Ralph Reichts - Kritik

US 2012 Laufzeit 102 Minuten, FSK 6, Animationsfilm, Komödie, Kinostart 06.12.2012

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Kritiken (31) — Film: Ralph Reichts

Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
Dann aber landet Ralph in “Sugar Rush”, und dieses fiktive, zuckersüße Rennspiel ist im Grunde denkbar ungeeignet, um der Schausplatz für den Rest der Geschichte zu sein, die zudem ab dem Zeitpunkt auch noch viel zu kitschig und klamaukig daherkommt. In “Sugar Rush” verwandelt sich der nerdige Videospielfilm in einen typischen Disneyfilm, bei dem im Grunde nur noch das ein oder andere Liedchen fehlt. Ein starker Beginn und die ein oder andere lustige Idee retten den Film dann aber doch noch.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

“Ralph reicht’s” ist ein richtig guter Animationsfilm, der die beiden Welten Filme und Videospiele geschickt miteinander in Verbindung bringt. Die tollen Charaktere und die vielen Anspielungen auf die Film- und Videospielwelt, machen den Film dabei zu einem Genuss für jede Generation und zu einem Film den man sich gerne ein zweites Mal anschaut. Ganz großes Kino!

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.5Sehenswert

Für alle Zocker, die mit C64, Amiga 500, Atari ST und den Konsolen der 90er groß geworden sind, gibt’s massig Querverweise auf die Videospielhistorie von „Pong“ über „Space Invaders“ bis „Asteroids“ und dazu noch manch launemachendes Wiedersehen mit Kultcharakteren wie Q-Bert oder dem blauen Sega-Igel; Nintendos Klempner lässt leider nur von sich hören. Aber selbst wer das pixelige Retro-Kribbeln nicht spüren kann, würde dank Dialogwitz, Situationskomik und einem hohen emotionalen Level bei „Wreck-It Ralph“ Coin um Coin nachwerfen!

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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8.0Ausgezeichnet

Wreck-It-Ralph eröffnet dem Zuschauer eine Welt hinter den Bildschirmen. Schauplatz ist eine Arcade-Halle und alle sich dort befindenden Spieleautomaten sind durch das Stromnetz miteinander verbunden. Geht der Tag zuende oder ist ein Automat grade nicht besetzt können die Figuren darin machen was sie wollen. Sie können ihr eigenes Spiel verlassen, sich in der Game Central Station, aufgemacht wie ein großer Bahnhof, treffen oder sogar die Räumlichkeiten eines anderen Spieles nutzen, um dort zum Beispiel die Sitzung der Selbsthilfegruppe für Bösewichte abzuhalten.

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Bandrix: City of Cinema

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8.5Ausgezeichnet

Allgemein scheint „Ralph reichts“ nicht allzu gut wegzukommen. Die einhellige Meinung der Moviepiloten mutet eher mittelmäßig an.
Eine Meinung, die ich überhaupt nicht teilen kann.
„Ralph reichts“ ist von Anfang bis Ende eine prall gefüllte Tüte Spaß, die mit Schauwerten um sich wirft, in der ersten Hälfte das Herz eines jeden Gamers vor Nostalgie platzen lässt und dem Zuschauer überaus sympathische Figuren präsentiert.
Natürlich ist es einigermaßen schade, dass die Macher Spielereferenzen in Hälfte zwei auf ein Minimum zurückfahren. Ab dem Betreten Sugar Lands wird es knallig bunt, ein neuer Hauptcharakter in Form der quirligen Vaneloppe taucht auf und „Ralph reichts“ interessiert sich nun mehr für die jüngeren Zuschauer.
Auch die Story verläuft im letzten Drittel in den üblichen Bahnen, überraschend ist da wenig. Dennoch unterscheidet sich der Film gehörig von anderen Disneyvertretern.
Langweilen die überraschungsarme Story und deren Verlauf üblicherweise, so sieht das hier ganz anders aus. Die emotionalen Höhepunkte – mögen sie noch so vorhersehbar sein – wirken!
Man fiebert mit dem Antihelden Ralph mit, baut doch tatsächlich eine Verbindung zu ihm und seiner flippigen Begleitung auf. Das Finale ist gleichsam spannend, wie mitreißend. So wie es sein muss.
Disney Animation hat Pixar auf die Finger geschaut und tatsächlich etwas dazugelernt.
„Ralph reichts“ punktet dank der Nähe zu seinen Charakteren, die in der ersten Hälfte hervorragend aufgebaut wird. Zwar wird die geniale Ausgangslage nicht vollends genutzt – doch wirklich etwas daran auszusetzen habe ich wenig.
Solange ein Film berührt, haben die Macher wohl etwas richtig gemacht. So wie hier.
Das liegt auch sicherlich an dem hervorragenden Kurzfilm „Im Flug erobert“, der in seiner kurzen Laufzeit mehr Gefühl vermittelt, als die meisten Liebesfilme in ihren gesamten 90 Minuten und dadurch perfekt auf „Ralph reichts“ einstimmt. Wahnsinn!

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grovn88

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Schliesse mich an :)


sweetForgiveness

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Richtig so Bandrix :D


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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6.0Ganz gut

Bei all diesen Anspielungen bleibt es ein Rätsel, warum Rich Moore Randale Ralph irgendwann in ein Spiel namens Sugar Rush schickt und ihn dort verharren lässt. Klar, Sugar Rush ist eine Huldigung an diverse Fun-Racer wie etwa das legendäre Super Mario Kart aus den Hause Nintendo, doch es scheint fast so, als ob die Macher keine Lust mehr auf Spiele-Ovationen hatten. Das Nostalgisches und Referenzielle lässt der Film dann ziemlich schroff fallen. Dies ist so schade wie auch schädigend für ihn, denn ohne seine Verweise und die Erweckung alter elektronischer Gefühle, kann Regisseur Moore nicht mehr verbergen, dass der gute Böse und sein Abenteuer nicht mehr ist als ein typisches Werk aus der Disney-Manufaktur: süß, knuddelig, irgendwie immer dasselbe. Für die jungen Zuschauer wird dies gewiss kein Makel sein. Vor allem wegen der sympathischen Hauptfigur bleibt „Ralph reichts“ auch abseits von Spielverweisen ein netter, familiengerechter Spaß. Nur als Gamer ist es schon enttäuschend, weil der Film seine Erwartungen, die er vor allem bei Nerds und Geeks geweckt hat, nur zu Beginn wirklich einhalten kann. Sieht man Moores Film aber als generationsübergreifende Unterhaltung, sollten die Kleinen wie auch die Großen ein paar vergnügliche Augenblicke im Kino haben. Darüber hinaus zeigt Disney als Vorfilm den hinreißenden „Im Flug erobert“ und alleine das lohnt die Kinokarte, was man vom wenig überzeugenden 3D-Effekten nicht behaupten kann.

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bestseimon

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Der Film war echt super und hat Spaß gemacht, bis Ralph eben in dieses Sugar Rush geschickt wurde. Ab da war es dann, wie du schon sagst, typischer Disney-Käse.


cecile

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Eines muss man dem Ende zugute halten: Vanellopee wird am Ende nicht zur perfekten Videospiel-Version, sondern behält ihren Fehler. (wenn es auch sehr gekünstelt ist, aber hey, es ist ein Kinderfilm!)


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.5Sehenswert

Letztendlich lässt sich festhalten, dass “Ralph reichts” ein gelungener Film ist, der aber leider einen Teil seines Potentials ungenutzt lässt – beispielsweise hätte man gerne etwas mehr von anderen Spielen gesehen und die aktivere Einbindung anderer Charaktere hätte der Geschichte gut getan (auch wenn das zugegeben Jammern auf hohem Niveau ist).

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Mit Wreck-it-Ralph ist Disney-Animation im CGI-Bereich endgültig erwachsen geworden. Waren schon Bolt, Meet the Robinsons und natürlich Tangled gelungene Filme, standen sie doch immer noch im Schatten des großen Bruders Pixar.

Die FIlme waren gut, aber unverkennbar Disney. Mit Ralph haben sie einen Film gedreht der von Anfang an eine eigene Stimme findet und so unverhohlen nerdig ist, wie es sich Disney seit dem ersten Tron nicht mehr getraut hat. Regisseur Rich Moore ist seine Erfahrung als Simpsons/Futurama/Drawn-Together-Regisseur dabei deutlich anzumerken, denn er schafft den Spagat extrem viele Referenzen und In-Jokes einzubauen, ohne dass sie den Film dominieren. Wer die Computerspielhelden erkennt freut sich diebisch, wenn die alten Recken in Nebenrollen auftauchen oder typische Spiel-Logik als Realität genutzt wird.

Ob Q-Bert um Spenden bettelt, der Tapper im Akkord Bier ausschenkt, in der großen Halle hunderte Spielfiguren umherwuseln und Dig Dug bei Ralphs Anblick panisch im Boden verschwindet - oder ob explodierender Kuchen 8Bit-Muster an Wänden und dem Boden hinterlässt, es wimmelt von Gags und Anspielungen ohne das sie reiner Selbstzweck sind oder die Handlung ausbremsen.

Denn wie bei den Simpsons steht bei aller Ironie und allem z.T. sarkastischen Humor hinter allem auch eine emotionale Story die erstaunlich schlüssig aufgebaut ist. Genau wie wir mit den Simpsons, im Gegensatz zu ihren Kollegen aus South Park oder Family Guy, trotz aller Absurdität und harter Gags immer auch emotional mitfühlen können, weil sie mehr sind als reine Popkultur-Schleudern, erschliesst sich auch Ralphs und Vanellopes Story letztlich als berührend ohne schmalzig zu werden.

Was die reine Gagrate angeht, würde man sich vielleicht noch ein paar mehr Sprünge durch andere Games wünschen, ehe es zum Hauptteil im quietschig-leckeren Sugar-Rush-Land kommt (einer Art Mario-Kart in einem Süssigkeitenland mit Anime-Mädchen als Racern) - aber von der reinen Storykonstruktion überrascht der Film mit extrem schönen Set-ups und Payoffs. Vieles was am Anfang in Nebensätzen erwähnt oder beiläufig gezeigt wird, erweist sich später als wichtig und fügt sich zu einem homogenen Ganzen zusammen. Dabei unterschätzt der Film seine Zuschauer nie und erwartet bei aller Mainstreamtauglichkeit immer das man aufpasst und mitdenkt.

Ein Glücksfall ist dabei auch die Voicecast: John C. Reily verleigt Ralph sowohl Durchsetzungskraft als auch jene melancholische Midlife-Crisis-Resignation die er braucht um Glaubwürdig zu sein. Sarah Silverman macht als hyperaktive Göre ebenfalls eine gute Figur und natürlich ist Jane Lynch als knallharter Drill-Sergeant Callhoun eine Idealbesetzung. Ihre Szenen mit dem von Jack McBrayer gesprochenen Fix-it-Felix sind ebenso umwerfend witzig, wie anrührend und tragen ihren Teil zu einem runden Ende bei.

