Predators

Predators (2010), US
Laufzeit 107 Minuten, FSK 0, Horrorfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 08.07.2010

4.8 Kritiker
37 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9 Community
4572 Bewertungen
224 Kommentare
Predators - Bild 5751766
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Nimród Antal, mit Adrien Brody und Topher Grace

Eine aus allen Ländern der Welt zusammengewürfelte Truppe skrupelloser Elite-Soldaten und Killer wird im Dschungel eines unbekannten Planetens ausgesetzt. Keiner weiß, wie er dort gelandet ist, aber alle merken schnell, dass sie nicht zum Spass dort sind: blutrünstige außerirdische Predators machen die Jäger zu Gejagden und eliminieren einen menschlichen Eindringling nach dem anderen. Wollen sie überleben und den Planeten mit einem versteckten Raumschiff verlassen, muss die Gruppe um Royce (Adrien Brody), Edwin (Topher Grace), Noland (Laurence Fishburne) und Isabelle (Alice Braga) all ihr kriegerisches Geschick und Wissen aktivieren. Doch die außerirdischen Predators sind nicht die einzigen tödlichen Feinde…

Predators ist der fünfte Teil des Predators-Franchise und ein Sequel zu John McTiernans Klassiker von 1987. Robert Rodriguez schrieb bereits 1994 während der Arbeit an Desperado ein erstes Drehbuch für einen neuen Predators-Film. Da 20th Century Fox aber die Produktionskosten als zu hoch einstufte und auch Arnold Schwarzenegger kein Interesse an einer Fortsetzung zeigte, wanderte das Skript vorläufig in die Ablage. Erst 2009 gab Fox grünes Licht für eine Wiederaufnahme von Predators. Da Rodriguez zu diesem Zeitpunkt mit Regenbogenstein und Machete die Hände voll hatte, ließ er das Drehbuch von Alex Litvak überarbeiten und setzte Nimród Antal auf den Regiestuhl, dessen Filme Kontroll und Motel Rodriguez sehr gefallen hatten. Predators wurde von Robert Rodriguez in dessen Troublemaker Studios ins Texas produziert, die Außenaufnahmen fanden auf Hawaii statt.
Wenn auch des öfteren als Reboot bezeichnet, betont Rodriguez, dass Predators an Predator und Predator 2 anknüpft, allerdings das Spin-Off Alien vs. Predator und dessen Fortsetzung außer acht läßt. Ursprünglich sollten die Helden der Vorgänger, Dutch Schaeffer (Arnold Schwarzenegger) und Mike Harrigan (Danny Glover), einen Cameo-Auftritt in Predators haben, doch wurden diese später wieder aus dem Drehbuch herausgeschnitten.
Im Vergleich zum 1987er Original bekam Predators gemischtere Kritiken, doch lag der finanzielle Gewinn von etwa 85 Mio. US-Dollar gleichauf mit dem des Vorgängers. (JW)

  • 37795279001_89482994001_ari-origin05-arc-106-1275472604692
  • 37795279001_89473776001_ari-origin06-arc-140-1275472833733
  • Predators - Bild 3933748
  • Predators - Bild 3943371
  • Predators - Bild 3943377

Mehr Bilder und Videos zu Predators


Cast & Crew


Kritiken (28) — Film: Predators

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Überraschend (und angenehm) altmodischer Sci-Fi-Actioner, dem mehr Eigenständigkeit gut getan hätte, so kommen durchaus reizvolle neue Elemente wie die Predator-Köter nur am Rande zum Zug, ansonsten bewegt man sich lieber auf familiärem Terrain. Anderseits trumpft PREDATORS mit großartiger, LOST-ähnlicher Dschungel-Atmosphäre auf und zeigt weitaus mehr Interesse an Spannung als an F/X-Budenzauber und da Danny Trejo schon nach kurzer Zeit aus dem Spiel genommen wird, steht auf der schauspielerischen Seite auch alles im Haben. Sicherlich nicht der größte Wurf im Universum, aber definitiv besser als die beiden AvPs und ein Schritt in die richtige Richtung.

Bizarr übrigens, dass der wesentlich ruppigere Arnie-Film mittlerweile mit einer FSK16 im Laden steht und diese eher zurückhaltende Neuauflage des Stoffs mit einer FSK18 abgewatscht wurde.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/ Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Predators reiht mit großer Freude Plottwists, die absurder kaum sein könnten, drastisch überstilisierte Passagen (Duell auf der Wiese!) und Dialoge, die selbst zu Zeiten des Originals übertrieben gewirkt hätten, ohne Gnade aneinander und macht so bei ironischer Betrachtung mit einem Bier in der Hand einen Heidenspaß. [...] Predators macht Spaß, ja, vielleicht ist er auch die einzig mögliche Neuauflage der Vorlage im heutigen Kontext. Dennoch geben Antal und Rodriguez hier einen der spannendsten Science Fiction Stoffe der jüngeren Vergangenheit endgültig der Lächerlichkeit preis und werden damit sicherlich so manchen Predator-Fan sehr und vor allem endgültig enttäuschen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Der Film wirft den Zuschauer im freien Fall (das ist in diesem Zusammenhang wörtlich gemeint) ins Geschehen nur um sich dann Zeit zu lassen und schließlich spektakulär zu enden. Trotz oder gerade wegen der doch sehr ruhigen Erzählweise des Filmes ist er durchgehend sehr spannend, aber das ist nicht der einzige Grund.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

