Sommerliches 80er Feel-Good-Movie, ganz auf seine beiden Hauptdarsteller zugeschnitten, das wenig bis gar nicht den Versuch unternimmt, in weinerlichem Tränendrüsenkino zu ersticken, sondern von der ewigen Bindung zweier ungleicher Brüder in nüchternen, aber umso intensiveren Emotionen erzählt. Tom Cruise (grandios) und Dustin Hoffman (überragend) werfen sich gekonnt die Bälle zu, vor allem in den (öfters nichtsdestotrotz redundanten) Wortgefechten beißender Ironie. Stets changiert "Rain Man" zwischen ur- und tragikomisch, Fernsehgerichten und Zahlenspielereien, oberflächlicher Autismus-Broschüre und hintergründiger Studie eines knuffigen Regenmannes, berührender Road-Odyssee und menschlichem Plädoyer für mehr Anteilnahme gegenüber älteren, vereinsamten, kognitiv wie physisch beeinträchtigten Menschen. Im Gegensatz zum klischeehaften Dramadauerheuler kommt die obligatorische Katharsis auf leisen Sohlen daher, wird sorgsam vorbereitet und ist gegen einen tränenreichen Abschied, statt einem geheuchelten Happy Ending trotzdem machtlos. Kantenlos geschliffener, ultraunglaubwürdiger Mainstream zum Gernhaben und zum Lächeln in dunklen Stunden, der ohne Zimmer-Klänge freilich noch besser wäre.
Was würde man tun, wenn man als erwachsener Mensch plötzlich gesagt bekommt, man hätte einen Bruder? Und was würde man dann tun, wenn man zusätzlich erfährt, dass dieser Bruder in seiner eigenen Welt lebt? Wahrscheinlich genau das, was Charlie Babbitt tut, ausrasten: "Weißt du, was ich denke? Ich denke, dieser Autismus ist ein Haufen Scheiße! Meinst du nicht, dass du es damit etwas übertreibst?" Raymond hat seine Macken, lebt nach der Uhr und in festen Tagesabläufen. Aus Egoismus/Habgier entführt Charlie ihn, doch es kommt alles anders... Ich bin tatsächlich überwältigt. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass mich die Geschichte von 'Rain Man' so fesseln würde. Das liegt selbstverständlich an der hervorragenden Leistung von Dustin Hoffman als autistischer Raymond, der dafür den Oscar mehr als verdient hat. Aber auch Tom Cruise spielt einfach großartig. Leider hat der Film ein absehbares, wenn gleich auch trauriges und unbefriedigendes Ende.
Da war aber auch gar nichts sehenswert - das war langweilig.
Das Tom Cruise als Schauspieler gilt kann ich bis dato nicht verstehen. Dustin Hoffmann war zwar besser, das kann das Filmchen auch nicht mehr retten.
Der leicht verbitterte, wenn auch nach außenhin egozentrische Authändler Charlie (gut: Tom Cruise) erfährt nach dem Tod seines von ihm entfremdeten Vaters, dass er einen älteren, autistischen Bruder namens Raymond (nicht so gut wie gemeinhin behauptet: Dustin Hoffman) hat, welcher das gesamte Vermögen geerbt hat. Wütend und verletzt "kidnappt" Charlie Raymond aus dem Heim, in welchem dieser gelebt hat und macht sie mit ihm auf einen Roadtrip nach L.A., um Sorgerecht und Vermögen seines Bruders zu erhalten. Aber, wie das so ist, auf Roadtrips, am Ende kommt man verändert wieder heraus, lernt etwas über sich selbst, yadda, yadda, yadda.
Im Grund überrascht es nicht, dass ein Film wie "Rain Man" sich seinen Platz als "Klassiker" im Abendprogramm der Privaten gesichert hat. Trotz seiner unbestreitbaren Meriten (aka, seine beiden Hauptdarsteller) sollte man sich klar machen, dass "Rain Man" ein ziemlich simpler und berechenbarer Film ist (siehe auch "Rocky").
Familiärer Zusammenhalt, Verantwortung, Nächstenliebe, man kennt das alte Lied zur genüge. Das macht aus "Rain Man" sicher keinen schlechten Film, aber eben auch keinen sonderlich herausragenden.
Sensibler Film über einen Mann, der versucht eine Beziehung zu seinem autistischen Bruder aufzubauen. Nachdem die Story zunächst nur langsam in Gang kommt (bis die Fahrt der beiden beginnt), zeigt sie doch viele liebevolle und zum Teil ganz witzige Episoden. Da ich mich mit dem Thema Autismus nicht auskenne, kann ich nicht sagen inwieweit das Krankheitsbild tatsächlich getroffen wurde. Hoffmann und Cruise haben mich in ihrer schauspielerischen Leistung jedoch überzeugt. Hans Zimmer untermalt mit behutsamen, aber doch recht einfallslosen Klängen.
Mir hat der Film gut gefallen, obwohl ich nicht das Bedürfnis habe ihn ein zweites oder drittes Mal anzusehen.
Fazit: Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.
Es gibt so Filme, in denen allein die Schauspieler einen Film zu einem guten oder weniger guten Streifen machen. Dieser Film hier ist so einer. In Rain Man geht es um einen Autohändler (Tom Cruise), der nach dem Tod des Vaters feststellt, dass er einen autistischen Bruder (Dustin Hoffman) hat. Daraufhin entführt er diesen aus dem Wallbrook und zeigt ihm die Welt außerhalb der Klinik für geistig Behinderte, ganz ohne festgelegte Uhrzeiten und Fernsehgerichte. Er entwickelt mit der Zeit ein Herz für seinen Bruderherz. Dustin Hoffman stellt die Person des Raymond Babbitt ungeheuer herzergreifend und sensibel dar, sodass er völlig zurecht mit einem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Rain Man ist nicht irgendein X-Beliebiges Drama, sondern ein absolut liebevoller Klassiker, den man wirklich mal gesehen haben muss.
Was für ein Juwel von einem Film. Sehr langsam, aber unglaublich bewegend und mit einem herausragenden Dustin Hoffman als autistischer Bruder des ebenfalls guten Tom Cruise. Die beiden reisen gemeinsam quer durch die USA und bauen nach und nach eine Beziehung zueinander auf. Selten hat mich ein Film so zu Herzen gerührt, und das nicht nur in ein oder zwei Szenen, sondern ab dem Aufeinandertreffen der beiden bis zum Ende des Films. Das liegt vor allem an der zu recht oscarprämierten Schauspielleistung Hoffmans, der umwerfende Soundtrack von Hans Zimmer hat aber auch großen Anteil daran. Das langsame Tempo wird vielleicht nicht jedem gefallen, ansonsten kann ich nur dazu raten, sich diesen Film anzuschauen!
Rain Man ist ein wunderschöner Film über zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein können.
Als Charlie nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass er einen Bruder hat, der 3 Millionen von seinem Vater geerbt hat, beschließt er, ihn zu entführen und so die Hälfte des Geldes zu bekommen. Zu Beginn ist Raymond noch ein Mittel zum Zweck und Charlie hat für seine ungewöhnlichen Gewohnheiten und Extras nur sehr wenig Verständnis. Erst als sie auf dem Weg nach Los Angeles beginnen, sämtliche Flughäfen und Highways zu meiden und ihre Reise künstlich in die Länge gezogen wird, lernen sie sich besser kennen und Charlie erfährt auch mehr über Rays Krankheit. Raymond lebt in seiner eigenen Welt und kann nur schwer Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen, doch sein Gehirn ist hoch funktionsfähig. Er kann irrwitzige Zahlen zusammenrechnen oder weiß auf einen Blick, wie viele Zahnstocher sich auf dem Boden befinden. Auch sorgt er dafür, dass Ray seinen aus Wallbrook gewohnten Tagesablauf nicht durcheinander bringt; dazu zählen Fischstäbchen und Götterspeise am Mittwoch, die zahlreichen Fernsehshows und die Nachtruhe um 11 Uhr.
Man merkt nach und nach, wie sich die Brüder immer mehr annähern. Charlies Schroffheit und Unverständnis für die Lage seines Bruders wechselt sich immer mehr in Vertrautheit und Freundschaft, während Raymond ebenfalls auftaut beginnt, Dinge aus der Vergangenheit zu erzählen. Es ist wirklich rührend, wie sehr die beiden am Ende zusammenschweißen und vor allem, wie sehr sich Charlie Babbit zum Guten verändert hat. Besonders die Tanzszene auf dem Hotelzimmer in Las Vegas sowie die vertraute Geste bei der Sitzung gegen Ende des Filmes bleiben in Erinnerung.
Ganz besonders möchte ich die hervorragende Leistung der Hauptdarsteller loben. Dustin Hoffman wurde mit diesem Film zu meinem absoluten Lieblingsschauspieler. Er hat sich wirklich sehr gut auf diese Rolle vorbereitet, unter anderem war er in diversen Kliniken und hat sich mit Autisten unterhalten. Den Oscar hat er wirklich verdient bekommen. Aber auch Tom Cruise gefiel mir in der Rolle von Charlie, auch wenn ich sonst kein Fan von ihm bin.
Abschließend kann ich nur sagen, dass dieser Film zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört, da er gefühlvoll, einfühlsam und mit tollen Darstellern erzählt wird.
Tom Cruise (nicht als Person, sondern als Schauspieler) mag ich ja wirklich gern, solange er sein Oberteil anbehält! Denn ohne sieht er einfach grauenvoll aus. Aber in diesem Film ist er wirklich gut UND
DUSTIN HOFFMAN... Mehr gibt es nicht zu sagen! Ein wirklich wundervoller, genialer Film!
Gute Idee, doch wenn man so bissel von dem Krankheitsbild ne Ahnung hat keine realistische Darstellung! Nicht ansatzweise! Obwohl sich Hoffman große Mühe gegeben hat!