Optisch braucht sich der Film weder hinter der hauseigenen Konkurrenz von Pixar (deren "Brave" grandios aussah aber einige gravierende Pacing- und Storyprobleme hatte) noch hinter Hits wie "Despicable" Me oder "How to train your Dragon" zu verstecken. Das Setting in einer reinen Game-Welt ist natürlich ideal für einen CGI-Film und die Macher nutzen die unterschiedlichen Looks gekonnt aus, um vier sehr unterschiedliche Welten zu erschaffen: Ralphs 8Bit-Game, die Halo/Metroid-inspirierte Welt von Hero's Duty und das Mario-Kartige Sugar Rush - plus die Welt von Game Central, der Station wo die Spielfiguren hingehen, wenn sie gerade nicht im Spiel jobben. Das jede Welt auch noch ihre typische Musik hat (für Hero's Duty schrabbelt Dubstep-Ikone Skrillex den Soundteppich, für Sugar-Rush singt eine japanische Girly-Band) fügt sich ins angenehme Gesamtbild, genauso wie die immer präsenten 8Bit-Soundeffekte die mehr als einmal für wohliges Grinsen sorgen.

Für Gamer jeden Alters ist Ralph ein großartiger Spaß, egal ob man jetzt Generation Pong, C64, Amiga, Game Boy, PS2 oder XBox360 ist. Er nimmt nicht nur eine wunderbare Idee sondern macht tatsächlich eine Runde Geschichte daraus, die am Ende sogar Leute kapieren die keine Ahnung haben wer der Master Chief oder Kato sind.

Disney beweist einmal mehr, dass sie bereit sind Risiken einzugehen und nicht ausschließlich auf Sequels und Reboots zu setzen und diesmal zahlt es sich im Gegensatz zu "John Carter" und "Tron Legacy" dankbarer Weise auch aus. Vielleicht guckt Pixar sich ja mal etwas davon, ehe sie Toy Story 4, Cars 3 und Findet Nemos Neffen in Produktion schicken..

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Natürlich ist der Disney-Weihnachtsfilm altmodisch und vorhersehbar. Aber das ist ganz angenehm und wunderbar nostalgisch und wird mit skurrilen Figuren und viel Liebe zum 8-Bit-Detail erzählt.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.5Sehenswert

Trotz seiner vielen eingestreuten Referenzen gerät der Film aber nie zum speziellen Insider-Nerd-Fest. Ralph reicht's funktioniert vielmehr als familienkompatible Action, die große Sympathien für Außenseiter und das Anderssein entwickelt.

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Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend... Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend...

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7.0Sehenswert

Man wird sich wohl daran gewöhnen müssen, dass die Filme von Disney und Pixar sich immer mehr annähern. Wenn die Resultate so gelungen sind wie Ralph reicht’s, kann man damit leben.

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Oliver Zimmermann

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8.0Ausgezeichnet

Ralph reicht’s ist ein gleichermaßen sympathischer wie turbulenter Spaß, in dem die Hauptrollen von Christian Ulmen und Anna Fischer gesprochen werden.

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Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk

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9.0Herausragend

Ralph reicht's ist das cineastische Rundum-Sorglos-Glücklich-Paket für die ganze Familie. Ein Film der Spaß macht wenn man von Computerspielen keine Ahnung hat.

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A. Busche: der Freitag A. Busche: der Freitag

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7.0Sehenswert

Rich Moore, ein Veteran der MattGroening-Schule, erzählt die Geschichte von Ralph Reichts anspielungsreich und mit viel Sinn für kuriose Details.

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kobbi88: Die Drei Muscheln

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4.0Uninteressant

Ich werde in diesem Leben wohl kein Fan mehr von animierten Filmen. „Ralph Reicht's“ kann da leider auch nichts ändern. Okay, der Reihe nach. Zu Beginn, als in der heutigen Sneak das Disney-Zeichen erschien, ahnte ich schon Böses, ist doch meiner Meinung nach seit „König der Löwen“ und „Pocahontas“ mit ganz ganz wenigen Ausnahmen nur noch Murks fabriziert worden.
Aber was soll ich sagen? - eine wunderschöne Story, liebevoll gezeichnet, schwarz-weiß, wunderbare Musik. Leider war dies nicht „Ralph Reicht's“, sondern nur ein kleiner Kurzfilm namens „Im Flug erobert“. (absolute Empfehlung!!). Da wird es für den Hauptfilm nicht leicht, dieses Niveau zu halten.
Aber gut, was solls, meine Erwartungen sind nicht allzu hoch, vielleicht überrascht mich dieser Film ja auch!
Und Tatsache, er hat eigentlich ganz nett angefangen. Eine Selbsthilfegruppe mit zahlreichen klassischen und nicht ganz so klassischen Konsolenspiel-Figuren (tut mir leid, ich kenn mich in diesem Metier überhaupt nicht aus). Und auch das Spiel „Fix-It Felix Jr.“, in dem unser Held Ralph den Bösewicht spielt, ist eigentlich eine nette, kleine Idee (ich weiß leider nicht mal, ob es ein real existierendes Spiel ist) und wird gut eingeführt.
Leider ebbt dieses Hochgefühl sehr schnell ab. Die Optik der Figuren sagt mir gar nicht zu, dieser animierte Stil hat einfach auf mich keinen Charme – ganz im Gegensatz zu klassisch gezeichneten Zeichentrickfilmen.
Die Geschichte, einen Bösewicht, der versucht ein lieber Kerl zu werden, hat meiner Meinung nach sehr viel Potential, aber leider verfängt sie sich in diesem Zuckerland (von dem mir der Name nicht mehr einfällt)
Dazu kam, dass die meisten Charaktere eher nervig als lustig oder sympathisch waren. Der lispelnde König des Zuckerlandes (der Name ist mir immer noch nicht eingefallen), die coole Powerfrau aus dem Baller-Game und die Krönung waren Vanellope und die anderen Rennfahrerinnen. Das ewig Geflenne, Gekreische, Gepiepse und total gekünstelte Gehabe mag ja kurzfristig witzig erscheinen, aber nach 5 Minuten hatte zumindest ich davon genug. Ralph ist in Ordnung und ich war sogar positiv von Christian Ulmen als deutscher Stimme von Ralph überrascht (normalerweise mag ich ihn nicht wirklich, vor allem nicht seine Stimme – hier passt sie aber gut). Und mit Abstand am Besten war Felix, der leider zu wenig Screentime hatte.
Der Humor war teilsweise sogar ganz in Ordnung, ein paar schöne, böse Sprüche waren dabei, ironisch und gut. Aber leider flachen die Witze genau wie der ganze Film mit zunehmender Spieldauer ab. Viele komische Fäkalwitze, natürlich kindgerecht verpackt. Sehr platt, aber mit der großen Keule.
Und die Musik--- mannomann, Disney-Filme haben sich früher mal durch wunderschöne Lieder ausgezeichnet, die einem ins Ohr gegangen sind. Die man sofort wieder hören wollte. Und die auch zum Film gepasst haben.
Aber hier, da war die musikalische Untermalung irgendwie geschäftsmäßig, Gefühle konnten sich nicht einstellen. Und Rihannas „Shut Up And Drive“ (den Titel an sich kenne ich von meiner charmanten Sitznachbarin) hat bei mir leider Ohrenkrebs ausgelöst. Einfach nicht meine Musik - gut, da kann der Film ja nix dafür, aber trotzdem gefällts mir einfach nicht.

Fazit: Eine Geschichte mit viel Potential wird zu einer zu vollgepackten, grellbunten, platten und nur manchmal wirklich lustigen Animationskomödie für Kinder (und meiner Meinung nach auch NUR für Kinder und Jugendliche) verwurstet.
Wo sind nur die schönen, guten, alten Disney-Filme a la „Der König der Löwen“, „Peter Pan“ oder „Die Schöne und das Biest“ hin verschwunden, die die ganze Familie ansehen konnten, die jedem gefallen haben, die noch tolle Geschichten erzählten und die vor allem auch schöne Lieder hatten? Schade, aber die Zeit ist wohl vorbei.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Eine der reizendsten Seiten von „Ralph reichts“ besteht darin, Videospiele aus verschiedenen Generationen mit ihren unterschiedlichen Auflösungen zu vereinen. Dass sich die Figuren aus all den Videospielen in die „Game Central Station“ begeben, nachdem die Spielhalle geschlossen hat, und dort ein Eigenleben entwickeln, erinnert zwar natürlich an die Grundidee des Pixar-filmes „Toy Story“ und dessen Fortsetzungen. Dies wird jedoch in „Ralph reichts“ nicht einfach kopiert, sondern stellt den Ausgangspunkt für eine eigenständige Story dar, die in zwei Parallelsträngen entwickelt wird: Während die zwei Außenseiter auf der Suche nach Anerkennung Ralph und Vanellope den fiesen Tricks des „Sugar Rush“-Kings trotzen müssen, machen sie die Heldin des Shooter-Spiel „Hero s Duty“ und der fleißige Handwerker Felix auf die Suche nach einem Cyborg auf, ehe sich dieser virusartig in der „Sugar Rush“-Welt ausbreitet und sie letztlich zerstört.

Beim neuen Disney-Animationsfilm besticht allerdings nicht nur die bei Behaltung ihrer altertümlich wirkenden Bewegungsmotorik intelligente Umsetzung der alten 8-Bit-Lebenswelt von „Fix-it Felix Jr.“ in einen 3D-Animationsfilm gemäß heutiger technischer Standards. Darüber hinaus gelingt den Drehbuchautoren Phil Johnston und Jennifer Lee sowie Regisseur Rich Moore eine Geschichte mit einigen unerwarteten Wendungen, die in ihren schwierigen moralischen Entscheidungen den besten Geschichten aus den „Pixar“-filmen in nichts nachsteht. Obwohl Ralph in einigen Punkten etwa an den unter seiner rauen Schale leidenden gutmütigen Oger Shrek erinnert, ist die Figurenzeichnung eigenständig genug, um sich von „Shrek“ abzusetzen. Die Filmemacher statten Vanellope von Schweetz ebenfalls mit einer reichen Persönlichkeit aus. Die auf den ersten Blick etwas nervige Vanellope hadert mit ihrem Schicksal als Programmierfehler und leidet ebenfalls an Einsamkeit. Ohne altklug zu wirken, hat sie sich eine Lebensweisheit angeeignet, die sich etwa in ihrem Spruch „Neid ist ein Hund, der einer vergifteten Wurst nachjagt“ ausdrückt. Obwohl „Ralph reichts“ an den hohen animationstechnischen Standard der „Pixar“-Filme nicht ganz heranreicht, obwohl sich auch der Humor im Laufe der Handlung immer mehr abnutzt und das zu sehr in die Länge gezogene Ende eine Spur zu kitschig wirkt, gelingt dem neuen Disney-Animationsfilm genau das, was die zwei letzten „Pixar“-Filme „Cars 2“ und „Merida – Legende der Highlands“ hatten vermissen lassen: eine originelle und nicht vorhersehbare Geschichte. Außerdem ist „Ralph reichts“ wie allen Pixar-Filmen ein Kurzfilm vorgeschaltet: „Im Flug erobert“ erzählt ohne einen einzigen Dialog und in fast Schwarzweiß eine charmante und wunderschön umgesetzte Großstadt-Liebesgeschichte.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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9.0Herausragend

Das Geheimnis von Filmen wie 'Toy Story' und nun auch 'Ralph reicht’s' ist es, den Spielzeugen und Spielfiguren jenes Eigenleben filmisch einzuhauchen, dass ihnen im Spielzimmer die kindliche Fantasie zuschreibt.

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Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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6.0Ganz gut

"It's hard to love your job, when no one else seems to like you for doing it..."

Nach seinem vielversprechenden Trailer erwartet man von WRECK-IT RALPH einen vor Referenzen und Anspielungen nur so überschäumenden Film mit kindgerechtem, aber feinsinnigem, Humor und einer zumindest halbwegs unkonventionellen Geschichte. Die freudigen Erwartungen können jedoch nur teilweise eingehalten werden: Im Grunde ist Disneys jüngster Animationsfilm eine typisch-naiv inszenierte Moral-Story im Retro-Spiele-Gewand, der es leider viel zu selten vermag, sich inhaltlich von seinen konservativen Ketten zu lösen und eigene spannendere Wege zu gehen. Nichtsdestotrotz vereint WRECK-IT RALPH viele kreative Einfälle samt dazugehöriger Original-Lizenzen mit einer grundsätzlich sympathischen Feel-Good-Geschichte. Dass der eigentliche Lollipop-Overkill-Hauptschauplatz ab der Mitte des Films mit seinem mittelmäßigen Rennfahrer-Plot denkbar schlecht gewählt wurde und er beizeiten zu sehr in kindlich-peinlichen Klamauk-Humor verfällt, daran stören sich die jüngeren Zuschauer sicherlich nicht. Jeder Videopiel-Freund, der ein ähnlich furios inszeniertes Referenzen-Feuerwerk wie SCOTT PILGRIM erwartet hat, dürfte von der beinahe nebensächlichen Games-Thematik und dem etwas unglaubwürdigen Ende dennoch ein wenig enttäuscht sein.

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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8.5Ausgezeichnet

"[...]„Ralph reicht’s“ [lässt] mit seinen vielfältigen Ideen, der passenden Mischung aus rasantem Tempo und Humor, sowie zahlreichen Zitaten aus Spiel und Kino, kaum Wünsche offen. In Ordnung, es ist nicht Shakespeare – aber Ralph heisst eben auch nicht Macbeth. Dies ist nicht großer Arthouse-Anspruch, sondern clevere Unterhaltung in nicht zu aufdringlichem, angemessenem 3D-Gewand. Wer also mehr über die Herkunft des Turbo-Ausdrucks, die Vorteile von Lachschlangen oder die Rolle des Sauren Drops erfahren möchte, sollte nun unbedingt das Lichtspielhaus seines Vertrauens aufsuchen und eine Karte für genau diese kleine Wundertüte lösen."

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Edward Nigma: CinemaForever

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5.0Geht so

"Ich machs kaputt!"

Spätestens mit dem NES haben Videospiele endgültig Einzug in die Kinderzimmer der Welt gehalten und mit ihnen auch Namen wie Super Mario, Sonic the Hedgehog, Megaman und Samus Aran. Doch was wären all diese Videospielhelden ohne ihre fiesen Gegenspieler? Was wäre Mario ohne Donkey Kong und Bowser? Was täte Sonic ohne Doctor Robotnik/Doctor Eggman? Und wo würde Pacman ohne die bunten Geister heute sein? Ein fieser Gegenspieler macht ein Videospiel erst richtig gut, das weiß wohl jeder Gamer. Also warum nicht einmal all den Fieslingen und Bösewichtern Tribut zollen, über die wir nach zähen Kämpfen und langen Nächten triumphiert haben? Mit „Ralph reichts“ unternimmt Disney den Versuch, den Oberschurken des Arcade-Zeitalters ein würdiges Denkmal zu setzen und scheitert auf hohem Niveau. Doch zumindest die erste Hälfte des Films ist ein herrlich nostalgischer Rückblick auf die längst vergessene Prä-Heimkonsolen-Ära der Videospielgeschichte.

Randale-Ralph (John C. Reilly / Christian Ulmen) hat genug! Ihm reichts! Seit nunmehr 30 Jahren stehen immer die anderen im Rampenlicht, werden bejubelt während er Abend für Abend wieder mit dem Gesicht voran im Dreck landet. Aber damit soll jetzt Schluss sein, denn Ralph plant seinen Job als Oberfiesling in dem Spiel „Fix it Felix, Jr." niederzulegen und sich in einem anderen Spiel als Held zu versuchen, doch dieser Plan ist nicht ungefährlich. Denn anders als in seinem eigenen Spiel ist Ralph dort nicht unsterblich…

Dass auch Bösewichte eigentlich ein gutes Herz besitzen, haben uns in den letzten Jahren bereits Filme wie „Megamind“ oder „Ich – Einfach Unverbesserlich“ bewiesen. Und auch Ralph, der titelgebende Held des neusten Disney-Animationsspektakels, wäre eigentlich viel lieber einer von den Guten, statt Tag für Tag seiner zerstörerischen Arbeit nachzugehen und dafür nichts als Hass und Verachtung von seinen Videospielkollegen zu ernten. Doch einer muss ja schließlich diese Aufgabe übernehmen, oder? Wenn sich Ralph seelischen Beistand bei einer Selbsthilfegruppe für Videospiel-Bösewichte sucht, dann ist das Zucker für jedes Gamerherz. Hier sitzt Bowser neben Zangief und plauscht mit Dr. Eggman und M. Bison über die täglichen Probleme eines Superschurken.

Besonders die erste Hälfte des Disney-Animationsfilms quillt förmlich über vor Anspielungen auf bekannte Game-Klassiker, denn fast an jeder Ecke stößt man hier auf mehr oder weniger bekannte Vertreter gängiger Spiele-Klassiker wie Sonic the Hedgehog oder Ryu und Ken aus der "Street Fighter"-Reihe. Leider endet dieser Nostalgie-Trip viel zu schnell, denn sofern Ralph in die quietschbunte Welt des Mädchen-Rennspiels „Sugar Rush“ eintaucht und dort auf den kessen Game-Glitch Penellope von Schweetz (Sarah Silverman / Anna Fischer), wird „Ralph reichts“ zu einem äußerst kindergerechten und konventionellen Disney-Film, in dem zum x-ten Mal Themen wie „Der Wert der Freundschaft“ oder „Selbstverwirklichung“ durchgekaut werden. Auch der anfängliche Biss und der ernste Unterton weichen nach und nach vergnüglichen Slapstickeinlagen und turbulenten Rennpassagen, die besonders in 3D die kleinen Kinozuschauer bei Laune halten dürften. Es ist direkt ärgerlich, dass man sich bei Disney nicht getraut hat, den Film ein wenig konsequenter auf ein älteres Publikum zuzuschneiden. Doch letztendlich bleiben Animationsfilme doch immer nur Kinderfilme – schade eigentlich.

Dabei hat Regisseur Rich Moore („Futurama“) mit Ralph einen liebenswerten Anti-Helden erschaffen, der eigentlich gar nicht so recht in die kinderfreundliche Disney-Welt passen will. Denn Ralph ist ein grantiger Nörgler mit depressiver Ader, der seine Probleme lieber in Stamm-Videospiel-Kneipe zu vergessen versucht, als sich diesen zu stellen. Gerade auf Grund seiner vielen Charakterschwächen bietet Ralph gerade für die älteren Semester genügend Produktionsfläche um sich mit ihm zu identifizieren und wird dadurch zu einer der sympathischsten und auch erwachsensten Figuren im Disney-Kosmos. Denn wenn sich Ralph über seinen Job beschwert, bei seinen Arbeitskollegen um Anerkennung kämpft und jeden Abend wieder in seine schäbige „Behausung“ zurückkehrt, während nur ein paar Meter weiter das Leben so viel besser scheint, dann kann man nur zu gut mit dem tollpatschigen Hitzkopf mitfühlen.

Fazit: „Ralph reichts“ scheitert letztendlich daran, dass sich der Film nicht entscheiden kann, ob er nun ein quietschbunter Kinderfilm oder ein nostalgischer Trip für Videospielnerds sein möchte. Für einen vergnüglichen Familienausflug reicht das Spektakel aber dennoch allemal.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dani Maurer : Outnow.ch Dani Maurer : Outnow.ch

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9.0Herausragend

Wer sich aber Wreck-it Ralph anschaut, wird Zeuge, wie ein Bösewicht aus einem Videogame diese Hürden locker nimmt und sich an die Spitze der besten kommerziellen Animationsfilms dieses Jahres setzt.

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Steve Persall: St. Petersburg Times Steve Persall: St. Petersburg Times

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8.5Ausgezeichnet

Die erste Hälfte des Films ist die lustigste, wenn Moore seine abwechslungsreiche Videospiele-Welt vorführt. Aber auch die zweite Hälfte ist clever designed, allerdings mit dem typischen Disney-Lektionen, die die Charaktere lernen müssen.

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Rene Rodriguez: The Miami Herald Rene Rodriguez: The Miami Herald

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7.5Sehenswert

Zwar ist der Humor in Ralph Reichts eher ausgedehnt und auf Kinder ausgerichtet, doch die Grafik und die Effekte ziehen den Zuschauer in ihren Bann wenn die Story das nicht schafft.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.5Sehenswert

Obwohl Moore mit Ralph Reichts keine bahnbrechende Idee hatte, die es noch nie zuvor gab, ist der Film süß und clever und erweicht das Herz eines jeden Videospiel-Gamer aus den 80er und 90er Jahren.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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7.5Sehenswert

Ralph Reichts steckt alle Zuschauer auf vergnügsame Weise mit Lachen an und hält eine Menge an Überraschungen bereit, vor allem mit zahlreichen Gastauftritten von Videospiellegenden.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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9.5Herausragend

Ralph Reichts ist durch viel Kreativität ein Film, der berührend, aufregend und lustig zugleich ist.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 2 Antworten

BruderPaul

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Was bekommt man für so einen Kommentar an Honorar?


Tina Scheidt

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Zustimmung oder Ablehnung der User...?


Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Mehr als in den meisten animierten Filmen erlaubt die Grafik und die Farbenpalette von Ralph Reichts dem Film unbegrenzte Gestaltung von verschiedenen Orten und Charakteren. Das verleiht dem Film Originalität.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Während die ersten 30 Minuten von Ralph Reichts lustig und spektakulär sind, wird der Film danach immer mehr zur Routine. Die Freundschaft zwischen Vanellope und Ralph ist zwar süß, aber durch viel Klamauk geprägt.

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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

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6.5Ganz gut

Ralph Reichts ist lustig und durch die 3-D-Animation spektakulär visualisiert, doch er verliert an Fahrt, wenn Ralph Sugar Rush betritt. Im Gegensatz zum faszinierenden Charakter Ralph, ist Vanellope für die Zuschauer eher irritierend.

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Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine

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5.0Geht so

Was die Geschichte betrifft, gehen die Handlungsstränge von Ralph Reichts nicht wie erhofft in unvorhersehbare Richtungen, sondern werden stattdessen eintöniger und zeigen wenig Abwechslung.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Pluspunkte verdient sich Ralph reicht's zudem durch seine Figurenzeichnung und Storyführung. [...] Dafür fehlt es hier zu spürbar an den kleinen, verspielten Szenendetails, die bei Pixar so oft das Salz in der Suppe sind [...].

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Kommentare (209) — Film: Ralph Reichts


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gassifan2410

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich als großer Videospielfan ein Fest!
Hab ihn zu einem meiner absoluten Lieblingsanimationsfilme erhoben, denn er ist wohl einer der nerdigsten Filme der vergangenen Zeit.
Gleichzeitig zeigt er auch Herz und ist witzig.
UND ganz wichtig: Der Film hat wohl einen der genialsten Abspänne überhaupt!
Animations-Herz, was willst du mehr?

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Lydia Huxley

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das war doch mal schön!
Und mit schön meine ich bunt, flott, lustig, originell, unterhaltsam, süß, aufregend und einfach nur cool. Dabei bin ich nicht mal ein Freund von Animationsfilmen, aber das ist hier eh nur Nebensache. Die Idee allein hat mich so sehr in ihren Bann gezogen und in diese kunterbunte Spielewelt hinein gesogen, dass ich einfach nur noch entzückt war. Mit großen Augen saß ich vor dem Bildschirm und versuchte alles in mich aufzunehmen, um keine Anspielung auf Videospiele und Popkultur zu verpassen. Dabei trägt nicht nur der Einfallreichtum zum Unterhaltungswert bei, sondern auch die Geschichte ist von vorne bis hinten gut durchdacht, geht zügig von einem Geschehen ins nächste über, hat Herz und Hirn und bleibt trotzdem simpel.
Bei Animationsfilmen ist mir immer wichtig, dass mich die Figuren und ihre Intentionen überzeugen (bzw. noch mehr als bei Realverfilmungen). Ralph schafft das mit Links, von der ersten Sekunde an. Er ist der Typ, der nie auf eine Party eingeladen wird. Wie könnte man sich da nicht einfühlen. Auf ganz spielerische Weise werden so viele wichtige Themen angesprochen: Die Schwarz-Weiß-Sicht auf das ursprüngliche Gut und Böse; die Duldung des Vorbestimmten und das Einfordern von Selbstbestimmung; das Richtige zu tun, indem man das Falsche tut; Freundschaft und Mut und vieles mehr.
Dabei finde ich das ganze Ensemble sogar noch ein bisschen weniger reizüberflutend als bei "The Lego Movie" und im Ganzen auch origineller. Auch die deutsche Synchronisation hat mir sehr gut gefallen, so dass das visuelle und akustische Gesamtpaket ein farbenfroher, launiger Spaß war, den ich mir sicher noch öfter ansehen werde.

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Lydia Huxley

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Ja, mich auch :) Einfach klasse gemacht und alles so gut in Waage gehalten. So viel Phantasie inspiriert mich immer sofort zu kreativen Herausforderungen :D


vega_vincent

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Super Film!


cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Randale Ralph hat die Schnauze gestrichen voll, er will auch mal zur Abwechslung die ihm bislang verwehrte Anerkennung erhalten. Die Therapiegruppe der anonymen Bösewichte bringt ihn da nicht entscheidend weiter, und so beschließt er aus seinem Videospiel auszubrechen, um sich die längst überfällige Medaille zu besorgen.

Eine klasse Grundidee, angereichert mit einigen witzigen Einfällen und drolligen Figuren, so wie bspw. die kleine Rotzgöre! Nicht unbedingt der ganz große Wurf, aber nette Animationsunterhaltung, die man sich problemlos zwischendurch mal geben kann.

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BenAffenleck

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Mmmhhh...


vanilla

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Sehr gute Idee, die sich aber mit der Zeit verliert!!
Finde, die hätten auch andere Bösewichte reinnehmen sollen und diesen Grundgedanken weiterspinnen, sich nicht nur auf Ralph einpendeln.


Soulja

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ulmen macht die deutsche Synchro ziemlich gut, sodass dieses Mini-Highlight meines Nerd-Daseins auch auf Deutsch Spaß macht. Grandiose Idee schön umgesetzt. Das Aufpoppen des roten MGS-Ausrufezeiche hat mein Herz kurz schneller schlagen lassen.

Schönes Ding. <3

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MetalFan92

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wurde mit "Ralph reichts" positiv überrascht. Ein muss für Gamer und Leute die gerne Animationsfilme schauen, denn der Film steckt voller Humor, tollen Charakteren und einer super Story.
Man erkennt auch viele Game-Ikonen wieder wie Sonic the Hedgehog, Bowser, Ryu (Street Fighter), Pac Man und viele andere.

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cycloo77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Diesen liebenswerten Broken mit den Mega Patschhändchen muss man einfach in sein Herz einschliessen und den Schlüssel wegwerfen. Es ist einfach nur saukomisch zu sehen wie Ralph gegen sein Bösewicht Image ankämpft und alle in seiner Umgebung lebenden Zeitgenossen davon überzeugen will das es eigentlich ein "normalo" ist. Wunderbare und aus der Kindheit bekannte Figuren runden diesen kurzweiligen Spaß ab......Krawumm King Ralph!

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B.Snyder

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Idee des Films ist großartig. Ein Game-Bösewicht will ein einziges mal ein Held sein und eine Medaille bekommen. Von diesem Moment an zieht sich die Story durch weitere Games. Leider waren nur relativ wenige Charaktere dabei, die ich kannte. Aber Bowser,Dr. Eggman und Pacman fand ich toll.

Außerdem hat der Film einige coole Ideen gehabt. Eine Oreo-Keks Armee (mit eigenem,kurzem Theme Song) und eine Decke aus Mentos. Werbung mal anders.

Großartig auch die Bugs und Glitches.

Wichtig ist, dass man den Film wirklich nicht zu ernst nimmt. Dann kann man einen netten Abend mit dem Film haben.

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TShael

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein süßer Animationsfilm mit einer kreativen Idee und liebenswerten Charakteren. Obwohl die Richtung, in die die Story gehen muss, natürlich klar ist, ist die Handlung vorab nicht zu offensichtlich. Nette Unterhaltung.

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hagenb

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Bewertung6.5Ganz gut

tolle idee, tolle umsetzung, nur der Story fehlt was

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vega_vincent

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was pischti und erik.stein.12 schreiben. Ich habe dem nichts hinzuzufügen. :-)

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pischti

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Ich auch nicht :D


EvertonHirsch

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Bewertung5.0Geht so

Wie bei vielen Animationsfilmen liegt auch hier das Problem für mich darin, dass nach einem relativ vielversprechenden Anfang nichts mehr kommt. Hier und da ist es in den ersten Minuten ganz lustig, einige bekannte Gesichter und Landschaften aus der Automatenspielewelt zu sehen, aber danach kommt dann nichts mehr. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin und um das Ende vorherzusagen, muss man auch nicht Nostradamus heißen.

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BloodyMary777

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nicht nur was für Kids.
Lässt auch mein altes Nerd Gamer Herz höher schlagen :D

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fridolin.eisenstein

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Bewertung4.0Uninteressant

Im Trailer & im Vorfeld war dieser Film als Wohlfühl-Nerd-Film mit vielen Anspielungen und Cameos auf bekannte Videospielformate angepriesen worden.
Was kam dann....EINE SZENE wo n paar Spielfiguren bei der Gruppentherapie hocken...und das kannte man schon vom Trailer. Der Rest war 08/15-Animations-Massenware ohne einen Anspruch wie "Ratatouille", "Oben" oder "Wall-E" (o.ä.) zu haben.
Für die ganze Familie halte ich ihn u.a wegen des "Call-of-Duty"-Abschnitts (der außerdem recht früh kommt) auch für etwas bedenklich.
Bin wahrscheinlich mit zu hohen Erwartungen rein.

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moep0r

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Bewertung9.0Herausragend

Nach der zweiten Sichtung immer noch ein Knaller. Zum Glueck habe ich mittlerweile auch 30 Rock gesehen, sodass ich Jack McBrayer (aka Kenneth Parcell) an der Stimme erkannt habe, was den Film *noch* witziger machte.

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mary84

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Bewertung5.5Geht so

Naja...

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heikschn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach dem nur mäßig originellen Monster Uni und der enttäuschenden Eiskönigin ist es schön mit Ralph Reicht's mal wieder einen richtig guten Animationsfilm aus dem Hause Disney zu sehen, der dann auch noch ohne großes nerviges Gesinge auskommt. Die Geschichte ist toll. Wie sie letztlich ausgehen würde, war zwar nicht besonders überraschend. Der Weg dorthin ist jedoch originell und unterhaltsam. Dies liegt vor allem an den starken Figuren mit ihren jeweils zugeschriebenen und programmierten Rollenmustern, in denen sie sich bewegen. Die Interaktion zwischen Calhoun und Felix wirkt zwar manchmal etwas befremdlich. Umso besser funktioniert aber die Mischung aus Vanellope und Ralph. Vor allem die kleine Miss van Sweets ist der eigentliche Star des Films: äußerlich zuckersüß hat sie doch hat sie doch ein paar viel interessantere Facetten.

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vanilla

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Bewertung5.0Geht so

Hab leider etwas ganz anderes erwartet.
Da ich früher ein leidenschaftlicher Zocker war und dieser sich angeblich mit dieser Thematik auseinander setzt, habe ich die alten Computer/Consolen-Stars erwartet.
Hier bekommt man eher eine fiktive Geschichte über einen Bösewicht, der keiner mehr sein mag, zu sehen.
Wo sind die wahren Computer/Consolen-Stars hin??
Schade, denn so hätte ich noch Nostalgiebonuses verteilt.
Teilweise alles zu bunt, zu farbig, zu schnell, zu "Charlie und die Schokoladenfabrik"-mäßig und vor allem zu viel geballer für einen Kinderfilm.
Wo ist nur der Charme der alten Zeichentrickfilme hin?
Zum Ende hin doch gefühlvoller und interessanter, so wie ich ihn, zum Teil, von Anfang an gerne gesehen hätte.

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pischti

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Ich fand ihn ok, hab schon schlechtere Animationsfilme gesehen, wie z.B. "Flutsch und weg" ^^


vanilla

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Richtig kobbi, der Vergleich dient nur der übermäßig, farbenfrohen Welt, wie bei Charlie halt. Aber wie du schon sagst ist Charlie viel besser;-)
So hab ich den auch bewertet pischti, OK, mehr leider nicht.
Aber schlechtere gibt es auf alle Fälle.


Moviegod

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Bewertung7.0Sehenswert

Optisch ein absolutes Highlight voller genialer Figuren mit vielen Verweisen auf Klassiker der Videospiele. Vom Humor her gibt es einige bessere Filme des Genres. Trotzdem sehenswert.

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The Chief

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Bewertung10.0Herausragend

Meine Kindheit wurde endlich verfilmt. Ich habe selten so viel gelacht und mich an alte Tage erinnert gefühlt wie hier. Das nerdige Gamerherz wird hier in allem Maße bedient. So gut wie jedes Game hat hier einen Auftritt und sei es nur als Anspielung. Diese unglaubliche Liebe zum Detail macht diesen Film sehenswert.
Dazu kommt noch der erlaubte und auch erwartete Disney- Kitsch und die typische Botschaft und fertig ist der Filme Abend. Im Kino wie auch zu Hause fetzt de Streifen.

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LukasCoaster97

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch wenn ich mich von der Gaming - Szene bereits seit längerem glücklich gelöst habe, und daher einige Charaktere nicht kannte, muss ich sagen, dass dieser Film wunderschön inszeniert wurde. Innovative Ideen zusammen mit Disney - typischer Geschichte und erfolgreicher Übermittlung wichtiger Wertvorstellungen und Moral. Anschauen lohnt sich definitiv, auch wenn man allgemein nicht sonderlich an Gaming interessiert ist.

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Deine Meinung zum Film Ralph Reichts