Privatunterricht
Élève libre (2008), BE/FR Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Drama, Erotikfilm, Kinostart 21.01.2010
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von Joachim Lafosse, mit Jonas Bloquet und Jonathan Zaccaï
“Wie lange brauchst du denn so bis zum Orgasmus?” Jonas nippt verlegen an seinem Glas. Langsam gewöhnt er sich an diese Art von Tischgespräch, das schonungslos offene Plaudern über sein Sexualleben. Dabei wollen Pierre, Didier und Nathalie, die allesamt gut doppelt so alt sind wie Jonas, scheinbar nur sein Bestes: seine optimale Befriedigung. Jonas ist gerade das erste Mal mit einem Mädchen zusammen und frisch entjungfert. Da kommen ihm die freimütigen Tipps der Erwachsenen ganz gelegen, die auch mal in direktem Anschauungsunterricht münden.
HandlungDer aufstrebende Nachwuchs-Tennisspieler Jonas (Jonas Bloquet) gibt alles für seinen Sport. Darunter leidet zwar seine Leistung in der Schule, doch die Eltern ignorieren die Probleme des Jungen: Der Vater lebt nach der Scheidung der Eltern nicht mehr im geheimsamen Haus, die Mutter verbringt die meiste Zeit mit ihrem neuen Liebhaber.
Die drei Intelektuellen Pierre (Jonathan Zaccaï), Nathalie (Claire Bodson) und Didier (Yannick Renier) beginnen, sich um den Jugendlichen zu kümmern, zunächst durch Unterstützung beim Lernen, dann mit Ratschlägen zu seinem Liebesleben. Denn Jonas ist gerade zum ersten Mal mit einem Mädchen zusammen: Er und Delphine (Pauline Etienne) erleben gemeinsam ihr erstes Mal, doch Jonas fühlt sich sexuell unzulänglich. Die Ratschläge der drei Erwachsenen kommen ihm daher zunächst gelegen, sodass er nicht merkt, dass sie ihn letztlich für ihre eigenen Zwecke missbrauchen.
Weiterführende Informationen
Privatunterricht auf moviepilot
Cast & Crew
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Joachim Lafosse
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Jonas Bloquet
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Jonathan Zaccaï
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Claire Bodson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nathalie
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Yannick Renier
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Pauline Etienne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Delphine
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Anne Coesens
Regie
Schauspieler
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Johan Leysen
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Joachim Lafosse
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François Pirot
- Genre
- Familiendrama, Erotikfilm, Coming of Age-Film
- Handlung
- Art House-Film, Familie, Nachhilfe, Sexualität, Tennis, Tennisspieler, Unterricht
- Stimmung
- Geistreich, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Privatunterricht
Trailer zum Film Privatunterricht
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Links zum Film Privatunterricht
- Privatunterricht: critic.de
- Privatunterricht: cineclic.de












Kritiken (1) — Film: Privatunterricht
Frederic Jaeger: critic.de
Kommentar löschenEs ist diese Haltung der neugierigen Beobachtung, die es Lafosse erlaubt, einen dezidiert leichten Ton anzuschlagen. So wiegt er den Zuschauer zunächst in Sicherheit, um ihn dann mit umso mehr Wucht mit einem aufkeimenden Unbehagen zu konfrontieren. Es ist ein Unbehagen, mit dem man zu leben lernt, aber es ist ein Unbehagen, das bleibt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (4) — Film: Privatunterricht
Kommentar schreibenacefromspace93 2012/02/06 06:36:17
Kommentar löschenIch weiß nicht was ich davon halten soll.......
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Ripley1 2012/02/06 11:46:15
Antwort löschenAber gut, dass wir drüber gesprochen haben....
modify 2012/02/05 12:56:23
Kommentar löschenKomischer, Homo, Pedostreifen. Der die Grenze weiß Gott überschreitet. Was für'n Dreck.
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acefromspace93 2012/02/06 06:35:45
Antwort löschenbist ein ganz harter
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modify 2012/02/07 14:11:11
Antwort löschenHast du denn bessere Worte für den Film? Ausserdem bin ich fast 10 Jahre älter als du. Deswegen würd ich sagen du bist jetzt still. Und sprichst mich nicht mehr an.
acefromspace93 2012/02/08 04:13:25
Antwort löschenAha - weil du älter bist? Dein Kommentar liest sich als wäre es von nem 14 Jährigen...
Ripley1 2011/09/26 10:17:20
Kommentar löschenEin im Wortsinne aufklärerischer Film zum Thema sexueller Missbrauch. Er zeigt präzise die Bedingungen, unter denen in einer sich libertinär gebenden, (bildungs-) bürgerlichen Familie die Grenzen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen aufgehoben werden. Keine leichte Kost, aber erhellend.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
8martin 2011/09/08 13:55:09
Kommentar löschenWenn auch etwas konstruiert, so ist es doch ein bemerkenswerter Ansatz, um für das Phänomen Missbrauch eine Erklärung zu finden. Im Vorspann lesen wir ’den Grenzen gewidmet’. Die werden hier allerdings um der Klarheit willen deutlich überschritten. Und das geht so: Erstens Ausnutzen einer schwierigen Situation, in der Hilfe gebracht wird (Versagensängste). Zweitens ein Vertrauensverhältnis herstellen, das auf einer äußerst liberaler Basis beruht (Nachhilfe). Drittens durch Nachfragen auf individuelle Probleme stoßen, die letztenendes auch mit Sex zu tun haben (themenzentrierte Gespräche). Viertens hier Hilfe anbieten: erst nur darüber reden, dann vormachen, dann mitmachen (Praxis). Geschenke verstärken die Abhängigkeit. Der Jugendliche kann die subtile Vorgehensweise nicht durchschauen. Erschreckend in der Zwangsläufigkeit, aber auch in der jugendlichen Hilflosigkeit. Die aufklärerischen Argumente sind allerdings etwas flach und die ewig langen, immer wiederkehrenden Dialoge beim Essen etwas ermüdend. Filmisch nicht erste Sahne, aber thematisch leider immer noch aktuell.
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