Stimme dir absolut zu! Fand den Film total süss, doch nun wo ich mit Autismus zu tun habe und das Krankheitsbild kenne wirkt er nur noch unglaubwürdig und falsch! Vorallem die Vegasszene müsste da umbedingt raus, was wiederum dem Film schaden würde.... Eine bessere Vorarbeit hätte dem Film gut getan!
Hoffman schauspielert hier wirklich überragend,das Problem ist allerdings das er einen Hollywood Drehbuch Autisten spielt,der mit einem echten Autisten in etwa soviel zu tun hat wie ein Auto mit einem Bobbycar.
Jeder der den Film gesehen hat denkt er wüsste jetzt "voll was über Behinderte und Autisten im Speziellen",was einfach nur totaler Bullshit ist (der Film wird aber überall verwendet um zu zeigen wie es "wirklich ist").
Dieser Film versucht ja etwas prinzipiell sehr lobenswertes,nämlich das Thema geistige Behinderung und eben Autismus im Speziellen einem breiten Publikum näherzubringen (was er ja auch mit riesigem Erfolg geschafft hat).Nur vermittelt er leider ein völlig falsches Bild davon, eine (so weit entwickelte) Inselbegabung (Extremes Zahlenmerken,Erkennen der genauen Anzahl runtergefallener Zahnstocher,Auswendiglernen eines Telefonbuches usw.) wie sie Raymond hat haben wenn es hoch kommt vielleicht 5% der Autisten und wenn dann eine und nicht fünf oder sechs.Autisten sind einfach nicht so eine Quintessenz wie Raymond und "Behinderte an sich" gibt es sowieso nicht, es gibt nicht "die Behinderung",es gibt individuelle Menschen (und das sind alle Menschen,ob mit oder ohne Behinderung).
Die Gesellschaft hinkt der Inklusion (der Einbeziehung) der behinderten Menschen extrem hinterher und man tut diesen Menschen keinen Gefallen wenn man der Gesellschaft vorspielt das alle behinderte Menschen kleine Rainmans sind, das (wie in anderen Filmen und Medien immer wieder propagiert) alle behinderten Menschen "so arm dran sind und ja so viel leiden" und das dies Menschen sind "die wenn sie sich freuen sich zu 100% freuen und wenn sie traurig sind zu 100% traurig sind und immer so und so sind wie sie sind..." und "auch nicht wissen was sie tun und es ja schwer genug haben" und tausende Klischees mehr.
Das ist echte Diskriminierung.
Die Wahrheit ist ganz einfach und zwar sind diese Menschen die gleiche Art Mensch wie jeder andere und es gibt liebe,nervige,witzige ,agressive,dumme,kluge,gemeine,fröhliche,
gefrustete,offene,verschlossene und sonst wie sich verhaltende Menschen (mit und ohne Behinderung) und manche sind coole Säue und manche sind Arschlöcher,so simpel ist das ganze.
Und es bringt garnichts mit irgendwelchen Klischees rumzueiern,die Wahrheit ist die Wahrheit und die muss in die Mitte der Gesellschaft und nicht irgendwelche kruden Vorstellungen davon.
Noch kurz zum Film:Ich habe ihn eigentlich immer gemocht,tolle Schauspieler,warmherzige und auch witzige Story und eben sein hehres Anliegen,der Kritikpunkt oben fällt halt arg ins Gewicht,deshalb gibt es mittlerweile nur noch 6,0 Punkte ohne diesen Punkt wäre der Film ne 8,5 für mich.
Definitiv 'ne Hausnummer! Schauspielerisch machen hier, der für den Film mit dem Oscar prämierte, Dustin Hoffman und Tom Cruise einfach alles richtig. Unverschönt, ruhig und überzeugend fließt der Film dahin, ohne dabei auch nur eine Minute seiner Länge spüren zu lassen. Die Bande die zwischen den ungleichen Brüdern geknüpft wird, wirkt weder plastisch oder kitschig, da man an keiner Stelle des Filmes versucht zu übertreiben und auf Popcorn zu setzen, was sich als herausragende Idee herausgestellt hat. Es wird eine Geschichte erzählt, zudem noch eine Gute, und das ist genau das, was den Film zu dem macht was er ist, grandioses Charakterkino ohne Konfetti und alberne Lacher.
Bei der Oscarverleihung 1989 schoss sich "Rain Man" ins Herz der Jury. Dies ist genau die Art Film die bei einer Verleihung absahnt warmherzig, schön und gewärmt mit einer Prise Humor. Hervorzuheben ist ganz klar Dustin Hoffman seine Art des schusseligen aber total knuffigen Raymond ist zwar in manchen Fällen etwas an den Haaren herbeigezogen so im Motto: "Ach durch Karten sehen kann er auch noch". Der Oscar war ansonsten Pflicht wenn der Film schon was gewinnen hätte sollen. Tom Cruise hat starke Konkurrenz in der Bruderschaft ist aber doch ziemlich souverän. Was "Rain Man" noch auszeichnet ist sein perfekter Umgang mit der Beziehung die sich zwischen den Beiden Brüdern aufbaut. Dadurch wird der Film immer mitreissender, weil der Zuschauer Angst hat die Zwei bleiben nicht beieinander. Eines sollte man schon sagen, der Film ist nunmal weit davon entfernt perfekt zu sein da wäre die leicht durchschaubare Story und der spürbare Hauch von Mainstream zu nennen, aber das ändert was an einer höhere Punktzahl und nicht das "Rain Man" ein sehr schöner Film ist den man am besten mit Wolldecke und Kakao geniesst.
Schöne Kritik! Hab ich kürzlich auch gesehen und war ebenso begeistert. Allerdings muss ich anfügen, dass es nicht so an den Haaren herbei gezogen ist, dass er Karten zählen kann. Autisten wirken von außen sehr zurück, aber in Wahrheit sind die meisten ziemliche Genies! Sie können es nur nicht wirklich zum ausdruck bringen :(
Dustin Hoffmann in der Rolle als Autist ist ohne Frage genial. So überzeugend und rührend sieht man Schauspieler selten. Barry Levinson schafft es mit "Rain Man" einen bewegenden Film zu liefern ohne übertrieben die Tränendrüse seines Publikums zu strapazieren. Etwas Kritik auf hohem Niveau: Die Handlung ist nicht sonderlich von Wendungen geprägt, sondern läuft genauso ab wie erwartet.
Ja. Leider, ich mochte natürlich Hoffman u. auch Cruise, aber er war viel zu lang und dazu noch unfassbar langatmig, ich hab nur ne 3/4-Stunde durchgedrückt, danach die DVD wieder verkauft, war eine Entscheidung zwischen wollen, aber einfach nicht können.
Was ist wichtiger: Geld oder Liebe?? Ein Film über 2 ungleiche Menschen, die durch einen tragischen Vorfall aufeinander treffen, um einiges über sich selbst und das Leben zu lernen. Sehr gute Schauspieler, allen voran Dustin Hoffmann, als autistischer Bruder von Tom Cruise, der seine Sache auch ganz gut macht. Ein Film für Herz und Verstand.
Dustin Hoffman spielt erschreckend realistisch, man merkt, dass er sich auf die Rolle vorbereitet hat.
Der damals noch rattenscharfe Tom Cruise, als (anfangs) fieser Yuppie am Rande des Nervenzusammenbruchs, bringt seine Rolle auch mit diesem gewissen, charmanten Etwas rüber. Raymonds traurige Krankheit wird sehr humorvoll dargestellt (obwohl man darüber eigentlich nicht lachen sollte). Die Story ist sehr gefühlvoll und sensibel,
dringt sich einem aber nicht zu sehr auf und richtet sich bis zum Ende nach der anfänglichen Handlung.
Info: Robert De Niro und Jack Nicholson lehnten die Rolle ab, dafür hat aber einer der Charaktere, nerviger Weise, Roberts deutsche Synchronstimme. Dustin Hoffman nahm die Rolle an, und traf sich 1 Jahr lang mit Authisten, um die Rolle perfekt spielen zu können... hat geklappt !!!
kultig angelegtes drama
die story vermag es nicht auf ganzer linie zu überzeugen
aber ergreifend ist sie allemal, und was bitte war das für ein wahnsinn von Dustin Hofmann...unglaublich!
Rain Man - Kritik
US 1988 Laufzeit 133 Minuten, FSK 12, Road Movie, Drama, Kinostart 16.03.1989
Kritiken (2) — Film: Rain Man
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenSommerliches 80er Feel-Good-Movie, ganz auf seine beiden Hauptdarsteller zugeschnitten, das wenig bis gar nicht den Versuch unternimmt, in weinerlichem Tränendrüsenkino zu ersticken, sondern von der ewigen Bindung zweier ungleicher Brüder in nüchternen, aber umso intensiveren Emotionen erzählt. Tom Cruise (grandios) und Dustin Hoffman (überragend) werfen sich gekonnt die Bälle zu, vor allem in den (öfters nichtsdestotrotz redundanten) Wortgefechten beißender Ironie. Stets changiert "Rain Man" zwischen ur- und tragikomisch, Fernsehgerichten und Zahlenspielereien, oberflächlicher Autismus-Broschüre und hintergründiger Studie eines knuffigen Regenmannes, berührender Road-Odyssee und menschlichem Plädoyer für mehr Anteilnahme gegenüber älteren, vereinsamten, kognitiv wie physisch beeinträchtigten Menschen. Im Gegensatz zum klischeehaften Dramadauerheuler kommt die obligatorische Katharsis auf leisen Sohlen daher, wird sorgsam vorbereitet und ist gegen einen tränenreichen Abschied, statt einem geheuchelten Happy Ending trotzdem machtlos. Kantenlos geschliffener, ultraunglaubwürdiger Mainstream zum Gernhaben und zum Lächeln in dunklen Stunden, der ohne Zimmer-Klänge freilich noch besser wäre.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTypisch gelecktes Mainstream Drama das man irgendwann mal gut fand, bis man merkte wie formelhaft die Story aufgezogen ist.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Chaosmacherin 2011/01/02 18:18:43
Antwort löschenDafür sind 7 Bazman Punkte aber viel :P
Chaosmacherin 2011/01/02 18:19:05
Antwort löschenBatz meine ich natürlich das t klemmt
Kommentare (69) — Film: Rain Man
Kommentar schreibenkinogaengerin 2012/01/26 21:03:14
Kommentar löschenWas würde man tun, wenn man als erwachsener Mensch plötzlich gesagt bekommt, man hätte einen Bruder? Und was würde man dann tun, wenn man zusätzlich erfährt, dass dieser Bruder in seiner eigenen Welt lebt? Wahrscheinlich genau das, was Charlie Babbitt tut, ausrasten: "Weißt du, was ich denke? Ich denke, dieser Autismus ist ein Haufen Scheiße! Meinst du nicht, dass du es damit etwas übertreibst?" Raymond hat seine Macken, lebt nach der Uhr und in festen Tagesabläufen. Aus Egoismus/Habgier entführt Charlie ihn, doch es kommt alles anders... Ich bin tatsächlich überwältigt. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass mich die Geschichte von 'Rain Man' so fesseln würde. Das liegt selbstverständlich an der hervorragenden Leistung von Dustin Hoffman als autistischer Raymond, der dafür den Oscar mehr als verdient hat. Aber auch Tom Cruise spielt einfach großartig. Leider hat der Film ein absehbares, wenn gleich auch trauriges und unbefriedigendes Ende.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Scipio 2012/01/02 19:46:41
Kommentar löschenDie Vorhersage war 8.0 SEHENSWERT.
