Premium Rush - Kritik

US 2012 Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 18.10.2012

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Kritiken (27) — Film: Premium Rush

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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7.5Sehenswert

Hier geht's ab wie bei einer Pinball-Machine: zieht man einmal an und lässt die Kugel durchzischen, hört die Energie nimmer auf. Fällt sie einmal ins Loch, ist die nächste Bullet schon startbereit.

Ein scharfgeschliffen-kinetisches Bike-Chase-Abenteuer - zudem eine extrem bodenständige SONIC THE HEDGEHOG-Adaption - mit einem ultramotivierten JGL als unbremsbaren BMX-Hero und Michael Shannon als überdrillten, raffzahnigen Douchebag-Bullen, der ihm auf den Fersen [sein möchte].

"Shit, that's the most fun I ever had, with clothes on!"

Schicke Eckdaten für diesen frech-frischen Actionspaß - hätte an den Kinokassen durchaus mehr Beachtung verdient gehabt. Mehr BIKE geht nicht!

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VisitorQ

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Ich fand den auch richtig, richtig gut. Michael Shannon und JGL sind sooo toll ♥


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.0Sehenswert

Eine echte Überraschung, dieser kleine Film. Ein stimmiger Verfolgungskrimi durch New York - mit dem Fahrrad. Hört sich erst mal nicht sonderlich prickelnd an, funktioniert dann aber doch überraschend gut. Mit vielen kleinen technischen Spielereien, sehr flüssiger Erzählstruktur und ordentlichem Tempo wird aus PREMIUM RUSH ein kurzweiliger Spaß. Dank Michael Shannon bekommen wir sogar einen für diese Art von Film überdurchschnittlich charismatischen Bösewicht vorgesetzt. Der Name Joseph Gordon-Levitt steht auch weiterhin für eine gute Rollenauswahl in überwiegend gelungenen Filmen. Man verschmerzt gerne, dass einige Figuren etwas arg schablonenhaft ausgefallen sind.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.5Uninteressant

„Premium Rush“ ist trotz seiner Einfachheit überladen. Er vertraut auf seine Stärken die im visuellen und aktiven liegen. Doch statt diese richtig zu dosieren feuert er damit ständig auf vollen Rohren. Ein Film, der im Grunde eine einzige Verfolgungsjagd ist und diese mit Spielereien auf und abseits der Straßen zupflastert. Doch statt einem atemlosen Rausch von Tempo und Adrenalin entfacht Regisseur David Koepp mehr eine ermüdende Tour der Wiederholungen. Noch eine Hatz, noch ein optisches Gimmick, noch eine Rückblende. Dies macht aus dem eigentlich recht legeren Grundton des Films eine anstrengende Tour quer durch den Big Apple. „Premium Rush“ überträgt quasi die berufliche Anforderung eines Fahrradkuriers direkt auf den Zuschauer. Das ist durchweg gelungen, aber auch verdammt stressig. Eine schwitzige Session mit dem Trimmrad im Fitness-Studio oder eineinhalb Stunden „Premium Rush“? Egal, kommt eh das Selbe raus.

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joseph_tura

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Kann man von ein paar Fahrradfahrern mit Bewegungsdrang tatsächlich "gestresst" sein? Was könnte auf Actionfilme mit Autoverfolgungsszenen oder dergleichen folgen? Totaler Burnout? Depressionen? Posttraumatische Belastungssörungen? Auf weitere Kapitel zum Thema Psychologie des Zuschauers bin ich sehr gespannt.


kobbi88: Die Drei Muscheln

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6.5Ganz gut

Joseph Gordon-Levitt spielt solide, sieht aber mit den extrem kurzen Haaren ein bisschen merkwürdig aus. Zum Glück hat er einen Großteil des Films einen Helm auf. Michael Shannon ist ein herrlich überdrehter, fieser Cop, dem ich sehr gerne zugesehen habe, wie er immer wieder die Beherrschung verliert. Die Erzählweise mit einigen Rückblicken ist zwar keine neue Idee mehr, lockert die ganze Geschichte aber schön auf. Auch die Verfolgungsjagden sind sehr gut geworden – actionreich, rasant und mit coolen kleinen Einlagen garniert. Die Stunts sind auch richtig stark geworden. Außerdem bekommt man schon durch das Fahrrad eine Komponente in den Film, die man so nur selten sieht und für Abwechslung sorgt.

Die großen Kritikpunkte liegen aber in der Story und im Drehbuch.
Die Story ist mehr als dünn und konstruiert. Obwohl der Film nur eineinhalb Stunden dauert zieht er sich vor allem in der Mitte schon sehr stark. Dazu haben die Macher eine halbgare Liebesgeschichte mit eingebaut. Entweder richtig oder gar nicht. Aber so stört es dann schon.
Der Humor ist ebenfalls nicht wirklich gut eingesetzt. Für eine Actionkomödie ist der Film nicht lustig genug, für einen Actionfilm sind viele Gags zu platt.
Dazu erfährt man leider viel zu wenig über die Hauptpersonen.
Insgesamt konnte der Film vor allem in den Actionszenen dennoch echt gut unterhalten, aber aufgrund der Schwächen in der Story reichts dann auch, den Film einmal gesehen zu haben.
Einen Extra-Punkt gibt es für „Baba O’Riley“ von The Who

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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7.0Sehenswert

[...]Gestatten, „Premium Rush“, die Stahlrossversion von „The Fast and the Furious“. An den prolligen PS-Heuler dürften David Koepp und Co-Autor John Kamps bei ihrem Script kaum zuerst oder überhaupt gedacht haben, Verwandtschaften sind aber zu erkennen. Wilees Off-Kommentar stellt nicht nur ihn als Bürojoballergiker und Adrenalinjunkie vor, sondern seinen Berufszweig außerdem als Subkultur verschworener Akrobaten des gyroskopischen Effekts. Ein Leben nach eigenen (Straßenverkehrs)Regeln, eine unterstützende, einander auffangende und, wenn’s sein muss, sich vom Asphalt kratzende Gemeinschaft. Was alles noch viel weiter hergeholt und viel weniger ernst zu nehmen klingt, als das Raser-Macker-Poser-Bitches-Beats-Tuning-Loyalty-Respect-Getue des großen Bruders mit den aufgemotzen zehn Sekunden-Boliden. „Premium Rush“ ist, genau wie „The Fast and the Furious“, ein purer Kompensationsfilm, ein tempogeladener Hineinreißer in ein Milieu, ein Lebensgefühl, das überzogen und absurd wirken mag, darin aber gleichwertig eine starke Faszination abstrahlt.[...]

[...]Beide Filme bedienen sich der Emotionsauslebung eines Grundbedürfnisses, der Freiheit. Dominic Torettos »I live my life a quarter mile at a time. Nothing else matters. For those ten seconds or less, I’m free.« und Wilees »I like to ride. Fixed gear. No brakes. Can’t stop. Don’t want to, either.« liegen nah beeinander, Lebenseinstellungen ohne Limits, kein Binden und kein Beugen an und vor Autoritäten und Gesetzen. „Premium Rush“, der Film, diese Subkultur der Fahradkuriere machen einfach Bock, soviel Bock, dass da ein Sequel her muss, ach was, ein ganzes Franchise um diese rasenden Reifenjongleure, umbenannt in „The Bikes and the Bruises“, und im fünften Teil muss Dwayne „The Rock“ Johnson drauflos drahteseln – *ähem* – okay, so weit wird’s kaum kommen und ganz unbedingtst sein muss das wohl auch nicht. Für mehr als diesen einen fun ride ist „Premium Rush“ dann doch zu spezifisch, aber darüber hinaus vor allem zu substanzlos, obgleich die Story versucht, ihrer simplen Prämisse Komplexität beizumengen, was nicht halb so gut klappt, wie den Film einfach losrasen zu lassen. Flashbacks um die chinesische Studentin Nima und den zockenden und verschuldeten Cop Bobby Monday fransen „Premium Rush“ aus und geben Wilees Lieferung und seinem unerbittlichen Verfolger einen Hintergrund, der wie Handbremse angezogen und Pedalbremse durchgetreten zugleich wirkt.[...]

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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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8.0Ausgezeichnet

Die pushende Musik, die Fahrradstunts, die rasanten und manchmal auf Grund der Katz und Maus Dynamik auch zum Schmunzeln anregenden Verfolgungsjagden quer durch eigentlich lebensgefährlich überfüllte Strassen, die toll aufgelegten Darsteller, das alles passt einfach zusammen. Auch die möglichen Ausweichsrouten, bei denen man sozusagen Wilees inneres Auge sieht und auch die Unfälle die entstehen würden, wenn er sich falsch entscheidet, sorgen für ein fast schon interaktives Erlebnis. Dass der Film im Grunde ein B-Movie Actionfilm ist, den man vor zehn Jahren schon genau so (vielleicht optisch nicht ganz so überzeugend) produzieren hätte können, stört mich dabei überhaupt nicht.

Joseph Gordon-Levitt (Hesher, The Dark Knight Rises) zieht seine rotzfreche, grundsympathische Masche konsequent durch. Sein Charakter hat zwar nicht gerade viel Tiefe, ich glaube aber es gibt keinen Zuseher, der ihn am Ende nicht ins Herz geschlossen hat. Michael Shannon (The Runaways) brilliert wie fast in jeder seiner Rollen hier als spielsüchtiger, jähzorniger Cop, der mit der Gesamtsituation irgendwie ziemlich unzufrieden zu sein scheint.

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Mr.Film: City of Cinema

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6.5Ganz gut

"Premium Rush" wird sicherlich nicht als Film des Jahres ausgezeichnet, doch in der Kategorie "Kurzweiliger Spaß" hat er bestimmt eine gute Chance, einen der oberen Ränge zu belegen. Es ist ja auch nicht so, als ob Regisseur Koepp hier etwas ganz großes schaffen wollte, das Ziel war wohl eher, den etwas anderen Actionstreifen ins Kino zu bringen. Voll ins Schwarze hat man aber nicht getroffen, dafür fehlten ein paar Explosionen, ein paar Schusswechselszenen, ein paar...warte mal. Genau das macht "Premium Rush" zu einer netten Erfrischungen, hier wird nichts davon genutzt, nichts was man in sonst jedem Actionfilm sieht, man setzt auf Fahrräder und ordentlich inszenierte Verfolgungsjagden.

Ohne gesichtslose Darsteller, wäre das aber nur ein halb so gutes Projekt geworden. Joseph Gordon-Levitt ist zwar ein Typ, für den solch eine Rolle viel zu klein ist, aber der dennoch alles gegeben hat, um den lockerlässigen und lebensmüden Radkurier zu verkörpern. Mit Nebendarstellern wie Michael Shannon hat man auch sonst einiges zu bieten. Außerdem merkt man bei solchen Projekten, die nicht unbedingt unter extrem hohem Druck stehen, wie z.B. "The Dark Knight Rises", dass das ganze Team um einiges lockerer ist - vor allem beim Dreh.

Und so viel Spaß die Jungs und Mädels beim Dreh hatten, so viel Spaß hat auch der Zuschauer. "Premium Rush" ist ein tolles Actionprogramm, das man nicht immer zu sehen bekommt. Klischees gibt's sicherlich auch, aber die erstrahlen in diesem neuen Konzept und wirken gar nicht mehr so blöde. High-End Unterhaltung ist es aber auch nicht, dafür hatte der Regisseur selber zu niedrige Ziele.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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2.0Ärgerlich

Wer schon mal in Manhattan auf einem Fahrradsattel gesessen hat oder sich überhaupt durch Großstädte mit dem Drahtesel bewegt, weiß genau, wie haarig das sein kann. PREMIUM RUSH vermittelt nichts, aber auch wirklich gar nichts davon. Sowas wie Orientierung oder Gefühl für die Stadt wird mit computeranimierten Straßenkarten abgefrühstückt, sowas wie Fahrrad-Action mit computeranimierten Hampelmännern, die wie Lego-Figuren über Autos stolpern. Geschwindigkeit hat der Film exakt mal keine, ständig unterbrechen endlose Rückblenden das fade Geschehen, und das unerträgliche Backpfeifengesicht Levitt strampelt irre kichernd vorm Vic Morrow-Lookalike Shannon davon. Ein Film, dessen Verachtung für sein Publikum keine Grenzen kennt, mit kreuzüblem "Rock"-Soundtrack und nichts außer der idiotischen Idee, Fahrradkuriere zu Helden des Alltags aufzublasen. Vielleicht der schlechteste Film des Jahres, ganz sicher der Dümmste.

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Co-Pilot

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Das einzig dumme ist die Unverschämtheit Deines Verisses von Premium Rush(!) Lies mal meine Kritik unten - die Kritik eines RICHTIGEN ehemaligen Bikecouriers- und denk nochmal drüber nach was Du da gekritzelt hast.

IMO hast Du ausser mal mit dem Fahrrad Brötchen holen noch nie etwas mit dem Tagein & Tagaus eines Radzustellers zu tun gehabt(!)


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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4.5Uninteressant

„Brakes are death.“

Joseph Gordon-Levitt schwingt sich als selbstbewusster Fahrradkurier Wilee auf das superleichte Fixie und jagt damit durch die befahrenen Straßen New Yorks. Tagtäglich riskiert er dabei sein Leben und muss mit den Gedanken durchgehend voll bei der Sache sein, denn sonst klebt er schnell an der nächstbesten Stoßstange, die sich unerwartet aus der verstecken Seitengasse schleichen könnte. Als Wilee dann mal wieder eine stinknormale „Premium Rush“-Lieferung beginnt, ahnt er noch nicht, dass er sich damit in die größten Gefahren gebracht hat. Von jetzt auf gleich hängt ihm Polizist Bobby, gespielt von Michael Shannon, immer dicht an den Fersen und Wilee hat nur noch eine Chance: Er muss hochkonzentriert um sein Leben radeln und den Cop mit der Impulskontrollstörung abhängen, ohne zu wissen, was sich wirklich in der Zustellung befindet.

Und damit ist die Story im Großen und Ganzen auch schon erzählt, sieht man mal von der völlig unnötigen Liebesduselei ab, die sich immer wieder ins Geschehen drückt, aber keinem etwas bringt. Die Charaktere sind zwar mit guten Darstellern besetzt, doch Levitt und auch Shannon verkaufen sich vollkommen unter Wert und bekommen zu keiner Zeit die Möglichkeit, ihren Figuren einen Hauch von Tiefe zu geben und damit den standardisierten Schablonen zu entfliehen. Dafür hat David Koepps Inszenierung jedoch etwas ganz anderes: Tempo. „Premium Rush“ ist eine überlange Verfolgungsjagd, es geht ständig zur Sache und unser Protagonist tritt wie ein Bekloppter in die Pedale. Am Ende bleibt dennoch nur die flüchtige Erinnerung an einen Streifen, der maximal zur netten Unterhaltung für zwischendurch gedacht ist und bereits 5 Minuten nach dem Abspann wieder vergessen wurde. Kann man sich mal anschauen.

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Hooded Justice

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Niedlicher kleiner Film. Hätte man mehr draus machen können.


SoulReaver

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Jup.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Nach einem extrem rasanten und optisch verspielten Start hängt dieser Fahradkurier-Thriller leider in der Mitte extrem durch, denn immer wenn die Handlung einsetzt und nicht mit halsbrecherischer Geschwindigkeit durch die City geheizt wird, nervt die Story dann doch etwas mit unnötiger angetäuschter Komplexität. Statt auf straighte, harte Action zu setzen kann sich der Film nicht so recht entscheiden ob er jetzt leichtfüssige Comedy oder doch spannende Hatz sein will und fällt irgendwo unentschlossen in der Mitte auf den Arsch.

Was nicht an JGL liegt der wie immer einen guten Job macht, sexy aussieht und durchaus glaubwürdig daherkommt. Und im Grunde ist der Schurke auch spannend, aber leider wirkt er im entscheidenden Moment eher wie ein skurriler Comic-Relief, denn wie eine echte Bedrohung. Im fehlt die Skrupellosigkeit eines Die-Hard.Schurken und ehrlich gesagt wirkten selbst die Einbrecher in Home Alone bösartiger und das nimmt der Jagd dann leider die dringend notwendige Fallhöhe, ganz abgesehen davon dass der Regisseur mehr als einmal eine Vollbremsung hinlegt so das sich nie die Art von Thrill einstellen will, die die Prämisse eigentlich hergäbe.

Nettes Fastfood-Wegguck-Futter aber weit unter seinen Möglichkeiten.

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Co-Pilot

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Ja mein Gott! Muss es denn immer der knallharte eiskalte Killer-Bösewicht sein?? Immer ganz tief in die Magengrube, als dann 254.Film? PR war mal etwas "anderes", jeder schreit immer nach Innovation, dann kommt mal was und alle wollen back to the roots... Manchem kann man es einfach nicht Recht machen.


Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.0Sehenswert

Regisseur und Drehbuchautor David Koepp macht erst gar keinen Hehl daraus, dass sein Fahrrad-Thriller als ein einziges filmgewordenes Alleinstellungsmerkmal durchgeht, und inszeniert in knapp anderthalb Stunden eine rasante Verfolgungsjagd, die ihrem eigenen Anspruch, eine unterhaltsame Action-Hatz zu präsentieren, mit einfachsten, wenngleich äußerst wirkungsvollen Mitteln genügt. Wenn Wilee vor brenzligen (Fahr-)Situationen in Gedanken die möglichen Konsequenzen durchgeht und dies dem Zuschauer mittels Richtungspfeilen und Crash-Test-Dummie-Momenten nahegebracht wird, verlässt „PREMIUM RUSH" mehr als einmal eingeradelte Pfade, nur um am Ende wieder seiner strikten Linie zu folgen. Wie ein Navigationssystem mit Zielprogrammierung umschifft der Film dabei mit Leichtigkeit jedes Klischee-Hindernis, das ihm zum absurden Action-Unfall „verhelfen“ würde – angesichts der irrwitzigen Grundidee beileibe keine Selbstverständlichkeit. Doch David Koepp, seines Zeichens vielbeschäftigter Drehbuchautor in Hollywood, der bereits den „Jurassic Park“ [1993] erfolgreich für die große Leinwand adaptierte, kann auf eine langjährige Erfahrung in der Traumfabrik zurückblicken und weiß daher schon ziemlich genau, was den Zuschauer 90 Minuten lang bei der Stange hält. [...]

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alviesinger: bummelkino

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5.0Geht so

Eine coole Socke oder wahlweise ein glorifizierter Kurier-Heini rast wie ein Bekloppter durch Manhattan, verstrickt sich zufällig in kriminelle Machenschaften. Was folgt ist ein merkwürdig eintöniger Action-Thriller, der dem Kinogänger Echtzeit suggerieren will aber durch zahlreiche Rückblenden das eigene Konzept ins Wanken bringt. Die Pedalisten-Tortur beginnt recht kurzweilig. Aber mit der Zeit wirkt die filmische Fahrradkette nicht geschmiert, das Action-Konzept wiederholt sich fortwährend und die dümmliche Schmalspurgeschichte beginnt bei dieser „Fast and the Furious“-Variante auf dem Drahtesel in den Hochhausschluchten von Manhattan rasend schnell zu nerven. Blockbuster-Autor David Koepp versucht sich hier wieder einmal als Regisseur. Herausgekommen ist ein Mid-Budget-Thriller ohne Esprit, ohne Ideen, ohne sinnvolle Nebenhandlung dafür mit einigen netten Fahrrad-Stunts, schönen Einstellungen und dem momentanen Everybody’s Darling namens Joseph Gordon-Levitt, der im Vorfeld der Produktion wahrscheinlich unheimlich gerne mal etwas mit einem Drahtesel drehen wollte. Das hat er jetzt gemacht und kann sich nun wieder richtig guten Filmen widmen.

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jollyroger

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"Das hat er jetzt gemacht und kann sich nun wieder richtig guten Filmen widmen."
YMMD..:)


Frank Noack: Tagesspiegel, Rheinische Post Frank Noack: Tagesspiegel, Rheinische Post

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6.5Ganz gut

Mit dem Einsatz von Computertechnik ist Regisseur David Koepp allerdings zu weit gegangen. Der Zuschauer hat nie den Eindruck, dass tatsächlich Rad gefahren wird. [...] Aber wegen der intensiven Nachbearbeitung wirken die Radrenn-Sequenzen künstlich wie ein Computerspiel. Immerhin ist die Besetzung vorzüglich.

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Franz Everschor: Filmdienst Franz Everschor: Filmdienst

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6.5Ganz gut

Ein bisschen mehr Selbstironie wäre ihm allerdings gut angestanden, und auch ein weniger repetitives Schielen auf abendfüllende Länge. Aber wer virtuoses Filmemachen ohne großen Anspruch leiden mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen.

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A. Busche: der Freitag A. Busche: der Freitag

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6.5Ganz gut

[Premium Rush] verzichtet bis auf ein paar gimmickhafte Google-Maps-Einblendungen und einige sehr unterhaltsame 3D-animierte Unfallszenarien auf flashige Effekte.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.5Ganz gut

Die Prämisse ist zumindest ungewöhnlich und originell, doch auf Dauer ermüden selbst die rasanten Verfolgungsjagden der Biker etwas und die drum herum gebastelte Story gibt halt nicht allzu viel her. Was bleibt ist ein netter, kleiner Actionfilm.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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8.0Ausgezeichnet

Ein amüsant-hektisches Hochgeschwindigkeits-Feel-Good-Movie!

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.0Ausgezeichnet

Ein New Yorker Fahrradkurier bahnt sich seinen Weg zwischen Bussen und Yellow Cabs und führt dabei vor, dass sich auch das Zweirad bestens als Action-Fortbewegungsmittel eignet. Eine zeitgemäße Genre-Variante!

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

[...] In vielen Momenten erinnert „Premium Rush“ an den schon jetzt Kultfilm „Drive“, bloß auf Fahrrädern. Nur hat Koepp kein Interesse an Nihilismus und Gewalteskapaden. Der Film bleibt immer eine leichte Spielerei mit viel Sonnenlicht und wenig Schatten, Unterhaltung im Dienste der Unterhaltung eben. Ein ironiefreies Abenteuer inklusive Boy-Meets-Girl und moralischem Kompass. [...]

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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7.0Sehenswert

[...]Zugegeben passiert in „Premium Rush“ an allen Ecken und Enden viel. Vermutlich hätte es dem Werk letztlich besser getan, wenn sich der Autor/Regisseur auf die simple Geschichte vom Jäger und Gejagten beschränkt und sich manch überflüssigen Einfall (Stichwort: Flashmob) gespart hätte. Außerdem wäre die Enthüllung des potentiellen MacGuffins sicherlich nicht nötig gewesen, bekommt der Film ab diesem Punkt doch einen arg moralischen Unterton, der nicht recht mit der vorherigen Stimmung harmonieren mag. Aber sind wir doch ehrlich: Auch wenn den Verantwortlichen im Finale ein wenig die Luft ausgeht und dann nicht sonderlich elegant mit einem platten Reifen durch das Szenario gestrampelt wird, reicht das Tempo noch immer aus, um die Ziellinie sicher zu durchqueren. Einen Preis für Originalität oder permanente Hochspannung gibt es am Ende zwar nicht zu verbuchen, aber für eine Erwähnung als kurzweiligen Kinospaß mit souveränen Schauspielerleistungen und einigen wilden Bikerstunts sollte es reichen. Es muss ja nicht immer die Goldmedaille sein.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

Endlich mal wieder ein straighter Mainstream-Actionfilm ohne viel Gewusel. "Premium Rush" folgt einer klaren Linie mit einer simplen Prämisse: Fahrradkurier Joseph Gordon-Levitt muss eine Briefsendung sicher ans Ziel bringen, während er vom korrupten Großstadt-Detective Michael Shannon quer durch New York gejagt wird. Eine schnörkellose Echtzeit-Hatz, die beim US-amerikanischen Kinopublikum zu Unrecht durchfiel. [...]

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Roco De Long

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PS: Wenn man mich mit meiner Ray-Ban auf dem Singlespeed (kein Fixie!) sieht, ist es zum Hipster auch nicht mehr weit. Das ist ja das Tückische an der Bewegung: sie ergreift Besitz von einem, ohne dass man es merkt!


Le Samourai

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Echt? Hmm kann sein. Keine Erinnerung mehr an die ganzen Levis-Hipster :)


Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Wenn du nach besonderer Tiefgründigkeit suchst, ist Premium Rush gewiss der falsche Film. Aber unter der Regie von David Koepp ist dies ein gekonntes und fesselndes Abenteuer.

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Marjorie Baumgarten: Austin Chronicle Marjorie Baumgarten: Austin Chronicle

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4.0Uninteressant

Die Action in Premium Rush ist weder kathartisch noch großartig stimulierend. "Bullitt" auf einem Fahrrad ist dieser Film gewiss nicht.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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5.0Geht so

Premium Rush zeichnet sich durch furchtlose Stunts aus, die so manche Computer-Trickserei beschämt. Schade nur, dass ich dem Film zu keiner Zeit Glauben schenken konnte.

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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

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2.5Ärgerlich

Premium Rush ist ein schlampig inszenierter Thriller, der rasante Bilder mit einer schwülstigen Erzählweise verbindet.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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7.5Sehenswert

Premium Rush wird seinem Titel gerecht.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Trotz zum Teil weit hergeholter Handlungselemente fällt es leicht, sich von dem Zweirad-Slalomkurs um Leben oder Tod gefangen nehmen zu lassen.

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Kommentare (116) — Film: Premium Rush


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Zak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da ich gerne Fahrad fahre...(oder bike im fachjargon) dachte ich mir das premiun Rush trotz dämlichen Cover evtl. ganz nett sein könnte und siehe da..TATA n richtig guter Streifen mit Tempo..unterhaltung..coolness...superkantigen schurken..ner flachen Handlung(wer braucht die schon?) und starker inszinierung...jau ..kommt gut und hat die 8 punkte ehrlich verdient.....wäre der Bösewicht nicht so ne Sau ab und an wäre es sogar n unterhaltsamer Familienfilm

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marco.woile

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Bewertung9.0Herausragend

absolut geiler film mit ner ordentlichen portion fahrradaction!!die regie war der hammer michael shannon hat mir in seiner rolle als böser cop voll zugesagt,nur schade das er am ende kein gutes ende findet!!ein hoch auf den regisseur david koepp!!nur halt die logik eben,aber scheiß drauf!!ich fand ihn trotzdem voll geil:):)

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Moviegod

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Bewertung6.5Ganz gut

Leider ist es nicht der erwartete Reißer geworden. An und für sich sind gute Ansätze in Sachen Action und Spannung vorhanden, die allerdings durch die recht maue Story im Keim erstickt werden. Levitt und Shannon sind gut wie immer.

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wailer-greg

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Bewertung7.0Sehenswert

Dank Michael Shannon als herrlich abgefucktem Polizisten auf Abwegen und hübschen Kameraspielereien aus der Biker-Perspektive schafft "Premium Rush" es trotz der einfach gestrickten Story und flachen Charakteren wunderbar zu unterhalten.

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angelmoonsoul

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Bewertung7.0Sehenswert

Hätte nicht gedacht, dass ich den Film so spannend finden würde =) Aber Joseph Gordon Levitt ist ja einfach immer gut !

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Cayopei

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Bewertung7.5Sehenswert

Zwar halte ich die "Brakes are Death"-Attitüde von Protagonist Wilee für hochgradigen Blödsinn, allerdings weiß ich, dass diese in bestimmten Messengerkreisen dazu gehört wie der Arsch auf den Sattel.
Dazu habe ich mal vor Jahren eine recht interessante Doku gesehen, deren Name mir allerdings zwischenzeitlich entfallen ist. Egal.
Dass die Story zudem auch bequem auf einen Bierdeckel oder eine Serviette passt, wo man dann den restlichen Platz mit einem gemalten Fahrrad ausfüllen könnte oder seinem Einkaufszettel - auch egal, denn "Premium Rush" bietet doch knapp eineinhalb Stunden gute und bisweilen rasante Actionunterhaltung angereichert mit einigen nennen wir es "Lola rennt"-was-wäre-wenn-Szenarien bzw. Spielereien. Außerdem spielt Michael Shannon wieder am Rande des Nervenzusammenbruchs - und das kann ich per se gar nicht schlecht finden!
Stattdessen bin ich verleitet, mal in den Untiefen der Sammlung nach "American Flyers" zu suchen, in der Fahrradabteilung sozusagen...

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Der Witte

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Gerade gestern wieder gesehen - schön bodenständiges High-Concept-Kino mit kinetischer Luftigkeit. Rockt!


Cayopei

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Bodenhaftung bietet sich (gerade) beim Radfahren (und Filmen darüber) natürlich an. Absolute Zustimmung meinerseits.


beast667

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Mann ein Gang........ Story ist bissel arg mau, aber da tröstet die Bikeaction drüber weg.

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howannes.warrakhjan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Actiongeladene Fahrradraserei in form eines Fast&Furious, Autos hat man lediglich mit Fahrrädern ausgetauscht.

Kamerafahrten sind Rasant und einfach mal Innovativ in Szene gesetzt, einen ähnlichen Film like Premium Rush habe ich jedenfalls bisher noch nicht sehen können, ne schöne Abwechslung!

Michael Shannon als Oberfiesling, ist en Brüller (lässt wirklich Rabenschwarze Witze von sich) aber ist auch ernstzunehmend wie Beängstigend und oberfies zugleich , Zu Shannon brauche ich nichts sagen. Genial.
Joseph-Gordon Levitt überzeugt auf ganzer Linie, und hat sich gut auf den film vorbereitet, jedenfalls erfüllt er die Rolle die ihm das Drebuch vorgibt mit bravour! Grandioser Jungspund der in jedem Film glänzt! Von mir aus hätte er in Marc Webbs Film die rolle des Spiderman übernehmen können, als Joker wäre er ebenfalls recht passend. Aber ich schweife ab!

Action-Adrenalin pur, für Genrefans ein Muss.

Empfehlung pur!

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kobbi88

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Oh mann, das klingt aber trotzdem verdammt schmerzhaft und knapp und so. Aber ja, als Kind haste wirklich immer verdammt viel Glück. Was wir damals alles für scheiß gebaut haben. Zum Beispiel in Bauschuttgruben springen ohne zu wissen, was da alles für Zeug drin liegt. Aus heutiger Sicht: war ne geile Zeit, würd ich nie wieder machen ;)


Lydia Huxley

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Das unterschreibe ich jetzt mal so ^^


FilmFreak2K13

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Konnte mir Premium Rush über Sky Anytime anschauen und war doch recht angetan.
Ein kurzweiliger, unterhaltsamer und rasanter Film die durch seine vielen Fahrradsequenzen, Schnitte und Erzählweise von Anfang an ein hohes Tempo vorgibt und nie langweilig oder langatmig wird.
Vor allem die kurzen Momente in denen sich Wilee (J.G-Levitt) z.B an einer Kreuzung zwischen mehrere Ausweichmöglichkeiten entscheiden muss und vor seinem geistigen Auge die möglichen Konsequenzen sieht haben mir gut gefallen und passen perfekt in diesen Tempofilm.
Die Story bietet nicht all zu große Überraschungen und bedient sich einige Klischees die man erwartet und kennt. Aber ich glaube auch dass es den Machern nicht in erster Linie um eine ausgeklügelte Geschichte geht, sondern sie wollten einen rasanten Film mit spektakulären Fahrradszenen drehen. Und dass ist denen auf jeden fall gelungen.
Dass der Hintergrund der Story mit eingeworfenen Rückblenden erzählt wird verleiht dem ganzen auch gleich ganz andere Struktur. Ich steh eh auf solche Filme deren Geschichte erst im Laufe vollkommen klar wird und in denen mehrere Handlungsstränge bzw. Figuren nach und nach zusammengeführt werden, wie z.B bei 11:14 oder Spiel auf Zeit.
Da ich bereits ein paar mal selbst Urlaub in Manhattan gemacht habe konnte ich nicht einige Ecken wieder entdecken sondern kann den dargestellten Verkehr sowie die, ständig auf Adrenalin agierenden, Fahrradkurieren bestätigen. Bin selbst schon fast ein paar male von einem Umgefahren worden.
Von den Schauspielern sind eigentlich nur J.G-Levitt und Michael Shannon hervorzuheben. Den ersten sehe ich einfach immer wieder gerne und freue mich dass er neben Blockbustern wie Inceptiopn und TDK Rises auch Filme wie diesen oder 50/50 macht. Den besessenen Fahrradkurierer spielt er ordentlich und man kauft ihm seine Handlungen und Beweggründe auch ab.
Michael Shannon mimt den nur sich selbst rettenden NYPD Cop ganz souverän, ich glaub die Rolle aus Boardwalk Empire kam ihm da zu gute, aber ganz so böse wie er sein möchte ist er dann doch nicht. Da gab es schon schlimmere Cops die nur an sich denken.
Ein Transporter auf Fahrrad ist Premium Rush ganz bestimmt nicht und will er auch nicht sein.
Wenn man sich den Film anschauen möchte sollte man keine Tiefsinnige Story mit unerwartetem Twist oder grandios geschriebenen Figuren rechnen. Man bekommt eine 08/15 Story vorgesetzt die rasant erzählt und mit tollen Bildern dargestellt wird. Das wars.

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Codebreaker

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Bewertung6.0Ganz gut

"Premium Rush" hatte doch irgendwas ganz interessantes.
Ein Film, wobei es größtenteils um Fahrradfahrer geht, irgendwie hat mich das einfach etwas angesprochen.
So habe ich mir also diesen Film hier angeschaut.
Im Nachhinein bleibt nun zu sagen, dass er doch ganz nett war, aber keinesfalls mehr.
Viel kann man hier ehrlich gesagt nicht wirklich sagen.
Der Film funktioniert als kurzweilige Unterhaltung prima. Nie wirklich langweilig, stets unterhaltsam, ehe man sich überhaupt denken kann: "Oh man, wie lange geht der denn noch?" ohne, dass das großartig negativ gemeint ist, ist er auch schon wieder vorbei.
Rein vom Unterhaltungsfaktor ist das jetzt also nicht total super, aber eben auch keinesfalls schlecht.
Man bekommt eine recht nette Story, die aber im Großen und Ganzen doch recht "oberflächlich" wirkt und wenig Tiefgang hat. Teilweise einige Klischees und eben auch keine total einfallsreichen Rollen. Der Bösewicht wirkt bspw. nicht "böse" genug, da er eben auch nur sich selbst retten will - obwohl gut gespielt von Michael Shannon - und die Hauptfigur ist jetzt auch nicht sonderlich stark gezeichnet (so eine typische Rolle eben).
Man merkt allerdings, dass der Film ein wenig "besonders" sein will, durch diese etwas unchronologische Erzählweise. Das funktioniert allerdings nur soweit, dass man beim Schauen des Films bei der Sache ist, insgesamt bleibt aber davon auch nichts hängen.
Insgesamt muss man allgemein sagen, wird der Film einem nicht groß im Gedächtnis bleiben, das soll, wie schon gesagt, nicht bedeuten, dass es sich hier um einen "schlechten" Film handelt, aber eben auch um keine Überraschung bzw. keinen extrem guten Film.
Irgendwie muss man auch sagen, weiß der Film scheinbar oft nicht, was genau er denn nun eigentlich sein will. Es wird öfters mal versucht den ein oder anderen Gag zu bringen, dann hat man da natürlich auch noch Action und eben von der Story her ist das alles eher ein Thriller. Ach, die Love - Story nicht zu vergessen.
Schauspielerisch, ist das hier nicht so, dass ich sage: Wow, super, aber eben auch nicht schlecht. Michael Shannon hatte ich schon erwähnt, wieder richtig gut und auch Joseph Gorden - Levitt überzeugt wieder.
Alles in allem bleibt nur noch einmal zu sagen: der Film ist "nett". Für kurzweilige Unterhaltung zwischendurch auf jeden Fall okay, aber bei weitem kein "großer Griff".
Man kann ihn gesehen haben, muss es aber nicht.

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Kill_Diether

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Bewertung5.5Geht so

Ein rasanter, mit seinen Schnitten und Spezialeffekten origineller Unterhaltungskrimi. Joseph Gordon-Levitt präsentiert sich ziemlich gut als überzeugter Fahrradkurier; doch mit offensichtlichen Schwächen in seiner Rolle als verliebter Kurier. Fast perfekt meistert Michael Shannon seinen Part als psychopatischer Wolf im Schafspelz. Sowas ist genau das passende für ihn. Leider, leider bekommt die Nebenstory, die erwähnte Beziehungskiste zwischen Joseph Gordon-Levitt und Dania Ramírez zu viel Gewicht. Vielmehr ist Dania Ramírez die Spaßbremse. Wieso? Weil sie nicht schauspielern kann. Noch nicht mal die zickige Freundin kauft man ihr ab. Noch unglaubwürdiger miemt sie das spießig-attraktive Girl, was zur Streetfighterin mutiert. Zusammen mit ihrem Kurier-Freund Joseph Gordon-Levitt reißt das unbegabte Ex-Model die einigermaßen intelligente Unterhaltung auf dümmstes Niveau. Und zwar so, dass sich der durchschnittliche Zuschauer mittleren Alters verarscht fühlt. Meine Gedanken insbesondere zum Ende: "Was soll denn die Scheiße jetzt???".

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

kommt jetzt auf b-ray noch cooler rüber...nett gemachter streifen

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wenzel.venohr

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Bewertung6.0Ganz gut

Einige sagen - Transporter auf dem Fahrrad? Das ist ja bescheuert! Ich hingegen finde die Idee von einem rasanten Actionthriller auf dem Fahrrad um einiges Interessanter als in dem Auto. Leider wird in den Actionszenen die durchaus rasant sind und Spaß machen nicht alles rausgeholt. Ich hätte mir nur mehr Stunts gewünscht und vielleicht eine Szene die in der Nacht spielt aber was sollts... J. G. Levitt macht seine Sache ordentlich und ist sowieso Symphatieträger. Micheal Shannon hingegen wirkt wie ein wütendes Kleinkind. Tut mir leid, aber ich konnte ihn in keiner Weise ernst nehmen. War dieses furchtbare Overacting absicht? Wenn ja, dann war es deutlich fehl am Platz. Einige Subplots sind überflüssig und auch das Hauptanliegen des Pakets war... naja irgendwie innovationslos. Insgesamt macht der Film zwar durchaus Spaß aber mir hätte ein einfach gradliniger Film besser gefallen. So wie Crank, nur halt auf dem Rad ;)

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movie.max

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Trifft es haargenau!


Hueftgold

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Bewertung7.0Sehenswert

Premium Rush ist ein schneller Actionfilm, der wirklich Spaß macht! Das liegt nicht nur an der knackigen Laufzeit von 90 Minuten, die verhindert dass Langeweile aufkommt, nein auch die Action ist wunderbar in Szene gesetzt und ist reichlich vorhanden. Zum Glück nimmt sich das Ganze nicht ernst und will auch nichts anderes als ein netter kleiner No-Brainer sein! Man merkt dass jeder Schauspieler mit Spaß an der Sache ist und Joseph Gordon Levitt und Michael Shannon machen ebenfalls Spaß anzuschauen. Dann haben mir die stilistischen Mittel sehr gefallen! Es mag zwar unrealistisch sein 4 verschiedene Situationen gleichzeitig im Kopf ablaufen zu lassen, aber wer Realismus in Actionfilmen bemängelt ist sowieso im falschen Genre! Humor gibts auch ne ganze Menge, ich möchte hier nur auf ein kleines Zitat von Dania Ramirez hinweisen. "So viel Spaß hatte ich noch nie mit Klamotten an".
Also Hirn ausschalten und 90 Minuten unterhalten lassen!

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Dual

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat kein bisschen erzählerischer Fett, schnörkelose Action fast ohne Pause.
Michael Shannon stehen die Rollen als Psychopathen sowieso und Joseph Gordon Levitt ist der Ritter auf seinem stählernem Ross.

PS:Eigentlich wollte ich dem Film nur 7 Punkte geben aber aufgrund meines diesjährigen New York Urlaubes bekommt der einen Punkt extra.
Ich habe einfach zuviele Orte im Film gesehen die mich an diese gute Zeit erinnern!
Man möge mir verzeihen...

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st.rohrbach

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Fand ihn auch ohne "erzählerisches Fett" ganz unterhaltsam und musste an mehreren Stellen mehr als schmunzeln :D


Kill_Diether

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"...Der Film hat kein bisschen erzählerischer Fett..." Ne? Und was mit der völlig überflüssigen Beziehungskiste zwischen Dania Ramírez und Joseph Gordon-Levitt? Bzw. was ist überhaupt mit der Rolle von Dania Ramírez? Nur überflüssiges, extrem nervendes Füllmaterial!


torsam

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Bewertung7.5Sehenswert

Hier gibt es rasante, toll gedrehte Verfolgungsjagden am laufenden Band. Die ganze Handlung drumherum ist mit verschiedenen Flashbacks und Einzelepisoden schön erzählt; kann aber getrost ausblendet werden. Denn im Vordergrund stehen eben die schnellen Fahrten quer durch New York, die Story ist da fast ein bisschen Ballast. Auch wenn die Charaktere durchaus sympathisch sind. Besonders den Bösewicht fand ich sehr gelungen.

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cule0809

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungene und kurzweilige Fahrradrenn-Action. Joseph Gordon-Levitt hat keine Angst und arbeitet als Fahrradkurrier in New York. Ohne Gänge, ohne Bremsen. Als er bei einer Abholung von einem Polizisten angesprochen wird, der diesen Brief unbedingt haben will, gerät er in eine rasante Verfolgungsjagd und merkt schnell dass diese Lieferung heiße Ware ist. Interessant ist wie sich die einzelnen Nebenstorys zur einer Geschichte verknüpfen und die Erzählweise macht irgendwie fun. Netter Film für einen Filmabend mit ein paar Kumpels.

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CrazyWizard

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich meine der Film ist echt nett, ja, die Kamera ist echt beeindruckend für die bahnbrechenden Geschwindigkeiten der Fahrradfahrer und auch die Stunts sind cool gemacht.
Aber
1. das Script ist ja unheimlich konstruiert, von Michael Shannon als korrupter Polizist, der NIEMALS aufgibt einen dämlichen Fahrradkurier zu suchen, bis zum Ende, als Wilee mit gebrochenen Rippen noch durch halb Manhattan fährt und nur unwesentlich das Gesicht verzerrt, obwohl er im Krankenwagen fast gestorben wäre.
und
2. Mensch, so unverbraucht das Setting auch sein möge, aber es sind verdammt nochmal Fahrradkuriere ... gibt es echt kein interessanteres Thema für einen derartigen Film?
Trotzalledem ... Solide, nicht mehr.

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Knach

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein zuweilen recht unterhaltsamer Fahrrad-Action-Streifen der hauptsächlich durch den Bösewicht verkörpert von Michael Shannon getragen wird. Eben Shannon ist es, der mit seinem Overacting abseits der Fahrradaction für Spannung sorgt. Logik oder schlüssiges Handeln sucht man vergebens bzw. wird darauf zu Gunsten von guten Actionszenen keinen Wert gelegt.
Aber mehr als ein Fahrrad-Action-Film in stylischer Smartphone-Optik will das Werk gar nicht sein. Mehr sollte man aber auch nicht erwarten.

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pischti

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Alles auf einen Punkt gebracht :)


jedi37

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein überraschend kurzweiliger Thriller mit einem rasantem Tempo.
Wie der Protagonist sagt: "Bremsen sind der Tod"
Im Milieu der Fahrradkuriere New Yorks fühlt man sich nach wenigen Minuten richtig zu Hause. Levitt spielt gewohnt Klasse. Die Story haut zwar nicht vom Hocker, ist aber solide. Spaß ist hier die Devise!

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