Premium Rush - Kritik

US 2012 Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 18.10.2012

  • 4

    Ein Fahrradkurier auf einer rasanten Hatz durch New York, gejagt von einem durchgeknallten Cop. Trotz der interessanten Idee und einiger toller Actionsequenzen auf zwei Rädern verschenkt der Film nach und nach sein Potenzial. Dürftige Figuren und zahlreiche Albernheiten machen ihn letztlich eher drollig als mitreißend. [Patrick Seyboth]

    • 6 .5

      Recht kurzweiliger Thriller mit einem wie immer überzeugenden Joseph Gordon-Levitt. Die Rückblenden waren ein wenig verwirrend und die 90 Min Laufzeit sind fast schon etwas zu lang, da die Idee gerade so einen ganzen Film tragen kann.

      • 7 .5

        "Premium Rush" ist ein sehr kurzweiliger und rasant erzählter Actionthriller. Die Story ist zwar nicht wirklich originell, aber darum geht es hier schließlich auch nicht.
        Besonders punkten kann der Film durch die beeindruckenden Fahrradstunts. Im Grunde ist das hier sozusagen "Transporter" auf dem Fahrrad, nur etwas weniger brutal. Die Verfolgungsjagden sind aber auch hier sehr gut geschnitten und die Kameraarbeit kann sich auch sehen lassen. Ein wirklich originelles Element sind zudem die kurzen Sequenzen, in denen die Zeit einfriert und der von Joseph Gordon-Levitt gespielte Hauptcharakter in einer schwierigen Situation nacheinander seine Optionen durchgeht, um schließlich den richtigen Weg zu wählen. Außerdem gibt es hier auch mehrere Rückblenden, in denen ein Ereignis aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt wird, so ähnlich wie bei "8 Blickwinkel", wenn auch nicht so vertrackt. Im Großen und Ganzen ist der Film hier sehr geradlinig inszeniert, die kleinen Schlenker in der Erzählweise tun ihm aber auch gut.
        Dazu ist die Besetzung auch gut gewählt. Der schon erwähnte Joseph Gordon-Levitt in der Hauptrolle wirkt sehr sympathisch; als Antagonisten sieht man hier Michael Shannon, der einen rücksichtslosen, korrupten Polizisten wirklich ehrvorragend spielt. In solchen Rollen ist er definitiv am besten. In Nebenrollen hat man dazu noch die beiden hübschen Schauspielerinnen Dania Ramírez (war im dritten "X-Men"-Film als Callisto zu sehen) und Jamie Chung (die für mich, zugegebenermaßen, auch den Hauptgrund darstellte, mir den anzusehen; was soll ich machen, ich bin halt ein Fan!) besetzt. Die beiden spielen auf jeden Fall auch nicht schlecht.
        "Premium Rush" ist temporeich, unterhaltsam und kann mit ein paar richtig guten Stunts und einem coolen Soundtrack aufwarten. Kein Meisterwerk, aber das will er schließlich auch nicht sein. Wenn einem mal langweilig ist, kann man sich den hier definitiv mal geben. Falsch macht man hiermit jedenfalls nichts.
        PS: während des Abspanns sieht man auch eine kurze Impression von den Dreharbeiten, bei der deutlich wird, dass der Dreh für die Hauptdarsteller wirklich nicht gerade ungefährlich war. Joseph Gordon-Levitt hat auf jeden Fall meinen Respekt dafür, dass er einige der Stunts tatsächlich auch selbst gemacht hat.

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        • 4

          4/10
          Micheal Shannon spielt quasi den gleichen Charakter wie in BE. Interessante Visuals aber für 2012 arger Trash. Der Titel sagt alles, extremes Tempo über 90 min, am Anfang ist der Film ganz interessant aber sobald ich erfahren hatte was in dem Umschlag war, wurde der Film schlechter und ich habe schnell Interesse verloren, zumal das wieder altbekannt war. Schlecht geschauspielert ist das auch noch von ein paar Leuten

          • 7

            Ganz gut

            • 7 .5

              Joseph-Gordon Levitt gehört zu meinen absoluten Lieblingsschauspielern. Irgendwie hat er nicht nur optisch was von Heath Ledger. Levitt spielt nicht nur in großen Hollywood Blockbustern mit, sondern auch in kleineren Arthouse Filmen. Premium Rush ist so ein Mittelding aus Beidem. Sonderlich viel PR hat der Film nicht bekommen, obwohl durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Allerdings muss ich trotz Levitt-Fan sagen, dass ein weiterer toller Schauspieler ihm hier komplett die Show stiehlt : Michael Shannon.

              Wilee ist Fahrrad Kurier und noch dazu einer der besten. Sein Motto : Nicht anhalten, nicht bremsen. Eines Tages bekommt er einen Auftrag, den er so schnell nicht vergisst. Er soll eigentlich, wie sonst auch, einen Brief von A nach B bringen. Als er den Brief abholt und schon zur Abfahrt bereit ist, kommt ihm ein Mann entgegen der ihm den Brief wieder abnehmen will, da es sich angeblich um ein Irrtum handelt. Doch Wilee lehnt ab und macht sich auf den Weg, doch der mysteriöse Mann jagt ihm hinterher. Was befindet sich im Brief? Der Film ist erstaunlich rasant erzählt, viele kleine Atempausen bekommt man nicht. Interessant ist der Stil. Der Film springt immer mal wieder in der Zeit zurück und zeigt uns die gleiche Handlung von einem anderen Blickpunkt. Das ist zwar nichts Neues, macht den Film aber zumindest nicht langweilig. Leider verliert sich der Film immer mal wieder und beschäftigt sich zu lange mit Nebensachen, die völlig uninteressant sind.

              Joseph-Gordon Levitt wirkt hier ein wenig unterfordert. Seine Rolle fordert ihm irgendwie nichts ab und leider wird er auch zu auffällig in den Fahrrad Szenen gedoubelt. Ganz anders ist da Michael Shannon der hier mal wieder eine überragende Performance hinlegt. Er ist einfach der geborene Fiesling und Psycho und überzeugt in jeder einzelnen Rolle, nicht nur in Boardwalk Empire. Die restlichen Schauspieler sind allesamt unspektakulär und wenig auffallend.

              Fazit : Der Film macht Spaß. So einfach ist das. Er hat Schwächen, deutliche sogar. Dennoch bietet Premium Rush kurzweilige Unterhaltung. Ein perfekter Film für zwischendurch und für Leute geeignet, die es gerne ein wenig rasanter mögen. Achja und sehr löblich dass hier alle Fahrrad Fahrer ein Helm tragen!

              7,5/10

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              • 7

                Wieso Action in Autos, Zügen oder U-Bahnen, wenn man auch Action auf dem Fahrrad erleben kann? Das geht nicht? Dann schaut euch mal Premium Rush und lasst euch eines besseren belehren. An sich ist der Film ein gelungener Thriller auf eine neue Art, mit einem coolen und sympatischen Josph Gordon-Levitt. Ich finde die Erzählweise wie einem die Geschichte Stück für Stück näher gebracht wird wirklich super. So beginnt der Film fast am Ende, springt dann 4h zurück, dann wieder 1h vor und so weiter, bis man letztendlich alle Story Schnipsel wie eine Art Puzzle zusammenfügen kann.
                Insgesamt ist Premium Rush eine schöne Abwechslung und perfekt für eine Abend unter Freunden, mehr aber auch nicht.

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                • 8

                  ....Dieser Film Ist quasi ein Fahrrad film für erwachsene :D
                  Fazit:Verdammt cooler Film mit einem Coolen protagonisten der seine Sache voll cool durzieht..vielleicht kein Film für die ewigkeit..hat mich dennoch Positive überrascht.....

                  • 9

                    Auch wenn ich kein Biker bin, hat es mir der Film doch angetan. Keine großen Explosionen, sondern einfach mal coole Stunts. Ziemlich gut finde ich die Zeitstruktur.

                    • 3

                      PREMIUM RUSH ist ein Thriller der etwas anderen, aber nicht besseren Art. Der Fahrradkurier Wiliee (Joseph Gordon-Levitt) hat 90 Minuten Zeit, ein Kuvert durch das Chaos auf Manhattans Straßen an die richtige Person zu bringen. Gejagt wird er von einem irren und skrupellosen Cop (mal wieder genial Michael Shannon).

                      Okay, die Story gibt wirklich nichts her. Sie ist nur der Aufhänger für die rasant inszenierte Street Action. Die Motive der Figuren werden durch einige Flashbacks erklärt. Leider fehlte es mir komplett an Spannung und Abwechslung. Das Schicksal der Figuren ging mir Aufgrund der flachen Story am Allerwertesten vorbei. Und wenn Wiliee nachher mit seinen gebrochenen Rippen die wildesten Fahrradtricks zelebriert, klatscht die Logik natürlich auch vor ein fahrendes Yellow Cab

                      Highlight: Fährt Wiliee auf ein Hindernis zu, friert das Bild ein und es tun sich vor seinem inneren Auge mögliche Unfallszenarien auf, um dann die sichere Ausweichroute zu wählen. Coole Idee in einem sonst nicht mal durchschnittlichen Film.

                      Fazit: Regisseur David Koepp soll lieber weiter Drehbücher schreiben. Zu Recht einer der Flops 2012.

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                      • 7

                        Die richtige Wahl für Leute die bock auf Fahrräder/Fixies* haben.
                        In keinem anderen mir bekanten Film sieht man so gute Kurier/Verkehrsaction.
                        Dazu noch einen coolen Cast und super VFX.
                        Ein paar Logikmängel sind drin aber die werden meistens direkt wider von Stunts, Tricks und Effekten überspielt.

                        Also kein "Storywunder" aber trotzdem ein cooler Film den man sich auch gerne öffter mal ansieht.

                        LG Kleon

                        *Fixies bzw Fixed Gears sind Räder ohne Bremsen und ohne Leerlauf.

                        • 8

                          Da ich gerne Fahrad fahre...(oder bike im fachjargon) dachte ich mir das premiun Rush trotz dämlichen Cover evtl. ganz nett sein könnte und siehe da..TATA n richtig guter Streifen mit Tempo..unterhaltung..coolness...superkantigen schurken..ner flachen Handlung(wer braucht die schon?) und starker inszinierung...jau ..kommt gut und hat die 8 punkte ehrlich verdient.....wäre der Bösewicht nicht so ne Sau ab und an wäre es sogar n unterhaltsamer Familienfilm

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                          • 6 .5

                            Leider ist es nicht der erwartete Reißer geworden. An und für sich sind gute Ansätze in Sachen Action und Spannung vorhanden, die allerdings durch die recht maue Story im Keim erstickt werden. Levitt und Shannon sind gut wie immer.

                            • 7

                              Dank Michael Shannon als herrlich abgefucktem Polizisten auf Abwegen und hübschen Kameraspielereien aus der Biker-Perspektive schafft "Premium Rush" es trotz der einfach gestrickten Story und flachen Charakteren wunderbar zu unterhalten.

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                              • 7

                                Hätte nicht gedacht, dass ich den Film so spannend finden würde =) Aber Joseph Gordon Levitt ist ja einfach immer gut !

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                                • 7 .5

                                  Zwar halte ich die "Brakes are Death"-Attitüde von Protagonist Wilee für hochgradigen Blödsinn, allerdings weiß ich, dass diese in bestimmten Messengerkreisen dazu gehört wie der Arsch auf den Sattel.
                                  Dazu habe ich mal vor Jahren eine recht interessante Doku gesehen, deren Name mir allerdings zwischenzeitlich entfallen ist. Egal.
                                  Dass die Story zudem auch bequem auf einen Bierdeckel oder eine Serviette passt, wo man dann den restlichen Platz mit einem gemalten Fahrrad ausfüllen könnte oder seinem Einkaufszettel - auch egal, denn "Premium Rush" bietet doch knapp eineinhalb Stunden gute und bisweilen rasante Actionunterhaltung angereichert mit einigen nennen wir es "Lola rennt"-was-wäre-wenn-Szenarien bzw. Spielereien. Außerdem spielt Michael Shannon wieder am Rande des Nervenzusammenbruchs - und das kann ich per se gar nicht schlecht finden!
                                  Stattdessen bin ich verleitet, mal in den Untiefen der Sammlung nach "American Flyers" zu suchen, in der Fahrradabteilung sozusagen...

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                                  • 7

                                    Ein Mann ein Gang........ Story ist bissel arg mau, aber da tröstet die Bikeaction drüber weg.

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                                    • 8

                                      Actiongeladene Fahrradraserei in form eines Fast&Furious, Autos hat man lediglich mit Fahrrädern ausgetauscht.

                                      Kamerafahrten sind Rasant und einfach mal Innovativ in Szene gesetzt, einen ähnlichen Film like Premium Rush habe ich jedenfalls bisher noch nicht sehen können, ne schöne Abwechslung!

                                      Michael Shannon als Oberfiesling, ist en Brüller (lässt wirklich Rabenschwarze Witze von sich) aber ist auch ernstzunehmend wie Beängstigend und oberfies zugleich , Zu Shannon brauche ich nichts sagen. Genial.
                                      Joseph-Gordon Levitt überzeugt auf ganzer Linie, und hat sich gut auf den film vorbereitet, jedenfalls erfüllt er die Rolle die ihm das Drebuch vorgibt mit bravour! Grandioser Jungspund der in jedem Film glänzt! Von mir aus hätte er in Marc Webbs Film die rolle des Spiderman übernehmen können, als Joker wäre er ebenfalls recht passend. Aber ich schweife ab!

                                      Action-Adrenalin pur, für Genrefans ein Muss.

                                      Empfehlung pur!

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                                      • 8

                                        Konnte mir Premium Rush über Sky Anytime anschauen und war doch recht angetan.
                                        Ein kurzweiliger, unterhaltsamer und rasanter Film die durch seine vielen Fahrradsequenzen, Schnitte und Erzählweise von Anfang an ein hohes Tempo vorgibt und nie langweilig oder langatmig wird.
                                        Vor allem die kurzen Momente in denen sich Wilee (J.G-Levitt) z.B an einer Kreuzung zwischen mehrere Ausweichmöglichkeiten entscheiden muss und vor seinem geistigen Auge die möglichen Konsequenzen sieht haben mir gut gefallen und passen perfekt in diesen Tempofilm.
                                        Die Story bietet nicht all zu große Überraschungen und bedient sich einige Klischees die man erwartet und kennt. Aber ich glaube auch dass es den Machern nicht in erster Linie um eine ausgeklügelte Geschichte geht, sondern sie wollten einen rasanten Film mit spektakulären Fahrradszenen drehen. Und dass ist denen auf jeden fall gelungen.
                                        Dass der Hintergrund der Story mit eingeworfenen Rückblenden erzählt wird verleiht dem ganzen auch gleich ganz andere Struktur. Ich steh eh auf solche Filme deren Geschichte erst im Laufe vollkommen klar wird und in denen mehrere Handlungsstränge bzw. Figuren nach und nach zusammengeführt werden, wie z.B bei 11:14 oder Spiel auf Zeit.
                                        Da ich bereits ein paar mal selbst Urlaub in Manhattan gemacht habe konnte ich nicht einige Ecken wieder entdecken sondern kann den dargestellten Verkehr sowie die, ständig auf Adrenalin agierenden, Fahrradkurieren bestätigen. Bin selbst schon fast ein paar male von einem Umgefahren worden.
                                        Von den Schauspielern sind eigentlich nur J.G-Levitt und Michael Shannon hervorzuheben. Den ersten sehe ich einfach immer wieder gerne und freue mich dass er neben Blockbustern wie Inceptiopn und TDK Rises auch Filme wie diesen oder 50/50 macht. Den besessenen Fahrradkurierer spielt er ordentlich und man kauft ihm seine Handlungen und Beweggründe auch ab.
                                        Michael Shannon mimt den nur sich selbst rettenden NYPD Cop ganz souverän, ich glaub die Rolle aus Boardwalk Empire kam ihm da zu gute, aber ganz so böse wie er sein möchte ist er dann doch nicht. Da gab es schon schlimmere Cops die nur an sich denken.
                                        Ein Transporter auf Fahrrad ist Premium Rush ganz bestimmt nicht und will er auch nicht sein.
                                        Wenn man sich den Film anschauen möchte sollte man keine Tiefsinnige Story mit unerwartetem Twist oder grandios geschriebenen Figuren rechnen. Man bekommt eine 08/15 Story vorgesetzt die rasant erzählt und mit tollen Bildern dargestellt wird. Das wars.

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                                        • 6

                                          "Premium Rush" hatte doch irgendwas ganz interessantes.
                                          Ein Film, wobei es größtenteils um Fahrradfahrer geht, irgendwie hat mich das einfach etwas angesprochen.
                                          So habe ich mir also diesen Film hier angeschaut.
                                          Im Nachhinein bleibt nun zu sagen, dass er doch ganz nett war, aber keinesfalls mehr.
                                          Viel kann man hier ehrlich gesagt nicht wirklich sagen.
                                          Der Film funktioniert als kurzweilige Unterhaltung prima. Nie wirklich langweilig, stets unterhaltsam, ehe man sich überhaupt denken kann: "Oh man, wie lange geht der denn noch?" ohne, dass das großartig negativ gemeint ist, ist er auch schon wieder vorbei.
                                          Rein vom Unterhaltungsfaktor ist das jetzt also nicht total super, aber eben auch keinesfalls schlecht.
                                          Man bekommt eine recht nette Story, die aber im Großen und Ganzen doch recht "oberflächlich" wirkt und wenig Tiefgang hat. Teilweise einige Klischees und eben auch keine total einfallsreichen Rollen. Der Bösewicht wirkt bspw. nicht "böse" genug, da er eben auch nur sich selbst retten will - obwohl gut gespielt von Michael Shannon - und die Hauptfigur ist jetzt auch nicht sonderlich stark gezeichnet (so eine typische Rolle eben).
                                          Man merkt allerdings, dass der Film ein wenig "besonders" sein will, durch diese etwas unchronologische Erzählweise. Das funktioniert allerdings nur soweit, dass man beim Schauen des Films bei der Sache ist, insgesamt bleibt aber davon auch nichts hängen.
                                          Insgesamt muss man allgemein sagen, wird der Film einem nicht groß im Gedächtnis bleiben, das soll, wie schon gesagt, nicht bedeuten, dass es sich hier um einen "schlechten" Film handelt, aber eben auch um keine Überraschung bzw. keinen extrem guten Film.
                                          Irgendwie muss man auch sagen, weiß der Film scheinbar oft nicht, was genau er denn nun eigentlich sein will. Es wird öfters mal versucht den ein oder anderen Gag zu bringen, dann hat man da natürlich auch noch Action und eben von der Story her ist das alles eher ein Thriller. Ach, die Love - Story nicht zu vergessen.
                                          Schauspielerisch, ist das hier nicht so, dass ich sage: Wow, super, aber eben auch nicht schlecht. Michael Shannon hatte ich schon erwähnt, wieder richtig gut und auch Joseph Gorden - Levitt überzeugt wieder.
                                          Alles in allem bleibt nur noch einmal zu sagen: der Film ist "nett". Für kurzweilige Unterhaltung zwischendurch auf jeden Fall okay, aber bei weitem kein "großer Griff".
                                          Man kann ihn gesehen haben, muss es aber nicht.

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                                          • 5 .5

                                            Ein rasanter, mit seinen Schnitten und Spezialeffekten origineller Unterhaltungskrimi. Joseph Gordon-Levitt präsentiert sich ziemlich gut als überzeugter Fahrradkurier; doch mit offensichtlichen Schwächen in seiner Rolle als verliebter Kurier. Fast perfekt meistert Michael Shannon seinen Part als psychopatischer Wolf im Schafspelz. Sowas ist genau das passende für ihn. Leider, leider bekommt die Nebenstory, die erwähnte Beziehungskiste zwischen Joseph Gordon-Levitt und Dania Ramírez zu viel Gewicht. Vielmehr ist Dania Ramírez die Spaßbremse. Wieso? Weil sie nicht schauspielern kann. Noch nicht mal die zickige Freundin kauft man ihr ab. Noch unglaubwürdiger miemt sie das spießig-attraktive Girl, was zur Streetfighterin mutiert. Zusammen mit ihrem Kurier-Freund Joseph Gordon-Levitt reißt das unbegabte Ex-Model die einigermaßen intelligente Unterhaltung auf dümmstes Niveau. Und zwar so, dass sich der durchschnittliche Zuschauer mittleren Alters verarscht fühlt. Meine Gedanken insbesondere zum Ende: "Was soll denn die Scheiße jetzt???".

                                            • 6 .5

                                              kommt jetzt auf b-ray noch cooler rüber...nett gemachter streifen

                                              • 6

                                                Einige sagen - Transporter auf dem Fahrrad? Das ist ja bescheuert! Ich hingegen finde die Idee von einem rasanten Actionthriller auf dem Fahrrad um einiges Interessanter als in dem Auto. Leider wird in den Actionszenen die durchaus rasant sind und Spaß machen nicht alles rausgeholt. Ich hätte mir nur mehr Stunts gewünscht und vielleicht eine Szene die in der Nacht spielt aber was sollts... J. G. Levitt macht seine Sache ordentlich und ist sowieso Symphatieträger. Micheal Shannon hingegen wirkt wie ein wütendes Kleinkind. Tut mir leid, aber ich konnte ihn in keiner Weise ernst nehmen. War dieses furchtbare Overacting absicht? Wenn ja, dann war es deutlich fehl am Platz. Einige Subplots sind überflüssig und auch das Hauptanliegen des Pakets war... naja irgendwie innovationslos. Insgesamt macht der Film zwar durchaus Spaß aber mir hätte ein einfach gradliniger Film besser gefallen. So wie Crank, nur halt auf dem Rad ;)

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                                                • 7

                                                  Premium Rush ist ein schneller Actionfilm, der wirklich Spaß macht! Das liegt nicht nur an der knackigen Laufzeit von 90 Minuten, die verhindert dass Langeweile aufkommt, nein auch die Action ist wunderbar in Szene gesetzt und ist reichlich vorhanden. Zum Glück nimmt sich das Ganze nicht ernst und will auch nichts anderes als ein netter kleiner No-Brainer sein! Man merkt dass jeder Schauspieler mit Spaß an der Sache ist und Joseph Gordon Levitt und Michael Shannon machen ebenfalls Spaß anzuschauen. Dann haben mir die stilistischen Mittel sehr gefallen! Es mag zwar unrealistisch sein 4 verschiedene Situationen gleichzeitig im Kopf ablaufen zu lassen, aber wer Realismus in Actionfilmen bemängelt ist sowieso im falschen Genre! Humor gibts auch ne ganze Menge, ich möchte hier nur auf ein kleines Zitat von Dania Ramirez hinweisen. "So viel Spaß hatte ich noch nie mit Klamotten an".
                                                  Also Hirn ausschalten und 90 Minuten unterhalten lassen!

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                                                  • 8

                                                    Der Film hat kein bisschen erzählerischer Fett, schnörkelose Action fast ohne Pause.
                                                    Michael Shannon stehen die Rollen als Psychopathen sowieso und Joseph Gordon Levitt ist der Ritter auf seinem stählernem Ross.

                                                    PS:Eigentlich wollte ich dem Film nur 7 Punkte geben aber aufgrund meines diesjährigen New York Urlaubes bekommt der einen Punkt extra.
                                                    Ich habe einfach zuviele Orte im Film gesehen die mich an diese gute Zeit erinnern!
                                                    Man möge mir verzeihen...

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