Punch-Drunk Love
Punch-Drunk Love (2002), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 17.04.2003
7.1
Kritiker
32 Bewertungen
Skala 0 bis 10
32 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9
Community
1383 Bewertungen
53 Kommentare
1383 Bewertungen
53 Kommentare
-
Deine Vorhersage
Deine Bewertung
Keine ?
Keine ?
von Paul Thomas Anderson, mit Adam Sandler und Emily Watson
Barry Egan, ein kleiner Geschäftsmann mit einer schweren Kindheit, sieben Schwestern und Angst vor der Liebe trifft Watson, eine mysteriöse Frau, die mit ihrem Harmonium in sein Leben tritt und ihn auf eine romantische Reise schickt.
Cast & Crew
-
Paul Thomas Anderson
-
Adam Sandler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barry Egan
-
Emily Watson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lena Leonard
-
Philip Seymour Hoffman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Daryl Fitzsimmons
-
Luis Guzmán
-
Mary Lynn Rajskub
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elizabeth
-
Robert Smigel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter the Dentist
Regie
Schauspieler
-
David Stevens
-
Paul Thomas Anderson
- Genre
- Romanze, Komödie, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Hawaii, Lagerhalle, Los Angeles , Utah
- Handlung
- Bruder-Schwester Beziehung, Depression, Diebstahl, Familie, Flughafen, Frisur, Geburtstag, Geburtstagsparty, Harmonium, Heimliche Liebe, Hotel, Krankenhaus, Kreditkarte, Liebe, Möbel, Parade, Restaurant, Schwager, Schüchternheit, Supermarkt, Telefonsex, Unternehmer, Zahnarzt
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Romantisch
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Punch-Drunk Love
Fans dieses Films gefiel auch
Magnolia
US 1999
There Will Be Blood
US 2007
Der Mondmann
US 1999
In the Mood for Love - Der Klang der Liebe
HK/FR 2000
Trailer zum Film Punch-Drunk Love
Alle Trailer, Clips & Videos (2)

Alles ist erleuchtet - Nichts ist normal









Kritiken (4) — Film: Punch-Drunk Love
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen„He‘s so a freak sometimes!“ -
Fast möchte man es anmaßend nennen, was P.T. Anderson mit „Punch-Drunk Love“ vollbracht hat: Nach den beiden ebenso virtuosen, wie auch tiefgreifenden Werken „Boogie Nights“ und „Magnolia“, kommt sein vierter Film nicht nur ohne Überlänge aus, sondern der Amerikaner entdeckt auch erstmals seine Vorliebe für einen wenig kontroversen, ja für einen nahezu seichten Stoff: Im Grunde seines Herzens ist „Punch-Drunk Love“ ein Liebesfilm, und in manch einer Videothek wird sich der Film mit einem Standort neben anderen RomComs jüngerer Vergangenheit begnügen müssen.
Diese Katalogisierung ist so richtig, wie sie falsch ist, denn wie schon in „Boogie Nights“ beweist Anderson auch hier, wie sehr er in der Lage ist, eingefahrene Muster zu variieren und schlussendlich aufzubrechen: „Punch-Drunk Love“ ist der Gegenentwurf zur klassischen Beziehungskomödie, noch nicht einmal, weil sich Anderson gänzlich von der Konzeption…
Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Ausnahme-Regisseur und Drehbuchautor Paul Thomas Anderson schafft eine fast surreale Welt voller einzigartiger Ideen inmitten einer 90minütigen Liebesgeschichte. Dabei hebt er sich sogar von seinen eigenen episch langen Werken wie „Magnolia“ oder später „There Will Be Blood“ ab. Mit dem eigenwilligen Einsatz von Musik und Kamerafahrten löst er beim Zuschauer Stress aus, wo eigentlich keiner sein müsste, was wiederum Verwirrung auslöst, gefolgt von Verblüfftheit, vielleicht gefolgt von Begeisterung. Manches ist auch einfach nur verwirrend, manches ist komisch, aber immer skurril-komisch. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ulrich Behrens
