Radioactive Dreams

Radioactive Dreams (1985), US/MX
Laufzeit 98 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Musikfilm, Komödie, Fantasyfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 25.06.1987

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von Albert Pyun, mit Michael Dudikoff und Lisa Blount

Seit ihrer frühesten Kindheit waren Phillip Hammer und Marlowe Chandler nach einem Atomkrieg gemeinsam in einem Bunker eingesperrt. Nun, da sie 19 Jahre alt sind, verlassen sie erstmals in ihrem Leben die Mauern des Bunkers, und treffen außerhalb auf Mutanten und Kannibalen.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Radioactive Dreams

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Feral Wolf

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Bewertung7.5Sehenswert

Mir hat dieser Film sehr gut gefallen, da ich ein Fan des Fallout-Franchises bin. Genau wie bei Fallout wird hier ein postapokalyptisches Endzeit-Setting mit Nostalgie für das frühe 20. Jahrhundert verbunden.

Es geht um zwei junge Burschen die in Isolation in einem Atomschutzbunker aufwachsen. Da Philip und Marlowe mit Detektiv-stories der hardboiled Schule aufgewachsenen sind, ist es ihr Traum "slick dicks" zu werden. Der Film beginnt damit, dass die beiden den Bunker verlassen und ins "post-nuke world" aufbrechen, um ihre Väter zu suchen, die sie in ihrer Kindheit aus unbekannten gründen abgehauen sind.

John Stockwell und Micheal Dudikoff spielen zwei absolute Vollidioten, die voller kindlicher Naivität eine brutale Wildnis voller Mutanten, Raider, Kannibalen und Gangster erkunden. What could possibly go wrong?
Gleich zu Anfang, treffen die zwei Holzköpfe auf eine 'Mistress in Distress', die sich schon bald als 'femme fatale' entpuppt. Die Alte verliert bei den Beiden im Auto einen Schlüssel, welcher als MacGuffin fungiert und die Handlung weiter voran treibt. Er verschafft einem Zugang zur letzten noch existierenden Atombombe und ist daher heiß begehrt. Kurz darauf ist jede zwielichtige Gestalt den beiden auf den Fersen und eine wilde Hetzjagt beginnt...

Soviel zur story. Ich muss zugeben dass der Film ziemlich corny ist, aber er versprüht auch eine Menge Charme. Die beiden Protagonisten sind extrem dämlich, was vielleicht manchmal frustrierend ist. Oft ist es aber auch sehr witzig, wenn sie durch ihren Mangel an sozialen Kompetenzen in komische Situationen geraten: Wie z.B. wenn Marlowe der Dame am Anfang sagt: "I'm a dick!" und sie erwidert "So you're a porno stud, huh?". Etwas später fragt Philip dann noch "So Ma'am, you need a couple of dicks, huh? How much cash you have?"

Radioactive Dreams ist kein Meisterwerk; er hat schlechte Schauspieler und einen durchwachsenen Plot. Darüber kann ich hinwegsehen, aber es gibt noch 2 weitere Sachen, die mich gestört haben:

1. Obwohl der Film 2 Detektiv Charaktere hat und es auch 2 mysteries gibt - die Suche nach ihren Vätern und der Schlüssel - wurde nicht wirklich viel Detektivarbeit geleistet. Anstatt zu ermitteln sind die beiden mehr damit beschäftigt, ständig vor Feinden zu flüchten.

2. Der rockige Soundtrack ist zwar cool, aber ich hätte mir noch mehr Swing Musik gewünscht. Es gibt leider nur 2 Stücke die in die Richtung gehen.

Wenn ihr postapokalyptische Sci-Fi, hardboiled Crime Ficiton, Fallout oder Trashfilme mögt, dann ist der Film auf jeden Fall ein Blick wert.

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Onkel Fleischer

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Wow. Die maßlose, niederträchtige Schlechtigkeit dieses Films fährt einem in Mark und Bein! Es zu schaffen, dass ich als Fan von alten, trashigen Dystopien einen solchen Film vorzeitig beenden muss, ist eine hervorzuhebende Leistung. Würg!
Wer 2 überzeichnete Vollidioten sehen will, die die meiste Zeit dies Filmes nervenzerfetzend kreischen, vor wirr wechselnden Gegnern wegrennen und dazwischen alle fünf Minuten urplötzlich einen traurigen Dialog über ihre Familiengeschichte führen, wird allerdings seine Helle Freude haben.

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samploo

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Klingt, als sollte ich mir den wirklich ansehen!


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