Bis zur letzten Minute schafft dieser Film es einem den Atem zu rauben. Und selbst wenn man den Film ein zweites Mal sieht, ist von Langeweile keine Spur – man sieht ihn nochmal mit ganz anderen Augen und entdeckt viel neues.
Jeder Zaubertrick, der wirklich beim Publikum ankommen soll, verfügt über drei Elemente: Die Vorstellung, in der man dem Zuschauer etwas ganz gewöhnliches zeigt, aber natürlich ist es das nicht. Der zweite Teil ist die Wende, in der mit dem Gewöhnlichen etwas außergewöhnliches geschieht. Aber wer nach dem Geheimnis sucht, wird es nicht finden. Deshalb braucht es einen dritten Teil, das so genannte Prestigio, in dem alle gespannt warten, um dann etwas zu sehen, was sie noch nie zuvor gesehen haben.
Mit diesen Worten beginnt „Prestige“, aus dem Off gesprochen von Cutter (Michael Caine), der sich als Erfinder der anderen Art große Zaubertricks und die benötigten Apparaturen dazu ausdenkt. Ende des 19. Jahrhunderts arbeitet er in London mit den beiden jungen und ambitionierten Zauberkünstlern Alfred Borden (Christian Bale) und Rupert Angier (Hugh Jackman). Als bei einem Unfall auf der Bühne Angiers Ehefrau in einem Wassertank ertrinkt, gibt Angier Borden die Schuld…
Jeder Zaubertrick, der wirklich beim Publikum ankommen soll, verfügt über drei Elemente: Die Vorstellung, in der man dem Zuschauer etwas ganz gewöhnliches zeigt, aber natürlich ist es das nicht. Der zweite Teil ist die Wende, in der mit dem Gewöhnlichen etwas außergewöhnliches geschieht. Aber wer nach dem Geheimnis sucht, wird es nicht finden. Deshalb braucht es einen dritten Teil, das so genannte Prestigio, in dem alle gespannt warten, um dann etwas zu sehen, was sie noch nie zuvor gesehen haben.
Mit diesen Worten beginnt „Prestige“, aus dem Off gesprochen von Cutter (Michael Caine), der sich als Erfinder der anderen Art große Zaubertricks und die benötigten Apparaturen dazu ausdenkt. Ende des 19. Jahrhunderts arbeitet er in London mit den beiden jungen und ambitionierten Zauberkünstlern Alfred Borden (Christian Bale) und Rupert Angier (Hugh Jackman). Als bei einem Unfall auf der Bühne Angiers Ehefrau in einem Wassertank ertrinkt, gibt Angier Borden die Schuld und es kommt zum Bruch der beiden Freunde. Bald schon darauf gelingt es Borden mit Hilfe eines neuen Ausstatters, einen spektakulären, neuen Trick zu entwickeln, der ihn an die Spitze des Erfolges katapultiert. Angier ist wie besessen davon, das Geheimnis, das hinter dem Trick steckt, zu ergründen und entwickelt eine Kopie des Tricks mit einem Doppelgänger, der jedoch schon bald durch Bordens Bestechung des Doubles auffliegt. Angier setzt seine Assistentin und Geliebte Olivia (Scarelett Johansson) auf Borden an, um hinter das Geheimnis zu kommen. Die Spur führt zu Nikola Tesla (David Bowie), der für Angier eine Apparatur baut, die den Trick von Borden noch übertrifft. Nun versucht Borden seinerseits das Geheimnis hinter Angiers Apparatur herauszufinden und muss miterleben, wie Angier in einem Wassertank unter der Bühne ertrinkt. Er wird des Mordes angeklagt. Im Gefängnis erhält er das Tagebuch Angiers, das der Unschuldige Angeklagte verschlingt, um dahinter zu kommen, was wirklich passiert ist...
Schon früh erfährt der Zuschauer vom Tode Angiers, denn der Film erzählt die Geschichte nicht chronologisch sondern in einzelne Episoden verpackt, ähnlich wie in Nolans Debüt „Memento“. Das bewährte Konzept geht auf, denn der Film ist dadurch spannend bis zur letzten Minute. Immer wieder bietet der Film erstaunliche Twists und Rätsel, die jedoch am Ende des Films im Gegensatz zu „Memento“ alle aufgelöst sind. Die beiden Hauptcharaktere sind zwei Besessene, für die nichts zählt außer dem Geheimnis des Anderen. Dabei merken sie beide nicht, dass sie im Laufe ihrer Karriere Grenzen überschreiten, die man nicht überschreiten sollte. Die Charakterzeichnung ist dennoch auch Kritik: Wenn man den Charakteren ihre Obsessionen nehmen würde, ständen sie erstaunlich eindimensional da, denn die Konflikte, die die beiden Zauberkünstler mit sich und ihrer Umwelt haben, sind zwar immer wieder angeschnitten, jedoch nie detailliert genug gezeichnet, um die 2 Hauptfiguren umfassend darzustellen. Daran können auch die überzeugenden Leistungen von Jackman, Bale, Caine, Johansson, Serkins und Bowie nichts ändern. Wäre hier noch etwas mehr Detailarbeit geleistet worden, käme der Film wohl an das Niveau von „Memento“ heran. So ist er „nur“ ein sehr spannender Fantasy-Thriller geworden.
Das, was Nolan hier geschaffen hat, ist das, wonach seine Figuren so verzweifelt suchen: Magie. Nur den letzten, den ganz großen Trick, mit dem er uns verblüffen will, kündigt er allzu früh allzu deutlich an. Aber wie schon eine seiner Figuren gegen Ende des Films über die wahre Magie sagt: "Gib dem Zuschauer genug, was er anzweifeln kann."
Ein Exkurs nach Amerika, in die Berge von Colorado, wo sich der dem Wahnsinn nahe Wissenschaftler Nikola Tessla (David Bowie) vor seinem Konkurrenten Edison versteckt, bringt dann allem Anschein nach noch eine weitere Ebene ins Spiel. Plötzlich erscheinen Borden und Angier als archetypische Figuren der Moderne, in deren destruktivem, von einer irrationalen Rivalität geprägtem Verhalten sich fast alle Tragödien in der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts spiegeln. Aber Nolan belässt es bei Andeutungen. Er stopft den Film zwar mit Verweisen voll, interessiert sich aber am Ende wie ein Taschenspieler nur für seine Tricks. So bleibt alles andere Illusion.
Was soll man von “The Prestige” schon erzählen, ohne jemanden, der den Film noch nie gesehen hat, das Erlebnis zu versauen? Das wäre ja, wie jemandem vorab den Schluss von “The Sixth Sense” zu verraten, frei nach dem Motto “Aber wer hätte gedacht, das Bruce Willis…”? “Prestige” lebt von den Wendungen, den Illusionen, denen das Publikum ausgesetzt ist. Man kann sich niemals einer Sache 100% sicher sein, und auch das Ende wird denke ich mal niemand komplett so erahnt haben. Und wenn doch: Der Weg ist das Ziel, und dieser Weg ist spannend, wendungsreich und verblüffend.
Die Geschichte ist versetzt erzählt, so dass man im Grunde am Anfang das Ende sieht, dann wie alles begann, während im Laufe des Films die Perspektiven wechseln. So bleiben Fragen wie “Woher wusste er…”, “Wie hat er denn…” oder “Was macht der denn damit dem und dem” ständig im Raum. Zuzusehen, wie Borden in Angiers Tagebuch liest, in welchem dieser geschrieben hat, was Borden in sein Tagebuch geschrieben hat ist grandios.
Das Ende, so überraschend es auch sein mag, gefällt mir persönlich jetzt nicht so, da es meiner Meinung nach ein paar Fragen aufwirft - doch mehr dazu sagen kann ich ja aus oben genannten Gründen nicht. Der Film lädt zum mehrmaligen Sehen ein, was wohl auch ratsam ist, alleine schon um die Anspielungen auf das große Finale deuten zu können. Denn wie schon Borden mehrmals betont:
Hugh Jackman und Christian Bale sind eine gute Paarung als Duellanten. Jackman, der durch die "X-Men"-Trilogie berühmt wurde, gibt den eleganten Showman, Bale, der schon in "Batman Forever" vor Nolans Kamera stand, den begabteren Trickser. Jeder entwickelt dabei sein ganz eigenes Charisma, und nicht nur bei den Bühnenvorführungen ist vieles kein bisschen so, wie es scheint. Michael Caine spielt eine großartige Rolle als Konstrukteur der - mitunter gemeingefährlichen - Maschinen, die die Tricks möglich machen, und Scarlett Johansson zeigt sich einmal mehr als laszive Verführerin mit knallrot geschminktem Mund. Die historische Kulisse - Kostüme, Werkstätten, Theater- und Bühnenbauten - hat Nolan durchweg als überzeugende Zeitreise inszeniert.
So interessant das anzuschauen sein mag, so wenig berührt es, denn keine der beiden Hauptfiguren hat eine lebensechte emotionale Ebene - die blanke Rivalität wirkt bald ermüdend. Dazu kommt ein Science-Fiction-Aspekt, der geradezu an den Haaren herbeigezogen ist.
Ein Ausstattungs-Film - interessanterweise mit viel Handkamera, die vollkommen berechtigt oscarnominiert war - inklusive eines exzellenten Casts! Michael Caine sieht man doch immer wieder gerne, David Bowies Kurzauftritt ist klasse gewählt und hat mir sehr gut gefallen. Bale und Jackman haben genug Raum, um zu zeigen was sie können, einzig das Finale zickt ein bißchen. Das ist nicht wirklich plump aufgelöst, aber für meinen Geschmack schlicht überkonstruiert und fordert einiges an Toleranz. Die letzte Szene verpufft daher regelrecht und beendet den eigentlich prima austangierten Hokuspokus eher unwürdig. Von Regisseur Nolan wird man trotzdem weiterhin noch viel hören! Kann mir kaum vorstellen, dass er mal einen wirklich schlechten Film dreht.
"Prestige" ist ist ein hervorragender Film. Da sieht man mal, dass keine 258 Millionen Dollar (Spider-Man3) für einen Film nötig sind, wenn sich das Drehbuch Mühe gibt eine feinsinnige Story zu erzählen, die schlussendlich durch Regie und Schauspieler mit Liebe zum Detail umgesetzt wird.. Ich tue mich immer mit dem Begriff „Meisterwerk“ schwer, gerade bei Filmen die erst wenige Jahre alt sind. Ob „Prestige“ ein Klassiker ist, wird sich zeigen. Fakt ist, dass dieser Film in meiner subjektiven Wahrnehmung einer der Besten ist, die ich seit Langem gesehen habe
Christopher Nolans Magierduell gefällt mit jedem Bild, jeder Ausstattungsnote und jeder feinen Geste seiner Hauptdarsteller – doch hinter der vermeintlich verschachtelten Geschichte verbirgt sich nicht mehr als ein Ringen um eitle Männerkomplexe, das weder Platz für eine Auseinandersetzung mit der Blendwirkung von Unterhaltung, noch tiefer gehende Fragen nach Schein und Sein findet. Der um seine Storytwists herumkonstruierte und leider fürchterlich vorhersehbare Film bleibt deshalb letztlich vor allem stilvoller, aber durch und durch gewaltiger Budenzauber.