Da war aber auch gar nichts sehenswert - das war langweilig.
Das Tom Cruise als Schauspieler gilt kann ich bis dato nicht verstehen. Dustin Hoffmann war zwar besser, das kann das Filmchen auch nicht mehr retten.
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Dachsman 2011/12/31 16:34:18
Kommentar löschenDer leicht verbitterte, wenn auch nach außenhin egozentrische Authändler Charlie (gut: Tom Cruise) erfährt nach dem Tod seines von ihm entfremdeten Vaters, dass er einen älteren, autistischen Bruder namens Raymond (nicht so gut wie gemeinhin behauptet: Dustin Hoffman) hat, welcher das gesamte Vermögen geerbt hat. Wütend und verletzt "kidnappt" Charlie Raymond aus dem Heim, in welchem dieser gelebt hat und macht sie mit ihm auf einen Roadtrip nach L.A., um Sorgerecht und Vermögen seines Bruders zu erhalten. Aber, wie das so ist, auf Roadtrips, am Ende kommt man verändert wieder heraus, lernt etwas über sich selbst, yadda, yadda, yadda.
Im Grund überrascht es nicht, dass ein Film wie "Rain Man" sich seinen Platz als "Klassiker" im Abendprogramm der Privaten gesichert hat. Trotz seiner unbestreitbaren Meriten (aka, seine beiden Hauptdarsteller) sollte man sich klar machen, dass "Rain Man" ein ziemlich simpler und berechenbarer Film ist (siehe auch "Rocky").
Familiärer Zusammenhalt, Verantwortung, Nächstenliebe, man kennt das alte Lied zur genüge. Das macht aus "Rain Man" sicher keinen schlechten Film, aber eben auch keinen sonderlich herausragenden.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
TheDarkSide007 2011/11/22 07:27:31
Kommentar löschenSensibler Film über einen Mann, der versucht eine Beziehung zu seinem autistischen Bruder aufzubauen. Nachdem die Story zunächst nur langsam in Gang kommt (bis die Fahrt der beiden beginnt), zeigt sie doch viele liebevolle und zum Teil ganz witzige Episoden. Da ich mich mit dem Thema Autismus nicht auskenne, kann ich nicht sagen inwieweit das Krankheitsbild tatsächlich getroffen wurde. Hoffmann und Cruise haben mich in ihrer schauspielerischen Leistung jedoch überzeugt. Hans Zimmer untermalt mit behutsamen, aber doch recht einfallslosen Klängen.
Mir hat der Film gut gefallen, obwohl ich nicht das Bedürfnis habe ihn ein zweites oder drittes Mal anzusehen.
Fazit: Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.
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moviee 2011/11/19 23:41:58
Kommentar löschenEs gibt so Filme, in denen allein die Schauspieler einen Film zu einem guten oder weniger guten Streifen machen. Dieser Film hier ist so einer. In Rain Man geht es um einen Autohändler (Tom Cruise), der nach dem Tod des Vaters feststellt, dass er einen autistischen Bruder (Dustin Hoffman) hat. Daraufhin entführt er diesen aus dem Wallbrook und zeigt ihm die Welt außerhalb der Klinik für geistig Behinderte, ganz ohne festgelegte Uhrzeiten und Fernsehgerichte. Er entwickelt mit der Zeit ein Herz für seinen Bruderherz. Dustin Hoffman stellt die Person des Raymond Babbitt ungeheuer herzergreifend und sensibel dar, sodass er völlig zurecht mit einem Oscar als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Rain Man ist nicht irgendein X-Beliebiges Drama, sondern ein absolut liebevoller Klassiker, den man wirklich mal gesehen haben muss.
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Emzed 2011/09/30 19:27:25
Kommentar löschenWas für ein Juwel von einem Film. Sehr langsam, aber unglaublich bewegend und mit einem herausragenden Dustin Hoffman als autistischer Bruder des ebenfalls guten Tom Cruise. Die beiden reisen gemeinsam quer durch die USA und bauen nach und nach eine Beziehung zueinander auf. Selten hat mich ein Film so zu Herzen gerührt, und das nicht nur in ein oder zwei Szenen, sondern ab dem Aufeinandertreffen der beiden bis zum Ende des Films. Das liegt vor allem an der zu recht oscarprämierten Schauspielleistung Hoffmans, der umwerfende Soundtrack von Hans Zimmer hat aber auch großen Anteil daran. Das langsame Tempo wird vielleicht nicht jedem gefallen, ansonsten kann ich nur dazu raten, sich diesen Film anzuschauen!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Prechtl 2011/09/21 22:42:40
Kommentar löschenRain Man ist ein wunderschöner Film über zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein können.
Als Charlie nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass er einen Bruder hat, der 3 Millionen von seinem Vater geerbt hat, beschließt er, ihn zu entführen und so die Hälfte des Geldes zu bekommen. Zu Beginn ist Raymond noch ein Mittel zum Zweck und Charlie hat für seine ungewöhnlichen Gewohnheiten und Extras nur sehr wenig Verständnis. Erst als sie auf dem Weg nach Los Angeles beginnen, sämtliche Flughäfen und Highways zu meiden und ihre Reise künstlich in die Länge gezogen wird, lernen sie sich besser kennen und Charlie erfährt auch mehr über Rays Krankheit. Raymond lebt in seiner eigenen Welt und kann nur schwer Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen, doch sein Gehirn ist hoch funktionsfähig. Er kann irrwitzige Zahlen zusammenrechnen oder weiß auf einen Blick, wie viele Zahnstocher sich auf dem Boden befinden. Auch sorgt er dafür, dass Ray seinen aus Wallbrook gewohnten Tagesablauf nicht durcheinander bringt; dazu zählen Fischstäbchen und Götterspeise am Mittwoch, die zahlreichen Fernsehshows und die Nachtruhe um 11 Uhr.
Man merkt nach und nach, wie sich die Brüder immer mehr annähern. Charlies Schroffheit und Unverständnis für die Lage seines Bruders wechselt sich immer mehr in Vertrautheit und Freundschaft, während Raymond ebenfalls auftaut beginnt, Dinge aus der Vergangenheit zu erzählen. Es ist wirklich rührend, wie sehr die beiden am Ende zusammenschweißen und vor allem, wie sehr sich Charlie Babbit zum Guten verändert hat. Besonders die Tanzszene auf dem Hotelzimmer in Las Vegas sowie die vertraute Geste bei der Sitzung gegen Ende des Filmes bleiben in Erinnerung.
Ganz besonders möchte ich die hervorragende Leistung der Hauptdarsteller loben. Dustin Hoffman wurde mit diesem Film zu meinem absoluten Lieblingsschauspieler. Er hat sich wirklich sehr gut auf diese Rolle vorbereitet, unter anderem war er in diversen Kliniken und hat sich mit Autisten unterhalten. Den Oscar hat er wirklich verdient bekommen. Aber auch Tom Cruise gefiel mir in der Rolle von Charlie, auch wenn ich sonst kein Fan von ihm bin.
Abschließend kann ich nur sagen, dass dieser Film zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört, da er gefühlvoll, einfühlsam und mit tollen Darstellern erzählt wird.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
*megami* 2011/08/24 14:18:39
Kommentar löschenEinfach Herzergreifend...Dustin Hoffman spielt die Rolle einfach perfekt :)
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Anne Franke 2011/08/18 16:07:20
Kommentar löschenTom Cruise (nicht als Person, sondern als Schauspieler) mag ich ja wirklich gern, solange er sein Oberteil anbehält! Denn ohne sieht er einfach grauenvoll aus. Aber in diesem Film ist er wirklich gut UND
DUSTIN HOFFMAN... Mehr gibt es nicht zu sagen! Ein wirklich wundervoller, genialer Film!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Anne Franke 2011/08/18 16:36:04
Antwort löschenDer ist soooo süß ;)
Scipio 2012/01/02 19:35:51
Antwort löschenAlles Geschmacksache, sagte der Affe und biss in die Seife!
JimKnopf 2011/07/25 21:43:36
Kommentar löschenAbsolut vorhersebarer Handlungsverlauf und zudem nicht überzeugend geschauspielert.Hatte mehr erwartet!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
hoffman587 2011/07/25 21:45:33
Antwort löschenHandlungsverlauf okay, ABER Dustin Hoffman bzw. Tom Cruise´s Leistung als "nicht überzeugend" zu bezeichnen ist absolut nicht korrekt...
drbami 2011/07/25 22:08:36
Antwort löschen/sign @hoffman587
La Bardot 2011/07/22 20:27:42
Kommentar löschenRührte mich zu Tränen. Perfekte Schauspielkunst von Dustin Hoffmann!
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beans 2011/06/19 11:45:31
Kommentar löschenGute Idee, doch wenn man so bissel von dem Krankheitsbild ne Ahnung hat keine realistische Darstellung! Nicht ansatzweise! Obwohl sich Hoffman große Mühe gegeben hat!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Morgaine_7 2011/07/29 00:48:16
Antwort löschenStimme dir absolut zu! Fand den Film total süss, doch nun wo ich mit Autismus zu tun habe und das Krankheitsbild kenne wirkt er nur noch unglaubwürdig und falsch! Vorallem die Vegasszene müsste da umbedingt raus, was wiederum dem Film schaden würde.... Eine bessere Vorarbeit hätte dem Film gut getan!
Andy Dufresne 2011/06/08 00:38:56
Kommentar löschenHoffman schauspielert hier wirklich überragend,das Problem ist allerdings das er einen Hollywood Drehbuch Autisten spielt,der mit einem echten Autisten in etwa soviel zu tun hat wie ein Auto mit einem Bobbycar.
Jeder der den Film gesehen hat denkt er wüsste jetzt "voll was über Behinderte und Autisten im Speziellen",was einfach nur totaler Bullshit ist (der Film wird aber überall verwendet um zu zeigen wie es "wirklich ist").
Dieser Film versucht ja etwas prinzipiell sehr lobenswertes,nämlich das Thema geistige Behinderung und eben Autismus im Speziellen einem breiten Publikum näherzubringen (was er ja auch mit riesigem Erfolg geschafft hat).Nur vermittelt er leider ein völlig falsches Bild davon, eine (so weit entwickelte) Inselbegabung (Extremes Zahlenmerken,Erkennen der genauen Anzahl runtergefallener Zahnstocher,Auswendiglernen eines Telefonbuches usw.) wie sie Raymond hat haben wenn es hoch kommt vielleicht 5% der Autisten und wenn dann eine und nicht fünf oder sechs.Autisten sind einfach nicht so eine Quintessenz wie Raymond und "Behinderte an sich" gibt es sowieso nicht, es gibt nicht "die Behinderung",es gibt individuelle Menschen (und das sind alle Menschen,ob mit oder ohne Behinderung).
Die Gesellschaft hinkt der Inklusion (der Einbeziehung) der behinderten Menschen extrem hinterher und man tut diesen Menschen keinen Gefallen wenn man der Gesellschaft vorspielt das alle behinderte Menschen kleine Rainmans sind, das (wie in anderen Filmen und Medien immer wieder propagiert) alle behinderten Menschen "so arm dran sind und ja so viel leiden" und das dies Menschen sind "die wenn sie sich freuen sich zu 100% freuen und wenn sie traurig sind zu 100% traurig sind und immer so und so sind wie sie sind..." und "auch nicht wissen was sie tun und es ja schwer genug haben" und tausende Klischees mehr.
Das ist echte Diskriminierung.
Die Wahrheit ist ganz einfach und zwar sind diese Menschen die gleiche Art Mensch wie jeder andere und es gibt liebe,nervige,witzige ,agressive,dumme,kluge,gemeine,fröhliche,
gefrustete,offene,verschlossene und sonst wie sich verhaltende Menschen (mit und ohne Behinderung) und manche sind coole Säue und manche sind Arschlöcher,so simpel ist das ganze.
Und es bringt garnichts mit irgendwelchen Klischees rumzueiern,die Wahrheit ist die Wahrheit und die muss in die Mitte der Gesellschaft und nicht irgendwelche kruden Vorstellungen davon.
Noch kurz zum Film:Ich habe ihn eigentlich immer gemocht,tolle Schauspieler,warmherzige und auch witzige Story und eben sein hehres Anliegen,der Kritikpunkt oben fällt halt arg ins Gewicht,deshalb gibt es mittlerweile nur noch 6,0 Punkte ohne diesen Punkt wäre der Film ne 8,5 für mich.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
J!GS4W 2011/05/26 20:51:39
Kommentar löschenDefinitiv 'ne Hausnummer! Schauspielerisch machen hier, der für den Film mit dem Oscar prämierte, Dustin Hoffman und Tom Cruise einfach alles richtig. Unverschönt, ruhig und überzeugend fließt der Film dahin, ohne dabei auch nur eine Minute seiner Länge spüren zu lassen. Die Bande die zwischen den ungleichen Brüdern geknüpft wird, wirkt weder plastisch oder kitschig, da man an keiner Stelle des Filmes versucht zu übertreiben und auf Popcorn zu setzen, was sich als herausragende Idee herausgestellt hat. Es wird eine Geschichte erzählt, zudem noch eine Gute, und das ist genau das, was den Film zu dem macht was er ist, grandioses Charakterkino ohne Konfetti und alberne Lacher.
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fkfilmkritik 2011/04/04 21:44:27
Kommentar löschenBei der Oscarverleihung 1989 schoss sich "Rain Man" ins Herz der Jury. Dies ist genau die Art Film die bei einer Verleihung absahnt warmherzig, schön und gewärmt mit einer Prise Humor. Hervorzuheben ist ganz klar Dustin Hoffman seine Art des schusseligen aber total knuffigen Raymond ist zwar in manchen Fällen etwas an den Haaren herbeigezogen so im Motto: "Ach durch Karten sehen kann er auch noch". Der Oscar war ansonsten Pflicht wenn der Film schon was gewinnen hätte sollen. Tom Cruise hat starke Konkurrenz in der Bruderschaft ist aber doch ziemlich souverän. Was "Rain Man" noch auszeichnet ist sein perfekter Umgang mit der Beziehung die sich zwischen den Beiden Brüdern aufbaut. Dadurch wird der Film immer mitreissender, weil der Zuschauer Angst hat die Zwei bleiben nicht beieinander. Eines sollte man schon sagen, der Film ist nunmal weit davon entfernt perfekt zu sein da wäre die leicht durchschaubare Story und der spürbare Hauch von Mainstream zu nennen, aber das ändert was an einer höhere Punktzahl und nicht das "Rain Man" ein sehr schöner Film ist den man am besten mit Wolldecke und Kakao geniesst.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
*frenzy_punk<3 2011/04/04 22:11:42
Antwort löschenSchöne Kritik! Hab ich kürzlich auch gesehen und war ebenso begeistert. Allerdings muss ich anfügen, dass es nicht so an den Haaren herbei gezogen ist, dass er Karten zählen kann. Autisten wirken von außen sehr zurück, aber in Wahrheit sind die meisten ziemliche Genies! Sie können es nur nicht wirklich zum ausdruck bringen :(
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fkfilmkritik 2011/04/05 13:54:22
Antwort löschendanke dir, wirkte eben ein bisschen so wie beschrieben :)
*frenzy_punk<3 2011/04/05 15:46:18
Antwort löschenBitte gerne :)
MrTrombone 2011/02/13 22:45:40
Kommentar löschenDustin Hoffmann in der Rolle als Autist ist ohne Frage genial. So überzeugend und rührend sieht man Schauspieler selten. Barry Levinson schafft es mit "Rain Man" einen bewegenden Film zu liefern ohne übertrieben die Tränendrüse seines Publikums zu strapazieren. Etwas Kritik auf hohem Niveau: Die Handlung ist nicht sonderlich von Wendungen geprägt, sondern läuft genauso ab wie erwartet.
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Lars1979 2011/02/06 16:57:33
Kommentar löschenDustin Hoffmann spielt super, aber den Film an sich fand ich eher uninteressant.
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Weltensegler 2011/02/06 18:15:42
Antwort löschenJa. Leider, ich mochte natürlich Hoffman u. auch Cruise, aber er war viel zu lang und dazu noch unfassbar langatmig, ich hab nur ne 3/4-Stunde durchgedrückt, danach die DVD wieder verkauft, war eine Entscheidung zwischen wollen, aber einfach nicht können.
Zurbinjo 2011/02/11 18:15:56
Antwort löschenDas war sicherlich ne harte Entscheidungsfindung!
vanilla 2011/01/24 21:38:04
Kommentar löschenWas ist wichtiger: Geld oder Liebe?? Ein Film über 2 ungleiche Menschen, die durch einen tragischen Vorfall aufeinander treffen, um einiges über sich selbst und das Leben zu lernen. Sehr gute Schauspieler, allen voran Dustin Hoffmann, als autistischer Bruder von Tom Cruise, der seine Sache auch ganz gut macht. Ein Film für Herz und Verstand.
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ComicFan 2011/01/24 14:13:58
Kommentar löschenDustin Hoffman spielt erschreckend realistisch, man merkt, dass er sich auf die Rolle vorbereitet hat.
Der damals noch rattenscharfe Tom Cruise, als (anfangs) fieser Yuppie am Rande des Nervenzusammenbruchs, bringt seine Rolle auch mit diesem gewissen, charmanten Etwas rüber. Raymonds traurige Krankheit wird sehr humorvoll dargestellt (obwohl man darüber eigentlich nicht lachen sollte). Die Story ist sehr gefühlvoll und sensibel,
dringt sich einem aber nicht zu sehr auf und richtet sich bis zum Ende nach der anfänglichen Handlung.
Info: Robert De Niro und Jack Nicholson lehnten die Rolle ab, dafür hat aber einer der Charaktere, nerviger Weise, Roberts deutsche Synchronstimme. Dustin Hoffman nahm die Rolle an, und traf sich 1 Jahr lang mit Authisten, um die Rolle perfekt spielen zu können... hat geklappt !!!
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*frenzy_punk<3 2011/01/24 14:40:34
Antwort löschenToller Kommentar zu einem überragenden Film!
ComicFan 2011/08/31 02:44:40
Antwort löschenDanke :)
abalahamma 2011/01/23 23:19:17
Kommentar löschenkultig angelegtes drama
die story vermag es nicht auf ganzer linie zu überzeugen
aber ergreifend ist sie allemal, und was bitte war das für ein wahnsinn von Dustin Hofmann...unglaublich!
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