Pretty Baby

Pretty Baby (1978), US
Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 31.08.1978

6.4 Kritiker
5 Bewertungen
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6.6 Community
80 Bewertungen
3 Kommentare
Pretty Baby - Bild 15615
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mit Brooke Shields und Susan Sarandon

E.J. Bellocq ist ein Fotograf im Jahre 1917, der von den Prostituierten des Rotlichtbezirkes in New Orleans förmlich besessen ist. Violet, ein junges Mädchen, verzaubert Bellocq mit ihrer Neugier und ihrer naiven Eitelkeit. Malles besonnener Umgang mit dem kontroversen Thema und die herausragenden schauspielerischen Leistungen der gesamten Besetzung (besonders Susan Sarandon als Prostituierte und Violets Mutter) machen Pretty Baby zu einem Muss für jeden Film-Fan.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Pretty Baby

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patcharisma

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Bewertung3.0Schwach

Mit aller Verklärung der Vergangenheit und dem Erbe der Nouvelle Vague bleibt das unter dem Strich aus heutiger Sicht ein komplett eigenartiger Film. Er warf damals, 1978, unglaublich hohe Wellen, aber eher in Sachen Stil, Kosmetika, Beauty und der Faszination dieser Kindsfrau und ihrem "Oben Ohne"-Gepose. Die 12-jährige Brooke Shields zierte den Titel vieler High-Gloss-Magazine und die Starsucht ihrer schrecklichen Mutter, die Brooke zu dem machen wollte, was sie selbst eigentlich beabsichtigt hatte zu sein, war damals über Wochen sogar Thema in der BRAVO, diesem hochintellktuellem Heft. "Die blaue Lagune" war nur die logische Konsequenz solcher Geschäftssucht. Brooke wurde gottseidank dann mal durch Rückschläge emanzipiert, spielte schräge Rollen in schrägen Filmen (z.B. "Freeway") und machte durch Lesben-"Skandale" von sich reden. Irgendwie ist es aus heutiger Sicht schon recht befremdlich, aus einem solchen Thema ein Kunstmelodram mit viel Nostalgia zu schmieden. Wie die Vergewaltigung des Kindes (das und nichts anderes ist es!) dargestellt wird - mit Leichtigkeit, Ragmusik und Zufriedenheit aller Beteiligten - das ist, ohne Feminist oder auf der politisch korrekten Schiene zu fahren, einfach nur disgusting. Zudem ist das "Drama" unglaublich langatmig inszeniert und kommt teilweise wie ein Laientheater daher. Dass mehr oder weniger alles im selben Haus spielt, macht ihn nicht gerade abwechslungsreicher. Die Geschichte schleppt sich auf ewig dahin, Dramatik sucht man vergeblich und der verwässerte. pseudo-emanzipatorische Schluss ist einfach lachhaft.

Das hier ist ganz nüchtern betrachtet bestimmt kein Höhepunkt im Schaffen des grossen Louis Malle. Wär noch spannend zu wissen, wie Susan Sarandon heute darüber denkt (aber die spielt mittlerweile ja auch nur noch Schrott).

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Maddy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein toller Film mit sehr guter Ausstattung und Brook Shields in ihrer besten Rolle.

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Liam Quinn

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Bewertung7.5Sehenswert

Obwohl es um Jugendprostitution geht, wird dieses Thema sehr diskret behandelt. Eigentlich geht es eher um eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Die Darstellungen der Akteure sind achtbar ausgefallen. Ein Film der ohne irgendwelche klischees auskommt. Pretty Baby wird überzeugend rübergebracht und ohne jegliche Zeigefinger Moral.

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