Auch beim wiederholten Anschauen ein modernes Meisterwerk! Zwei Männer opfern alles aufgrund von Neid und Missgunst. Ob der Twist nun hanebüchen ist oder aktuelle Ethikfragen ernsthaft in Betracht zieht, ist nebensächlich. Gerade das Spiel von Bale ist ergreifend und begeistert. Ein Wahnsinnscast in einem komplexen Drehbuch, das seinesgleichen sucht.
"Schauen Sie auch genau hin?" Der Zuschauer tut jedenfalls nur zu gut daran, die Eröffnungsfrage von Meistermagier Cutter (Michael Caine) ganz genau zu nehmen. Denn mit "Prestige" bringt Regisseur Christopher Nolan ein großartig erzähltes Stück Kino-Illusion an den Start, das weit mehr an Faszination bereit hält, als der ziemlich unglücklich gewählte Titel auf Anhieb würde vermuten lassen.
Kleine Spoilerwarnung zu Beginn.
Filme, die sich nicht auf ein Genre festlegen lassen, sind durchaus schwierig.
Oft hat man das Gefühl, einen Mix aus altbekannten Schnipsel verschiedener Filme (alle natürlich neu besetzt mit denselben Darstellern) vorgesetzt zu bekommen, die sich nicht recht zu einem Werk zusammenfügen wollen. "Prestige" hat es (zumindest über die meiste Zeit hinweg) geschafft, sich das nicht zum Vorwurf machen zu können. Eine Ausnahme bilden dabei die Sci-Fi-Elemente rund um den Klonapparat. Nicht nur der Zuschauer rätselt um die logische Erklärung für die Tricks, da wirkt es fast enttäuschend, dass es eben keine gab. Dass der Schluss aber sehr wohl gewollt und kein Versuch, es sich besonders leicht zu machen, war, beweisen einige Szenen im Laufe des Films, die schon auf diese Auflösung hinarbeiten. Eben das hat mich entschädigt, das hat den Film wiederum rund gemacht.
Von den ersten Minuten an hatte ich Interesse an den handelnden Charakten, daran, wie sich die Geschichte entwickeln mag. Die Schauspieler vermögen es hier, verschiedene Facetten, bzw. sogar verschiedene Menschen überzeugend darzustellen. Hugh Jackman hat mich positiv überrascht, Christian Bale war erwartungsgemäß gut und ich habe auch keine Einwände bezüglich der Nebendarsteller. Die Atmosphäre ist stimmig, kontrastreich und mit einem soliden Soundtrack unterlegt. Die Realität, die Glaubwürdigkeit geriet außerdem nicht an der Magie und an dem etwaigen Anspruch eines Hollywood-Fantasy-Spektakels in den Hintergrund.
Meine 9 Bewertungspunkte rühren im Grunde aber einfach daher, dass ich mich großartig unterhalten gefühlt habe und er mich auch nach mehreren Sichtungen immer noch überzeugt.
"Sehen Sie auch genau zu? Jeder Zaubertrick besteht aus drei Phasen. Im ersten Teil wird das Thema vorgestellt."
Zwei junge Männer, angehende Magier, treten als Assistenten in der Show eines bekannten Magiers auf. Was als einfaches Kräfte messen beginnt, entwickelt sich aber durch den Tod der Ehefrau des einen, schnell zu einem Ränkespiel um den Gegner zu vernichten.
"In der zweiten Phase geschieht der Effekt. Der Magier nimmt das Objekt und lässt etwas Außergewöhnliches geschehen."
Vor den Augen des Zuschauers entspinnt sich ein immer düsterer werdender Film, der den Kampf um Ruhm, Ehre und Rache auf hohem, immer skrupelloserem Niveau entfesselt. Dabei fasziniert besonders, dass keiner der beiden Magier besser oder schlechter als der andere dargestellt wird. Liegt die Sympathie in einer Sekunde noch bei Angier, fühlt man im nächsten Moment schon mit Borden. Der komplette Cast zeigt dabei herausragende schauspielerische Leistungen und trägt zur besonderen Magie des Films bei.
"Aus diesem Grund hat jeder Zaubertrick auch einen dritten Akt, den schwierigsten Teil: das Finale. Man nennt ihn Prestigio."
Bis zum Schluss bleibt der Film immer wieder für eine Überraschung gut und nur der, der genau hinschaut, erkennt den Trick. Mich hat das Finale bis zur letzten Sekunde in Atem gehalten und nach wie vor kann ich nicht sagen, welcher der beiden Magier nun das Spiel um "Prestige" und die Anerkennung des Publikums gewonnen hat.
Fazit: Faszinierender Thriller, fesselnd wie ein guter Zaubertrick und mit Sicherheit auch nach wiederholtem Ansehen spannend.
Ist einer meiner Lieblingsfilme und ich kann nur bestätigen, dass Prestige auch bei der hundertzten Sichtung immer noch begeistert und den Zuschauer hinters Licht führt, der ja schon weiß wie das Ende aussieht.
„Sie sind Magier kein Hexenmeister! Wenn Sie das unmögliche erreichen wollen müssen Sie sich die Hände schmutzig machen.“
Nach Filmen wie 'Memento' und dem Genre-Highlight 'Insomnia' stellte Christopher Nolan sein können bereits früh unter Beweis. Ganz konnte mich Nolan mit 'Memento', im Gegensatz zum starken 'Insomnia' nicht unbedingt überzeugen. 2005 ließ Nolan Batman neu aufleben und hatte mich nun auch für sich gewinnen können. 2006 nahm Nolan sich der Welt der Magie an. Mit 'Prestige' erreicht er zwar nicht die Klasse von 'Batman Begins', ist aber verdammt nah dran.
Zur Zeit der Jahrhundertwende, lernen sich die konkurrierenden Magier Robert Angier und Alfred Borden kennen. Auf freundschaftlicher, jugendlicher Konkurrenz wächst jedoch bald etwas wesentlich Schlimmeres, denn nicht nur neidet jeder dem anderen das Talent, Roberts Frau stirbt auch bei einem von Alfreds risikobewehrten Tricks. Über Jahre belauern und bekämpfen sie sich gegenseitig und reißen damit ihr gesamtes Umfeld in die Tiefe, nur um hinter die Tricks des jeweils anderen zu kommen. Dabei schrecken die beiden am Ende nicht einmal vor Mord zurück, denn das "Prestige", der unglaubliche letzte Teil eines perfekten Zaubertricks, ist jeden Einsatz wert.
Nolan fängt die Atmosphäre des 19. Jahrhundert stimmig und unaufdringlich ein. Die Städte, die Kleider sowie die gesamte Ausstattung sind stark und werden durch die hervorragende Kameraarbeit von Wally Pfister grandios in Szene gesetzt. Vor allem bei den Bühnenszenen ist Pfister immer an der richtigen Stelle und lässt den Zuschauer genau das sehen, was er auch sehen will. Die Gleichermaßen mysteriöse wie emotionale Musik von David Julyan untermalt die Szenen ruhig und gibt der Atmosphäre dazu den richtigen halt.
Christopher Nolan arbeitet nach 'Batman Begins' wieder mit Christian Bale und Michael Caine zusammen. Hugh Jackman und Scarlett Johansson komplettieren die wichtigsten und größten Charaktere der Geschichte. Wobei Johnasson zwar eine gute Leistung bringt, aber nicht über die Rolle der gutaussehenden Gehilfin hinauskommt. Christian Bale als Alfred Bordon und Hugh Jackman als Robert Angier sind die wichtigsten Figuren des Films. Leider fehlt den Charakteren die wirkliche Tiefe, denn Nolan konzentriert sich durchgehend nur auf die Besessenheit der beiden auf die Magie. Bale bringt wieder eine äußerst starke Leistung und darf eindeutig in die Rolle des mysteriösen und interessanteren Charakters schlüpfen. Aber auch Jackman überzeugt in seiner Rolle des verletzten Magiers, der unbedingt das Geheimnis von Bordon lüften will. Dazu der einmalige Michael Caine, der sowieso immer großartig ist. Sein Cutter ist für die Technik zuständig und sorgt für die Effekte, quasi der Magier hinter den Kulissen. In Nebenrollen sind Andy Serkis und David Bowie als historische Figur Nikola Tesla zu sehen.
Die Zauberei begeistert schon seit Ewigkeiten. Egal ob Jung oder Alt. Doch sie begeistert nur in dem Fall, wenn sie uns keine Auflösung bietet. Sobald ein Trick aufgeklärt werden kann, verliert er jeglichen Reiz und sein Geheimnisvolles und endet mehr und mehr in einer billigen Kopie. Das spannende ist das Rätsel raten, die Vermutungen die sich bewahrheiten oder völlig in die falsche Richtung gehen. Genau das zeichnet 'Prestige aus'. Das mysteriöse rund um die Geschichte, die den Zuschauer zum Raten und dem genauen zusehen zwingt. Die Kleinigkeiten die man leicht übersehen kann, obwohl sie doch so deutlich sind. Die kleinen Informationen zwischendurch die man schnell umgehen kann, obwohl sie uns doch direkt vor Augen geführt werden. Nicht umsonst wird der Satz "Sehen Sie genau zu" während des Films mehrere Male aus dem Off gesprochen. 'Prestige' spielt mit dem Zuschauer, will ihn auf mehrere Fährten locken, die nicht unbedingt falsch sind, und der Zuschauer geht darauf ein. 'Prestige' fesselt und zieht uns in eine Welt voller Magie, voller Geheimnisvolle und voller Unterhaltung. Aber 'Prestige' bietet auch eine andere Seite. Er zeigt uns die Rivalität von zwei Menschen, die für ihren Ruhm und für die Macht sowieso für die Magie alles tun würden. Zwei Männer die immer besser sein wollen und den anderen um jeden Preis schlagen wollen. Und so schleichen sich immer mehr die großen Themen um Leben und Tod und die Liebe ein und tragen ihren nötigen Teil zur starken Dramaturgie des Films bei. Wer nun der bessere von den beiden ist, wird im grandiosen Finale, angefangen mit der Galgen-Szene, eindrucksvoll klargemacht. Alles fließt in diesen Minuten zusammen: die Kleinigkeiten die man vielleicht schon wieder vergessen hat. Die Momente, die man zwar noch kennt, aber für die Geschichte unwichtig gehalten hat. Das Rätsel wird gelüftet und alles scheint so klar gewesen zu sein, fast zu klar.
„Abrakadabra.“
Fazit: Mit 'Prestige' inszeniert Christopher Nolan einen extrem spannenden Film über die Meister der Magie. Mit grandioser handwerklicher Arbeit, starkem Score und überzeugenden Darstellern wird 'Prestige' zu einem magischen Film den man immer wieder sehen möchte, allein um die Sachen die man vielleicht beim ersten Mal nicht erkannt hat neu zu erleben.
„Niemand interessiert sich für den Mann der verschwindet.“
"Niemand interessiert sich für den Mann, der verschwindet."
PRESTIGE ist eine weitere Glanzleistung von Meister Nolan, der seine Filme einfach so besonders macht. Dazu hat hier mal wieder eine außergewöhnlich gute Schauspielerriege gecastet. Von Hugh Jackman, über Michael Caine bis zum großartigen Christian Bale, um hier nur ein paar zu nennen. Der Film hat genau das richtige Timing, gegen Ende hin ein paar interessante Wendungen und springt gekonnt zwischen verschiedenen Zeitabschnitten hin und her, in die man erst einmal reinkommen muss, weil man sonst ständig mit einem "Hä?" auf der Stirn gebrannt da sitzt. Doch wenn man mal drin ist, ist "Prestige" hoch spannend, interessant und hat eine unglaublich gute, düstere Atmosphäre mit richtig guten Darstellern.
Prestige hätte ein Herz von dir verdient. *schnief*
Aber 9.5 ist auch eine klasse Wertung. :D
Also bin ich einverstanden und finde 's gut, dass dir der Film gefallen hat. (:
Nachdem ich diese Woche via eines Kommentars zu "The Illusionist" zu den Kommentaren zu dessen "Gegner" "The Prestige" gekommen bin, und diese fast ausschliesslich nur voll des Lobes waren - ich habe ihn damals bei meiner ersten Sichtung (ist schon eine Weile her) mit 5 bewertet, habe ich mich entschlossen etwas zu tun, was ich sonst eigentlich nie mache - ich habe einen Film zum 2-ten Mal geschaut. Fazit: ich denke und hoffe, es war nicht beim ersten Mal zum zweiten Mal geblieben... Tja, genau so verschachtelt und undurchsichtig kam mir "The Prestige" vor. Nolans Film verlangt dem Zuschauer volle Aufmerksamkeit und einen wachen Geist ab und anscheinend fehlte mir das beim ersten Mal (obwohl es ja am Anfang des Films klar und deutlich gesagt wird: "Schauen Sie auch genau hin?"). Der Film ist von der Spannung über die Schauspieler (Bale, Jackman, Caine, Johannson und sogar Bowie - den ich fast nicht erkannt hätte) bis zur Story und deren Auflösung einfach genial inszeniert. Sicher geht es um das ewige Duell der Männer, wer ist der Bessere, Genialere usw. - aber fesselt es bis zum Schluss. Zudem sind die Dekos, Kostüme und damit die ganze Atmosphäre dicht...und ich wage es fast nicht zu sagen: magisch. Selten habe ich mich in letzter Zeit so genial unterhalten und gefesselt gefühlt, wie die letzten 2 Stunden...it's really Magic!
Alfred Bordon (Christian Bale) ist der Mann, der Robert Angier (Hugh Jackman) das nahm, was sein Leben erfüllte und der sie zu dem machte, was sie nun sind: Rivalen, die dem jeweils anderen nichts außer Trümmer und zerstörte Träume lassen wollen.
Es gibt kein Auseinandergehen, keine Missachtung, denn sie sind beide vernarrt in Zukunftsbilder, die niemals sicher, aber nur allzu verführerisch sind: Es sind die Welten der Magie.
Dass hinter lautem, vorbildlichem Applaus, charmanten Gesten und eleganter Kleidung aber weitaus mehr steckt, wird schnell klar, weil es ist die Suche nach der perfekten Illusion, die das Leben fortan bestimmt. Und wenn man sie dann endlich findet und von ihren Zügen besessen wird, aber nicht der Schöpfer ist, muss man handeln. Allerdings geschieht dies nicht immer in dem edlen Gewand, in welchem man sich Abend für Abend auf der Bühne präsentiert...
"The Prestige" ist nicht nur ein spannendes Puzzle oder eine höchst beeindruckende Zeitreise ins London des endenden 19. Jahrhunderts, nein, das mitreißende Werk über Gier, Liebe und Verrat hat mich darüber hinaus durch den Zusammenhalt seiner einzelnen Fragmente fasziniert – besonders nachhaltig. "The Prestige" entschlüsselt sich gegen Ende eines Bildes, dass dem eines bemerkenswerten Zaubertricks gleicht und sich den Phasen der perfekten Illusion ganz und gar hingibt. Es ist eine Fügung, die schlicht und ergreifend fantastisch ist, die Übergänge könnten nicht besser sein, die schlussendlichen Darstellungen nicht opulenter bebildert und die tragenden Rollen mit Jackman und Bale nicht treffender besetzt.
Nolan vermischt optischen Zeitgeist und geschriebene Geschichte mit magischem Thrill. Es ist eine Mischung, die fast vollständig in ihrer Art funktioniert, nur im Mittelteil bei mir einige Längen fand. Und selbst wenn "The Prestige" zeitweise nicht immer überraschen sollte, so bleibt man doch immer bei der Sache, denn diese clevere, geheimnisvolle und dramatische Reise in die dreckige und unschöne Welt der Zauberei ist zu brillant gefilmt, um die Vorstellung schon vor der letzten Phase des Zaubertricks, der Enthüllung, zu verlassen, denn ganz sicher, ihr werdet applaudieren.
"Niemand interessiert sich für den Mann, der verschwindet."
"Prestige - Die Meister der Magie" ist wieder ein unglaublich gut durchdachter Film ganz nach Christopher Nolans Art, ein Film über zwei rivalisierte, grössenwahnsinnige Magier, die sich in allem immer übertreffen wollen. Sie riskieren alles um ihren Traum, ihr Ziel zu erreichen und setzten deshalb sogar Menschenleben auf's Spiel. Man kann diesen Film aufgrund der genialen Schachzügen der beiden Rivalen durchaus auch als Verschwörungsthriller bezeichnen.
Doch die geniale Handlung und die Erzählstruktur ist noch lange nicht alles was der Film zu bieten hat: Die Kostüme und die Schauplätze wirken so real und einfach magisch, dass der Zuschauer 2 Stunden lang mittendrin ist. Die Darsteller überzeugen in jeder Sekunde, vor allem Michael Caine. Seine Erfahrung als Schauspieler spiegelt sich perfekt in der Rolle des erfahrenen Professors wieder. Nolans "Memento", das ja für eines seiner besten Werke gilt, konnte mich schauspielerisch bei weitem nicht so überuzeugen.
Mit "Prestige - Meister der Magie" hat Christopher Nolan ein Werk geschaffen, das den Zuschauer herausfordert. Es enthält einige Schlüsselszenen, die der Zuschauer suchen muss, der Film fordert die volle Konzentration. Dann wird man am Ende auch mit einem riesigen Aha-Moment belohnt, das zu grossem Staunen führt. Zudem bedeutet dies bei weitem nicht, dass der Film nur einmal sehenswert ist, denn bei einer zweiten Sichtung, sieht man ihn völlig anders. Der Mann kann es, dieser Film ist ein Zaubertrick.
Ein Film über zwei rivalisierende Zauberkünstler, der erst dann seine volle Genialität entfaltet, wenn man hinterher drüber nachdenkt oder ihn das zweite Mal anschaut. Mit Hugh Jackman, Christian Bale, Scarlett Johanson und Michael Caine eine erstklassige Besetzung, und Christopher Nolan als Regisseur ist bekanntlich ein Meister des geistreichen Popcornkinos. Die Schauspieler kommen leider nicht voll zur Entfaltung, haben aber definitiv einige Glanzmomente. Die Story ist absolut fesselnd und sehr verschachtelt aufgebaut - Inception lässt grüßen - ich hatte aber zu keinem Zeitpunkt Probleme die Übersicht zu wahren. Das Ende ist im Nachhinein so unglaublich vorhersehbar und trotzdem eine völlige Überraschung beim ersten Anschauen, was dem Film eine einzigartige Faszination verleiht. Der Teil der Handlung um Nikola Tesla schweift leider in die Science Fiction ab, was ich schade finde, da es meiner Meinung nach nicht zu dem Film passt. Zudem schleicht sich hier und da auch die ein oder andere Länge ein. Trotz dieser Schwächen ein hervorragender zweistündiger Zaubertrick, der von mir 8/10 bekommt.
Es gibt nicht viele Filme die besser werden je öfter man sie sieht. Prestige ist einer von diesen Filmen die es schaffen besser zu werden. Beim zweiten Mal war ich noch mehr von diesem Film fasziniert.
Die 2 Stunden Filmzeit vergehen wie im Flug, Langeweile kommt keine Sekunde auf. Wie bei einem Zaubertrick ist alles perfekt inszeniert.
Vorallem das geniale Finale. Bei so einem Finale komme ich aus dem Staunen fast nicht mehr raus. Im Finale werden alle offenen Fragen geklärt und es ergibt alles einen Sinn. ( Typisch Christopher Nolan)
Das 19. Jahrhundert wurde Perfekt eingefangen, Kostüme, Kulissen etc. Am liebsten würde ich direkt in diese Zeit reisen und eine der unzähligen Zaubershows besuchen.
Wiedermal muss ich Christian Bale loben, für mich der heimliche Star des Films. Aber auch die anderen Rollen sind sehr passend besetzt ( Jackmann, Johansson, Michael Caine, David Bowie...)
Nach so einen Film würde ich am liebsten meinen alten Zauberkasten aus dem Speicher holen und anfangen loszuzaubern...
„Lassen Sie noch einmal Ihre Leistung Revue passieren.“
Unvergessliche Filmerlebnisse sind extrem selten geworden. Mittlerweile tragen sie einen Seltenheitsstatus und verstecken sich beinahe zu perfekt um die gewünschte Aufmerksamkeit zu erhalten, welche nicht immer leicht zu gewinnen ist. Meist ist es eine unendlich lange und bittere Suche, welche zu schnell und zu gewollt im eigenen Glück endet. Doch tatsächlich gibt es nichts schöneres, wie wenn die Filmperle selbst, einen findet, einen überrascht und nicht nur im Kopf sondern auch auf ewig im Herz verweilt. Und wer bekanntlich sucht, der findet. Und doch, noch nicht einmal „Prestige-Die Meister der Magie“ ist eine solche Filmperle. „Prestige-Die Meister der Magie“ ist viel, viel mehr.
Es ist das Ende, welches den Zuschauer verstört, zerstört und zum Glück empört. Das Ende, welches dieses imposante Werk ein wirklich letztes Mal Revue passieren lässt. Das Ende, welches dem Zuschauer einen aller letzten Schlag in die Magengrube verpasst, dessen Augen wachsen lässt und dafür ein unfassbares Lächeln erwartet, während der Zuschauer selbst, unverständlich und allein gelassen versucht die Puzzleteile in irgend einer Art und Weise zusammen zufügen. Auch wenn er sich noch nicht über die Qualität und Genialität dieses Kunstwerkes bewusst ist, er ist fröhlich.
Realität wird in wenigen Augenblicken zur Vergangenheit, „Prestige-Die Meister der Magie“ zur vertrauter Gegenwart und später zur verführerischen Zukunft. Unfreiwillig wird man Zeuge faszinierender Magie. Zauberei, die überwiegend genutzt wird um den Zuschauer vor den Bildschirm zu fesseln. Traum und Wirklichkeit spielen sich himmlische Traumpässe zu, versuchen den Zuschauer zu beeindrucken, verwirren Ihn aber umso mehr. Ein Traum der in Wirklichkeit nie endet, weil er perfekt ist und sich Zeit lässt. Es beruhigt ungemein, das solch großartige und erfahrene Menschen die Fäden im richtigen Moment ziehen und das Thema Film zu schätzen wissen. „Prestige-Die Meister der Magie“ ist vielleicht tatsächlich Zauberei oder Magie, nur ist dies eine wage Vermutung. Doch bei einem bin ich mir wirklich sicher. „Prestige-Die Meister der Magie“ ist Liebe. Liebe zum Schauspiel. Liebe zur Musik. Liebe zu atemberaubenden Bildern. Liebe zum Detail. Und vor allem eines, Liebe zum Film. Danke Nolan, Julyan, Pfister, Jackmann, Bale und Caine, für einen Traum von wunderschöner Magie, welcher noch viele Überraschungen und viel Neues bietet. Wir sehen uns wieder.
„Das Geheimnis beeindruckt niemanden. Der Trick, für den Du es benutzt, der ist alles.“
Prestige ist fesselnd, mystisch und zieht einen unwiderbringlich in seinen Bann. Spannung und Tiefgang wurden verrührt zu einem einzigen, wunderbaren Zaubertrick, der selbst dann nicht aufhört, als der Vorhang schon gefallen ist. Protagonist und Antagonist sind am Anfang klar, am Ende wieder doch nicht, und dazwischen führt Nolan uns auf einen höchst unterhaltsamen Trip durch die Welt der Magie. Wunderbar!
The Prestige ist ein dramatischer und berührender Film über die Rivalität zweier Magier, die selbst vor der völligen Selbstaufgabe und sogar dem Tod nicht Halt macht. Die Hauptdarsteller finde ich mit Christian Bale und Hugh Jackman sehr gut besetzt, besonders weil ich von Jackman nie eine besonders gute Meinung hatte. In diesem Film hat er mir aber gefallen, da er zeigt, dass er auch Emotionen zeigen kann. Ansonsten gefiel mir noch Michael Caine als Mentor der beiden, aber mir kommt es so vor, als ob er nur in die Rolle des Alfred aus Batman geschlüpft wäre. Lediglich Scarlett Johansson war eher nur etwas für's Auge, aber nicht mehr. The Prestige ist ein sehr guter Film geworden, der mit der Thematik und den zahlreichen Twists am Ende begeistert.
boah war dieser film langweilig und langatmig, ständig wischt der eine dem andern eins aus und kommt dann nach ewigen weibergezänk das erlösende ...äh pardon auflösende ende, ist es noch langweiliger und öder als der ganze film. also unterhaltung sieht anders aus , verstehe absolut die hohen bewertungen nicht, das sind wohl alles leute die auch asiatische filme mit minutenlangen nahaufnahmen von kochenden teekesseln lieben.der einzige grund für die 2,5 anstatt 0,0 punkte sind die ansonsten guten schauspieler christian bale und hugh jackman
Sowohl Filmkritik als auch erster Kommentar gehen hier etwas in die Hose...
@razcal: ich finde den Film auch nicht toll, aber diese blöden Verallgemeinerungen und indifferenten Aussagen lassen Deine Kritik nicht als ernstzunehmend erscheinen, sondern wie Stammtischgemecker.
@thedarkknight: derartige Äußerungen sind kurz und knapp dumm. Ob Du Nolan Fan bist (wie Dein Name impliziert), oder nicht, ist dabei egal. Aber dieses "dann guck es halt nicht" Argument ist so ziemlich die schwächste Aussage, die man einer konträren Meinung nur entgegenstellen kann. Wenn das tatsächlich das beste Pulver ist, dass Du gegen eine solche Kritik verschießen kannst, solltest Du den Film besser gar nicht verteidigen, denn damit entwürdigst jeden Fan dieses Werkes.
Du musst Dich nicht entschuldigen, so ein emotionaler Ausbruch ist mitunter ganz gut. Aber schön, dass Du die Unsinnigkeit des Statements erkennst. Ansonsten hätte es mich bei Dir auch sehr gewundert. Du kannst ja Deine Meinung durchaus vernünftig preisgeben, wie ich schon mehrfach lesen durfte.
ähm ja die damen, also erstmal habe ich nichts über nolan gesagt sondern über den film, den ich weiterhin langweilig finde.und ich denke nicht das ich hier so pseudointellektuelle kritiken abgeben muss mit gagen und dem esprit des regiesseurs oder ähnliches. gibt nun mal auch nicht-akademiker die gerne filme schauen und dennen wird mein kommentar mehr nützen als diese auf hochglanzpolierten fremdwort-kanonaden, die im grunde auf nichts anderes hinweisen, als einem großem geltungsbedürfnis.
Was bitte hat die Frage nach einer tieferen Aussage als Dein "langweilig" mit pseudointellektuell zu tun? Im Übrigen ist auch pseudointellektuell ein Fremdwort. Läßt das auf Dein Geltungsbedürfnis schließen, oder bist Du der letzte bescheidene Schreiber hier? Wenn Du bloß Deine Meinung hinwirfst und sie nicht begründest, nutzt Dein Kommentar niemandem, denn dafür reicht bereits die Punktevergabe.
hab mich nur freundlicherweise auf ein vermeintliches niveau angepasst , zu allem anderen wurde auch schon alles gesagt, wenn du keinen bezug dazu findest stört mich das wenig
Da Du eine Begrüßung á la "ja die Damen" so entspannt verwendest, würde mich erstens wundern, was für einem Niveau Du Dich anzupassen gedachtest und zweitens mich überhaupt wundern, dass Dich irgendwas stört.
pass auf ich mach dir einen vorschlag , du schreibst jetzt noch 10-12 kommentare wie doof du mich findest und wie dolle dich jedes meiner worte wundert, dann machst du dir eine warme milch mit honig und machst heia :)
Vielen Dank für den erneuten Beweis Deiner Argumentationsfähigkeit, Deiner kunstvollen Fertigkeit im Umgang mit Opposition und Deines sprachlichen Repertoires.
"The Prestige" ist einer dieser Filme, in denen der Zuschauer so viele Informationen bekommt, dass er glaubt er wüsste was vor sich geht.
Und am Ende wird durch eine simple weitere Info alles über den Haufen geworfen und man stellt fest: "So genau wusste ich wohl doch nicht bescheid..."
Das Grundgerüst der Handlung ist sehr einfach erzählt.
Zwei Showmagier, die einen Wettstreit darüber führen, welcher der bessere ist.
Zu Beginn war für mich Robert Angier (Hugh Jackman) der Protagonist und Alfred Borden (Christian Bale) der Antagonist, obwohl beide sich den Titel des Hauptdarstellers teilen.
Angier scheint seine Grenzen zu haben, die er nicht überschreiten will und Borden ist der, der diese Grenzen nicht kennt.
Die wohl interessanteste und wichtigste Frage des Zuschauers ist auch die, die sich Angier die ganze Zeit über stellt: Wie funktioniert der "transportierte Mann"?
Der Wettstreit nimmt zum Schluss ein Ausmaß an, mit welchem der Zuschauer nicht rechnen dürfte, da Nolan wieder einmal versteht eine, wie man glaubt, durchsichtige Handlung so zu verschleiern, dass man am Ende nur noch staunen kann.
Ein großartiger Film, mit genau so großartigen Schauspielern!
Beim zweiten Mal anschauen wurde aus der 8,5 eine 10, inklusive Lieblingsfilm. Mit "The Prestige" gelingt Nolan ein geradezu magisches Meisterwerk. Großes Kino, große Kunst!
Ohne Zweifel Nolans bester Film. Was aber vor allem dem Drehbuch zuzuschreiben ist, das zahlreiche Wendungen parat hat und dazu einlädt, den Film noch mal zu sehen. Viele haben es hier bereits erwähnt, aber genau das ist es, was ihn besser als beispielsweise "Memento" macht, da dieser nach einmaligem Betrachten seine Magie verliert, während "Prestige" ab dem zweiten Mal erst richtig zur Geltung kommt.
Allerdings frage ich mich, ob Nolan mit dem "finalen" Twist ernsthaft noch jemanden überraschen wollte, denn der war schon einige Zeit zuvor durch diverse Andeutungen glasklar. Aber naja, abgesehen davon einwandfrei inszeniert, gut gespielt und dazu intelligenter und komplexer als Nolans restliche Filmografie summiert.
Großartig, wird definitiv noch das ein oder andere mal angesehen.
Prestige. Irgendwo zwischen Steampunk & Fantasy angesiedelt ist dieser Mysterythriller Nolans stärkstes Werk. Die beiden Hauptcharaktere bringen ihren Wahnsinn und die Gier und das Streben nach Erfolg und Aufmerksamkeit sehr schön zur Geltung. Eigentlich wird es dem Betrachter nie langweilig, weil die Story interessant ist und sehr viele positive Überraschungsmomente bereithält, ohne dabei besonders komplex zu sein. Sehr wertvoll und empfehlenswert.
Die Geschichte ist sehr genial, obwohl ich ein Problem damit habe, dass- Achtung Spoiler- die Auflösung halb magisch halb reel war, ich hätte mir lieber nur eines davon gewünscht.
Zum zweiten können einem die Hauptfiguren nicht wirklich sympatisch werden, man überlegt während des Films wer von den beiden nun das größere A***loch ist.
Die Auflösung konnte bei mir auch keine Sympathie entstehen lassen.
Ansonsten: super Film, schöne Atmosphäre, was fürs Köpfchen, was zum Nachdenken.
Ein durchweg spannend inszeniert und mit zahlreichen Wendungen versehener Mysterythriller, den uns hier Nolan in einer fast unnachahmlichen Weise präsentiert.
Zugegebenermaßen wurde ich erst im zweiten Anlauf überzeugt, aber besser spät als nie!
Prestige - Die Meister der Magie - Kritik
GB/US 2006 Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Thriller, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 04.01.2007
Kritiken (12) — Film: Prestige - Die Meister der Magie
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The Prestige» gewinnt bisher bei jeder Betrachtung an Wertschätzung.
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kltrg
Kommentar löschenBis zur letzten Minute schafft dieser Film es einem den Atem zu rauben. Und selbst wenn man den Film ein zweites Mal sieht, ist von Langeweile keine Spur – man sieht ihn nochmal mit ganz anderen Augen und entdeckt viel neues.
