Rain Man - Kritik

Rain Man

US · 1988 · Laufzeit 133 Minuten · FSK 12 · Drama, Road Movie · Kinostart
  • 8

    Ein sehr berührender Film über Bruderliebe und die Schönheit des Lebens.
    Dustin Hoffman haut mich mit seiner Leistung geradezu um, Method Acting at its best! Der Film liefert genau die richtige Portion Humor, ohne jemals überzogen und herzlos zu wirken. Die wachsende Verbindung zwischen den Brüdern ist sehr schön und auch unterhaltsam anzusehen.

    • 8

      Ein absurdes Melodram, eine Komödie voll tiefer Zärtlichkeit - vor allem aber ein Triumph des phänomenalen Darstellers Dustin Hoffman.

      1
      • 7 .5
        patrick.rohrer.5 18.04.2016, 20:48 Geändert 18.04.2016, 22:17

        Also was Dustin Hofmann hier schauspielerisch bietet ist der absolute Wahnsinn, noch nie so überzeugendend einen solch schwierigen Charakter spielen sehen.
        Auch Tom Cruise in der anfänglich unsympathischen Rollen, weiss hier echt zu überzeugen.
        Tolle Regiearbeit von Levinson und das Drehbuch war auch nicht von schlechten Eltern.
        Ein echter Wohlfühlfilm und den kann man sich immer wieder ansehen.

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        • 7

          Guter Film mit einem herausragenden Hoffman.

          • 8

            Ein schön gezeichneter Film mit Dustin Hoffman in der schwierigen Rolle eines Autisten. Trotz dem ernsten Thema auch humorvoll.

            • 8

              Das Main-Theme vermittelt ein wunderbar zeitloses 80´s-Feeling.

              https://www.youtube.com/watch?v=fKZkIt0QRoM

              Autismus, bzw. das Asperger Syndrom werden in Fernsehen und
              Film mittlerweile meist ja nur noch als Nerd-Karikatur dargestellt.
              Inwiefern dieser Film, das Klischee evtl. befördert, bzw. sogar
              eingeleitet hat, lass Ich an dieser Stelle mal in den Sternen stehen.
              Denn auch hier wird die Erkrankung "benutzt", um Lacher zu erzeugen.
              Allerdings nie auf Kosten, oder zu Ungunsten des Betroffenen.
              Immerhin war es der erste "grosse" Film, der sich explizit mit dieser
              Thematik befasst hat, um Ihr eine Öffentlichkeit zu verschaffen.
              Aber aus heutiger, etwas aufgeklärterer Sicht, muss man dem Film
              natürlich doch etwas von seiner offensichtlichen Plakativität verzeihen.
              Dustin Hoffman vereint hier als "Raymond "Rain Man" Babbit" nicht
              nur Eines, sondern scheinbar schon fast alle Symptome, aller am
              Asperger-Syndrom "leidenden" Menschen, in einer einzigen Person.
              Der hat jede Inselbegabung und jedes Spartenwissen in sich vereint,
              und versteht es durch verbale Redundanz zu nerven, oder auch durch
              unvermitteltes "Aus der-/ In die Rolle fallen" zu imponieren.
              So viele "Auffälligkeiten" hat natürlich kein einzelner Asperger-Patient.
              Aber, sei´s drum, dass es etwas überzogen ist, so spielt Hoffman
              das doch wirklich großartig, anrührend und glaubwürdig.
              Und auch Tom Cruise passt perfekt, als die Idealbesetzung für den
              großkotzigen, arroganten und unsympathischen Juppie-Arschloch-Bruder
              Charlie Babbit, der durch die Begegnung mit seinem "kleingeistigen" Bruder,
              letztendlich eine Geisteserweiterung erfährt.

              Dass das letztendlich totaler Kitsch ist, stört Mich dabei kein bißchen.

              "Ein bißchen Kitsch muss sein,
              dann ist die Welt voll Sonnenschein."

              "10 Uhr, ich muss um 11 im Bett sein,

              ... Licht aus... 10 Uhr,

              11 Uhr im Bett sein,

              ... Licht aus."

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              • 5 .5
                Splashy 12.12.2015, 19:24 Geändert 12.12.2015, 19:26

                Erstsichtung: 10.10.2015
                Vorhersage 7,5 -> Bewertung 5,5

                Vergleichbar mit "Cocktail" oder "Die Farbe des Geldes" ist Rain Man ein starbesetztes Drama, das jedoch weder wirklich bewegend, noch mitreißend ist. Trotzdem unterhält das Ganze recht ordentlich, ohne langweilig zu sein.

