Promised Land

Promised Land (2013), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 20.06.2013


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6.2
Kritiker
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6.6
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64 Kommentare
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von Gus van Sant, mit Matt Damon und John Krasinski

John Krasinski und Matt Damon spielen in Promised Land von Gus van Sant zwei Männer, die aus unterschiedlichen Motiven für eine Kleinstadt kämpfen.

Das gelobte Land, the Promised Land, ist eine unscheinbare Kleinstadt, die sich oberflächlich nicht von anderen Kleinstädten Pennsylvanias unterscheidet. Der wahre Reiz liegt unter der Oberfläche: The Promised Land soll unermessliche Erdgasvorkommen bieten. Diese Erkenntnis bringt den Geschäftsmann Steve Butler (Matt Damon) auf den Plan. Zusammen mit seiner Kollegin Sue Thomason (Frances McDormand) soll er den Einwohnern möglichst preiswert ihr Land abkaufen. Die Grundlage dafür ist Vertrauen. Also versucht Butler, mit der lokalen Bevölkerung warm zu werden. Die Bekanntschaft mit Alice (Rosemarie DeWitt) ist jedoch bald mehr als nur geschäftliches Kalkül.
Bei dem Anwohner Dustin Noble (John Krasinski) wirkt Butlers Charme hingegen wenig: Entsprechend seinem Nachnamen versucht Noble alles Mögliche, damit die Bohrrechte nicht veräußert werden; er fürchtet um die Zukunft des Landes seiner Vorväter. Denn was wird aus dem Promised Land, wenn die Bodenschätze dereinst Geschichte sind?

Hintergrund & Infos zu Promised Land
In einem Klima wirtschaftlicher Rezession soll diese Geschichte von Gier im kleinen Maßstab Probleme der zeitgenössischen amerikanischen Identität ausloten. Das Drehbuch zu Promised Land stammt von Matt Damon und John Krasinski selbst, basiert aber auf einem früheren Entwurf des Schriftstellers Dave Eggers.

Promised Land ist nach Gerry und Good Will Hunting bereits die dritte Zusammenarbeit von Regisseur Gus van Sant und Matt Damon. Ursprünglich sollte der Film das Regiedebüt von Matt Damon darstellen, was aus terminlichen Gründen (im selben Jahr waren auch die Dreharbeiten zum heiß ersehnten Sci-Fi-Spektakel Elysium) aber nur zu einer auf Drehbuch und Spiel begrenzten Beteiligung des Stars reichte.

Hal Holbrook (Into the Wild) und Scoot McNairy (Monsters) sind in weiteren Nebenrollen in Promised Land zu sehen.

Der Score zu Promised Land stammt vom Filmkomponisten Danny Elfman (Nightmare Before Christmas). (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Promised Land
Genre
Drama
Zeit
Zukunft und Vergangenheit
Ort
Kleinstadt, Nordamerika, Pennsylvania, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Angst, Angst vor der Zukunft, Charme, Einwohner, Erkenntnis, Fieser Geschäftsmann, Geld, Geldgeschäfte, Geschäft, Geschäftsfrau, Geschäftsmann, Geschäftspartner, Kampagne, Landleben, Lehrer, Motiv, Rohstoffe, Unternehmen, Verlieben, Vertrauen, Vorfahren, Ölbohrer
Stimmung
Berührend, Ernst, Hart, Spannend, Traurig
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Focus Features, Imagenation Abu Dhabi FZ, Participant Media, Pearl Street Films

Kommentare (41) — Film: Promised Land


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Dachsman

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Bewertung5.0Geht so

„Ein Film, den man sehen sollte“ - BILD, steht auf der DVD-Hülle. Gut, ganz so schlimm ist es nicht, aber Gus van Sants Fracking-Thriller-Drama ist dennoch recht einfach gestrickt. Gesichtsloses Großunternehmen auf der einen, der kleine Mann auf der anderen Seite. „I'm not a bad guy“, murmelt Matt Damon stets mit dem beschämt nach unten gesenkten Blick. Das sieht schön aus und ist sicher tadellos gedreht und gespielt, wirklich Neues erzählt der Film nicht. Im Grunde erzählt er sogar fast gar nichts, außer dass Hauptfigur Steve Anzug und Krawatte endgültig gegen Opas Stiefel und Flanell-Hemden eintauscht. Am Ende hat Old Matt Damon dann wieder eine Farm. Tut keinem Weh und ist wohl auch nur für eine Zielgruppe wirklich augenöffnend: „Überraschend“ - BRIGITTE

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SoulReaver

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:D


HaudenLukas

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Bewertung6.0Ganz gut

"Promised Land" ist leider recht oberflächlich um als Studie über Fracking zu gelten. Viel mehr ist die menschliche Ebene im Vordergrund. Die steuert dann aber leider im Laufe des Films in eine gutmenschliche Art hinein, die irgendwie quer zum eigentlichen Inhalt steht. Dennoch macht die gute Besetzung und Aufnahmen eines amerikanisches Kleinbürgertums den Film trotzdem irgendwie lohnenswert.

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marcowski

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unaufgeregt und ohne die üblichen Stereotypen wird das Dilemma an der kapitalistischen Marktwirtschaft deutlich, in der doch jeder nur das Beste für sich bzw. sein Unternehmen erreichen will. Wo ist da aber die moralische Grenze? Der Film versucht diese Frage mit beeindruckend authentischem Schauspiel zu beantworten, kommt dann aber auch nicht ohne romantisch-märchenhaft anmutendem Schluss aus.

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bonjovi84

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Bewertung6.0Ganz gut

interessantes Thema zum nachdenken. der film leidet aber an ein paar sich ziehenden momenten. daher nur guter schnitt und 6 punkte.

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Moviegod

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Bewertung6.5Ganz gut

"Promised Land" ist sicherlich kein schlechter Film, doch nach dem genialen "Milk" habe ich mir von Gus Van Sant mehr erhofft. Matt Damon spielt richtig gut. Man merkt, dass ihm das Projekt sehr am Herzen liegt (er wollte ja auch ursprünglich selbst Regie führen). Die Story ist gut, wenn auch das Ende etwas sehr konstruiert wird. Aber es wird eine schöne Botschaft vermittelt. Kann man sich mal ansehen.

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agynessa

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Bewertung6.5Ganz gut

Bis darauf das ich den Schluss etwas merkwürdig fand, war der Film eigentlich ganz gut. Versprühte irgendwie so ne Sonntagsnachmittagstimmung, bei der man mal in sich gehen und einmal gründlich über unsere Umwelt und unser handeln ihr gegenüber nachdenken sollte. Außerdem ist er nicht nur was für Ökofreaks, sondern auch für den 08/15 Durchschnittsbürger geeignet. Denn gewisse Eingriffe auf das Ökosystem: Erde, bleiben manchmal nicht ohne Folgen, das sollte mit diesem Streifen auch der letzte Hinterwäldler endlich kapiert haben. Von mir ne Weiterempfehlung!

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Schulze

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Bewertung4.0Uninteressant

"Hi, ist das deine Farm?" "Verpiss dich, dein Wandel am Ende macht doch eh keinen Sinn!"

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Line3105

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als absoluter Anti-Fan von Gus van Sant wurde ich hier diesmal sehr positiv überrascht. Der Film mit Matt Damon und Frances McDormand in den Hauptrollen gefiel mir nämlich außerordentlich gut. Es lässt sich angenehm schauen, hat dieses typische, ruhige Gus van Sant-Flair, was mir sonst immer zu wider war... Diesmal gibt es eine nette, dramatische Story und es wird sogar geredet!!! Wow!!! I Like!!!

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Line3105

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Ja ♥ Into the Wild war ein absolutes Meisterwerk. Damit hat er sich selbst übertroffen. Ich mag ihn einfach. Einer der besten Schauspieler auf diesen Planeten. Zumindest was Talent und Sympathie angeht. So richtig schlecht oder "Too much" fand ich ihn eigentlich nirgends :-)


BenAffenleck

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Das lass ich jetzt einfach so stehen und fertig. Du hast ja recht! (Jedenfalls zu 98%)


Zombo

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Bewertung6.5Ganz gut

Wo es für „Good Will Hunting“ noch Oscars und Oscarnominierungen regnete, wurde „Promised Land“ bei den Oscarverleihungen 2013 nicht berücksichtigt. Durchaus zu Recht, denn so richtig zu überzeugen vermag die Geschichte nicht. Als Polit- oder Ökothriller bleibt der Film zu sehr an der Oberfläche. Zum einen werden die Strukturen und Praktiken des Gaskonzerns nicht detailliert entlarvt, zum anderen bleiben auch die Bewohner der Kleinstadt eine mehr oder weniger gesichtslose Masse.

Ausführlich:

http://dienachtderlebendentexte.wordpress.com/2013/06/19/promised-land/

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littledrummerboy01

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr ruhiger, unaufgeregter Film, der in seiner kunstvollen, aber doch realistischen Art nah am Leben eine sehr dringliche Geschichte erzählt. Am Ende bezieht er zwar doch ziemlich klar Stellung, regt aber im Allgemeinen mehr zur Diskussion über ein sehr heikles Thema an. Toll gespielt, geschrieben und fotografiert, und trotz der Ruhe immer die Aufmerksamkeit des Zuschauers haltend. Das ist gut gemachtes Kino. Hätte 8 Punkte bekommen, wegen dem Ende, das es sich vielleicht ein bisschen leichter macht, als es unbedingt hätte sein müssen, einen halben Punkt Abzug. Ist aber Kritik auf hohem Niveau. Auf jeden Fall sehr sehenswert. Allein schon wegen der großartigen Frances McDormand.

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WRITER

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Bewertung7.0Sehenswert

Dachte der wird schlechter, doch schon in den ersten dreißig Minuten wurde ich überzeugt. Mit einem wahren Thema ins Rennen gegangen und überzeugt, auch Matt Damon versuchte sich mental in seine schauspielerische Person hinein zusetzen, und doch gibt es nur sieben Punkte. Drei Punkte fehlten mit im Ensemble, in einer packenden Geschichte und in einem leider zu oft hochgestochenem Drehbuch.

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Kill_Diether

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Bewertung9.0Herausragend

Wie kommt MP bei mir auf eine Vorhersage von nur 5.5, also schlechtes Mittelmaß? MP irrt mit den Vorhersagen selten, aber bei Promised Land gewaltig.
Matt Damon kann hier, wie aktuell mit Liberace, mal wieder Trümpfe als Charakterdarsteller ausspielen. Sehr authentisch mimt er den Überzeugungstäter, den Top-Agenten für Vertragsabschlüsse. Ohne schlechtes Gewissen glaubt er daran, den Neukunden mit dem Fracking-Deal seiner Firma, etwas gutes zu tun. Das hört sich erst mal unspannend an, ist es jedoch gar nicht. Neben Damons Schauspielkunst glänzt Frances McDormand, fast so gut wie in Fargo, in der Rolle seiner beflissenen Partnerin. Sie geht die Sache, den Gewinn von Neuland fürs Fracking, pragmatischer an; muss halt sein, so oder so, denn Verpflichtungen wie Sohn und eigener Lebensunterhalt bezahlen sich nicht von alleine. Dass Täter und Opfer, Vertragsagenten und Farmbesitzer, einfache Durchschnittsmenschen sind, und gerade deswegen die Geschichte realitätsnah und damit spannend ist, dafür ist Gus van Zant verantwortlich. Hier beweist er nochmals, dass der Stoff aus dem das zeitgemäße Leben besteht, genau seins ist. Ein anderer Regisseur hätte vielleicht einen Öko vs. Ökonomie- Thriller daraus konstruiert. Gus van Zant aber geht ganz nah ran an die Menschen und zwar im Kontext, d.h. Lebensumstände, das für und wider wird schlüssig mit einbezogen. Weil für jeden nachvollziehbar, ist die Geschichte spannend und interessant allemal. Doch die Dramaturgie wird darüber hinaus noch mal getoppt. Mit einem Twist der clever ist. Sehr clever!

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spanky

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Bewertung4.0Uninteressant

Wenn sich Hollywood sozialkritischer Themen annimmt, kommt ja nicht immer nur Murks raus ("Silkwood", "Zivilprozeß"). Anders hier im recht renommierten Indie-Kino: schon diese ungelenk eingeflochtene, schwelende Lovestory zeugt von einer oberflächlichen Problemferne und lässt nicht gerade erahnen, dass ein Drehbuch-Oscarpreisträger für den Stoff (mit-)verantwortlich ist. Für einen van Sant ist das angesichts der Materie viel zu wenig angemessene und bissige Gesellschaftskritik. Die Tatsache, dass eine Saudi-Firma die Moneten dafür locker machte, das Thema "Fracking" dem US-Bürger zu vergällen, macht diesen Film zu einer ärgerlichen Witzfigur unter den Sozialdramen.

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Cleves

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Und genau deswegen macht es doch keinen Sinn sich über einen Film aufzuregen?! Wer sich mit dem Thema befassen will, weil es ihm wichtig ist sollte zu Dokus greifen. Da gibt es einige die empfehlenswert sind. Aber mich nervt diese ständige Kritik an Filmen, die eine gute Absicht haben.


Aufgabe

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man schaut sich doch nicht zwangsweise wegen eines themas einen film an. dramaturgie, schöne bilder, musik, story usw. sind alles ganz wunderbare weitere unterhaltungskriterien. und spanky findet die halt hier uninteressant. ich hab den film auch nur gesehen, weil ich alles schaue, was der regisseur so dreht. das thema "fracking" kickt mich nicht besonders. ich fand die kaputten holz-ami-häuser wieder zutiefst romantisch.


CHF

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Bewertung4.0Uninteressant

Matt Damon als schleimiger Klinkenputzer in einem oberflächlichen Antidingsbums, das weder mit neuen Inhalten zum Thema, noch mit anderen filmischen Sehenswürdigkeiten glänzen kann.

Die bezaubernde Frances McDormand spielt seine Filmpartnerin, wie ich finde eine absolut unpassende Besetzung, aber zumindest das Fracking steht ihr ins Gesicht geschrieben.

Lustloser Cast trifft auf eine langweilige Story und beides schippert dann durch sehenswerte Landschaftsaufnahmen dem verdient verblödeten Ende entgegen.

Fazit: Promised Land ist gefilmtes dummes Zeug, das es nur auf die Lebenszeit von ökologisch interessierten Menschen abgesehen hat.

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Laserdance

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat mir sehr gut gefallen. Ein Aktuelles Thema (Fracking) wird sehr gut erklärt.

Dabei ist der Film gar nicht so SW wie man denkt. Die Argumente mit dem niedergang des Landlebens und Geld das unter den Füßen liegt. Fand ich auch durchaus nachdenkenswert.

Die Schauspieler sind sehr gut. Ich schau Matt Damon auch sehr gerne.

Der Film war auch nicht langweilig. Die Mischung und das Timing stimmte einfach.

Sicher kann man das ende Kritisieren. Ich denke aber der Film kann für das Thema Fracking durchaus sensibilisieren. Trotz des Endes.

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Schinkenbrot

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Bewertung7.0Sehenswert

Film über das verlangen nach mehr (dem Geld) oder lieber doch das was ich derzeit habe. Überzeugende Schauspieler und Bilder. Die Story am Ende sollte einen nochmal wachrütteln, ich fand es ein wenig Brecheisen.

Dennoch Sehenswert!

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icebo3rg

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Bewertung7.0Sehenswert

!!!ACHTUNG SPOILER!!!!

Bescheuertes Gutmenschen-Ende. Unkonsequent und realitätsfern.
Trotzdem insgesamt sehr schön erzählte Story, die sonst sehr überzeugend rüberkommt und schauspielerisch punktet.

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synthecid

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Bewertung5.5Geht so

Gus van Sant will auf das Thema in gerechter Weise nüchtern zusteuern, verfährt sich allerdings zu oft in eine Gasse der Beliebigkeit. „Promised Land“ ist gewiß nicht so schlecht, um soweit zu gehen, dass man ihm drückende Langatmigkeit attestieren würde, aber eben auch nicht gut genug, um mitreißend zu sein; die Spannungskurve wird stets noch in einem erträglichen, zeitweise sogar unterhaltendem Maße aufrechterhalten.
Das Thema "Fracking" wird eingängig erklärt, aber insgesamt zu romantisch abgehandelt. Obendrein gibt's noch die obligatorische Liebes-Nebenhandlung, die enorm deplatziert erschien, als dass man für ihren Ausgang noch genug Interesse hätte übrig haben können. Der Film bricht letztlich in seiner zu nett gemeinten und weitgehend seicht inszenierten Erzählweise ein. Dafür sorgt insbesondere das total unpersönliche und verlogene Ende.

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MarikBob

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Bewertung7.0Sehenswert

[Ich arbeite ab August ein Jahr lang in einem Programm-Kino und gucke deshalb allerlei Filme, für die ich vielleicht nichts bezahlt hätte, aber oft genug sind auch gute dabei oder man wird überrascht] - Film #2: "Promised Land"

Auf "Schlussmacher" folgte "Promised Land", ein Film für den ich vielleicht auch nicht unbedingt ins Kino gegangen wäre, aber mir bestimmt mal irgendwann ausgeliehen hätte, denn Matt Damon mag ich sehr. Er ist ein Schauspieler, bei dem man das Gefühl hat, dass er sich nie wirklich in den Vordergrund drängt, auch bei der Wahl seiner Filme (bin mal auf "Elysium" gespannt), jedoch immer auf sehr hohem Level spielt und dieses auch durchweg halten kann, weshalb Filme mit ihm immer ein gewisses Grundniveau haben. So ist es auch bei "Promised Land" von Gus van Sant.
Ich habe keine Ahnung, wie es sich mit dem Aussterben des Dorflebens wirklich verhält und ob die im Film dargestellte Abhängigkeit vom Erdgas zutreffend ist, jedoch hat der Film mir zumindest das Gefühl gegeben beide Standpunkte gut vorgestellt zu bekommen und auch den dadurch entstehende Konflikt: Man will nicht der sein, der das Land, das seit 150 Jahren in Familienbesitz ist, aufgibt, aber man braucht halt das Geld, das einem eine echte Chance bietet.
So gut das Thema auch filmisch dargelegt wird und so wichtig es vielleicht auch ist, besonders spannend ist es leider nicht. Nicht langweilig, aber halt eher ruhig und vor sich hinplätschernd, obwohl, wie gesagt, schon das beste daraus gemacht wurde und Matt Damon es auch schafft den Film zu tragen und bestimmte Szenen hervorzuheben, wie zum Beispiel (minimalste Spoiler), wo er sich in der Bar mit den Schlägern anlegt.
"Promised Land" ist genauso so, wie ein Film über diese Thematik sein muss, die einfach nicht mehr hergibt als einen zwar nicht herausragenden, aber immerhin ziemlich guten Film, der er alle mal ist.

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udowegener

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Bewertung7.0Sehenswert

Erstaunlich, mit wie (scheinbar) wenig Aufwand ein richtig gut unterhaltender Film gemacht werden kann. Ja, der Film bleibt zu oberflächlich. Aber vergessst nicht: Dies ist Unterhaltung, nicht Doku. Dank Van Sant ein perfekter Film. Ja, auch der geläuterte Konzern-Abgesandte ist als Figur nicht Neues. Damon bekommt es hin, dass wir drüberhinwegsehen. McDermond ist so richtig gut als "Adeptin der Dunklen Macht". Hatte sie je besser gespielt? Alle Schauspieler waren gut. Die Story scheint rund. Ich frage mich, ob das eingentliche Schiefergas auch in der OV "Erdgas" genannt wurde, oder ob es ein Tribut der Synchronisation an die Industrie ist. Ich mein, WENN wir schon bei politischen Themen sind.... ;-)
NACHTRAG:
OK, ich sehe ein: Punktabzug für unrealistisches Happy-End wäre angebracht ...

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