich wieder die Vernunft und das Treiben in meinem Kopf fängt wieder von vorne an. Ich habe irgendwie das Gefühl, 'Possession' wäre das filmische Äquivalent zu einem Speed-gefüttertem, mordlüsternem, hässlich grinsendem Clown und in der Tat fühle ich mich am Ende des Films vergewaltigt, mental zerschmettert und malträtiert - denn 'Possession' ist die filmgewordene Konsequenz. Gnadenlos wird auf den Zuschauer eingeprügelt mit kranken und (höhö) absurden Einfällen, die die Welt noch nie gesehen hat.

                          "Love isn't something you can just switch from channel to channel."

                          Die Ungreifbarkeit dieses Films kann man wohl in erster Linie darauf zurückzuführen, dass es in erster Linie ein hasserfülltes, wenn nicht gar polemisches kinematographisches Gedicht ist. Ein horrorfilmgewordenes Äquivalent zu einem wütenden Break-Up-Song. So weit ich weiß entstand der Film nämlich nach der Trennung Zulawskis von der polnischen Schauspielerin Malgorzata Braunek. In der Hinsicht kann ich mir schon vorstellen, dass Zulawski wie ein wildgewordener Maler filmische Farbkleckse auf die Leinwand knallt - und diese Farbkleckse malträtieren das Gehirn ohne Ende. Man sieht nicht 'Possession', man fühlt 'Possession', 'Possession' mutiert immer mehr vom Film zu einem Magengeschwür, das einen innerlich zerfrisst. Surrealismus als hasserfüllte Therapie sozusagen.
                          Allerdings endet diese Therapie nicht in wiedergewonnener Harmonie, sondern ganz im Gegenteil in einem Höllenszenario, bei dem die Grenzen zwischen Gut und Böse (oder zwischen Böse und Gut) vertauscht sind und die Logik neben der Vernunft ihren endgültigen Tod findet.
                          Alles in allem aber ist 'Possession' ein filmisches Requiem, ein Requiem für die Liebe an sich, denn am Ende - so viel sei gesagt - wird jeder Anflug von Liebe zerstört und ins Nichts befördert, bis nur noch Angst, Panik und eine furchtbare Vorahnung übrig bleiben. Trennung als Tod - das ist die eigentliche Quintessenz von 'Possession' und eigene schmerzvolle Erfahrungen beweisen: So weit sich 'Possession' von der Realität auch entfernt - der Film bleibt ihr im Kern immer nahe. Immer. "Sex ist eine Schlacht. Liebe ist Krieg."

                          "No one is good or bad, but if you want, I'm the bad one. And if I knew he existed in this world, I would have never had Bob with you!"

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                          • 10

                            Was für eine Erfahrung! Nun habe ich den Film zum zweiten Mal gesehen und verstehe ihn immer mehr.
                            Was ich sagen kann ist, dass Andrzej Zulawski seine Hausaufgaben gemacht hat.
                            Allein das bild gewaltige Schauspiel von Isabelle Adjani, lässt einen kalten Schauer über den Rücken laufen.
                            Man könnte fast meinen, sie und Sam Neil hatten wirklich eine Beziehung, bis Zulawski seine Kamera auf sie richtete und meinte "Und nun, lasst die Welt daran teilhaben, wie ihr euch gegenseitig zerstört"
                            Es ist vielleicht eine negative Einstellung, die der Film gegenüber Liebe, Trennung und dem Ganzen gegenüber steht. Der blanke Horror.
                            Doch es zeigt, was aus uns Menschen wird, sobald wir Anfangen uns für jemanden anderen aufzugeben. Eins mit ihm sein wollen. Mit demjenigen verschmelzen wollen. Ein Ganzes sein wollen. Um uns vielleicht besser zu verstehen. Und wie der Titel schon sagt "Possession" Besitz von der anderen Person ergreifen wollen. Sei es aus Liebes willen oder wegen unserer verletzten Eitelkeit. Reinste Selbstsucht.
                            Die zerrissene Frau, die für nie jemanden etwas empfunden hat und Sam Neil, der versucht seine Frau zu halten weil, er meint ohne sie nicht leben zu können.
                            Es ist wie eine krankhafte Mutter- Kind Beziehung. Der Schlüssel liegt darin, zu akzeptieren. Los zu lassen. Wir alle haben unser Geheimnis.
                            Man macht sich gegenseitig Vorwürfe doch letztendlich hat keiner wirklich Schuld.
                            Doch Liebe verändert uns. Ein unergründliches Mysterium was weit über unsere Vorstellungskraft hinaus geht.
                            Man erwartet vielleicht erst gar nicht viel.
                            Der Kriegt darf erst gar nicht ausbrechen.