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenJeder Zaubertrick, der wirklich beim Publikum ankommen soll, verfügt über drei Elemente: Die Vorstellung, in der man dem Zuschauer etwas ganz gewöhnliches zeigt, aber natürlich ist es das nicht. Der zweite Teil ist die Wende, in der mit dem Gewöhnlichen etwas außergewöhnliches geschieht. Aber wer nach dem Geheimnis sucht, wird es nicht finden. Deshalb braucht es einen dritten Teil, das so genannte Prestigio, in dem alle gespannt warten, um dann etwas zu sehen, was sie noch nie zuvor gesehen haben.
Mit diesen Worten beginnt „Prestige“, aus dem Off gesprochen von Cutter (Michael Caine), der sich als Erfinder der anderen Art große Zaubertricks und die benötigten Apparaturen dazu ausdenkt. Ende des 19. Jahrhunderts arbeitet er in London mit den beiden jungen und ambitionierten Zauberkünstlern Alfred Borden (Christian Bale) und Rupert Angier (Hugh Jackman). Als bei einem Unfall auf der Bühne Angiers Ehefrau in einem Wassertank ertrinkt, gibt Angier Borden die Schuld…
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDas, was Nolan hier geschaffen hat, ist das, wonach seine Figuren so verzweifelt suchen: Magie. Nur den letzten, den ganz großen Trick, mit dem er uns verblüffen will, kündigt er allzu früh allzu deutlich an. Aber wie schon eine seiner Figuren gegen Ende des Films über die wahre Magie sagt: "Gib dem Zuschauer genug, was er anzweifeln kann."
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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenEin Exkurs nach Amerika, in die Berge von Colorado, wo sich der dem Wahnsinn nahe Wissenschaftler Nikola Tessla (David Bowie) vor seinem Konkurrenten Edison versteckt, bringt dann allem Anschein nach noch eine weitere Ebene ins Spiel. Plötzlich erscheinen Borden und Angier als archetypische Figuren der Moderne, in deren destruktivem, von einer irrationalen Rivalität geprägtem Verhalten sich fast alle Tragödien in der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts spiegeln. Aber Nolan belässt es bei Andeutungen. Er stopft den Film zwar mit Verweisen voll, interessiert sich aber am Ende wie ein Taschenspieler nur für seine Tricks. So bleibt alles andere Illusion.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenWas soll man von “The Prestige” schon erzählen, ohne jemanden, der den Film noch nie gesehen hat, das Erlebnis zu versauen? Das wäre ja, wie jemandem vorab den Schluss von “The Sixth Sense” zu verraten, frei nach dem Motto “Aber wer hätte gedacht, das Bruce Willis…”? “Prestige” lebt von den Wendungen, den Illusionen, denen das Publikum ausgesetzt ist. Man kann sich niemals einer Sache 100% sicher sein, und auch das Ende wird denke ich mal niemand komplett so erahnt haben. Und wenn doch: Der Weg ist das Ziel, und dieser Weg ist spannend, wendungsreich und verblüffend.
Die Geschichte ist versetzt erzählt, so dass man im Grunde am Anfang das Ende sieht, dann wie alles begann, während im Laufe des Films die Perspektiven wechseln. So bleiben Fragen wie “Woher wusste er…”, “Wie hat er denn…” oder “Was macht der denn damit dem und dem” ständig im Raum. Zuzusehen, wie Borden in Angiers Tagebuch liest, in welchem dieser geschrieben hat, was Borden in sein Tagebuch geschrieben hat ist grandios.
Das Ende, so überraschend es auch sein mag, gefällt mir persönlich jetzt nicht so, da es meiner Meinung nach ein paar Fragen aufwirft - doch mehr dazu sagen kann ich ja aus oben genannten Gründen nicht. Der Film lädt zum mehrmaligen Sehen ein, was wohl auch ratsam ist, alleine schon um die Anspielungen auf das große Finale deuten zu können. Denn wie schon Borden mehrmals betont:
“Schauen Sie genau hin!”
http://xander81.wordpress.com/2008/08/08/kritik-prestige-meister-der-magie/
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenHugh Jackman und Christian Bale sind eine gute Paarung als Duellanten. Jackman, der durch die "X-Men"-Trilogie berühmt wurde, gibt den eleganten Showman, Bale, der schon in "Batman Forever" vor Nolans Kamera stand, den begabteren Trickser. Jeder entwickelt dabei sein ganz eigenes Charisma, und nicht nur bei den Bühnenvorführungen ist vieles kein bisschen so, wie es scheint. Michael Caine spielt eine großartige Rolle als Konstrukteur der - mitunter gemeingefährlichen - Maschinen, die die Tricks möglich machen, und Scarlett Johansson zeigt sich einmal mehr als laszive Verführerin mit knallrot geschminktem Mund. Die historische Kulisse - Kostüme, Werkstätten, Theater- und Bühnenbauten - hat Nolan durchweg als überzeugende Zeitreise inszeniert.
So interessant das anzuschauen sein mag, so wenig berührt es, denn keine der beiden Hauptfiguren hat eine lebensechte emotionale Ebene - die blanke Rivalität wirkt bald ermüdend. Dazu kommt ein Science-Fiction-Aspekt, der geradezu an den Haaren herbeigezogen ist.
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der cineast 2010/11/06 02:12:39
Antwort löschenBatman forever vor Nolans Kamera stand? Alles klar....................!!
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenEin Ausstattungs-Film - interessanterweise mit viel Handkamera, die vollkommen berechtigt oscarnominiert war - inklusive eines exzellenten Casts! Michael Caine sieht man doch immer wieder gerne, David Bowies Kurzauftritt ist klasse gewählt und hat mir sehr gut gefallen. Bale und Jackman haben genug Raum, um zu zeigen was sie können, einzig das Finale zickt ein bißchen. Das ist nicht wirklich plump aufgelöst, aber für meinen Geschmack schlicht überkonstruiert und fordert einiges an Toleranz. Die letzte Szene verpufft daher regelrecht und beendet den eigentlich prima austangierten Hokuspokus eher unwürdig. Von Regisseur Nolan wird man trotzdem weiterhin noch viel hören! Kann mir kaum vorstellen, dass er mal einen wirklich schlechten Film dreht.
Abrakadabra!
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen"Prestige" ist ist ein hervorragender Film. Da sieht man mal, dass keine 258 Millionen Dollar (Spider-Man3) für einen Film nötig sind, wenn sich das Drehbuch Mühe gibt eine feinsinnige Story zu erzählen, die schlussendlich durch Regie und Schauspieler mit Liebe zum Detail umgesetzt wird.. Ich tue mich immer mit dem Begriff „Meisterwerk“ schwer, gerade bei Filmen die erst wenige Jahre alt sind. Ob „Prestige“ ein Klassiker ist, wird sich zeigen. Fakt ist, dass dieser Film in meiner subjektiven Wahrnehmung einer der Besten ist, die ich seit Langem gesehen habe
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenChristopher Nolans Magierduell gefällt mit jedem Bild, jeder Ausstattungsnote und jeder feinen Geste seiner Hauptdarsteller – doch hinter der vermeintlich verschachtelten Geschichte verbirgt sich nicht mehr als ein Ringen um eitle Männerkomplexe, das weder Platz für eine Auseinandersetzung mit der Blendwirkung von Unterhaltung, noch tiefer gehende Fragen nach Schein und Sein findet. Der um seine Storytwists herumkonstruierte und leider fürchterlich vorhersehbare Film bleibt deshalb letztlich vor allem stilvoller, aber durch und durch gewaltiger Budenzauber.
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der cineast 2011/02/15 17:26:15
Antwort löschenJetzt sehe ich es, du verzeihst :P!
Lukas GringoChoco 2012/02/01 23:57:06
Antwort löschen"....leider fürchterlich vorhersehbare Film..." da kann (sollte) man aber auch geteilter Meinung sein
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAuch beim wiederholten Anschauen ein modernes Meisterwerk! Zwei Männer opfern alles aufgrund von Neid und Missgunst. Ob der Twist nun hanebüchen ist oder aktuelle Ethikfragen ernsthaft in Betracht zieht, ist nebensächlich. Gerade das Spiel von Bale ist ergreifend und begeistert. Ein Wahnsinnscast in einem komplexen Drehbuch, das seinesgleichen sucht.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen"Schauen Sie auch genau hin?" Der Zuschauer tut jedenfalls nur zu gut daran, die Eröffnungsfrage von Meistermagier Cutter (Michael Caine) ganz genau zu nehmen. Denn mit "Prestige" bringt Regisseur Christopher Nolan ein großartig erzähltes Stück Kino-Illusion an den Start, das weit mehr an Faszination bereit hält, als der ziemlich unglücklich gewählte Titel auf Anhieb würde vermuten lassen.
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Kommentare (220) — Film: Prestige - Die Meister der Magie
Kommentar schreibenmyrieous 2011/12/27 00:09:15
Kommentar löschenKleine Spoilerwarnung zu Beginn.
Filme, die sich nicht auf ein Genre festlegen lassen, sind durchaus schwierig.
Oft hat man das Gefühl, einen Mix aus altbekannten Schnipsel verschiedener Filme (alle natürlich neu besetzt mit denselben Darstellern) vorgesetzt zu bekommen, die sich nicht recht zu einem Werk zusammenfügen wollen. "Prestige" hat es (zumindest über die meiste Zeit hinweg) geschafft, sich das nicht zum Vorwurf machen zu können. Eine Ausnahme bilden dabei die Sci-Fi-Elemente rund um den Klonapparat. Nicht nur der Zuschauer rätselt um die logische Erklärung für die Tricks, da wirkt es fast enttäuschend, dass es eben keine gab. Dass der Schluss aber sehr wohl gewollt und kein Versuch, es sich besonders leicht zu machen, war, beweisen einige Szenen im Laufe des Films, die schon auf diese Auflösung hinarbeiten. Eben das hat mich entschädigt, das hat den Film wiederum rund gemacht.
Von den ersten Minuten an hatte ich Interesse an den handelnden Charakten, daran, wie sich die Geschichte entwickeln mag. Die Schauspieler vermögen es hier, verschiedene Facetten, bzw. sogar verschiedene Menschen überzeugend darzustellen. Hugh Jackman hat mich positiv überrascht, Christian Bale war erwartungsgemäß gut und ich habe auch keine Einwände bezüglich der Nebendarsteller. Die Atmosphäre ist stimmig, kontrastreich und mit einem soliden Soundtrack unterlegt. Die Realität, die Glaubwürdigkeit geriet außerdem nicht an der Magie und an dem etwaigen Anspruch eines Hollywood-Fantasy-Spektakels in den Hintergrund.
Meine 9 Bewertungspunkte rühren im Grunde aber einfach daher, dass ich mich großartig unterhalten gefühlt habe und er mich auch nach mehreren Sichtungen immer noch überzeugt.
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TheDarkSide007 2011/12/18 01:36:20
Kommentar löschen"Sehen Sie auch genau zu? Jeder Zaubertrick besteht aus drei Phasen. Im ersten Teil wird das Thema vorgestellt."
Zwei junge Männer, angehende Magier, treten als Assistenten in der Show eines bekannten Magiers auf. Was als einfaches Kräfte messen beginnt, entwickelt sich aber durch den Tod der Ehefrau des einen, schnell zu einem Ränkespiel um den Gegner zu vernichten.
"In der zweiten Phase geschieht der Effekt. Der Magier nimmt das Objekt und lässt etwas Außergewöhnliches geschehen."
Vor den Augen des Zuschauers entspinnt sich ein immer düsterer werdender Film, der den Kampf um Ruhm, Ehre und Rache auf hohem, immer skrupelloserem Niveau entfesselt. Dabei fasziniert besonders, dass keiner der beiden Magier besser oder schlechter als der andere dargestellt wird. Liegt die Sympathie in einer Sekunde noch bei Angier, fühlt man im nächsten Moment schon mit Borden. Der komplette Cast zeigt dabei herausragende schauspielerische Leistungen und trägt zur besonderen Magie des Films bei.
"Aus diesem Grund hat jeder Zaubertrick auch einen dritten Akt, den schwierigsten Teil: das Finale. Man nennt ihn Prestigio."
Bis zum Schluss bleibt der Film immer wieder für eine Überraschung gut und nur der, der genau hinschaut, erkennt den Trick. Mich hat das Finale bis zur letzten Sekunde in Atem gehalten und nach wie vor kann ich nicht sagen, welcher der beiden Magier nun das Spiel um "Prestige" und die Anerkennung des Publikums gewonnen hat.
Fazit: Faszinierender Thriller, fesselnd wie ein guter Zaubertrick und mit Sicherheit auch nach wiederholtem Ansehen spannend.
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sweetForgiveness 2011/12/18 01:39:33
Antwort löschenIst einer meiner Lieblingsfilme und ich kann nur bestätigen, dass Prestige auch bei der hundertzten Sichtung immer noch begeistert und den Zuschauer hinters Licht führt, der ja schon weiß wie das Ende aussieht.
SoulReaver 2011/11/05 16:44:23
Kommentar löschen„Sie sind Magier kein Hexenmeister! Wenn Sie das unmögliche erreichen wollen müssen Sie sich die Hände schmutzig machen.“
Nach Filmen wie 'Memento' und dem Genre-Highlight 'Insomnia' stellte Christopher Nolan sein können bereits früh unter Beweis. Ganz konnte mich Nolan mit 'Memento', im Gegensatz zum starken 'Insomnia' nicht unbedingt überzeugen. 2005 ließ Nolan Batman neu aufleben und hatte mich nun auch für sich gewinnen können. 2006 nahm Nolan sich der Welt der Magie an. Mit 'Prestige' erreicht er zwar nicht die Klasse von 'Batman Begins', ist aber verdammt nah dran.
Zur Zeit der Jahrhundertwende, lernen sich die konkurrierenden Magier Robert Angier und Alfred Borden kennen. Auf freundschaftlicher, jugendlicher Konkurrenz wächst jedoch bald etwas wesentlich Schlimmeres, denn nicht nur neidet jeder dem anderen das Talent, Roberts Frau stirbt auch bei einem von Alfreds risikobewehrten Tricks. Über Jahre belauern und bekämpfen sie sich gegenseitig und reißen damit ihr gesamtes Umfeld in die Tiefe, nur um hinter die Tricks des jeweils anderen zu kommen. Dabei schrecken die beiden am Ende nicht einmal vor Mord zurück, denn das "Prestige", der unglaubliche letzte Teil eines perfekten Zaubertricks, ist jeden Einsatz wert.
Nolan fängt die Atmosphäre des 19. Jahrhundert stimmig und unaufdringlich ein. Die Städte, die Kleider sowie die gesamte Ausstattung sind stark und werden durch die hervorragende Kameraarbeit von Wally Pfister grandios in Szene gesetzt. Vor allem bei den Bühnenszenen ist Pfister immer an der richtigen Stelle und lässt den Zuschauer genau das sehen, was er auch sehen will. Die Gleichermaßen mysteriöse wie emotionale Musik von David Julyan untermalt die Szenen ruhig und gibt der Atmosphäre dazu den richtigen halt.
Christopher Nolan arbeitet nach 'Batman Begins' wieder mit Christian Bale und Michael Caine zusammen. Hugh Jackman und Scarlett Johansson komplettieren die wichtigsten und größten Charaktere der Geschichte. Wobei Johnasson zwar eine gute Leistung bringt, aber nicht über die Rolle der gutaussehenden Gehilfin hinauskommt. Christian Bale als Alfred Bordon und Hugh Jackman als Robert Angier sind die wichtigsten Figuren des Films. Leider fehlt den Charakteren die wirkliche Tiefe, denn Nolan konzentriert sich durchgehend nur auf die Besessenheit der beiden auf die Magie. Bale bringt wieder eine äußerst starke Leistung und darf eindeutig in die Rolle des mysteriösen und interessanteren Charakters schlüpfen. Aber auch Jackman überzeugt in seiner Rolle des verletzten Magiers, der unbedingt das Geheimnis von Bordon lüften will. Dazu der einmalige Michael Caine, der sowieso immer großartig ist. Sein Cutter ist für die Technik zuständig und sorgt für die Effekte, quasi der Magier hinter den Kulissen. In Nebenrollen sind Andy Serkis und David Bowie als historische Figur Nikola Tesla zu sehen.
Die Zauberei begeistert schon seit Ewigkeiten. Egal ob Jung oder Alt. Doch sie begeistert nur in dem Fall, wenn sie uns keine Auflösung bietet. Sobald ein Trick aufgeklärt werden kann, verliert er jeglichen Reiz und sein Geheimnisvolles und endet mehr und mehr in einer billigen Kopie. Das spannende ist das Rätsel raten, die Vermutungen die sich bewahrheiten oder völlig in die falsche Richtung gehen. Genau das zeichnet 'Prestige aus'. Das mysteriöse rund um die Geschichte, die den Zuschauer zum Raten und dem genauen zusehen zwingt. Die Kleinigkeiten die man leicht übersehen kann, obwohl sie doch so deutlich sind. Die kleinen Informationen zwischendurch die man schnell umgehen kann, obwohl sie uns doch direkt vor Augen geführt werden. Nicht umsonst wird der Satz "Sehen Sie genau zu" während des Films mehrere Male aus dem Off gesprochen. 'Prestige' spielt mit dem Zuschauer, will ihn auf mehrere Fährten locken, die nicht unbedingt falsch sind, und der Zuschauer geht darauf ein. 'Prestige' fesselt und zieht uns in eine Welt voller Magie, voller Geheimnisvolle und voller Unterhaltung. Aber 'Prestige' bietet auch eine andere Seite. Er zeigt uns die Rivalität von zwei Menschen, die für ihren Ruhm und für die Macht sowieso für die Magie alles tun würden. Zwei Männer die immer besser sein wollen und den anderen um jeden Preis schlagen wollen. Und so schleichen sich immer mehr die großen Themen um Leben und Tod und die Liebe ein und tragen ihren nötigen Teil zur starken Dramaturgie des Films bei. Wer nun der bessere von den beiden ist, wird im grandiosen Finale, angefangen mit der Galgen-Szene, eindrucksvoll klargemacht. Alles fließt in diesen Minuten zusammen: die Kleinigkeiten die man vielleicht schon wieder vergessen hat. Die Momente, die man zwar noch kennt, aber für die Geschichte unwichtig gehalten hat. Das Rätsel wird gelüftet und alles scheint so klar gewesen zu sein, fast zu klar.
„Abrakadabra.“
Fazit: Mit 'Prestige' inszeniert Christopher Nolan einen extrem spannenden Film über die Meister der Magie. Mit grandioser handwerklicher Arbeit, starkem Score und überzeugenden Darstellern wird 'Prestige' zu einem magischen Film den man immer wieder sehen möchte, allein um die Sachen die man vielleicht beim ersten Mal nicht erkannt hat neu zu erleben.
„Niemand interessiert sich für den Mann der verschwindet.“
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JohnnyKee 2011/11/05 23:37:04
Antwort löschenVery nice Souliiihhh!^^
SoulReaver 2011/11/05 23:42:54
Antwort löschenDanke Johnniiiiiihh:)
alex023 2011/11/03 14:38:33
Kommentar löschen"Niemand interessiert sich für den Mann, der verschwindet."
PRESTIGE ist eine weitere Glanzleistung von Meister Nolan, der seine Filme einfach so besonders macht. Dazu hat hier mal wieder eine außergewöhnlich gute Schauspielerriege gecastet. Von Hugh Jackman, über Michael Caine bis zum großartigen Christian Bale, um hier nur ein paar zu nennen. Der Film hat genau das richtige Timing, gegen Ende hin ein paar interessante Wendungen und springt gekonnt zwischen verschiedenen Zeitabschnitten hin und her, in die man erst einmal reinkommen muss, weil man sonst ständig mit einem "Hä?" auf der Stirn gebrannt da sitzt. Doch wenn man mal drin ist, ist "Prestige" hoch spannend, interessant und hat eine unglaublich gute, düstere Atmosphäre mit richtig guten Darstellern.
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Kreaexo 2011/11/03 22:05:08
Antwort löschenPrestige hätte ein Herz von dir verdient. *schnief*
Aber 9.5 ist auch eine klasse Wertung. :D
Also bin ich einverstanden und finde 's gut, dass dir der Film gefallen hat. (:
alex023 2011/11/03 23:54:46
Antwort löschenDankesehr, und ja, das Feeling für das Herz war nicht da. Deswegen, ich vergebe sehr selten Lieblingsfilme und habe zweien das auch schon entzogen. ^^
brigerbaerger 2011/10/23 00:16:03
Kommentar löschenNachdem ich diese Woche via eines Kommentars zu "The Illusionist" zu den Kommentaren zu dessen "Gegner" "The Prestige" gekommen bin, und diese fast ausschliesslich nur voll des Lobes waren - ich habe ihn damals bei meiner ersten Sichtung (ist schon eine Weile her) mit 5 bewertet, habe ich mich entschlossen etwas zu tun, was ich sonst eigentlich nie mache - ich habe einen Film zum 2-ten Mal geschaut. Fazit: ich denke und hoffe, es war nicht beim ersten Mal zum zweiten Mal geblieben... Tja, genau so verschachtelt und undurchsichtig kam mir "The Prestige" vor. Nolans Film verlangt dem Zuschauer volle Aufmerksamkeit und einen wachen Geist ab und anscheinend fehlte mir das beim ersten Mal (obwohl es ja am Anfang des Films klar und deutlich gesagt wird: "Schauen Sie auch genau hin?"). Der Film ist von der Spannung über die Schauspieler (Bale, Jackman, Caine, Johannson und sogar Bowie - den ich fast nicht erkannt hätte) bis zur Story und deren Auflösung einfach genial inszeniert. Sicher geht es um das ewige Duell der Männer, wer ist der Bessere, Genialere usw. - aber fesselt es bis zum Schluss. Zudem sind die Dekos, Kostüme und damit die ganze Atmosphäre dicht...und ich wage es fast nicht zu sagen: magisch. Selten habe ich mich in letzter Zeit so genial unterhalten und gefesselt gefühlt, wie die letzten 2 Stunden...it's really Magic!
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Isolation 2011/10/19 18:12:28
Kommentar löschenAlfred Bordon (Christian Bale) ist der Mann, der Robert Angier (Hugh Jackman) das nahm, was sein Leben erfüllte und der sie zu dem machte, was sie nun sind: Rivalen, die dem jeweils anderen nichts außer Trümmer und zerstörte Träume lassen wollen.
Es gibt kein Auseinandergehen, keine Missachtung, denn sie sind beide vernarrt in Zukunftsbilder, die niemals sicher, aber nur allzu verführerisch sind: Es sind die Welten der Magie.
Dass hinter lautem, vorbildlichem Applaus, charmanten Gesten und eleganter Kleidung aber weitaus mehr steckt, wird schnell klar, weil es ist die Suche nach der perfekten Illusion, die das Leben fortan bestimmt. Und wenn man sie dann endlich findet und von ihren Zügen besessen wird, aber nicht der Schöpfer ist, muss man handeln. Allerdings geschieht dies nicht immer in dem edlen Gewand, in welchem man sich Abend für Abend auf der Bühne präsentiert...
"The Prestige" ist nicht nur ein spannendes Puzzle oder eine höchst beeindruckende Zeitreise ins London des endenden 19. Jahrhunderts, nein, das mitreißende Werk über Gier, Liebe und Verrat hat mich darüber hinaus durch den Zusammenhalt seiner einzelnen Fragmente fasziniert – besonders nachhaltig. "The Prestige" entschlüsselt sich gegen Ende eines Bildes, dass dem eines bemerkenswerten Zaubertricks gleicht und sich den Phasen der perfekten Illusion ganz und gar hingibt. Es ist eine Fügung, die schlicht und ergreifend fantastisch ist, die Übergänge könnten nicht besser sein, die schlussendlichen Darstellungen nicht opulenter bebildert und die tragenden Rollen mit Jackman und Bale nicht treffender besetzt.
Nolan vermischt optischen Zeitgeist und geschriebene Geschichte mit magischem Thrill. Es ist eine Mischung, die fast vollständig in ihrer Art funktioniert, nur im Mittelteil bei mir einige Längen fand. Und selbst wenn "The Prestige" zeitweise nicht immer überraschen sollte, so bleibt man doch immer bei der Sache, denn diese clevere, geheimnisvolle und dramatische Reise in die dreckige und unschöne Welt der Zauberei ist zu brillant gefilmt, um die Vorstellung schon vor der letzten Phase des Zaubertricks, der Enthüllung, zu verlassen, denn ganz sicher, ihr werdet applaudieren.
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WaaayneTrain 2011/10/14 15:27:00
Kommentar löschen"Niemand interessiert sich für den Mann, der verschwindet."
"Prestige - Die Meister der Magie" ist wieder ein unglaublich gut durchdachter Film ganz nach Christopher Nolans Art, ein Film über zwei rivalisierte, grössenwahnsinnige Magier, die sich in allem immer übertreffen wollen. Sie riskieren alles um ihren Traum, ihr Ziel zu erreichen und setzten deshalb sogar Menschenleben auf's Spiel. Man kann diesen Film aufgrund der genialen Schachzügen der beiden Rivalen durchaus auch als Verschwörungsthriller bezeichnen.
Doch die geniale Handlung und die Erzählstruktur ist noch lange nicht alles was der Film zu bieten hat: Die Kostüme und die Schauplätze wirken so real und einfach magisch, dass der Zuschauer 2 Stunden lang mittendrin ist. Die Darsteller überzeugen in jeder Sekunde, vor allem Michael Caine. Seine Erfahrung als Schauspieler spiegelt sich perfekt in der Rolle des erfahrenen Professors wieder. Nolans "Memento", das ja für eines seiner besten Werke gilt, konnte mich schauspielerisch bei weitem nicht so überuzeugen.
Mit "Prestige - Meister der Magie" hat Christopher Nolan ein Werk geschaffen, das den Zuschauer herausfordert. Es enthält einige Schlüsselszenen, die der Zuschauer suchen muss, der Film fordert die volle Konzentration. Dann wird man am Ende auch mit einem riesigen Aha-Moment belohnt, das zu grossem Staunen führt. Zudem bedeutet dies bei weitem nicht, dass der Film nur einmal sehenswert ist, denn bei einer zweiten Sichtung, sieht man ihn völlig anders. Der Mann kann es, dieser Film ist ein Zaubertrick.
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russel 2011/10/17 18:33:28
Antwort löschendu erwähnst david bowie mit keinem wort. schade. :) ansonsten kann ich dir nur zustimmen. kompliment.
WaaayneTrain 2011/10/18 13:11:12
Antwort löschenDann müsste ich alle Schauspieler erwähnen! Und das ginge ziemlich lang(=
Ah und vielen dank auch.
Emzed 2011/09/30 19:37:47
Kommentar löschenEin Film über zwei rivalisierende Zauberkünstler, der erst dann seine volle Genialität entfaltet, wenn man hinterher drüber nachdenkt oder ihn das zweite Mal anschaut. Mit Hugh Jackman, Christian Bale, Scarlett Johanson und Michael Caine eine erstklassige Besetzung, und Christopher Nolan als Regisseur ist bekanntlich ein Meister des geistreichen Popcornkinos. Die Schauspieler kommen leider nicht voll zur Entfaltung, haben aber definitiv einige Glanzmomente. Die Story ist absolut fesselnd und sehr verschachtelt aufgebaut - Inception lässt grüßen - ich hatte aber zu keinem Zeitpunkt Probleme die Übersicht zu wahren. Das Ende ist im Nachhinein so unglaublich vorhersehbar und trotzdem eine völlige Überraschung beim ersten Anschauen, was dem Film eine einzigartige Faszination verleiht. Der Teil der Handlung um Nikola Tesla schweift leider in die Science Fiction ab, was ich schade finde, da es meiner Meinung nach nicht zu dem Film passt. Zudem schleicht sich hier und da auch die ein oder andere Länge ein. Trotz dieser Schwächen ein hervorragender zweistündiger Zaubertrick, der von mir 8/10 bekommt.
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sam_ace_rothstein 2011/09/27 16:36:05
Kommentar löschenDieser Film schafft es uns zu verzaubern.
Es gibt nicht viele Filme die besser werden je öfter man sie sieht. Prestige ist einer von diesen Filmen die es schaffen besser zu werden. Beim zweiten Mal war ich noch mehr von diesem Film fasziniert.
Die 2 Stunden Filmzeit vergehen wie im Flug, Langeweile kommt keine Sekunde auf. Wie bei einem Zaubertrick ist alles perfekt inszeniert.
Vorallem das geniale Finale. Bei so einem Finale komme ich aus dem Staunen fast nicht mehr raus. Im Finale werden alle offenen Fragen geklärt und es ergibt alles einen Sinn. ( Typisch Christopher Nolan)
Das 19. Jahrhundert wurde Perfekt eingefangen, Kostüme, Kulissen etc. Am liebsten würde ich direkt in diese Zeit reisen und eine der unzähligen Zaubershows besuchen.
Wiedermal muss ich Christian Bale loben, für mich der heimliche Star des Films. Aber auch die anderen Rollen sind sehr passend besetzt ( Jackmann, Johansson, Michael Caine, David Bowie...)
Nach so einen Film würde ich am liebsten meinen alten Zauberkasten aus dem Speicher holen und anfangen loszuzaubern...
Ganz Grosses Kino!
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Tjeorrmy 2011/09/26 19:38:01
Kommentar löschen„The Prestige“ - Zauberei. Magie. Liebe.
„Lassen Sie noch einmal Ihre Leistung Revue passieren.“
Unvergessliche Filmerlebnisse sind extrem selten geworden. Mittlerweile tragen sie einen Seltenheitsstatus und verstecken sich beinahe zu perfekt um die gewünschte Aufmerksamkeit zu erhalten, welche nicht immer leicht zu gewinnen ist. Meist ist es eine unendlich lange und bittere Suche, welche zu schnell und zu gewollt im eigenen Glück endet. Doch tatsächlich gibt es nichts schöneres, wie wenn die Filmperle selbst, einen findet, einen überrascht und nicht nur im Kopf sondern auch auf ewig im Herz verweilt. Und wer bekanntlich sucht, der findet. Und doch, noch nicht einmal „Prestige-Die Meister der Magie“ ist eine solche Filmperle. „Prestige-Die Meister der Magie“ ist viel, viel mehr.
Es ist das Ende, welches den Zuschauer verstört, zerstört und zum Glück empört. Das Ende, welches dieses imposante Werk ein wirklich letztes Mal Revue passieren lässt. Das Ende, welches dem Zuschauer einen aller letzten Schlag in die Magengrube verpasst, dessen Augen wachsen lässt und dafür ein unfassbares Lächeln erwartet, während der Zuschauer selbst, unverständlich und allein gelassen versucht die Puzzleteile in irgend einer Art und Weise zusammen zufügen. Auch wenn er sich noch nicht über die Qualität und Genialität dieses Kunstwerkes bewusst ist, er ist fröhlich.
Realität wird in wenigen Augenblicken zur Vergangenheit, „Prestige-Die Meister der Magie“ zur vertrauter Gegenwart und später zur verführerischen Zukunft. Unfreiwillig wird man Zeuge faszinierender Magie. Zauberei, die überwiegend genutzt wird um den Zuschauer vor den Bildschirm zu fesseln. Traum und Wirklichkeit spielen sich himmlische Traumpässe zu, versuchen den Zuschauer zu beeindrucken, verwirren Ihn aber umso mehr. Ein Traum der in Wirklichkeit nie endet, weil er perfekt ist und sich Zeit lässt. Es beruhigt ungemein, das solch großartige und erfahrene Menschen die Fäden im richtigen Moment ziehen und das Thema Film zu schätzen wissen. „Prestige-Die Meister der Magie“ ist vielleicht tatsächlich Zauberei oder Magie, nur ist dies eine wage Vermutung. Doch bei einem bin ich mir wirklich sicher. „Prestige-Die Meister der Magie“ ist Liebe. Liebe zum Schauspiel. Liebe zur Musik. Liebe zu atemberaubenden Bildern. Liebe zum Detail. Und vor allem eines, Liebe zum Film. Danke Nolan, Julyan, Pfister, Jackmann, Bale und Caine, für einen Traum von wunderschöner Magie, welcher noch viele Überraschungen und viel Neues bietet. Wir sehen uns wieder.
„Das Geheimnis beeindruckt niemanden. Der Trick, für den Du es benutzt, der ist alles.“
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Carolin die Große 2011/09/23 10:46:09
Kommentar löschenclever, irreführend...magisch.
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cruzha 2011/09/19 10:49:31
Kommentar löschenPrestige ist fesselnd, mystisch und zieht einen unwiderbringlich in seinen Bann. Spannung und Tiefgang wurden verrührt zu einem einzigen, wunderbaren Zaubertrick, der selbst dann nicht aufhört, als der Vorhang schon gefallen ist. Protagonist und Antagonist sind am Anfang klar, am Ende wieder doch nicht, und dazwischen führt Nolan uns auf einen höchst unterhaltsamen Trip durch die Welt der Magie. Wunderbar!
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Prechtl 2011/09/19 01:03:08
Kommentar löschenThe Prestige ist ein dramatischer und berührender Film über die Rivalität zweier Magier, die selbst vor der völligen Selbstaufgabe und sogar dem Tod nicht Halt macht. Die Hauptdarsteller finde ich mit Christian Bale und Hugh Jackman sehr gut besetzt, besonders weil ich von Jackman nie eine besonders gute Meinung hatte. In diesem Film hat er mir aber gefallen, da er zeigt, dass er auch Emotionen zeigen kann. Ansonsten gefiel mir noch Michael Caine als Mentor der beiden, aber mir kommt es so vor, als ob er nur in die Rolle des Alfred aus Batman geschlüpft wäre. Lediglich Scarlett Johansson war eher nur etwas für's Auge, aber nicht mehr. The Prestige ist ein sehr guter Film geworden, der mit der Thematik und den zahlreichen Twists am Ende begeistert.
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razcal 2011/09/15 21:03:22
Kommentar löschenboah war dieser film langweilig und langatmig, ständig wischt der eine dem andern eins aus und kommt dann nach ewigen weibergezänk das erlösende ...äh pardon auflösende ende, ist es noch langweiliger und öder als der ganze film. also unterhaltung sieht anders aus , verstehe absolut die hohen bewertungen nicht, das sind wohl alles leute die auch asiatische filme mit minutenlangen nahaufnahmen von kochenden teekesseln lieben.der einzige grund für die 2,5 anstatt 0,0 punkte sind die ansonsten guten schauspieler christian bale und hugh jackman
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doctorgonzo 2011/09/16 10:59:15
Antwort löschenSowohl Filmkritik als auch erster Kommentar gehen hier etwas in die Hose...
@razcal: ich finde den Film auch nicht toll, aber diese blöden Verallgemeinerungen und indifferenten Aussagen lassen Deine Kritik nicht als ernstzunehmend erscheinen, sondern wie Stammtischgemecker.
@thedarkknight: derartige Äußerungen sind kurz und knapp dumm. Ob Du Nolan Fan bist (wie Dein Name impliziert), oder nicht, ist dabei egal. Aber dieses "dann guck es halt nicht" Argument ist so ziemlich die schwächste Aussage, die man einer konträren Meinung nur entgegenstellen kann. Wenn das tatsächlich das beste Pulver ist, dass Du gegen eine solche Kritik verschießen kannst, solltest Du den Film besser gar nicht verteidigen, denn damit entwürdigst jeden Fan dieses Werkes.
doctorgonzo 2011/09/16 11:23:33
Antwort löschenDu musst Dich nicht entschuldigen, so ein emotionaler Ausbruch ist mitunter ganz gut. Aber schön, dass Du die Unsinnigkeit des Statements erkennst. Ansonsten hätte es mich bei Dir auch sehr gewundert. Du kannst ja Deine Meinung durchaus vernünftig preisgeben, wie ich schon mehrfach lesen durfte.
doctorgonzo 2011/09/16 11:32:11
Antwort löschenDann ist doch alles gut. Ich find klasse, dass Du die Größe hast, solche schwachen Momente zuzugeben. Das beeindruckt...
razcal 2011/09/17 16:39:51
Antwort löschenähm ja die damen, also erstmal habe ich nichts über nolan gesagt sondern über den film, den ich weiterhin langweilig finde.und ich denke nicht das ich hier so pseudointellektuelle kritiken abgeben muss mit gagen und dem esprit des regiesseurs oder ähnliches. gibt nun mal auch nicht-akademiker die gerne filme schauen und dennen wird mein kommentar mehr nützen als diese auf hochglanzpolierten fremdwort-kanonaden, die im grunde auf nichts anderes hinweisen, als einem großem geltungsbedürfnis.
freak out
doctorgonzo 2011/09/17 22:21:11
Antwort löschenWas bitte hat die Frage nach einer tieferen Aussage als Dein "langweilig" mit pseudointellektuell zu tun? Im Übrigen ist auch pseudointellektuell ein Fremdwort. Läßt das auf Dein Geltungsbedürfnis schließen, oder bist Du der letzte bescheidene Schreiber hier? Wenn Du bloß Deine Meinung hinwirfst und sie nicht begründest, nutzt Dein Kommentar niemandem, denn dafür reicht bereits die Punktevergabe.
razcal 2011/09/18 02:21:46
Antwort löschenhab mich nur freundlicherweise auf ein vermeintliches niveau angepasst , zu allem anderen wurde auch schon alles gesagt, wenn du keinen bezug dazu findest stört mich das wenig
doctorgonzo 2011/09/18 21:46:03
Antwort löschenDa Du eine Begrüßung á la "ja die Damen" so entspannt verwendest, würde mich erstens wundern, was für einem Niveau Du Dich anzupassen gedachtest und zweitens mich überhaupt wundern, dass Dich irgendwas stört.
razcal 2011/09/19 11:14:11
Antwort löschenpass auf ich mach dir einen vorschlag , du schreibst jetzt noch 10-12 kommentare wie doof du mich findest und wie dolle dich jedes meiner worte wundert, dann machst du dir eine warme milch mit honig und machst heia :)
doctorgonzo 2011/09/19 11:18:48
Antwort löschenVielen Dank für den erneuten Beweis Deiner Argumentationsfähigkeit, Deiner kunstvollen Fertigkeit im Umgang mit Opposition und Deines sprachlichen Repertoires.
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razcal 2011/09/19 11:26:27
Antwort löschenhach , ich werd ganz rot :)
doctorgonzo 2011/09/19 11:46:31
Antwort löschenImmer wieder gern.
In_Ex_Fan 2011/09/08 09:28:47
Kommentar löschen"The Prestige" ist einer dieser Filme, in denen der Zuschauer so viele Informationen bekommt, dass er glaubt er wüsste was vor sich geht.
Und am Ende wird durch eine simple weitere Info alles über den Haufen geworfen und man stellt fest: "So genau wusste ich wohl doch nicht bescheid..."
Das Grundgerüst der Handlung ist sehr einfach erzählt.
Zwei Showmagier, die einen Wettstreit darüber führen, welcher der bessere ist.
Zu Beginn war für mich Robert Angier (Hugh Jackman) der Protagonist und Alfred Borden (Christian Bale) der Antagonist, obwohl beide sich den Titel des Hauptdarstellers teilen.
Angier scheint seine Grenzen zu haben, die er nicht überschreiten will und Borden ist der, der diese Grenzen nicht kennt.
Die wohl interessanteste und wichtigste Frage des Zuschauers ist auch die, die sich Angier die ganze Zeit über stellt: Wie funktioniert der "transportierte Mann"?
Der Wettstreit nimmt zum Schluss ein Ausmaß an, mit welchem der Zuschauer nicht rechnen dürfte, da Nolan wieder einmal versteht eine, wie man glaubt, durchsichtige Handlung so zu verschleiern, dass man am Ende nur noch staunen kann.
Ein großartiger Film, mit genau so großartigen Schauspielern!
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CJ1203 2011/09/05 22:59:55
Kommentar löschenBeim zweiten Mal anschauen wurde aus der 8,5 eine 10, inklusive Lieblingsfilm. Mit "The Prestige" gelingt Nolan ein geradezu magisches Meisterwerk. Großes Kino, große Kunst!
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Pfizze 2011/09/05 09:51:30
Kommentar löschenOhne Zweifel Nolans bester Film. Was aber vor allem dem Drehbuch zuzuschreiben ist, das zahlreiche Wendungen parat hat und dazu einlädt, den Film noch mal zu sehen. Viele haben es hier bereits erwähnt, aber genau das ist es, was ihn besser als beispielsweise "Memento" macht, da dieser nach einmaligem Betrachten seine Magie verliert, während "Prestige" ab dem zweiten Mal erst richtig zur Geltung kommt.
Allerdings frage ich mich, ob Nolan mit dem "finalen" Twist ernsthaft noch jemanden überraschen wollte, denn der war schon einige Zeit zuvor durch diverse Andeutungen glasklar. Aber naja, abgesehen davon einwandfrei inszeniert, gut gespielt und dazu intelligenter und komplexer als Nolans restliche Filmografie summiert.
Großartig, wird definitiv noch das ein oder andere mal angesehen.
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phillipp-wurst 2011/09/05 16:18:28
Antwort löschenjetzt hab ich bock den nochmal zu sehen! :D
slangbanger! 2011/09/04 14:05:41
Kommentar löschenPrestige. Irgendwo zwischen Steampunk & Fantasy angesiedelt ist dieser Mysterythriller Nolans stärkstes Werk. Die beiden Hauptcharaktere bringen ihren Wahnsinn und die Gier und das Streben nach Erfolg und Aufmerksamkeit sehr schön zur Geltung. Eigentlich wird es dem Betrachter nie langweilig, weil die Story interessant ist und sehr viele positive Überraschungsmomente bereithält, ohne dabei besonders komplex zu sein. Sehr wertvoll und empfehlenswert.
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Tachitalili 2011/09/04 11:33:26
Kommentar löschenDie Geschichte ist sehr genial, obwohl ich ein Problem damit habe, dass- Achtung Spoiler- die Auflösung halb magisch halb reel war, ich hätte mir lieber nur eines davon gewünscht.
Zum zweiten können einem die Hauptfiguren nicht wirklich sympatisch werden, man überlegt während des Films wer von den beiden nun das größere A***loch ist.
Die Auflösung konnte bei mir auch keine Sympathie entstehen lassen.
Ansonsten: super Film, schöne Atmosphäre, was fürs Köpfchen, was zum Nachdenken.
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cpt. chaos 2011/09/01 23:19:51
Kommentar löschenEin durchweg spannend inszeniert und mit zahlreichen Wendungen versehener Mysterythriller, den uns hier Nolan in einer fast unnachahmlichen Weise präsentiert.
Zugegebenermaßen wurde ich erst im zweiten Anlauf überzeugt, aber besser spät als nie!
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