Kommentar löschenIn gewisser Weise betritt Anderson mit „Punch-Drunk Love“ filmisches Neuland. Er streift Genre – romantische Komödie, Drama, Sex & Crime –, aber der Film ist genremäßig kaum einzuordnen. Barry steht absolut im Mittelpunkt; der Film ist auch eine psychologische Studie über diesen Menschen, aber er ist mehr, versucht auf unkonventionelle Weise, einem Mann nachzuspüren, ohne ihn bloßzustellen oder zu ergründen, beziehungsweise: Er ergründet ihn auf ungewohnte Art. Barry hat unsere Sympathie, und Sandler kommt in diesem Film zum Höhepunkt dessen, was Sandler schon immer spielte: einen Outsider, der sich versucht, seiner Qualen zu entledigen, zu sich zu finden, aber eben auf Sandler-Art.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenEine der schönsten, schrillsten, merkwürdigsten Liebesgeschichten des Kinos. Oder das Bekenntnis eines Wunderkinds: Nach zwei fast epischen, langen Ensemblefilmen das Antistatement "Punch-Drunk Love". P.T. Anderson inszeniert sein eigenes Gegenteil, einen Bruch mit der Erwartungshaltung. Zwischen Absurdität und Surrealismus, David Lynch und Wes Anderson ist dies eine kleine, überschaubare Geschichte, 90 Minuten lang, mit festen Haupt- und Nebendarstellern. Fast schon böse in seinem Willen zur Gegenwehr, seiner Absage an Stringenz und Plausibilität, aber ungemein virtuos in Szene gesetzt. Und hier bleibt Anderson sich dann doch treu mit seiner beweglichen, schnellenden Kamera, dem unvermittelten Schnitt, dieser jazzigen, ungehobelten, alles überstrahlenden Musik als eigenen Charakter. Dieser überwältigenden Erzählung aus Sicht eines schrägen Adam Sandlers in seiner besten Rolle, dieser nahezu autistischen Form des Erzählens, diesem Einfühlen in die Wahrnehmung eines gestörten, liebenswerten Menschen. Und dabei ist "Punch-Drunk Love" nur eine Zwischenübung, die beängstigend ist in ihrer Hochwertigkeit: Selbst ein einfacher Gag hat bei Anderson schon das Niveau eines Fast-Meisterwerks.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (49) — Film: Punch-Drunk Love
Kommentar schreibenWeltensegler 2011/12/26 12:56:06
Kommentar löschen„Punch-Drunk Love“ ist schwer zu beschreiben. Ein kleiner, 83 Minuten kurzer Independent-Fim behaupte ich einfach, weil man hier aus herkömmlichen Schemen ausbrach. Er war irgendwie stimmig und sogar mehrfach lustig, trotz seiner Abgedrehtheit mit diesem verstörten Adam Sandler Barry – der sollte echt öfter mal so Sachen wie „Reign Over Me“ machen, die Blödelschiene braucht er gar nicht wirklich. Auch wenn die Story an sich schon dünn ist und am Ende sogar noch dünner beendet wird, kann ich nur sagen PDL steht zu Recht in meiner Sammlung. Ein kleiner, eigener Film, der sein Ding macht, keiner großen Geschichte folgt, uns am gestressten Leben des Barry teilhaben lässt, der von seinen nervigen Schwestern fertig gemacht wird und der durch einen falschen gutgemeinten Anruf in Trouble gerät. Hat aber insgesamt ausgereicht um die Spielzeit zu füllen. Score war echt teilweise anstrengend muss ich sagen, aber dann sollte er wohl eher die Stimmung von Barry rüberbringen. Muss ich in jedem Fall noch mal sehen, kann ich jetzt nicht so richtig verarbeiten. Philip Seymour Hoffman hat einen kleinen, aber beeindruckenden Auftritt.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tobe Berg 2011/11/08 11:48:45
Kommentar löschenWie soll man diesen Film am besten beschreiben?!? Also, ich habe mich gelangweilt und musste mich arg anstrengen Adam Sandler bei seinem treiben vor der Kamera zuzuschauen und nicht einzupennen. Nach langem nachdenken lautet meine Beschreibung nun so: ereignissloses Machwerk! Ich kann dem Film einfach nichts abgewinnen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sheeeeep 2011/10/19 08:15:42
Kommentar löschenEins vorweg: Mich hat der Film nicht von der ersten Minute gepackt. Skurril war der Anfang, aber ich konnte das nicht so recht zuordnen. Im Nachhinein betrachtet braucht man das auch gar nicht. Wunderbar schrullig, verdreht und ausgefallen kommt diese Dramedy daher, mit der vielleicht süßesten Liebesgeschichte auf Zelluloid. Subtiler Humor, hervorragende Kameraarbeit, passende musikalische Untermalung und ein Herr Sandler, man höre und staune, der zeigt das er wirklich schauspielern kann und hier die wahrscheinlich beste Leistung seiner Karriere zeigt. Die Rolle von Philip Seymour Hoffman ist zwar sehr klein gehalten aber nichtsdestotrotz höchst unterhaltsam und wunderbar gespielt! Unkonventioneller, aber vielleicht gerade deswegen wunderbar leichtfüßiger und 'schmunzelesker' Film mit einer Lovestory der etwas anderen Art. Ausgezeichnet!
