John Rambo
Rambo, US 2008 — Kritik
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Grünes Licht für Rambo 5 von und mit Sylvester Stallone
2009/08/31 13:20:00
Während der groß angekündigte Actionkracher The Expandables in der Postproduktion steckt, hat Sylvester Stallone offiziell sein nächstes Projekt angekündigt: ein viertes Rambo Sequel.
Kritiker — Geht so 5.9
Der Film John Rambo wurde von 31 Kritikern bewertet.
Julio Sacchi: Das Manifest
Stallone hat Riesenchancen vermasselt. Daß er viehische Brutalität in absolut jeder denkbaren Form unironisch und auch schmerzhaft präsentiert, wird einfach nicht abgefangen oder ausgeglichen. Zu wenig narrativer Aufbau, zu wenig Interaktion. Und so sehr man es ihm anrechnen muß, uns zumindest mal wieder vor Augen geführt zu haben, was für Grausamkeiten in manchen Teilen dieser Welt begangen werden, so wenig entkräftet er den Vorwurf des reinen Selbstzwecks. Mit mehr Sorgfalt hätte er hier die beunruhigende Ambivalenz eines Peckinpah erreichen können.
So ist der Film auf jeden Fall ein erstklassiges Actionbrett (aber eben eines, das seinen Platz neben guten Van Dammes und Lundgrens hat, nicht ein wirklich guter Film) - aber das Bewußtsein um das, was hätte sein können, schmerzt um so mehr.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Der vierte Teil der Rambo-Reihe hebt sich deutlich von den anderen ab, da er eine ernstere und erschreckender Weise reale Thematik behandelt. Das die Dreharbeiten in Birma selbst (das inzeischen seit über 40 Jahren unter Militärherrschaft steht) stattfanden, wirkt positiv auf die gewollte Stimmung aus.
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Richler 2009/09/24 17:46:46
Ich kann die erdrückende Stimmung und Morbidität, von der in der vollständigen Kritik gesprochen wird nur unterstreichen. Ein beklemmend realistischer und intelligenter Kriegsfilm, der die ersten Rambo-Teile locker links liegen lässt.
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Schlegel 2009/11/10 13:38:45
Intelligent?
Ortega Lorre 2009/11/26 11:37:36
@isinesunshine:
Die birmesische Milllitärjunta würde doch niemals ein US Team einen Film in ihrem Land drehen lassen, noch dazu einen Regimekritischen. Das zu glauben ist wirklich naiv und zeugt von politischer Ahnungslosigkeit. Wäre als User haltpeinlich aber nicht weiter schlimm, wer sich unbedingt Kritiker schimpfen lassen will muß dann aber schon seine Angaben besser überprüfen und nicht einfach etwas behaupten das gar nicht sein kann.
Gedreht wurde in Thailand. (Google in 3 Sekunden)
Kaltduscher: MoviezKult.de
John Rambo ist zurück. Nach dem erfolgreichen Comeback Sylvester Stallones als “Rocky Balboa” wagt er sich nach 20 Jahren wieder in seine Paraderolle. Diesmal überlässt er aber nichts dem Zufall - und übernimmt gleich mehrere Aufgaben. So schrieb Stallone zusammen mit Art Monterastelli das Skript, nahm auf dem Regiestuhl Platz, hielt in wichtigen Szenen des Films die Kamera drauf und, natürlich, übernahm die Hauptrolle.
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KiNGU: Movie Addiction - kingu.de
Mit John Rambo präsentiert Sylvester Stallone handgemachte Action, die das Gewaltkino der 80er Jahre wiederbelebt. Wer auf explosive Actioneffekte, einen einsamen Helden und den wohl lautesten Sound des Kinojahres 2008 steht, sollte den Film auf jeden Fall auf der großen Leinwand ansehen. Die flache Story wird dabei durch die politische Brisanz und bewegenden Emotionen der gezeigten Bilder kompensiert. Stallone bleibt sich selbst treu und entwickelt sich trotzdem weiter. “Unterhaltsam” ist der falsche Ausdruck für John Rambo. “Fesselnd” passt aber ausgezeichnet.
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Enk: Mental Savage
Schnörkelloses Action-Kino nach dem bekannten Muster “Kleines Trüppchen heroischer Kämpfer gegen Hundertschaften militärischer Übermacht”. Durchaus rasant inszeniert, und äußerst gewalttätig. Der Splatter-Faktor ist hoch - Es explodiert allerorten, Gedärme fliegen durch die Luft, Köpfe rollen, Beine werden weggesprengt. [...]
Die Produktion ist sehr solide, so billig die Dialoge sind, so professionell ist das ganze in Szene gesetzt. Die Bildsprache knüpft an die bekannten Elemente aus den ersten Teilen an: Der stoische Held blickt voller Weltschmerz in den Dschungel; schmiedet das glühende Eisen am Amboss; geht mit Pfeil und Bogen auf die Jagd; setzt mit dem Zippo ein Boot in Flammen. Hier wird nochmal eine Ikone des 80er Jahre Kinos von allen Seiten beleuchtet.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Unter schlechteren Bedingungen ist bei mir kaum ein Film gestartet. Die ersten erhaschten Fitzel im Internet konnten noch Verzücken, dann wurde man mit einer versemmelten PR-Kampagne konfrontiert und das letzte Bißchen Lust wussten diverse Internet-Kommentatoren zu verhageln, die sich mehr für die Arbeit der FSK als für den eigentlichen Film interessierten.
Der Anfang macht es dem Skeptiker einfach. Vor blutrünstigem Nachrichtenmaterial wird auf die Schnelle der Konflikt angerissen. Es dauert nur Sekunden bis die ersten Blutfontänen gen Himmel schiessen und man bereitet sich innerlich auf den nächsten "Shoot 'Em Up"-Cartoon vor. Leise erklingt dann das Rambo-Theme, ein sichtlich gealteter Rambo widmet sich im Natur-Idyll der Schlangenjagd und man wird locker. Könnte vielleicht doch etwas werden.
Der Vietnam-Veteran trifft auf eine Gruppe Katastrophentouristen, die mit seiner Hilfe Medizin und den Katholizismus nach Birma bringen wollen. Natürlich könn… — Mehr
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CineKie: CineKie - Chroniken eines F...
[...] Was haben die Leute gespottet, als Sly Stallone bekannt gab, seine beiden Helden Rocky Balboa und John Rambo noch einmal auf die Leinwand bringen zu wollen - und was habe ich mich gefreut, die Helden meiner Jugend wider Erwarten doch noch auf der Leinwand sehen zu dürfen! Insofern sei mir verziehen, dass die Objektivität bei "John Rambo" ein wenig zu kurz kommt und ich einfach nur sagen kann: Was für ein Spaß! Was für ein Erlebnis! Selbstverständlich kämpft Sly sich weniger agil durch den Dschungel als noch vor 20 Jahren, doch das trübt das Vergnügen kein bisschen. [...]
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G. Jekubzik: Filmtabs
Wieder will der Rammbock der Filmgeschichte mit dem Kopf durch die Wand des Dschungel-Gefängnisses. Damit die Gewaltorgie auch berechtigt und ohne schlechtes Gewissen losbrechen kann, müssen vorher die Schurken ganz extrem brutal morden, foltern und vergewaltigen. Die Schraube der Gewalt dreht hier durch - auch dieser Film erhält keine Jugendfreigabe.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Sein "Rocky Balboa" konnte sich wider Erwarten nicht nur an der Kasse, sondern auch bei den Kritikern wacker schlagen. Sylvester Stallones zweite 80er-Ikone hat da bei letzterer Disziplin schon immer einen schwereren Stand. Das Image der Geschichte um den Vietnamveteran leidet unter ihren miesen Fortsetzungen. Doch 20 Jahre nach "Rambo III" steigt nicht nur der Bodycount.
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Evie: www.inderzange.de
Er ist brutal, er ist gewalttätig, er ist John Rambo.
Ein wirklicher Actionkracher, der in keiner Sekunde langweilig wird.
Das einzigste was ich ein wenig zu bemängeln habe ist, dass Rambo diesmal in Zusammenarbeit kämpft, ich hätte mir dann doch lieber Rambo pur im Dschungel mit seinen Fallen gewünscht. Trotzdem ein super cooler Film, anschauen lohnt sich!
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Der vierte Teil der RAMBO-Saga kommt überraschend kurzweilig und zeigefreudig daher. Wie eine Gewaltmaschine, die durch den Strudel der Prequels entstanden ist, sein einziges Talent nutzt und Menschen tötet, unterhält über den Großteil dieser überspitzten Schlachtplatte. Ist im Grunde das was er sein will: ein kleienr, dreckiger 80er Actioner ohne Hirn und Herz. Und das geht - zumindest für eine einmalige Ansicht - vollkommen in Ordnung. Zumal die vorherigen Teile nichts anderes waren.
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Rochus Wolff: critic.de
John Rambo liefert kein komplexes Bild der politischen Lage, sondern eine so klar in Gut und Böse aufgeteilte Welt, dass für Zweideutigkeiten kein Platz bleibt [...] War Rambo in den 1980er Jahren noch das fleischgewordene Selbstbewusstsein interventionalistischer amerikanischer Politik, bei aller Brutalität eben auch mit seinem ganzen Körper seiner Aufgabe hingegeben, ist er nunmehr nur noch ein Phantom. Eine unbesiegbare Ikone aus der Vergangenheit, die keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft mehr bieten kann und so das Scheitern amerikanischer Selbstgewissheit in der realen Gegenwart nur umso deutlicher sichtbar macht.
