Prestige - Die Meister der Magie - Kritik

GB/US 2006 Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 04.01.2007

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    alex.malek.35 01.02.2015, 01:06 Geändert 01.02.2015, 01:24

    das ist der einzige nolan der wirklich perfekt war, wahres kunstwerk

    • 9
      LilQ 30.01.2015, 20:38 Geändert 01.02.2015, 10:35

      Als ich klein war, gab es bei mir in der Nachbarschaft eine alte, sehr reiche, gebrechliche Frau. Sie konnte kaum ohne Hilfe laufen oder sich selbst versorgen. Stets war sie auf ihre Familie angewiesen, die sie rund um die Uhr pflegte und aufwendig umsorgte.
      Nie musste sie was schleppen, nie musste sie einkaufen, nicht einmal kochen oder ihre Briefe selber öffnen. Vierundzwanzig Stunden am Tag waren ihre Kinder und ihre Enkel um sie herum und trugen sie auf Händen.
      „Mutter hier, Mutter da“ riefen sie „setzt dich Großmutter, übernimm dich nicht Großmutter“ hieß es immer. „Bist du zufrieden Schwiegermama? Kann ich dir helfen, liebe Tante?“
      Tag ein Tag aus schwirrten sie um sie herum wie Fliegen. Meine Mutter meinte, jedes mal, wenn wir an ihrem, nie von Angehörigen verlassenen, Haus vorbei gingen, dass die Alte wahrscheinlich Gold scheißen muss, weil sich ihre Verwandtschaft so buckelig um sie herum bewegt.
      Mir tat sie so leid, weil sie ja so gebrechlich und alt war, doch Mum hatte nur ein verächtliches schnauben für sie übrig. Sie meinte, wenn die endlich ihr Vermögen teilen würde, hätte sie mehr Ruhe, die geizige Schabracke.
      Ich war schockiert über ihre Gefühlskälte.

      Vor fünf oder sechs Jahren war ich wieder da. Sie wohnte immer noch in der selben Straße, im selben Haus. Ich dachte zuerst, als ich sie dabei beobachtete, so vergnügt am Unkraut jähen, dass das nur ihre Tochter sein kann und nicht die schwache Alte. Aber es war sie, vitaler und lebendiger als vor 15 Jahren.
      Als ich meine Mutter fragte, was mit ihr passiert sei und ob sie in ein Jungbrunnen gefallen ist, da lachte sie laut über mich und über die Frage:
      Die Alte spielte eine Maskerade, weil sie sich in der Rolle der umsorgten Oma gefiel. Als ihre Kinder sie aber, auf Grund der Altersschwäche in ein Heim stecken und die Vollmacht über das Vermögen erlangen wollten, dann legte sie die Rolle ab und enterbte die, die das initiierten.
      Sie hat sich die ganze Zeit gefragt, warum sich eine senile Alte, bei all dem Gebrechen, jeden Tag ihren ganzen Schmuck anlegte und es provokant in der Nachbarschaft spazieren trug.
      Sie hat nie den Namen meiner Mutter, meiner Tante und meines Großvater vergessen, auch wenn sie sich lediglich über den Zaun sahen und kaum miteinander sprachen, doch wenn sie was von ihren Enkeln wollte, musste sie lange darüber sinnieren und erriet am Ende nie den richtigen Namen.
      Die simpelste Show und wie gern habe ich mich täuschen lassen.
      Tja.

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      • 9

        Grandioser Film mit Top Besetzung. Den Film musste ich mir dreimal anschauen um jedes Puzzleteil zusammensetzen zu können. Christopher Nolan hat hier einen extrem intelligenten Thriller geschaffen, der meine Synapsen zum brennen gebracht hat. Klasse!

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        • 8

          Bei der Regie und Besetzung kaum anders zu erwarten ... ein wirklich klasse Film. Ist zwar schon eine Weile her, doch das ist einer der wenigen Filme, der mir im Kopf einfach hängen geblieben ist. Kann ich nur empfehlen!

          • 9
            angelo.cirillo.5 02.01.2015, 22:56 Geändert 02.01.2015, 22:57

            Wie nicht anders zu erwarten war, ein weiterer genialer Film von Christopher Nolan. Wer Filme mit Anspruch und einer guten Story sehen möchte, wird hier definitiv fündig. Ein Klasse Film.

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            • 8

              Also ich muss schon sagen, mein lieber Scholli. Echt nicht schlecht. Und das sage ich :-D da hat sich jemand aber mal Gedanken gemacht bevor er was angepackt hat. Christian Bale und Huge Jackman als Zauberer/Magier in Action verpackt in einer etwas ungewöhnlichen aber sehr interessanten Story. Ein souveräner Michael Caine und unsere Scarlett runden das ganze noch ab. Christophr Nolan zeigt hier schon, dass er es liebt Filme verschachtelt und häppchenweise an den Zuschauer weiterzugeben, ehe er zum Finalen Zug ausholt. Guter Film, angucken!

              • 10

                Er ist einfach einer meiner absoluten Lieblinge. Einfach eine toll erzählte Geschichte, spannend bis zum Schluss und absolut magisch.

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                • 9 .5

                  Einfach ein sehr guter Film eines tollen Regisseurs, der nicht viel falsch macht. Seine Art, Geschichten zu schreiben und diese nachher in toll eingefangenen Bildern zu erzählen (und dabei immer die richtigen Darsteller zu verpflichten) ist schon etwas großartiges, was mich nicht bei jedem Regisseur so an den Screen fesseln kann. Zwischendurch hatte ich ganz kurz meine Zweifel, ob der Film mich thematisch nicht kurz einmal "verloren" hatte, aber spätestens, wenn er zum Ende hin wieder Fahrt aufnimmt, dann steht die 9.5 vollkommen gerechtfertigt da. Und nur diesem ganz kurzen Einknicken knapp nach der Hälfte ist es geschuldet, dass da nicht noch mehr zur Benotung kommt. Ich war gut unterhalten, überrascht, gebannt, emotional und staunte bei all den schönen Bildern.

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                  • 9 .5

                    Die Art wie Christopher Nolan seine Geschichten erzählt, polarisiert.
                    Mich fasziniert die Arbeit dieses Mannes extrem. Auch "Prestige-Die Meister der Magie" ist große Klasse und ich habe mir den schon mehrmals angesehen.

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                    • 7

                      Christopher Nolan versucht sich an Magie und Illusionen. Leider hat er es nicht geschafft mich komplett zu verzaubern. Im Kern der Geschichte geht es um zwei rivalisierende Zauberkünstler, deren Streit und Wettkampf im Laufe der Story immer mehr eskaliert. Darstellerisch ist der Film perfekt besetzt. Sei es Hugh Jackman, Christian Bale oder Scarlett Johansson...alle spielen ihre Rollen ausgezeichnet. Auch Nolans Dauergast Michael Caine gefällt mir mal wieder sehr gut. Auch inszenatorisch macht Nolan hier alles richtig, also woran liegt es, dass der Film mich nicht ganz so begeistert wie viele andere hier? Zum einen an der Charakterzeichnung, die beide Hauptcharaktere stur auf ihre Rivalität beschränkt. Man erfährt so gut wie nichts über sie, außer ihren tiefsten Wunsch den Konkurrenten auszustechen. Zum anderen liegt es an der Story, die mir zu konstruiert wirkt. Beim schauen sehe ich Nolan vor mir, wie er die Handlung auf einem Notizblock entwirft. Hauptsächlich ist es diesen beiden Punkten geschuldet, dass ich nicht komplett in den Film eintauchen konnte.
                      Trotzdem bleibt "Prestige" ein sehr guter Film, weil er es schafft die menschliche Thematik der Rivalität in eine Welt der Illusionen zu verlagern und den Zuschauer immer wieder vor die Frage stellt, ob es das denn wirklich wert war.

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                      • 10
                        sachsenkrieger 02.12.2014, 23:03 Geändert 03.12.2014, 08:49

                        Simsalabim ... eine Spoilerwarnung!

                        Dieser Film ist für mich Magie in ihrer reinsten Form. Christopher Nolan schuf mit PRESTIGE auf einem Rahmen aus Magie, ein ebenfalls nur als magisch zu bezeichnendes Meisterwerk, an dem auch er selbst sich zu messen hat. Er täuscht den Zuschauer, verzaubert ihn, führt ihn an der Nase herum, gaukelt ihm vor und fesselt ihn 130 Minuten mit unsichtbaren Ketten an den Sessel. Dazu kommen zahlreiche Parallelen und Anspielungen, von denen viele erst nach eingehender Filmrecherche zu Tage treten, manche werden vielleicht immer sein Geheimnis bleiben.

                        Zentrales Element der Handlung ist der immer mehr eskalierende Streit zweier ehemals befreundeter Jungmagier, die sich immer skrupelloser bekriegen, um sich selbst in den Olymp der Zauberkunst zu befördern. In diesem Zwist zwischen Angier/Borden und in dem ebenfalls eingebetteten Streit zwischen Tesla/Edison finden wir ein in den Jahrtausenden immer wiederkehrendes Muster menschlichen Handelns. Aber Nolans Aussagekraft reicht weiter, denn eigentlich streben wir doch alle nach Anerkennung, nach Prestige ... warum sonst sollten wir uns hier bei mp herumtreiben, Clubs gründen, Freunde finden, loven und haten...?

                        Nolan treibt seine Spielchen mit unserer Wahrnehmung mit meisterlicher Präzision. Immer wieder wechselt die dreifach gestaffelte Zeitebene, um dem Zuschauer ein Bröckchen aufschnappen zu lassen. Im Verlauf etlicher Szenen muss man sich zurechtfinden, das Thema erfassen. Wenn einem das gelungen ist, kommt der Effekt und man befindet sich wieder in der Illusion, die einem vorgaukelt, wieder ein bißchen mehr zu wissen, endlich dem Trick hinter alledem näher zu kommen. Aber nicht nur in der Zauberkunst macht man sich die Eigenschaft des Menschen zunutze, die Wahrheit eigentlich gar nicht sehen zu wollen bzw. sich allzu gerne und leicht auf eine falsche Fährte locken zu lassen. Abracadabra!

                        Nolan läßt parallel zu Angier/Borden zwei weitere "Magier" ihrer Zeit auf geniale Weise in die Handlung einfließen, die ebenso wie die beiden, obsessiv ihre Ziele verfolgten und sich zeitweilig bekriegten. Wobei der Vergleich etwas hinkt, denn die Aggressionen gingen damals hauptsächlich von Edison aus, der nicht der Erfinder der Glühbirne, aber quasi der des elektrischen Stuhls ist. Auch in dieser Geschichte ist die Wahrheit durch geschickte Zauberei des heute bekannteren Edison verdreht und vernebelt worden. Dies interessierte damals aber niemanden, denn mit der zunehmenden Elektrifizierung wurde die Menschheit in ein neues Zeitalter katapultiert, dessen Ende heute noch lange nicht absehbar ist.

                        Man kann sich den Film noch so oft ansehen, alle Tricks Nolans wird man wohl nicht ergründen können. Für mich ist PRESTIGE sein vielseitigster, vielleicht sogar bester Film, der die Story zweier Magier ausweitet auf viele andere Bereiche des menschlichen "Kulturgeschichte", deren große Persönlichkeiten wohl auch immer ein wenig Grenzgänger zwischen Genie und Wahnsinn waren. Ein phantastischer Zaubertrick, den man sich ruhig oft vorführen lassen sollte. Allerdings ist PRESTIGE für mich ein Lieblingsfilm des Verstandes, denn der Magier Nolan kann fast alles, nur eines kann er (noch) nicht: Herzen bewegen!

                        ... und die Moral von der Geschicht: Für deine Träume liebe ... lebe ... kämpfe ... aber töte nicht!

                        P.S.: Am Ende wurde ich dann noch einmal überrascht. Als ich Nicola Tesla das erste Mal sah, kam mir etwas komisch vor und ich dachte, das könnte doch David Bowie sein. Da ich aber viel zu konzentriert der Handlung zu folgen versuchte, verwarf ich den Gedanken wieder, um im Abspann dann wirklich seinen Namen zu entdecken. Die wirklich sensationelle Maske Bowies war für mich der letzte Zaubertrick Nolans mit meiner persönlichen Wahrnehmung, zumindest in diesem Film.

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                        • 8 .5

                          Prestige ist ein Duell zweier getriebener Besessener, die in Ihrem Streben nach der Nummer 1 eine Schlacht schlagen, die man so selten gesehen hat. Die Untiefen einer menschlichen Seele kommen da zum Vorschein, wenn Bale gegen Jackman zaubert. Nolan schafft es den Zuschauer hin und her zu reissen, wem gehören denn nun meine Sympathien? Beiden? Keinem? Einem? Wer ist gut? Wer ist böse? Wer ist hinterlistiger? Wer ist durchtriebener? Wer geht am weitesten? Hier wird falscher Zauber aufgedeckt und durch noch falscheren Zauber ersetzt. Keiner sagt die Wahrheit, alle sagen die Wahrheit. Ich war gefesselt und mir sicher wie der Film endet, weit gefehlt: Ich hatte zwar eine Ahnung, aber sowas hatte ich nicht erwartet. Die Besetzung ist ein Traum, die Filmmusik passt und trotz seiner Länge ist der Film nie langweilig.

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                          • 9

                            Ist immer wieder erstaunlich was Nolan aus solch einer Idee alles rausholen kann. Der Typ ist ein Phänomen ! Habe diesen Film schon mehrmals gesehen und finde die Story von Anfang bis zum Ende hin durchweg spannend. Solche Filme beidrucken mich immer wieder :)

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                            • 9

                              Nolan ist der Märchenerzähler unserer Generation .... mehr braucht man nicht sagen...

                              • 10

                                Wird bestimmt ein Fest

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                                • 9

                                  interessante story mit meisterlicher Besetzung. Ein Meisterwerk von Nolan, der seine Zuschauer genial auf den Arm nimmt. Hab mir den film schon 6 oder 7 mal angeguckt. Einfach nur geil....

                                  • 8

                                    Toller Film und auch ein guter Twist, nur hat mir das Ende dann doch nicht so gefallen...

                                    • 9 .5

                                      Brillianter Film, mit Super Schauspielern und einer Handlung die man nicht erwartet. Genau so was erwarte ich von einem guten Film. Eine interessante und überraschende Handlung, durchweg gute Darsteller, eine völlig unerwartete Auflösung und Twists. Der Film ist einfach magisch.

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                                      • 10

                                        Genialer Film der keinen deut langweilig ist und mit einem Twist daherkommt den man so auf keinster weiße erwartet hat. Spannend, verzwickt und außergewöhnlich gut gespielt.
                                        Kann Nolan überhaupt schlechte Filme? Ich denke nein und das ist auch gut sehen! Prestige ist auf alle Fälle einer seiner Besten. Alleine diese umwerfende Besetzung mit Christian Bale, Hugh Jackman, Scarlett Johansson und Michael Caine ist es Wert diesen Film in alle höhen zu loben. Die Leistung von Bale ist hervorragend und Michael Caine hat einfach immer diese Authentizität und Ausstrahlung und verkörpert in vielen seiner Filme den alten weisen Mann der schon viel erlebt und durchgemacht hat.Scarlett Johansson sexappeal ist dabei das I-Tüpfelchen. Die Location und die Handlung zog mich direkt in ihren Bann. Magie ist schon immer ein interessantes Mysterium gewesen. Die daraus entstehenden Verwirrungen und Täuschungen des Publikums führt uns Prestige selbst vor. Der Film ist einfach Magie auf höchstem Niveau. Prestige ist eine Zaubershow für Mindfuck Liebhaber, für Filmfans die auf präzise und gut geführte Dialoge, tolle Locations und hervorragende Schauspielkunst wert legen.
                                        Prestige ist einfach absolute Spitzenklasse!!!

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                                        • 9

                                          Immer wieder grossartig. Auch bei Mehrfachsichtung weiss der Film noch absolut zu ueberzeugen. Nolan, Bale, Jackman, Caine und Johansson sind durchaus Personen, die diesen Film tragen koennen.

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                                          • 9

                                            einfach grandios

                                            trotz Müdigkeit hat mich der Film so gefesselt, dass ich bin den Schlaf verdrängt und gebannt davorgesessen hab.

                                            • 9 .5

                                              Sehr gelungener Film - wie fast alle Werke von Nolan. Die Starbesetzung war erstklassig ausgewählt, die Story ist brilliant und kommt mit einem unerwarteten Ende daher. Auch ist für mich die dargestellte Zeitepoche angenehm und macht das Bild stimmig. Sehr guter Film, den ich mir gerne auch mehrfach ansehen kann.

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                                              • 10

                                                Ich habe den Film schon mehrmals gesehen und vor wenigen Tagen nach langer Zeit erneut geschaut. Jetzt vergebe ich 10 Punkte. Ich brauchte das wiederholte Anschauen, um immer mehr Details und Einzelheiten zu entdecken und zu verstehen.
                                                Die Wendungen sind alle überzeugend und nachvollziehbar, dabei keineswegs haarsträubend. Die Dialoge passen und haben bisweilen philosophische Dimension (wenn Tesla über die Obsession des Menschen sinniert und zu verblüffend korrekten Erkenntnissen gelangt). Der Erzählstrang (die Rivalität zweier Bühnenzauberer um die vorletzte Jahrhundertwende) ist relativ unbesetzt und steigert sich dank Nolan kontinuierlich.
                                                Außerdem empfand ich die schauspielerische Leistung von Bale, Jackman, Johansson und Caine sowieso sehr überzeugend. Vor allem war die Leistung von Scarlett Johansson richtig klasse, als sie als Assistentin vom einen Magier zum anderen wechselte und es ihr sehr überzeugend gelang, ihr Vorgehen in Sprache und Mimik zum Ausdruck zu bringen.
                                                Auch wenn nicht jeder Nolan, das Genre oder die Hauptdarsteller mag, ist "Prestige" ein Film, den man gesehen haben muss (finde ich!).

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                                                • 9 .5
                                                  Desmond42 18.09.2014, 07:20 Geändert 10.01.2015, 20:50

                                                  Christopher Nolan hat mit diesem Film wie gewohnt ein Meisterwerk geschaffen, das in dem Fall auf stilvolle Weise Trickzauberer mit ScienceFiction vereint und auf jeden Fall mit ein paar überraschenden Wendungen aufwartet. Filme über Illusionisten muss es einfach öfter geben, davon haben wir viel zu wenig. Auch die Dialoge stechen hervor, die die in die Weltgeschichte integrierte Story untermauern. Dabei ist auch die witzige Parallele der Rivalität der Protagonisten zu der von Edison und Tesla (der im Film auch vorkommt) anzumerken. In dieser spiegelt sich auch das von Nolan seit "Doodlebug" immer wieder benutzte Konzept der Bessesenheit wieder, das letztlich zum Untergang des ihr erliegenden Individuums wird. Und eben jenen Vorgang integriert er in eine ähnlich wie "Memento" verschachtelte Handlung, in der nicht alles linear erzählt wird.

                                                  Hier fing Nolan auch an, sich dem ScienceFiction-Genre zuzuwenden, was uns spätere weitere Meisterstücke wie "Inception" und "Interstellar" beschehrte, wodurch dieser Film erneut auf unterschiedliche Weisen quasi für Nolans Gesamtwerk steht. Dazu bietet "Prestige - Die Meister der Magie" Tiefgang und eine wunderbare Atmosphäre, die die perfekt ausgearbeitete Handlung unterstreicht, welche auch noch durch den Cast brillant rübergebracht wird. Selbst Hugh Jackman, den ich sonst nicht so besonders finde, kann ich eine herausragende Leistung in diesem Film nicht absprechen, von Christian Bale, Scarlett Johansson, Michael Caine und Andy Serkis natürlich ganz zu schweigen. Einzig und allein die Musik war leider nicht so hervorstechend, was beim Übergang in die Credits etwas stört. Aber das ist nur Nörgeln auf hohem, sehr sehr hohem Niveau.

                                                  • 10

                                                    Ein Meisterwerk !!