20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Bandrix 2011/10/19 10:23:46
Antwort löschenNa da sind wir uns wieder einig, Schäfchen! ;)
Alle 3 Antworten zeigen
cpt. chaos 2011/10/19 10:34:45
Antwort löschenAdam Sandler und Schauspielkunst, wie passt das denn zusammen???
Kann man wirklich kaum glauben, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. ;o)
Sheeeeep 2011/10/19 11:06:29
Antwort löschenät bandrix: puh, jetzt kann ich endlich wieder nachts ruhig schlafen :D
ät cpt. chaos: dachte ich auch vor dem Film, aber er hat mich eines besseren belehrt!
DerDude_ 2011/09/07 07:05:36
Kommentar löschenP.T Anderson hat es geschafft , mit nur zwei Filmen , einer meiner Lieblings Regisseure zu werden. Zudem kriegt er es tatsächlich hin , Adam Sandler richtig Schauspielern zu lassen.
"Punch-Drunk Love" ist Andersons letztem Film , dem hochphilosophischen Meisterwerk "Magnolia", eher unähnlich. War "Magnolia" hochkomplex , verwirrend , verschachtelt und war pessimistisch und todtraurig , und verfügte über eine Überlänge von 3 Stunden , ist "Punch-Drunk Love" eher leichtfüßig , aufheiternd und kommt mit einer Laufzeit von 95 Minuten aus. Obwohl "Punch-Drunk Love" eher eine simple Geschichte erzählt , gelingt es Anderson , seinen Film höchst unkonventionell zu gestalten.
Was soll diese rätselhafte Eröffnungssequenz? Was soll das Harmonium , das vor Barry Egans Fabrik abgestellt wird ? Fast schon surreal mutet das Szenario an. Doch eigentlich war ich schon nach "Magnolia" von Andersons können fest überzeugt. Die größte Überraschung des Films , ist defenitiv Adam Sandler. Mit "Punch-Drunk Love" gelingt ihm seine "Truman Show". Sandlers Figur des Barry Egan ist tragisch , exzentrisch und in höchstem Maße Menschlich. Sandler bringt all diese Elemente perfekt ein , und kann schon , mit schauspielerischen Größen , wie Emily Watson und Phillip Seymour Hoffman gemessen werden. Zu schade ist es , das dies bisher Sandlers einzigster Film im ernsten Fach ist. Ich wünschte mir , ein guter Regisseur würde ihn erneut unter die Fittiche nehmen.
Fazit : Mal wieder ein absolut gelungener , klischee freier und unterhaltsamer Film von P.T Anderson. ein Fest für Freunde des Unkonventionellen. Ich freue mich schon auf "Boogie Nights" und "There will be Blood"
" I have a love in my life. It makes me stronger than anything you can imagine"
Ich hätte nie gedacht , das ich diese Worte aus dem Mund von Adam Sandler höre.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
KlapTrap 2011/09/07 10:21:30
Antwort löschenDer Truman-Show-Vergleich trifft den Nagel auf den Kopf !
Puni 2011/09/07 11:03:06
Antwort löschenUnd vor allem: Was soll diese rätselhafte Zeichensetzung?