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Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
Mit dem Drehbuch würde man Stallone aus jedem Anfängerseminar für Dramaturgie rausschmeißen, und auch sonst ist der dilettantisch inszenierte Urwaldheuler bescheiden in der Wahl seiner Mittel – viele Worte werden nicht verloren, Menschen dafür auf alle erdenklichen Weisen ins Jenseits geschickt. Die Ideologie von vorgestern musste einer Ideologie von gestern weichen, aber den rassistischen, archaischen, durch und durch verzweifelt nach Rückbesinnung auf Werte und Männlichkeit bemühten Film kann man kaum noch ernst nehmen – zu unfreiwillig komisch das ganze, zu museal und schließlich harmlos wirkt die Actionreprise nach 20 Jahren. Sich heute noch wirklich an Rambo zu reiben, wäre genauso falsch wie die Existenz dieses Films.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Dieser vierte Rambo-Film ist vor allem eins geworden: Eine ultrabrutale Schlachteplatte, bei der das (zumeist billig wirkende, da digital kreierte) Blut heftig spritzt und die Zahl der sinnlos Gemetzelten raketenschnell ansteigt. Eine zwischen Menschenverachtung und Lächerlichkeit changierende Gewaltorgie also, bei der Stallone selbst Regie geführt hat und die eher zur eigenen, unfreiwilligen Parodie taugt, aber wohl nur produziert wurde, um mit der gut eingeführten Marke Rambo noch einmal ordentlich Geld zu machen. Bleibt zu hoffen, dass diese perfide Rechnung an der Kinokasse nicht aufgehen wird.
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Kommentare — Ganz gut 6.4
Der Film John Rambo wurde von 2835 Mitgliedern bewertet.
cpt. chaos 2010/01/29 16:13:39
Dass Stallone kein sonderlich guter Schauspieler ist, dürfte wohl hinlänglich bekannt sein, aber deshalb schaut man sich seine Filme auch nicht an...
Dennoch, etwas mehr Handlung wäre man nicht schlecht - nur umherfliegende Körperteile und zentnerweise rote Soße, sind auch nicht unbedingt die absolute Erfüllung.
Da greife ich dann doch lieber auf Altbewährtes zurück und schau mir "Rambo - First blood" an.
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Forsaken 2010/01/25 22:54:57
Also als ich den gesehen habe, dachte ich immer an eine Parodie :))) also echt, auf sowas muss man erst einmal kommen...Zero Points :D
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Zichi03 2010/01/24 17:39:17
Der alte Hase kann ja doch noch was ^^
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Maeni 2010/01/13 11:22:55
John Rambo halt. Hart und actionreich alles was ein Ramboteil braucht
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BuBack 2010/01/06 03:40:19
Hat für mich alles was ein guter Rambofilm braucht.Ich meine klar zu den Charakteren wird keine Beziehung aufgebaut, die Dialoge sind ...naja Rambo eben...und Stallone guckt ein in Grund und Boden,aber maaaaan wen ich mir sowas ansehe dan will ich das es durchweg nur knallt und bängt und genau das habe ich bekommen.
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PaJeRo 2009/12/19 02:46:18
Hab das bekommen, was ich erwartet habe.
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Potzkoten 2009/12/15 22:56:44
Was will der Film eigentlich sein? Ein ganz neues Rambo? Ein Neustart? Ein Ende? Eine überflüssige Fortsetzung, damit die kasse stimmt? Womöglich sogar eine Botschaft aus Burma?
Handwerklich alles im Grünen, ansonsten ein Witz! Mal abgesehen davon, dass der Film uncut so ziemlich die brutalste Action ever liefert, gibt es hier nichts zu sehen, bitte weitergehen... Die Story ist jedenfalls dahingehustet, der Charakter selbst entwickelt
sich noch weniger weiter als in den eigentlich gar nicht so üblen Vorgängern, und das Drumrum bleibt beim Mainstream-Action-Schnickschnack. Gut ist vielleicht gerademal das Ende, denn stell Dir mal vor, die Blondine wäre dem Retter noch dankend in die blutverkrusteten Arme gelaufen, während ihr Waschlappenlover nach all den Strapazen zusieht!!
Bei erster Sichtung gab's übrigens wegen dem Enttäuschungsphänomen nur 2,5 Punkte. Vermutlich funktioniert der Film nur, wenn man die gesamte Saga am Stück genießt.
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SamRamJam 2009/12/06 11:29:10
John Rambo ist natürlich reines Unterhaltungskino ohne Tiefgang oder Anspruch. Er ist eine Fortsetzung zu drei vorhergehenden Teilen die dies auch schon waren. Was will man also erwarten? Entweder es gefällt oder es gefällt nicht, wirklich debattieren kann man darüber jedoch nicht weil es weder eine gute Story noch irgendeinen Kontext in dem Film gibt. Man sollte aber auf jeden Fall eine klare Linie zur Realität ziehen und diesen Film nicht zu ernst nehmen. Als Actionfilm gefällt er mir aber sehr gut denn hier geht es um nichts anderes.
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Dante Soria 2009/12/04 14:00:49
is halt n Rambo, da weiß man(n) was man bekommt!!!
ich bin ein stallone fan deshalb die hohe bewertung, denn dieser streifen ist oberflächlich, brutal und bietet schauspielerisch nich viel. wie gesagt ich bin fan..........
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movieworld 2010/01/18 11:54:05
Rambo ist kult und ich glaube das hier ist wohl der brutalste rambo teil überhaupt. Grossen respekt vor stallone in seinen hohen alter nochmal den rambo auf die leinwand zu bringen. Das erfordert fit zu sein bis zum letzen knochen respekt für diesen rambo teil
Dante Soria 2010/01/18 14:14:58
jepp haste recht. sollte vielleicht die bewertung nochmal überdenken
stalker 2009/11/24 14:22:39
Rein und raus. Und wenn das Blut weiß wäre, würde "John Rambo" auch als Naziporno durchgehen. Ansonsten taugt er lediglich zu Filmseminaren über Gewalt und Feindbilder und ist nix anderes als schlimme, fanatische, gewaltverherrlichende, langweilige Dumpfbackenscheiße für Menschen von Gestern, Bundeswehrsoldaten und Eigenspermaschlucker.
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sikkmeidack 2009/11/24 22:50:18
Jetzt aber Schluß mit der Lobhudelei. Nenne doch auch die schlechten Seiten dieses "Antikriegfilms".
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stalker 2009/11/29 18:35:02
1. Es fehlen sprechende Hunde.
2. Rambo hat keine Superkräfte.
3. Weil ich Teil 2 und 3 nicht gesehen habe, hätte ich mir gern ne Zusammenfassung gewünscht, so blieb für mich vieles unverständlich.
sikkmeidack 2009/11/29 19:07:05
Japp, die Komplexität (oft belächelt) ist tiefreichender als manch Hunz und Kinz denken mag. Mir fehlten in diesem Power-Streifen weinende Harlekins mit perlmutt-farbenen Kra/ägen und Aufnahmen von lebensrettenden Delphinen, die einen auf dem Meer ohnmächtigen Gutmenschen süß anstuppsen, damit er aus diesem fiesen Koma (für das andere 30 Jahre bräuchten) spontan erweckt.
sikkmeidack 2009/11/24 01:05:25
Den Film vergisst man schneller, als die Ursache für den Gedanken, den man hatte, in die Küche zu gehen, um nochmal was zu holen...? Yes, he´s the great Rachator. Exzessiv martialisch, mit einer überkübelnden Brutalität erfüllt Herr Rambo seinen Job und haut dem Bösen stellvertretend auffe Fresse. Beim besten Willen, den ich aber nicht habe... Silly Sly sollte für immer mit diesem Scheiss aufhören (vielleicht auch mittels Wurmloch all seine bisherigen Zumutungen ungeschehen machen) und lieber seine Mutter LKWs bei DSF ziehen lassen.
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dustyOn3 2009/11/19 04:59:00
John Rambo ist wirklich ein Film für einen einsamen Abend, wenn man(n) sich einfach nur mit einem Bier auf der Couch niederlassen, und gucken möchte. Silvester gibt sich kühl und knallhart, wie man es von ihm gewohnt ist. Kunstblut wird literweise verballert und in fast jeder Szene fliegen auch Arme, Beine und manchmal auch ein Kopf herum. Gegen Ende steht Stallone etwa 5 Minuten an einem Geschütz und ballert einfach alles kurz und klein. In dieser zeit wird wirklich kein einziges Wort gesprochen. Gut zum Dampf ablassen - Auch für den Zuschauer. Der Film ist insgesamt leider zu abgehackt und zu kurz. Eine Story, die ein kleines bisschen ausgeklügelter gewesen wäre, wäre wirklich schöner gewesen. Naja. Hätte, hätte Fahrradkette - Im Endeffekt haben wir hier einen soliden, knallharten Action-Film, mit (wie hätte es anders sein können) einem Stallone-Brutalo in der Hauptrolle.
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BAD ONI0N 2009/11/14 15:08:31
Warum heißt der Film nicht: "Rambo der Zerstörer"?
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Erik van Schoor 2009/11/12 18:33:02
Als laut wurde, Sylvester Stallone wolle RAMBO IV drehen, ist von fast überall nur ein Lächeln über das Projekt gefallen. Niemand wollte ihn so richtig ernst nehmen. Als ich das erste Mal von dem Plakat (siehe unten) erfuhr und ich es mir ansah, habe ich alles andere als darüber gelächelt. Ich habe mir gedacht: der Kerl hat doch echt Mut...ich bin gespannt, was er vorhat...
Was er dann letztlich auf die Leinwand gebracht hat, ist der brachialste Actionfilm seit sehr langer Zeit. Hier werden keine Gefangenen gemacht, keine Gnade geschenkt und die Bösen sind richtig böse...
Bei der Vorstellung, dass diese Gewalt tatsächlich auf dieser Welt so oder in ähnlichlicher Form praktiziert wird, kann einem schon der Atem stocken. Wenn man dann oft zu lesen bekommt, dass "...die Gewalt übertrieben ist bis ins Letzte...", "...völlig unrealistische Hollywood-typische Kriegsverherrlichung..." einen im Kino erwartet, muss man schon den Kopf schütteln. Krieg ist doch so unvorstellbar für uns in dieser heute so verwöhnten Gesellschaft. Wir haben doch alle keine Ahnung wie sehr sich der Film in der Darstellung von Gewalt zurückhält im Vergleich zur Wirklichkeit. Die Grausamkeiten, die sich in Birma abspielen, lässt sich wohl garnicht beschreiben, so Stallone selbst. "Ein Scharfschützengewehr richtet mehr aus, als nur einen kleinen roten Punkt auf der Stirn." Was tatsächlich mit einem Kopf und dem restlichen Körper passiert ist genauestens zu sehen im Film. Die gezeigte Brutalität dient aber nicht dem reinem Unterhaltungszweck, wie es im Mittelalter Todesurteile auf dem Marktplatz waren, sondern vermittelt einem die gegenwärtige Situation in Birma. Wozu beschönigen, wenn man klarmachen will, wie es woanders zugeht?
Die Gewalt ist überall DER KRITIKPUNKT, der die Leute spaltet. Die eine Seite sieht den Film wegen der expliziten Darstellung als tumben Gewaltporno an und die anderen preisen Stallone's erste RAMBO-Regiearbeit als grandiose Rückkehr zum kompromisslosen, bierernsten Actionfilm der 80er Jahre. Rambo töte nicht aus Vergnügen, sondern weil er dazu gezwungen wird. Kriegspropaganda wie Teil II und III wird einem hier nicht geboten.
Mein Standpunkt ist der:
Einen Film allein aufgrund genau gezeigter Darstellung von Gewalt die Minimalwertung zu geben, ist schlicht unprofessionell. Seit wann ist Krieg schön anzusehen? Warum sollte ein Actionkriegsfilm die Wahrheit verschleiern? Weshalb soll sich Hollywood nicht mal abwenden von den geschönten Kriegsproduktionen von früher? Zudem wird man nicht gezwungen, sich solch einen Film anzusehen. Wer RAMBO sehen will, erwartet doch, dass es nicht zimperlich zugeht. Leute, denen Blut nicht gefällt, sind logischerweise diejenigen, die schlecht über den Film urteilen.
Nicht dass mir Blut gefällt, aber im Film ist es, wenn es richtig eingesetzt wird, in jedem Fall wirkungsvoll. Blut trägt zur Ästhetik bei. Bei Tarantino darf gemetzelt werden bis ins kleinste Detail, wenn es bei Rambo dann mal nicht schwarz/weiß ist, wird gleich drauf rumgehackt.
Es mag plakativ wirken, ist am Ende aber doch die beste Möglichkeit, eine breite Masse auf die Situation der Karen in Birma, aufmerksam zu machen.
Wenn es auf der Leinwand zur Sache geht, schwenkt die Kamera nicht zur Seite, sondern hält voll drauf: Körper werden zerschossen, zerfetzt, aufgeschlitzt, verbrannt, zerrissen, angefressen und in die Luft gejagt. 10 Soldaten auf einmal werden auf einem Lastwagen in Stücke zerschossen und in sämtliche Körperteile zerrissen. Aber die Action ist nie mit einem heldenhaften, heroischen Thema unterlegt, sondern mit verzweifelten, hektischen Melodien, die die Panik und den inneren Zustand der Missionare, den Fliehenden und Kämpfenden wider. Nach dem Kampf ist kein Rambo zu sehen, der stolz von oben nach unten in die Kamera blickt und ein Heldenthema erklingt, sondern ein von innerer Zerrissenheit gezeichneter, betroffener Kämpfer, dem nichts anderes übrig blieb als zu kämpfen (in dem Film zieht Rambo hauptsächlich wegen der Frau in den Kampf).
John ist betrübt über alles was passiert ist. Er sieht die Welt als verloren. Die Menschen sind eben doch die grausamsten und dümmsten Lebewesen auf der Erde.
Die Armee der Birmesen besteht aus zwangsrekrutierten Kindern der Karen. Sollten die Söhne nicht mitkommen, wird die gesamte Familie erschossen und hingerichtet. Später bei einem weitern Überfall tötet vielleicht der Sohn seinen eigenen Vater oder die leibliche Mutter. Grausamkeiten werden an Menschen verübt, die nicht zu glauben sind. Selbst John sieht keine Hoffnung für die Karen, einem baldigen Ende des Bürgerkriegs ins Auge zu sehen. Er kann es zwar aufhalten, beenden aber kann er es nicht.
Das Leben von John als Schlangenfänger und Bootsmann wird zu anfangs in ruhigen Bildern kurz erläutert. Die Musik wirkt perfekt, gibt das First-Blood-Thema in ein wunderbar aktualisierten Form wieder. John's Inneres wird durch eine neue, wirklich schöne Komposition von Brian Tyler dargestellt und fügt sich ein in eine durch und durch überezugend stimmige Filmmusik, die so garnicht wie in Teil II und III ins heldenhaft Überzogene übergeht. Vielmehr bewahrt der Stil des neuen Scores den Geist von Teil I und verhindert so ein Abgleiten ins actiontypische Fach.
Insgesamt besinnt sich Sylvester Stallone auf den ersten Teil und spielt gerade nach dem Showdown nochmal den großen Trumpf aus, John als den darzustellen, der er eigentlich ist und nicht den, zu dem er gemacht wurde. Keine Kampfmaschine blickt auf das Schlachtfeld und die überlebenden Missionare und Söldner, sondern ein verzweifelter, bestürzter Mensch darüber, warum überall Kriege geführt werden müssen. Er weiß genau, dass es noch nicht vorbei ist. Rambo ist bestimmt nicht stolz darüber, wieviele Leute er getötet hat- vielmehr fragt er sich ob Frieden nicht nur eine Illusion ist oder nur die Ausnahme darstellt... Die Antwort darauf ist traurig.
Und der Film am Ende auch. Mit einem bewegenden Schlussbild blendet Stallone den Film aus. Mit dem Abspann ist nicht nur John Rambo vorbei, sondern eine, mit den Teilen I und IV an der Spitze durch ihre sozialkritische Botschaft wegweisende Actionfilmreihe, geht zu Ende.
Mit JOHN RAMBO wird einem erstklassige Action mit Botschaft geboten, die getragen von einem überragenden Stallone in die Annalen der Actionfilmgeschichte eingehen wird. Rambo findet mit Teil IV einen mehr als würdigen Abschluss, der zwar Teil I nicht in den Schatten stellen kann, die anderen beiden Fortsetzungen aber locker in den Schatten stellen kann. Vielleicht ist er etwas kurz ausgefallen, jedoch durch und durch packend inszeniert. Einige Gewaltspitzen sind in Deutschland geschnitten und JOHN RAMBO nur in Österreich im Kino oder später ungeschnitten auf DVD zu sehen. Wenn man die Internet-clips nicht bereits gesehen hat, fällt es wohl nicht auf, wohingegen andere einige Einstellungen vermissen werden. Außer, dass Rambo's Gefecht in der UNCUT-Fassung logischer und flüssiger wirkt, stellen die zensierten Szenen kein Minus in der Bewertung dar. Etwas mehr Charaktertiefe bei den Nebenrollen und größere emotionale Verbundenheit zu den Karen hätte man sich aber doch gewünscht.
Alles in allem ist zu sagen: Sylvester Stallone ist neben dem Abschluss seiner anderen Kultfigur ROCKY BALBOA ein Finale geglückt, dass ihm so gut keiner zugetraut hätte. Nicht mehr Rambo der Kämpfer ist im Vordergrund, sondern John der Mensch.
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Chev Chelios 2009/11/17 17:38:46
Ich will nicht wissen wie du die Hostel oder Saw Filme bewertet hast vielleicht hast du es auch gar nicht getan aber da sagt keiner etwas wenn dort Menschen gefoltert werden. Aber wenn Sylvester Stallone auf einen Bürgerkrieg und das Leiden eines Volkes aufmerksam machen will und ihn realistisch brutal macht wird nur gemeckert.
Ich hasse solche typen...überleg bitte was du schreibst.
Schlegel 2009/11/24 16:00:13
"Wenn Sie ein Bild der Zukunft haben wollen, so stellen Sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich." - George Orwell, "1984"
Erik van Schoor 2009/11/25 21:58:53
Schlegel, wie darf ich deinen Kommentar deuten? Dass die Gesellschaft verroht und der Film bereits diese fatale Richtung einschlägt?
Schlegel 2009/11/26 01:24:52
Ich hab nix gegen Rambo, siehe unten. Hätte dem Ding auch ne andere Punktzahl geben können, Rambo ist halt Rambo und als solcher jenseits von gut und böse. Verdrehte Gedanken à la Gewalt wird hier realistisch dargestellt, Rambo ist ein intelligenter Kriegsfilm oder sonst irgendwie wertvoll halte ich allerdings für fatal, stimmt genau.
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Erik van Schoor 2009/11/26 20:08:29
Ein intelligenter Kriegsfilm- so etwas ist nicht möglich. Krieg KANN NICHT intelligent sein.
Aber intelligente, anspruchsvolle Antikriegsfilme sind meiner Meinund The Thin Red Line, Flags Of Our Fathers & Letters From Iwo Jima, Born On The 4th Of July, Johnny Got His Gun, Full Metal Jacket, Apocalypse Now.
John Rambo gehört für mich ehrlicherweise mehr zum Actionkino.
Schlegel 2009/11/26 22:17:52
Actionkino, dann sind wir uns ja einig.
Schlegel 2009/11/10 02:05:54
Schwer zu bewerten. "Rambo" steht drauf, "Rambo" steckt drin. Mission accomplished. Trotzdem (deswegen) ein faschistoides Machwerk. Aber auch eine herrliche Komödie. Und genau das Richtige zum Dampfablassen. Was jetzt? MP, wo ist der Neutral-Button?
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Strikerth 2009/11/10 08:15:32
Der übermäßige gebrauch von Wörtern mag nicht immer sehr intelligent sein und bei dir ist es "faschistoides". Ich verstehe den Sinn nicht wobei ich das Wort faschismus in unserer heutigen Welt oft gebrauchen muss. Was ist an dem Rambo teil faschistoid? Ich denke kaum das er anderen seine Meinung aufzwingt und vorallem alle gleich stellt. Man merkt doch das nicht alle Asiatn Killer sind doch solche gibt es auch und diese jagt unser lieber Rambo.
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Schlegel 2009/11/10 12:45:13
Ich habe "faschistoid" zum ersten Mal gebraucht, vermutlich seit Jahren, von "übermässig" kann also keine Rede sein.
1. Nachdem uns der Prolog hurtig über die Zustände in Burma aufgeklärt hat, kommt Rambo als Generallösung zum Einsatz. Die besteht im wahllosen Abschlachten von Menschen (jawohl: wahllos; ein Gut-Böse-Raster kann ja wohl kaum der Weisheit letzter Schluss sein).
2. Wie du sicher weißt, wartet der Film mit einigen Sidekicks auf, u. a. mit einem Priester (Katholisch? Vergessen.), dessen Wandlung zum Sympathieträger darin besteht, dass er am Ende Menschen mit Steinen totschlägt. Summa summarum reicht mir das für den Begriff "faschistoid".
3. Wikipedia: Bisweilen wird der Begriff in polemischer Absicht verwendet.
4. Wikipedia: Der Polemiker sucht nicht zwingend den Konsens, sondern versucht im rhetorischen Wettstreit seinen Argumenten zum Durchbruch zu verhelfen. Kennzeichen von Polemik sind oft scharfe und direkte Äußerungen. Häufig wird mit den Mitteln der Übertreibung, der Ironie und des Sarkasmus gearbeitet.
5. Jetzt ist aber gut. So ein Aufwand nur für Rambo.
Strikerth 2009/11/10 18:17:26
6. ja haste recht der aufwand is nicht wert :) und ich merke das ich früher wohl nicht mein gehirn angeschalten habe bei dem Film ist mir alles irgendwie entfallen
Der Franzose 2009/11/03 22:14:13
20 Jahre danach, Sly wieder in Rambo Manier. Er ist in die Jahre gekommen, aber keineswegs träge geworden. Die Kugeln fliegen nur so um die Ohren und sein MG gibt Dauerfeuer.John Rambo, wie man ihn kennt.
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willy50 2009/11/01 05:45:40
Der kleine Sly möchte aus dem Kinderparadies abgeholt werden. Sonst wird er bockig und macht noch nen Rambo. Wo ist Ted Kotcheff, wenn man ihn dringend braucht ?
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Chris12zero 2009/10/29 01:02:20
Nach 20 Jahren Leinwandabstinenz ist "John Rambo" zurück !!
Und das fulminant !! Zwar sind die Story und Dialoge hier simpel gestrickt, dennoch schafft es Sylvester Stallone in seiner One-Man-Show (Drehbuch/Regie/Hauptdarsteller) dem Action-Spektakel die nötige Realität und Härte einzuhauchen und die Figur "John Rambo" zurück zu den Wurzeln des ersten Teils wandeln zu lassen !! Klasse !!
Fazit: Fast so gut wie "Rambo: First Blood" !!
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MarkusVoll 2009/10/27 09:12:16
Ein gelungenes Comeback von Stallone als Actiondarsteller. Hier in dem Film sieht man, neben einer sehr bedrückenden Szenerie einen wirklich gut agierenden Stallone. Spannung und Action vom Feinsten. Habe mir den Film vor ein paar Tagen auf Sky angeschaut, leider dort geschnitten. Werde ihn mir aber als Blue Ray besorgen, weil ich diesen Film unbedingt in der Sammlung haben möchte. Der beste Rambo-Film und auch einer der besten Stallone-Film. Für Actionfans ein unbedingtes Muß.
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W3RWOLF 2009/10/27 08:52:46
Was für ein Comeback, Teil IV ist fast so gut der erste Teil. Hätte ich wirklich nicht gedacht das Stallone mit Rambo noch einmal voll durchstartet.
Harter Actionstreifen der auf jeden Fall sehenswert ist.
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Ekki 2009/10/26 15:13:58
Total unrealistisch - eine Claymore Mine hat niemals so ein Sprengkraft! LOL
Was im Rahmen der 'Rocky-Serie' dank 'Rocky Balboa' zumindest leidlich funktioniert hat, geht mit 'John Rambo' ziemlich daneben. Der Versuch Stallones, sich buchstäblich in Eigenregie für die beiden schwachen Vorgänger zu rehabilitieren, scheitert an der schwachen Story, die letztlich dem gleichen Schema wie Rambo II und III folgt.
Zu der unsäglichen Hintergrundgeschichte fällt mir eigentlich nur noch ein Zitat aus dem Streifen ein, das sich Stallone im übetragenen Sinne als Hauptverantwortlicher für seine Machwerke zu eigen machen sollte:
"You know what you are... what you're made of. War is in your blood. Don't fight it. You didn't kill for your country. You killed for yourself. God's never gonna make that go away. When you're pushed, killing's as easy as breathing."
Sprich - weg mit dem Ballast einer Rahmenhandlung, die in diesem Kontext nur noch lächerlich und verlogen wirkt. Es reicht, wenn es alle 10 Minuten wummert und alle Teufel in Menschengestalt mehr oder weniger spektakulär draufgehen.
Und dafür gibt es von mir für 'John Rambo' ehrliche 4 Punkte.
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kasuke 2009/10/26 15:39:36
Wenn die Mine neben einer Fliegerbombe aus dem 2ten Weltkrieg detoniert - was sie zweifelsfrei tut - und dann beide zusammen explodieren, haut das mit der Sprengkraft und dem Radius schon hin. Theoretisch. :-)
Ansonsten teile ich deine Meinung über den Film.
Sinnfreie Schlachtplatte, die nicht lange im Kopf bleibt.
Ekki 2009/10/26 16:29:36
Stimmt ja - die Fliegerbombe! Mann-o-Mann - da habe ich die Schlüsselszene des Films bis dato garnicht kapiert. Wobei es sich nach Expertenmeinung bei dem Teil um eine sog. 'Tallboy'-Bombe gehandelt haben soll, die nur in Europa eingesetzt wurde. Naja, unwichtiges Detail.
Aber wer weiß, was mir in dem Streifen sonst noch durch die Lappen gegangen ist... ;-)
guggenheim 2009/10/25 21:55:05
Nachdem Teil 2 und v.a. 3 zum Großteil für die die Schüssel waren, ist dieser hier von der Qualität her auf dem Niveau des 1.Teils. Sicherlich nicht, was die Story angeht, denn die ist hier ziemlich dünn. Aber actionmäßig geht die Hölle ab! Manchmal auch extrem brutal (bestimmt wieder ein hoher Body-Count). Lohnt sich aber, sich mal wieder Rambo zu geben...
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Pascal-93 2009/08/22 12:37:33
Also von dem Film war ich schwer enttäuscht. Der Film ist viel zu kurz, hat eine ziemlich miese Story und ein Hauptdarsteller, der alle andere, als auf dem Höhepunkt seiner Karriere ist. Schade, da hätte man wirklich mehr draus machen können und müssen.
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zombienation 2009/08/15 11:37:57
wer auf Gewalt im Film steht und auf einen einwandfreien Sly,der muss das gesehen haben!!!
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Muffin Man 2009/07/29 17:40:40
Fuck the world.
And fuck PG-13.
"John Rambo" ist absolut kompromissloses Actionkino. Die Story wirkt aus Versatzstücken der Vorgängerfilme zusammengestoppelt, und der 4. Teil erreicht nie die Klasse des Originals, was wohl aber auch nicht das Ziel gewesen sein mag. Dafür überflügelt er spielend die lächerlichen Teile 2 und 3, indem er Rambo endlich wieder als Figur ernst nimmt und patriotisches Geschwafel aussen vor lässt.
"John Rambo" ist humorlos, grimmig, brutal - und der zweitbeste Rambo-Film.
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cannibal83 2009/07/29 17:43:00
Stimmt genau!
alanger 2009/07/29 17:52:44
so isses!
Abronsius 2009/07/28 17:05:40
Friedenstaube Stallone zeigt uns auf seine sensible Art wie man Fleischsalat zubereitet.
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powerdriven 2009/07/28 16:52:29
Keine Frage, dieser Film ist sehr, sehr brutal.
Aber dennoch ist es der Beste der "Rambo-Reihe".
Nur hätte Stallone viel mehr wert auf die Thematik, die er an sprechen wollte, legen sollen und die Gewalt etwas zurück schrauben können.
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terreur 2009/07/26 22:28:58
Noch blutiger, noch actionreicher, aber der alte Rambo-"Geschmack" ging verloren:
Ein guter Kriegsfilm, aber kein Rambo.
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Cracksoldier 2009/07/20 21:17:44
Finde denn Film echt gut, besonders da er wieder an die Qualität des ersten Rambos kommt. Stellenweise zwar sehr brutal, jedoch ist dies aufgrund der realen Hintergrundthematik gewollt.
MFG
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Bandrix 2009/07/20 16:13:14
Normalerweise würde ich ja sagen, dass die Feinde von Rambo in diesem Film sehr klischeehaft gehalten sind, aber leider entspricht alles was in diesem Film passiert der Realität in Burma. Sylvester Stallone sind zudem äußerst packende Actionszenen gelungen die ziemlich an den Nerven zehren, welche im krassen Gegensatz zu den wunderschönen Landschaftsaufnahmen in diesem Film stehen. Des weiteren ist die Action manchmal äußerst brutal, wobei man merkt, dass die deutschen wiedermal einiges rausgeschnitten haben. Was man an diesem Film aber wirklich bemängeln muss sind die Dialoge, die sehr schleppend und angestrengt wirken. Ansonsten ein toller Film!!
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