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                            • 7 .5

                              [...] „Possession“ ist ein höchst physischer Film. Das beginnt beim Abfahren der sehr präsenten Architektur und gipfelt in einem Monster als personifizierter Nervenzusammenbruch vor lauter Lust und Leid, der sich weiterentwickelt. Darin liegt auch die Essenz des Films: eine Vergegenständlichung von Emotionen, hauptsächlich Verzweiflung. „Possession“ ist ein Scheidungsdrama auf Avantgardeniveau, mit ausgeklügelter Farbdramaturgie aus kühlem Blau, tristem Grau und warnendem Gelb und Rot, bestehend aus Symbolik, die von politisch bis spirituell verschiedenste Bereiche abdeckt. Technisch spannend, beeindruckend gespielt, blutig und verstörend. Auch sperrig, aber interessant und stimmungsvoll genug, um sich näher mit der Bedeutung zu beschäftigen.

                              3
                              • 8 .5

                                Ein Film wie ein Albtraum.
                                Verstörend. Surreal. Verwirrend.
                                Im 3. Anlauf konnt ich den endlich komplett anschauen -
                                und ich bin fasziniert, auch wenn ich das Geschehene noch nicht richtig deuten oder verstehen kann.
                                Aber ich glaub das ist auch ein Stück weit die Kunst des Films, das er soviel Spielraum für Interpretationen lässt...
                                Die beiden Hauptdarsteller spielen verdammt überzeugend, der Soundtrack ist kühl und angsteinflößend - insgesamt ein starker Film, den man so schnell nicht vergisst!
                                Für alle Liebhaber des Films:
                                http://www.youtube.com/watch?v=JxVm2_ojQtk

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                                • 9 .5

                                  "Szenen einer Ehe" auf Crack oder - wie es der Regisseur Zulawski bei der Suche nach Geldgebern umschrieb: "it's about a woman fucking an octopus"

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                                  • 7
                                    Dr.Hasenbein 23.10.2013, 03:47 Geändert 22.02.2015, 15:48

                                    Ich muß zugeben dass ich gerade keine Ahnung habe was ich da eben Nachts beim rumzappen auf arte gesehen habe!
                                    Eigendlich wollte ich gerade schlafen gehen da bin ich bei einem merkwürdig anmutenden Film namens "Possession" hängen geblieben.
                                    Da dass kurz gesehene schon sehr merkwürdig war und der Film schon eine Weile lief habe ich mich kurz über Videotext über den Inhalt informiert und muß zugeben dass ich das ein oder andere mal kurz davor war diesen vermeintlichen Schrott auszuschalten.
                                    Aber irgendwie hat mich dieser merkwürdige Film dann doch in seinen Bann gezogen und ich bin nicht nur bis zum Schluß dran geblieben, sondern fand ihn auf seine bizarren Weise sogar gut.
                                    Glaub ich!
                                    Jetzt bin ich sogar soweit dass ich eigendlich nur darauf warte dass arte
                                    (sonst wird es wohl kein Sender machen) den Film nochmal ausstrahlt damit ich ihn mir diesmal von vorne anschauen kann.
                                    Trotzdem muß ich zugeben habe ich noch Probleme damit das eben gesehene einzuordnen und hadere mit mir den Film irgendwie zu bewerten (gerade weil mir ca die erste Hälfte fehlt).
                                    Ich gebe jetzt mal die 7 Punkte für einen verstörenden Gute-Nacht-Film und ändere das vielleicht noch wenn ich ihn komplett gesehen habe!

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                                    • 7

                                      Was für ein Film, was für eine Gratwanderung zwischen Inspiration und Irrsinn, was für eine darstellerische Tour de Force! Ein Film, der sich jeder Logik und jeder Erklärung verweigert, insofern Kopfkino der besten - oder schlimmsten? - Art.

                                      Ich finde es kaum möglich, diesen Film zu bewerten, da mir im Gegensatz zum obigen Lob der zweite Teil zu sehr abdriftet.

                                      Ich möchte nicht sagen "in die Beliebigkeit abdriftet": Das wäre etwas zu negativ. Allerdings kümmert sich Zulawski hier überhaupt nicht mehr um Logik, siehe etwa Heinrichs Schicksal (Motorrad, Messer, Toilette... um nicht zu spoilern), die Verwandlung des Monsters, oder auch die doppelte Adjani.

                                      Hier wird mir der Film wirklich zu unverbindlich, da er sich auch nicht mehr an die psychischen Konstellationen des Beginns hält; praktisch Jede(r) ändert sich willkürlich. Insofern für mich kein stringenter Ansatz mehr, von "Handlung" kann man eh' kaum reden, daher für mögliche und erwünschte Gedankenspiele auch kaum griffige Ansatzpunkte, schade!

                                      Was bleibt sind die großartigen Bilder von Berlin, die überragenden knapp 60 Minuten zu Beginn mit einer irren Adjani, die wohl aufgrund dieses Films später keine "normalen" Rollen mehr übernommen hat und eine packende Atmosphäre. Also mehr als in sehr vielen Filmen, dennoch wirkt "Possession" zum Ende hin auf mich unbefriedigend.

                                      Ein positives "sehenswert" triffts insgesamt noch am ehesten.

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                                      • 8 .5

                                        Geteilte Betten in der geteilten Stadt, Verlust, die schicksalhafte Reise von Allem ins Nichts, schmerzhafte Entfremdung bis in den unaufhaltsamen Wahnsinn und ein bisschen sinnlicher Tentakelmonster-Sex. Was schon unheimlich beginnt, steigert sich immer, immer weiter in einen abstoßend faszinierenden, kafkaesken Albtraum, aus dem es kein Entrinnen gibt. Das ist verstörend und wirkt nach. Auch wegen Isabelle Adjanis grandioser Darbietung, bei der einem Angst und Bange werden kann, die so unglaublich intensiv ist und die "Possession" unglaublich intensiv macht und unentwegt das Eintauchen in die dunkelsten, abartigsten Gefilde der menschlichen Seele erlaubt.

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                                        • 8

                                          "Possession", den wollte ich schon lange mal sehen. Weil der Film im geteilten Berlin der 80er Jahre spielt. Weil die unnachahmliche Isabelle Adjani Blut vergießt und eine mittlerweile legendäre Anfall-Szene im U-Bahntunnel hinlegt. Weil Sam Neill ihren Mann spielt und überhaupt, die Mischung aus Beziehungsdrama, Horrorsex und Mutanten nach ziemlich krankem Shit klingt.

                                          Kunst-Scheiß oder Scheiß-Kunst, das ist dann wahrscheinlich auch die finale Frage, die sich den meisten Zuschauern aufdrängen wird. Andrzej Żuławski hat keinen leicht verdaulichen Film vorgelegt. Im Grunde erscheint mir "Possession" aber von der Zerstörung einer Ehe Zeugnis abzulegen. Ein Zustand, den Żuławski während des Drehbuchschreibens am eigenen Leib erlebte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich Neill und Adjani die meiste Zeit bekriegen, abstoßen, wieder anziehen und doch nur selbst zerfleischen.

                                          Der eigenwillig affektierte Liebhaber, der sich in die Beziehungswelt, samt gemeinsamen Sohn, drängt, macht es da nicht leichter. Ständig tänzelt das Dreier-Gespann um einander herum, schlägt sich die Fresse blutig oder äußert Gleichnisse über Glaube, Zufall und Gott. Na ja, nicht ständig. Aber nach Banalität klingt in diesem Film kaum ein Gespräch. Ermüdung ist es dann auch nicht, was nach zwei Stunden Laufzeit einsetzt.

                                          Im Gegenteil, "Possession" wirkt schon wie ein dunkler Sog. Zieht mit seinen unsichtbaren Tentakeln immer näher an den finsteren Mittelpunkt eines durchgeknallten Universums, in dem das merkwürdige, unförmige Monster-Wesen die Horror-Stimmung lediglich garniert und erweitert.

                                          Denn Horror-mäßig abartig geht es auch so schon zu. Aber machen wir uns nichts vor, gerade wegen Isabelle Adjani als Vampirhafte Erscheinung, mit stechend leuchtenden Augen und einer wilden Lust am Blut, hat dieser Film seinen Kult-Status verdient.

                                          Einen gänzlich zufriedenstellenden Sinn macht das, nach einmaligem Anschauen, vielleicht nicht gleich. Jedoch, bei der Selbstzerstörung zweier Eheleute, die schließlich gar apokalyptische Ausmaße annimmt, macht nicht mehr wirklich etwas Sinn. Nur der Akt des Verzehrens, des Eindreschens und der Auslöschung.

                                          Zuschauen kann und muss bei "Possession", einem Film, der nur egal sein kann oder als faszinierendes Spektakel gefeiert wird. Aber was man am Ende dabei empfinden oder darüber denken soll, das schreibt er einem klugerweise nicht vor.

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                                            Am Besten ist Heinz Bennent als tuckiger Esopriester Heinrich. Harald Schmidt und Herbert Feuerstein hätten's nicht besser machen können.

                                            Als Erinnerung an das 80er Mauerberlin sehr schön, aber ich mag keine Calamaris und epileptische Anfälle. POSSESSION hat viel Komik und viel Kunst. Viel Blut und viel Hysterie. Aber kein Horror und keinen Abgrund. Zu dumm.

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                                            • 8 .5

                                              und wieder einmal DANKE ARTE...endlich konnte ich ihn sehen und wollte eigentlich wieder schlafen gehen doch das hat sich nun erledigt!wer sich drauf einlässt wird mehr als belohnt!eine reise die mich noch lange beschäftigen wird...

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                                                Der Horror in Andrzej Zulawskis "Possession" geht vollständig vom Menschen aus, die gesamte destruktive Kraft ist in den Menschen von Anfang an vorhanden, sie braucht nur die richtige Gelegenheit um freigesetzt zu werden, dann kann jeder Mensch für den anderen zur Hölle auf Erden werden.
                                                Zulawski sucht und findet den Horror in einer sterbenden Beziehung, einer Trennung, inszeniert im geteilten Berlin, er legt den Hass dar, den Wunsch sich gegenseitig zu zerfleischen, aber auch die Gewissensbisse, den Zweifel, den Kampf mit sich selbst, den eine Trennung immer mit sich bringt, auch die Angst vor Einsamkeit, und das Gefühl, das das eigene Leben um einen herum zusammenbricht.
                                                Immer abstrakter wird der Film, immer ungreifbarer, unberechenbarer, gefährlicher und wilder, mehr und mehr verlieren die Figuren die Kontrolle über sich selbst, die Situation eskaliert und mündet in eine wahrhaft apokalyptisches Finale.
                                                Die völlig freie, entfesselte Kamera von Bruno Nuytten erzeugt hektische, düstere soghafte Bilder, die Schauspieler gehen bis an ihre psychischen und physischen Grenzen, das dauerhaft "übertriebene" Acting schafft eine unglaubliche Intensität, vor allem Isabelle Adjanis Darbietung ist denkwürdig.
                                                Possession ist ein wütendes, grausames Meisterwerk ein absolut einmaliger Film.

                                                "Gott ist wie ein Bankkassierer, gibt es sauber heraus und bekommt es schmutzig zurück".

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                                                  "Der Film schildert vor der Kulisse der Berliner Mauer, wie religiöse Zwänge die Menschen in tiefe Entfremdung von ihrem eigentlichen Sein treiben."
                                                  Aha, das ist es also (lt Wikipedia), dann brauch ich mich ja Gottseidank nicht weiter zu fragen, was zur Hölle dieser Film will/zeigt/ist. ;)

                                                  Gröbster Mindfuck, den man sich besser nicht unter dem Einfluß härterer psychedelischer Drogen reinziehen sollte. :D

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                                                  • 8

                                                    Oft, wenn ich einen guten Film sehe wünsche ich mir die Macher zu treffen und sie auszufragen oder einfach nur herauszubekommen, wo die Thematiken herkamen. Bei diesem Film jedoch, möchte ich niemanden der Beteiligten kennenlernen, aus Angst in die tiefe Schwärze aus der dieser Film kommt eingesogen zu werden. Kein angenehmes Filmerlebnis, aber ein eindrucksvolles.

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