Powder Blue

Powder Blue (2008), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama

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4.5
Kritiker
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6.3
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208 Bewertungen
13 Kommentare
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von Timothy Linh Bui, mit Jessica Biel und Eddie Redmayne

Weihnachtsabend in Los Angeles. Eine Zeit größter Hoffnung, aber auch tiefer Verzweiflung. Vier Menschen, vier Leben, aber doch sind alle miteinander verbunden: Rose, deren Sohn im Koma liegt und die als Stripperin in Velvet Larrys Stripclub arbeitet. Jack, der nach 25 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wurde und nach seiner Tochter sucht. Charlie, der den Tod seiner Frau nicht verwinden kann und am liebsten sterben will. Ihre Sünde ist Liebe. Ihre Rettung: Hoffnung, die selbst an dunkelsten Plätzen gedeihen kann.

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Kritiken (1) — Film: Powder Blue

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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6.5Ganz gut

[...] Powder Blue bedient sich recht klassischer Motive, um die Geschichte der vier unterschiedlichen Gestalten zu erzählen. Dabei nimmt sich das Werk in Teilen leider selbst zu ernst und übernimmt sich am selbst erzeugten Pathos. Das führt dazu, dass manche Szenen derart klischeebeladen wirken und so, als hätte man sie schon viele Male in dieser oder ähnlicher Form gesehen.

Der negative Eindruck der dadurch entsteht wird zumindest ein wenig abgeschwächt durch die durchweg guten Schauspielerleistungen, insbesondere von Ray Liotta und Jessica Biel. Von Forest Whitaker hingegen ist man indes besseres gewohnt und sein Spiel bleibt ein wenig blass, was aber auch der Geschichte von Charlie geschuldet sein kann, die leider die schwächste ist und zudem keinen so offensichtlichen Bezug zu den anderen Schicksalen aufweist; dieser erschließt sich eher aus dem Zusammenhang und wirkt dadurch natürlich ein wenig an den Haaren herbeigezogen. [...]

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Kommentare (12) — Film: Powder Blue


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kronenhummer

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Bewertung6.5Ganz gut

„Powder Blue“ ist irgendwie ein eigenartiger Film, obgleich er doch als Episodenfilm scheinbar typisch wirkt. Verschiedene Leben im primär nächtlichen Los Angeles, die sich streifen, begegnen und beeinflussen.

Lange Zeit ist „Powder Blue“, welches vielleicht am ehesten dank Jessica Biels Freizügigkeit Bekanntheit erlangen konnte (das allerdings auch durchaus zu Recht, Frau Timberlake kann hier in dieser Hinsicht durchaus punkten), dabei erstaunlich atmosphärisch geraten. Die Geschichten, die hier von der namhaften Besetzung rund um Biel, Forrest Whitaker und Ray Liotta erzählt werden, sind dabei manchmal stärker, manchmal flüchtiger verwoben, aber doch über weite Phasen des Filmes berührend umgesetzt. Leider wirkt Patrick Swayze in seiner letzten Filmrolle reichlich fehl am Platz.

So ganz durchgängig will das teilweise etwas löchrige Drehbuch rund um die Vielzahl von problemhafteten Individuen aber dann doch nicht funktionieren. Trotz dessen ist „Powder Blue“ ein atmosphärisches und durchaus interessantes Drama, dem die ein oder andere Unstimmigkeit und Holprigkeit zu verzeihen ist.

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chmul_cr0n

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn der Soundtrack es nicht gerade überzieht (um genau zu sein, maßlos überzieht, die Stimmung killt) oder die Stimmung der Szene verfehlt, kann der Film ganz cool sein. :D
Netter, aber stellenweise mehr als schwächelnder Film. Besonders zum Ende hin.

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russell

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

bei diesem so entrückend schön bebilderten und atmosphärisch dichten film hatte ich das verwirrende gefühl, asiatisches kino zu sehen - obwohl er doch in L.A. spielt, die protagonisten - bis auf einen schwarzen und einen latino - weiß sind und die musik auch so überhaupt nichts asiatisches hat.
natürlich wurde das rätsel gelöst, als ich anschließend las, daß der regisseur vietnamese ist und am drehbuch von THREE SEASONS ("saigon stories") seines cousins tony bui beteiligt gewesen war.

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Chewbacca

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Bewertung5.0Geht so

Wiedermal ein Episodenfilm, der verschiedene Menschen mit sich im Verlauf überschneidenden Schicksalen zeigt. Die handelnden Figuren befinden sich dabei irgendwie alle am Abgrund ihrer selbst und scheinen dem Ende sehr nahe zu stehen. Schade ist einfach nur, dass die Handlung nicht mehr hergibt und ein Spannungsverlauf so gut wie nicht vorhanden ist.

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Svenna

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Optik und der Erzählstil (unterschiedliche Handlungsstränge) erinnert stark an L.A. Crash. Allerdings war das Ende etwas enttäuschend, da der "Aha!"-Effekt fehlte. Trotzdem sehr unterhaltsam und stark besetzt!

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Yvonne_Kol

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Bewertung5.0Geht so

Eigentlich habe ich eine große Schwäche für Filme, die einzelne Stories miteinander verknüpfen, aber hier sind die Geschichten einfach zu zusammenhanglos. Den Darstellern kann man nichts vorwerfen, der Film ist bis in die Nebenrollen ausgezeichnet besetzt, für Patrick Swayze ist es sogar die letzte Filmrolle und Jessica Biel gibt auch vollen (wunderschön anzusehenden) Körpereinsatz, aber dem Film fehlen einfach Herz und Seele...

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vuvuzela

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Bewertung2.0Ärgerlich

Man hätte für die Produktionskosten lieber echten depressiven Menschen geholfen. Die Welt braucht diesen wirren, stink langweiligen, unlogischen, völlig verkrampften Film auf keinen Fall. Es lag nicht mal an den Schauspielern, die für sich gesehen eine ganz ordentliche Leistung abgeliefert haben. Ursache war, in erster Linie die völlig abgenutzte Thematik und dass man zu keinen Zeitpunkt eine Verbindung zu einem der Protagonisten auf gebaut hat. Die grauenhafte Filmmusik setzte dem Ganzen noch die Krone auf.
Die 2 Punkte sind für die Tanzszenen und für die strammen Möpse;)

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Benchyl

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein Forest Whitaker, der mit seiner Karre im Dunkeln durch die Stadt dümpelt und jemanden sucht, der ihn mit seiner Knarre wegpustet. Beachtlicherweise will das, leider, niemand für ihn tun. Warum er da selbst zu blöd für ist, lässt sich nicht erörtern, jedenfalls ist er depressiv und hat keinen Bock mehr, weil seine Frau tot ist.
Ein Ray Liotta als entlassener Knacki, der im Dunkeln durch die Stadt dümpelt - allerdings mit der Bahn - und seine Tochter stalkt, die ihn nicht kennt. Deren Sohn liegt im Sterben, während sie nix tut, außer zu strippen.
Ach so, dann ist da noch ein einsamer Eddie Redmayne als asthmatischer Bestatter mit Minderwertigkeitskomplexen, der im Dunkeln versucht, irgendwelche Kunden um Kohle zu bitten.
Teilweise kreuzen sich die Wege dieser melancholischen Freaks, die allesamt sonst keinerlei Leben haben, als nur nachts ihren sinnlosen Depressionen freien Lauf zu lassen. Wenn sie dabei irgendjemand anderem begegnen, sind auch das ausschließlich trübe Tassen. Tag gibt es keinen. Es ist Weihnachten. Dann ist der Film fertig. Und der war genauso traurig wie die Charaktere.

Fazit: Hoffnungslosigkeit ist scheiße.

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wiggie

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Bewertung3.5Schwach

Ausser der Stripszene fand ich den Film sehr langweilig. Es war ein hin und her die ganze Zeit, keiner findet die Liebe, ausser ganz am Ende - voll Hollywood. Die Charaktere entwickeln sich schwer, und sehr langweilig. Manche schauspieler hätten etwas mehr üben können, und die ganze Vater-Tochter-Sohn-Sache wurde schelcht dargestellt.

Der Film ist voller Emotionen, aber diese haben mich nicht erreichen können.

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hulk 75

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Bewertung7.5Sehenswert

Jessica Biel strippt, das sind schon mal 10 Punkte. : )
Nein, der Film ist auch so sehenswert. Die Einsamkeit ist spürbar!!!

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mar (-ion-)

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Bewertung7.5Sehenswert

toller film!
unterhaltsam und ergreifend, nett anzusehen :-)

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spanky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Verzweiflung, Vereinsamung und emotionale Verwüstung in den Straßen von "Hell A.". Ein Dreiklang, den dieser Film zu einer episodischen Symphonie erhebt. Für mich der bessere "L.A. Crash".

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