Psycho IV - Die Begegnung

Psycho IV: The Beginning (1990), US
Laufzeit 96 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm

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2.0 Kritiker
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Skala 0 bis 10
3.8 Community
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von Mick Garris, mit Anthony Perkins und Henry Thomas

In diesem vierten Teil von “Psycho” erfährt der Zuschauer mehr über die Mutter von Norman Bates – Dinge, die man im ersten Teil aus dem Jahr 1960 nicht erfahren hat. Norman Bates hört im Radio eine Sendung über Männer, die ihre Mutter getötet haben, und ruft unter falschem Namen dort an. Die Moderatorin kann ihm entlocken, daß er nicht nur seine Mutter, sondern auch einige andere Frauen auf dem Gewissen hat.


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Psycho IV - Die Begegnung

Flibbo: wieistderfilm.de

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3.5Schwach

[...] Zwei sich abwechselnde Zeitebenen, die beide gegen Filmende ihr Finale haben, versprechen eine gute Dynamik, welche allerdings von Autor Joseph Stefano durch seine Zügellosigkeit verspielt wird. Dabei handelt es sich diesmal um denselben Mann, der das Drehbuch zum Original, dem Meilenstein „Psycho“ verfasste. Nur zeigt sich schnell, dass Stefano ohne die führende Hand von Alfred Hitchcock, der die ganzen Fortsetzungen seines Klassikers nicht mehr miterleben durfte/musste, unklugerweise nach dem Prinzip ‚mehr ist mehr‘ vorgeht, was für reichlich unfreiwillige Komik sorgt. Stefano tat sich keinen Gefallen damit, Teil 2 und 3 zu ignorieren. Er und Regisseur Mick Garris (welcher sich danach übrigens gänzlich auf semierfolgreiche Stephen-King-Verfilmungen festlegte) rauben ihrem eigenen Werk konsequent die Glaubwürdigkeit. [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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1.0Ärgerlich

Von großer Dümmlichkeit und peinlicher Küchenpsychologie geprägter Versuch, den Kinoglanz auf TV-Bildschirmen zu konservieren, und all die Dinge über Norman Bates, die Hitchcock einst innerhalb des Subtexts behandelte, im Rahmen einer schmierig inszenierten Vergangenheitsbewältigung im Clipshow-Format auszubuchstabieren. Spätestens wenn Klein-Norman seiner Mutter die Schenkel mit Massageöl einreiben darf, und kurz darauf in ein rotgepunktetes Sommerkleid gesteckt wird, lotet der vierte Aufguss des PSYCHO-Franchise hierbei ganz neue Ebenen der Fremdscham aus; zumal Mick Garris auf dem Regiestuhl -ähnlich seinem Vorgänger in Teil drei- dem Serienkiller weder neue Facetten noch Tatmotive abgewinnt. Scheinbar ist ihm hieran noch nicht einmal gelegen, ergeht sich der Regisseur doch stets aufs Neue in der ungelenken Paraphrase oftmals gleicher Tötungs- und Ödipusphantasien, deren Erkenntnisse denen des aufmerksamen Zuschauers nicht selten vier bis fünf Schritte hinterher zu hinken drohen.

Man könnte PSYCHO IV viele dieser Fehler nachsehen, vielleicht würde man ihm sogar seine dümmliche Dekonstruktion des Mörder-Mythos zum verheirateten all-american-Daddy verzeihen, würde die vermeintliche Reise in Bates‘ Inneres wenigstens rudimentäre Überreste einer funktionierenden Dramaturgie vorweisen, oder zumindest auf vergnügliche Art und Weise unterhalten. Keines von beidem ist der Fall: Der Schrecken von Norman Bates ist verflogen. Endgültig.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Haschbeutel

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Warum guggst du sowas :D


Hitmanski

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Ich höre ungern angebrochene Serien auf; auch wenn bereits nach PSYCHO III klar war, dass die Reise in eher unterirrdische Gefilde führen wird :)


Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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1.0Ärgerlich

Unsägliches TV-Prequel zum Hitchcock-Klassiker, das die beiden offiziellen Fortsetzungen ignoriert und sich aus fragmentarischen Ereignissen zusammensetzt, die zeitlich vor dem ersten "Psycho"-Film liegen. Joseph Stefano, der Drehbuchautor des Originals, schildert Norman Bates jr. als entwicklungsgestörten Teenager zwischen Ödipuskomplex und Transvestitismus, der schon früh zu Mutters Perücke und dem scharfen Küchenmesser griff. So zumindest erinnert sich der mittlerweile verheiratete und in Kürze Vater werdende (!) Bates an die Geschehnisse seiner Jugend, während er in einer Radioshow seine Lebensgeschichte ausbreitet. Das selten dämliche Framing des Films, die schulbuchartigen Flashbacks und psychologisch hanebüchene Fortschreibung der Bates-Figur bezwingen den Mythos, so es denn überhaupt je einer war, formal und inhaltlich endgültig auf Soap-Opera-Niveau. Am Ende setzt Norman, den Perkins hier nur noch auf Autopilot schaltet, sein altes Mutterhaus in Brand, treibt sich die Dämonen der Vergangenheit aus und fällt seiner Ehefrau und Mutter in spe erleichtert in die Arme. Dass dieser infantile Schlusspunkt der Serie sich auch noch durchgehend der Originalmusik Bernard Herrmanns bemächtigen darf, setzt der Unverschämtheit nur die Krone auf.

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Kommentare (5) — Film: Psycho IV - Die Begegnung

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RolyK

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich möchte mal nicht ganz so zerschmetternde Kritik da lassen, wie meine Vorgänger. Natürlich ist dieser Teil schlechter als Teil 1 und 2 (etwa gleich auf mit Teil 3) - aber das weiß man schon vorher, wenn man sich entscheidet, den Film zu schauen.
Was ich bisher an der ganzen Reihe mag: Jeder Teil hat einen anderen Ansatz an das Thema heranzugehen. Der vierte Teil könnte in kürzerer Fassung auch durchaus als DVD-Special in einem der anderen Teile erscheinen. Die Radio-Moderatorin verbindet verschiedene Passagen aus der Vergangenheit und aktuellen Entwicklung des kranken Killers - mit viel Sympathie für den Freak.
Plus: Neue Ideen, viele Infos über die Familie Bates, kein zu lauer Spannungsbogen.
Minus: Eigentlich komplett vorhersehbar - wenige wirkliche Überraschungen.
Fazit: Unterhaltsam, interessant, aber nicht gerade herausragend.

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mikkean

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Bewertung3.5Schwach

Der letzte "Psycho"-Streich trägt den Untertitel "The Beginning", was nicht gerade viel gutes verspricht. Anthony Perkins gibt ein letztes Mal den psychisch malträtierten Norman Bates. Ohne Bezug auf die beiden Vorgänger zeichnet dieser Fernseh-Film(!) Bates Weg vor und nach der Psychiatrie nach. Bei einer Radio-Sendung, mit seinem ehemaligen Betreuer als Gast, meldet sich der gute Norman. Nein, der Film ist kein richtiger Thriller, hier stellt "Mutter" keinen unzüchtigen Leuten nach. Horror-Spezi Mick Garris nutzt einen völlig neuen Ansatz und ergründet das Seelenleben des berühmten Charakters. In Rückblenden erleben wir das mehr als innige Verhältnis zur Mutter. Diese zieht ihren Sohn, in jüngeren Jahren, in ihren Bann und beginnt gleichzeitig mit der Erniedrigung. Leider bleibt das ganze im Mattscheiben-Format psychologisch etwas oberflächiger. Dafür dürften geneigte Zuschauer vielleicht den einen oder anderen Aspekt vorfinden. Die gibt es nämlich. Gerade auch, weil Norman seinen Zuhörern offenbart, dass er sich vorsichtig an eine Beziehung herangewagt hat. Und jetzt ist seine Liebste schwanger, Norman spricht schließlich von einer tödlichen Entscheidung, die er getroffen hat. Zugegeben, der Nerven-Kitzel des großen Vorbilds bleibt unerreichbar. "Psycho IV" zerbricht förmlich an der großen Bürde, mit dem Meisterwerk von Hitchcock verwandt zu sein. Trotzdem, wer sich nach den beiden Sequels nicht zum Strick gegriffen hat, kann mit Würde das letzte Kapitel hinter sich bringen. Dann reicht es aber.

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ChandlerC

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Ich habe mir tatsächlich auch mal alle angesehen (inklusive der Komödien Variante 'Bates Motel'). Den zweiten fand ich da sogar noch ganz gut, aber danach lue0 es wirklich immer mehr nach... Also man hat auch nicht unbedingt was verpasst.


horro

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Umso unverständlicher, dass tatsächlich noch ein Remake produziert wurde ... aber hatten wir ja schon


Filmkenner77

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Mythos wird zu Grabe getragen. Unnötig!

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Chris12zero

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Bewertung3.5Schwach

Den vierten Teil der "Psycho"-Reihe gibt es nur noch im lahmen TV-Gewand und erzählt in Rückblenden die Vorgeschichte Norman Bates, wie er durch seine Mutter zum psychopathischen Serienmörder wurde !!
Klingt eigentlich für "Psycho"-Hardcore-Fans wie mich zwar sehr interessant von der Story her an sich, ist jedoch mehr als lahm und spannungsarm inszeniert !!
Selbst "Bates"-Ur-Darsteller Anthony Perkins wirkt hier nur noch sehr hilflos mit seiner Rolle und zeigt auf, dass Norman Bates längst den Zenit in Sachen Psycho-Weiterführung-der-Geschichte überschritten hat !!
Fazit: Teil 4 ist leider nur noch eine üble Ausschlachtung des grandiosen Originals !!

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Shield

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Bewertung1.5Ärgerlich

Ein Film, den niemand wirklich gesehen haben muss. Einzige Ausnahme sind Psycho-Hardcorefans, die einige neue Einblicke in die Story haben möchte. Alle anderen Finger bzw. Augen weg!

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