Pusher II: Respect

Pusher II (2004), GB/DK
Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Actionfilm

7.8 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
405 Bewertungen
25 Kommentare
Pusher II: Respect - Bild 6072277
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Nicolas Winding Refn, mit Mads Mikkelsen und Leif Sylvester

Kleinganove Tonny ist gerade aus dem Knast entlassen worden und versucht, sein Leben zu regeln. Sein größter Wunsch ist es, den Respekt seines Vaters, eines stadtbekannten Gangsters, zu gewinnen. Doch schnell läuft alles anders als geplant. Tonny versinkt in einem Berg von Schulden, die er unmöglich bezahlen kann, und zu allem Überfluss präsentiert ihm seine drogensüchtige Ex-Freundin auch noch ein Kind. Kein Wunder, dass ihm die Sicherungen durchbrennen.

  • Pusher II: Respect - Bild 2249595
  • Pusher II: Respect - Bild 6380980
  • Pusher II: Respect - Bild 6380994

Mehr Bilder und Videos zu Pusher II: Respect


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Pusher II: Respect

Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Würdige Fortsetzung mit einem fulminant aufspielenden Mads Mikkelsen. Statt auf Nummer Sicher zu gehen beschreitet Refn neue Wege und erschließt seine Sequel völlig andere Qualitäten als dem Vorgänger

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (24) — Film: Pusher II: Respect

Kommentar schreiben
Sortierung

FilmFreeza

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Pusher 2

Während der erste Teil der Trilogie sich noch detailliert mit der Drogenszene auseinandergesetzt hat, in der Frank nur der Laufbursche war, der uns die verschiedenen Ecken gezeigt hat, ist Pusher 2 – Respect um einiges emotionaler und dramatischer.

Frank ist untergetaucht und somit auch nicht mehr Bestandteil des Filmes. Stattdessen kommt nun Tony ins Spiel. Ja in den Mittelpunkt. Der frisch aus dem Knast gekommene Tony, hat es sich zum Ziel gemacht, endlich seinen Daddy stolz zu machen. Endlich seine Anerkennung zu verdienen und endlich wertgeschätzt zu werden, das ist sein Traum.
Anstatt zu versuchen sich dem Gesetz anzupassen, fängt alles wieder von vorne an. Übermäßiger Drogenkonsum, Autodiebstahl, Waffen und, und, und.

Trotz seiner höheren Dramaturgie, ähnelt sich der zweite Teil seinem Vorgänger in vielen Belangen. Schulden, Kriminalität bloß eben anders dargestellt.
Ich muss sagen, ich wurde mit diesem Film nicht warm. Sei es durch die in meinen Augen unsympathischen Darsteller und da nehme ich Mads Mikkelsen nicht aus oder durch den doch irgendwie ähnlichen Plot. Immer noch kommt der Film äußerst realistisch rüber und immer noch ist es sehr erschreckend was man hier geboten bekommt. Sei es die Brutalität, diese echt Art des Films, an dieser Stelle wieder einmal ein Lob an Refn, alles ist so eindrucksvoll. Aber das hatten wir auch alles schon beim Vorgänger.

Pusher 2 ist ein Drama in einem urbanen Gewand verpackt, das sich vor allem durch die langsamere Geschwindigkeit und den dramatischeren Plot von seinem Vorgänger unterscheidet. Dennoch hat er sein Ziel, dem Zuschauer den Charakter Tony näher zu bringen erfüllt und somit auch einen ansehnlichen und erschütternden Streifen zum Besten gegeben, der sich aber nicht in meinen Kopf gebrannt hat oder sonstige Wunder vollbracht hat.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Film

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Pusher II" ist noch härter, noch realer, noch ergreifender und noch deprimierender. Und er ist mit Mads Mikkelsen. Dieses Mal wird Frank, aus dem ersten Teil, vollkommen ausgelassen und der Fokus wird auf Tonny(Mikkelsen) gelegt. Daran erkennt man schon mal das Refn keine normale Trilogie drehen wollte, er hat die Geschichte aus Teil 1 nicht stur weiter verfolgt, er ist ganz neue Ansätze angegangen – klar, ein gewisses Risiko besteht, denn so was kann leicht mal in die Hose gehen, aber er hat seine Idee gekonnt umgesetzt.