                FAZIT: Geht sooo

                • 8

                  super film

                  1
                  • 7 .5

                    Dustin Hoffman glänzt in seiner vermutlich besten Rolle aller Zeiten in einem ergreifenden Road-Movie über Toleranz, Bruder-Liebe und die Suche nach dem Sinn des Lebens. Mag der Film stellenweise wirklich arg langatmig sein und sich auch teils im Kreis drehen, ist es das Spiel Hoffmans, das einen an die Bildfläche bindet. Seine Verkörperung des autistischen Raymond ist wirklich meisterlich. Mit Tom Cruise an seiner Seite ergeben sie ein ungleiches Geschwister-Duo, das sich trotz gegebener Barrieren mehr und mehr anzunähern scheint. Unterstützt wird die Szenerie durch einen für Hans Zimmer untypischen Soundtrack, fernab von epischen Trommeln und tosendem Orchester, der den Geist der 80er Jahre perfekt einfängt.
                    Ein Muss für alle Cineasten und Fans des Method Acting!

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                    • 5
                      Mafioso 05.08.2015, 13:21 Geändert 05.08.2015, 14:08

                      Zweifelsohne legt Dustin Hoffman hier eine wahrlich meisterliche Leistung ab, die man in der Größe selten erblicken darf. Er spielt den Autisten Raymond dermaßen authentisch, dass man zu keiner Zeit an dessen Zustand zweifelt. Ebenfalls überzeugend spielt Tom Cruise, der vom egoistischen Arschloch zum fürsorglichen Gutmensch avanciert.
                      Doch eine starke schauspielerische Leistung allein macht für mich noch keinen Film aus. Natürlich bietet der Film viele nette Momente, ein paar Schmunzler und einen schönen Soundtrack, doch wirklich berührend ist der Film für mich nicht. Die "großen Gefühle", die das DVD-Cover versprach, blieben aus, es war mir leider nicht möglich, jegliche Sympathie oder Empathie zu entwickeln. Außer vielleicht in der Hinsicht, dass mich Raymonds Verhalten ähnlich anstrengte wie Charlie. Dass dies vielleicht gewollt sein mag und dass dies ohne Frage Hoffmans Leistung zu verdanken ist, ändert nichts an der Tatsache, dass dieser Road-Trip nicht wirklich vergnüglich ist. Für eine Dramödie mangelt es an Humor und ein reines Drama erfordert dann doch deutlich mehr Emotionalität. So zieht er sich an vielen Stellen, zumal es auch kaum Handlung, geschweige denn Fortschritte dieser gibt.
                      Ob und warum sich dies über 130 Minuten erstrecken muss, frag ich mich an dieser Stelle.

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                      • 8
                        Luthiemas 29.07.2015, 01:25 Geändert 29.07.2015, 01:25

                        bewundern kann ich Dustin Hoffmann schon für diese Leistung.
                        Berührt hat mich aber eher Charlies (Tom Cruise) Wandlung.
                        Und zwei mal sehen reicht nun auch, viel neues gegenüber Ersteindruck hab ich nicht entdeckt, abgesehen davon, dass es vielleicht doch ein paar Hoffnungsfunken für den Rain Man gibt ???
                        Hab echt gar keine Ahnung von Autismus und muss zugeben, dass ich davon ausgegangen bin, dass das jetzt kein überzogener Klischee-Kitsch war.
                        Lass mich aber gern eines besseren belehren.

                        • 7 .5

                          Doc: "Was hat er für Fähigkeiten?"
                          Charlie: "Er zählt Zahnstocher!"

                          • 10

                            Einfach grandioses Schauspiel von Dustin Hoffman! Den Fim hab ich das erste mal mit Zwölf gesehen und Er bewegt mich auch heute noch bis ins Mark! Großes Kino!

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                            • 9
                              Marlon M. 03.05.2015, 21:21 Geändert 21.01.2016, 11:44

                              Rain Man, 1988 - Barry Levinson

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                              Ich habe diesen herrlichen Film gestern zum ersten Mal gesehen und war aufs absolut angenehmste überrascht! Zwar hatte ich schon ein paar Lobreden über Hoffmans Schauspiel als Raymond Babbitt gehört, aber dass er so phänomenal spielen würde hätte ich nicht erwartet.
                              Er schafft es zum Teil lediglich durch wage Andeutungen von Emotionen in seiner Mimik den Zuschauer zu erreichen und an die Leinwand zu fesseln. Da gibt es nur wenig vergleichbare Rollen, in denen mit nur so wenig Worten derart viel ausgedrückt wird.
                              Auch Tom Cruise spielt eine solide bis gute Rolle und sein Sinneswandel im Bezug auf seinen Bruder, aber auch aufs Leben selbst, gelingt ihm auf bewegende Art und Weise.

                              Der Film selber ist dabei die meiste Zeit eher zurückhaltend. Nie aufdringlich, sondern viel eher darauf bedacht, den "kleinen" Moment zu ehren. So bleiben besonders dramatisch inszenierte Momente oder erwähnenswerte Ausschläge der Spannungskurve fast gänzlich aus.
                              Dennoch hatte ich als Zuschauer am Ende das Gefühl, etwas besonderes, ja gar etwas großes gesehen zu haben.

                              Toller Film mit einem noch besseren Dustin Hoffman! Großes Kino!

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                              • 9 .5

                                Hi Leute,

                                Raymond/Dustin Hoffman zeigt hier ohne Zweifel, er gehört zu den Top-Schauspieler die Hollywood je hatte. Einfach authentisch, aufregend, anders, anschaulich und so autistisch echt. Sein jüngerer Bruder Charlie/Tom Cruise wird vom Arschloch zum Mensch und fürsorglichen Bruder ...

                                Mein Fazit: Ich erinnere mich der Film war Gesprächsthema in der Schule. Ein Autist als multiples Zahlen-Genie, aber weis nicht wie viel eine Tafel Schokolade kostet :).

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                                • 10

                                  Einer der besten Filme aller Zeiten!!!
                                  und eine der besten schauspielerischen Leistungen (Dustin Hoffman) aller Zeiten!!!

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                                  • 8 .5

                                    Dustin Hoffman ein Gigant schauspielert sich die Seele aus dem Leib in einem wunderbaren Top Film!

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                                    • 7 .5
                                      LV-426 03.04.2015, 17:52 Geändert 03.04.2015, 17:55

                                      Ein Film der quasi um Dustin Hoffman herum gebaut wurde. Der durch seine herausragende Darstellung als Autist zu lustigen, als auch zu nachdenklichen Situationen führt.

                                      • 8

                                        Einfach gradnios, nein verdammt grandios gespielt von Dustin Hoffman! Einfach ein super Film!

                                        • 7

                                          Rain Man wird gerne wegen der Leistung von Dustin Hoffman hochgelobt und deswegen habe ich mir diesen Klassiker vor einigen Tage angesehen. Ich muss sagen, dass mir die erste Stunde wirklich lang vorkam und mich sowohl Dustin Hoffman als auch Tom Cruise wirklich genervt haben. Aber nach dieser Stunde wurde der Film dann doch unterhaltsam, der meiner Meinung nach den Höhepunkt in Las Vegas erlebt.
                                          Im Großen und Ganzen ist es toll gemachter Film, der jedoch seine Längen hat und das Thema Autismus aus einer veralteten Perspektive aufzeigt, aber immerhin hat dieser Film es doch geschafft ein Blick darauf zu lenken.

                                          • 6 .5

                                            [...] „Rain Man“ schafft es dabei, die Balance zwischen wirklich amüsanten Momenten und denen, die von einer gewissen Tragik gekennzeichnet sind, aufrechtzuerhalten. Dass sich der Film eigentlich unfassbar simplistisch in seiner Dramaturgie formuliert, bestätigt auch die Bedenken in Sachen medizinischer Aufklärungsarbeit, denn hinsichtlich dessen leistet „Rain Man“ nichts, was dem spezifischen Krankheitsbild wirklich neue Erkenntnisse für den Zuschauer abringt. Stattdessen ist „Rain Man“ ein Plädoyer an die Menschlichkeit und der Versuch, eine umfassende Inklusion nicht mehr nur Teil eines utopischen Gesellschafts- und Wertesystems sein zu lassen. Da stört es im Endeffekt auch nur marginal, dass Raymond als Best-of-Autist herhalten muss und Charlie im Umgang mit seinem Bruder selbstredend heftig sensibilisiert wird. Einlullen lassen wir uns von „Rain Man“ doch immer noch viel zu gerne, dafür ist er auch schlichtweg zu unterhaltsam.

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                                            • 9 .5

                                              Heute gibts wieder eine Ausgabe von : "Top 100 Lieblingsfilme!" - Das ist die große des Dustin Hoffman! Meine Güte habe ich diesen Film lange nicht mehr gesehen und dadurch habe ich völlig verdrängt wie genial dieser Film doch geschrieben ist. Rain Man ist ein überragendes Drama aus dem Jahre 1988, das sich mit dem Thema Autismus beschäftigt. Dieses Thema interessiert mich immer sehr und ich habe viel mit dem Autismus-Thema beschäftigt. Aus diesem Grund kann ich sagen, dass ich bisher keinen Film gesehen habe, der mit diesem Thema besser umgeht als Rain Man.

                                              Charlie ist ein arroganter, selbstverliebter und geldgeiler Autoverkäufer, der niemals aus Nächstenliebe handeln würde, sondern immer nur für seinen eigenen Vorteil Dinge tut. Als sein Vater stirbt trauert er gar nicht erst, sondern hat nur Interesse am Erbe. Doch Charlie erbt die 3 Millionen Dollar nicht. Aber damit nicht genug, er erfährt zudem, dass er einen Bruder hat, der wiederum alles Erben soll. Das Besondere dabei ist, dass Charlies Bruder Raymond ein Autist ist und sich in einer Pflege-Einrichtung befindet. Da kommt Charlie auf die sensationelle Idee, seinen Bruder aus der Anstalt zu entführen, damit er irgendwie doch noch an das Geld kommt. Doch der Roadtrip mit seinem Bruder macht aus Charlie einen völlig neuen Menschen.

                                              Filme, in denen es um geistig behinderte oder eingeschränkte Menschen geht, haben wir ja viele. Die Meisten dieser Filme versuchen oft gezwungen auf die Tränendrüse zu drücken. Rain Man versucht das gar nicht erst, denn der Film bleibt über die 2 Stunden stets neutral und kitschfrei. Klar gibt es ein paar emotionale Momente, aber auch die wirken einfach echt und realistisch und zu keinem Zeitpunkt überzogen. Man hätte den Film natürlich auch erheblich trauriger und dramatischer machen können, aber dadurch würde die Authentizität, die dieser Film im hohen Maße hat, ein wenig einknicken.

                                              Dustin Hoffman bekam für diese Performance seinen zweiten Oscar und das völlig zurecht. Er spielt fast schon beängstigend, denn ich hatte oft das Gefühl, dass Ray nicht von einem Schauspieler gespielt wird. Er wirkt unfassbar echt in dieser Rolle, die sicherlich mit zu den schwierigsten Rollen-Arten gehört. Aber ich muss auch den hier noch sehr jungen Tom Cruise im hohen Maß loben. Er spielt einfach herrlich gut, bringt einem in zahlreichen Szenen zum lachen und legt eine glaubwürdige Wandlung im Verlaufe des Films hin. Cruise ist einfach ein hervorragender Schauspieler, da kann ihn die Medien-Hetze noch so sehr nur auf eine Sache beschränken.

                                              Fazit : Ein überragendes Drama, mit vielen witzigen, aber auch zum Nachdenken anregenden Momenten. Rain Man ist vielleicht auch der beste Road Movie überhaupt, denn er überzeugt in allen Punkten. Cruise und Hoffman dominieren diesen Film komplett, wodurch andere Darsteller hier leider keine Möglichkeiten haben mitzuhalten. Rain Man ist ein beeindruckender Film, der extrem liebevoll und realistisch mit dem Thema Autismus umgeht.

                                              9,5/10

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                                              JokerReviews Hauptseite auf Instagram : http://instagram.com/joker_reviews

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                                              • 9

                                                Alle Szenen zwischen Hoffman und Cruise sind pures Gold! Eine der einzigartigsten zwischenmenschlichen Beziehungen der Filmgeschichte.

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                                                • 6

                                                  Ein Bruderpaar, wie es ungleicher nicht sein kann - der eine Autist (prima Vorstellung von Dustin Hoffman!), der andere vervollkommneter Egozentriker; also ebenfalls auf seine Weise, in einer eigenen Welt lebend (mit Tom Cruise passend besetzt) -, findet während eines eigenartigen Road Trips zueinander.

                                                  Es gibt sowohl lustige, wie auch emotionale Momente, und das Ganze in wunderschönen Bildern verpackt. Zudem sorgt wieder einmal kein Geringerer, für die passende musikalische Untermalung, als Hans Zimmer, der sein Handwerk wirklich erstklassig versteht!

                                                  Obwohl mir natürlich die allgemeine Wertschätzung (inkl. der vier Oscars) für "Rain Man" nicht entgangen ist, so erkenne ich hier lediglich einen sehenswerten Film, aber noch lange kein Meisterwerk, da mich der Film zwar unterhält, jedoch nicht übermäßig berührt.

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                                                    Nachdem mich Claire Danes, als autistische Temple Gandin und Leonardo DiCaprio, als geistig behinderter Arnold Grape überzeugt haben, wirkt Dustin Hoffman, in der Rolle des Raymond Babbitt, doch eher schwach. Tom Cruise hingegen, hat meine Erwartungen ganz und gar erfüllt und ist so austauschbar, wie in jedem anderen seiner Filme. Das gleiche trifft für Valeria Golino zu.