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Punch-Drunk Love
Punch-Drunk Love (2002), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 17.04.2003
7.0
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von Paul Thomas Anderson, mit Adam Sandler und Emily Watson
Barry Egan, ein kleiner Geschäftsmann mit einer schweren Kindheit, sieben Schwestern und Angst vor der Liebe trifft Watson, eine mysteriöse Frau, die mit ihrem Harmonium in sein Leben tritt und ihn auf eine romantische Reise schickt.
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Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Punch-Drunk Love
- Genre
- Drama, Komödie, Gross-Out-Film
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Hawaii, Lagerhalle, Los Angeles , Utah
- Handlung
- Bruder-Schwester Beziehung, Depression, Diebstahl, Familie, Flughafen, Frisur, Geburtstag, Geburtstagsparty, Harmonium, Heimliche Liebe, Hotel, Krankenhaus, Kreditkarte, Liebe, Möbel, Parade, Restaurant, Schwager, Schüchternheit, Supermarkt, Telefonsex, Unternehmer, Zahnarzt
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Romantisch
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Kritiken (6) — Film: Punch-Drunk Love
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Ein exzentrischer, unwirklicher und fast autistisch wirkender Typ, der sich irgendwo zwischen tiefer Tragik und schräger Komik festgesetzt hat. Genau wie der Film selbst. Wir dürfen lachen, wir werden berührt, es wird traurig und auch mal unglaublich schön. Doch vor allem ist 'Punch-Drunk Love' menschlich und herzlich. Wir begleiten einen krampfhaft schüchternen Menschen, der endlich die Liebe für sich entdeckt und folgen ihm auf seinem verbogenen Weg, der eigentlich eh schon neben der Spur ist. Ohne schmalzigen Kitsch und billigen Klischees entwirft Anderson wieder ein einmaliges Filmerlebnis, welches durch seine unkonventionelle und doch romantische Art aus allen Mustern springt und einfach ans Herz geht. [...]
Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
filmschauer Fri, 15 Jun 2012 10:15:52 -0000
Antwort löschenUnterschreib ich mal so. Wer aus einem Adam Sandler soviel herauskitzelt, kann nur ein Guter sein. Hinter "There Will Be Blood" mein zweitliebster PTA-Film, sogar noch vor den anderen 'Meisterwerken'.
SoulReaver Fri, 15 Jun 2012 11:03:08 -0000
Antwort löschenThere Will Be Blood (10) - Magnolia (10) - Boogie Nights (9) - Punch-Drunk Love (8). :)
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen„He‘s so a freak sometimes!“ -
Fast möchte man es anmaßend nennen, was P.T. Anderson mit „Punch-Drunk Love“ vollbracht hat: Nach den beiden ebenso virtuosen, wie auch tiefgreifenden Werken „Boogie Nights“ und „Magnolia“, kommt sein vierter Film nicht nur ohne Überlänge aus, sondern der Amerikaner entdeckt auch erstmals seine Vorliebe für einen wenig kontroversen, ja für einen nahezu seichten Stoff: Im Grunde seines Herzens ist „Punch-Drunk Love“ ein Liebesfilm, und in manch einer Videothek wird sich der Film mit einem Standort neben anderen RomComs jüngerer Vergangenheit begnügen müssen.
Diese Katalogisierung ist so richtig, wie sie falsch ist, denn wie schon in „Boogie Nights“ beweist Anderson auch hier, wie sehr er in der Lage ist, eingefahrene Muster zu variieren und schlussendlich aufzubrechen: „Punch-Drunk Love“ ist der Gegenentwurf zur klassischen Beziehungskomödie, noch nicht einmal, weil sich Anderson gänzlich von der Konzeption des Genres löst, sondern weil er…
Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Ausnahme-Regisseur und Drehbuchautor Paul Thomas Anderson schafft eine fast surreale Welt voller einzigartiger Ideen inmitten einer 90minütigen Liebesgeschichte. Dabei hebt er sich sogar von seinen eigenen episch langen Werken wie „Magnolia“ oder später „There Will Be Blood“ ab. Mit dem eigenwilligen Einsatz von Musik und Kamerafahrten löst er beim Zuschauer Stress aus, wo eigentlich keiner sein müsste, was wiederum Verwirrung auslöst, gefolgt von Verblüfftheit, vielleicht gefolgt von Begeisterung. Manches ist auch einfach nur verwirrend, manches ist komisch, aber immer skurril-komisch. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ulrich Behrens
Kommentar löschenIn gewisser Weise betritt Anderson mit „Punch-Drunk Love“ filmisches Neuland. Er streift Genre – romantische Komödie, Drama, Sex & Crime –, aber der Film ist genremäßig kaum einzuordnen. Barry steht absolut im Mittelpunkt; der Film ist auch eine psychologische Studie über diesen Menschen, aber er ist mehr, versucht auf unkonventionelle Weise, einem Mann nachzuspüren, ohne ihn bloßzustellen oder zu ergründen, beziehungsweise: Er ergründet ihn auf ungewohnte Art. Barry hat unsere Sympathie, und Sandler kommt in diesem Film zum Höhepunkt dessen, was Sandler schon immer spielte: einen Outsider, der sich versucht, seiner Qualen zu entledigen, zu sich zu finden, aber eben auf Sandler-Art.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenRomantische Komödie auf P.T. Andersonisch. "Punch-Drunk Love" ist ein verrücktes Spiel mit dem Kino.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenEine der schönsten, schrillsten, merkwürdigsten Liebesgeschichten des Kinos. Oder das Bekenntnis eines Wunderkinds: Nach zwei fast epischen, langen Ensemblefilmen das Antistatement "Punch-Drunk Love". P.T. Anderson inszeniert sein eigenes Gegenteil, einen Bruch mit der Erwartungshaltung. Zwischen Absurdität und Surrealismus, David Lynch und Wes Anderson ist dies eine kleine, überschaubare Geschichte, 90 Minuten lang, mit festen Haupt- und Nebendarstellern. Fast schon böse in seinem Willen zur Gegenwehr, seiner Absage an Stringenz und Plausibilität, aber ungemein virtuos in Szene gesetzt. Und hier bleibt Anderson sich dann doch treu mit seiner beweglichen, schnellenden Kamera, dem unvermittelten Schnitt, dieser jazzigen, ungehobelten, alles überstrahlenden Musik als eigenen Charakter. Dieser überwältigenden Erzählung aus Sicht eines schrägen Adam Sandlers in seiner besten Rolle, dieser nahezu autistischen Form des Erzählens, diesem Einfühlen in die Wahrnehmung eines gestörten, liebenswerten Menschen. Und dabei ist "Punch-Drunk Love" nur eine Zwischenübung, die beängstigend ist in ihrer Hochwertigkeit: Selbst ein einfacher Gag hat bei Anderson schon das Niveau eines Fast-Meisterwerks.
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Kommentare (70) — Film: Punch-Drunk Love
Velly Mon, 17 Jun 2013 04:43:53 -0000
Kommentar löschenIch weiß gar nicht, ob ich es schön oder schlimm finden soll, dass Adam Sandler auch anders kann...
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Donald Dungeon Mon, 17 Jun 2013 09:35:32 -0000
Antwort löschenich dachte damals auch nur, warum kann er denn plötzlich was?!
schnieker, stranger film.
Suki93 Mon, 17 Jun 2013 14:57:00 -0000
Antwort löschenNicht nur da kann er anders, auch in "Die Liebe in mir". Toller Film, aber Adam ist mir trotzdem unsymphatisch ;)
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Velly Mon, 17 Jun 2013 15:29:43 -0000
Antwort löschenStimmt, den Film habe ich auch schon länger auf einer meiner Must-See-Listen.
Und der Sandler.... hmmm.... mal sehe ich ihn ganz gerne und manchmal nervt er mich völlig ^^
Suki93 Mon, 17 Jun 2013 18:17:49 -0000
Antwort löschenIch bin zum Glück auf den Film durch das game "Shadow of the Colossus" gestoßen, weil der dort eine Rolle spielt. Und Sandler überrascht echt mit seinem traurigen melancholischen Charakter! Hab sogar mitgeheult :D
Jeppers Creep Sun, 19 May 2013 21:26:34 -0000
Kommentar löschenMir war nicht bewusst das Adam Sandler, auch mal anspruchsvolle Filme produzierte.
Er glänzt in dieser Rolle und bewies mir, das auch in ihm ein guter Schauspieler steckt.
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ilaria.rhaja Wed, 01 May 2013 22:50:30 -0000
Kommentar löschenziemlich krasser shit :D
das mit dem aufreibenden, beunruhigenden sound wurde bereits mehrfach gesagt, dass sandler hier sein können zeigt (was heisst 'endlich', vielleicht hat er generell eben mehr spaß an spaß-filmen und will gar kein charakter darsteller sein) ebenfalls - das einzige, das mich richtig abgef** (nicht nur genervt. mich hats echt in den fingern gejuckt) hat waren diese schwestern.
O. mein. Gott. glasscheibe zertrümmern war echt das mindeste. diese olle, die da ständig vorbei gekommen ist, war noch verstörter als barry selbst. ich hätt ihr gleich eins über den schädel gegeben. ist ja schön aufgelöst worden mit dem hawaiianischen telefongespräch, bei dem barry mal nicht schluckt sondern ihr zeigt wo der frosch die locken hat. apropos locken, P.S. Hoffman ist mal wieder schön arschig, zeigt hier aber nichts neues von sich.
die liebesgeschichte haben andere schon besser charakterisiert als ich es kann.
hut ab vor schreiber und director, solche emotionen hat man selten beim filme gucken.
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Mr. Pink Tue, 30 Apr 2013 14:44:40 -0000
Kommentar löschenDie Soundkulisse des Films ist extrem nervenaufreibend. Dadurch soll wohl das Innenleben des Protagonisten verdeutlicht werden, und das gelingt soweit auch sehr gut. Jedoch fand ich diese Art der musikalischen Untermalung wirklich anstrengend und strapaziös und den Film dadurch stellenweise auch schwer zu ertragen. Das ist recht schade, weil "Punch-Drunk Love" ansonsten schon ganz niedlich ist. Es gibt eine seichte, aber sehr süße Liebesgeschichte, eine tolle Charakterisierung eines schrägen Typen als Hauptfigur, es gibt großartige, ambitionierte Bilder, es gibt Adam Sandler, der hier anders und irgendwie auch ein bisschen besser als sonst spielt (außer vielleicht noch in "Reign over me"). Und Pudding.
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VisitorQ Tue, 30 Apr 2013 16:06:53 -0000
Antwort löschenWenn ich Dich nicht so mögen würde, gäbe hier jetzt aber ramba zamba. :D
Mr. Pink Tue, 30 Apr 2013 16:13:21 -0000
Antwort löschenPuh, dann habe ich ja noch mal Schwein gehabt. ;)
movie.max Thu, 11 Apr 2013 12:01:38 -0000
Kommentar löschenWahnsinnig und experimentell, mit schrägem Humor und einzigartiger Bildgestaltung.
P.T. Anderson macht aus Scheiße Gold und lässt uns zappeln - wir werden kirre gemacht, wie es hier in den Kommentaren unter mir so schön heißt. Und doch verlieben wir uns alle in das Unnormale. Sei es Barry oder sei es dieser Film.
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PommesPapst Mon, 25 Mar 2013 20:14:01 -0000
Kommentar löschenDas Script ist wirklich gut und es ist erstaunlich, wie kirre mich der Film an manchen Stellen gemacht hat. Eine sehr unkonventionelle Herangehensweise für dieses Genre, da der Soundtrack und die Hauptfigur eine fast unangenehme Atmosphäre erzeugen, die ab und zu durch konventionelle RomCom-Elemente aufgebrochen wird.
Adam Sandler konnte mich nur teilweise überzeugen, denn er spielt zwar besser als in einem Durchschnitts-Adam-Sandler-Film, aber dennoch hätte ich mir für die Hauptrolle lieber eine andere Besetzung gewünscht, die eine überdurchschnittliche Leistung bringen kann.
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alex023 Thu, 21 Mar 2013 15:52:54 -0000
Kommentar löschen»I have a love in my life. It makes me stronger than anything you can imagine.«
[...] Schon von Beginn an ist klar, dass man es hier nicht mit einem normalen Film zu tun hat. Man spürt förmlich, dass »Punch-Drunk Love« das PTA-Etikett trägt. Was sich auf den ersten Blick wie eine etwas aufgepeppte, typische Lovestory anhört, ist es auf den zweiten schon gar nicht mehr. Ein verrückter, spezieller und gesonderter Typ, Barry Egan, verliebt sich hier in Lena Leonard, eine viel aufgeschlossenere und sich über ihre eigenen Ziele bewusste, starke Frau. Anderson inszeniert von Sekunde eins an quasi perfekt, eine solch ausgewogene und fast durchweg ideale Regie habe ich selten gesehen. Die Kamera bietet stets die genau richtige Perspektive auf den Protagonisten und sein Leben, ruhig und langsam folgt sie ihm durch das Geschehen, darauf wiederum ein harter Schnitt und schon kehrt die Ruhe wieder ein. Viele Szenen werden nur mit der Steady-Cam eingefangen, ohne Schnitt sehen wir hier mehrfach ganze Szenen immer aus dem gleichen Blickwinkel, was zum einen die Atmosphäre weiterhin ruhig, melancholisch und nachdenklich anhaucht und andererseits die gleichzeitige, paradox-wirkende Distanz und Nähe zur Hauptfigur und deren Handlungen offenbart. »Punch-Drunk Love« ist in den Momenten ganz besonders stark, wenn das Leben von Barry Egan einfach nur in Chaos zerfällt, wenn eine seiner Schwestern die liebenswerte Lena mitbringt und ihn damit auf dem völlig falschen Fuß erwischt. Denn Barry ist in vielen Situationen einfach unfähig, selbstbewusst und stark genug zu sein, um diese zu meistern, er verstrickt sich in Widersprüche und/oder beendet Sätze einfach nicht, lässt für seine Gegenüber zu viel offen und verhält sich wie jemand, den man gerade aus der Irrenanstalt entlassen hat. Aber seine Entschlossenheit kehrt ein, sein Selbstbewusstsein bekommt einen Schub und erreicht einen ungeahnten, neuen Höhepunkt, als er die Liebe Lenas erfährt, er fühlt sich so stark wie nie zuvor. Zu belegen ist das mit seinem Auftritt in dem Matratzengeschäft, in welchem er den Besitzer (zugleich Geschäftsführer einer Telefonsex-Hotline, mit der Barry zuvor erhebliche Probleme hatte, ja sogar hatte er deshalb einen Autounfall und Lena wurde verletzt) dazu bringt, die Handlungen gegen ihn einzustellen, und dies auf besonders beeindruckende Art und Weise.
»Punch-Drunk Love« ist eine Befreiung aus dem Einheitsbrei der romantischen Komödien, gespickt von subtilen Anspielungen und einer authentischen und vor allem wichtigen Charakterentwicklung, die sogleich symbolisch für einen ganzen Typus von Mensch steht, und zugleich die Entfesselung von Adam Sandler. Er spielt ganz groß auf, geht an seine Grenzen und kann so jede noch so winzige Facette des Charakters Barry Egan erfassen, auch wenn man noch deutlich merkt, wie limitiert er gegenüber vielen anderen ist. Die weibliche Hauptdarstellerin soll in diesem Kontext nicht unterwähnt bleiben, Emily Watson ist sogar noch stärker als Sandler, bekommt leider doch viel zu wenig Screentime. Aber es ist eben Sandlers großer Auftritt und der Film auch eine Studie seines gebeutelten Charakters. Insgesamt kann man in diesem Werk natürlich auch eine Abrechnung mit seiner bisherigen Art von Filmen erkennen, was aber dadurch widerlegt werden kann, dass er danach noch viel schlimmere Werke vollbracht hat. (Bewusst verweise ich hier auf keine Filmtitel, da diese diesen Kommentar nur einen hässlichen Anstrich verleihen würden.) Aber vordergründig steht hier die stille Explosion eines besonderen, etwas anders wirkenden Menschen, der doch nur genau das will, was die meisten Menschen wollen: er möchte einfach geliebt werden und selber Liebe geben. Man kann davon halten, was man möchte, aber dieser Film spiegelt es auf ganzer Linie wider. Paul Thomas Anderson will dem Zuschauer vermitteln, dass ausnahmslos jeder dazu fähig und in der Lage ist, durch Liebe etwas zu erreichen, einen Partner zu finden und selbst geliebt zu werden. Es ist nicht zwingend, es ist kein Muss, er behauptet nicht, dass es so sein wird, auf der Leinwand wird lediglich gezeigt, dass es keine von vornherein festgelegten Grenzen, Regeln oder Gesetze gibt. [...]
[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/03/romantic-comedy-mal-anders.html]
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KonTaicho Tue, 19 Mar 2013 21:43:49 -0000
Kommentar löschen"Punch-Drunk Love" ist ein schön(er) schräger Film mit einem klasse Adam Sandler, dessen einziges Manko sein Lärmpegel und der nervenaufreibende Score der ersten Hälfte ist, welcher nicht nur unserem Protagonisten, sonder auch mir das Geschehen zeitweise zur Qual machte.
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VisitorQ Tue, 19 Mar 2013 21:49:39 -0000
Antwort löschen"Aber ich bin Zahnarzt, Barry" Ein so famoser Film. Mich hat der Score allerdings so gar nicht gestört, der ist so herrlich chaotisch und passt ganz wunderbar zu diesem Film.
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VisitorQ Tue, 19 Mar 2013 21:50:10 -0000
Antwort löschen"du brauchst gar nicht so zu rennen, wir wissen wo Du wohnst" Scheiße, ich kann den halben Film zitieren! :D
KonTaicho Tue, 19 Mar 2013 21:58:14 -0000
Antwort löschenHammer zitate hat er schon drin, das is wahr^^ und adam sandler is echt drollig^^
vanilla Mon, 18 Mar 2013 14:38:52 -0000
Kommentar löschenDer Anfang hat mich sowas von gefesselt. Der ungewöhnliche Beginn in der "Garage", dann die herrlichen Kameraaufnahmen, die sonderbare Begegnung mit der unbekannten Schönheit und der schüchterne Mann in dem blauen Anzug (Adam Sandler spielt großartig). Leider verflacht das Ganze mit der Zeit und es wird einem eine ungewöhnliche Liebesgeschichte über einen zu Wutausbrüchen neigenden, nie Erwachsen gewordenen und von seinen 7 Schwestern zu sehr betütelten Mann erzählt, der zwar Selbstständig ist, aber nicht selbstständig handeln darf.
Merkwürdig und ungewöhnlich ist dieser Film auf jeden Fall.
Wäre die Geschichte nur so stark zu Ende gegangen wie sie begonnen hat, dann wäre es ein absoluter Hammerfilm. So ist es eine nette und ungewöhnliche Liebeskomödie, mit einem starken Adam Sandler.
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badname Sat, 16 Mar 2013 15:31:19 -0000
Kommentar löschenEigentlich eine schön verschrobene Liebesgeschichte, aber leider total langweilig erzählt. Da guck ich mir lieber "Silver Linings" an.
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Dr.Hasenbein Sat, 16 Mar 2013 00:30:37 -0000
Kommentar löschenNach dem Durchbruch mit "Boogie Nights" und dem nicht minder beeindruckenden Ensemblefilm"Magnolia" ist "Punch drunk Love" ein eher ungwöhnlich kleiner und ruhiger Film von Paul Thomas Anderson.
Noch ungewöhnlicher ist aber die Wahl des Hauptdarstellers dieser verschrobenen und doch etwas anderen Komödie.
Und die spielt niemand geringerer als Haudrauf-und-unter-der-Gürtellinie-Komiker
"Adam Sandler"!
Dass Sandler und ich in diesem Leben keine Freunde mehr werden ist klar,
und trotzdem gefällt er mir hier überraschenderweise wirklich gut.
Seine sonst so anstrengende und dümmliche Ein-Ausdruck Mimik paßt hier hervorragend zum geplagten und neurotischen Hauptdarsteller "Barry",
und auch die ansonsten nervige Synchronstimme fällt hier nicht störend ins Gewicht.
Dieser arme Tropf der mit sieben anstrengenden Schwestern geplagt ist tut einem wirklich in jeder Szene Leid
und man wünscht ihm für seine erste Liebe alles gute und dass er sich endlich mal durchsetzen kann.
Dass man solche Filme mögen muß ist klar,
denn hier wird Abseits der typischen Hollywoodnorm eine kleine und ungewöhnliche Liebeskomödie erzählt die mit seiner ruhigen und verrückten Art nicht jedermanns Geschmack sein dürfte.
Alle Fans des Hauptdarstellers werden sich wohl fragen warum ihr Star hier keine plumpen Witze unter der Gürtellinie vom Stapel läßt
und wann endlich Sandlers talentfreier C-Movie Buddy "Rob Schneider" in einer peinlich dummen Nebenrolle autritt.
Denen darf man dezent von "Punch drunk Love" abraten.
Ein Film dem man (wenn man solche Filme mag) ruhig mal eine Chance geben sollte,
denn Sandler war nie (wieder) besser!
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Tiger Wutz Fri, 15 Mar 2013 22:06:47 -0000
Kommentar löschenWas war das?
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Danyrail Fri, 15 Mar 2013 23:33:55 -0000
Antwort löscheneine hommage an superman :)
Andre Jonas Sat, 09 Mar 2013 23:49:24 -0000
Kommentar löschenIch wurde, was Adam Sandlers Performance in »Punch Drunk Love« angeht, bereits vorgewarnt, aber dann wirklich zu sehen, was er hier für eine Show abzieht, brach dann doch völlig unvermittelt über mich herein: Der Mann ist in seiner Rolle als neurotischer, zu Gewaltausbrüchen neigender und dabei zugleich verletzlich und kindlich-unschuldig wirkender kleiner Geschäftsmann eine absolute Wucht! Wie ist es überhaupt möglich, dass der selbe Schauspieler sein Talent die letzten Jahrzehnten in irgendwelchen schauderhaften, albernen Hollywood-Komödien verschwendet? Unfassbar!
Vielleicht hat ihm Paul Thomas Anderson seine Rolle schlicht und ergreifend auf den Leib geschrieben, denn von Verzweiflung über Wut, entwaffnende Hilflosigkeit und nicht zuletzt eine groteske Form von Charmantheit (bei Sätzen wie »Your face is so beautiful I just wanna smash it, just smash it with a sledgehammer and squeeze it...you're so pretty.« wusste ich manchmal nicht, ob ich lachen oder mich vor ihm fürchten sollte) wirkt sein Charakter immer authentisch und selbst in den abstrusesten Slapstick-Einlagen und seiner allgemein ungelenk wirkenden Art glaubhaft. Vielleicht ließe sich an dieser Stelle ein garnicht so unpassender Vergleich zu »Napoleon Dynamite« ziehen, allerdings bringt »Punch Drunk Love« einige »awkward«-Momente mehr mit sich, die bei allem Gross-Out-Charme angenehm unangenehm hervorstechen.
Stilistisch ist Paul Thomas Andersons Film perfekt auf Sandlers Charakter abgestimmt: Schon zu Beginn, wenn Barrys Nerven blank liegen, wird auch der Zuschauer mit unruhiger Kamera und zerfitzelter Musik und einem wuseligen Bildschirmgeschehen traktiert, sodass man schnell die Welt durch seine Augen sehen lernt. Die ruhige und offene Ausstrahlung Lenas wirkt dementsprechend wie ein Gegenpol zu dieser zerfaserten Welt.
Die Story entzieht sich dabei bewusst einer moralischen Wertung: Barry, der sich im Verlauf des Films ungewollt in moralisch fragwürdigen oder gar dem Gesetz widersprechenden Machenschaften verstrickt, wird weder als rücksichtslos auf der einen, noch als »Held« auf der anderen Seite dargestellt, der sich sein Recht nimmt – er ist einfach von Situation zu Situation so, wie er ist, und wird von Lena in all seinen teils obskuren und ans Autistische grenzenden Eigenarten auch so angenommen.
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TrendSocke Fri, 01 Mar 2013 11:37:35 -0000
Kommentar löschenJetzt habe ich bis auf Last Exit Reno und The Master alle bisherigen Filme von P. T. Anderson gesehen, und ausnahmslos alle sind kleine oder große Meisterwerke. So hat mich auch Punch-Drunk Love begeistert, obwohl der Anfang so intensiv Barrys Hektik und Verwirrung auf den Zuschauer überträgt (überragende Musik!), dass man fast schon selbst dazu neigt, die nächstgelegene Toilette zu zertrümmern. Ich bin Anderson dankbar für diesen in jeglicher Hinsicht wertvollen Film; sowohl filmisch, schauspielerisch als auch in seiner Aussage. Kaleidoskopartig (wie auch die surrealen Zwischensequenzen selbst) offenbart sich das komplette Gefühlsspektrum einer armen Seele, vielleicht des Durchschnittsmenschen der Neuzeit selbst, und das wirkt im Positiven wie im Negativen sehr ergreifend und "fassbar". Wir haben aber auch das Glück, dass wir diesem Menschen dabei zusehen dürfen wie er eine klassische Heldenstory durchlebt, und sich am Schluss einzig und allein durch diese scheinbar simple Tatsache des menschlichen Lebens, der LIEBE, alles in Wohlgefallen auflöst.
Auch deshalb gefällt mir die Theorie von Punch-Drunk Love als Allegorie zur Geschichte von Superman sehr gut.
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ThomasWzS Sun, 10 Feb 2013 21:22:56 -0000
Kommentar löschenPT Andersons Filme zu bewerten, fällt mir wirklich nicht leicht.
Unterhaltungswert für mich gegen Null gehend, handwerklich brillant, klasse Darstellungen - sogar Adam Sandler kann mal anders - , soundtrack überragende Originalität.
Gab's glaub ich noch nie, dass die Musik so krass die Befindlichkeit des Protagonisten auf die Ohren dröhnt.
Doch wie gesagt - unterhalten tut mich das nicht und das nicht etwa weil ich's mit den ernsteren Themen oder Provokationen nicht mag - es ist schlichtweg die für mich fehlende Identifikationsmöglichkeit mit seinen Protagonisten, die sind entweder sowas von weit weg von meiner Vorstellungskraft oder ich kann ihr Handeln schlichtweg nicht nachvollziehen.
Es mag sie geben diese Charaktere und vielleicht ist es sogar auch irgendwie ein Verdienst von PTA ihnen Filme zu widmen, doch mit welcher Botschaft ... bei mir bleibt nur Kopfschütteln.
Ich habe P-D-L tatsächlich einen Punkt mehr gegeben als There will be Blood - nicht etwa weil es der bessere Film wäre, das ist er definitiv nicht - sondern weil er einfach wohltuend schneller erzählt war - für PTA nur unglaubliche 87 min. bis zur Erlösung.
Danke dafür.
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hrxuuuu Thu, 31 Jan 2013 17:10:21 -0000
Kommentar löschenZu mal ich lieber die Komödien von Adam Sandler mag, habe ich mir mal ein ernsteren Film von ihn angeschaut. Zwar ist der Film auch wirklich witzig und hat nett geschriebene Characktere, doch der Endtwist wirkt so aufgezwungen und plump.
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VisitorQ Tue, 30 Oct 2012 18:42:31 -0000
Kommentar löschenDer schlechteste Film mit Adam Sandler. Unlustig, schlecht gespielt und doof. lol, er hat voll die privaten Probleme und fragt nen Zahnarzt was er machen soll und weint dann. Dumm, wer denkt sich so was aus?
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Danyrail Wed, 31 Oct 2012 13:46:15 -0000
Antwort löschenIch würd den Kommentar einmal auf links drehen ;)
Mit Abstand bester Film mit Adam Sander. Lustig, großartig gespielt und feinsinnig intelligent. Großartig, wer sich sowas ausdenkt!
Nur...versteh ich bei deinem Kommenrar die 8 Punkte nicht.
Mr. Pink Tue, 30 Apr 2013 14:45:42 -0000
Antwort löschenOkay, Sheldon!
uncut123 Wed, 17 Oct 2012 05:58:59 -0000
Kommentar löschenhammer film...hätte ich von adam nicht erwartet
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DerDude_ Tue, 16 Oct 2012 19:08:33 -0000
Kommentar löschenObwohl es mittlerweile auf der Hand liegt so bin ich immer wieder aufs neue von dem unsagbaren Talent von Paul Thomas Anderson gepackt. Seine Themen sind meist allumfassend, seine Geschichten komplex und die seelischen Abgründe von so machen seiner Figuren bodenlos.
Mit "Punch-Drunk Love" aber zeigt er das er es auch ganz anders kann. Anders als Magnolia (180min) oder Boogie Nights (150min) geht Punch-Drunk Love gerade einmal 90 Minuten, erzählt eine völlig simple Liebesgeschichte und liegt sowieso (anders als der Rest seiner Filme) nicht schwer im Magen.
Sein "Punch-Drunk Love" erzählt die Geschichte von Barry Egan einem in sich gekehrtem, schüchternem, schrägen Typen der oftmals zu Agressionsausbrüchen neigt und sich selbst "manchmal nicht leiden kann". Insgesamt läuft im Leben des komischen Kauzes nichts wirklich rund : Seine Schwestern schubsen ihn rum und er hat Ärger mit einer Telefon-Sex Hotline. Doch eines Tages tritt Lena in sein Leben. Wir wissen nicht genau wer sie ist, wo sie her kommt, aber sie liebt Barry. Sie verliebt sich nicht erst im Laufe des Filmes in ihn, sie liebt ihn von Anfang an. Warum liebt sie diesen, unter seelischen Problemen leidenden Mann ? Weil er es verdient. Weil jeder Mensch,egal wie kaputt, egal wie verloren, es verdient geliebt zu werden. Und wenn beide zusammen sind verschwindet der ganze Ärger aus Barrys Leben. Liebe ist seine Heilung, seine Medizin.
Das mit mir und "Punch-Drunk Love" ist, genau wie bei "Eternal Sunshine", eine sehr persönliche Bewertung. Objektiv kann ich verstehen das der Film bei vielen keinen bleibenden Eindruck hinterlässt aber persönlich fühlte ich mich selten einem Film so verbunden. Irgendwie ist etwas an dem Film das mich verzaubert weil es mich auf so vielen Ebenen bewegt. Weil er zeigt das Liebe einem das Leben retten kann, egal wie hoffnungslos man ist. Weil es nicht nur die hochgestylten Milchbubis und die Barbie Püppchen aus Hollywood sie verdienen, sondern auch die innerlich verletzten, überforderten Leute. Weil er mir zeigt das auch ich Liebe verdiene und hoffentlich eines Tages finden werde. Aber auch weil Anderson zeigt das er sogar die einfachsten Geschichten zum Meisterwerk machen kann.
Und Adam Sandler ist einfach der Wahnsinn. Traurig, man mag kaum glauben das der Typ auf dem Poster zu "Der Chaos Dad"und "Jack & Jill" er ist. Aber hier ist er grandios, herrlich schrullig und unfassbar menschlich. Und Emily Watson und Phillip Seymour Hoffman sind sowieso immer gut.
Wie bereits gesagt : Ich bin mir bewusst das "Punch-Drunk Love" kein großer Film ist aber dennoch muss ich von mir aus sagen das ich mich auch Heute noch, nach der ersten Sichtung seit Monaten, unendlich zu ihm verbunden fühle und ohne ihn nicht derselbe wäre.
Dieser Kommentar ist dem ehemaligem Moviepilot User "KlapTrap" gewidmet welcher mich damals auf den Film aufmerksam machte und der meinen Filmgeschmack stark prägte. Sein Verschwinden von dieser Seite ist nun auch schon einige Monate her aber dennoch fehlt er mir heute mehr als je zuvor.
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ElMagico Tue, 16 Oct 2012 19:19:00 -0000
Antwort löschenPunch Drunk Love IST ein grosser Film!!!!
DonChris Tue, 16 Oct 2012 20:06:50 -0000
Antwort löschenWow, ne 10! Da muss ich mir den mal dick vormerken!
Andy Dufresne Tue, 16 Oct 2012 21:48:51 -0000
Antwort löschenGroßartiger Kommentar!!!
jollyroger Wed, 17 Oct 2012 09:07:37 -0000
Antwort löschenPunch Drunk Love ist die EINZIGE Existenzberechtigung für Adam Sandler. Immerhin.
phoenix409 Wed, 17 Oct 2012 15:10:08 -0000
Antwort löschenWegen der 10 muss sich keiner schämen. Ich hab mich schon in der ersten Szene in den Film verliebt.
Murray Wed, 17 Oct 2012 17:19:09 -0000
Antwort löschen@ jollyroger
Schau dir bei Gelegenheit mal "Die Liebe in mir" an. Dafür hat er mMn auch eine Existenzberechtigung. ;)
jollyroger Wed, 17 Oct 2012 17:24:07 -0000
Antwort löschen@Murray, "Die Liebe in mir" kenn ich, der ist für mich als Film "ok" aber keine Existenzberechtigung wie Punch Drunk Love..:)
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Prechtl Wed, 24 Oct 2012 05:21:31 -0000
Antwort löschenEin wunderbarer Kommentar, empfand ich fast genauso!
alex023 Mon, 04 Mar 2013 18:56:02 -0000
Antwort löschenNatürlich ist PDL ein großer Film!
jimmey11 Wed, 12 Sep 2012 20:04:12 -0000
Kommentar löschenAn sich ist es beängstigend, was für ein begnadeter Geschichtenerzähler P.T. Anderson ist. Nur eine Handvoll anderer Regisseure kommen mir in den Sinn, die es auf eine ähnliche Weise schaffen könnten einen Darsteller wie Adam Sandler, weiß Gott kein Stern an meinem Darstellerhorizont, so gut in Szene zu setzen. Punch-Drunk Love ist in sich stimmig und hochgradig berührend. Viele Aufnahmen sind Kunstwerke für sich, jeder Schauspieler und jede Schauspielerin geht voll in der eigenen Rolle auf. Die Musik reflektiert Berry's Seelenzustand, ist er durcheinander, aufgeregt, nervös, verliert die Aufmerksamkeit, dann treiben uns diverse Klänge und Töne in einen ähnlichen Zustand. Berry zieht uns immer weiter in seinen Kopf, bis wir jede seiner Handlungen definitiv nachvollziehen können. Selbstverständlich muss er das Telefon den ganzen Weg mitnehmen.
Ich bin weiterhin der Auffassung, dass wir es bei P.T. Anderson mit dem wohl begnadetsten Erzähler unserer Zeit zu tun haben, was bewegte Bilder angeht zumindest. Die Vorfreude auf 'The Master' und jedes andere Anderson-Projekt steigt, ich verbleibe mit einem Lächeln im Gesicht.
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