Die mittlerweile allseits beliebte, kommerzialisierte und niedere Unterhaltungsansprüche bedienende Filmikonen-Vergewaltigung, symptomatisch für das ebenso mittlerweile inflationäre Mehr, Mehr, Mehr eines subtilen wie spannenden Genreklassikers, das deshalb noch lange nicht zum besser, besser, besser führen muss. Frage: Was will die dritte Bändigung des außerirdischen Jägers überhaupt sein? Ein Remake laut Bezug zum ersten "Predator" offensichtlich nicht. Für ein Sequel ist "Predators" zu bemüht im frechen Nachstellen einschlägiger "Alien"- und "Predator"-Zitate. Für etwas vollkommen Neues hingegen zu konsequent immer gleiche Genre-Rezepte auszukochen. Tatsächlich ist Nimród Antals "Predators" nicht jugendfreies, von Schlamm, Matsch, Dreck bedecktes B-Krawallkino – laut, hektisch, hirnlos. Irgendwo zwischen "Lost" und "Apocalypse Now". Vor allem aber ein Film verschenkter Möglichkeiten, völlig verschenkter Leinwandstars (Danny Trejo, Laurence Fishburne), gnadenlos verschenkter Drehbuchkniffe, um die Sci-Fi-Horror-Saga um einige neue Nuancen zu erweitern, anstatt altbekannte Predator-Eigenschaften und ihrer damit verbundenen Trophäenjagt aufzuwärmen. So suhlt sich der Film eigentlich über die ganze Zeit hinweg in fürchterlich geschnittener Action, dumm-dreisten Dialogen, ernst gemeinten Jäger-Gejagten-Metaphern, unfreiwillig blöden Twists und beachtlichen Logikkratern, spult sein stilloses Programm ab, ohne jemals den Versuch zu wagen, ein ernsthaftes Bedrohungsszenario samt zum Überlebenden zwingend geeigneter Gruppendynamik aufzubauen. Und wer kam überhaupt auf die glänzende Idee, Milchbubi und Pianist Adrien Brody ins Schwarzenegger-Kostüm zu stecken? Autsch.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ThomasGroh: taz, perlentaucher, splatti...

Kommentar löschen
3.5Schwach

Amtlich vergeigt.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dietmar Kesten: Filmmag.de

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

[...] Der Film, meistens im Dschungeldunkel gehalten, hat nur wenige Höhepunkte. Das Meiste ist abzusehen. Und die Nähe zum einstigen Original ist doch relativ deutlich. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

Kommentar löschen
0.5Schmerzhaft

Typisches Action-Balla-Balla-Klima-Kintopp. Motto: Immer feste druff. Essen und Trinken benötigen die Kameraden kaum, und auch beim Aussehen verändern sich die Figuren wenig. Ein bisschen Schmutz-Schminke, na ja. Lautstarkes Radau-Kino. Mit viel Kriegsgebrüll und Logik-Löchern von hier bis Kapstadt. Aber wurscht, die Hauptsache, man organisiert die Leinwand mit viel Karacho und Gedöns als wüste Albtraumshow.

Was allerdings Oscar-Preisträger Adrien Brody ("Der Pianist" von Roman Polanski, 2003) hier als Anführer der "Abgeworfenen" zu suchen hat, kann mutmaßlich nur mit vielem Dollar-Honorar begründet werden. So dumpf-blöd trat er jedenfalls noch nie in Erscheinung. Ansonsten - an der Front nichts Neues oder viel aggressiver Murks um das bekannte Tohuwabohu des amerikanischen Action-Schwachsinns. Gesponsert by "The Waffen- und Videospiel-Lobby" (= ein Scherz. Oder?)

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

HorrorClown

Antwort löschen

@ autor
hauptsache palwer drum gemacht!


Kill_Diether

Antwort löschen

@H.-U. Pönack "...Typisches Action-Balla-Balla-Klima-Kintopp..." Gerade das ist er nicht. Actionlastig ja, aber nicht so typisch flach, oder schlimmer, mit einem gewollten und nicht gekonnten Anspruch, wie beispielsweise 2012, Repo Men, Alien vs. Predator 1+2 oder der langweilige Pseudo-Mist "Pandorum".


Corsovilla: SchönerDenken

Kommentar löschen
1.0Ärgerlich

So nicht. Man kann da nicht einfach hingehen und mit dem kleinen “s” im Titel den Eindruck erwecken, man würde für “Predator” das sein, was “Aliens” für “Alien” war. Und dann sich in Personen und Handlungsteilen verzetteln, bis jede Spannung getilgt und jedes Zuschauerinteresse erlahmt ist. Als SF-Fan bin ich gelangweilt, als Predator-Fan bin ich sauer. Das Potential des Franchise ist enorm und die ersten zwei Filme haben ihren Kultstatus durchaus verdient. Der neue, dritte Teil dagegen ist fade und chaotisch. Schade. So nicht. (Mehr im Podcast)

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

fiveash

Antwort löschen

Woah, das ist mal ein Vergleich. Aliens soll also im Verhältnis zu Alien besser gewesen sein als Predators zu Predators 1 und 2 ?
Mit Verlaub, Magazin "Weniger Denken" - Alien ist ein intelligenter Scifi-Horror-Klassiker, Aliens dagegen einen reiner Actionfilm.
Predators 1 und 2 sind, wenn man vom Kult absieht, extrem flache Streifen - dagegen kann Predators allemal mithalten!


Corsovilla

Antwort löschen

Ich bleibe bei meiner Bewertung der Filme, aber die Einordnung als "Weniger Denken" hat mir echt den Tag versüsst :-)


Alejandro Bachmann: fluter Alejandro Bachmann: fluter

Kommentar löschen
3.0Schwach

Neben den uninspirierten Actionszenen, verfehlten One-Linern und schauspielerischen Fehltritten, ist das zentrale Problem des Filmes primär in der Abwesenheit jeglicher Moral zu suchen. "Predators" versteift sich auf die Behauptung, dass das Schlachten und Morden ein Wert in sich ist und vermag sich aus eben dieser Sinnentleertheit in keiner Sekunde zu lösen: Töten, Fallen bauen, Flüchten und Sterben, alles wird ein einziger filmischer Brei in dem schlussendlich einer nach dem anderen zerstückelt versinkt, ohne dass es berührt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

Kommentar löschen
5.0Geht so

„Predators“ führt einmal mehr vor Augen, wie selten absichtliche Plumpheit Spaß macht. Vergnügen bereitet allein der kurze Auftritt von Laurence Fishburne, der dem Affen richtig Zucker und eine freie Adaption von Marlon Brandos Rolle aus „Apocalypse Now“ (fd 22 192) zum Besten gibt. Ansonsten erzeugt der Film vor allem den Eindruck leichtfertig verschwendeten Talents.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Tytus

Antwort löschen

der Vergleich mit Marlon Brando ist passend!

Aber leider ist sein Abtritt sehr schlecht inszeniert worden :(


Lutz Göllner: Der Tagesspiegel, Zitty Lutz Göllner: Der Tagesspiegel, Zitty

Kommentar löschen
3.5Schwach

Konnte John McTiernans erste Folge noch als Vietnam-Parabel gedeutet werden, will das trashige Sequel wenig mehr als rummelbunte Unterhaltung bieten. Selbst Adrien Brody sieht in seiner ersten harten Action-Rolle so aus, als würde er sich wieder mit sorgenumfurchter Stirn ans Klavier setzen, wenn das hier erst alles vorbei ist.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

Das Dschungelcamp als ganz großes Leinwandspektakel. Aber coole Filme zu machen, ist Rodriguez' Sache nicht. »Predators« fügt dem Weltraum-Jäger-Genre nichts Neues hinzu. Woher auch. Diese Filmemacher haben schlichtweg keine Sprache, Bilder haben sie aber auch nicht. Nicht einmal für die Unsichtbarkeit. Und so ist dies ein Film, der schon tausendmal lief.
Auch auf dem Sektor Waffen, Ekel und Gewalteinsatz kann dieser Film nicht punkten. Statt dessen gibt es eine Liebesgeschichte, während das Unsichtbare besiegt in der Ecke liegt.
Nein, es hat hier keine Wiedergeburt erfahren. Der SF-Film wird zum Kleinfamilienkino: »Predators« richtet sich eher ans adoleszente Publikum denn an seine alleinerziehenden Mütter. Sollten diese zufällig Science-Fiction-Filmfans sein, denen nach großen Utopien, überzeugenden Bedrohungsszenarien oder einfach nur interessanten Bildern ist, haben sie wieder einmal Pech gehabt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

the traveler

Antwort löschen

Ist mit Predators ein Familienfilm zu erwarten?
War das Original ein Familienfilm?
Ich habe ihn noch nicht gesehen, deshalb gehe ich nicht auf die übrigen Kriterien ein, aber wenn man als Kritiker einen Film bewertet, sollte man doch schon berücksichtigen, welche Ansprüche der Film an sich selbst stellt und welches Publikum er ansprechen soll.


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Ein Actionfilm ohne Höhepunkte bleibt nicht im Kopf. PREDATORS rattert wie aus dem MG geschossen alle seine Streckenpunkte ab. Außer einen gewissen Schauwert bietet diese Fortsetzung nichts handfestes. Das Ergebnis ist nicht einmal besonders schlecht: Dafür aber egal. Und das ist in den meisten Fällen schlimmer.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sushi25: movie-fan.de

Kommentar löschen
3.0Schwach

Leider schwaches spin-off, das fleischlos daherkommt und nicht mal Genre-Fans befriedigen dürfte. Schade drum, hier wäre mehr dringewesen, aber Script/Regie schafft es nicht aus Predators mehr als Stereotypen herauszuholen. Wirkliche Spannung vermag Predators nicht von der Leinwand in den Zuschauerraum zu übertragen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

Kommentar löschen
5.0Geht so

[...] „Predators“ ist von der ersten Minute an um Rasanz bemüht. Leider weist der Spannungsbogen im weiteren Verlauf deutliche Durchhänger auf. Und selbst wenn es dann wieder zur Sache geht, schafft es die Geschichte einfach nicht, ihr Publikum so richtig in den Bann zu ziehen, nicht zuletzt wegen der kaum sympathischen Charaktere. Kein Wunder, dass sich hier und da die Belanglosigkeit breit macht, so wie „Predators“ die Genre-Klischees bedient. Zwar wird man ein-, zweimal auf eine falsche Fährte geführt, doch allein das Schema von Sterben und Überleben der Protagonisten bleibt frei von Überraschungen. Stattdessen gibt es gratis einen Schwerter-Zweikampf zwischen Yakuza und Predator, obwohl Letzterer einen jederzeit mit seinem integrierten Gewehr einfach wegpusten könnte… [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CineKie: CineKie.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...]Während die meisten aktuellen Genrefilme im Schnittgewitter untergehen oder ihre mühsam aufgebaute Atmosphäre durch künstliche Computereffekte zerstören, bleibt Regisseur Nimród Antal dem Stil der 80er und frühen 90er treu. Auch wenn zwei oder drei CGI-Verschlimmbesserungen auszumachen sind, bleibt der Film handgemacht und kann seine Dschungel-Atmosphäre gekonnt ausspielen. Die gebotene Action überzeugt ebenfalls, bietet einen angemessenen, jedoch nie übertriebenen Härtegrad und bleibt stets übersichtlich. Der Verzicht auf unnötige Zeitlupenspielereien, schnelle Schnitte und eine verwackelte Kameraführung ist eine wahre Wohltat. Dass der Film die Musik und den Score des Originals wiederaufleben lässt, ist das Tüpfelchen auf dem i.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

Kommentar löschen
3.0Schwach

Laut, vollgestopft mit Spezialeffekten und ausgeschmückt mit prahlerischen visuellen Zitaten aus ”Apocalypse Now”, könnte Predators verstanden werden als eine Moralgeschichte über Karma, deren menschliche Jäger endlich das bekommen, was sie verdienen. Aber sobald die Dynamik zunimmt und sich die Spezialeffekte in einen matschigen Cartoon verwandeln, verliert „Predators“ sein Urteilsvermögen und wird zu einem hektischen, klischeebeladenen Verfolgungsfilm. Diesem chaotischen Eintopf aus Feuer, Blut, Matsch und Sprengstoff fehlt es so sehr an Horror und Spannung, dass jegliche metaphorische Analyse überflüssig wird.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

Kommentar löschen
5.0Geht so

Predators startet gut, endet schwach und in der Mitte ist er mittelmäßig. […] Für eine Weile ist er ein würdiger Nachfolger, oder Remake, oder was auch immer er ist. […] Wieso also fängt Predators etwa in der Mitte an, derart nachzulassen ohne sich je wieder zu erholen? Es ist eine Frage des Handlungsspielraums. Die frühen Szenen, hauptsächlich in Hawaii gedreht, haben viel Raum und sind gut getimed, ohne hektisch zu werden. Wenn die Geschichte sich auf Fishburnes düsteres und klaustrophobisches Domizil verlagert, gerät der Film statisch.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kim Newman: Empire Kim Newman: Empire

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Halbwegs solide Samstag-Abend Unterhaltung, aber umambitioniert, wenn man überlegt, wieviel Talent darin eigentlich involviert ist. Vielleicht sollte Rodriguez Predator Resurrection inszenieren, für das Drehbuch dann aber einen Science-Fiction Autor heranziehen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Von der ersten Szene an und noch ein Stück weiter, schafft es Predators, seine ahnunglosen Zuschauer zu ködern und gespannt zu halten. Aber was so vielversprechend und faszinierend beginnt, verwandelt sich in ein sehr vorhersehbares Katz-und-Maus Spiel. Die Faszination lässt nach, da die ursprüngliche Prämisse nicht weiter verfolgt wird und schnell werden die Löcher in der Geschichte größer, als die eigentliche monströse Bedrohung.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alle Kritiken (28)


Kommentare (196) — Film: Predators

Kommentar schreiben
Sortierung

HulktopF

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

netter film, nette ideen leider liegt der film hinter seinen möglichkeiten und nimmt erst sehr spät fahrt auf.
trotzdem ein würdigerer nachfolger von arnis werk als alle anderen predatorfilme bisher.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hanno Jones

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

"Like, 5:00 ... it's bitch raping time!"

also ganz ehrlich? allein dieser unglaublich tiefsinnige und metaphorische kommentar zeigt, was für ein meisterwerk uns hier vorliegt ...
es ist doch alles schonmal dagewesen ... menschen die in einer fleischfetzenexplosion sterben, menschen deren gliedmaßen ausgerissen oder abgetrennt werden, menschen die mit ihren eigenen organen gefüttert werden ...
(moment gibts das schon oder sollte ich mir das für meine späteren regiearbeiten aufheben?)
aber diese wirklich innovative idee, dass
VORSICHT SPOILER!
einem menschen bei lebendigem leibe von einem 2 meter großem mischlingswesen aus affe und fisch mit rastalocken die wirbelsäule UND der schädel mit einem ruck aus dem rücken gerissen werden ...
DAS IST NEU! DAS IST DAS KINO DER ZUKUNFT! das ist doch das was uns in zeiten von filmen wie "the tree of life", "the ides of march" oder "jane eyre" wirklich fehlt ...

so und jetzt im ernst^^ nette idee, back to the roots, alter stil blah blah ... adrien brody hat halt in letzter zeit nicht viel zu tun gehabt, braucht kohle und pusht den film ...
kaum spannung, wenige schockmomente, fast keine handlung und für einen ekligen horrorfilm zu wenige splatter und blutsszenen ...
ich mein da wird einer ganz normal erschossen ... HALLO?! tz den hätte man deutlich spektuakulärer verrecken lassen können ... fragen sie mal bei den machern von saw an, Herr Antal, die wissen wie das geht ...
6 Punkte ... mit gutem willen ;)

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Fabian Gdngr

Antwort löschen

klingt fast, als hättest du ahnung ;)


Hanno Jones

Antwort löschen

such mir jemanden der mehr hat und ich überdenke es nochmal :D
was tust du überhaupt hier^^?


Snakeeater

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Nach dem Motto "Back to the roots" ist der Film sehr gelungen!
Mir gefällt die Atmosphäre wie im ersten Teil! Die Musik wurde auch größten Teils übernommen und Adrien Brody geht in der Rolle des Elite Soldaten Roy gut auf. Er gefäält mir in der Rolle sogar am besten!

Ein Film den man gesehen habe muss wenn man auf Moster- und oder Sci-fi Filme steht. Für alle anderen trotzdem noch unterhaltsames und spannendes Kino!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Palle89

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Dieser Film ist eine einzige Enttäuschung!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Garnicht mal schlechter als das Original, obwohl es sich auch ziemlich darin suhlt, inklusive abgekupfertem Finale. Sehen wir mal von der VIEL zu langen Exposition ab, so kann "Predators" schon als spannend gewertet werden. Die Neuheiten in der Predator-Mythologie können nicht verschleiern, dass das Franchise schon lange ausgelutscht ist und garnicht funktionieren kann, wie sein großer Bruder "Alien", der quasi mehr die Biografie der fiktiven Ellen Ripley behandelt als den Konflikt Alien vs. Mensch. Einzig John McTiernan konnte damals dieses 1-on-1-Duell zu einem Spielfilm aufkochen. Rodriguezs Produktion wagt den Cameron-Trick und fährt einfach mehr Viecher auf. Was Original und Fortsetzung positiv verbindet, ist der Verzicht auf typische Sympathiefiguren. Schwarzenegger war kein Held, ebenso wenig ist es die Meute Killer im neuen Film. Das hat Antal verstanden und erhebt es gleich zum roten Faden, inklusive eines miserabel vorbereiteten Twists. Mir fällt nur eins ein: Wäre das der letzte Teil der "Predator"-Reihe, es wäre ein würdiger Abschluss.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Redapple

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Als vollkommener Predators-Neuling, der ehrlich gesagt auch nicht die Muße hat sich die ganzen alten Filme nochmal anzuschauen, geht Nimród Antals Version für mich voll und ganz in Ordnung. Natürlich läuft das ganze ziemlich nach Schema F ab, natürlich sind die schauspielerischen Leistungen alles andere als überragend (Auch wenn ich sagen muss, dass ich mit Adrien Brody keinerlei Probleme hatte) aber wen kümmert's? "Predators" ist kein großartiger Film, den ich wieder und wieder schauen muss. Das wusste ich auch schon vorher. So bleibt mir am Ende ein netter SciFi-Horror, der sich keine schrecklichen Patzer erlaubt und sich letztendlich auch nicht zu schade für die ein oder andere coole Szene ist. Jaja, ich verdammtes New-Wave-Kiddie.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

RoosterCogburn

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Die Jagd beginnt wieder! Es ist erholsam, das die Robert Rodriguez Produktion die Spin-Off-Movies total ignoriert und sich die beiden ursprünglichen Predator-Filme zum Vorbild nimmt. Sogar die «Guatemala-Mission aus dem Jahr 1987» wird im Film selbst zitiert. Im Mittelpunkt steht wieder das "10 kleine Negerlein" Prinzip (wie beim Originalfilm). Eine Gruppe von genretypischen Protagonisten wird genretypisch dezimiert. Da werden Köpfe abgetrennt, Wirbelsäulen rausgerissen und das grüne Predator-Blut spritzt in Massen. Prinzipiell alles gute Vorrausetzungen. Nur versprühen die menschlichen Charaktere weder Charme, noch Witz, noch Coolness. Den Figuren mit mehr Potenzial, etwa der mit einem Samuraischwert bewaffnete Yakuza Hanzo (Louis Ozawa Changchien) oder das mexikanische Bandenmitglied (Danny Trejo), wird gar nicht die Chance der Entfaltung gegeben. "Predators" ist nicht so gut wie das Original, aber man bekommt unterhaltsames Action-Kino geboten.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

Schön das Nimród Antal gar nicht erst versucht dem Franchise etwas neues abzugewinnen sondern -ganz old-school- einfach nochmal Predator 1 abgedreht hat.


Emperor1982

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Der Film war doch sehr enttäuschend muss ich sagen. Das geniale Original + Robert Rodriguez haben mir Hoffnung auf einen genialen Actionkracher gemacht. Was dann kam, war hauptsächlich pure Langweile. Natürlich hatte auch dieser Film den einen oder anderen netten Augenblick, zu mehr als (wohlwollenden) 5 Punkten reichts dennoch bei weitem nicht.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

cpt. chaos

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Was soll man zu einer unnötigen Fortsetzung schreiben, von der man sich ohnehin nicht sonderlich viel versprochen hat?
So gesehen hat der Film ja alles richtig gemacht... ;o)))

Vielleicht hätte man den Streifen umtaufen sollen in: "Der Pianist, der aus dem Dschungel kam"!?
Jedenfalls hätte ich an Stelle von Adrien Brody zunächt einmal seinen Filmagenten erschossen!
Womöglich hätte ich "Der Pianist - Die Rückkehr" auch nicht sonderlich doll gefunden und somit nicht übermäßig viel gute Worte gefunden, aber mal ehrlich: Es gibt Rollen, die kann man dann auch schon mal durchaus ausschlagen!

Ich fand die Vorstellung der gealterterten Action-Stars in "The Expendables" nun schon reichlich erbärmlich, aber in diesem Fall muss ich ja schon fast sagen, nee, eigentlich eher hilfesuchend schreien: "Neue Macho-Typen braucht das Land!!!".
Vielleicht so trällernder Weise, wie einst Ina Deter...

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

RX1

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Predators ist zwar ziemlich flach, aber unterhalten kann er.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

aberaber

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

sehr unterhaltsamer Film mit guten Schauspielern. Was kann man von einem Sommer-Popcorn-Movie mehr erwarten. Klar gehts besser, aber sicher auch viel schlechter.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TheSergo94

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film habe ich mir heute gekauft .Ich finde den Film einfach spannend und cool.Für mich sind die Predatoren coole Monster.Der Film ist ein fach super.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

mulinero

Antwort löschen

du machst aber schöne Formulierungen und deine Rechtschreibung ist auch miserabel und es ist sehr schön das du DER FILM heute gekauft hast ;) Achte etwas besser auf die Sprache kommt besser an nur so als kleiner Tipp


mulinero

Antwort löschen

Aha DER FILM haste dir also heute gekauft ja? Achte da lieber drauf kommt immer besser wenn man die Deutsche Sprache beherrscht.


the assassin 666

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Predators hat mich auf ganzer Lienie überzeugt. Kann ich mir immer wieder ansehen weil er so gut ist. Besser als der 1. Teil mit Arnold Schwarzenegger und auf jeden Fall besser als Alien vs Predator und sämtliche Rip offs noch dazu.
Hat einen Ehrenplatz in Meiner Sammlung.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mogwai91

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Wer lust auf eine runde Science-Fiction-Horror hat, kein zusätliches Kopf-Kino erwartet...

der liegt mit Predators auf dem richtigen weg!

Film bietet Spannung, Action und Unterhaltung.. alles was ein Predator Streifen nunmal braucht!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tobyyy

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

fand ich echt upser muss ich sagen Action is wirklich super , die Predators auch gut dargestellt und die Darsteller beweisen eindeutig ihre scheuspielerischen Künste

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

RoosterCogburn

Antwort löschen

upser? ^^


jedi37

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Oh man, was hätte man aus den Predators alles machen können... mit Robbie Roudrigez auch noch als Produzenten. Ich weiß nicht, mir schien es zu sehr dem 1. Teil nachempfunden, der -Dschungel hatte für mich eher ausgedient als Schauplatz. Ok, es ist auf nem anderen Planeten... Adrian Brodie nehme ich trotz antrainierter Muskeln den harten Söldner nicht ab, Fishburnes Auftritt war enttäuschend kurz und einzig den Predators selbst und ein paar guten Actionszenen (Der Kampf des Yakuza mit dem Katana hatte schon was) sind die 6 Punkte zu verdanken. Besser als AvP und AvP 2 ist er aber allemal!

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

ewigkeit

Antwort löschen

Einige Dinge sind immer diskussionswürdig, aber Du hast so recht, was Adrien Brody angeht - der sollte alles andere machen, aber keine Action-Filme per se. Und der Schlussatz verdient n kräftiges Nicken meinerseits. Ergänzen möcht ich noch - die Idee eines Predator-Predators sollte auf die Liste der idiotischsten Ideen ever kommen.


jedi37

Antwort löschen

Ich habe nun grosse Erwartungen in das Alien-Prequel "Prometheus" von Ridley Scott, da stckt viel Potential drin!


NostalgiaCritic

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Riesengroße Enttäuschung. Als Zuschauer weiss ich, womit die Protagonisten es zu tun haben: Predatoren. Und dass sie wahrscheinlich auf einem ihrer Planeten geraten sind kann ich mir nach ca. 20 Sekunden denken. Warum muss ich nun 40 Minuten lang zusehen wie eine Gruppe stereotyper Rollen in Cube-Manier rumirrt und überlegt was eigentlich los ist? Ein Test? Oder sind sie in der Hölle? Nein sie sind auf einem Predator Planeten, ich weiss es längst, also mach keinen Hehl draus und zeig mir endlich die verdammten Predatoren.
Und warum setzen diese eigentlich stolzen Stammeskrieger, die sich sonst im Mann gegen Mann Kampf profilieren, plötzlich Jagdhunde und Bärenfallen ein? Und warum sind sämtliche Protagonisten so farblos und uninteressant dass ich im Showdown mehr Mitleid mit dem Predator habe als mit ihnen? Und warum war der "Twist" absoluter Bullshit? Naja, wenigstens die Action innerhalb der letzten 30 Minuten hab ich halbwegs genossen, aber unterm Strich ist der Film für mich eine Frechheit.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Film

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Alter Falter. Was erwartet man von einem Action-Film? Ding Ding Ding. Richtig. Action.
Was erwartet man nicht? Langeweile. Na und jetzt dürft ihr vier mal raten was ich bekommen habe.
Der Regisseur muss sich gedacht habe:"Was kann man denn alles falsch machen? Ahh, das und das und das..." Das zumindest hat er perfekt gemacht. Er hat perfekt alles scheiße gemacht. Ist ja nicht so das ich eine tolle Story oder tiefgründige Charaktere erwartet habe, nein, ich wollte einfach ein bisschen Action und nichtmal das hat geklappt. Alleine die Naturkulissen waren sehenswert, aber das macht den Film insgesamt natürlich nicht besser. Und bitte?! Warum hat sich Adrien Brody und Laurence Fishburne für den scheiß prostituieren lassen? Die beiden sorgen aber auch nicht dafür das der Film besser wird, Adrien's Rolle hätte auch Ryan 'Grüne Laterne' Reynolds spielen können, Adrien ist eben Adrien, man schaut im gerne zu aber aus der Rolle konnte er nichts rausholen. Das gleiche gilt für Laurence, die untere Mittelschicht der Schauspieler vertritt er hier, was man eigentlich nicht gewohnt ist. War echt unterirdisch was der feine Herr Regisseur sich da geleistet hat. Ja und die Action, bis zum Finale ist Spannungstechnisch nichts passiert, naja auch das Finale war nicht spannend aber dort gab es wenigstens mal ein bisschen Action.
Es ist einfach nur schlimm wenn man sich bereits nach 30 Minuten das Ende herbeiwünscht und dieser Wunsch von Minute zu Minute stärker wird, irgendwann entstehen dann auch Agressionen und man bereut es nicht einfach ein Mittagsschlaf gehalten zu haben.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Mr.Film

Antwort löschen

@Murphante: Im Kino war ich zum Glück nicht. Naja, dafür habe ich mich zu Hause gequält.
@Andy: (Erstmal dein Pate Kommi gelesen^^) Finde das auch ganz schlimm. Indy 4 habe ich (leider) noch nicht gesehen.
Der Fillm bietet nicht, der Film hätte nicht gedreht werden müssen.


Mr.Film

Antwort löschen

*nichts


Athlet

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Zu allererst sticht mal ins Auge: Warum um Alles in der Welt kreiert man mit dem Skript soviel Potential, nur damit es dann wieder den Bach runterfließt? Durch Einleitung der Anfangsszene bekommt der Begriff "Aus der Luft gegriffen" ein völlig neue Sichtweise. Da ist nun ein dichter Dschungel, könnte irgendwo in Südamerika sein. Da fallen plötzlich die Protagonisten aus dem Himmel. So nun sind sie da, was machen wir jetzt? Legen wir los, der Film beginnt. Ja warum eigentlich nicht, ich lass mich gern auf solch einen geheimnisvollen und fleischlosen Anfang ein. Doch warum es dabei belassen? Warum macht "Predators" diesen unverzeihlichen Fehler, und lässt die Vergangenheit, die Geschichte hinter jedem der so interessanten Prototypen von verschiedenen Charakteren total außer Acht?
Da ist dieser Bär von einem Tschetschenen, mit nur einer (!) Hand hält er eine Wumme, die man normalerweise auf einen fahrbaren Untersatz oder Chopper montiert. Er trieft nur so vor klischeehafter Inszenierung. Eigentlich kein negativer Aspekt, wenn man durch eine durchdachte, passabel einleitende Vorgeschichte dem Charakter Realismus einhaucht. Was wäre besser dafür geeignet, als ein kurzes Szenario aus dem Tschetschenenkrieg. Man versucht etwa seinen Werdegang zur abgestumpften, aber liebevollen Kriegsmaschine zu schildern, wie er ins Geschehen involviert ist, vielleicht familiäre Verluste hat. Damit paart man ein perfekt abgehobenes Trashspektrum à la typischem "Rodriguez-Gütesiegel", mit etwas realistischem, politisch und geschichtlich korrekten Flair. Diese Variante hätte perfekt zu dem Film gepasst und hätte ihm zu was Besonderem verleitet.

Oder nehmen wir den Asiaten her: Unschwer zu erkennen, ein Yakuza-Mitglied. Perfekter Ansatz für einen Kontrast zum vorherigen Charakter. Warum nicht etwas vielschichtiger sein und eine nicht zweckmäßige, sondern stilistisch etwas anders gesetzte Vorgeschichte zu erzählen über den Kodex der Japaner usw.? Nichts davon geschieht! Es sind die perfekten Voraussetzungen gegeben, so aber verblasst die Begeisterung und die Hoffnung, das "Predators" gegen Ende alle seine möglichen Register zieht. Wie toll wäre es, auf die Protagonisten näher eingegangen zu sein, ein wenig in "Lost" Manier den Nebenhandlungsstrang zu vertiefen? Wie genial wäre das Hinschwanken zu fast schon dokumentarisch realistischen Bilden aus ihrer Vergangenheit, dann wieder herausgerissen und in die andere Welt mit dem wunderbar weltfremd gemachtem Himmelsbild mit drei Sonnen und zum Greifen nahen Nachbarsplaneten? Das Flair ist teilweise einfach verdammt gut gelungen.
Außerdem gefallen mir einige "kultriechende" Momente, am meisten als der Yakuzaangehörige, nachdem er die erste Hälfte des Films sein schauspielerisches Hab und Gut darauf reduziert hat, barfüssig und stumm durch den Dschungel hinterzulaufen, gefragt wird, warum er nichts sagt und er daraufhin seine Hand mit den fehlenden Fingerkuppen hochhält frei nach dem Kodex: "Dort wo ich herkomme, kostet jede Lüge zwei Zentimeter Finger".

Diese und immer wieder ganz nette Einfälle trösten leider nicht über die wie schon beschriebenen vergeudeten Möglichkeiten und Anlagen von "Predators". Sehr viele Phrasen und Dialoge fallen aber doch in die dümmliche, undurchdachte Schublade. Dadurch wird einmal mehr der B-Movie Status unterstrichen. Zudem fehlt ab dem Zeitpunkt, als die Nacht anbricht, etwas an atmosphärischer Dichte. Die Qualitätskurve sinkt mit jeder fortschreitenden Minute des Films. Laurence Fishburnes wirrer Auftritt wirkt auch wie aus der Not erschaffen. Trotzdem fallen 60% ab, weil "Predators" eben durch diesen wahnsinnig guten Ansatz auch ein paar wenige Vorzüge heraushebt. Er ist durch die gelegentliche Andeutung von Klasse irgendwo doch wieder anschaulich.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Marco31

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut gemachter "TRASHIGER" Horror- Sci-Fi, mit furioser und Handfester Action (hat man zwar so oder anders alles
schon mal gesehen, denn dieser Teil lehnt sich sehr an den "FIRST SHOT" mit Arni an),
die Spannung schwankt zwar stellenweise und die Story hinkt, über den Plot und die Logik sollte man sich (wie auch schon bei all den anderen Teilen)nicht unbedingt die Gedanken machen.(man könnte das ganze auch als sehr einfach gestrikt halten)Dennoch reiht sich der Film gut ein und man kommt auf Seine Kosten.
Fans von Sci-Fi`s und des Ausserirdischen "Bountyhunters" werden begeistert sein,
alleine schon durch die neuen Figuren und Kreaturen die der Film einführt und die doch schon recht "BRUTALEN SLASHER SZENEN" (was dem Film ja auch sein gewissen "ETWAS" gibt).... etwas INNOVATIV neues biedet "Predators" auch mit den bzw dem Hauptdarsteller/n -Adrian Brody- (meist aus "ZARTEREN ROLLEN" bekannt) dem Man seine Rolle am Anfang nicht ganz abkaufen kann und nicht weiß ob er sich nicht zufällig nur in den Film verlaufen hätte und da jetzt einfach nur "RAUS" möchte!! Dieses ändert sich jedoch schnell im Verlauf der Geschichte, da er sich für jeden erkennbar zu einem guten "GEGNER" für die doch allzu
"ABGRUNDTIEF HÄSSLICHE" Bestie erweist und Man positiv über diese Wendung überrascht ist.
Fazit: Robert Rodriguez (dieses mal leider nur Produzent) beweist mal wieder ein "GUTES HÄNDCHEN" für einen guten Stoff und eine noch einfacherer Geschichte.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

HulktopF

Antwort löschen

find ich auch, vor allem der prdator krieg wurd nur sehr kurz angeschnitten,wenigstens als endfutter hätten sie auf die kleinen predatoren treffen können und einen krieg oder so anzetteln was weiß ich.


Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch