Promised Land

Promised Land (2013), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 20.06.2013

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.2
Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
Das Community-Rating wird ab dem Kinostart angezeigt
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie
Keine News zu diesem Film verpassen!

von Gus van Sant, mit Matt Damon und John Krasinski

John Krasinski und Matt Damon spielen in Promised Land von Gus van Sant zwei Männer, die aus unterschiedlichen Motiven für eine Kleinstadt kämpfen.

Das gelobte Land, the Promised Land, ist eine unscheinbare Kleinstadt, die sich oberflächlich nicht von anderen Kleinstädten Pennsylvanias unterscheidet. Der wahre Reiz liegt unter der Oberfläche: The Promised Land soll unermessliche Erdgasvorkommen bieten. Diese Erkenntnis bringt den Geschäftsmann Steve Butler (Matt Damon) auf den Plan. Zusammen mit seiner Kollegin Sue Thomason (Frances McDormand) soll er den Einwohnern möglichst preiswert ihr Land abkaufen. Die Grundlage dafür ist Vertrauen. Also versucht Butler, mit der lokalen Bevölkerung warm zu werden. Die Bekanntschaft mit Alice (Rosemarie DeWitt) ist jedoch bald mehr als nur geschäftliches Kalkül.
Bei dem Anwohner Dustin Noble (John Krasinski) wirkt Butlers Charme hingegen wenig: Entsprechend seinem Nachnamen versucht Noble alles Mögliche, damit die Bohrrechte nicht veräußert werden; er fürchtet um die Zukunft des Landes seiner Vorväter. Denn was wird aus dem Promised Land, wenn die Bodenschätze dereinst Geschichte sind?

Hintergrund & Infos zu Promised Land
In einem Klima wirtschaftlicher Rezession soll diese Geschichte von Gier im kleinen Maßstab Probleme der zeitgenössischen amerikanischen Identität ausloten. Das Drehbuch zu Promised Land stammt von Matt Damon und John Krasinski selbst, basiert aber auf einem früheren Entwurf des Schriftstellers Dave Eggers.

Promised Land ist nach Gerry und Good Will Hunting bereits die dritte Zusammenarbeit von Regisseur Gus van Sant und Matt Damon. Ursprünglich sollte der Film das Regiedebüt von Matt Damon darstellen, was aus terminlichen Gründen (im selben Jahr waren auch die Dreharbeiten zum heiß ersehnten Sci-Fi-Spektakel Elysium) aber nur zu einer auf Drehbuch und Spiel begrenzten Beteiligung des Stars reichte.

Hal Holbrook (Into the Wild) und Scoot McNairy (Monsters) sind in weiteren Nebenrollen in Promised Land zu sehen.

Der Score zu Promised Land stammt vom Filmkomponisten Danny Elfman (Nightmare Before Christmas). (EM)

  • 37795279001_1857476687001_ari-origin06-arc-146-1348469523998
  • Promised Land
  • Promised Land
  • Promised Land
  • Promised Land

Mehr Bilder (19) und Videos (2) zu Promised Land


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (12) — Film: Promised Land

Oceanic6: CinemaForever

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

"Promised Land" ist ein äußerst bewegendes, aber zuweilen oberflächlich erzähltes Umweltdrama. Hauptsächlich überzeugt der Film durch seine blendend aufgelegten Darsteller, allen voran Matt Damon und Frances McDormand, die durch ihre tolle Chemie einige Lacher auf ihrer Seite haben. Spassiges, manchmal dramatisches Schauspielkino trifft hier also auf eine äußerst interessante Umweltparabel, die zwar etwas oberflächlich behandelt wird, aber dennoch genügend Spielraum für die Gedanken des Zuschauers lässt. Gus Van Sant will hier zum Glück niemanden belehren. Vielmehr weist er auf ein wichtiges Thema hin und lässt den Zuschauer zum Beobachter werden. Zwischen feiner Charakterzeichnung und einigen dramatischen Zuspitzungen zwischen den Global-Mitarbeitern und dem Umweltaktivisten Dustin Noble (John Krasinski) entfacht Van Sant ein leises, gefühlsbetontes Drama, dem eine tiefere Auseinandersetzung mit seinem ernsten Thema und ein nicht ganz so glattgebügeltes Ende sicherlich besser gestanden hätten. Ein durchaus sehenswerter Film, mehr aber auch nicht.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Wie differenziert die unterschiedlichen Positionen beschrieben werden, ist einerseits die Stärke, aber auch die Schwäche von Promised Land. Die Vorteile, aber auch die Gefahren des Fracking werden beschrieben, so dass das Urteil über die Fördermethode ganz den Bürgern der Stadt bzw. dem Publikum überlassen bleibt. Diese ausgewogene Herangehensweise, die vielen möglichen Kritikpunkten der Wirtschaft prophylaktisch ausweicht, ist zwar nobel, aber auch undramatisch.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Ein, selbstredend, ausnahmslos gut gemeintes Stück Gesinnungskino aus dem populärpolitischen Lager Unterhaltungsfilm schaffender Denker (vgl. Clooney et al., notorisch flache Relevanzfilme wie "Syriana", "Good Night, And Good Luck" oder "The Ides of March"), das von der Gewissenlosigkeit eines Erdgasunternehmens erzählt und seine aufrechte Position in dieser Angelegenheit mit keinem Bild verschweigt. Irgendetwas über den Zustand der USA wird dort jeder herauslesen können, die großen Worte von den Finanzen und den Krisen und den sozialen Scheren, so gleichermaßen korrekt wie arbiträr genug haben die beiden Hauptdarsteller Matt Damon und John Krasinski ihr massiv unterkomplexes Drehbuch dann gewiss schon gefertigt. Natürlich möchte man das, auch aus grundsätzlicher Sympathie zur Damon-Clique und besonders Regisseur Gus Van Sant, ehrenwert finden – mitreißend, unterhaltsam, gewieft ist "Promised Land" allemal – und den filmisch konventionellen Einheitsbrei dem guten Zweck zuliebe runterwürgen. Tut nicht weh, aber bringt einen auch keinen Schritt voran. Immerhin: Damon hat der großartigen Frances McDormand ein paar schöne Momente und Sätze geschrieben. Van Sant hingegen, der sich mit seiner bei Cinephilen feuchte Hosen garantierenden Experimentalphase um die so genannte Trilogie des Todes einst radikal von Wischiwaschi-Filmen wie diesem hier zu emanzipieren wusste, hat sich mit der konfektionsartig umgesetzten Auftragsarbeit seines "Good Will Hunting"-Buddies keinen Gefallen getan.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Jenny von T

Antwort löschen

Ich habe nicht alles von Sant gesehen, aber mir schien er immer als ein Regisseur, der den Weg des geringsten Widerstands wählt und sich in artsy fartsy-Optik sowie seiner Stellung als Indie-Liebling suhlt, bevor er auch nur das geringste Risiko eingeht, irgendwo anzuecken.
Am Nervigsten ist das, wenn er sich der Jugendkultur annimmt und dabei vorrangig darauf achtet, möglichst ästhetisch wertvoll die Sonnenstrahlen unter Skateboards einzufangen oder mit ELEPHANT eben nur vermeintlich jegliches Statement umschifft. Und in GERRY übernimmt er neben dem langsamen Tempo eben wirklich typische Tarr-Kameraperspektiven 1:1. Achja, Biopics dreht er ja auch - passt hervorragend ins Bild.
Nicht falsch verstehen, von mir aus kann Herr van Sant künftig 10 Filme pro Jahr drehen, aber ich finde ihn einfach langweilig und wischiwaschi.


der cineast

Antwort löschen

@ Roco: Da freut sich Vega bestimmt. Endlich wird er von Dir anerkannt. Ich mach ne Flasche auf.


Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Matt Damon liefert eine der besten Performances seiner angestammten Junge-von-Nebenan-Rolle ab und tut viel dafür, das allmähliche Umdenken seiner Figur, den langsam wachsenden Zweifel an der eigenen Integrität, glaubhaft zu machen - bis hin zu einer überraschenden Plot-Wendung am Ende des Films.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

Kommentar löschen
5.5Geht so

Die Schauspieler sind erste Sahne und Rosemarie DeWitt wird immer mehr eines der interessantesten Gesichter auf der Leinwand, trotzdem ist das Drehbuch nicht überzeugend.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Promised Land ist eine packende und zeitgemäße Geschichte, welche die veränderte Natur und die komplexen Herausforderungen des bäuerlichen Lebens untersucht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

Kommentar löschen
5.0Geht so

Manchmal kommt es vor, dass man einem Film einen Fehltritt verzeiht - selbst wenn dieser am Ende des Films auftritt. Doch bei Promised Land ist das nicht der Fall. Dieses schreckliche Ende ruiniert den ganzen Film.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

In Promised Land wird deutlich, dass Matt Damon ein Darsteller ist, der es immer so aussehen lässt, als ob alle anderen schauspielern, während er sich den ganzen Film über einfach nur natürlich verhalten muss. [...] Es ist endlich an der Zeit, einzusehen, dass Damons Mitwirken an so vielen guten Filmen kein Zufall sein kann und dass er einen großen Anteil daran hat, dass diese Filme gut sind.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Wenn man zum Plot Erfindungen hinzufügt, welche sich zum Ende hin anhäufen, mündet Promised Land eher in einem Echo eines überzeugenden Films als in einem fesselndem Streifen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Promised Land selbst […] hat eine Aussage und diese bringt der Film auf ehrenwerte und zugleich enttäuschende Art hervor. Er versucht auf liebevolle Weise beide Seiten der Fracking-Debatte zu repräsentieren, […] endet [jedoch] in einem Chaos von bequemen Plot-Windungen und aufgeblasenen Reden.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Bei Menschen, die nicht aufgepasst haben, bekannt als der Anti-Fracking Film, ist Promised Land tatsächlich ein mächtiger und starker Blick darauf, wie die angespannte wirtschaftliche Lage Farmgemeinschaften in Amerika strapaziert.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Promised Land zeigt die wirtschaftlichen Sorgen sehr klar und direkt, das Drehbuch stürzt in der zweiten Hälfte jedoch ab und schwächt so dieses mitfühlende Werk.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentar — Film: Promised Land


Sortierung

Roco De Long

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Hui, da hat sich ein Schelm als Gus Van Sant ausgegeben und einen vorhersehbaren Durchschnittsfilm gedreht. Das finde ich nicht gut.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 22 Antworten

Windom Earle

Antwort löschen

haha


Roco De Long

Antwort löschen

:D