„Du sollst nicht stehlen.“ Dieses Gebot wird knallhart ignoriert, sei es Autodiebstahl oder eine kleine Ausraubung der Minibar des Freundes. Mit ehrlichen Sachen haben die Protagonisten auch hier nicht viel am Hut. Nebenbei stecken sie ihre Nasen noch öfters in den weißen Schnee – nein wirklich, hätte man daraus ein Trinkspiel gemacht: „Immer wenn die eine Line ziehen trinken wir einen kurzen“, man würde schon nach einer halben Stunde im süßen Land der Träume verweilen. Oder auch vor der Kloschüssel.
Man könnte meinen das genau das die ganze Sache unrealistisch macht, jedoch kommt man gar nicht erst auf den Gedanken, denn die Charakter sind so kaputt und so am Ende das man alles nachvollziehen kann.

Wie gesagt übernimmt dieses Mal Mads Mikkelsen die Hauptrolle, er spielt Tonny der grade erst aus dem Knast gekommen ist und im Geschäft seines Vaters Fuß fassen möchte. Dort will er vor allem die nötige Anerkennung und Zuneigung von seinem Vater gewinnen die er nie hatte. Und dann wäre da auch noch seine drogensüchtige Exfreundin, die ihm seinen neugeborenen Sohn vor die Nase hält.
"Pusher II" wurde mit echten Straftätern besetzt, dass macht die ganze Sache natürlich umso authentischer(in „City of God“ hat dieses Prinzip schon sehr gut funktioniert) und schauspielerisch kann sich das auch sehen lassen. Dennoch kann es absolut keiner mit Mikkelsen aufnehmen, was er seinem Charakter alles abverlangt ist ganz groß, er verkörpert eine so ergreifende und (anfangs) schwer verstehende Person die mit so vielen Gesichtern durch den Film trottet. Er stellt (erneut) eine gescheiterte Existenz dar, und dennoch bettelt er nie nach Mitleid, erträgt jeden Schlag in die Magengrube, seien es die Prostituierten die ihn auslachen weil er keinen hoch kriegt, oder sein Vater der ihn immer wieder als einen Nichtsnutz hinstellt. Wieder einmal wird das Tattoo, „RESPECT“, das er auf seinem kahlen Hinterkopf trägt, zu einer Farce. Niemand hat vor Respekt ihm, und so wird es schwer für Tonny Respekt zu zeigen. Sein Leben wäre nicht so verkommen wenn er wenigstens eine gute Beziehung zu seinen Eltern hätte, jedoch ist seine Mutter verstorben und mit seinem Vater führt er einer der schwierigsten Vater-Sohn-Beziehungen die man jemals gesehen hat.

Actionfetischisten kommen auch beim zweiten Teil der Trilogie nicht auf ihre Kosten, so etwas braucht man an aber auch nicht wenn die Charaktere und deren Handlungen so faszinierend sind. Es ist einfach etwas ganz anderes was man in diesem Film zu sehen bekommt, Refn liefert keinen schablonenhaften Gangsterstreifen ab, er hegt Zuneigung zu seinen Figuren und das spürt man die ganze Laufzeit über.

Ich musste mir bei einem Gangster/Drogendrama nie eine Träne verkneifen. Warum auch? Was könnte einen dazu bringen? Ganz einfach: Es ist das Baby was Refn mit eingebaut hat, und jeder der sagt das dies nicht in so einen Film reinpasst liegt falsch, natürlich tut es manchen Szenen weh hinzuschauen, doch das absolut grandiose, herzerwärmende Finale macht alles vergessen und man möchte Refn persönlich für das tolle Ende danken. Mikkelsen verleiht seiner Persönlichkeit so viel Tiefgang wie es selten jemand in dem Genre geschafft hat. Einfühlsam und (un)menschlich in jeder Sekunde.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Punsha

Antwort löschen

"Adams Äpfel" fand ich okay ganz nebenbei. Und jetzt hör auf mich herauszufordern. :D


Mr.Film

Antwort löschen

Jau, der liegt hier auch noch rum :)


Benni-THE-KING

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

bis auf das großartige Ende, leicht entäuschend.
Der erste war besser.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

G0DsTylA

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich fast genauso gut wie Teil 1! Die Pusher Trilogie gehört meiner meinung nach in jede Filmsammlung!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

seven

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

"MORE SEX, MORE DRUGS, MORE ROCK´N´ROLL!" - Hart. Heftig. Hässlich. Erneut taucht Regisseur Refn in die schmutzige Unterwelt Dänemarks ein, lässt uns teil haben an dem Abschaum der Gesellschaft. Diesmal wird Tonny, früherer Kumpel von Frank, zur Hauptfigur gekrönt. Nach abgesessener Knastzeit beginnt er für seinen Vater zu arbeiten, seines Zeichens bekannt als "Der Schmied". Anfängliche Vorsätze, clean zu bleiben und illegale Aktivitäten zu unterlassen, werden bald auf die erste Probe gestellt. Zudem muss er sich in seiner neuen Rolle als Vater zurecht finden. Eine Bürde, die Tonny in seinem labilen Zustand als Verschleißer von bewusstseinserweiternden Substanzen, Pornos und Prostituierten kaum tragen kann.
Noch stärker als im Vorgänger steht hier der Hauptcharakter im Mittelpunkt: Tonny. Worte zu finden erscheint fast unmöglich, außer vielleicht: Selten so was Krasses gesehen! In Mads Mikkelsens stumpfsinnigen Blick spiegelt sich seine sinnlose Existenz wieder. Die Monotonie seiner Bewegungen, die trüben Augen, ein Junkie ohne Perspektiven. Chancenlos, gefangen in seinem Image, das er ausstrahlt. "Repect" ist auf seinem kahl rasiertem Hinterkopf tätowiert. Respekt ist das, was ihm niemand zollt. Respekt ist der unerfüllte Traum, den er sich wünscht, der aber dem widerspricht, was er in der Realität von seinen Mitmenschen erfährt. Für seinen Vater ist und bleibt er ein debiler Schwachkopf, der nichts auf die Reihe bekommt. Loser, für nichts nütze, Trottel. Dafür halten ihn alle und so nennen sie ihn. Im Grunde ist er das auch.
Und doch - und das ist ungeheurlich stark gespielt: Hinter dem verschleiertem Blick, hinter dem dümmlichen Grinsen, hinter den Prolosprüchen erkennt der Zuschauer etwas : Eine verletzte Seele. Das wahre Gesicht, das hinter der zugekoksten Fassade steckt, ist nämlich durchaus im Stande, zu fühlen. Und was Tonny fühlt, ist Schmerz und Furcht. Furcht davor, seinen Vater -der ihn nicht als Sohn betrachtet, sondern lieber seinem anderen Sprössling Aufmerksamkeit schenkt- erneut zu enttäuschen. Schmerz darüber, dass er von den Anderen wie Dreck behandelt wird. Mads Mikkelsen verkörpert auf erschreckend realistische Weise den Vollblutjunkie. Das ist so unaufdringlich und glaubwürdig gespielt, dass es weh tut. Mikkelsen elektrisiert, schafft das Unmögliche: Nämlich mich mit einem Asozialen mitfühlen zu lassen. Wow! Großes Schauspiel.
Neben der faszinierenden One-Man-Show ist es die Inszenierung, die punktgenau und ohne überflüssiges Beiwerk zum Einsatz kommt und an der Gurgel packt. Erneut sind zum Großteil Laiendarsteller gecastet, die perfekt passen. In dem kurzen Ausschnitt des Underground-Lebens sieht man zum Scheitern verurteilte Deals, trifft alte Bekannte wieder, muss einer jungen Braut zusehen, wie sie sich im blütenweißen Kleid mit ihren Freundinnen bei ihrer eigenen Hochzeit eine Line nach der anderen reinzieht. Ein wilder Cocktail aus Sex, Gewalt und Drogen. War Teil 1 noch als Thriller anzusehen, so geht "Respect" mehr in Richtung Psychodrama. Das ist erschütternd realistisches Dokumentieren von Aussetzigen. Die Musik ist absolut konvergent zum Look des Filmes, pochend, laut, dreckig.
Wer hier donnerndes Actionkino erwartet, wird sicher enttäuscht werden. "Pusher II" ist keine hirnlose Prügelorgie der Marke Van Damme oder Lundgren, sondern wie schon das Original: Knochenharte, authentische Milieustudie und noch mehr: Das Psychogramm eines Mannes, der allen Erwartungen zum trotz am Ende lernt oder zumindest versucht, Verantwortung zu übernehmen.
Was Refn letztlich auszeichnet: Er filmt den Alltag, der abstoßend und vulgär ist. Aber: Er verurteilt die Protagonisten nicht, obwohl die Tendenz nahe liegend wäre. Für den Regisseur sind die Akteure Opfer ihres sozialen Umfeldes, ihrer Erziehung. Grandioses, mutiges Independentkino!

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

momopipi

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Aus meiner Sicht nicht so gut wie der erste Pusher. Mads Mikkelsen bildet in dem Teil aber endlich den Mittelpunkt. Im ersten Pusher war dieses rohe Gesamtpaket sehr wertvoll, im zweiten Pusher sind die Augen des Zuschauers eigentlich nur auf Mads Mikkelsen gerichtet. Die sehr düstere Welt um ihn herum erscheint dann plötzlich nur noch als Mittel zum Zweck. Was denkt Tonny gerade? Wie reagiert er nun? Das sind Fragen, die man sich ständig stellt.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Magic2713

Antwort löschen

Zu wenig Respekt von Dir momopipi .)
8.0


momopipi

Antwort löschen

Nääää! 7p geht schon klar, finde ich.


freakualizer

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Der zweite Teil einer der besten Trilogien aller Zeiten (meiner Meinung nach).
Wurde uns in "Pusher" Tonny vorgestellt, so geht "Pusher2" ausschliesslich auf diese Figur ein und erklärt schnörkellos und kalt, warum Tonny so ist, wie er ist. Finde den zweiten Teil auch noch ein Stück düsterer als den ersten.
Milos kurzer Gastauftritt macht auch Spass ..
Während ich beim ersten Teil mehr "mitfieberte" hab ich hier mehr "mitgelitten".. Egal mit welchen Anstrengungen Tonny versucht, wieder in der Szene Fuss zu fassen, er versinkt immer mehr im Dreck..
Dennoch ein "Happy-End" hinzuzaubern, das können nur wenige.
Auf jeden Fall die Dänen. Diese Trilogie gehört mit zu meinen Lieblingsfilmen des Königreichs.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MissRoughDiamond

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine tolle Charakterstudie in einem harten Milieu, in dem es scheinbar keinen Ausweg gibt. Die Typen sind in jedem Teil unterschiedlich. Während es im ersten Teil um eine jähzornige Verlierer geht, geht es hier "sensibler" zu. Mads Mikkelsen scheint den sensiblen Loser zu leben, nicht zu spielen. Am Ende wird deutlich, dass aber genau er Stärke besitzt. Grandios!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dustyOn3

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Genauso authentisch wie der Vorgänger. Eiskalt und knallhart. Trotz aller Brutalität, tief im Inneren auch sensibel und emotional. Der subtile, schwarze Humor kommt ebenfalls sehr gut an.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

maslobojew

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Pusher II ist eher ein dreckiges Sozialdrama und kein Drogen-Milieu-Thriller mehr wie sein Vorläufer. Gut gemacht und sowieso authentisch wirkt das Ganze allemal. Mir persönlich fehlte aber die Wucht, die den Erstling ausgezeichnet hat und die man unabhängig von Genre - meine ich - durchaus erzeugen kann.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Doomsday

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch wenn der Titel etwas anderes vermuten lässt, ist Pusher II am ehesten eine Milieustudie, deren Geschichte mehr im Hintergrund läuft, jedoch einige hochspannende Momente liefert. Was den Film so genial macht sind seine ausnahmslos guten Schauspieler, denen man ihre Rollen wirklich abnimmt. Die z.T. auf der Straße gecasteten Darsteller spielen so echt, dass man als Zuschauer förmlich in den ungeschönten Sumpf aus Drogen, Prostitution, Gefühlskälte und Gewalt hineingezogen wird. Einige augenzwinkernde Momente gibt's auch, die stören aber keineswegs.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stevenwolff

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Besser als der erste Teil.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Schubi

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zwar ohne Kim Bodnia als "Frank(e)", aber wieder mit brilliant spielendem Mads Mikkelsen als "Tonny".Sogar etwas dichter und atmosphärischer als Teil 1. ("Milo"hat übrigends einen interessanten Gastauftritt.)Deswegen erst recht wieder erstklassiges, dänisches Kino.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Agent Smith

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Titel lässt's vermuten - hier dreht sich alles um Frank(e)s glatzköpfigen Begleiter aus dem ersten Teil. Und er schafft es durchaus, die platte Art und Weise mit den Herausforderungen seines Alltags umzugehen bis zum Ende des Films durchzuhalten. Damit knüpft er gnadenlos an die Erwartungshaltung des Zuschauers an - und das ist authentisch, also gut so.

Der zweite Pusher-Teil hat nicht so viel Geschwindigkeit wie Pusher I - vielmehr sammeln sich immer wieder Tonnys Eindrücke und entladen sich kurzfristig, damit es wieder ruhig und gelassen weiter gehen kann...

Jetzt freue ich mich auf Teil III - ich weiß ja schon, um wen es sich dort hauptsächlich dreht... :)

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HauntedSaint

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Packendes Kleingangsterdrama.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bradbury

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Tragikomisches Gangsterfilmchen, sauber inszeniert und superb gespielt.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hobgoblin

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Guter Gangsterfilm mit interessanten Facetten!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

8martin

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Eine beeindruckende Sozialstudie in Spielfilmformat. Man bekommt einen Einblick in die Welt der kleinen Gangster. Und hier wird die Szene vom markanten Kopf des Mads Mikkelsen geprägt. Sie halten sich da ja alle für so furchtbar clever und cool und bemerken gar nicht, dass sie nicht einmal so weit denken wie sie spucken können. Die kiffenden Mütter kommen da auch nicht besser weg. Und so kommt Murphys Gesetz zum Tragen: es geht fast alles schief, was schief gehen kann. Überraschend dann der Schluss, wenn unter der rauen, etwas schlichten Schale ein Vaterherz zum Vorschein kommt.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JimiHendrix

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Kritiker 9,5?!

Mads Mikkelsen ist einfach zu göttlich in diesem eher mitttelmäßigen dänischen Untergrundfilm.
Ihm nimmt man einfach jede Rolle ab und auch hier als dümmlicher haudraufknabe für seine Umwelt, ist Mikkelsen bestens geeignet.

Grade die Szene im Puff ist der Brüller. Er wirkt in manchen Akten so bemitleidenswert und ärmlich, das es einem in dem sozialen Teil des Herzens weh tut.

Die Story ist äußerst schlicht gehalten und daher kann man auch nicht richtig in diesen Film eintauchen.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mar (-ion-)

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

mein persönlicher liebling,
aus einer grandiosen trilogy
danke [+--]

RESPEKT!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

stalker

Antwort löschen

Auch mein Liebling, Mads ist einfach der Oberchecker.


Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch