Project Genesis

Project Genesis (2011), DE Laufzeit 70 Minuten, FSK 16, Komödie, Science Fiction-Film, Horrorfilm

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von Oliver Krekel und Stefan Svahn, mit Martin Hentschel und Tanja Karius

Die Welt der Zukunft. Immer weniger Menschen mutieren zu Zombies und die verbliebenen Menschen haben die Untoten in großflächig abgesperrte und streng bewachte Territorien eingesperrt, wo sich die Zombies eine eigene, primitive Zivilisation aufgebaut haben. Ihre zerfallenden untoten Körper werden von der Firma CC-Electronics, dem mächtigsten Konzern der Erde, mit elektronischen Implantaten am Leben erhalten. Trotz strengster Bewachung durch die “Dead Force”, welche aus gentechnisch manipulierten Soldatenzombies besteht, kommt es zu immer mehr blutigen Übergriffen der Zombies auf die Zivilbevölverung. Ein Sonderkommando unter der Leitung der Spezialisten Worex und Smith finden unter Mithilfe der Verhaltensbiologin Dr. Stein heraus, dass die Übergriffe gezielt von der “Dead Force” geplant sind. Als man in der Führungsriege von CC-Electronics von den Verdächtigungen der drei Spezialisten erfährt, kommt es zu einem Angriff auf das Shuttle von Worex, Smith und Stein. Mit einer Notkapsel kann man sich retten, doch es schlägt mitten im Zombie-Sperrgebiet auf…


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Kommentare


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Keris

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Bewertung6.5Ganz gut

Was für eine krasse scheiße war das denn?!
Ich weiß nicht was ich dazu schreiben soll. So etwas ist eine gute Anleitung für Leute die mal sehen möchten wie ein Film nicht aussehen sollte. Effekte, Story, Schauspieler und der ganze Rest allles eher mindere Qualität, aber trotzdem hab ich mich köstlich amüsiert!
Wäre schön wenn das nächste mal mehr Jogger drin vorkömmen würden. ;-)

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Piy

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Bewertung5.0Geht so

ja, ich bin schockiert.
:D

kronenhummer hat eigentlich alles geschrieben.

der film hat sehr viele witzige szenen, zombietötungen in allen erdenklichen qualitäten, es lässt sich hier keine einheitlichkeit feststellen.
die "schauspieler" verdienen fast alle diesen namen nicht, die story ist total müllig und schickt die protagonisten auf eine ewig andauernde odyssee durch einen zombieüberfluteten wald.

also ist alles da, was ein guter zombie-trash-film braucht!

die tour durch den wald hat leider auch sehr viele längen, was bei der kurzen filmdauer schon eine leistung ist. liegt wohl an den unglaublich schlecht gespielten und geschriebenen dialogen der frauen. da muss man schon sehr viel fantasie haben, um das witzig zu finden. gelingt mir aber ganz gut. xD

nach rund 50.000 abgegebenen kugeln ist dann auch mal die munition alle und der coole typ muss mit einem spaten den weg "freischaufeln".

der film ist jetzt schon ein klassiker für kommende dvd-abende. eine bewertung ist eigentlich schier unmöglich, qualität sucht man hier vergebens.

allerdings hat mich der film doch sehr inspiriert für geplantes zombie-projekt und außerdem kann ich den film immer wieder angucken. das allein ist grund genug für eine wertung von 5 punkten. ^^

und obwohl (oder weil?) der film totaler müll ist: ich hab mir vorhin die taubert-10er-dvd-box bestellt. true story.

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Oberlaender

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danke für den tipp!!!


Oberlaender

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Ich auch. :-D


Oberlaender

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Bewertung3.0Schwach

Ich finde den Film ziemlich grottig. Ich empfehle allerdings, lieber einen besseren Film von Taubert anzugucken, bevor ihr ihn als Trashfilmer gänzlich abhakt. Seine besseren Werke heißen "Pudelmützenrambos", "Ich piss auf deinen Kadaver", "BAD BOYS - BAD TOYS" oder vielleicht auch "Turbozombi".

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kronenhummer

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Bewertung2.5Ärgerlich

„The Breakfast Club meets Blair Witch Project vs. Fight Club ergibt MEGA-HORROR-ACTION!”

Große Worte, die die DVD-Rückseite hier von “Project Genesis“ zu vermitteln versucht. Da ist es umso bemerkenswerter, dass ein solch vielversprechend klingendes Werk „from a bunch of people who most likely have watched Robert Rodriquez Planet Terror“ (Text auf dem Cover und natürlich ein eindeutiges Qualitätsmerkmal…) in streng limitierter Auflage erscheint. 750 Exemplare, da sollte es doch eine Ehre sein, dass ich mich als stolzer Moviepilot-Gewinner über DVD Nr. 359 freuen kann.

Direkt zu Beginn empfiehlt uns die Truppe um Kult-Amateur-Filmer Jochen Taubert, doch zu bedenken, dass es Zombies nicht in echt gibt und nachahmen daher weder zu empfehlen ist, noch überhaupt möglich. Schön, eine gewisse Ironie zeigen die Macher ja zu besitzen.

Dass wir kurz danach den Unbekannten dabei betrachten dürfen, wie er sich vorstellt und parallel die einen oder anderen Gedärme verspeist werden – oder zumindest versucht wurde, dieses darzustellen – zeigt direkt was uns erwartet. Zwar nicht unbedingt eine ausgeklügelte Story, erst recht keine brauchbaren Dialoge, schauspielerischen Leistungen, Kulissen oder Special Effects, aber jede Menge Splatter-Action. Apropos Dialoge: „Sach ma, rauchst du eigentlich?” – “Nein, warum?” – “Dann brennt wohl unser Helikopter!“

Doch bevor es mit der Splatter-Action losgeht, dürfen wir ein knapp zehnminütiges Weltraum-Abenteuer erleben, das durchaus ambitioniert erscheint und qualitativ gar nicht mal soooo schlecht ist. Wenn diese Episode jetzt wenigstens noch irgendeinen Sinn für die spätere Story geliefert hätte…

Stattdessen landen wir irgendwann in der Todeszone, die mich irgendwie an ein verlassenes Fabrik-Gelände in der sachsen-anhaltinischen Pampa erinnerte. Naja, für manche wird auch dort der Begriff “Todeszone” passend sein. Aber immerhin gibt es dort noch reichlich Zugverkehr, den man in den sehr gelungenen Outtakes bestaunen durfte. Aber dazu später noch etwas mehr…

Stattdessen dürfen wir uns auf Blowjobs in Kirchen freuen, die natürlich nur unter dem Hintergrund einer Ehrerbietung stattfinden: „Wir ehren treu unseren Führer, den Führer der Todeszone.“ Zugegeben, über diesen Seitenhieb auf andere Führer durfte man schon etwas schmunzeln, aber wirklich Sinn macht auch diese Szene nicht zwangsläufig. Parallel erfreut uns einer der Brautväter (es gibt zwei Bräute…) als Zombiekiller mit „Hab dich lieb“-T-Shirt. Kaum ist der Blowjob zu Ende scheinen die beteiligten Damen genug geschluckt zu haben, um leichtbekleidet Waffen an sich zu bringen und in der Todeszone aufzuräumen.

Eine absurde Odyssee durch den Wald beginnt: Massenabschlachtungen von Zombies und anderen unbeliebten Kreaturen, schauspielerische Glanzleistungen und Dialoge (zugegeben, das Blumenmädchen hat zumindest die Satzbetonungen glaubhaft hinbekommen…), etwas nackte Haut und absurde Szenen und Sprüche folgen. Da dürfen wir uns über Rückblenden a la „Das bin ich bei Mami drin. Da war noch alles friedlich“ und „Auch mein Bruder ist im Kampf gefallen“ genauso freuen, wie über die ein oder andere Führer-Referenz und Porno-Dialoge a la „Ist das hier die Leergutannahme oder warum bin ich nur von Flaschen umgeben?“ die man gesehen und erlebt haben sollte.
Nicht wirklich gesehen haben muss man Opas Kellerraum, der hier ein Labor mit modernster Ausstattung äußerst glaubhaft abbilden kann. Aber vermutlich ist das der richtige Ort um den Befehl „An die Arbeit, wir brauchen mehr Zombies!“ hochmotiviert auszuüben…

Am Ende bleibt ein reichlich schräges und blutiges (bzw. dem was man hierfür verwendete) Werk übrig, das zwar Welten von einem guten Film entfernt ist, dass aber durchaus einen amateurhaften Charme hat. Wie schon gesagt, sind die Kulissen, Schauspieler, Dialoge, zugegeben eigentlich alles, ziemlich schlecht. Aber den Spaß an der Sache merkt man den Akteuren durchaus an und der eine oder andere Moment lädt wirklich zum Schmunzeln ein. Letzteres merkt man auch bei den wirklich sympathischen Outtakes: Da werden durch das Set fahrende Fahrradfahrer zum Mitmachen eingeladen, die Problematik im Hintergrund fahrender Züge oder die Unberechenbarkeit der Natur beleuchtet und gezeigt, dass manche Szenen tatsächlich noch schlechter hätten werden können…

Trotz allem: Ich hatte doch irgendwie zeitweise Gefallen an diesem großartigen Moviepilot-Gewinn!

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kronenhummer

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Die ersten 333 scheinen wohl so schnell vergriffen gewesen sein, dass auch der Rest der Menschheit seine Exemplare erhalten soll...


Oberlaender

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Na das lese ich gerne! :-D Super Review und schön, dass du dem ganzen etwas gutes abgewinnen konntest!


Mr.Film

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Bewertung3.0Schwach

Wäre Regisseur Jochen Taubert ein 15 Jähriger, spätpubertärer Schlingel - OK. Dann hätte ich diesen Film verstanden. Das ist er aber nicht. Der Herr ist etwas älter. Aber doch so kindisch. Mit einer Blowjobszene wird eine Hochzeit eingeleitet. Wäre das ein Porno - Astrein! War hier aber ziemlich unangebracht. Klar, paar mal musste ich auch lachen, Sprüche wie "Bin ich hier in der Pfandannahme oder warum sind hier blos Flaschen?" oder "Sammal rauchst du?" -"Nee, warum" -"Na dann brennt unser Helikopter." sind mehr als passend, auf welcher Niewo-Stufe sich der Film bewegt wird klar deutlich. Und dann diese Spezialeffekte, wenn dieser Film nicht mit "Windows Movie Maker" bearbeitet wurde weiss ich auch nicht, das ist echt kein schöner Trash. Von den Kulissen will ich gar nicht mal anfangen, das meiste Budget wurde wohl in die Mietung eines Waldstückes gesteckt, das böse Geheimlabor ist Oma's Keller. Verziert wird das ganze Spektakel mit verdammt viel Himbeersiru...Blut. Dafür haben die Outtakes ziemlich gut unterhalten. Witziger Haufen.

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Kloppo09

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Wo Taubert draufsteht ist Scheisse drin:-)


kronenhummer

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Irgendwie glaube ich noch nicht mal, dass das Waldstück gemietet wurde. Dazu liefen doch ganz schön häufig irgendwie Läufer oder fuhren Radfahrer durch das Bild ;-)