Fulsome. 2011/08/10 05:13:37
Kommentar löschenAdam Sandler in Bestform - absurde, aberwitzige Dialoge und ein gewisser verstörender Charme, der in fast allen Anderson-Filem mitschwingt. Auf jeden Fall empfehlenswert.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Alecprime 2011/06/19 14:19:59
Kommentar löschenEine gewisse Enttäuschung spürt man am Ende des Films, irgendwie sehr platte Story, keine echten Überraschungen, mau. Reicht in keiner Minute an Magnolia heran. Sandler hat mir entgegen der vielen Unkenrufe dagegen gut gefallen. Ein Filmchen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jaliju 2011/05/21 10:08:44
Kommentar löschenEigentlich hatte "Punch-Drunk Love" viele gute Ideen, und wäre die Sorte Film gewesen, die mir gut gefällt, nur ich muss echt sagen der Adam Sandler nervt und kann nicht schauspielern. Zwar war er nicht so unendlich peinlich wie sonst, aber man hat ihm seine Rolle als Asperger (War er überhaupt einer?) nicht wirklich abgekauft. Emily Watson war dagegen zuckersüß mit ihrem irren Blick.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
LynchFan1706 2011/05/21 13:43:50
Antwort löschenMhm, seltsam, ich mag Sandler auch nicht, aber in diesem wunderbaren Film hat er mich restlos überzeugt. Ich finde es schade, dass er in dieses seichte RomCom Blödel Fach abgetrieben ist, denn Potential war da. Ich könnte die Leistung in etwa mit Carrey in "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" oder mit Carell in "Little Miss Sunshine" vergleichen. Carrey und Carell können so furchtbar in ihren Coms sein, aber in diesen Filmen waren sie ausgezeichnet. Tja, so viel verschwendetes Talent...
Alle 3 Antworten zeigen
Jaliju 2011/05/21 15:28:19
Antwort löschen"Little Miss Sunshine" und "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" mochte ich auch beide sehr sehr gerne. Aber Carell kannte ich nicht mal und Jim Carrey finde ich bei Weitem nicht so nervig. Aber bei dem verschwendeten Potienzial von Sandler bin ich nicht deiner Meinung. Ich hab es zumindest nicht gesehen. Oder es liegt daran, dass der Typ einem echt vor jedem Trailer in dieser penetranten Werbung für Filme wie "Meine unsichtbare Frau" und wie sie alle heißen, entgegenspringt, dass ich davon extrem geschädigt bin. ;)
LynchFan1706 2011/05/21 16:27:06
Antwort löschenWahrscheinlich... ich habe mich sogar lange dagegen gesträubt "Punch Drunk Love" zu gucken, wegen Sandler... ich dachte eben, dass Sandler einfach nicht gut sein kann... aber man hat mir -auch hier im Forum- geraten, mal ganz unvoreingenommen zu schauen und tatsächlich, es hat funktioniert... einem Freund ist das auch geglückt... aber ich verstehe Dich schon... denn ansonsten kann ich seinen nervigen Filmen oder seinem Schauspiel auch nichts abgewinnen...
DeDavid 2011/05/07 15:53:26
Kommentar löschenShyamalan kann an an seine Erfolgsregie "The Sixth Sense" anknüpfen. "Twillight" ist ein Independent-Tipp. Adam Sandler spielt in einem Film mit, indem er nicht als Zotenkasper agiert.
So unwahrscheinlich es auch klingen mag, doch die drittgenannte Utopie ist tatsächlich eingetroffen. Unter Andersons Fittiche, der sich mit seiner vierten Regiearbeit von seinen überlangen Meisterwerken abhebt, kann Sandler aus seiner festgeschriebenen Rolle des Pausenclowns ausbrechen und endlich sein sonst so geschickt verborgenes Potential unter Beweis stellen. Die Rolle des teils autistischen Barry, der unter seinen herrischen sieben (!) Schwestern und seiner ausgeprägten Kommunikationsschwäche leidet, und dabei in den weitläufigen Räumen stets etwas verloren wirkt, scheint ihm auf den Leib geschnitten worden zu sein. Er übermittelt seine Darstellung so tiefgründig und glaubhaft, dass man meinen könnte, eine ganz andere Person vor sich zu haben . Ihm gelingt dabei der knifflige Spagat zwischen Komik und Tragik, der in seiner Darbietung absolut angemessen ist.
Alle anderen Akteure verblassen neben dem Guten, selbst Emily Watson ("Roter Drache") und Philip Seymour Hoffman ("Magnolia").
Unterbrochen von einem Kriminal-Subplot, sporadischen Farbstrudeln und wahrnehmbaren Knistergeräuschen kann die romantische Komödie auf die meisten Genrebeiträge herabsehen und dass, obwohl Anderson sich hier auf unbekanntem Terrain bewegt. Diese Koryphäe ist nunmal ein Allrounder!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
stuforcedyou 2011/05/07 16:04:46
Antwort löschenDer erste Abschnitt ist einfach nur genial. Applaus!!!
Ich finde den film auch großartig. Wo Sandler auch in dramaturgischer Hinsicht überzeugt ist "Reign over me- Die Liebe in mir"
LynchFan1706 2011/03/30 17:29:04
Kommentar löschenIch habe noch nie sowas unglaublich genial verrücktes, tiefgründiges und gleichzeitig sympatisches gesehen. Ich würde Adam Sandler als Charakterschauspieler bezeichnen, hätte er sich nicht fatalerweise zu so einem Comedy Hirni entwickelt. Dieser Film war aber perfekt gespielt und genau so werde ich ihn in Erinnerung behalten. Ich bin froh, den Film gesehen zu haben. Dank an alle, die mich überredet haben!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten
ILOVEPOSTROCK 2011/03/30 17:33:51
Antwort löschenmehr als dass du ihn scheisse findest kann ja wohl net passieren
LynchFan1706 2011/03/30 17:36:25
Antwort löschenoh doch, von Filmen mit Adam Sandler kann ich regelrecht krank werden...
ILOVEPOSTROCK 2011/03/30 17:41:14
Antwort löschenok, dann muss ich etwas deutlicher werden: ja du MUSST ihn sehn. er ist kein bisschen so wie andere sandler filme. wenn du allerdings schon bei seinem anblick "krank" wirst dann lass es lieber;)
LynchFan1706 2011/03/30 17:50:39
Antwort löschenok, danke, ich lasse mich ja immer wieder gerne vom Gegenteil überzeugen. (obwohl mir das bei Sandler echt schwerfallen dürfte) Wenn's zu schlimm wird, mache ich zwischendurch einfach die Augen zu! ;-)
ILOVEPOSTROCK 2011/03/30 17:57:27
Antwort löschenna dann bin ich mal gespannt :)
Le Samourai 2011/03/30 18:26:08
Antwort löschenIn der Tat der einzig gute Sandler-Film! Und von Paul Thomas Anderson, allein deswegen schon Pflicht!! :)
LynchFan1706 2011/03/30 18:28:10
Antwort löschenok, wird gemacht...
ILOVEPOSTROCK 2011/03/30 18:39:39
Antwort löschennaja reign on me und spanglish warn auch net verkehrt
LynchFan1706 2011/03/30 18:51:07
Antwort löschenDanke für die Tipps, aber ein Film reicht erstmal... und das will was heißen. Ich bin eigentlich aufgeschlossen und experimentierfreudig was Filme angeht, aber bei SandlerStillerWilsonJames und Konsorten ist die Toleranzgrenze nicht sehr hoch...
alanger 2011/04/01 22:36:14
Antwort löschenna, schon angesehen? ich hab auch von allen seiten gehöhrt das der ganz mega sein soll.
also irgendwas hällt micg zurück, obwohl ich as sicher noch besser finde als du?
LynchFan1706 2011/04/01 23:08:55
Antwort löschenNe, noch nicht. Steht jetzt auf meiner Prioritätenliste auch nicht ganz oben! Der kann noch warten. Was hält dich denn zurück?
LynchFan1706 2011/04/28 01:22:31
Antwort löschenGesehen! Sieh ihn dir an! Unbedingt. s.o.!
Alle 14 Antworten zeigen
alanger 2011/04/28 11:28:29
Antwort löschenzu befehl ;)
LynchFan1706 2011/04/28 12:29:09
Antwort löschen;-)... und ich möchte danach einen Kommentar von dir lesen! (auch ein Befehl!)
xsalwayswin 2011/01/10 21:53:39
Kommentar löschenAuch ich habe mich zuerst einmal von dem Namen Adam Sandler abschrecken lassen, wurde aber zum Glück schon innerhalb der ersten Minuten des Films eines Besseren belehrt. Von Anfang bis Ende habe ich mit Barry Egan mitgefühlt und mitgefiebert, ließ mich von seiner Schrulligkeit faszinieren und habe ihm all meine Sympathien geschenkt. Ein Charakter ganz nach meinem Geschmack und ein Film, der mich auf ganzer Linie überrascht und in seinen Bann genommen hat.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tyler.Fincher 2011/01/02 01:23:37
Kommentar löschenHabe lange gebraucht bis ich mich an pta’s Romantische Komödie "Punch Drunk Love" herangetastet habe. Zugegeben Adam Sandler war ein Grund. Aber nachdem er in "Reign over Me" eine bemerkenswerte Vorstellung gab's keine Ausrede mehr.^^ Auch wenn er nicht an Andersons beste Werke rankommt, ist "PDL" ein sehr schöner Genrebeitrag (natürlich nicht im Sinne einer klassischen RomCom). Herrlich schräg, verkorkst, auf eine untypische Art romantisch und absolut liebenswürdig; sofern man sich drauf einlässt. Denn selten hat man einen schrägeren Hauptdarsteller gesehen wie hier. Aber selbst die ungewöhnlichsten Eigenschaften bringt Adam Sandler sympathisch rüber, dass ihn trotz seiner Verkorkstheit noch lieb gewinnen kann. Etwas simpel gestrickter als seine anderen Filme aber dafür etwas schwerfälliger im Zugang. Mir hat‘s gefallen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
simvlacrvm 2010/12/30 07:15:45
Kommentar löschenEin wirklich, wirklich schönes Liebesdrama.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
chazLP 2010/12/05 11:15:31
Kommentar löschenIch sag mal nur eins:
"ANSTRENGEND"
Für zwichen durch mal schnell schauen ist hier nicht.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Snake Charmer 2010/12/01 10:14:35
Kommentar löschenNie gedacht, das mal von einem Film mit Adam Sandler in der Hauptrolle zu denken, aber: unbedingt sehenswert. Wie eigentlich alles von P. T. Anderson.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
BigDi 2010/11/01 21:43:11
Kommentar löschenWenn es etwas gibt, was Paul T. Anderson in "Punch-Drunk Love" in Perfektion schafft, dann ist es die ungewöhnliche und nahezu absolute Unvorhersehbarkeit seiner grotesken Geschichte - zu Beginn schlittert der Zuschauer völlig unvermittelt in eine seltsame, oder auch: seltsam aufgefasste Welt und stößt sich erst einmal an zahlreichen Ecken und Kanten an, die, noch bevor er sie erfassen und verstehen kann, wieder weiteren weichen. Das ist nicht besonders gemütlich und macht hin und wieder den Eindruck des Selbstzweck-Skurrilen, aber irgendetwas sorgt dennoch dafür, dass der "Was zum Geier ist das eigentlich?!"-Gedanke einer gewissen Faszination weicht. Dieses Etwas ist Barry, ein verquerter Typ mit einigen geistigen Problemen, die P.T.A. irgendwie auf den Zuschauer selbst überträgt - das stellenweise schrecklich penetrante Tondesign passt übrigens perfekt zur Stimmung des Protagonisten, dennoch habe ich mir geschworen, irgendwann jemanden dafür zu schlagen, bei einer halbmüden Mitternachtsstimmung befördert das so einige Nervenzellen ins Nirvana. Wie dem auch sei, Barry ist nicht nur ein Beweis dafür, dass Adam Sandler verdammt gut schauspielern kann, er ist auch einer der seltsamsten Filmcharaktere, die mir bisher begegnet sind, und auch gar nicht leicht ins Herz zu schließen. Irgendwann tut man es doch, oder auch nicht, oder so halb, zumindestens wird man seine andersartige Art so schnell nicht wieder vergessen. Die Liebesgeschichte, die irgendwann dazukommt, schon eher, wirkt sie hier trotz der guten Schauspielerleistungen mehr wie Mittel zum Zweck als Mittelpunkt der Story - ebenso die Nebenfiguren, die manchmal ganz amüsant sind, aber neben Barry fast vollständig untergehen. Aber das alles ist gar nicht so schlimm: "Punch-Drunk Love" ist trotz der kleinen Schwächen ein außergewöhnliches Erlebnis, mit Mut zum Anders-Sein und viel Herz, einfach ein seltsamer, manchmal etwas aufbrausender und nerviger, im Nachhinein aber dennoch sympathischer Kauz von einem Film.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Arakune 2010/10/31 00:21:29
Kommentar löschenDie nahezu unendliche Verschrobenheit, die Anderson's Werk hier durchzieht, sucht ihresgleichen, die stringente Andersartigkeit sowieso und an diese Dichte von skurrilen Momenten und Einfällen kommt erst recht kein mir bekannter Film heran. Wirklich erstaunlich, wie sehr man sich vom Namen "Sandler" abschrecken lassen kann, wenn man hier sieht, wie überzeugend er den abgrundtief verunsicherten Barry spielt, als hätte er selbst ein Leben lang unter der geballten Weiblichkeit von sieben Schwestern gelitten; mal leicht dümmlich-schüchtern, mal aggressiv-verzweifelt - die Palette an Emotionen, die er vermittelt, ist zwar nicht besonders umfangreich, dafür aber umso intensiver, was hervorragend zu diesem "besonderen" Film passt.
Auf keinen Fall unerwähnt sollten auch die inszenatorischen Mittel bleiben, die Anderson hier gekonnt verwendet, um den Zuschauer permanent zu verunsichern und zu manipulieren. Da werden aufdringlich-schrille Musik und hastige Schnitte benutzt, um einen in einen regelrechten Stresszustand zu versetzen, auch wenn es, wenn man nur kurz darüber nachdenkt, gar nicht nötig wäre; oder kitschige Musik eingespielt bei Momenten, die eigentlich eher peinlich denn romantisch sind (jedenfalls für einen recht konservativen Zuschauer). Allein schon die Anfangsszene verschreckte mich zutiefst aufgrund ihres ungewöhnlich unvorhersehbaren "Paukenschlags", der mich extrem zusammenzucken ließ, obwohl er so ungewöhnlich eigentlich gar nicht war.
Man könnte Anderson jetzt vorwerfen, dieser so auf Andersartigkeit getrimmte Look und seine Charaktere seien nur Mittel zum Zweck, um einen sich den Konventionen entgegenstellenden Film zu machen, doch das wäre falsch. Zu keinem Zeitpunkt empfand ich die Geschichte Rund um Barry und Lena als irgendwie unglaubwürdig, sondern vielmehr unheimlich liebenswert.
Mit PUNCH-DRUNK LOVE ist P.T. Anderson wohl sein am wenigsten "epischer" bzw. fieberhaftester Film gelungen, der aber deshalb nicht minder gut ist; im Gegenteil: Stattdessen ist ihm nämlich eines seiner persönlichsten und berührendsten Werke geglückt, das ich so nicht erwartet hätte. Ich bin eigentlich schon verlockt, aufgrund dieser gutmütigen Liebesgeschichte eine Zehn mit Herzchen zu vergeben, dies muss er sich aber vorerst noch bei einer zweiten Sichtung verdienen. Aber ich bin mir sicher, er schafft das. Die Seele und den Mut dazu hat er jedenfalls.
Mr. Anderson, mir gehen langsam die Superlative für Sie aus!
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Bandrix 2010/10/31 01:53:59
Antwort löschenGenau meine Einschätzung und schöner Kommentar! :)
Alle 3 Antworten zeigen
Arakune 2010/10/31 11:31:55
Antwort löschenDie Firma dankt. :)
SiameseAlex 2010/10/31 17:43:24
Antwort löschenOho, einen Film des werten Herrn Anderson gesehen, steht auch ganz oben auf meiner Vormerkliste - ich bin gespannt! Außerdem: Warste in romantischer Stimmung dir zusätzlich nach 'Vergiss mein nicht' auch noch 'Punch Drunk Love' reinzupfeifen ; )
Bandrix 2010/10/27 18:26:27
Kommentar löschenEs gibt eben Filme, die überraschen einen, reißen einen mit und das ohne den tatsächlichen Willen des Zuschauers.
„Punch- Drunk Love“ ist einer dieser Filme.
Es liest sich schon alles nicht so berauschend.
Eine romantische Komödie mit Adam Sandler in der Hauptrolle. Den Mann, den wir alle wahrscheinlich bloß aus Blödelkomödien kennen.
Doch, wer hätte das gedacht, „Punch – Drunk Love“ ist kein Film dieser Sorte!
Im Gegenteil.
Von der ersten Minute an zeigt er uns einen Adam Sandler, wie man ihn zuvor noch nicht erlebt hat. Introvertiert, ernst, manchmal tollpatschig und mit Hang zu psychopathischen Wutausbrüchen.
Gekonnt spielt Sandler diesen einsamen Typen ohne jemals fehl am Platz zu wirken. Er baut eine Bindung mit dem Zuschauer auf und man fiebert wirklich mit, will wissen, was ihm alles widerfährt.
Der Regisseur Paul Thomas Anderson überzeugt mit seiner ungewöhnlichen Regie auf ganzer Linie. Es ist, wie später auch in „ There will be Blood“, seine Bildsprache, die den Film so faszinierend macht. Er spielt mit der Kamera, lässt sie mal lange still stehen, nur um dann ausschweifende Kamerafahrten zu machen, wählt ungewöhnliche Perspektiven und verunsichert so den Zuschauer. Man weiß nie, was als nächstes passiert. Dazu trägt auch der Soundtrack entschieden bei. Mal nervös mit seltsamen Hintergrundgeräuschen, dann eine Spur schmalzig. So erzeugt er beim Zuschauer oftmals Irritation und Spannung, obwohl nichts passiert.
Gott sei Dank driftet der Film auch nie ins Kitschige ab. Es bleibt immer realistisch, man kann vollends mit Sandler mitfühlen, seine Psychosen und Hindernisse die er sich selbst stellt.
Dazu tragen noch die vielen anderen Schauspieler bei. Wie zum Beispiel Philip Seymour Hoffman oder Emily Watson. Allesamt in Bestform!
Die leise Komik gemischt mit einer gewissen Tragik, das ist es, was „Punch – Drunk Love“ zu einer der besten Liebesfilme macht, die ich je gesehen habe!
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
phoenix409 2010/10/27 19:31:42
Antwort löschenRichtig so! Ich liebe diesen Film :) Allein wenn ich an die erste Szene mit dem Piano und dem Pick-Up denke^^
Bandrix 2010/10/28 16:23:40
Antwort löschenPerfektes Beispiel für die vielen skurrilen Szenen im Film! Da sitzt man davor und denkt sich nur: Was zur Hölle....? ;)
cutiebagsy 2010/08/27 10:30:12
Kommentar löschenTeilweise ist der Film lustig und auch richtig schön romantisch, aber die meiste Zeit ist es irgendwie irrational und einfach nur strange. Ich weiß nicht wirklich was ich hiervon halten soll, aber wenn ich über diesen Film nachdenke schwirrt mir nur ein Wort ganz groß im Kopf rum: Strange!!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
stuforcedyou 2010/08/10 17:44:12
Kommentar löschenHalt! Wer glaubt hier einen üblichen Adam Sandler Film vor sich zu haben der irrt sich gewaltig. Sandlers Ausflug ins Charakterfach hat zwar ein paar Holperein in der Geschichte, ist dafür aber eine herzerwärmende Lovestory die mit charmanten Kitsch, leisen Humor der auf Zehenspitzen daherkommt und unglaublich viel audiovisueller sowie erzählerischer Schönheit ein romantisches Feuerwerk der Extraklasse entfacht. Ein Film mit liebevoll surrealen Bildern und einer der schönsten Kussszenen der Filmgeschichte. Ein anspruchsvolles, herzliches und überaus berauschendes Erlebnis, dass der Liebe auf einfühlsame und einmalige Art und Weise die Krone aufsetzt.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Shorty06 2010/05/30 19:03:23
Kommentar löschenPunch-Drunk Love von Paul Thomas Anderson. Der Film ist eine Charakterstudie und eine romantische Komödie in einem. Adam Sandler spielt einfach großartig, er sollte öfter solche Rollen annehmen, anstatt immer nur den Spaßvogel zu mimen. Paul Thomas Anderson beweist mir hiermit einmal mehr, dass er es als Regisseur UND Drehbuchautor wirklich drauf hat. Die Figur des Barry Edan ist einfach so herrlich vielschichtig, dass man ihn nie wirklich berechnen kann und nie weiß was als nächstes kommen würde. Die Kameraeinstellung sind ebenfalls klasse. Zwar ist Punch-Drunk Love nicht von so epischem Ausmaße wie die anderen PTA Filme, spielen aber qualitativ trotzdem in deren Liga.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten