Pulse

Kaïro (2001), JP
Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Horrorfilm

7.0 Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9 Community
232 Bewertungen
12 Kommentare
Pulse - Bild 25607
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Kiyoshi Kurosawa, mit Haruhiko Katô und Kumiko Aso

Ein junger Mann sondert sich immer mehr von seinem Freundeskreis ab und wird auch sonst immer absonderlicher. Eines Tages bringt er sich um und seine Freunde versuchen herauszufinden, was der Grund für seinen Tod war. Sie stoßen bei ihren Recherchen auf eine mysteriöse Website, und es dauert nicht lange bis auch sie in den Bann dieser Website gezogen werden.


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Pulse

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Dem Film “Pulse” stand ich recht skeptisch gegenüber, schließlich hat mich das amerikanische Remake, welches ihr vor einiger Zeit gesehen habe, ziemlich enttäuscht. Aber was soll ich sagen, die japanische Originalfassung ist deutlich besser. Die Idee mit den Geistern aus dem Computer ist hier sehr gut und atmosphärisch dicht umgesetzt worden, so dass man sehr intensiv mit den Figuren mitfiebert. Gut gelöst wurde an der Geschichte auch der Umgang mit dem Computer. Dadurch, dass der Hauptdarsteller ein eher unerfahrener Computernutzer ist, wirkt das ganze noch einmal einen Tick glaubwürdiger, auch wenn immer klar ist, dass sich die Geschichte so kaum in der Realität entwickeln würde.

Das Original ist definitiv einen Blick wert, schließlich konnte es mich unterhalten, obwohl ich mit Vorurteilen an den Film heran gegangen bin.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

peter-noster: Mostly Movies

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Schleichender Horror, der mit seinem apokalyptischen Finale einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ist zum Glück nicht so erklärungswütig wie das amerikanische Remake und bleibt dadurch weitaus unheimlicher.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Eine unheimliche bis apokalyptische Medition über die Einsamkeit. EIn wohltuender Exot unter den "Unheimliche Langhaarfrauen"-Asia-Horrorstreifen!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (9) — Film: Pulse

Kommentar schreiben
Sortierung

horro

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Habs hier mal umgekehrt gemacht. Nachdem ich mir vor ein paar Monaten das US-Remake angeschaut habe, war nun das japanische Original fällig. Und siehe da, ganz so übel war das nicht; sehe jetzt durchaus den Grund, weshalb dieser Film von den Amerikanern kopiert wurde. Die Idee mit den Geistern aus dem Internet wurde hier sehr viel origineller und überraschender inszeniert. Obwohl die Effekte recht archaisch wirken, nimmt man den Japanern die ganze Spuk-Kiste einfach eher ab. Einzig die Musik nervt etwas, scheint einem alten Hitchcock-Streifen zu entstammen, das passt gar nicht.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

AngelCaido

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich bin verwundert über die gute Kritik hier. "Pulse" empfand ich als sehr langweilig, Atmosphäre kam nicht auf, das Gefühl der Einsamkeit stellte sich absolut nicht ein, nur das Verlangen, zur Fernbedienung zu greifen. (Das Wii-Spiel "Fragile Dreams" ist hingegen Einsamkeit pur - oder die Situation des letzten Überlebenden bei "R-Point"... *zauder*). Der ständige Ortswechsel war schlecht inszeniert, die Motivation der Charaktere teils selten dämlich (Spoiler: Deckel vom Benzinkanister rollt in den bösen Raum - da muss man ja unbedingt hinterher?! Auto mit leeren Tank ist 50 Schritte entfernt...) oder auch nicht vorhanden. In entscheidenden Momenten wussten die Charaktere außerdem stets, wo sie suchen sollten (z.B. Schlüssel für Motorboot). Mehrere Fragen blieben offen. In ein paar wenigen Minuten kam Hoffnung auf, dass es endlich losgeht, es spannender wird, dass man mit den Charakteren mitfiebert, sich in sie hinein versetzen kann, aber Pustekuchen. Da ziehe ich verstricktere Handlungen à la "Spider Forest", "Train of the Dead" oder "A Tale of Two Sisters" vor, über deren Ende man länger nachdenkt, aber im Gegensatz zu "Pulse" zu einem wirklichen Ergebnis kommt. Ich meine, am Anfang steht da die Kritik bezüglich des Internets, das die einzelnen Menschen isoliert, eine gute Basis, später ist das Internet absolut nicht nur zweitrangig, es ist plötzlich vollkommen unbedeutend. Emotional war mir das auch irgendwie zu blass.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Anoirja

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Atmosphärisch stimmig, düster, apokalyptisch - Kurosawas ruhig erzählte gespenstische Parabel auf Vereinsamung im digitalen Zeitalter ist das Meisterstück des J-Horrors!

Kommentar gefällt mir Antworten

Fernschreiber

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Pulse war für mich eine der ersten Berührungen mit JapanoHorror. Zumindest im Original, überschwemmen doch amerikanische Remakes gerade in den letzten Jahren geradezu den Markt. Jedoch war Pulse für mich einer der härtesten Kämpfe, die ich seit Langem mit einem Film ausgetragen habe. Insgesamt dreimal musste ich ansetzten, um endlich das Ende zu sehen. Vorher wurde ich immer so schnell schläfrig, dass ich noch weniger von der Geschichte mitbekommen habe, als eh schon.
Ich kann die Geschichte von Pulse wirklich schlecht wiedergeben, nur soweit ich es verstanden habe. Die Hölle ist voll und die Seelen der Toten kommen auf die Erde. Sie verbreiten sich über das Internet und können irgendwie nur in Räume mit roten Klebestreifen. Durch sie werden die Menschen einsam und zum Selbstmord getrieben. Wer real und wer nur Geist ist, kann man nicht sofort erkennen. Es geht also irgendwie um Figuren in diesem Szenario und ganz viel um Einsamkeit.
Der Anfang des Films ist zäher als Kaugummi. Die ersten 40 bis 50 Minuten war ich so dermaßen gelangweilt, sodass ich schon fast von einem Nullpunktefilm ausgegangen bin. Dann wandelt sich alles ein wenig und es wird stimmiger und ganz allmählich kommt man auch hinter die Geschichte.
Die Figuren sind, vielleicht meiner japanischen Unerfahrenheit geschuldet, kaum unterscheidbar. Ich konnte am Ende des Films immer noch nicht genau sagen, wer wo und überhaupt warum.
Ganz furchtbar ist auch die Synchronisation. Die versaut jeglichen Funken von Atmosphäre. Man bekommt das Gefühl, als hätten Leute sich den Film auf englisch angeschaut und dann einfach nach Gutdünken deutsche Texte drübergesetzt – gesprochen von Leuten, die sie gerade auf der Straße gefunden haben.
Alles was passiert, ist schon irgendwie unheimlich. Die Frage ist nur, ob das die Geschichte ist, oder es eher eine Ungläubigkeit ist, die sich in einem breitmacht. Die Handlung ist merkwürdig und der Film ist in seiner Langsamkeit weit weg von „klassischen“ amerikanischen Horrorfilmen.
Zum Ende hin bleibt man ziemlich ratlos zurück. Und auch erschöpft, nach so einem harten Kampf. Aber man hat einen unhandlichen Film bezwungen und konnte so wenigstens kleine Erfolgserlebnisse davon tragen.

Kommentar gefällt mir Antworten

psychobasti

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der 2. gruseligste Film den ich kenne :o
In jeder Szene könnte man denken das gleich im Hintergrund ein Geist erscheint oder so... richtig unheimlich

8/10

Kommentar gefällt mir 4 Antworten

goddess.pain

Antwort löschen

also ich dachte bei paranormal activity auch gedacht ich scheiß mich jeden moment ein ;D bereite mich schon seit wochen psychisch auf den 2. teil vor XDD


psychobasti

Antwort löschen

Ich genauso, warte auch noch den richtigen Tag ab xD


huhabab

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Zu allererst muss gesagt werden: Nein, hier krabbeln keine dürren, langhaarigen Mädchen aus Computermonitoren.
Pulse ist ein äußerst eigenwilliger und zu großen Teilen wirrer japanischer Mystery/Horror-Streifen, welcher es dennoch schafft, durch seine beklemmende Stimmung und teils philosophischen Ansätzen durchaus zu überzeugen.
Der fahle Beigeschmack, zu keinem Zeitpunkt wirklich zu wissen, was Phase ist, stört nicht und gibt dem Film seine eigene Note.
Wer keine Antworten braucht und sich in eine düstere Abfahrt, mit Exkursen in (Un-)Sterblichkeit, Einsamkeit und Isolation, begeben möchte, wird gut unterhalten werden. Das US-Remake werde ich mir, trotz negativer Kritiken, wohl doch zum Vergleich anschauen. Und wenn es nur ist, um mich danach darüber aufregen zu können.

Kommentar gefällt mir Antworten

Sanylein

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat mir ein Stück besser gefallen als das Ami-Remake, diese Fassung ist viel unheimlicher.

Kommentar gefällt mir Antworten

snuk41

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

bessere endzeitathmosphäre als im remake.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

HonestEngine

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Suizid vom Wasserturm - morbider Spaß mit der Repeat-Funktion!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch